Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was nun?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was nun?

Beitrag von Meteo » 22.05.2012, 17:16

Hallo,

auf der Suche nach einer möglichen Lösung meines Problemes bin ich hier gelandet und hoffe, dass es einige Hinweise gibt - die Aussage "Such Dir einen Anwalt" bitte ich zu unterlassen, denn BEVOR ich einen Anwalt einschalte, möchte ich eben um Tipps bitten, vielleicht gibt es hier erfahrene User bzw. Menschen mit ähnlich gelagerten Problemen.

Also, ich bin nebengewerblich selbstständig (Medien, Werbung, Internetprogrammierung) und habe ein kleines Büro in meiner Wohnung, natürlich alles ordentlich angemeldet. Nun habe ich bei unitymedia einen Telefon- und DSL-Anschluss bestellt, weil die Telekom hier im kleinen Ort nur max. 2000er DSL hinbekommt - was schon arg langsam ist, vor allem wenn man im bzw. mit dem Internet arbeitet. Ich bekam auch recht schnell meine neuen Rufnummern und eine Anmeldebestätigung. Schon bei der Bestellung habe ich darauf hingewiesen, dass es ggf. Probleme beim Anschließen geben könnte - und genau so ist es gekommen:

Der Hauptübergabepunkt befindet sich am Haus des Nachbarn bzw. an einem Gebäudeteil der unserem Nachbarn gehört. Wir leben als Mieter in einem genau daran angrenzenden Teil, dieser Teil gehört einem Nachlassverwalter (nach dem Tod des Besitzers wollte keiner das Objekt haben). Dummer Weise war der frühere Besitzer der Schwiegervater des Mannes, der im angrenzenden Objekt lebt. BEIDE Objekte haben die gleiche Hausnummer. Nun wollte der Techniker von unitymedia anschließen, muss dazu aber kurz in den Keller des Nachbarn und kurz auf den Dachboden - weil eben da das "Hauptkabel" ankommt. Auch meine Nachbarin hat über einen Wechsel zu unitymedia nachgedacht, sie wohnt im gleichen Objekt wie wir. Fazit: Der Nachbar lässt den Techniker NICHT in sein Objekt um uns am einzig vorhandenen Anschluss zu konnektieren. Der Nachbar ist ohnehin eine sehr "streitbare" Person, alle versuche von sachlichen Dialogen schlagen fehl.

Nun die Frage:

Gibt es IRGENDEINE rechtlich klare Grundlage die den Nachbarn dazu veranlassen MUSS, dem Techniker Zugang zu gewähren? Als Stichwort sei hier gegeben: "Eingriff in die laufende Selbstständigkeit", will sagen: Der Nachbar sorgt durch sein Verhalten dafür, dass ich mein Gewerbe nicht vollumfänglich bzw. effektiver ausüben kann. Oder habt Ihr da andere "Angriffspunkte"? Unitymedia scheint mit diesem Vorgang überfordert, die wollen nach dem "Nein" des Nachbarn nun intern die Dispo anschreiben um abzuwarten was in so einem (wohl seltenen Fall) zu tun ist.

Ich freue mich über JEDEN sachdienlichen Tipp, Hinweis oder Zaunpfahlwink....

Pauling
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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Pauling » 22.05.2012, 19:54

Keine Chance, allerhöchstens dein "Nachbar" hat bei der Installation irgendwann mal unterschrieben "Zugang zu gewähren" für das Restgebäude.
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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Meteo » 22.05.2012, 20:33

und was ist mit "Eingriff in den gewerblichen Betrieb"? Diesen Passus gibt es - ebenso eine Art "Hammerschlags- und Leiterrecht"....

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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Pauling » 22.05.2012, 20:41

Meteo hat geschrieben:und was ist mit "Eingriff in den gewerblichen Betrieb"? Diesen Passus gibt es - ebenso eine Art "Hammerschlags- und Leiterrecht"....
.... Lass deinen Anwalt da mal dran arbeiten. Garantien gibt es vor Gericht nicht, jeder Richter ist anders drauf.

Edit: Aber vielleicht knickt er schon ein, wenn ein Brief vom Anwalt kommt! :zwinker:
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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Dringi » 22.05.2012, 21:16

Meteo hat geschrieben:und was ist mit "Eingriff in den gewerblichen Betrieb"? Diesen Passus gibt es - ebenso eine Art "Hammerschlags- und Leiterrecht"....
Ich wünsche Dir viel Glück, aber genauso gut kann der Nachbar die Unverletzbarkeit seiner Wohnung navh Art 13 GG anführen.
Außerdem wird es schwierig den Eingriff in einen Gewerbebetrieb nachzuweisen. Die (langsamere) Alternative DSL ist vorhanden, d.h., dass Du Zugang zum Internet hast. Scheinbar gab es den Gewerbebetrieb ja auch schon zu nur-DSL-Zeiten. Wo greift denn Dein Nachbar also nun konkret in Deinen Gewerbebetrieb ein? Überspitzt gesagt: Nach Deiner Darstellung hätte auch ein Spediteur ein Recht mit seinen LKWs durch Deinen Garten zu fahren, nur weil er dadurch etwas Zeit sparen würde anstatt wenn er über die reguläre Straße fährt.

Ich würde mir das mit dem Anwalt ggf. nochmal überlegen. Wenn mir einer mit 'nem Anwalt kommen würde, könnte es schon allein aus Trotzreaktion sein, dass der HÜP bei einem "Unfall" so stark zerstört wurde, dass eine Neuerrichtung ausgeschlossen ist.
Ggf. mal mit 'ner Pulle Wein rüber gehen und auch mal Alternativen diskutieren: Ich vermute mal, dass UM auch zwei Modems an einem HÜP installieren kann. Bei MFA's und Hochhäusern geht das ja auch.

Just my 2 Cent.

KEINE RECHTSBERATUNG. BIN KEIN ANWALT. NUR MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG.
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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Pauling » 22.05.2012, 21:34

Ich glaube nicht dass man da was mit einer Flasche regeln kann.
Das klingt verdammt nach einer Erbstreitigkeit, wo sich die Erben nicht so recht einigen konnten. Sowas sitzt immer tief.


Solche Fälle gibt es so oft, dass in bestimmten Raum kein Zugang zu haben ist, weil der jemand anderem gehört.
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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Meteo » 22.05.2012, 22:17

Pauling hat geschrieben:Ich glaube nicht dass man da was mit einer Flasche regeln kann.
Das klingt verdammt nach einer Erbstreitigkeit, wo sich die Erben nicht so recht einigen konnten. Sowas sitzt immer tief.


Solche Fälle gibt es so oft, dass in bestimmten Raum kein Zugang zu haben ist, weil der jemand anderem gehört.
Genau DAS ist das Problem... der "gute Mann" will das Ding hier für `nen Appel und `nen Ei und UNS mit ALLER GEWALT raushaben... nur leere Objekte sind billig zu kaufen... aus diesem Grund schießt er schlicht: Quer... Hier eine Aussage nach anwaltlicher Beratung:

Ein Anspruch auf Neuanschluss oder Überprüfung des Kabels kann Ihrem Vermieter gegen den Nachbarn zustehen. Denn das Kabel wurde ja offensichtlich in Absprache der beiden (Vor)Eigentümer vom Nachbarobjekt hin zu dem von Ihnen bewohnten Objekt verlegt. Möglicherweise existieren dazu sogar noch unterlagen oder gar ein Grundbucheintrag. Dass Ihr Objekt also vom Nachbargrundstück mit dem Kabelanschluss versorgt wird, führt m.E. auch zu einem Anspruch Ihres Vermieters, dass Antennenkabel wieder anschließen zu lassen.


Mal sehen, wie Unitymedia jetzt reagiert....

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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Pauling » 23.05.2012, 00:19

... also könnte da noch mehr kommen?!? :confused:

Neue Wohnung wird wohl stressfreier. Was bringt´s wenn doch mal alles installiert wird und irgendwie Wasser oder sonst was die Anlage zerstört.
Schade sowas, aber ist meistens besser für die Nerven.
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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Meteo » 23.05.2012, 01:17

Tja, wenn man immer so denkt, dann besteht die Wohnwelt irgendwann nur noch aus cholerischen Arschlöchern... man stelle sich mal vor, wir und unsere Nachbarin wollen Kabelanschluss haben: Schlicht nicht möglich. Dabei liegt doch schon alles, es muss NUR angeklemmt werden. Mal sehen ob man von aussem am Haus ein Kabel legen kann - ein Telefonkabel liegt da schon, man braucht nur die gleiche Strecke mit entsprechendem Antennenkabel verfolgen... aber laut Techniker könne er am Übergabepunkt (angeblich) nicht ein zweites Kabel aufschalten - was ich allerdings als gelernter TV-Techniker arg bezweifeln möchte. Abgesehen davon: So schnell findet man auch keine neue Wohnung.... mit 2 Hunden....

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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von phoenixx4000 » 30.05.2012, 20:29

Wie sieht das mit einem neuen Übergabepunkt aus?
Sprich doch einfach mal mit dem Verwalter.
Wenn da Interesse von Mehreren Parteien an einem Anschluss bestehen, dann sollte da doch was machbar sein.
Die Kosten kann man ja auf die allgemeinen Betriebskosten des Hauses umlegen.

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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Meteo » 30.05.2012, 21:12

Hier legt keiner mehr was um, weil der aktuelle Vermieter froh ist, wenn er die Hütte hier verkaufen kann (er ist nur der Nachlassverwalter). Im Endeffekt: Drauf geschissen, wir ziehen hier aus, nach uns die Sintflut bei diesem Kleinkrieg...

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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Meteo » 02.06.2012, 11:49

So, ich habe es heute auch noch mal von unitymedia schriftlich:

Da Herr Nachbar den Techniker NICHT an den einzigen Kabelanschlusspunkt für das gesamte Gebäude lässt (der eigentlich als Gemeinschaftsanschluss gedacht ist), hat unitymedia den Auftrag storniert und gleich darum gebeten, mögliche Hardware (die wir auch nie bekommen haben) zurück zu schicken. "Man bedauert das", hätte aber keine Wahl, man müsse da unbedingt an den Anschluss im Haus (obgleich dieser draussen AM Haus sitzt).

Na dann: Pech gehabt. Welch ein Glück, dass ich den Telekomanschluss NOCH NICHT gekündigt habe... muss ich mich wohl weiter mit DSL 2000 zufrieden geben...

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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Pauling » 02.06.2012, 12:01

Das unverschämte iss aber auch, was Tcom für 2 Mbit an Geld verlangt.
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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Meteo » 02.06.2012, 12:32

Ich zahle lieber 50 Euro mehr im Monat um wenigstens eine 16.000er DSL nutzen zu können, ich brauche den Kram ja auch beruflich... aber was nicht ist, ist wohl nicht...

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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Dringi » 02.06.2012, 12:58

Pauling hat geschrieben:Das unverschämte iss aber auch, was Tcom für 2 Mbit an Geld verlangt.
Was ist daran unverschämt, wenn ich fragen darf? Bei Vertragsabschluss war klar, was es von der Telekom gibt bzw. was halt nicht.
UM bietet die aktuellen Geschwindigkeiten auch erst seit einiger Zeit an. Davor war, was Internet anging eher total tote Hose.
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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Dringi » 02.06.2012, 13:03

Meteo hat geschrieben:Ich zahle lieber 50 Euro mehr im Monat um wenigstens eine 16.000er DSL nutzen zu können, ich brauche den Kram ja auch beruflich... aber was nicht ist, ist wohl nicht...
Das geht nicht nur Dir so.In früheren Jahren (so um 2000 rum) gab es deutliche Unterschiede zwischen den Siedlungen im Umland hier. Teile hatten schon DSL mit Flatrate. Einige hatten nur ISDN mit Volumentarif.
Das führte dazu, dass bei den Häusern ohne DSL doch einige Abschläge im Verkaufpreis gemacht werden mussten.
Wenn Du dem Verwalter als einen Auswischen willst, dann sage möglichen Käufern der Häuser, dass der Zugang zum Internet nicht ganz umproblematisch ist.
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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Meteo » 02.06.2012, 13:39

Nun ja, mit dem Verwalter komme ich ja gut klar, nur ist der eben eine Schnarchnase... ich würde mir (so ich für den Verkauf des Objektes verantwortlich wäre) das Handeln des Mitbesitzers vom angrenzenden Objekt nicht gefallen lassen, denn er handelt bewusst "Wertmindernd". Der große Garten direkt unter unserer Wohnung gehört zum Beispiel auch dem Nachbarn bzw. er hat ein eingetragenes, alleiniges Sondernutzungsrecht, wir dürfen nur draufgucken. Dieser Garten gammelt vor sich hin - das schreckt natürlich im Gesamtpaket potentielle Käufer ab. Der Nachbar will das Objekt für sich haben und setzt daher alles daran, uns und unsere Nachbarin rauszuekeln... das hat er schon bei unserem Einzug offen zugegeben: "Ich kriege die da schon raus!". Alles in Allem ist das hier ein lustiges Schmierentheater. Ein benachbartes Hotel hat nun Kaufinteresse gezeigt, jedoch stecken die mit unserem Nachbarn unter einer Decke... ich vermute: Je billiger die das Objekt schießen können, desto mehr Vorteile hat der Nachbar dadurch (Mitnutzungsrecht, Provision, was auch immer) - und das Hotel wird dann aus den zwei vorhandenen 90qm² Wohnungen Unterkünfte für ca. 10 Saisonarbeiter JE Wohnung machen - das ist hier im Ort übliches Vorgehen: Kaufe eine alte Hütte, renoviere nix, packe möglichst viele Saisonarbeiter rein und kassiere dicke Miete.

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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Bastler » 03.06.2012, 08:50

Kleiner Hinweis noch:
Mit dem "nur wieder anschließen" (eine ähnliche Aussage habe ich hier mehrfach gelesen) ist es nicht getan.
Es muss durchaus auch an der Verteliung und der HVA was umgebaut werden, mitunter recht aufwändig, abgesehen vom Verstärkertausch. Und das spielt sich alles drinnen ab und würde den Eigentümer des HÜP-Hauses sicher noch viel mehr abschrecken...

Worauf ich hinaus will: Nicht, dass du es jetzt mit viel Diskussionen und mit anwältlicher Hilfe irgendwie durchgesetzt bekommst, dass er den Techniker zumindest an den HÜP lässt, aber dann eben dennoch nicht installiert werden kann, weil der Eigentümer die ganzen anderen Arbeiten verweigert (und das wird er auf jeden Fall tun, wenn ich ihn richtig einschätze).
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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Meteo » 03.06.2012, 09:16

Uns ist es inzwischen egal. Hier werden Heizungen abgeschaltet, Schlösser ausgetauscht, der Müll durchwühlt, der Garten verrottet, üble Nachrede und vieles mehr... da ist auf so einen usseligen Kabelanschluss mit Verlaub: Geschissen. Wenn er damit glücklich wird: Soll er glücklich werden. ;)

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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von mege » 04.06.2012, 10:54

Wenn du dort ausziehst, kannst dem ja noch ne schöne Abreibung mitgeben. Häufchen vor die Türe setzen, Briefkästen sprengen etc. ;)

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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Meteo » 04.06.2012, 11:28

Aber das wäre doch illegal, so was darf man nicht machen ;)

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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von faximan » 10.06.2012, 22:28

Man könnte auch ne ampulle Buttersäure unter einem Fußabtreter vergessen...

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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von racoon1211 » 11.06.2012, 01:11

Und dann bekommt er noch ärger wegen Sachbeschädigung und Ihr dann wegen Anstiftung...

Nee nee, Leute...

Aus doppelt Unrecht wird noch lange nicht Recht und man sollte sowas bleiben lassen.
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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von Meteo » 11.06.2012, 08:13

Man könnte den Nachbarn auch einfach nett anlächeln und denken: "Du armselige [zensiert]!"

eljogi
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Re: Nachbar verweigert Zugang zum Hauptanschlusspunkt, was n

Beitrag von eljogi » 11.06.2012, 17:44

Ein Freund von mir hatte ebenfalls Probleme mit dem gemeinsamen Hausanschluss.
Er hat dann letztlich jemanden im Nachbarhaus gefragt. Die Person hatte noch gar kein Internet. Mein Kumpel übernimmt die Kosten und der Nachbar darf gratis mit dran. Den Rest erledigt WLan.

Vielleicht fragst du auch mal rum. Z.B. bei Kostenbeteiligung. Denn einen eigenen Vertrag mit Laufzeit solltest du bei der Mietsituation besser nicht mehr abschließen.

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