Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

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blubblub123
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Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von blubblub123 » 09.10.2011, 23:18

Hallo zusammen,

bin neu hier. Also bitte nicht gleich böse mit mir sein, falls ich was falsch machen sollte. ;)

Nun zu meinem Anliegen:
Drosselt Unitymedia - wohlgemerkt inoffiziell - jegliche Art von VPN-Verkehr?
Was habe ich vor? Da ja Unitymedia keine "echte" feste IP-Adresse(n) anbietet, würde ich dafür gerne auf entspr. Tunnelanbieter zurückgreifen.

Nachdem ich nun verschiedene Anbieter (openVPN - auch über andere Ports - / PPTP) und einen eigenen (VPN-)Server getestet habe, musste ich feststellen, dass von der 32Mbit/s-Leitung gerade einmal
in Spitzenzeiten 12-15 Mbit/s ankommen. Der Upstream müsste aufgrund des VPN-Overheads im grünen Bereich liegen.

Jetzt weiß ich natürlich nicht, inwieweit die Fritz!Box 6360 noch als "Flaschenhals" in Frage kommen könnte. Um es vorweg zu nehmen: Priorisierung hat nichts gebracht und nützt ja in der Praxis
auch nicht viel.

Hoffe, ihr könnt mir helfen? Bin nämlich langsam am sonst so tollen Unitymedia am Verzweifeln. Oder laufe ich einfach nur mit dem Kopf gegen die Wand?!

MfG
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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von oxygen » 09.10.2011, 23:48

kann ich nicht nach vollziehen, ich kam über VPN (IPSec) immer auch an die maximale Geschwindigkeit ran.

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von addicted » 10.10.2011, 00:14

Bedenke, dass VPN verschlüsselt und dass das CPU-Last erzeugt. Du könntest testweise mal die Verschlüsselung im VPN abschalten und gucken, was es dann an Durchsatz macht.

Und von wegen "feste IP", vor über einem Jahr (08.10.2010) schrieb ich hier im Forum schon mit meiner aktuellen IP-Adresse ;)

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josen
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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von josen » 10.10.2011, 13:58

Moin,

Unitymedia drosselt im Gegensatz zu OVH soweit ich es seit 2008 mitbekommen habe nicht. Mit entsprechender Hardware (Hardware-AES) und entsprechendem Protokoll (OpenVPN per UDP) komme ich hier an 95-97% Maximaldurchsatz meiner Leitung.

Die Fritz!Box und die anderen Zigarrenschachteln sind meistens zu langsam, um außer dem rumkopieren von Paketen auf dem Bus noch irgendwas anderes schnell zu machen. Rumreiche Ausnahme ist vielleicht noch die Dockstar von Seagate und vergleichbare, aber die hat auch Hardware-Beschleunigung.

Grüße

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von albatros » 10.10.2011, 14:14

Bei normaler Nutzung kann ich keine Probleme bei der Performance feststellen.
Der Flaschenhals ist wohl auch eher der mangelnde Upload an der Gegenstelle. Welcher Privatuser hat schon einen entsprechend schnelle Anschluss?
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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von Madee » 10.10.2011, 21:59

die F!B 6360 macht in der SW Version XX.05.XX Probleme mit VPN Verbindungen.
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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von blubblub123 » 11.10.2011, 13:52

Madee hat geschrieben:die F!B 6360 macht in der SW Version XX.05.XX Probleme mit VPN Verbindungen.
Meist Performance Problem
Das kann natürlich sein. Habe aber eine 85.04.89-19078 Firmware von unitymedia. Ist die auch davon betroffen?
Am VPN-Anbieter kann es übrigens nicht liegen. Der ist mit - nachvollziehbar - mehreren Gigabits angebunden. Verschlüsselung bei der PPTP-Variante hatte ich nicht verwendet. Genau das gleiche.

Was könnte man denn als Kabelmodem nehmen, was mit sowas klar kommt?

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von addicted » 12.10.2011, 22:57

blubblub123 hat geschrieben:Am VPN-Anbieter kann es übrigens nicht liegen. Der ist mit - nachvollziehbar - mehreren Gigabits angebunden.
Typischerweise werden von VPN-Providern für Privatkunden (also mit Privatkundenpreisen) keine teuren Komponenten verwendet - wenn der Tunnelendpunkt, der vermutlich auch nicht mehr als 1 GBit/s zum Backbone hat, überlastet ist, wirds halt langsam.
Was Deinen eigenen VPN-Server angeht, könntest Du dann trotzdem nur diagnostizieren, dass die Daten irgendwo zwischen Dir und dem Server hängen bleiben, nicht zwangsweise bei UM selbst. Und wenn Du dort ohne VPN deutlich höhere Datenraten bekommst, kommen wir erstmal wieder zurück zur Hardware:
blubblub123 hat geschrieben:Was könnte man denn als Kabelmodem nehmen, was mit sowas klar kommt?
Dem Kabelmodem ist völlig egal, ob das ein VPN-Paket ist, was Du da grade übertragen willst, oder nicht. Wir reden davon, dass ein in der Fritzbox konfigurierter und von dieser aufgebauter Tunnel möglicherweise nicht performant funktioniert. Wenn Du das auf Deinem Rechner machst (und der nicht grottig alt ist), sollte es so schnell sein wie die Verbindung eben hergibt.

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von blubblub123 » 12.10.2011, 23:40

Erstmal vielen Dank für eure wirklich schnelle und unkomplizierte Hilfe. :-)

Komisch ist halt, dass eine offene VPN-Verbindung (sei es über PPTP/openVPN) stets bei relativ konstanten 2,4 MB/s (mit wget getestet) geblieben ist. Ohne VPN-Verbindung dann wieder rund 3,8/3,9 MB/s.
Typischerweise werden von VPN-Providern für Privatkunden (also mit Privatkundenpreisen) keine teuren Komponenten verwendet - wenn der Tunnelendpunkt, der vermutlich auch nicht mehr als 1 GBit/s zum Backbone hat, überlastet ist, wirds halt langsam.
Was Deinen eigenen VPN-Server angeht, könntest Du dann trotzdem nur diagnostizieren, dass die Daten irgendwo zwischen Dir und dem Server hängen bleiben, nicht zwangsweise bei UM selbst. Und wenn Du dort ohne VPN deutlich höhere Datenraten bekommst, kommen wir erstmal wieder zurück zur Hardware:
Auch eigentlich ausgeschlossen. Beim eigenen VPN-Server, der bei Host Europe steht, habe ich in etwa die vollen 11MB/s und der Tunnelanbieter greift auf das Backbone von Core-Backbone.com zurück. Hardware für VPN ist nicht die Fritz!Box selbst, sondern für die Tests eine virtuelle Maschine auf dem MacBook, was aber leistungsmäßig keinen Unterschied machen dürfte.

Jetzt bin ich irgendwie etwas ratlos. Hat wer noch ne Idee oder kennt wer einen entsprechenden VPN-Anbieter, der 100%ig diese Bandbreite erreicht?

MfG
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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von addicted » 13.10.2011, 19:49

OK, Du kannst also ausschliessen, dass es an der Verbindung Du<->RZ liegt.
Mit virtuellen Maschinen würde ichs nicht unbedingt testen, die Virtualisierung kann da nicht zu überprüfende Störungen verursachen.
Hast Du noch nen anderes System da, vielleicht mal ein Windows oder Linux?
An den VPN-Settings rumgespielt?

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von blubblub123 » 19.10.2011, 13:18

Sorry, dass ich mich so spät melde.
Ab Donnerstag komme ich zeitlich wieder dazu, das zu testen. Ich pack den VPN-Router mal auf eine eigene Box, damit ein "Flaschenhals" da ausgeschlossen werden kann.

Ansonsten schalte ich mal testweise alle Verschlüsselung auf dem eigenen (openVPN-)Server ab.

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von gott » 25.10.2011, 12:28

du wirst nie die volle anbindung erhalten vom vpn anbieter, da die verschlüss. einiges an brandbreite nimmt das sollte dir im klaren sein.der upload ist bewegt immer im grünen bereich,wenn du mir 2,4mbit unterwegs bist ist das völlig ok.und außerdem ist das auch auch egal ob in 1std oder 5std das gewünschte etwas zubekommen.haubtsache dein anbieter loggt nicht :super: :super:

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von oxygen » 25.10.2011, 13:01

gott hat geschrieben:du wirst nie die volle anbindung erhalten vom vpn anbieter, da die verschlüss. einiges an brandbreite nimmt das sollte dir im klaren sein.
Das macht nur wenige % aus (bei IPsec z.B. 40 bytes Overhead pro 1500 bytes Paket)

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von gott » 26.10.2011, 21:44

das ist soweit richtig aber bei einer 32k oder sogar 64k wirst man nie die volle bandbreite erhalten!!! alles darunter ist kein thema

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von oxygen » 27.10.2011, 07:38

nö stimmt nicht

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von addicted » 27.10.2011, 10:28

In der Tat ist bei Krypto meist die Rechenpower der begrenzende Faktor, nicht irgendeine Art von Overhead bei den Datenpaketen. Wer Speed über Sicherheit möchte (beides gleichzeitig braucht man im professionellem Kontext selten), kann ja an den Einstellungen drehen. NULL Krypto geht sparsam mit der CPU um ;)

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von gott » 27.10.2011, 17:41

dann belehre mich eines besseren bitte, ich nutzte auch ab und dann einen vpn anbieter komme aber nie an die 64k . es ja wohl offentsichtlich wenn der anbieter eine virtuelle netzwerkarte ( Tool ) zum download bereit stellt und diese nur 10mbit hat wie kann man dann mehr bekommen?

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von oxygen » 27.10.2011, 21:30

gott hat geschrieben:dann belehre mich eines besseren bitte, ich nutzte auch ab und dann einen vpn anbieter komme aber nie an die 64k . es ja wohl offentsichtlich wenn der anbieter eine virtuelle netzwerkarte ( Tool ) zum download bereit stellt und diese nur 10mbit hat wie kann man dann mehr bekommen?
Nur weil du da nen Schrottanbieter hast, kannst du doch nicht behaupten das generell VPN langsam ist, oder? Ich kann problemlos 100 Mbit/s und mehr über den VPN Server meines Arbeitgebers transferieren.

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von gott » 28.10.2011, 16:30

ja die antwort hast du dir schon selber gegeben, du alleine schon aber nicht wenn dort viele leute daran hängen dann bekommt du keinen vollen speed :kratz:

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von addicted » 28.10.2011, 18:22

Willkommen im Internet. Alles ist schneller, wenn man es für sich alleine hat. Irgendwie ist diese Diskussion sinnlos.

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von oxygen » 28.10.2011, 18:28

gott hat geschrieben:ja die antwort hast du dir schon selber gegeben, du alleine schon aber nicht wenn dort viele leute daran hängen dann bekommt du keinen vollen speed :kratz:
Wie kommst darauf, davon war nie die Rede. Die VPN ACs haben teilweise mehrere tausend Nutzer gleichzeitig, auf die Geschwindigkeit hat das keine Auswirkung.

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von gott » 28.10.2011, 20:55

hm, es sind in der regel 100mbit server halt nur verschlüsselt wenn dort als beispiel 20 drauf sind bekommt ja nicht jeder 100mbit wenn es seine leitung zulässt mehr als 100 geht nicht raus :mussweg:

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von gott » 28.10.2011, 21:00

gott hat geschrieben:hm, es sind in der regel 100mbit server halt nur verschlüsselt wenn dort als beispiel 20 drauf sind bekommt ja nicht jeder 100mbit wenn es seine leitung zulässt mehr als 100 geht nicht raus :mussweg:
sprich der eine bekommt 5mbit der andere 35 der andere 60. als beispiel :pcfreak:

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von oxygen » 29.10.2011, 00:32

gott hat geschrieben:hm, es sind in der regel 100mbit server halt nur verschlüsselt wenn dort als beispiel 20 drauf sind bekommt ja nicht jeder 100mbit wenn es seine leitung zulässt mehr als 100 geht nicht raus :mussweg:
hier nicht

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Re: Drosselung bei jeglicher Art von VPN?

Beitrag von Sunrabbit » 31.10.2011, 08:17

hier nicht?

Wenn ich nur eine 100mbit Leitung habe kann ich auch nur 100mbit übertragen: egal wieviele Leute auf dem Server sind, die müssen sich das dann teilen.

Gleicher Fall: wenn ich 5 Rechner hinter mein Unitymedia Modem hänge und ich nen 32 MBit Anschluss habe, kann auch nicht jeder Rechner gleichzeitig die vollen 32 MBit nutzen, sondern die Rechner müssen sich das teilen.
UM 2play 32.000 :D

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