Fritzbox 6360 nötig?

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m0urs
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Fritzbox 6360 nötig?

Beitrag von m0urs » 30.10.2012, 07:59

Hallo,

ich habe einen 3PLAY 100 Premium mit Komfort-Telefon-Option bestellt. UM liefert dazu ja automatisch eine Fritzbox 6360 mit. Eigentlich brauche ich die aber gar nicht, denn ich habe derzeit eine Fritzbox 7390 die man m.E. genausogut hinter einem Kabelmodem betreiben könnte. Die 7390 brauche ich noch für ein Jahr, weil mein Telefon noch so lange von Vodafone kommt (Vertragslaufzeit). Zwei Fritzboxen hintereinander machen das alles m.E: nur unnötig kompliziert ...

Deswegen die Frage: Macht es technisch Sinn bei UM die Fritzbox gegen ein Kabelmodem tauschen zu lassen und die 7390 an den Ausgang des Kabelmodems anzuschliessen? (und kann ich dann trotzdem mit meiner 7390 die UM Internetrufnummern eintragen und damit telefonieren usw.)? Oder hab ich da was übersehen?

Für jegliches Feedback bin ich sehr dankbar!

Grothesk
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Re: Fritzbox 6360 nötig?

Beitrag von Grothesk » 30.10.2012, 08:30

Die DSL-Fritzbox hat ja mit dem Kabelanschluss nichts zu tun. Ich würde die parallel betreiben. Oder Vodaphone brach liegen lassen und nur Unitymedia nutzen.

m0urs
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Re: Fritzbox 6360 nötig?

Beitrag von m0urs » 30.10.2012, 09:16

Naja, Vodafone brach liegen lassen, geht ja leider nicht, weil meine Rufnummern ja erst zum Ende des Vodafone-Vertrags nach UM portiert werden. Solange muss ich über ISDN erreichbar sein. Dies bedeutet: meine DECT-Geräte müssen weiter an der alten 7390 angeschlossen bleiben, weil sie sonst keine Verbindung zu ISDN haben (oder?). Dann müssen aber auch alle VoIP-Nummern auf der 7390 konfiguriert bleiben, da diese sonst nicht mit den DECT-Geräten gekoppelt werden können (oder)? Und da habe ich so meine bedenken ob das alles so geht, wenn die 7390 hinter der 6360 hängt? Und noch ein Argument: Die hier oft beschriebenen WLAN-Probleme der 6360. Ich würde also lieber die 7390 für die WLAN-Kopplung nutzen.

Insofern sehe ich halt die 6360 als Overkill an und hätte gedacht ein Kabelmodem würde de Konfig vereinfachen?

piotr
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Re: Fritzbox 6360 nötig?

Beitrag von piotr » 30.10.2012, 11:48

Wenn Du die Telefon Komfort Option haben willst, dann fuehrt kein Weg an der 6360 vorbei.

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Re: Fritzbox 6360 nötig?

Beitrag von koax » 30.10.2012, 11:57

m0urs hat geschrieben:Dann müssen aber auch alle VoIP-Nummern auf der 7390 konfiguriert bleiben, da diese sonst nicht mit den DECT-Geräten gekoppelt werden können (oder)?

Die Vodafone-Telefonie erfolgt also per VoIP?
Dann trag doch die Nummern in die 6360 ein oder hat Vodafone da technische Barrieren?

Ansonsten kannst auch Du bezüglich WLAN die 7390 als IP-Client (Rooterfunktionen deaktiviert) an die 6360 anschließen und als Accesspoint nutzen.

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Re: Fritzbox 6360 nötig?

Beitrag von m0urs » 30.10.2012, 12:44

Nein, Vodafone erfolgt via ISDN, deswegen muss die 7390 ja angeschlossen bleiben ... zusätzlich habe ich aber noch Sipgate-Rufnummern .

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Re: Fritzbox 6360 nötig?

Beitrag von koax » 30.10.2012, 13:44

m0urs hat geschrieben:Nein, Vodafone erfolgt via ISDN, deswegen muss die 7390 ja angeschlossen bleiben ... zusätzlich habe ich aber noch Sipgate-Rufnummern .
Dann trag doch die Sipgate-Nummern in die 6360 ein (separates Telefon), häng die 7390 als IP-Client und Accesspoint hinter die 6360 und lass den ISDN-Strang des per Y-Kabels zur 7390 bestehen. Den DSL-Strang trennst Du.

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Re: Fritzbox 6360 nötig?

Beitrag von m0urs » 30.10.2012, 14:45

Ok, wenn dann alles funktioniert so wie es heute ist? Dann versuche ich das mal, wenn nächste Woche der Techniker da war ;-)

Aber ich gehe doch recht in der Annahme, dass mit einem einfachen Kabelmodem anstatt einer zweiten Fritzbox das Setup einfacher und weniger komplex wäre?

PS. Was meintest Du genau mit "seperates Telefon"? Eigener Eintrag in der Fritzbox?

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Re: Fritzbox 6360 nötig?

Beitrag von koax » 30.10.2012, 15:40

m0urs hat geschrieben: PS. Was meintest Du genau mit "seperates Telefon"? Eigener Eintrag in der Fritzbox?
Ich meinte damit, an die 6360 ein 2. Telefon zu hängen, dass sich nur um Sipgate kümmert.
Jedoch müsste auch das Verbleiben der Sipgate-Nummern in der 7390 klappen.

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Re: Fritzbox 6360 nötig?

Beitrag von m0urs » 30.10.2012, 16:40

Hm, naja das will ich ja nicht. Meine DECT-Telefone sollen schon auch die Sipgate-Nummern handeln können. Ein eigenes dediziertes Telefon ist ja nicht Sinn der Sache :confused:

Sieht also eher so aus, als müsste ich das nächste Woche mal ausprobieren ...

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Re: Fritzbox 6360 nötig?

Beitrag von Knifte » 01.11.2012, 08:41

Aber Fakt ist, dass du bei der Telefon Komfort Option definitiv die FritzBox bekommst und keine Wahlmöglichkeit hast, ein normales Kabelmodem zu bekommen.
Viele Grüße

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Re: Fritzbox 6360 nötig?

Beitrag von m0urs » 01.11.2012, 09:56

Warum sind die bloss so unflexibel? :-)

Joerg123
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Re: Fritzbox 6360 nötig?

Beitrag von Joerg123 » 01.11.2012, 13:32

Also in deinem Fall mit noch aktivem Festnetz-Anschluss würde ich Telefonie-mässig ausschliesslich die "alte" 7390 nutzen
Wobei die 6360 natürlich als Kabel-Modem angeschlossen sein muss und die 7390 dann über den Weg "Zugang über Lan-A" (Zugangsdaten nicht erforderlich) angeschlossen wird
Auf der 6360 richtest du dann unter Internetzugang > Freigaben am Besten eine Portfreigabe für die 7390 ein für alle Ports "Exposed Host" (verlangt eventuell, dass unter System > Ansicht die Expertenansicht aktiv ist)
Ebenso würde ich auf der 6360 unter Internetzugang > Filter > Priorisierung die 7390 als Echtzeitanwendung eintragen (ruhig für alle Anwendungen = "beliebig", weitere Einschränkungen kannst du dann ja auf der 7390 Freigabekonfiguration machen (Exposed Host betrifft auch nur die Ports, welche nicht schon über andere Freigaberegeln an andere Geräte/lokale IPs vergeben wurden)

Könnte dir nur passieren, dass selbst wenn auf der 6360 kein VoIP-Account mehr eingerichtet ist (diese also entfernen unter Telefonie > eigene Rufnummern) der von allen Fritzboxen standardmässig genutze SIP Port 5060 nicht auf die 7390 weitergeleitet wird - das wäre schlecht, weil es dann, zumindest wenn VoIP die letzten ~15 Minuten inaktiv war, höchst wahrscheinlich keine ankommenden Anrufe mehr klingeln würden auf der 7390. Kannst du testen, indem du auf der 6360 mal versuchst unter Internet > Freigaben eine Portweiterleitung für den Port 5060 (TCP und UDP) einzurichten > wenn das geht OK (kannst du neben Exposed Host auch parallel stehen lassen), wenn nicht, musst du den SIP-Port der 7390 ändern (tut dem VoIP keinerlei Abbruch, funzt genauso gut)
Geht nur leider nicht so direkt übers Fritzbox-Menü und auf der 6360 gehts überhaupt nicht, um das gleich dabei zu sagen, aber auf einer 7390 sollte das kein Problem sein. Am Einfachsten über den Fritzbox-Editor > Daten Auslesen, im Abschnitt "voipcfg" den "sip_srcport = 5060" ändern auf z.B. "sip_srcport = 5062" und die geänderten Daten wieder zurückspielen. Und eine TCP/UDP-Freigabe auf Port 5062 lässt sich problemlos auf der Kabel-Fritzbox einrichten.
Die VoIP-Konfiguration bezüglich Server und Benutzernamen für UM siehst du ja auf der 6360 (also bevor man sie löscht *g*) und das Passwort findest du im UM-Kundencenter
Und vonwegen Fritzbox-Editor: ich weiss nicht wie weit hier Links zu anderen IP-Fon-related Boards erlaubt sind, daher google mal einfach nach "fbeditor"
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Re: Fritzbox 6360 nötig?

Beitrag von m0urs » 01.11.2012, 13:48

Hallo Jörg,

danke. Ich werde das mal so testen nächste Woche. Ausgehend SIP würde mir sogar erst mal reichen, denn die eingehenden Nummern sind eigentlich alle noch ISDN, d.h. ggf. kann ich damit erst mal leben.

Melde mich dann noch mal, sobald ich ein wenig rumspielen konnte mit den Ergebnissen ...

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Re: Fritzbox 6360 nötig?

Beitrag von Joerg123 » 01.11.2012, 14:11

für rein ausgehende Telefonate muss die SIP-Port Änderung auf der 7390 (über den FB-Editor, oder manuell via Telnet) wahrscheinlich nicht mal gemacht werden, aber hier stand doch auch was von einem Sipgate-Account ?!
also das einzige Problem was ich sehe ist, dass es an der 7390 nicht klingelt, wenn die VoIP-Accounts hinter der 6360 hängen, da sich die 6360, so wie alle Fritzboxen, den Port 5060 reserviert. Zumindest bei aktiven VoIP-Konten, wenn es keine gibt musst du das mal testen und auch beachten, dass UM eventuell ein Konfig-Update einspielt - früher gabs in den Einstellungen mal die Option "Änderungen durch den Anbieter erlauben" (sinngemäss), welche man abschalten konnte, jetzt finde ich die Option nirgends mehr (=wird wohl unabänderlich immer erlaubt sein).
Wichtig, dass du überprüfst, dass auf den UM und wohl vorallem Sipgate VoIP-Accounts noch eingehende Anrufe auf der 7390 klingeln, wenn die VoIP-Konten grob 15 Minuten inaktiv waren (hängt mit der Firewall-Funktion zusammen, welche vorhandene, von Anwendungen "automatisch eingerichtete" Portweiterleitungen idR für 10-15 Minuten aufrecht erhält), rauswählen wird nie das Problem sein, denn da baut das lokale Gerät (deine 7390 an der 6360) die Verbindung ja von sich aus auf = Antworten darauf aus dem Internet werden dann schon weitergeleitet
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Re: Fritzbox 6360 nötig?

Beitrag von m0urs » 01.11.2012, 14:47

>>
aber hier stand doch auch was von einem Sipgate-Account ?!
>>

korrekt, aber die werden derzeit nur outbound genutzt. Sollte also auch hinter der 6360 klappen, so wie du schreibst, wenn man sie weiterhin auf der 7390 angelegt hat. Nächstes Jahr, wenn ISDN wegfällt, werden dann auch eingehende SIP-Accounts nötig, aber das ist ja dann kein Problem mehr, weil ja nur die 6360 noch da ist.

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