"letzte Meile" selbst verkabeln?

Unitymedia und rüstet das Kabelnetz immer weiter auf, um auch in weiteren Gebietern schnelles Internet anzubieten. Hier gibt es die Infos dazu.
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speedport
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"letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von speedport » 20.09.2010, 19:41

Rein theoretisch..
wie muss ich vorgehen um den Kabelanschluss ins nächste Dorf selbst zu verlegen.

- welches Kabel brauche ich und wo bekomme ich dies am besten her?
(z.B. das hier? http://www.satking.de/PC-Hardware/Kabel ... ommel.html 500 Meter für 89 Euro )
- für ca. 800 Meter
- Leerohr ist vorhanden, bzw. wird zur Zeit verlegt. Dann könnte man später ein Kabel durchschießen lassen.

So könnte man evtl. vorbeugen, dass Unitymedia auf die Idee kommt eine riesen Summe für Anschlussplanung und Kabelverlegung zu verlangen.
Noch gibt es hier im Kabelnetz kein Internet, aber man kann ja schonmal überlegen.

Hades
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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von Hades » 20.09.2010, 22:12

Rein theoretisch: um dir den Stress mit dem Kabelanbieter zu vermeiden, leg doch einfach Glasfaser rein und stell die Modemseite dahin wo du jetzt mit dem Kabel wolltest.

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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von speedport » 20.09.2010, 22:48

Hades hat geschrieben:Rein theoretisch: um dir den Stress mit dem Kabelanbieter zu vermeiden, leg doch einfach Glasfaser rein und stell die Modemseite dahin wo du jetzt mit dem Kabel wolltest.
:D
Ich wäre der erste der das machen würde :winken:
- aber wahrscheinlich gibt es keine passende erschwingliche Technik für Endkunden für Glasfaser und überhaupt teurer als die Alternative.
- da wo das Dorf anfängt (da wo ich mit dem Kabel hinwollte) steht eine alte Scheune, die wir gepachtet haben. Wenn ich es noch komplizierter haben möchte, könnte man versuchen den Anschluss dahinlegen zu lassen, Strom in die Scheune und dann mit Richtfunk per W-Lan ans Ziel.

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Norbert
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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von Norbert » 21.09.2010, 20:56

Darf man da einfach ohne Genehmigung Kabel und Rohr in der Wallachei vergraben/verlegen ???
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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von Dinniz » 22.09.2010, 00:16

Das Kabel wirst du nicht einfach so in der Laenge im freien Handel bekommen.
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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von conscience » 22.09.2010, 08:08

Norbert hat geschrieben:Darf man da einfach ohne Genehmigung Kabel und Rohr in der Wallachei vergraben/verlegen ???
In der Wallachei vielleicht schon, ich will jetzt diesen Teil der Welt nicht schmähen -
aber wir sind hier in Deutschland :naughty: - wenn der Zaun zum Grundstück des Nachbarns ein Zentimeter zu weit auf dessen Grund steht...
du weißt doch, dass sowas eine Staatsaffäre unbekannten Ausmaßes nach sich zieht.

Also schön :kafffee: trinken

Grüße
C.

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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von speedport » 22.09.2010, 09:40

zur Zeit wird auf dieser Strecke ein Leerrohr (für die Gemeinde) und Stromkabel für die Süwag verlegt. Da auf einem Teil der Strecke auch Telefonkabel-Masten stehen, hat die Telekom gefragt, was es kostet, dass Kabel einfach mit in die Erde zu legen - ohne nennenswerten Mehraufwand für das Unternehmen, was die Baggerarbeiten macht. 16000 Euro. Die Masten bleiben stehen...

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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von SmokeMaster » 23.09.2010, 10:10

hmm... das was du da ,theoretisch, vorhast wird in der praxis unbezahlbar... es sei denn du bist grad einer der wenigen die mal richtig viel geld haben...

du müsstest erst mal klären ob du das leerrohr nutzen darfst. dann hast du vor ein kabel über fremdes grundstück zu verlegen, das heist du müsstest bei allen grundstücksbesitzern deren grundstück du überqueren möchtest eine grundlast im grundbuch eintragen lassen. das allein lassen sich diese in der regel gut bezahlen! wenn du unter der straße verlegst ist das einfacher weil du nur mit einem besitzer verhandeln musst, der gemeinde.

dann sei aber auch so schlau und schließ die anderen häuser auf der strecke mit an, und lass dir von UM die nutzung deines "netztes" bezahlen. -sofern die leute die dort wohnen überhaubt intresse an kabel haben :D

aber theoretisch ist es möglich. das gesamte kabelnetz in dem ort wo mein vetter wohnt gehört nem elektroinstallateur...
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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von Dinniz » 23.09.2010, 11:31

SmokeMaster hat geschrieben: aber theoretisch ist es möglich. das gesamte kabelnetz in dem ort wo mein vetter wohnt gehört nem elektroinstallateur...
Ja solche Kabelnetze gibt es oefter mal .. die sind meist sehr schlecht geplant und ausgebaut worden.
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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von SmokeMaster » 24.09.2010, 12:22

woran liegt das denn? haben die dann einfach versucht kosten zu spaaren oder fehlende weitsicht an den tag gelegt?
...nur intresse halber :cool:
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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von Dinniz » 24.09.2010, 14:22

Falsche Kabel. Schlecht Strukturiert. Wenig Beschriftet. Kaum Pläne.
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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von SpaceRat » 25.09.2010, 19:38

Dinniz hat geschrieben:Falsche Kabel. Schlecht Strukturiert. Wenig Beschriftet. Kaum Pläne.
Das hat andere Gründe.

Gute Elektriker dokumentieren nicht. Wenn es schwer zu planen und zu realisieren war, soll es auch schwer zu durchschauen sein.

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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von Bastler » 25.09.2010, 21:29

Das hat auch noch andere Gründe. Denn: Sowas wurde damals eben nur für den reinen Fernsehbetrieb geplant, in der Regel ohne UHF-taugliche Bauteile und Kabel usw. .
Das hat auch meist "irgendwie" funktioniert, es galt mehr oder weniger das Motto "Hauptsache Bild". Manchmal wurden solche Anlagen sogar ursprünglich als Gemeinschaftsantenne geplant und wurden dann später als das Kabel kam einfach ans Kabelnetz angeschlossen.
Oft von irgendwelchen mit HF wenig vertrauten Elektrikern in Hau-Ruck-Aktionen.
So wirklich UHF tauglich sind solche Anlagen meist nicht (das ist das Kabelnetz aber eigentlich generell nicht :D, darum werden ja die Verstärker auch mit einer auf UHF so stark ansteigenden Kennlinie ausgesteuert...).

Aber mal zum Ausgangsthema zurück:
Ich hatte diese Woche tatsächlich den Fall, dass es einem Kunden zu teuer war, einen HÜP von UM ins Haus legen zu lassen und er stattdessen eine ca. 500 m lange Tiefbauleitung (Coax 4) selbst von dem nächstgelegenen HüP gelegt hat. es handelte sich hier allerdings auch um einen Kunden, bei dem es auf die Kosten dafür nicht ankam...

Vor ca. 2 Jahren hatte ich so einen ähnlichen Fall schon einmal, dazwischen aber nie - also oft kommt es nicht vor :zwinker: ...
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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von SmokeMaster » 25.09.2010, 22:05

Bastler hat geschrieben: Aber mal zum Ausgangsthema zurück:
Ich hatte diese Woche tatsächlich den Fall, dass es einem Kunden zu teuer war, einen HÜP von UM ins Haus legen zu lassen und er stattdessen eine ca. 500 m lange Tiefbauleitung (Coax 4) selbst von dem nächstgelegenen HüP gelegt hat. es handelte sich hier allerdings auch um einen Kunden, bei dem es auf die Kosten dafür nicht ankam...

Vor ca. 2 Jahren hatte ich so einen ähnlichen Fall schon einmal, dazwischen aber nie - also oft kommt es nicht vor :zwinker: ...
:shock: was bitte hätte der HüP gekostet wenn der lieber sein eigenes kabel legen lässt?!?
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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von Radiot » 25.09.2010, 23:33

Dinniz hat geschrieben:
Ja solche Kabelnetze gibt es oefter mal .. die sind meist sehr schlecht geplant und ausgebaut worden.
Spontan fällt mir da der Ort Wülfrath ein, stellenweise in einer Strasse nur ein HÜP aber zig Häuser mit Freiluftleitungen versorgt.

Schirmung der Stecker selten vorhanden, Pegel an den Dosen in der Regel bescheiden.

Gruss...
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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von Hades » 26.09.2010, 21:08

Ja hier muss man nur mal durch die Straßen gehen und hat schon einiges zu lachen, oder zu weinen wenn man da wohnt :D.
Schöner ist es hier in den geplanten und gleichzeitig hochgezogenen Siedlungen, die haben für 20-40 Häuser einen HÜP und das find ich schon ganz ok :smile:

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Norbert
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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von Norbert » 27.09.2010, 00:39

Verstehe ich das jetzt richtig ??
Die wollen dafür das sie ein paar mm dickes 800m langes Kabel in ein vorhandenes (zumindest dann vorhandenes) Lerrrohr mit durchziehen 16.000 Euro haben ??
Wenn das bei Euch so einfach ist besorg doch für den Termin paar Nachbarn und zieh das Ding selber ein :kratz:
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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von speedport » 27.09.2010, 08:18

Norbert hat geschrieben:Verstehe ich das jetzt richtig ??
Die wollen dafür das sie ein paar mm dickes 800m langes Kabel in ein vorhandenes (zumindest dann vorhandenes) Lerrrohr mit durchziehen 16.000 Euro haben ??
Wenn das bei Euch so einfach ist besorg doch für den Termin paar Nachbarn und zieh das Ding selber ein :kratz:
Nein noch besser - für das einfache Beilegen in den kürzlich noch offenen Graben (der für Stromleitungen ausgebaggert wurde). Wenn ich das richtig verstanden habe. Wobei dann insgeheim nur noch 1000 Euro im Gespräch waren, wenn das inoffiziell gemacht wird. Aber selbst dann verstehe ich den hohen Preis nicht.

Das Leerohr (was estmal leer bleibt) hat die Gemeinde vorsorglich dabei legen lassen. Ich hoffe die haben bei Bedarf dann nichts dagegen, dass das mitgenutzt werden darf.

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Re: "letzte Meile" selbst verkabeln?

Beitrag von gemini » 01.10.2010, 11:55

@speedport:

Hast du dich eigentlich mal mit Unitymedia auseinandergesetzt, was es kosten würde, wenn die das Kabel selbst verlegen würden, bzw. ob sie dazu bereit wären?
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