Portsperren bei UM

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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Was haltet Ihr von den Sperren?

Voll in Ordnung. Sicherheit ist ein wichtiges Thema und beeinträchtigt mich ja auch nicht
17
19%
Voll in Ordnung. Aber warum weiss ich nichts davon? Sollte man schon *irgendwo* mitteilen
16
18%
Unverschämtheit. Ich brauche die Ports für xxx (bitte ein Beispiel posten bzw. erklären)
10
11%
Unverschämtheit. Brauche die Ports nicht, aber finde es aus Prinzip nicht in Ordnung.
41
46%
Kenne Ports und die Bedeutung nicht. Kann mich darum nicht äussern
1
1%
Kenne nur Port-Wein, also mir egal. *Prost*
3
3%
Ist mir egal / Keine Meinung zu
1
1%
 
Abstimmungen insgesamt: 89

addicted
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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von addicted » 27.08.2016, 14:50

Es gibt mit Sicherheit haufenweise Anbieter, die Dir mit Kusshand Glasfaser direkt ins Haus legen, wenn Du die Kosten dafür trägst.

Du hast also eher versucht mit möglichst wenig Kapitaleinsatz möglichst viel Leistung zu bekommen, und dabei den Fokus auf Übertragungsgeschwindigkeit gelegt. Jetzt ärgerst Du Dich, dass dabei die anderen Faktoren, wie Service und Produktqualität, zu kurz gekommen sind.

Keine Wahl zu haben ist genau so wie keine Zeit zu haben, nur eine Frage der Prioritäten.

hajodele
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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von hajodele » 27.08.2016, 15:08

Wenn mir jetzt noch einer erklärt, von welchen Portsperren hier die Rede sein soll, kann ich mitreden.
Remember: Bei IPv6 gibt es das imho nicht, bei IPv4 werden nur die üblichen Verdächtigen wie überall gesperrt.

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Andreas1969
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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von Andreas1969 » 27.08.2016, 18:13

Ausserdem ist die Ausrede, man hätte keinen Vorrat mehr an IPV4's schlichtweg gelogen.
Die haben nämlich noch reichlich davon.

Es bekommt nämlich nicht nur jeder Business Kunde eine IPV4, sondern auch jeder Horizon Kunde.
Und da werden ja wohl noch reichlich Verträge abgeschlossen.

Ich finde das Konzept eh recht fragwürdig.
Ich finde es auch erstaunlich, wieviele IPV4'S bei Altkunden brachliegen, die das nie im Leben brauchen, bzw. es erst garnicht merken würden, wenn die auf DSLITE umgestellt würden.
Man sollte doch allen Kunden die IPV4 wegnehmen und auf DSLITE umstellen. Dann würde zusätzlich eine Unmenge and Adressen frei.
Die, die sich dann melden, daß es Probleme gibt, werden dann auf echten DS umgestellt. Somit wäre dann auch gewährleistet, dass nur die Kunden IPV4 bzw. DS haben, die es auch wirklich benötigen.
So würde ich das handhaben, wenn es mein Laden wäre.
Dann wären auch alle Kunden zufrieden.
Ich kenne z.B. Fälle von Altkunden, die nur Telefon gebucht haben, aber das Modem per IPV4 angebunden ist.
Diese Kunden verbraten auch unnötig IPV4, weil die das niemals im Leben brauchen werden.

Mal drüber nachdenken.

Gruß Andreas
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von F-orced-customer » 27.08.2016, 18:40

Andreas1969 hat geschrieben:Ausserdem ist die Ausrede, man hätte keinen Vorrat mehr an IPV4's schlichtweg gelogen.
Die haben nämlich noch reichlich davon.
Es bekommt nämlich nicht nur jeder Business Kunde eine IPV4, sondern auch jeder Horizon Kunde.
Ich kenne z.B. Fälle von Altkunden, die nur Telefon gebucht haben, aber das Modem per IPV4 angebunden ist.
Diese Kunden verbraten auch unnötig IPV4, weil die das niemals im Leben brauchen werden.
Also keine Profitmaximierung sondern technische IPv6- Inkompetenz, die man die user in DS-Lite ausbaden lässt, das ist ja noch schlimmer :traurig:

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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von Andreas1969 » 27.08.2016, 20:48

Du hast es getroffen,
Technische Inkompetenz

Genau das spiegeln ja auch die Hotliner wieder.
Das zieht sich aber durch das ganze Unternehmen.
In erster Linie versuchen die ja den Kunden bei komplexen Anliegen für Dumm zu verkaufen.
Bei komplizierten Anfragen klinken die sich dann komplett aus und versuchen das Problem auszusitzen.

Gruß Andreas
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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von hajodele » 27.08.2016, 20:57

Andreas1969 hat geschrieben:Ausserdem ist die Ausrede, man hätte keinen Vorrat mehr an IPV4's schlichtweg gelogen.
Die haben nämlich noch reichlich davon.

Es bekommt nämlich nicht nur jeder Business Kunde eine IPV4, sondern auch jeder Horizon Kunde.
Und da werden ja wohl noch reichlich Verträge abgeschlossen.

Ich finde das Konzept eh recht fragwürdig.
Ich finde es auch erstaunlich, wieviele IPV4'S bei Altkunden brachliegen, die das nie im Leben brauchen, bzw. es erst garnicht merken würden, wenn die auf DSLITE umgestellt würden.
Man sollte doch allen Kunden die IPV4 wegnehmen und auf DSLITE umstellen. Dann würde zusätzlich eine Unmenge and Adressen frei.
Die, die sich dann melden, daß es Probleme gibt, werden dann auf echten DS umgestellt. Somit wäre dann auch gewährleistet, dass nur die Kunden IPV4 bzw. DS haben, die es auch wirklich benötigen.
So würde ich das handhaben, wenn es mein Laden wäre.
Dann wären auch alle Kunden zufrieden.
Ich kenne z.B. Fälle von Altkunden, die nur Telefon gebucht haben, aber das Modem per IPV4 angebunden ist.
Diese Kunden verbraten auch unnötig IPV4, weil die das niemals im Leben brauchen werden.

Mal drüber nachdenken.

Gruß Andreas
Da hängen noch sehr viele Modems dran, die kein IPv6 können.
Mit deinem Vorschlag hätten plötzlich tausendene kein Zugriff mehr.
Mit praktisch jedem Gerätewechsel wird es übrigens probiert (da fällt es nicht so sehr auf).
Wenn es einer merkt, wird er mit einer Entschuldigung wieder zurückgestellt.
Fertig. Mehr kann man in der Praxis nicht tun.

Ihr habt ja die Möglichkeit, eine IPv4 zu bekommen. Nehmt Business oder 3-play

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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von F-orced-customer » 27.08.2016, 21:21

Hab ich schon. Und wenns bis Laufzeitende immer noch Internet Lite statt Dual-Stack gibt bin ich von UM weg.
Der 6to4 Tunnel ist zu lahm.

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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von Andreas1969 » 27.08.2016, 21:56

3 Play oder Business kosten aber jeweils 25€ mehr im Monat.
Das bin ich nicht bereit zu zahlen, da vergleichbare Anschlüsse bei der Telekom deutlich günstiger sind.
Da warte ich lieber, bis die bei mir ausgebaut haben.
Dann hat man auch die Garantie, daß alles läuft und es keine Einschränkungen gibt.

Gruß Andreas
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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von F-orced-customer » 27.08.2016, 22:14

Zur Bundespest will ich ja aus Prinzip nicht, aber wenns sonst nirgends vollwertiges Internet gibt... hier is ausgebaut.

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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von Andreas1969 » 27.08.2016, 22:16

Und warum gehst Du dann nicht dahin?
Ich würd's sofort machen, ohne wenn un aber.

Und ich weiß, wovon ich spreche.

Gruß Andreas
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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von F-orced-customer » 27.08.2016, 22:20

Laufzeit, Kündigungsfrist und wahrscheinlich happige VDSL- Einrichtungsgebühr.

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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von hajodele » 27.08.2016, 22:27

Zum Thema Ausbau:
Du solltest dich vielleicht als freiwilliger Buddler melden.
Die Telekom hat auch schon DS-Lite angekündigt (ich glaube 2018). Da kommt es vielleicht auf jeden Monat an.

Zum Thema "vollwertiges Internet":
Hier geistert einer herum, ihr habt bestimmt schon was von ihm gelesen.
Nach seiner Theorie MUSS "vollwertiges Internet" IPv6 sein. (Er hat aber nach eigenen Angaben IPv4)

@F-orced-customer:
Wenn dein Anmeldedatum hier im Forum etwa dem deines ersten Vertrags entspricht, kann ich nicht so recht nachvollziehen, warum du mit DS-Lite rumrennst, wenn dir gleichzeitig IPv4 sooo wichtig ist.

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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von SpaceRat » 27.08.2016, 22:57

hajodele hat geschrieben:Zum Thema "vollwertiges Internet":
Hier geistert einer herum, ihr habt bestimmt schon was von ihm gelesen.
Nach seiner Theorie MUSS "vollwertiges Internet" IPv6 sein. (Er hat aber nach eigenen Angaben IPv4)
Vollwertiges Internet muß in der Tat zwingend IPv6 beinhalten (u.a. RFC 6540).

Für den User ist es natürlich angenehmer/einfacher, wenn es auch eine öffentliche IPv4 beinhaltet (Also Dual-Stack), aber das kann eben keine Forderung mehr sein:
Bild

IANA kann den Regional Internet Registries also keine IPv4-Adressen mehr zuteilen, die letzten haben sie vor mehr als fünfeinhalb Jahren zugeteilt.

Alle RIRs außer AfriNIC haben keine frei zuteilbaren IPv4-Adressen mehr und selbst AfriNIC wird voraussichtlich 2018 leerlaufen.
Und diese "lange" Zeit bei AfriNIC täuscht, denn die haben auch nur noch weniger als ein /8 zu vergeben bis sie auf "eiserne Reserve" sind, aber die Vergabegeschwindigkeit in Afrika ist halt niedrig.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 50" Plasma
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  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
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Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), 2xFritz!Fon C4+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von Andreas1969 » 27.08.2016, 23:02

Ich kann dazu nur eins sagen:
Würde ich in einem Telekom Ausbau Gebiet wohnen, dann wären die beiden Anschlüsse bei Unitymedia schneller gekündigt, als man kucken kann.
Moment bekommt man 100/40 MBIT, bis 2018 werden in den Ausbau Gebieten sogar 250 bzw. 500 MBIT möglich sein. Und das ganze unkastriert.

Wo bitteschön sollte man da noch überlegen? ??
Und die 100 € für die Erstwinrichtung zahle ich sogar noch gerne.

Gruß Andreas
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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von F-orced-customer » 27.08.2016, 23:05

hajodele hat geschrieben:Die Telekom hat auch schon DS-Lite angekündigt (ich glaube 2018). Da kommt es vielleicht auf jeden Monat an.
Nein, bis dahin kann mein ganzer Clientkram IPv6 und das meiste Servergerümpel im WWW dann auch.

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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von Stiff » 28.08.2016, 00:07

Andreas1969 hat geschrieben:Ausserdem ist die Ausrede, man hätte keinen Vorrat mehr an IPV4's schlichtweg gelogen.
Die haben nämlich noch reichlich davon.

Es bekommt nämlich nicht nur jeder Business Kunde eine IPV4, sondern auch jeder Horizon Kunde.
Und da werden ja wohl noch reichlich Verträge abgeschlossen.
:wand: Und genau deswegen muss UM mit den IPv4 Adressen haushalten. Natürlich haben die noch einen Vorrat an IPv4 Adressen aber der ist eben endlich.
Andreas1969 hat geschrieben:Ich finde das Konzept eh recht fragwürdig.
Ich finde es auch erstaunlich, wieviele IPV4'S bei Altkunden brachliegen, die das nie im Leben brauchen, bzw. es erst garnicht merken würden, wenn die auf DSLITE umgestellt würden.
Man sollte doch allen Kunden die IPV4 wegnehmen und auf DSLITE umstellen. Dann würde zusätzlich eine Unmenge and Adressen frei.
Ich finds eher fragwürdig dass Du meinst einschätzen zu können wer von den Bestandskunden mit IPv4 was braucht oder was nicht.
Man sollt eher Neukunden deutlich darauf hinweisen und darüber aufklären das sie "nur" einen DS Lite Anschluss bekommen. Dann ist das Gehäule nach Vertragsabschluss auch nicht mehr so laut.

Dein Vorschlag geht da eher in die Richtung: Leuten die auf Autobahnen eh nie schneller fahren als 130kmh sollte man nur noch Autos verkaufen die auch nicht mehr können, damit ich mit 200 über die Bahn brettern kann. :zwinker:

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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von SpaceRat » 28.08.2016, 00:28

Stiff hat geschrieben:
Andreas1969 hat geschrieben:Es bekommt nämlich nicht nur jeder Business Kunde eine IPV4, sondern auch jeder Horizon Kunde.
:wand: Und genau deswegen muss UM mit den IPv4 Adressen haushalten. Natürlich haben die noch einen Vorrat an IPv4 Adressen aber der ist eben endlich.
Und abgesehen davon stimmt es ja auch gar nicht.
Die aktuelle Horrorkotz kann meines Wissens sehr wohl IPv6 und IPv4-lite und wird auch so betrieben.

Diese ganze Diskussion darüber, daß es eigentlich ja noch unglaublich viele IPv4-Adressen für alle gäbe und Unitymedia einfach nur gemein zu seinen Kunden sein will, wird langsam noch dämlicher als dieser Reichsbürger-Spleen.

Da gab es schonmal einen:
Bild


Die ganze Energie, die darin verplempert wird, alchemistisch auszurechnen, daß 4 Mrd minus 4 Mrd nicht 0 sondern 1 Mrd ist, könnte man sinnvoller investieren, z.B. darin bei AVM nachzubohren, wieso deren VPN bis heute kein IPv6 kann.
Es ist nämlich keine Einschränkung des verwendeten Protokolls, daß das nicht geht, StrongSWAN nutzt das selbe und kann IPv6 (IPv4 in IPv6-Tunneln, IPv6 in IPv4-Tunneln usw.).

Und dann könnte man noch bei Vaderfone und o2 nachfragen, wann man gedenkt, den Finger aus dem 4rsch zu kriegen, um endlich IPv6 im Mobilfunknetz einzubinden ...
Wenn dann noch Zeit ist, kann man natürlich auch Unitymedia auf den Sack gehen, wie es sein kann, daß es dort immer noch IPv4-only-Anschlüsse gibt (Business und Alt-Kunden).
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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von Andreas1969 » 28.08.2016, 09:45

Ein Unding ist auch, daß AVM behauptet, daß eine VPN Verbindung zwischen 2 Fritten (eine DSLITE und die andere IPV4 only) problemlos funktioniert.
Damit wäre ja mein Problem gelöst.
Nachdem die bei mir alles geprüft haben und keinen Fehler festgestellt haben, haben die auf einmal ganz klein beigegeben und gesagt, es läge an Unitymedia und deren komplexen Routing, welches für AVM nicht mehr nachvollziehbar ist. Ich sollte mich an die wenden, um das Problem zu lösen. Das spare ich mir aber lieber, da ich den Kundenservice ja schon sehr gut kenne. Die verstehen ja eh nur Bahnhof.

Auf die Frage, ob AVM diese Konstellation der VPN Verbindung (DSLITE und IPV4 only) im Eigenen Haus überhaupt schon mal getestet hat, habe ich bis heute keine Antwort bekommen. Mit dies Frage habe ich wohl am deren Ehre gekratzt.

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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von hajodele » 28.08.2016, 10:02

SpaceRat hat geschrieben:Und abgesehen davon stimmt es ja auch gar nicht.
Die aktuelle Horrorkotz kann meines Wissens sehr wohl IPv6 und IPv4-lite und wird auch so betrieben.
Diese Frage habe ich vor ein paar Wochen in der Community gestellt und erhielt von einem UM-Mitarbeiter als Antwort, dass die Horizon2 zwar DS-Lite kann, aber bis auf weiteres trotzdem mit IPv4 ausgeliefert wird.
Und Nein - in dieser unsäglichen Software suche ich nicht nach dem Link.
Da wir es mit Unitymedia zu tun haben, kann selbstverständlich beides zutreffen.

Ob bei der VDSL tatsächlich 100 Mbit ankommen, hängt sehr stark von der Entfernung zum Verteiler ab.
Mein Wohngebiet wurde 2013 ausgebaut und es sind grundsätzlich auch 100 Mbit verfügbar.
Bei meiner Adresse sind es aber schon nur noch 50 Mbit und die Straße geht noch ein paar hundert Meter weiter.
Eine weitere Ausbaustufe ist nicht in sicht.

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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von Andreas1969 » 28.08.2016, 10:25

Ich wäre ja mit 50/10 MBIT schon zufrieden, da würde ich sofort wechseln. Leider hat die Telekom bei uns den Ausbau in den letzten 10 Jahren verschlafen, wodurch mittlerweile ca. 90% der Kunden zu Unitymedia gewechselt sind. Jetzt besteht natürlich kein Anreiz mehr für die Telekom, dieses Gebiet auszubauen, da man zusätzlich zum Ausbau ja auch die ganzen weggelaufenen Kunden bei Unitymedia wieder abwerben müsste.
Meine Stadt ist bis heute noch nicht einmal in der Ausbau Planung aufgeführt.
Ich bin auch mal gespannt, ob das Ausbau versprechen der Bundesregierung eingehalten wird, dass bis Ende 2018 jeder Haushalt mit mind. 50 MBIT versorgt sein soll?
Das lässt mich momentan noch etwas hoffen.

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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von Andreas1969 » 28.08.2016, 10:45

Und noch etwas, bedingt durch den hohen Prozentsatz der Haushalte, die zu Unitymedia gewechselt sind, hatten wir bis vor 1 Jahr massive Geschwindigkeitsprobleme besonders in den Abendstunden. Da ist der Download teilweise von 200 auf unter 10 Mbit eingebrochen und der Ping ging auf über 50 ms hoch.
Unitymedia hat dann aufgrund vieler Kundenbeschwerden irgendwann reagiert und reichlich Glasfaser verlegt und etliche Nodesplit's durchgeführt. Jetzt liegen die 200 Mbit zu jeder Tageszeit voll an.
Das paradoxe daran ist: die Glasfaser Leitungen wurden durch das Leerrohrsystem der Telekom verlegt.


Gruß Andreas
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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von hajodele » 28.08.2016, 10:54

Andreas1969 hat geschrieben:Ich bin auch mal gespannt, ob das Ausbau versprechen der Bundesregierung eingehalten wird, dass bis Ende 2018 jeder Haushalt mit mind. 50 MBIT versorgt sein soll?
Das lässt mich momentan noch etwas hoffen.
Das ist bei dir doch schon durchs Kabel erfüllt. Oder war da noch was mit freier Providerauswahl?

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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von Andreas1969 » 28.08.2016, 11:12

Der Ausbau ist für mich erst abgeschlossen, wenn ich einen unkastrierten Zugang mit mind. 50 MBIT zum Internet bekommen kann. Und das ist ja wohl momentan nicht der Fall. Kabelanbieter gehören für mich grundsätzlich nicht in die Ausbauplanung. Die sollten sich lieber auf das Kerngeschäft konzentrieren und TV verkaufen. Ausserdem fängt bei mir ein richtiger Internetanschluss erst dann an, wenn ich alleine auf einem Port am DSLAM hänge. Das ist ja bei Unitymedia nicht der fall. Als Zwischenlösung käme für mich höchstens in Frage, dass die Bundesregierung die Kabelanbieter zwingt, deren Netz für alle anderen Anbieter freizugeben.
Ähnlich, wie es jetzt bei der freien Routerwahl der Fall ist.

Gruß Andreas
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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von Leseratte10 » 28.08.2016, 12:28

Was ist denn bei UM kastriert? Ports für lokale Datenaustausch-Protokolle die nie fürs Internet gedacht waren und komplett unsicher sind. VPN funktioniert bei UM problemlos - über IPv6. Und in der Definition von "Internet", in den RFCs steht drin, dass auch ein Anschluss mit DS-Lite vollwertig ist - die Anschlüsse mit nur IPv4 sind es nicht. Also ist dein Anschluss weder kastriert noch wirst du das vor irgendeinem Gericht durchbringen. Und ob du jetzt mit eigenem Kabel am DSLAM oder mit geteiltem Kabel am CMTS hängst ist auch egal - hinter dem DSLAM ist dann eh wieder alles "shared".

Und selbst wenn du das anders siehst - es gibt ja auch die Businesstarife die all das beinhalten was du willst. Meines Wissens wurde für den Bandbreitenausbau kein Höchstpreis von 30€ oder so angegeben, und wenn du mehr als" normal" (DS-Lite) haben willst musst du eben mehr ausgeben.

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Re: Portsperren bei UM

Beitrag von Andreas1969 » 28.08.2016, 12:45

Das sehe ich aber anders.
Warum sollte ich Unitymedia so viel Geld in den Rachen schmeißen, wenn ich so einen Anschluss bei der Telekom für 35-45 Euro bekommen könnte, wenn denn ausgebaut wäre?
Das kommt ja einer 2 Klassen Gesellschaft nahe.

Gruß Andreas
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