Glühlampen Verbot?

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Seit Ihr für ein Glühlampen Verbot?

Umfrage endete am 19.03.2009, 20:01

1. Ja
23
55%
2. Nein
14
33%
3. Mir ist es egal
5
12%
 
Abstimmungen insgesamt: 42

Shiftlog-User
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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von Shiftlog-User » 15.01.2009, 23:00

Eine Energiesparlampe ist mir mal kaputt gegangen. Und zwar ist beim wieder indrehen das Gehäuse abgerissen.
Ehemaliger Lehrling eines NE4-Betreibers der gerne Hausbesuche gemacht hat um das Geld für das Kabelfernsehen zu kassieren.

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Dinniz
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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von Dinniz » 15.01.2009, 23:02

Das wäre Chuck Norris nicht passiert ..
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fartman
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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von fartman » 01.03.2009, 21:24

Ganz klar gegen ein Verbot !
Was wollen uns diese Affen noch alles verbieten und vorschreiben?
Vor allem als Hifi-Fan bin ich dagegen. Lest mal was dazu in der STEREO steht. Energiesparlampen sind eine Stromstörquelle und verschlechtern damit den Klang.
Verstehe auch nicht wo die Ersparnis liegen soll. eine normale Glühbirne schaltet man nur an, wenn man sie braucht.
Eine Energiesparlampe lässt man immer an, da sie ja wenig verbraucht und das häufige Einschalten nicht gut sein soll.
Lang lebe die alte Glühbirne ! Werde mich vor einem Verbot noch damit eindecken ! :D

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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von Dinniz » 01.03.2009, 21:37

wir rüsten einfach alles auf LED um :brüll:
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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von d3000fan » 01.03.2009, 22:38

Dinniz hat geschrieben:wir rüsten einfach alles auf LED um :brüll:
LEDs funktionieren nicht direkt an 230 Volt, brauchen also auch ein Schaltnetzteil und verschlechtern nach der lächerlichen These der STEREO dann auch den Klang ... :wand:

Das Schaltnetzteil eines Fernsehers oder PCs (oder der HiFi-Anlage) verursacht viel mehr Störsignale im Stromnetz als ein kleines Energiesparlämpchen ...

Moses
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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von Moses » 02.03.2009, 21:52

fartman hat geschrieben:Eine Energiesparlampe lässt man immer an, da sie ja wenig verbraucht und das häufige Einschalten nicht gut sein soll.
Unfug... Für Glühlampen ist das Einschalten übrigens auch schädlich (daher brennen Glühlampen in 90% der Fälle auch beim Einschalten durch und nicht im Betrieb). Eine Energiesparlampe kann man genauso Bedenkenlos an und ausschalten, wie Glühlampen auch. Man sollte man drüber nachdenken, bevor man jedes Märchen glaubt. ;)

Ich bin auch gegen ein hartes Verbot. Man sollte lieber 'ne Sondersteuer von 20€ pro Lampe drauf einrichten, damit so Leute, wie du, richtig für ihr Sturheit zur Kasse gebeten werden. :winken:

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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von fartman » 04.03.2009, 22:47

@Moses:
Du bist ja sehr tolerant, bist gegen ein Verbot, immerhin.
Trotzdem ist mir irgendwie unwohl, wenn die Moderatoren hier so drauf sind.
Von mir aus kannst du in Energiesparlampen ersticken , dir die Werbung und die Gehirnwäsche der Regierung an die Wohnzimmerwand hängen. Nur lass mir meine Freiheit, wenn ich das anders sehe.Und vielleicht auch den Experten von STEREO mehr glaube.
Du kannst ja mit 200 über die Autobahn brettern, was ich aus Umweltgründen ablehnen würde.

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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von Moses » 05.03.2009, 19:31

Laufen deine Glühbirnen denn jetzt auch den ganzen Tag, seitdem du weißt, dass Einschalten für die auch schädlich ist? :P

Und warum ich keine Meinung haben darf, nur weil ich Moderator bin, musst du mir jetzt auch mal erklären.

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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von fartman » 16.03.2009, 16:45

@Moses, deine Meinungsfreiheit in allen Ehren, wenn es eine solche ist und hier nicht als Meinungsmache gehandhabt wird.
Möchte nur noch anfügen, daß neuerlich gesundheitliche Bedenken gegen eure so geliebten Energiesparlampen aufgekommen sind, da diese Quecksilbergase enthalten.Mal ganz abgesehen davon, daß es jedem selbst überlassen bleibt wie er seine Gesundheit ruiniert, für die Umwelt kann das auch nicht positiv sein. Da sind ein paar mehr kW Stromverbrauch wohl das kleinere Übel. :smile:

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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von juesi » 21.03.2009, 19:03

Das Glühlampenverbot ist wieder typisch für die EU: Bevormundung des Bürgers und dieses dogmatisch bis zum bitteren Ende durchziehen.
Ja warum werden denn die ach so sparsamen Energiesparlampen mit von allen Bürgern freiwillig gekauft? Der Preis ist eben nicht alles, sonst würden wir alle (auch die feinen Herren der EU) Kia, Hyundai und Co. als Auto fahren. Und so ist es auch mit der Energiesparlampe.

Die Nachteile:
- Energiesparlampen sind meist größer als Glühlampen und passen nicht in die Leuchte.
- Energiesparlampen verschandeln in offenen Leuchten das Design.
- Energiesparlampen fehlt die Brillianz in der Farbwiedergabe („Kristall auf dem Eßtisch“, „Kronleuchter“)
- Energiesparlampen brauchen zu lange, um Helligkeit zu bringen und sind damit ungeeignet für Treppenhäuser, Abstellräume und dgl.
- Energiesparlampen sind temperaturempfindlich gegenüber Kälte („Eine Außenbeleuchtung mit Energiesparlampen ist bei Kälte ist längere Zeit unbrauchbar“)
- Energiesparlampen sind temperaturempfindlich gegenüber Wärme („In geschlossenen Leuchten führt die Temperaturerhöhung zu verringerter Lebensdauer“)
- Energiesparlampen erreichen bei hoher Schalthäufigkeit bei weitem nicht die zugesagte Lebensdauer
- Energiesparlampen sind nicht dimmbar (Wer einen Dimmer besitzt weiß den Komfort zwischen voller Lichtstärke wenn erforderlich und reduzierter Beleuchtung wenn’s gemütlich sein soll zu schätzen.)
- Energiesparlampen gibt es nicht für kleine Lichtleistungen („25W Nachttischlampe“)
- Energiesparlampen sind Sondermüll
- Energiesparlampen wirken unabhängig von der Lichtfarbe durch den unnatürlich hohen Blauanteil physiologisch negativ („Schlafstörungen“). Das gilt nachgewiesenermaßen auch für „Warmton“-Lampen!
- Energiesparlampen strahlen hohe elektromagnische Felder aus (Elektrosmog)
- Energiesparlampen erzeugen weniger Abwärme (Das ist erstmal kein Nachteil, doch wird dieser Aspekt in der Betrachtung der Energiebilanz gegenüber der Glühlampe einfach vergessen. In der Übergangszeit und im Winter ist die Wärme nicht verloren, sondern erspart anteilig die normale Heizungswärme.)

Ich kann nur hoffen, dass dieser Gesetzentwurf nicht verabschiedet wird. Falls doch: Ich werde mich mit reichlich Glühlampen eindecken, die reichen bis die LED-Technik soweit ist, um einen wirklich sinnvollen Ersatz für die Glühlampe herzustellen.

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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von d3000fan » 22.03.2009, 15:35

Ach herrje, da ist ja so ziemlich alles falsch, überholt oder unreflektiert nachgeplappert.

Es gibt schnell startende Energiesparlampen fürs Treppenhaus (z. B. Osram Facility), dimmbare E-Lampen, alle möglichen Bauformen, Lampen für den Außeneinsatz bei niedrigen Temperaturen usw. usf. Die Schalthäufigkeit spielt bei hochwertigen Produkten praktisch keine Rolle mehr, wie aktuelle Langzeittests zeigen (siehe z. B. Stiftung Warentest).

Es mag einzelne Leuchten geben, für die es keine oder noch keine vernünftig aussehenden E-Lampen gibt. Für diese Einzelfälle ist eine Glühlampe wohl o. k., oder man weicht auf die etwas sparsamere Halogenlampe aus. Langfristig muss halt das Design der Leuchten an die verfügbaren Leuchtmittel angepasst werden.

Das mit Abstand Lustigste ist der angebliche Nachteil der fehlenden Abwärme. Abgesehen davon, dass die Abwärme im Sommer sowie in ungeheizten Räumen verloren ist: Mit Strom zu heizen ist immer teurer und ökologisch nachteiliger, als die Wärme vor Ort zu erzeugen.

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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von Fekker » 25.06.2009, 13:57

Also ich persönlich finde ein Glühlampen verbot schwachsinnig weil alle sehen nur die vorteile der so genannten "energiespar"-Leuchten aber wenn mann das mal hochrechnet kommt mann auf die selbe Leistung einer Glühlampe in manchen fällen haben die Energiesparlampen eine höhere leistung als 4watt sie kommen schon fast auf 70 watt also verbrauchen sie genau so viel wie die herkömmlichen außer den haben diese Energiesparlampen eine Rückwirkung ins Netz genau so wie dimmer netzteile oder trafos, in unserem netz ist der PEN leiter kleiner als die drei Außen leiter. Weil man dachte das auf dem Pen Leiter ein geringerer strom fließt als auf den Drei außenleitern.
Aber durch die Energiesparlampen ist das nict mhr der fall, weil sie für eine Freqenzerhöhung auf dem PEN leiter sorgen und somit die Stromspitzen angehoben werden was im schlimmsten fall zu Kabelbrand führen könnte denn rest kann man sich ja dann denken
:zwinker:

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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von John Doe » 25.06.2009, 14:41

:confused: :confused: :confused:
Bild
Internet:
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Modem: Cisco EPC3212 FW vom 03.05.2010
Router: D-Link DIR-655 Firmware: 1.37EU

Telefonie:
Analog: Eine Festnetznummer von UM und eine VoIP-Nummer von Sipgate für Fax
1. T-Concept ISDN CPA 720 an Fon SO der FB 7170
2. Gigaset 4000 und Gigaset SL565 über eine Basis an Fon 1 der FB 7170
3. Epson PX820FWD (Fax) an Fon 2 der FB 7170 (VoIP-Nummer)

Software: JFritz v0.7.5
BS: Windows Win7 (64 Bit)
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TV2: Samsung UE40F6470

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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von Lorash » 25.06.2009, 15:32

Beleuchtung macht nun mal einen gar nicht mal unwesentlichen Teil des Stromverbrauchs aus, wenn man hier mit einfachen Mitteln durch Wirkungsgraderhöhung sparen kann ist das doch was positives! Das Problem ist natürlich das die Preise für Gasentladungslampen und LEDs einfach noch zu hoch sind um sie mit der Energieersparnis wirklich wett zu machen (zumindest für den Normalverbraucher). Gasentladungslampen ohne Quecksilber sind möglich und gibt es auch schon (siehe Frontscheinwerfer eines Autos). Die Rückwirkungen einer normalen Energiesparlampe ins Netz sind natürlich da, aber das sind sie auch für jedes beliebige andere Gerät dass du anschließt, und ich würd doch mal sagen ein Elektromotor mit der entsprechenden Leistung (z.b. Garagentor) verformt den Sinus deutlich stärker.

Was die Geschichte mit dem PEN-Leiter angeht so stehe ich ein wenig auf dem Schlauch, wie soll bitte ein Strom, der nicht ausreicht um die Sicherung auszulösen einen Kabelbrand verursachen?

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Voldemort
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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von Voldemort » 11.07.2009, 09:41

Ab September greift das Glühbirnenverbot der Europäischen Union. Zuerst verschwinden Birnen ab 100 Watt aus den Läden und alle Birnen mit mattiertem Licht. Dann folgt stufenweise bis 2012 das Totalverbot. Ersetzt werden sollen sie bekanntlich durch die Sparlampen. So haben es die Hohe Commission zu Brüssel und der Europäische Rat per Verordnung im Dezember dekretiert. Das Glühbirnenverbot gilt als klimapolitische Pionierleistung. Doch stimmt das auch? Seit gestern befasst sich der Umweltausschuss des Europäischen Parlamentes mit diesem Verbot. Und dafür gibt es gute Gründe zuhauf:

Natürliches Licht und auch das der Glühbirnen ist aus allen Farben gemischt. Es verteilt sich – physikalisch gesprochen – über alle sichtbaren Wellenlängen und Frequenzen. Sparlampen dagegen strahlen vorwiegend nur auf drei Frequenzen, mit einem sehr hohen Blaulichtanteil. Daran ist unser Auge, daran ist die Netzhaut nicht angepasst. Und sie wird sich auch niemals an dieses Licht anpassen können. Die Folgen sind Konzentrationsstörungen, Kopf- und Augenschmerzen, Migräne, Schlafstörungen und Veränderungen im Hormonhaushalt. Bei photosensiblen Menschen können Sparlampen zu epileptischen Anfällen führen. Die Augenärzte streiten über das Risiko einer Degeneration der Netzhaut. Aufgrund von Testreihen beurteilten Baubiologen die Sparlampen als „biologischen Risikofaktor“. „Das ist kein Licht. Das ist Dreck!“ – so das Fazit eines Experten. Das Licht der Glühbirnen dagegen wird als „biologisch günstig“ beurteilt. Zudem verbreiten Sparlampen elektromagnetischen Smog. Im Grunde ist jede von ihnen ein kleiner Radiosender. Schon eine einzige Sparlampe am Arbeitsplatz macht die Wirkung eines strahlungsarmen Bildschirms zunichte.
Es ist verblüffend, wie rasch und mühelos das Glühbirnenverbot in Brüssel dennoch durchgesetzt wurde – ein Verbot, das nicht nur unsere Gesundheit bedroht, sondern auch noch tief in unser Portemonnaie greift. Handfeste Industrieinteressen und das Verlangen der Politik, mit einer symbolträchtigen Entscheidung ökologisches Engagement zu beweisen, haben sich hier zu einer verhängnisvollen Allianz zusammengefunden. Bei einem Ladenpreis von 4 bis 10 Euro lässt sich mit den so genannten Energiesparlampen in ganz anderer Dimension Umsatz machen und Gewinn scheffeln als mit Glühbirnen. Zudem sind Sparlampen in der Herstellung technologisch sehr viel aufwändiger als Glühbirnen und deshalb die Domäne von Großunternehmen - und die sitzen nun mal in Brüssel am längeren Hebel. Glühbirnen hingegen werden vielfach auch von kleinen Firmen hergestellt.

Zur physiologischen Unverträglichkeit des teuren Sparlampenlichts kommt dessen emotionale Wirkung. Glühbirnen geben bekanntlich auch Strahlungswärme ab. Das Licht der Sparlampen dagegen ist kalt. Genau darin besteht ja ihr Spareffekt. Wohl deshalb wirkt ihr Licht auf uns auch gefühlsmäßig als fahl und kalt. Die Farben verlieren an Wärme und Kraft. Die wohlige Behaglichkeit der häuslichen Wohnraumkultur ist damit optisch für viele Menschen dahin. Energiesparlampen: Ungemütlich und ungesund.
Die mit den Sparlampen verbundenen Risiken beschränken sich dabei keineswegs nur auf die Schädlichkeit ihres Lichtes. Ab April gilt europaweit ein Verbot aller quecksilberhaltigen Messgeräte, auch der Quecksilberthermometer. Denn schon in winziger Dosis ist Quecksilber ein extrem gefährliches Nervengift. Herz, Fortpflanzungsfähigkeit und Immunsystem werden geschädigt. Eingeatmet kann es tödlich wirken. Da ist es erstaunlich, dass man fast zeitgleich mit dem Verbot der Quecksilberthermometer allen Haushalten Sparlampen aufzwingt. Denn die arbeiten allesamt mit Quecksilber, weshalb sie ursprünglich als Quecksilberdampflampen bezeichnet wurden und aufwändig als Sondermüll entsorgt werden müssen. Dennoch landen Dreiviertel der Sparlampen heute im Hausmüll. Das summiert sich auf 600 Tonnen Quecksilber im Jahr.

Was aber, wenn eine solche Sparlampe in der Wohnung zu Bruch geht? Sofort das Fenster öffnen, gut durchlüften und für 20 bis 30 Minuten den Raum verlassen, so ist zu lesen. Nur mit Handschuhen dürfen die Scherben zusammengekehrt werden. Auf keinen Fall darf man den Staubsauger benutzen. Er würde das Quecksilber über die gesamte Wohnung verteilen. Wie ist da der Einsatz dieser Sparlampen in Haushalten zu verantworten, wo auch einmal Kinder kurzzeitig unbeaufsichtigt spielen könnten?
Werden all diese Fragwürdigkeiten vom Vorteil der Stromersparnis aufgewogen? Nur anderthalb Prozent des Energieverbrauches der Haushalte geht auf Glühbirnen zurück. Sparlampen sind energieaufwändig in der Herstellung und auch in der Entsorgung. Im letzten Herbst hat die Zeitschrift „Ökotest“ alle gängigen Marken von Experten durchprüfen lassen. Durchweg lag die Stromersparnis weit unterhalb der behaupteten Werte. Die Sparlampe Swiss Lights Classic übertraf im Verbrauch sogar die Glühbirne. Die meisten Sparlampen können oder dürfen auch nicht gedimmt werden. Sie sind zudem temperaturempfindlich und verlieren deshalb in engen oder geschlossenen Lampen ihre lange Lebensdauer und durch häufiges An- und Ausschalten desgleichen. Sie sind zum Beispiel ungeeignet für Treppenhäuser. Viele Verbraucher werden deshalb die teuren Leuchtkörper lange angeschaltet lassen, um ihre Lebenszeit nicht zu verkürzen. Das wiederum führt zu höherem Stromverbrauch. Ohnehin lag in den Testergebnissen ihre Lebensdauer deutlich unterhalb der behaupteten Zeiten. Auch ihre Helligkeit sinkt im Verlauf ihrer Nutzung spürbar ab. Im Fazit kann sich das Glühlampenverbot als klimapolitischer Schildbürgerstreich erweisen, als ökologisch kontraproduktiv.

Die massiven Einwände gegen die Quecksilberdampflampen sind überwiegend nicht neu. Sie zu übergehen und uns diese Leuchtkörper per Verordnung aufzuzwingen, ist eine lobbyistische Meisterleistung. Nicht wenige Haushalte haben bereits begonnen, Glühbirnen zu horten, um dem ab September greifenden Glühbirnenverbot noch einige Zeit zu entkommen.

Hoffen wir, dass uns das Europaparlament doch noch vor dem Sparlampenzwang bewahrt...

Q.: http://welzk.mediabook.de
Zuletzt geändert von Voldemort am 11.07.2009, 13:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von TheSi » 11.07.2009, 11:14

Lustige Satire. Gibt es dazu auch eine Quellenangabe?

EDIT: Quelle gefunden: http://welzk.mediabook.de/?p=174
Verfasst von einem Allroundtalent: "Dr. Stefan Welzk - Journalist, Fachbuchautor, Wirtschaftswissenschaftler, Philosoph, Physiker"
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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von TVS » 11.07.2009, 13:19

Wie immer hat alles Vor- und Nachteile.

Bei kurzer Brenndauer (WC, Keller, Flur/Treppenhaus) machen Energiesparlampen keinen Sinn, bei langer hingegen schon.

Was mir aber bei Energiesparlampen sorgen macht, ist das Farbspektrum.
Es gibt Untersuchungen die Belegen (an Mäusen), das der hohe Blauanteil von Energiesparlampen die Netzhaut schädigen kann
und die Melatonin-Produktion (Schlafhormon) reduziert.

Öko-Test schreibt: (aus rp-online.de)
Tests zeigen: Energiesparlampen sparen nicht zwangsläufig Energie. Öko-Test prüfte die Produkte zuletzt im März dieses Jahres und kam zu dem Ergebnis: Sie seien deutlich weniger hell und ihr Energieeinsparpotenzial sei deutlich geringer als beworben und in der politischen Diskussion angeführt. Die Lichtqualität sei schlecht, sie produzierten Elektrosmog, und auch in puncto Haltbarkeit konnten viele der Kompaktleuchtstofflampen nicht überzeugen. Das Resümee der Öko-Tester: "Unterm Strich macht ein Stromsparen per Energiesparlampe keinen Sinn."

Wenn man dann noch weiß, das der Verbrauchsanteil der Beleuchtung in Privathaushalten im Durchschnitt nur 1,5 - 15% (sehr unterschiedliche Angaben im Netz) ausmacht
würde ich sagen setze ich mich hierfür keinem noch so geringen Gesundheitsrisiko aus was bei dem funzeligen Licht
außerdem die Lebensqualität schmälert.

Bei mir ein klares Ja für die Glühlampe bzw. mein Favourit die Halogenlampe.

Gruß TVS

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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von TheSi » 12.07.2009, 22:39

Die Sache mit dem hohen Blaulichtanteil, der die Netzhaut schädigen soll, finde ich so abstrus, daß ich mal ein wenig im Netz herumgestöbert habe:
http://www.baulinks.de/webplugin/2008/1651.php4 hat geschrieben:Im Farbspektrum von Energiesparlampen sind auch geringe Mengen an ultraviolettem Licht enthalten. Es besteht jedoch keinerlei Gefahr, denn das bläuliche Licht, die UV-Komponente, ist um ein Vielfaches geringer als das UV-Licht, das in Tageslicht enthalten ist. An einem durchschnittlichen Sommertag ist man einer 80.000fach höheren UV-Strahlung vom Tageslicht ausgesetzt, als sie von normalen Energiesparlampen ausgeht. Energiesparlampen schädigen weder das Auge noch stellen sie ein Risiko für die Netzhaut dar. Im Übrigen werden Energiesparlampen inzwischen standardmäßig in der Farbtemperatur "warmweiß" erzeugt. Dieses Licht von niedrigerer Farbtemperatur wird als angenehmer empfunden und ist auch eine Entlastung für photosensitive Augen.
Und zum Thema Elektrosmog, auf den ich - wie in meiner Signatur erkennbar - verstärkt ein Auge habe, folgendes aus gleicher Quelle:
http://www.baulinks.de/webplugin/2008/1651.php4 hat geschrieben:Elektromagnetische Felder gehören für Menschen in Industrieländern zum täglichen Leben. Wie jedes Gerät, das mit Strom funktioniert, haben auch Energiesparlampen elektromagnetische Felder. Sie bewegen sich allerdings im Rahmen der Felder herkömmlicher Glühbirnen. Das zeigt eine im Auftrag des schweizerischen Bundesamts für Gesundheit und des Bundesamts für Energie durchgeführte Studie. Zum Schutz vor elektromagnetischen Feldern gibt es außerdem international anerkannte Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation WHO und der International Radiation Protection Agency. Diese Grenzwerte werden auch von Energiesparlampen um ein Vielfaches unterschritten.
Ich glaube, ähnliche Panikmache gab es bei der Umstellung von Kerzenlicht auf elektrisches Glühbirnenlicht auch :D
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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von Lorash » 13.07.2009, 10:46

Ein guter Journalist sucht sich seine Quellen halt passend zusammen. ;-)

Energiesparlampen gibt es mittlerweile mit fast jeder Farbtemperatur, also z.b. auch warmweiß, ich würde mal sagen das viele Menschen schon im Schein einer vermeintlichen Glühbirne gesessen haben ohne zu merken dass es eine Energiesparlampe war. Der Quecksilbergehalt einer solchen Lampe ist um einiges geringer als z.B. der einer stinknormalen Leuchtstoffröhre, trotzdem werden diese überall eingesetzt (Schulen, öffentliche Gebäude, Krankenhäuser usw.). Der Kolben einer Energiesparlampe besteht aus einem Quarz, welches für den Menschen schädliche Strahlung absorbiert. Des Weiteren ist ein hoher Blauanteil gar nicht gewünscht, da er viel Energie aufnimmt aber wenig sichtbares Licht produziert, beim Design von Lampen wird vor allem auf Peaks im grünen Bereich (um 555nm) geachtet, da dort die Augenempfindlichkeit am höchsten ist, alle weiteren dienen zum "einstellen" der Farbe, der Farbtemperatur und ggf zur Energiebilanzverbesserung. Das mit der Empfindlichkeit gegenüber der Frequenz kann natürlich für einen gewissen Prozentsatz der Bevölkerung nicht von der Hand gewiesen werden, jedoch takten die aktuellen Lampen so hoch, dass es wirklich außergewöhnlich empfindliche Menschen sein müssen, die z.B. einen LCD Monitor überhaupt nicht nutzen könnten.
Diese befürchtete Degeneration find ich schon fast lustig. Wir sind den Großteil des Jahres dem wunderbaren Planck'schen Spektrum der Sonne ausgesetzt zusätzlich macht man morgens und abends ein wenig künstliches Licht an und ZACK! ist das Auge degeneriert und wird fortan nicht mehr richtig funktionieren... :super:

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Re: Glühlampen Verbot?

Beitrag von TheSi » 13.07.2009, 13:02

Lorash hat geschrieben: Diese befürchtete Degeneration find ich schon fast lustig. Wir sind den Großteil des Jahres dem wunderbaren Planck'schen Spektrum der Sonne ausgesetzt zusätzlich macht man morgens und abends ein wenig künstliches Licht an und ZACK! ist das Auge degeneriert und wird fortan nicht mehr richtig funktionieren... :super:
Ja, das ist auch einer meiner Favoriten.
*Satiremodus an* In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf die Gefahren von (rostigen) Nägeln hinweisen. Erst kürzlich stieß ich mir aus Langeweile einen Nagel in das rechte Auge. Schlagartig degenerierte in diesem Auge meine Netzhaut und funktionierte nicht mehr richtig. So schnell kann es gehen. *Satiremodus aus*
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