Hausverkabelung ergänzen

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waldmeister
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Hausverkabelung ergänzen

Beitrag von waldmeister » 17.08.2012, 23:27

Hallo,
habe UM 3Play. Vom UM-Verstärker im Keller geht ein Koaxkabel ins Wohnzimmer zum TV, von da weiter zu einer anderen Dose, wo dann die FB 6360 dran hängt. Von dieser Dose dann weiter in die oberen Etagen.
Nun möchte ich vom Keller wo der UM-Verstärker ist, ein weiteres KoaxkKabel für eine weitere TV-dose in einem anderen Zimmer anschließen.
Also das nun 2 Koaxkabel am UM-Verstärker hängen. Kann ich da selber einen Verteiler anschließen, wo auf der einen Seite die beiden Koaxkabel abgehen und auf der anderen Seite das Kabel zum UM-Verstärker? Oder muß das alles neu eingemessen werden?
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Re: Hausverkabelung ergänzen

Beitrag von Grothesk » 17.08.2012, 23:56

Muss eingemessen werden, wenn das vernünftig sein soll.

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Re: Hausverkabelung ergänzen

Beitrag von Cablemen » 18.08.2012, 09:54

Ohne Messgerät und einigermaßen vorhandenes Fachwissen solltest du dich von diesem Gedanken verabschieden! Du kannst folgendes machen, das du das Kabel schon vorverlegst und meinetwegen auch schon die Aufputzrahmen usw. alles schon vorinstallierst. Dann rufst du halt mal bei den Sub an der bei dir installiert hat und lässt dir das ganze anschliessen. Das ganze wird natürlich kostenpflichtig werden. Aber ich sag mal so wenn du alles schon soweit vorbereitet hast sollte das ganze nicht mehr als 50-70 Euro kosten! :zwinker:

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Re: Hausverkabelung ergänzen

Beitrag von phoenixx4000 » 22.08.2012, 00:39

Ist im Keller am UM Verstärker denn schon ein Verteiler vorhanden oder ist das Antennenkabel zur ersten Dose direkt am VErstärker angeschlossen????

waldmeister
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Re: Hausverkabelung ergänzen

Beitrag von waldmeister » 03.09.2012, 21:46

ist nur die Erdung zwischen, also kein verteiler:

Bild

http://imageshack.us/photo/my-images/40 ... klein.jpg/
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Re: Hausverkabelung ergänzen

Beitrag von phoenixx4000 » 04.09.2012, 19:56

OK. Da solltest Du ohne entsprechende Messgeräte nicht selber dran gehen.
Prinzipiell müsste das mit diesem Verstärker eigentlich funktionieren.
Eigentlich sollte da sogar irgendwo ein Verteiler oder zumindest ein Abzweiger sein.

Ich möchte mal behaupten, wenn an diesem Verstärker nur die Antennendose im Wohnzimmer angeschlossen ist, dann läuft die Anlage echt suboptimal. 36dB Verstärker und dann nur eine Dose, dann ist der zugedreht bis zum Abwinken. Dürfte sehr zu Lasten der Signalqualität gehen.

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Re: Hausverkabelung ergänzen

Beitrag von waldmeister » 05.09.2012, 13:02

Also rechts geht das Kabel zur ersten Dose im Wohnzimmer, wo das TV dranhängt. Von da aus geht es zur nächsten Dose, wo die FritzBox dran hängt.
Und von dieser Dose über den Dachboden zu anderen Räumen. Ist also alles in Reihe geschaltet.
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Re: Hausverkabelung ergänzen

Beitrag von phoenixx4000 » 12.09.2012, 20:50

Lässt sich erkennen, welche Antennendose der Techniker verwendet hat ??
Wenn man die Abdeckplatte anschaubt, dann sollte dort auf der Dose ein kleines Etikett mit der Beschriftung MMD 12 oder MMD 1165 oder dergleichen dran sein. Bei älteren Dosen war es zuweilen auch auf der Rückseite der Dose.

Ich vermute mal, das es sich um eine 4-Loch Dose handelt, hier kommt nur die MMD12 oder die MMD 14 in Frage.
Da es danach weiter geht eher die MMD 14
.
Vermutlich ist die Erste Dose mit dem TV-Gerät übersteuert, denn diese wird der Techniker weder getauscht noch kontrolliert haben. Hier wird wohl in der Regel eine 15 dB Dose montiert sein.

Ich gehe davon aus, das der Verstärker recht weit zugedreht ist.

Ohne Messgerätehaben Sie da keine Chance irgend etwas richtig zu machen..
Allerdings sollten Sie da auch nicht jeden Radio-Fernsehtechniker oder Elektriker dran lassen.
Lediglich solche mit Erfahrung im Bereich Rückkanalanlagen und Breitbandkommunikation sind ausreichend qualifiziert.

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Re: Hausverkabelung ergänzen

Beitrag von Bastler » 12.09.2012, 21:26

Ich möchte mal behaupten, wenn an diesem Verstärker nur die Antennendose im Wohnzimmer angeschlossen ist, dann läuft die Anlage echt suboptimal. 36dB Verstärker und dann nur eine Dose, dann ist der zugedreht bis zum Abwinken. Dürfte sehr zu Lasten der Signalqualität gehen.
An und für sich ist dagegen ja nichts einzuwenden, wenn ein Verstärker direkt einen Strang speist: Nur: Die Verstärker die UM verbauen lässt, sind ja ausnahmslos überdimensioniert (auch schon wegen der von UM vorgegebenen Entzerrung, ohne dass das Verhalten der jeweiligen Hausverteilung berücksichtigt wird :D), deshalb muss man da solchen Pfusch betreiben und mit Abzweigern die Hausdämpfung anpassen :D.

Und die Astro-Verstärker sind sowieso "Krücken", die lassen sich nur bei ganz bestimmten Pegelverhältnissen am ÜP (diese kommen leider nciht so oft vor) so einpegeln, dass sie korrekt laufen.
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Re: Hausverkabelung ergänzen

Beitrag von phoenixx4000 » 11.12.2012, 22:16

[quote]
An und für sich ist dagegen ja nichts einzuwenden, wenn ein Verstärker direkt einen Strang speist: Nur: Die Verstärker die UM verbauen lässt, sind ja ausnahmslos überdimensioniert (auch schon wegen der von UM vorgegebenen Entzerrung, ohne dass das Verhalten der jeweiligen Hausverteilung berücksichtigt wird :D), deshalb muss man da solchen Pfusch betreiben und mit Abzweigern die Hausdämpfung anpassen :D.[/quote]

Mir ist zu Ohren gekommen, das UM von der übermässigen Entzerrung, wie sie bisher betrieben wurde wieder ab ist, da es wohl aufgrund der Netzanpassung auf 1000MHz bei diese "Übermässig Entzerrten" Anlagen zu Problemen gekommen ist. ;-)

Hab Ich zwar vor über einem Jahr schon prophezeit, aber da wollte ja keiner auf mich hören und man bestand auf die extrem entzerrung...

Tja selber schuld.

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Re: Hausverkabelung ergänzen

Beitrag von Bastler » 12.12.2012, 21:42

Ja, es gibt da inzwischen eine überarbeitete Einmessvorschrift^^.
Eigentlich ist die aber gar nicht viel anders als bisher, nur das man bisher so pegeln musste, dass der Maximalpegel erst bei Kanal 69 erreicht wird (der Kanal wurde und wird noch immer gar nicht genutzt), und jetzt dieses eben für den Kanal 85 (auch noch nicht vorhanden) macht, jedenfalls ist das das Endergebnis, was bei den ganzen kompliziert beschriebenen Vorgängen heraus kommen soll :zwinker: .
Das Vorgehen selbst ist eigentlich noch immer so, wie es ohnehin schon gemacht werden sollte ("normale" Übergabepegel angenommen): Alles "flat" einstellen, danach auf den maximalen Ausgangspegel stellen, dann die Interstage rein.
Das wurde eigentlich eh schon so gemacht, wenn man zumindest grob nach den Einmessvorschriften vorgegangen ist (in der Praxis erlebe ich es eher, dass überhaupt nicht, meist nicht mal ansatzweise, nach Messverschrift gearbeitet wurde).
Obwohl die Einmessvorschift meiner Meinung nach durchaus sinnvoll ist, allerdings "funktioniert" sie nur bei Anlagen mit "Standarddämpfungen" und "Standardkabellängen". Dann sind die Ergebnisse in der Tat meist an den MMDs ein fast glatter Frequenzgang bzw. eine ganz leichte Deemphasis.
Das funktioniert aber z.B. nicht in Anlagen mit größeren, nicht abgestuften Baumstrukturen, "Schrottkabeln" oder Anlagen mit langen Minikoax-Zuleitungen ...

Interessant ist, dass z.B. in neu geplanten Anlagen von UM, die mit Minikoax realisiert werden sollen, in der Planung auch für die Verstärker Pegel in der Planung vorgegeben sind, die man, wenn man nach Einmessvorschrift vorgehen würde, gar nicht so einstellen kann :D .


Abgesehen davon:
Wenn UM das Netz einfach so auf Betrieb bis 1 GHz umstellen würde (was vermutlich demnächst einfach so kommen wird), dann haben die ohnehin mehrere Probleme:
Gar nicht mal so sehr die nach der "alten" Einmessvorschrift gepegelten Anlagen. Im Gegenteil, die werden einigermaßen vernünftig laufen. Viel problematischer sind die ganzen Anlagen, die nicht danach eingemessen sind.
Die sind meiner Meinung nach in der Überzahl. Einerseits die ganzen Anlagen die gebaut und gepegelt wurden, bevor dieser ganze Einmessvorschriftskram eingeführt wurde (also die Anlagen, die nur nach S6 und K25 eingemessen sind), andererseits aber auch die Anlagen, die noch heute ohne Berücksichtigung der Einmessvorschrift gebaut werden (kommt dauernd vor, Preemphasis oder flat sind für viele "Techniker" absolute Fremdworte!), die Anlagen, wo bei (regelmäßigen) Störungstickets der "Techniker" jedes mal am Verstärker rumschraubt und beim Einmessen oftmals "improvisieren" muss, weil der TK bei der Installation eine Anlage mit Kabeln mit viel zu hoher Schräglage übernommen hatte, die es auszugleichen gilt :D (stelle in so einem Fall mal nach Einmessvorschrift ein: Damit wird man nicht auf Sollpegel an der MMD kommen...) .
Und generell die ganzen Anlagen, die jetzt schon nur noch gerade so die oberen UHF-Kanäle "durch gequält" bekommen . Bei Betrieb bis 1 GHz wird das sicher bei vielen nichts mehr^^.

Und der ganze Aufwand nur, weil die NE3 eigentlich nur für 450 MHz Betrieb geplant und dimensioniert wurde und man jetzt mit diversen "Tricks" versucht, die doppelte Bandbreite darüber zu übertragen...
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