HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Unitymedia und rüstet das Kabelnetz immer weiter auf, um auch in weiteren Gebietern schnelles Internet anzubieten. Hier gibt es die Infos dazu.
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PeterParker
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HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von PeterParker » 18.06.2018, 23:01

Hallo zusammen,

das Informatiker-Herz giert nach einem schnelleren Internetanschluss (aktuell VDSL 25/5 aufgrund von Leitungslänge) und so habe ich bereits einmal versucht diesen über Unitymedia zu erhalten. Es spielte sich folgendes ab:

Die Immobilie verfügt über einen HÜP (Westdeutschland, kein altes DDR Kabel), welcher noch von der Post in der gesamten Straße zur Verfügung gestellt wurde. Damals hat jeder
Immobilienbesitzer einen Anschluss legen lassen, da "gratis". Kein Anwohner hat jedoch Kabelfernsehen genutzt, da Satelittenschüsseln vorhanden. Ende 2016 habe ich eine Anfrage
an Unitymedia zwecks Internetanschluss gestartet. Die Immobilie war NICHT in den Karten vorhanden, das gesamte Stadtgebiet wird jedoch durch UM versorgt, also ein Foto des HÜP an
Unitymedia geschickt und die Immobilie wurde manuell freigeschaltet. Der erste Subunternehmer konnte jedoch keine Installation der Hardware vornehmen, da kein Signal auf dem Kabel.
Ein Anschluss des Strangs an den nächsten Übergabepunkt sei jedoch erfolgt. Also hin und her, schließlich kam ein Fachmann von UM und hat die Leitung durchgemessen (ich war leider selbst nicht anwesend,
da zum Zeitpunkt im Ausland). Vermutlich wird der Techniker ein Zeitbereichsreflektometrie Verfahren oä. genutzt haben, da er einem Angehörigen miteilte das die Leitung nach 15 Meter einfach endet.
Nun gehe ich einmal davon aus das keine Person so grenzdebil ist ein Kabel 15 Meter in den Boden zu legen und ohne weiteren Anschluss enden zu lassen. Also kündigte Unitymedia den Auftrag und
es tat sich nichts mehr.

Meine Vermutung: Da niemand in der Straße für 20 Jahre Kabelfernsehen genutzt hat, ist es nicht aufgefallen das bei einer Baumaßnahme irgendein Genie das Kabel durchtrennt hat.

Besteht die Möglichkeit einer anderen Ursache ? Was kann man in so einem Fall tuhen ? Ist Unitymedia verpflichtet bereits bestehende Netze, welche von der Post übernommen wurden, zu warten ? Wäre für Tipps sehr dankbar.

Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Hast du schon mal in diesem Ratgeber nachgelesen? Das könnte dir sicher sehr helfen!
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robert_s
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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von robert_s » 19.06.2018, 00:07

Erst mal eine Planauskunft besorgen:

https://www.unitymedia.de/wohnungswirts ... nauskunft/

Da solltest Du sehen können, was nach 15m ist, also ob da z.B. ein Verteiler ist. Oder vielleicht wirklich gar nichts, weil z.B. nie ein Hauptkabel gelegt wurde.

Sollte tatsächlich das Kabel durchtrennt sein, kannst Du vielleicht die Stelle lokalisieren.

PeterParker
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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von PeterParker » 19.06.2018, 00:14

robert_s hat geschrieben:
19.06.2018, 00:07
Erst mal eine Planauskunft besorgen:

https://www.unitymedia.de/wohnungswirts ... nauskunft/

Da solltest Du sehen können, was nach 15m ist, also ob da z.B. ein Verteiler ist. Oder vielleicht wirklich gar nichts, weil z.B. nie ein Hauptkabel gelegt wurde.

Sollte tatsächlich das Kabel durchtrennt sein, kannst Du vielleicht die Stelle lokalisieren.
Schon versucht, nach der Registrierung hat sich leider nichts getan (keine email, Anruf). Werde es erneut versuchen.

Es ist möglich das nie ein Hauptkabel gelegt wurde ? Man hat damals also tatsächlich "tote" Kabel gelegt ? Oo
Danke für die schnelle Antwort.

MartinP_Do
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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von MartinP_Do » 19.06.2018, 11:09

PeterParker hat geschrieben:
19.06.2018, 00:14
Es ist möglich das nie ein Hauptkabel gelegt wurde ? Man hat damals also tatsächlich "tote" Kabel gelegt ? Oo
Danke für die schnelle Antwort.
Ein "Totes Kabel" vom Haus zur Straße / zum Bürgersteig zu legen, in der Hoffnung, dass doch irgendwann Kabelfernsehen kommt, kann für einen Neubau sinnvoll sein, weil
1. für andere Leitungen eh schon ein Graben bis zur Straße gebuddelt werden muss.
2. Man dadurch verhindert, dass später wenn man den Vorgarten schön bepflanzt und gepflastert hat wieder Bagger anrücken, um Flurschaden anzurichten ...

Bei mir in der Nähe steht seit etwa 40 Jahren eine Straßenbrücke, über die noch nie ein Auto gefahren ist. Das ist eine "Zukunfts - Investition" bei der deutlich mehr in den Sand gesetzt wurde, als vielleicht ein paar Hunderter für eine vorausschauend verlegtes Kabel....

https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/ ... 52794.html

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PeterParker
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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von PeterParker » 19.06.2018, 16:09

MartinP_Do hat geschrieben:
19.06.2018, 11:09
PeterParker hat geschrieben:
19.06.2018, 00:14
Es ist möglich das nie ein Hauptkabel gelegt wurde ? Man hat damals also tatsächlich "tote" Kabel gelegt ? Oo
Danke für die schnelle Antwort.
Ein "Totes Kabel" vom Haus zur Straße / zum Bürgersteig zu legen, in der Hoffnung, dass doch irgendwann Kabelfernsehen kommt, kann für einen Neubau sinnvoll sein, weil
1. für andere Leitungen eh schon ein Graben bis zur Straße gebuddelt werden muss.
2. Man dadurch verhindert, dass später wenn man den Vorgarten schön bepflanzt und gepflastert hat wieder Bagger anrücken, um Flurschaden anzurichten ...

Bei mir in der Nähe steht seit etwa 40 Jahren eine Straßenbrücke, über die noch nie ein Auto gefahren ist. Das ist eine "Zukunfts - Investition" bei der deutlich mehr in den Sand gesetzt wurde, als vielleicht ein paar Hunderter für eine vorausschauend verlegtes Kabel....

https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/ ... 52794.html

Bild
1890 war es ein Neubau, korrekt. Zur Zeit als das Kabel gelegt wurde 1970/1980er nicht.
Kann nautrülich immernoch sein das man nie ein Hauptkabel (C-Linie?) gelegt hat, was ich als sehr "unglücklich" bezeichnen würde, freundlich ausgedrückt.
Für einen schnelleren Internetanschluss würde ich heute meinen ganzen Garten auf 180 Grad drehen.

Ich warte immernoch auf den Zugang zum Planungsportal, mal schauen was sich tut.

PS: Keine Brücke toppt den Berliner Flughafen ;)

robbe
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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von robbe » 19.06.2018, 17:42

PeterParker hat geschrieben:
19.06.2018, 16:09
MartinP_Do hat geschrieben:
19.06.2018, 11:09
PeterParker hat geschrieben:
19.06.2018, 00:14
Es ist möglich das nie ein Hauptkabel gelegt wurde ? Man hat damals also tatsächlich "tote" Kabel gelegt ? Oo
Danke für die schnelle Antwort.
Ein "Totes Kabel" vom Haus zur Straße / zum Bürgersteig zu legen, in der Hoffnung, dass doch irgendwann Kabelfernsehen kommt, kann für einen Neubau sinnvoll sein, weil
1. für andere Leitungen eh schon ein Graben bis zur Straße gebuddelt werden muss.
2. Man dadurch verhindert, dass später wenn man den Vorgarten schön bepflanzt und gepflastert hat wieder Bagger anrücken, um Flurschaden anzurichten ...

Bei mir in der Nähe steht seit etwa 40 Jahren eine Straßenbrücke, über die noch nie ein Auto gefahren ist. Das ist eine "Zukunfts - Investition" bei der deutlich mehr in den Sand gesetzt wurde, als vielleicht ein paar Hunderter für eine vorausschauend verlegtes Kabel....

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1890 war es ein Neubau, korrekt. Zur Zeit als das Kabel gelegt wurde 1970/1980er nicht.
Kann nautrülich immernoch sein das man nie ein Hauptkabel (C-Linie?) gelegt hat, was ich als sehr "unglücklich" bezeichnen würde, freundlich ausgedrückt.
Für einen schnelleren Internetanschluss würde ich heute meinen ganzen Garten auf 180 Grad drehen.

Ich warte immernoch auf den Zugang zum Planungsportal, mal schauen was sich tut.

PS: Keine Brücke toppt den Berliner Flughafen ;)
Falls du nicht mehr warten willst, könnt ich nachschauen und dir den Plan als Screenshot oder PDF schicken.

PeterParker
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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von PeterParker » 19.06.2018, 17:58

robbe hat geschrieben:
19.06.2018, 17:42
PeterParker hat geschrieben:
19.06.2018, 16:09
MartinP_Do hat geschrieben:
19.06.2018, 11:09
PeterParker hat geschrieben:
19.06.2018, 00:14
Es ist möglich das nie ein Hauptkabel gelegt wurde ? Man hat damals also tatsächlich "tote" Kabel gelegt ? Oo
Danke für die schnelle Antwort.
Ein "Totes Kabel" vom Haus zur Straße / zum Bürgersteig zu legen, in der Hoffnung, dass doch irgendwann Kabelfernsehen kommt, kann für einen Neubau sinnvoll sein, weil
1. für andere Leitungen eh schon ein Graben bis zur Straße gebuddelt werden muss.
2. Man dadurch verhindert, dass später wenn man den Vorgarten schön bepflanzt und gepflastert hat wieder Bagger anrücken, um Flurschaden anzurichten ...

Bei mir in der Nähe steht seit etwa 40 Jahren eine Straßenbrücke, über die noch nie ein Auto gefahren ist. Das ist eine "Zukunfts - Investition" bei der deutlich mehr in den Sand gesetzt wurde, als vielleicht ein paar Hunderter für eine vorausschauend verlegtes Kabel....

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1890 war es ein Neubau, korrekt. Zur Zeit als das Kabel gelegt wurde 1970/1980er nicht.
Kann nautrülich immernoch sein das man nie ein Hauptkabel (C-Linie?) gelegt hat, was ich als sehr "unglücklich" bezeichnen würde, freundlich ausgedrückt.
Für einen schnelleren Internetanschluss würde ich heute meinen ganzen Garten auf 180 Grad drehen.

Ich warte immernoch auf den Zugang zum Planungsportal, mal schauen was sich tut.

PS: Keine Brücke toppt den Berliner Flughafen ;)
Falls du nicht mehr warten willst, könnt ich nachschauen und dir den Plan als Screenshot oder PDF schicken.
Hallo,
vielen Dank für das Angebot. Habe inzwischen Kontakt zu einem Betreuer unserer Region von Unitymedia, welcher für Netzausbau uä. verantwortlich ist.
Er wirkte am Telefon sehr kompetent (nicht das übliche Hotline bla bla) und hat ebenfalls Zugriff auf besagte Daten. Also email geschrieben und abwarten.
Seine Vermutung: Es handelt sich im sogenannten passiv Ausbau der Post. HÜP und Hauptkabel wurden verlegt, aber nicht zur nächsten Netzebene verbunden.

Jetzt stellt sich natürlich die Kostenfrage. Unitymedia kommt wohl bis zu einem Betrag X für die Kosten auf, wenn eine gesamte Straße Kostengünstig angebunden werden kann. (Nachbarn haben ebenfalls Interesse) Noch einmal vielen Dank für das Angebot, denke aber das ich bald schlauer bin :)

Beste Grüße

PeterParker
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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von PeterParker » 19.06.2018, 20:28

So, hat sich erledigt, habe eine Antwort erhalten

Das Kabel wurde von der Post gelegt, aber nicht ans nächste Hauptkabel angeschlossen. (Wie von MartinP_DO angenommen).
Da die Immobilie eine der ersten in der Straße ist übernimmt Unitymedia die Anschlusskosten ans nächste Hauptkabel in einer Queerstraße, bei Buchung von Office 200/20. (etwa 18 Meter brutto, 2-3 Meter netto, also dort wo das Kabel jetzt endet bis zum nächsten Hauptkabel. Das alte Kabel liegt wohl bereits in einem Lehrrohr).
Die Nachbarn haben leider pech gehabt, da diese damals das Postkabel ausgeschlagen haben ("Brauch ma nicht" "Wozu?" "Nä") oder zu weit von der nächsten Queerstraße entfernt sind, schade, hätte es ihnen gegönnt.

Vertragsunterlagen wurden mir zugeschickt. Voraussichtliche Fertigstellung: Spätsommer/Anfang Winter.

Damit bin ich glücklich :)

tobsen
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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von tobsen » 19.06.2018, 22:40

PeterParker hat geschrieben:
19.06.2018, 20:28
Vertragsunterlagen wurden mir zugeschickt. Voraussichtliche Fertigstellung: Spätsommer/Anfang Winter.
Glückwunsch! :smile:
Aber wundert mich, dass die so lange brauchen um einen Bagger zu schicken :kratz:
PeterParker hat geschrieben:
18.06.2018, 23:01
das Informatiker-Herz giert nach einem schnelleren Internetanschluss (aktuell VDSL 25/5 aufgrund von Leitungslänge)
Dann ist ja das Technicolor TC4400 + ordentlicher Router genau das richtige für dich :super:

PeterParker
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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von PeterParker » 19.06.2018, 22:58

tobsen hat geschrieben:
19.06.2018, 22:40
PeterParker hat geschrieben:
19.06.2018, 20:28
Vertragsunterlagen wurden mir zugeschickt. Voraussichtliche Fertigstellung: Spätsommer/Anfang Winter.
Glückwunsch! :smile:
Aber wundert mich, dass die so lange brauchen um einen Bagger zu schicken :kratz:
PeterParker hat geschrieben:
18.06.2018, 23:01
das Informatiker-Herz giert nach einem schnelleren Internetanschluss (aktuell VDSL 25/5 aufgrund von Leitungslänge)
Dann ist ja das Technicolor TC4400 + ordentlicher Router genau das richtige für dich :super:
Würde ja selber zur Spitzhacke greifen. Wird wohl Bürokratie sein.

Ich hoffe das der Puma Bug bis dahin einigermaßen gepatcht ist (nennen wir es lieber workaround), so vermeide ich die Investition von 250 Euro für Modem + Router Kombi.
Wobei der Router auch ein Model ohne Wlan sein kann, über das Haus sind ohnehin 3 Access Points mit dd-wrt verteilt (strukturierte Sternverkablung zu einem Kellerraum), die ihren Dienst gut verrichten. (jop, ich belege hier
quasi das gesamte 2.4Ghz und 5 Ghz Band alleine :D )

Auch wenn eine eigene Immobilie Nachteile hat, gibt es auch Vorteile. Wenn ich sage "Da kommen Kabel hin, Punkt" oder "Die Wand kommt weg", dann passiert das auch.

PS: Könnte man den puma bug nicht umgehen indem man das tc 4400 als Modem betreibt und die mitgelieferte Fritte nur als Router / Telefonanlage? Wenn UM das zulässt wäre es mir die 150 Euro noch wert, auch wenns nervt, denn ich lehne die Fritzboxen nicht grundsätzlich ab.

tobsen
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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von tobsen » 20.06.2018, 08:32

PeterParker hat geschrieben:
19.06.2018, 22:58
tc 4400 als Modem betreibt und die mitgelieferte Fritte nur als Router / Telefonanlage?
Das geht so ohne weiteres nicht, da du die Provider Fritte nicht dahingehend konfigurieren kannst, dass sie eine Internetverbindung über einen LAN-Port aufbaut. Die sind ziemlich kastriert, was die Möglichkeiten angeht. :wand:

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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von Torsten1973 » 20.06.2018, 08:41

Dafür kannst du dann aber jede DSL-Fritte hinter dem TC4400 betreiben, die entweder nen WAN-Port hat oder Internet über LAN 1 kann...
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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von PeterParker » 20.06.2018, 16:11

Torsten1973 hat geschrieben:
20.06.2018, 08:41
Dafür kannst du dann aber jede DSL-Fritte hinter dem TC4400 betreiben, die entweder nen WAN-Port hat oder Internet über LAN 1 kann...
Jop, danke. Dann wären wir halt wieder bei den etwa 250 Euro. Hab mir schon gedacht das es mit der Provider Fritte nicht geht. Mein Herz kämpft gerade innerlich gegen meinen Geldbeutel :)

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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von Andreas1969 » 20.06.2018, 16:18

PeterParker hat geschrieben:
20.06.2018, 16:11
Hab mir schon gedacht das es mit der Provider Fritte nicht geht.
Das geht grundsätzlich nicht, da Du ja die Providerfritte zu Unitymedia zurückschicken musst, sobald Du ein eigenes Endgerät (z.B. TC4400) provisionieren lässt. :winken:
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von MartinP_Do » 20.06.2018, 17:10

PeterParker hat geschrieben:
20.06.2018, 16:11
Torsten1973 hat geschrieben:
20.06.2018, 08:41
Dafür kannst du dann aber jede DSL-Fritte hinter dem TC4400 betreiben, die entweder nen WAN-Port hat oder Internet über LAN 1 kann...
Jop, danke. Dann wären wir halt wieder bei den etwa 250 Euro. Hab mir schon gedacht das es mit der Provider Fritte nicht geht. Mein Herz kämpft gerade innerlich gegen meinen Geldbeutel :)
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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von PeterParker » 20.06.2018, 18:22

MartinP_Do hat geschrieben:
20.06.2018, 17:10
PeterParker hat geschrieben:
20.06.2018, 16:11
Torsten1973 hat geschrieben:
20.06.2018, 08:41
Dafür kannst du dann aber jede DSL-Fritte hinter dem TC4400 betreiben, die entweder nen WAN-Port hat oder Internet über LAN 1 kann...
Jop, danke. Dann wären wir halt wieder bei den etwa 250 Euro. Hab mir schon gedacht das es mit der Provider Fritte nicht geht. Mein Herz kämpft gerade innerlich gegen meinen Geldbeutel :)
Bei Ebay und Konsorten stehen gelegentlich gebrauchte 1&1 gebrandete 7362 SL für 20 ... 30 € zum Verkauf...
Gute Idee. Nutze für den vdsl Anschluss zur Zeit eine 7412. War einfach zu debranden (1&1), aber leider kein WAN Port und nur 100 MBit ports. 150 Euro + 30 Euro , das klingt noch zu verkraften. Ebenfalls auf ebay geschossen.

Solange die CPU der 7362sl mit 200 MBit klarkommt jucken mich die "nur" 2*1 gbit ports auch nicht, hängt sowieso ein 24 Port switch dahinter. Wichtig ist nur das die Kombi (tc 4400, sl 7312) stabil läuft.

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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von snod » 22.06.2018, 09:23

MartinP_Do hat geschrieben:
19.06.2018, 11:09

Bei mir in der Nähe steht seit etwa 40 Jahren eine Straßenbrücke, über die noch nie ein Auto gefahren ist. Das ist eine "Zukunfts - Investition" bei der deutlich mehr in den Sand gesetzt wurde, als vielleicht ein paar Hunderter für eine vorausschauend verlegtes Kabel....

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Ach guck, da fahre ich fast täglich drunter her :)
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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von Andreas1969 » 22.06.2018, 09:29

snod hat geschrieben:
22.06.2018, 09:23
Ach guck, da fahre ich fast täglich drunter her
Nicht drüber her :D
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von vsnap » 22.06.2018, 11:01

tobsen hat geschrieben:
19.06.2018, 22:40
PeterParker hat geschrieben:
19.06.2018, 20:28
Vertragsunterlagen wurden mir zugeschickt. Voraussichtliche Fertigstellung: Spätsommer/Anfang Winter.
Glückwunsch! :smile:
Aber wundert mich, dass die so lange brauchen um einen Bagger zu schicken :kratz:

Es gibt aktuell kaum Tiefbaukapazitäten. Wir lassen derzeit eine Glasfaser legen. Kleiner Bautrupp mit Minibagger brauchte fast 3 Monate Vorlauf. Schnell kommen die nur noch im Notfall gegen entsprechenden Cash.

boba
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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von boba » 22.06.2018, 13:12

Das ist wohl schon länger so. Bei uns gab es vor einigen Jahren einen Stromausfall des gesamten Hauses, der nach Analyse auf eine fehlerhafte Verlegung des Stromkabels außerhalb des Hauses im Bereich des Netzbetreibers zurückzuführen war. Ein Notfallteam des e-Werks ist zwar nach 1 Stunde vor Ort gewesen und hat im Zuge von Suche und Reparatur 3 Löcher in Gehweg und Wiese gegraben und verbrutzeltes Kabel ausgetauscht. Das hat 2-3 Stunden gedauert. Am nächsten Tag war noch ein anderes Notfallteam da, das hat das bei dieser Aktion als Kollateralschaden durchgebrutzelte TV-Kabel repariert.

Die Löcher standen dann aber ca. 2 Monate offen, und dann erst wurden sie von wohl regulär gebuchten Arbeitern zugebuddelt und der Gehweg wieder instand gesetzt.

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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von MartinP_Do » 25.06.2018, 10:49

snod hat geschrieben:
22.06.2018, 09:23

Ach guck, da fahre ich fast täglich drunter her :)
Die Hölle, wenn es auf der A45 oder der A42 nicht rund läuft ...
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Re: HÜP vorhanden, Kabel "hört auf"

Beitrag von Hemapri » 25.06.2018, 12:33

PeterParker hat geschrieben:
18.06.2018, 23:01
Der erste Subunternehmer konnte jedoch keine Installation der Hardware vornehmen, da kein Signal auf dem Kabel.
Dann muss er eine NE -Störung melden.
Ein Anschluss des Strangs an den nächsten Übergabepunkt sei jedoch erfolgt.


An den was? Der Übergabepunkt ist der Abschluss der D-Linie im oder am Objekt. Einen nächsten Übergabepunkt gibt es nicht. Die D-Linie kommt immer von einem C-Linien-Abzweiger und endet am ÜP.
Also hin und her, schließlich kam ein Fachmann von UM und hat die Leitung durchgemessen (ich war leider selbst nicht anwesend,
da zum Zeitpunkt im Ausland). Vermutlich wird der Techniker ein Zeitbereichsreflektometrie Verfahren oä. genutzt haben, da er einem Angehörigen miteilte das die Leitung nach 15 Meter einfach endet.
Ernutzt ein Frequenzbereich-Reflektometer und man kann die Länge sogar unter einem Meter genau messen.
Nun gehe ich einmal davon aus das keine Person so grenzdebil ist ein Kabel 15 Meter in den Boden zu legen und ohne weiteren Anschluss enden zu lassen. Also kündigte Unitymedia den Auftrag und es tat sich nichts mehr.
Genau diesen Umstand bin ich schon oft in der Praxis begegnet. Man hat das Gebäude vorsorglich erschlossen, da aber vom Eigentümer keine Erschließung gewünscht wurde, hat man das Kabel etweder an der Grundstücks- oder der Gebäudegrenze enden lassen und keinen ÜP gesetzt oder man hat das Kabel bis ins Haus verlegt, inklusive ÜP und es an der C-Linie nicht angeschlossen. Bei der letzteren Variante war oft noch gar keine C-Linie verlegt und den Hausanschluss hat man proaktiv bereits verlegt.
Meine Vermutung: Da niemand in der Straße für 20 Jahre Kabelfernsehen genutzt hat, ist es nicht aufgefallen das bei einer Baumaßnahme irgendein Genie das Kabel durchtrennt hat.
Glaube ich nicht, da es sich nur um die D-Linie handeln wird.
Besteht die Möglichkeit einer anderen Ursache ? Was kann man in so einem Fall tuhen ? Ist Unitymedia verpflichtet bereits bestehende Netze, welche von der Post übernommen wurden, zu warten ? Wäre für Tipps sehr dankbar.
Das kommt drauf an. Wenn das Haus laut Netzplan erschlossen ist, dann ist es eine Störung und die wird von UM beseitigt. Gibt es dort laut Netzplan kein Kabel oder nur eine blinde Hauszuführung ohne Anbindung an die C-Linie, ist es eine Neuerschließung. Die kann UM vornehmen oder auch aus wirtschaftlichen Grünnden ablehnen. Entscheident ist, ob im Bereich des Endes der vorhandenen Hauszuführung eine C-Linie vorhanden ist.

Hauptkabel haben mit einer C-Linie allerdings nichts zu tun. Hauptkabel versorgen einen Verstärkerpunkt (A-Linie) und gehen als B-Linie weiter zum nächsten Verstärkerpunkt. In einem Verstärkerpunkt können sich Verstärker für das Verzweigernetz zu den Gebäuden befinden, sogenannte C-Linien-Verstärker. Von diesen gehen eine oder über einen Verteiler maximal zwei C-Linien ab. Im Verstärkerpunkt können 4 C-Linien-Verstärker vorhanden sein. Die C-Linien führen dann entlang der Straße/ Fußweg. Von dieser Linie zweigen dann die D-Linie über sogenannte C-Linien-Abzweiger ab. Die gibt es mit einer Abzweigdämpfung von 20, 15 oder 10 dB, je nachdem, wie weit sie vom Verstärkerpunkt entfernt sind und können 1-4 Abzweige haben. Zu einer Erschließung eines Gebäudes geht man grundsätzlich von einer vorhandenen C-Linie aus und setzt am Ende einen ÜP. Die Verlegung anderer Linien, als der D-Linie, sprich der Hauszuführung, und deren Anschluss an die C-Linie, gehört nicht mit dazu. C-Linien müssen in Form eines Bauvorhabens geplant, genehmigt und realisiert werden.

MfG

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