Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

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sersh
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Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von sersh » 08.03.2010, 22:53

Hallo, hab heute 2-Play bekommen, soweit ganz gut, eine Frage ist aber noch offen;
Ich wohne in einer DHH, zwischen den Hälften ist ein Anschlußraum mit einem TV-Kabel.
Vorher war es so dass dieses Kabel an einem Verteiler andockte und von da für jede Haushälfte an einem Verstärker
angeschlossen war, von dem Verstärker dann ins Haus. Jeder Verstärker war an die eigene Stromversorgung angeschlossen, so dass jeder
Besitzer logischerweise für seinen Verbrauch zahlt.
So, heute kommt der Monteur von UM und meint dass es so nicht zulässig und veraltet sei, baut beide Verstärker ab und montiert einen neuen Verstärker der für beide Hälften arbeitet. Stromversorgung wurde an meine Dose angebracht (da ich die Musik bestellt habe), so und jetzt die große Frage, was macht mein Nachbar wenn ich länger verreise und meine Bude vom Strom abschalte? Ja, könne vielleicht den Stromstecker umstecken, ist aber keine Dauerlösung.
Ist es normal dass nur ein Verstärker gesetzt wurde wo vorher zwei sassen? Mussen vielleicht bei zwei Eigentümern getrente Verstärker dran?

bitte um Hilfe

Danke
Sersh

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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Dinniz » 08.03.2010, 23:14

Naja das ist eine heikle Sache.
Verteiler gehören grundsätzlich hinter den Verstärker.
Je nach Signalstärke hätte ich aber hier eine Ausnahme gemacht und den Verteiler beibehalten.
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Yogi71 » 09.03.2010, 00:20

[quoteStromversorgung wurde an meine Dose angebracht (da ich die Musik bestellt habe), so und jetzt die große Frage, was macht mein Nachbar wenn ich länger verreise und meine Bude vom Strom abschalte? Ja, könne vielleicht den Stromstecker umstecken, ist aber keine Dauerlösung.
Ist es normal dass nur ein Verstärker gesetzt wurde wo vorher zwei sassen? ][/quote]


Probleme habt Ihr :sauer:

Entweder steckt ihr den Stom am 1.1. jedes Jahr in die andere Steckdose oder ihr Installiert einen geeichten Stromzähler (100€+x) .

lg

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Ary
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Ary » 09.03.2010, 09:17

Yogi71 hat geschrieben:...

Probleme habt Ihr :sauer:

Entweder steckt ihr den Stom am 1.1. jedes Jahr in die andere Steckdose oder ihr Installiert einen geeichten Stromzähler (100€+x) .

lg

Naja das mit dem Strohmzähler wird sich ja wohl kaum lohnen. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 6W (Manche Verstärker brauchen mehr manche weniger, steht aber in der Regel drauf) und 0,25€/kWh liegen die Kosten für den Stromverbrauch des Verstärkers bei ca 13€ im Jahr.
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sersh
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von sersh » 09.03.2010, 09:44

Hallo,

hab mal ein Foto gemacht.
Kann man nicht ab da (Kreis + Pfeil) einen Verteiler setzen so dass Nachbars Leitung über seinen Verstärker läuft?

Bild

Gruß Sersh

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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Dinniz » 09.03.2010, 09:49

hihi ... ich weiss welche Firma das war :D
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von sersh » 09.03.2010, 09:58

Dinniz hat geschrieben:hihi ... ich weiss welche Firma das war :D
mit der Antwort kann ich leider wenig anfangen!
Wurde das jetzt falsch gemacht?

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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Dinniz » 09.03.2010, 12:20

Sieht alles Vorschriftsmässig aus - nicht sondern optisch ansprechend aber ok.
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von sersh » 09.03.2010, 22:03

Dinniz hat geschrieben:Sieht alles Vorschriftsmässig aus - nicht sondern optisch ansprechend aber ok.
hast recht, optisch ist es nix, werd es bei gelegenheit schöner umschrauben.

Habe mir gerade die Verkabelung angeschaut, rein theoretisch könnte ich den alten Verteiler und Verstärker vom Nachbar dranpappen,
die Frage ist ob das neue Kabel andere Geschwindigkeiten durchlässt, nicht das ich mit dem alten Verteiler mir selber den "Saft" runterschraube.
Weist du ob da unterschiede gibt (wg. Geschwindigkeitschleusung)

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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Dinniz » 09.03.2010, 22:05

Wenn du den Verteiler vorschraubt ändern sich die Pegelwerte und könnten alles negativ beeinflussen. Rate ich also von ab.
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von sersh » 09.03.2010, 22:12

Dinniz hat geschrieben:Wenn du den Verteiler vorschraubt ändern sich die Pegelwerte und könnten alles negativ beeinflussen. Rate ich also von ab.
habe ich überhaupt eine Möglichkeit die Anschluße zu trennen oder trennen lassen?
so dass jeder für sich (mit Strom und Kabel)

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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Team 62 » 09.03.2010, 22:27

sersh hat geschrieben:Hallo,

hab mal ein Foto gemacht.
Kann man nicht ab da (Kreis + Pfeil) einen Verteiler setzen so dass Nachbars Leitung über seinen Verstärker läuft?

Bild

Gruß Sersh
So,

natürlich kann man die Anlage über einen Verstärker versorgen, wenn der Ausgangspegel des neuen Verstärkers gelich ist, mit den Alten.

Einige db Unterschied können schon große Auswirkungen haben
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Dinniz » 09.03.2010, 22:31

Steck alle 6 Monate den Stromstecker um .. hat jeder was von :D
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Team 62 » 09.03.2010, 22:37

Warte mal , bis UM das Haus betritt ! Ist das ein SQN Mangel (Multitab) :D

Hoffe mal , dass das keiner von uns war :wein:
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Dinniz » 09.03.2010, 22:44

Das ist kein Multitap, sondern ein 6fach Verteiler.
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Team 62 » 09.03.2010, 22:45

Was ist den da der große Unterschied. Er hat doch 6 Anschlüsse..

Sorry, muss ich das verstehen

Und der Aufkleber :D
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Dinniz » 09.03.2010, 22:47

Multitap ist ein Mehrfachabzweiger mit hoher Ausgangsdämpfung und Entkopplung - dahinter gehören Stichdosen.
Ein Verteiler hat dazu eine gleichmässige niedrige Dämpfung für Durchgangsdosen.
Über den Aufkleber kann man auch streiten, der sitzt bei dem Verstärker immer schlecht.
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Team 62 » 09.03.2010, 22:52

Laut Dipkom, sollte man für multimediale Dienste keine Durchgangsdosen verwenden.

was sagt Du dazu ? Kann man dem Glauben schenken
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Dinniz » 09.03.2010, 22:53

Wo steht das?
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Team 62 » 09.03.2010, 22:58

Habe ich gelesen...Dipkombuch
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Dinniz » 09.03.2010, 23:05

4.6.5 - meine Fassung ist allerdings noch von 2005.

Ist nicht ernst zu nehmen.
Durch Verteiler und Durchgangsdosen kann man viel gleichmässigere Werte erreichen als mit Multitaps.
Wenn alles richtig angeschlossen wird, sind diese viel sinnvoller.
Normale Baumnetze sind natürlich nicht mehr zu empfehlen.
Mittlerweile geht der Trend aber immer mehr dazu, dass die Kunden mehr als eine MMD bei Modernisierungsarbeiten haben wollen und somit die "Abzweigtechnik" an seine Grenzen stösst bei Mehrfamilienhäuser.
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Team 62 » 09.03.2010, 23:07

Meine Auflage ist aus 2006 .

Muss ich morgen aber erstmal rauskramen.
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Dinniz » 09.03.2010, 23:11

Wir haben immer die Verteiltechnik vorgezogen.
Das wäre aber mehr was fürs interne Forum bzw einen neuen Thread.
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von Radiot » 09.03.2010, 23:13

Team 62 hat geschrieben:Laut Dipkom, sollte man für multimediale Dienste keine Durchgangsdosen verwenden.

was sagt Du dazu ? Kann man dem Glauben schenken
Komisch das es dann in zig Haushalten MMDs gibt die nichtmal nen Endwiderstand besitzen, trotz Baumstruktur...

Auch findet man immer wieder defekte MMDs, wo der Ausgang defekt oder nicht richtig angeschlossen wurde und die nachfolgende Dose nur noch schlechtes Signal bis gar kein Signal mehr anbietet...

Im übrigen sollte das Buch von der "dibkom" sein,
nicht von der "dipkom" :winken:

Gruss.
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Re: Ein TV-Kabel in einer Doppelhaushälfte.

Beitrag von sersh » 09.03.2010, 23:16

Leute, ich kann euch nicht folgen, ist vielleicht auch nicht wichtig für mich aber warum sollt UM mir Probleme machen
wenn die eigene Leute bzw. Subunternehmer zum anschließen geschickt werden.
Wenn die aber was falsch machen, soll mir schnuppe sein! Es wurde vom Monteur alles fotografisch dokumentiert, denke dass die Fotos von UM begutachtet werden und wenn was nicht stimmen sollte, müssen die noch mal dran!

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