Kündigung des analogen Kabels

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psychoprox
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von psychoprox » 07.10.2008, 00:30

Meine Grundgebühr wurde auch angehoben. Von 5,00€ auf 5,50€. Diese olle NE4 :kater:

Dafür hab ich jetzt 2 analoge Sender mehr :hirnbump:
ENDLICH DVB-S Bild
Der Kabelanschluss bleibt trotzdem :D

Moses
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von Moses » 07.10.2008, 09:20

Die Kunden, die über Mehrnutzerverträge den Kabelanschluss zu einem Bruchteil der normalen Kosten in den Hinter geschoben bekommen und ansonsten nix dazu buchen, will UM definitiv loswerden. UM muss sehen, dass bis 2010 möglichst wenig reine analog Kunden da sind. Natürlich ist es denen lieber, wenn die auf digital TV umstellen, aber wer das nicht will, wird spätestens wenn analog TV abgeschaltet wird eh nicht mehr versorgt werden können... und im Moment sieht es so aus, als ob UM vor hat die EU Vorgabe von 2010 einhalten zu wollen. Am analog TV verdient man wahrscheinlich auch nicht gut...

Ist natürlich schade für euch, aber wenn man als Kunde unattraktiv ist, dann wird man eben von den Firmen auch so behandelt... zu Zeiten der Post war das noch anders, da die nicht wirtschaftlich arbeiten musste (und auch alles dafür getan hat es nicht zu tun), aber heute geht's ums Geld und nicht um irgendeine Grundversorgung. ;)

6gaense
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von 6gaense » 29.11.2008, 18:53

bin nicht sicher, ob ich hier jetzt richtig bin - wenn nötig, bitte verschieben!

wir (6 Mietparteien) haben erst im Aug.'08 in Form einer lapidaren Ankündigung unseres Vermieters (große Immobilienfirma mit zig Sozialwohnungen) erfahren, daß wir seit Mai 2007 keine ish, sondern UM-Kunden sind (analoge Gebühren waren in Miete enthalten; über höhere Gebühren ab Übernahme durch UM wurden wir quasi erst jetzt im Okt.'08 durch NK-Abrg. "informiert", bzw. müssen dafür bluten, alleine für mich entstand hier ein Mehrbetrag von Euro 65/Jahr)

in dem Schreiben wurden wir mal eben so informiert, daß UM bei uns im Hause auf digital umstellen will; Vermieter spricht im Zusammenhang mit dieser Modernisierung von einer zukünftigen mtl. Gebührenerhöhung von z.Zt. Euro 5,61 auf 13,81 - was meinen Infos zufolge schon mal Grund zu Nachfrage gibt, da bei UM digitale Gebühren ja niedriger als analoge sein müßten? auf tel. Anfrage konnte die inkompetente Tochter des Vermieters, welche für unser Haus zuständig ist, aber nur eingestehen, daß sie sowohl von der Technik, die dahintersteckt (welche Programme könnten wir danach in welcher Qualität empfangen) als auch den zukünftigen Gebühren nix sagen könnte, sie hätte das von UM nur so weitergegeben

zunächst haben wir uns in Eigenregie erfolglos schriftlich gegen dieses Vorhaben zu wehren versucht - ich denke mal, zwischen UM + Vermieter ist da zu viel Geld im Spiel - unser Vermieter, bzw. dessen Wohnungsvielfalt ist ja ein Großauftrag für UM; ein weiteres Indiz hierfür war für uns Mieter, daß das Vermieterschreiben zusätzlich zu dem eigenen Firmenbriefkopf auch ein farbiges UM-Logo (blau) aufwies... :sauer:

da nach anfänglich noch eintrudelnden Antworten der Vermietertochter auf unseren letzten Brief, in dem wir um Einsicht in die/den UM-Verträge/Vertrag baten, nichts mehr kam, liegt meine Angelegenheit jetzt bei einem RA für Mietrecht

eine Mieterin aus unserem Haus hat ihren Kabel-TV-Anschluß bereits gekündigt (sie hat für sich und mich digitale Sat.-Schüssel m. 2 LNB's + 2 Digi-Receivern besorgt, so daß wir unabhängig vom Rest des Hauses wären), allerdings bezweifle ich, daß der Vermieter ihre Kündigung "annimmt", bzw. meine Nachbarin hätte doch an UM schreiben müssen, um zu kündigen?

desweiteren haben wir ja vermutlich einen Mehrnutzervertrag, daher müßten ja alle 6 Mietparteien kündigen?

oder gibt es für "Großkunden" auch "Großverträge", so daß auch ein kpl. Haus, daß sich einig ist, nicht einfach so kündigen kann?

kann ich überhaupt etwas kündigen, daß ich nie abgeschlossen habe?

Fragen über Fragen...wäre schön, wenn Jemand eine Idee hätte, wie hier am Besten vorzugehen ist; mein Anwalt will jetzt erst noch einmal offiziell Einsicht in den UM-Vertrag verlangen, in der Hoffnung, daß der Vermieter sich auf SEIN Schreiben denn dann endlich rührt...

Umstellung auf digital seitens UM sollte ab der 42. KW in unserem Hause erfolgen, bisher ist noch nichts in dieser Richtung geschehen...

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von Moses » 29.11.2008, 23:40

Natürlich kannst du als Mieter nicht kündigen... der Vertrag besteht ja zwischen UM und deinem Vermieter... die Kabelanschluss ist Teil deiner Wohnung und wird als solcher eben über die Nebenkosten abgerechnet.

Ob da Mietrechtlich was zu machen ist, musst du mit deinem Anwalt klären, kannst ja hier Rückmeldung geben.

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von pilotprojekt » 30.11.2008, 09:46

Hallo , folgende Konstellation wäre auch denkbar....Der Altvertrag der über ISH lief ( was im Endeffekt die gleiche Firma ist) sah vieleicht nur Service bis zum ÜP vor. Das heisst Betreiber der Hausanlage war der Vermieter.
Der Neuvertrag sieht dann evenruell die Aufrüstung der Hausverteilanlage und Betrieb der Anlage durch Unity vor.
Das heisst dann A) Umsonst macht das keiner , damit wird es teurer und B) der Vermieter wollte es nicht selber machen und hat es damit abgegeben.
Schenken tut niemand jemanden anderen eine Investion.

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von 6gaense » 30.11.2008, 12:32

erstmal danke an Moses und pilotprojekt für die Stellungnahmen :smile:

nichtsdestotrotz muß ich mich mit dieser indirekten Mieterhöhung des Vermieters nicht zufrieden geben, bzw. im Nachhinein einverstanden erklären

lt. Aussage meines RA, spezialisiert auf Mietrecht, ist der Vermieter angehalten, WIRTSCHAFTLICH zu handeln

das ist hier keinesfalls gegeben

das Mindeste, was man vom Vermieter erwarten kann, wäre eine Ankündigung, noch in 2007, gewesen, daß jetzt UM und nicht mehr ish der Anbieter für Kabel-TV ist

ich will nicht unterstellen, daß hier Geldbeträge zwischen Vermieter und UM geflossen sind

vermutlich ist es tatsächlich so, daß der Vermieter den für ihn einfachsten Weg zur Umrüstung (durch Auftrag hierfür an UM in 2008) gewählt hat, bzw. was ich bisher über UM erfahren habe, ist dies ja vermutlich auf deren Drängen JETZT in die Wege geleitet worden

da unser Vermieter aber ausschließlich über Sozialwohnungen verfügt, ist dies für alle Mieter unzumutbar

natürlich werde ich mich daran halten, was mein RA mir rät

hatte nur gehofft, hier "Hilfe" in Form von bisherigen Erfahrungswerten anderer Betroffener erhalten zu können, da ich mir nicht vorstellen kann, nachdem was ich so über UM's Geschäftsgebaren an verläßlichen Infos im Netz finden konnte (u.A. Unterlassungsklage in 2007 vom Verbraucherschutz NRW wg. sittenwidriger Gebührenstaffelungen), daß wir und alle anderen Mieter unserer unseriösen Vermieterfirma einen Einzelfall darstellen...

wäre schön, wenn sich hier noch andere "Geschädigte" in diesen thread verirren würden... :D

lG,

6gaense

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von HariBo » 30.11.2008, 20:19

eine Mieterin aus unserem Haus hat ihren Kabel-TV-Anschluß bereits gekündigt (sie hat für sich und mich digitale Sat.-Schüssel m. 2 LNB's + 2 Digi-Receivern besorgt, so daß wir unabhängig vom Rest des Hauses wären), allerdings bezweifle ich, daß der Vermieter ihre Kündigung "annimmt", bzw. meine Nachbarin hätte doch an UM schreiben müssen, um zu kündigen?
und wenn dein Vermieter sagt, das Ding kommt weg, dann koennt ihr die SAT Anlage wieder abbauen.

Ihr alle habt einen Mietvertrag unterschrieben, in dem die Kosten fuer die Kabelnutzung im Rahmen der Nebenkosten aufgefuehrt sind. Natuerlich kann niemand der Mieter kuendigen, da sie ja gar kein Vertragsverhaeltnis mit UM haben.
Das 6 WE Haus wird auch nicht ein alleinstehendes Haus sein, dass nicht in einer groesseren NE4 Anlage integriert ist, sondern eher in einer Siedlung, die von einem UP versorgt wird, also kann man gar nicht ein Haus dort aus dem gesamten entfernen.
Das ganze klingt mir auch eher nach Unitzmedia Services, und in der Tat hat man da die Preise angeglichen, wobei ich 16 euro irgendwas wahrlich nicht fuer zu ueberteuert halte.

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von mischobo » 30.11.2008, 22:21

@6gaense

... die Erhöhung deines Kabelanschlussentgeldes hat nichts damit zu tun, dass aus ish Unitymedia wurde. Unitymedia ist der Rechtsnachfolger von ish; es handelt sich also um die gleiche Firma und dementsprechend hatte es auch keinen Anbieterwechsel gegeben. Auch hat Unitymedia nicht die Preise so erhöht, wie sie dir nun in Rechnung gestellt werden sollen.

Dein Vermieter hat einen neuen Vertrag abgeschlossen. Unitymedia bietet da der Wohnungswirtschaftschaft eine ganze Reihe von Möglichkeiten an.
Möglicherweise hat sich dein Vermieter für einen MMA-Vertrag entschieden. Bei diesem Vertragsmodell übernimmt Unitymedia die Betreuung der Hausverteilanlage und modernisiert diese. Die einzelnen Mieter bekommen ohne zusätzliche Entgelte einen Digital-Receiver zur Verfügung gestellt. Oftmals wird auch die Möglichkeit gegeben für einmalig 39 € eine Internetflat zu bekommen (128kBit/s).

Die Unterlassungserklärung, die der Verbraucherschutz erwirkt hat, bezieht sich auf Kunden mit Einzelnutzervertrag. Diese Kunden erhielten in 2007 eine Information, dass der Preis für den analogen Kabelanschluss auf 17,90 € erhöht wird und hat dabei auf den digitalen Kabelanschluss für 16,90 € hingewiesen. Da dieses Schreiben wie ein Werbebrief gestaltet war, hat der Verbraucherschutz eine Unterlassungserklärung erwirkt und den betroffenen Verbraucher geraten, der Preiserhöhung zu widersprechen.
Da du kein Unitymedia-Kunde mit Einzelnutzervertrag bist, betrifft dich das aber nicht.

Dein Vermieter wird die Angelegenheit wohl als Modernisierungsmaßnahme auslegen, deren Kosten in einem gewissen Umfang auf die Mieter umgelegt werden dürfen.

Es liegt natürlich jedem frei, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Du hast einen Anwalt für Mietrecht in Anspruch genommen und damit die richtige Wahl getroffen. Die Preiserhöhung geschieht aufgrund eines Vertragswechsels deines Vermieters mit Unitymedia. Es ist die Entscheidung deines Vermieters gewesen, den bestehenden Vertrag zu ändern.

Zur Satschüssel:
Immobilienfirmen und Wohnbaugesesellschaften untersagen im Mietvertrag bzw. in der Hausordnung die Installation und/oder Anbringung einer Empfangsanalage, wozu auch eine Satanalage zählt.
Wenn du dich nicht daran hälst, kann der Vermieter von dir verlangen, die Anlage zu deinstallieren und Schäden fachmännisch auf deine Kosten zu beseitigen.

Wenn du allerdings eine Satanalage aufstellst, z.B. auf deinem Südbalkon, und du dabei keine Löcher bohrst, wird der Vermieter kaum etwas dagegen unternehmen können. Aber da du bereits einen Fachanwalt für Mietrecht konsultiert hast, solltest du den auch mal bzgl. auf eine Satschüssel ansprechen. Wenn allerdings der Kabelanschluss über die Mietneben-/Betriebskosten zahlst, wirst du das Kableanschlussentgelt weiter zahlen müssen.

BTW: hast du gegenüber deinem Vermieter der angekündigten Preiserhöhung widersprochen ?

6gaense
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von 6gaense » 02.12.2008, 21:51

da es sich bei der anderen Mieterin, die bereits eine 2-Personen-Digi-Sat-Anlage besorgt und installiert hat und auch schon nutzt, weil sie schon bei ish keinen 100%igen Empfang hatte - angeblich kommt bei ihr im 2. Stock das Signal nicht stark genug an (ICH hab leider keine Ahnung, ob das überhaupt techn. so mögl. ist, gebe das nur so wieder, wie sie es mir gesagt hat); sie hatte seit Auftreten des probs bereits mehrere Techn. v. hiesig. TV-Fachhandel in ihrer Wohnung deswegen - um die Hausmeisterin handelt, hat sie darauf geachtet, daß die Schüssel an ihrem Balkongeländer angebracht wurde und das Mauerwerk nicht beschädigt wurde

ja, wir haben sofort auf die lapidare Ankündigung v. Aug. '08 reagiert, indem wir dieser "indirekten" Mieterhöhung widersprochen haben

1. werde ich also nur insofern vom Sat-Empfang nicht profitieren, falls die Hausmeisterin die Schüssel von ihrem Balkon wieder abmontieren muß; bis dato habe ich noch nicht einen Cent ausgegeben, die Hausmeisterin hat die klp. Anlage bezahlt und meinen Anteil vorgestreckt - die notwendigen Kabel zu meiner Wohnung sind noch nicht gezogen, noch nicht einmal erworben - ich muß also momentan gar nichts unternehmen - außer auf Kopie des Schreibens meines RAs an meinen Vermieter warten

2. wird das Entfernen der Sat-Schüsseln lustig werden, da sich seit dem Vermieter-Schreiben vom Aug. '08 rechts und links von unserem Haus bereits 6 weitere Mieter für eine Sat-Schüssel entschieden und diese auch bereits installiert haben - wenn sich da jeder von denen, mit Beratungsschein bewaffnet, auch einen Gang zum Anwalt leistet... :zwinker:

was die Gebührenerhöhung angeht:

sicher waren auch die 6,81/mtl. unter ish schon günstiger als bei Anderen? ich meine sowas von der Vermieterin gesagt bekommen zu haben, daß dieser relativ geringe Betrag daher rührt, daß die so einen "Mehrnutzer-Vertrag" (nicht nur unser Haus!) haben

unter diesem Aspekt halte ich eine Anhebung auf 13,83/mtl. OHNE IRGENDEINE VERBESSERUNG DER QUALITÄT ODER SONSTIGER VORZÜGE für NICHT MEHR ANGEMESSEN

wir sprechen hier von Sozialbauten

da geht es nicht in 1. Linie darum, sich den neuesten technischen Errungenschaften zu beugen, sondern, das betont mein Anwalt, sich um die WIRTSCHAFTLICHKEIT geplanter Maßnahmen zu kümmern

ich habe die Vermieterin schriftlich darauf hingewiesen, daß Keiner von uns 6 ein digitalfähiges TV-Gerät hat und sich auch in den nächsten Jahren nicht leisten können wird, bzw. wir hier keine Technik-Freaks im Haus haben, die auf ein gestochen scharfes Bild Wert legen (2 Rentnerinnen, 4 jüngere alleinstehende Frauen mit Kindern)

sollte sich wider Erwarten jemand I-Net leisten können, dürfte es fraglich sein, ob er sich mit 128kBit/s zufrieden gibt (denn wenn man mir die Wahrheit gesagt hat, handelt es sich hierbei lediglich um eine 1000er-DSL-Leitung)

und zur Qualität:

ich habe vom nächstgelegenen (ca. 1 km Luftlinie entfernten) TV-Fachhandel erfahren, daß dieser durch den intensiven Kontakt zu seiner (Stamm-)Kundschaft seit ein paar Jahren die tagtägliche Erfahrung macht, daß UM bisher nur durch schlechte Empfangsqualität und nicht minder schlechten Service glänzt

wer will mir hier die 13,83/mtl. als "nicht zuviel" verkaufen?

wofür soll ich die Mehrausgaben tätigen?

selbst die Miete von Sozialbauten darf innerhalb eines bestimmten Zeitraums nur um einen bestimmten %-Satz steigen - aus welchem Grund sollten wir dann eine derartige Erhöhung der Nebenkosten hinnehmen?

dieser MMA-Vertrag scheint das zu sein, was der Vermieter im Jahr 2007 mit UM abgeschlossen hat, ohne uns davon überhaupt jemals in Kenntnis gesetzt zu haben; insofern sieht mein RA hier durchaus genügend Angriffsfläche, zumindest unter dem Aspekt, daß es sich ausnahmslos um Sozialwohnungen handelt, für die der Vermieter in der Sorgfaltspflicht steht, die jeweils wirtschaftlichste Variante zu wählen

unterschrieben hatten wir alle zu 6,81/mtl. - nicht mehr und nicht weniger

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von gordon » 02.12.2008, 23:11

6gaense hat geschrieben:e
hatte nur gehofft, hier "Hilfe" in Form von bisherigen Erfahrungswerten anderer Betroffener erhalten zu können, da ich mir nicht vorstellen kann, nachdem was ich so über UM's Geschäftsgebaren an verläßlichen Infos im Netz finden konnte (u.A. Unterlassungsklage in 2007 vom Verbraucherschutz NRW wg. sittenwidriger Gebührenstaffelungen), daß wir und alle anderen Mieter unserer unseriösen Vermieterfirma einen Einzelfall darstellen...
dennoch ist dein Ansprechpartner dein Vermieter - UMs "Geschäftsgebaren" ist es, ein höhewertiges Produkt an deinen Vermieter verkauft zu haben. So etwas tun Firmen halt - es wird kein Vermieter zum Kauf gezwungen.

ach ja: der 128Kbit-Zugang wäre für dich kostenlos - ist zwar nicht schnell (ca. doppelte ISDN-geschwindigkeit), aber auch über die Mietnebenkosten abgegolten.

Moses
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von Moses » 03.12.2008, 09:19

Wo steht denn, dass UM das ganze mit den 6,81€ im Monat noch weiter mit gemacht hätte? Immerhin ist das mehr als 10€ günstiger als der billigste Einzelnutzervertrag. So Verträge laufen auch schonmal aus (auch wenn sie langfristig geschlossen werden) und danach steht es dem Kabelbetreiber durchaus frei eine höhere Gebühr (die hier immer noch deutlich unter der allgemeinen Gebühr liegt) zu verlangen. Der Vorteil wäre dann: ihr habt noch Kabel TV, was euch laut Mietvertrag zusteht, also kann der Vermieter das auch nicht einfach kündigen.

Das sollte dein RA erstmal in Erfahrung bringen, sonst seht ihr ganz schnell ganz alt aus. ;)

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von mischobo » 03.12.2008, 14:23

6gaense hat geschrieben:da es sich bei der anderen Mieterin, die bereits eine 2-Personen-Digi-Sat-Anlage besorgt und installiert hat und auch schon nutzt, weil sie schon bei ish keinen 100%igen Empfang hatte - angeblich kommt bei ihr im 2. Stock das Signal nicht stark genug an (ICH hab leider keine Ahnung, ob das überhaupt techn. so mögl. ist, gebe das nur so wieder, wie sie es mir gesagt hat); sie hatte seit Auftreten des probs bereits mehrere Techn. v. hiesig. TV-Fachhandel in ihrer Wohnung deswegen - um die Hausmeisterin handelt, hat sie darauf geachtet, daß die Schüssel an ihrem Balkongeländer angebracht wurde und das Mauerwerk nicht beschädigt wurde
... dieser Umstand zeigt recht eindeutig, warum der Vermieter mit Unitymedia einen neuen Vetrag abgeschlossen hat. Die Kosten, die die Techniker des örtlichen TV-Fachhandels darf der Vermieter nicht auf die Mieter umlegen. Mit Unitymedia wurde wohl ein Komplettservice vereinbart. Zum Einem übernimmt Unitymedia komplett die Modernsierung der Hausverteilung. Dadurch werden Probleme wie zu schwaches Signal und miserable Empfangsqualität der Vergangenheit angehören. Zum Anderen übernimmt Unitymedia die Wartung der Hausverteilanlage und wird ggf. auftrendende Störungen beseitigen, ohne dafür dem Vermieter Extrakosten in Rechnung zu stellen.

Der Vermieter hatte offensichtlich bisher einen normalen analogen Merhnutzervertrag mit Unitymedia. Serviceverträge bzgl. der Hausverteilanlage wurden nicht abgeschlossen und Störungen wurden im Einzelfall notdürftig beseitigt. Über die Jahre hat das eine marode Hausverteilung mit entsprechenden Empfangsstörungen zum Ergebnis ...
6gaense hat geschrieben:ja, wir haben sofort auf die lapidare Ankündigung v. Aug. '08 reagiert, indem wir dieser "indirekten" Mieterhöhung widersprochen haben
... das ist auch zu empfehlen ...
6gaense hat geschrieben:1. werde ich also nur insofern vom Sat-Empfang nicht profitieren, falls die Hausmeisterin die Schüssel von ihrem Balkon wieder abmontieren muß; bis dato habe ich noch nicht einen Cent ausgegeben, die Hausmeisterin hat die klp. Anlage bezahlt und meinen Anteil vorgestreckt - die notwendigen Kabel zu meiner Wohnung sind noch nicht gezogen, noch nicht einmal erworben - ich muß also momentan gar nichts unternehmen - außer auf Kopie des Schreibens meines RAs an meinen Vermieter warten
... wie sollen die Kabel zu dir verlegt werden, ohne das dabei die Bausubstanz beschädigt wird ? ...
6gaense hat geschrieben:2. wird das Entfernen der Sat-Schüsseln lustig werden, da sich seit dem Vermieter-Schreiben vom Aug. '08 rechts und links von unserem Haus bereits 6 weitere Mieter für eine Sat-Schüssel entschieden und diese auch bereits installiert haben - wenn sich da jeder von denen, mit Beratungsschein bewaffnet, auch einen Gang zum Anwalt leistet... :zwinker:
... der Vermieter wird wohl versuchen den DtH-Satempfang zu unterbinden. Das könnte durchaus zu einem mehrjährigen Rechtsstreit führen. Sind dazu wirkich alle Mieter bereit ?
6gaense hat geschrieben:was die Gebührenerhöhung angeht:

sicher waren auch die 6,81/mtl. unter ish schon günstiger als bei Anderen? ich meine sowas von der Vermieterin gesagt bekommen zu haben, daß dieser relativ geringe Betrag daher rührt, daß die so einen "Mehrnutzer-Vertrag" (nicht nur unser Haus!) haben

unter diesem Aspekt halte ich eine Anhebung auf 13,83/mtl. OHNE IRGENDEINE VERBESSERUNG DER QUALITÄT ODER SONSTIGER VORZÜGE für NICHT MEHR ANGEMESSEN
... denen Angaben zur Folge wurde eine Modernisierung der Hausverteilanalage avisiert und der TV-Empfang ist deinen Ausführungen zu Folge nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Mit der Modernsierung wird es also auf jedenfall eine Verbesserung der Qualität geben ...
6gaense hat geschrieben:wir sprechen hier von Sozialbauten

da geht es nicht in 1. Linie darum, sich den neuesten technischen Errungenschaften zu beugen, sondern, das betont mein Anwalt, sich um die WIRTSCHAFTLICHKEIT geplanter Maßnahmen zu kümmern
... eine Flickschusterei wie sie bislang betrieben wurde, ist auch nicht gerade wirtschaftlich
6gaense hat geschrieben:ich habe die Vermieterin schriftlich darauf hingewiesen, daß Keiner von uns 6 ein digitalfähiges TV-Gerät hat und sich auch in den nächsten Jahren nicht leisten können wird, bzw. wir hier keine Technik-Freaks im Haus haben, die auf ein gestochen scharfes Bild Wert legen (2 Rentnerinnen, 4 jüngere alleinstehende Frauen mit Kindern)
... für den Empfang der digitalen Programme wird von Unitymedia ein Digital-Receiver zur Verfügung gestellt. Das Gerät kann an jeden Fernseher mit Scart-Anschluss angeschlossen werden. Es wird kein spezielles digitalfähiges TV-Gerät benötigt ...
6gaense hat geschrieben:sollte sich wider Erwarten jemand I-Net leisten können, dürfte es fraglich sein, ob er sich mit 128kBit/s zufrieden gibt (denn wenn man mir die Wahrheit gesagt hat, handelt es sich hierbei lediglich um eine 1000er-DSL-Leitung)
... sollte der Vermieter einen entsprechenden Vertrag mit Unitymedia abgeschlossen haben, wird der Internetzugang über das Kabelnetz realisiert. Mit DSL hat das rein gar nicht zu tun. Für einmalig 39 € wird von Unitymedia ein Modem zur Verfügung gestellt, mit dem der Mieter eine 128Kbit/s Internetflat erhält. Das ist immerhin schneller als mit einem 56K-Modem zu surfen und ist auch auf Dauer billiger. Wem die 128Kbit/s nicht ausreichen, kann jederzeit gegen Aufpreis die Geschwindigkeit erhöhen. Maximal sind derzeit 32 Mbit/s möglich ...
6gaense hat geschrieben:
und zur Qualität:

ich habe vom nächstgelegenen (ca. 1 km Luftlinie entfernten) TV-Fachhandel erfahren, daß dieser durch den intensiven Kontakt zu seiner (Stamm-)Kundschaft seit ein paar Jahren die tagtägliche Erfahrung macht, daß UM bisher nur durch schlechte Empfangsqualität und nicht minder schlechten Service glänzt

wer will mir hier die 13,83/mtl. als "nicht zuviel" verkaufen?

wofür soll ich die Mehrausgaben tätigen?

selbst die Miete von Sozialbauten darf innerhalb eines bestimmten Zeitraums nur um einen bestimmten %-Satz steigen - aus welchem Grund sollten wir dann eine derartige Erhöhung der Nebenkosten hinnehmen?

dieser MMA-Vertrag scheint das zu sein, was der Vermieter im Jahr 2007 mit UM abgeschlossen hat, ohne uns davon überhaupt jemals in Kenntnis gesetzt zu haben; insofern sieht mein RA hier durchaus genügend Angriffsfläche, zumindest unter dem Aspekt, daß es sich ausnahmslos um Sozialwohnungen handelt, für die der Vermieter in der Sorgfaltspflicht steht, die jeweils wirtschaftlichste Variante zu wählen

unterschrieben hatten wir alle zu 6,81/mtl. - nicht mehr und nicht weniger
... wie bereits erwähnt wurde die Modernsierung der Hausverteilanlage angekündigt. Mit dem neuen Vertrag wird sich die Empfangsqualität massiv verbessern. Aufgrund des neuen Vertrages wird auch der Service massiv verbessert. Unitymedia betreut im Rahmen des neuen Vertrages das Hausverteilnetz. Wenn Störungen auftreten, können die Mieter eine kostenlose Störungshotline anrufen und es wird ein Techniker kommen, der das Problem dann beseitigt und das ohne zusätzliche Kosten.
Bislang konnten die Mieter nur eine kostenpflichtige Hotline anrufen. Ein Techniker wurde nur dann zusgesagt, wenn man damit einverstanden war, dass man dafür ggf. die Kosten übernimmt, wenn es sich um ein Problem der Hausverteilung handelt.

Gem. deinen Ausführungen gehe ich davon, dass der Vermieter mit Unitymedia eine neuen Vertrag abgeschlossen hat, weil es vermehrt zu Beschwerden der Mieter gekommen ist.

Wenn du die Kosten aufgrund der Veränderungen als unangemessen, ist es natürlich dein gutes Recht, dich dagegen zu wehren und einen Anwalt zu konsultieren. Nur ist die Konsultationen eines Fachanwaltes kein Garant dafür, dass du um die höheren Kosten herum kommst. Auch der Vermieter wird einen Anwalt konsultieren, der die Sache naturgemäß etwas anderes sehen wird, als dein Anwalt ...

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von 6gaense » 04.12.2008, 21:37

gordon hat geschrieben:
6gaense hat geschrieben:e
hatte nur gehofft, hier "Hilfe" in Form von bisherigen Erfahrungswerten anderer Betroffener erhalten zu können, da ich mir nicht vorstellen kann, nachdem was ich so über UM's Geschäftsgebaren an verläßlichen Infos im Netz finden konnte (u.A. Unterlassungsklage in 2007 vom Verbraucherschutz NRW wg. sittenwidriger Gebührenstaffelungen), daß wir und alle anderen Mieter unserer unseriösen Vermieterfirma einen Einzelfall darstellen...
dennoch ist dein Ansprechpartner dein Vermieter - UMs "Geschäftsgebaren" ist es, ein höhewertiges Produkt an deinen Vermieter verkauft zu haben. So etwas tun Firmen halt - es wird kein Vermieter zum Kauf gezwungen.

ach ja: der 128Kbit-Zugang wäre für dich kostenlos - ist zwar nicht schnell (ca. doppelte ISDN-geschwindigkeit), aber auch über die Mietnebenkosten abgegolten.
sehe ich nicht so

schriftl. habe ich (v. Vermieter; von UM noch gar nichts) bisher nur, daß allein die einmalige I-Net-Registrierung schon 39,00 kosten soll - was JEDER hier im Haus selbst bezahlen müßte, so er es denn haben wollte - wobei, wie betont, die Jüngeren, die I-Net haben wollen, die beiden Rentnerinnen wollen NICHT, bisher bereits über eine 6000er-Leitung zu - m.E. - "günstigeren" Konditionen

erschwerend hinzu käme, wie auch den alten Verträgen (Tel.- + I-Net-Flats) herauskommen, mal eben so, ohne ausreichend Zeit, dies zu kündigen?

ich finde es schon haarsträubend, daß wir quasi durch die Modernisierungsmaßnahme und auch dann nur durch intensivste Eigenrecherchen die Info haben, daß wir bereits seit Mai 2007 UM-Kd. sind (durch Vertrag zwischen UM + Vermieter) und das zu einer mtl. Gebührenerhöhung von fast 100% von Mai 2007 bis April 2008 (bisher; NK-Abrg. v. 10/08 ging halt nur bis 04/08) ohne irgendeine MEHRLEISTUNG !!!

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von 6gaense » 04.12.2008, 21:40

Moses hat geschrieben:Wo steht denn, dass UM das ganze mit den 6,81€ im Monat noch weiter mit gemacht hätte? Immerhin ist das mehr als 10€ günstiger als der billigste Einzelnutzervertrag. So Verträge laufen auch schonmal aus (auch wenn sie langfristig geschlossen werden) und danach steht es dem Kabelbetreiber durchaus frei eine höhere Gebühr (die hier immer noch deutlich unter der allgemeinen Gebühr liegt) zu verlangen. Der Vorteil wäre dann: ihr habt noch Kabel TV, was euch laut Mietvertrag zusteht, also kann der Vermieter das auch nicht einfach kündigen.

Das sollte dein RA erstmal in Erfahrung bringen, sonst seht ihr ganz schnell ganz alt aus. ;)
genau darum geht's; der RA bittet erst einmal um Einsicht in den Vertrag/die Verträge mit UM...

u. dies. U. wäre mir lieber, der Vermieter hätte ein Einsehen, wir kämen aus dem Kabelvertrag raus - ich weiß, ist u. den gegeb. U. schier unmöglich, ich glaube das schon verstanden zu haben, allerdings sehe ich das in meiner jetzigen Situation nicht als Vorteil??? :confused:

HariBo
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von HariBo » 04.12.2008, 21:48

I. jetzt nicht a. wirklich verstehe was U und u so wirklich meint..............

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von 6gaense » 04.12.2008, 22:09

mischobo hat geschrieben:... dieser Umstand zeigt recht eindeutig, warum der Vermieter mit Unitymedia einen neuen Vetrag abgeschlossen hat. Die Kosten, die die Techniker des örtlichen TV-Fachhandels darf der Vermieter nicht auf die Mieter umlegen. Mit Unitymedia wurde wohl ein Komplettservice vereinbart. Zum Einem übernimmt Unitymedia komplett die Modernsierung der Hausverteilung. Dadurch werden Probleme wie zu schwaches Signal und miserable Empfangsqualität der Vergangenheit angehören. Zum Anderen übernimmt Unitymedia die Wartung der Hausverteilanlage und wird ggf. auftrendende Störungen beseitigen, ohne dafür dem Vermieter Extrakosten in Rechnung zu stellen.
leider auch falsch! hatte ich mich so unklar ausgedrückt?

die Hausmeisterin hat von uns Allen die langjährigsten Erfahrungen mit unsererm Vermieter, der sich um nichts kümmert (noch nicht einmal um Rattenbefall seit März 2008, trotz mehrmaliger schriftl. Aufford. unsererseits!!! Meldung an Ordnungsamt erfolgte bereits 2 x durch uns, jedes Mal mit dem Hinweis von DENEN, daß das Vermietersache ist), daher hat die Hausmeisterin den/die Techniker selber bestellt und selber bezahlt!!!
mischobo hat geschrieben:Der Vermieter hatte offensichtlich bisher einen normalen analogen Merhnutzervertrag mit Unitymedia. Serviceverträge bzgl. der Hausverteilanlage wurden nicht abgeschlossen und Störungen wurden im Einzelfall notdürftig beseitigt. Über die Jahre hat das eine marode Hausverteilung mit entsprechenden Empfangsstörungen zum Ergebnis ...
s. oben !!!
mischobo hat geschrieben:... wie sollen die Kabel zu dir verlegt werden, ohne das dabei die Bausubstanz beschädigt wird ? ...
wird für gesorgt werden, sollte es so weit kommen - wie gesagt ist die Schüssel am Balkon der Hausmeisterin befestigt, und diese wohnt direkt über mir; soweit ich weiß, gibt es extra Vorrichtungen dafür, daß Antennenkabel durch Fenster oder Balkontür gelegt werden können (hatten ich in einer anderen Wohnung schon mal; genaue Bezeichnung ist mir leider nicht mehr präsent)
mischobo hat geschrieben:... der Vermieter wird wohl versuchen den DtH-Satempfang zu unterbinden. Das könnte durchaus zu einem mehrjährigen Rechtsstreit führen. Sind dazu wirkich alle Mieter bereit ?
das werden wir sehen, wer den längeren Atem hat... :D
mischobo hat geschrieben:... denen Angaben zur Folge wurde eine Modernisierung der Hausverteilanalage avisiert und der TV-Empfang ist deinen Ausführungen zu Folge nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Mit der Modernsierung wird es also auf jedenfall eine Verbesserung der Qualität geben
wenn ich die Aussagen der einschlägigen TV-Fachhändler hier vor Ort bedenke: nein, denn UM glänzt gerade hier in der Innenstadt durch Störungen, Störungen, Störungen - dann doch lieber SAT-Empfang, der nur bei ungünstiger Wetterlage zu wünschen übrig läßt...
mischobo hat geschrieben:... eine Flickschusterei wie sie bislang betrieben wurde, ist auch nicht gerade wirtschaftlich
s. oben und: korrekt! aber auch nicht ausschließlich auf Kosten der Mieter in den Sozialwohnungen...es muß auch anders gehen!
mischobo hat geschrieben:... für den Empfang der digitalen Programme wird von Unitymedia ein Digital-Receiver zur Verfügung gestellt. Das Gerät kann an jeden Fernseher mit Scart-Anschluss angeschlossen werden. Es wird kein spezielles digitalfähiges TV-Gerät benötigt ...
ok, schon mal gut zu wissen - :smile:
mischobo hat geschrieben:... sollte der Vermieter einen entsprechenden Vertrag mit Unitymedia abgeschlossen haben, wird der Internetzugang über das Kabelnetz realisiert. Mit DSL hat das rein gar nicht zu tun. Für einmalig 39 € wird von Unitymedia ein Modem zur Verfügung gestellt, mit dem der Mieter eine 128Kbit/s Internetflat erhält. Das ist immerhin schneller als mit einem 56K-Modem zu surfen und ist auch auf Dauer billiger. Wem die 128Kbit/s nicht ausreichen, kann jederzeit gegen Aufpreis die Geschwindigkeit erhöhen. Maximal sind derzeit 32 Mbit/s möglich ...
56 K - Modem hat hier Keiner im Haus mehr !!!

höhere Geschwindigkeit nur gegen Aufpreis, ich weiß, daher bin ich ja so sauer...wer will mir hier immer noch erzählen, daß wir uns unter dem Strich "besser" stellen?

ok, EINMALIGE Gebühr von 39 - trotzdem - das kann von uns keiner mal eben so zusätzlich abdrücken - dazu müßte man SOFORT aus dem Vertrag mit dem jetzigen Tel.-/I-Net-Anbieter rauskommen - ich weiß, wie schwer Einem das gemacht wird, ich hab's bereits in dieser Wohnung (in der ich erst seit 2,5 Ja. wohne, einmal vergeblich versucht, obwohl der neue Anbieter alles daran gesetzt hat, mir zu helfen - wenn der "alte" nicht will, bin ich u.U. wochenlang ohne I-Net - hab's bei meinen Eltern gesehen - kann ich mir nicht leisten, sorry...
mischobo hat geschrieben:... wie bereits erwähnt wurde die Modernsierung der Hausverteilanlage angekündigt. Mit dem neuen Vertrag wird sich die Empfangsqualität massiv verbessern. Aufgrund des neuen Vertrages wird auch der Service massiv verbessert. Unitymedia betreut im Rahmen des neuen Vertrages das Hausverteilnetz. Wenn Störungen auftreten, können die Mieter eine kostenlose Störungshotline anrufen und es wird ein Techniker kommen, der das Problem dann beseitigt und das ohne zusätzliche Kosten.

Bislang konnten die Mieter nur eine kostenpflichtige Hotline anrufen. Ein Techniker wurde nur dann zusgesagt, wenn man damit einverstanden war, dass man dafür ggf. die Kosten übernimmt, wenn es sich um ein Problem der Hausverteilung handelt.
das ist fein, denn auf dem bisherigen Schrieb des Vermieters steht von UM nur die 01805 - 66 31 05

mir wurde gesagt, die sei kostenpflichtig - ich hab's gar nicht erst probiert - wozu? Vertrag läuft ja eh über Vermieter; auf Anfrage EINER unserer Hausbewohnerinnen, der die Tel.-Ko. egal waren, unter dieser Hotline konnte UM dazu keine Stellung nehmen (angebl. wußten die v. d. Schreiben noch nicht einmal)
mischobo hat geschrieben:Gem. deinen Ausführungen gehe ich davon, dass der Vermieter mit Unitymedia eine neuen Vertrag abgeschlossen hat, weil es vermehrt zu Beschwerden der Mieter gekommen ist.
falsch! s.o. - Vermieter tat so, als wüßte er von der schlechten Qualit in EINER der 6 Mietparteien nix, obwohl die Hausmeisterin das gleich vor 4 Ja., bei ihrem Einzug, gemeldet hat - aber da sich nichts tat, hat sie selber agiert...

nein, dem Vermieter sind wir egal, der hat nur das $-Zeichen in den Augen und da paßte UM's Angebot ja prima ins Bild...
mischobo hat geschrieben:Wenn du die Kosten aufgrund der Veränderungen als unangemessen, ist es natürlich dein gutes Recht, dich dagegen zu wehren und einen Anwalt zu konsultieren. Nur ist die Konsultationen eines Fachanwaltes kein Garant dafür, dass du um die höheren Kosten herum kommst. Auch der Vermieter wird einen Anwalt konsultieren, der die Sache naturgemäß etwas anderes sehen wird, als dein Anwalt ...
zumindest die bisher in Rg. gestellten (NK-Abrg. v. 10/08 f. Zeitraum v. 04/07 - 04/08), da ohne Mehrleistung, aber fast 100%ige Erhöhung der mtl. Kabel-Gebühren, ja!!!

Vermieter war arg entsetzt bis sprachlos auf tel. Ankündigung der Hausmeisterin, die deswegen zum Verbraucherschutz gehen will (kann sich RA selbst nicht leisten; RA über Verbraucherschutz ist erschwinglich für sie): " äh, ja, äh, dann bräuchten wir ja auch einen RA...???" :confused:

6gaense
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von 6gaense » 04.12.2008, 22:11

HariBo hat geschrieben:I. jetzt nicht a. wirklich verstehe was U und u so wirklich meint..............
ok, ich weiß zwar nicht was I. und a. bedeuten, aber gerne

u.U. = unter Umständen

6gaense
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von 6gaense » 04.12.2008, 22:34

zur Richtigstellung, da in meinem 1. post hier in diesem Forum (+ dies. thread) von mir ein falscher Betrag genannt wurde:

Stand der Dinge bisher:

"...haben wir jetzt bereits für 11 Monate (Mai 2007-April 2008) eine indirekte Mieterhöhung in Höhe von Euro 56,23/Jahr hinnehmen müssen (um mtl. Euro 5,11; von Euro 6,81 auf Euro 11,92 mtl.), und zwar lt. NK-Abrg. v. 10/08 für den Zeitraum von April 07 - April 2008, da meinen Infos zufolge im ganzen April 2007 noch ish Anbieter war; die 11,92 wurden wohl "erst" ab Mai 2007 durch den Vermieter bzw. dessen NK-Abrg. uns in Rg. gestellt ..."

d.h. unterschrieben haben wir alle zu 6,81 mtl.

zumindest, falls die geplante Modernisierung und damit einhergehende Qualtitätsverbesserung erfolgen sollte, könnte ich die danach anstehende Anhebung von 11,92 auf 13,23 verstehen und finde diese Differenz auch noch akzeptabel

aber wofür die Erhöhung von 6,81 mtl. auf 11,92 mtl. für nichts und wieder nichts?

sorry, nicht mit mir...!!!

und ohne schriftl. Ankündigung seitens des Vermieters!!!

ein absolutes no-go nach geltendem Mietrecht - die Kosten für die 11 Monate der NK-Abrg. werden wir (mein RA + ich) auf jeden Fall anmahnen - wieviel die (Vermieter) dann letztendlich nach Modernisierung mtl. verlangen dürfen - wenn wir zugrunde legen, daß ich nur 6,81 mtl. per Unterschrift unter den Mietvertrag akzeptiert habe - mir egal, ich hab ne Miet-RS-Versich., in die ich seit Jahren einzahle, die ich aber bisher noch nie in Anspruch nehmen mußte - ich hab Zeit...

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von Grothesk » 04.12.2008, 23:14

In Anbetracht der Uhrzeit: *gähn*

Moses
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von Moses » 05.12.2008, 10:27

6gaense hat geschrieben:ich finde es schon haarsträubend, daß wir quasi durch die Modernisierungsmaßnahme und auch dann nur durch intensivste Eigenrecherchen die Info haben, daß wir bereits seit Mai 2007 UM-Kd. sind
Ihr seit ja eben keine UM Kunden. :)

gordon
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von gordon » 05.12.2008, 11:48

und ihr (bzw. genaugenommen euer Vermieter) war auch vorher schon UM-Kunde, da hieß es halt noch ish.

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von mischobo » 05.12.2008, 15:21

6gaense hat geschrieben:zur Richtigstellung, da in meinem 1. post hier in diesem Forum (+ dies. thread) von mir ein falscher Betrag genannt wurde:

Stand der Dinge bisher:

"...haben wir jetzt bereits für 11 Monate (Mai 2007-April 2008) eine indirekte Mieterhöhung in Höhe von Euro 56,23/Jahr hinnehmen müssen (um mtl. Euro 5,11; von Euro 6,81 auf Euro 11,92 mtl.), und zwar lt. NK-Abrg. v. 10/08 für den Zeitraum von April 07 - April 2008, da meinen Infos zufolge im ganzen April 2007 noch ish Anbieter war; die 11,92 wurden wohl "erst" ab Mai 2007 durch den Vermieter bzw. dessen NK-Abrg. uns in Rg. gestellt ..."

d.h. unterschrieben haben wir alle zu 6,81 mtl.

zumindest, falls die geplante Modernisierung und damit einhergehende Qualtitätsverbesserung erfolgen sollte, könnte ich die danach anstehende Anhebung von 11,92 auf 13,23 verstehen und finde diese Differenz auch noch akzeptabel

aber wofür die Erhöhung von 6,81 mtl. auf 11,92 mtl. für nichts und wieder nichts?
... wofür die Erhöhung ist ? Ganz einfach, ish hatte seinerzeit die Preise für Mehrnutzerverträge zum Teil masiv erhöht. Diese Kosten hat der Vermieter auf die Mieter umgelegt, was sein gutes Recht ist. Ist bei z.B. Heizöl oder Gas für die Zentralheizung auch nicht anders. Wenn diese Brennstoffe teurer werden, werden die auch anteilig auf die Mieter umgelegt.

Ish wurde übrigens Mitte 2005 vom hessischen Kabelnetzbetreiber Iesy gekauft und es wurde Unity Media gegründet. Bis Juni 2007 blieben die Marken ish und iesy erhalten, dann wurden die Unternehmen in Unitymedia NRW bzw. Unitymedia Hessen umbenannt. Außer dem Namen hat sich nichts geändert. Es handelt sich bei ish und Unitymedia um ein und das gleich Unternehmen. Eben wie diese Raider-Werbung "aus Raider wurde Twix, sonst ändert sich nix" ...

6gaense
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von 6gaense » 05.12.2008, 16:37

na, das bringt für mich doch schon mal Licht ins Dunkel, danke! :smile:

shamuk
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von shamuk » 08.04.2009, 10:45

Nachdem ich mich Anfang Januar hier im Forum schlau gemacht habe, was ich denn nun für mein Internet & Telefon tatsächlich UM gebucht haben muß, habe ich wie ich in einem anderen Thread gepostet habe 3Play zum 06.02. auf 2Play reduziert und den analogen Kabelanschluss zum 28.02. gekündigt..

Auf dem Vordruck zur Kündigung des Kabels war ein Punkt, in dem ich darum gebeten habe mir den Eingang der (per Einwurf-Einschreiben verschickten) Kündigung zu bestätigen. Dies erfolgte leider nicht, daher habe ich beim Service-Center angerufen: Hier bestätigte man mir den Eingang meiner Kündigung und ich hab mich damit leider so zufrieden gegeben..
Irgendwann kam darauf noch ein Anruf, in dem man mich freundlich gefragt hat, warum ich denn Kündigen würde. Da ich ja eigentlich kein Problem mit UM hab und immer mit dem Service zufrieden war, hab ich auch wahrheitsgemäß geantwortet, dass ich auf DVB-T umstellen möchte..
Nachdem Anfang März erneut der Betrag für den Kabelanschluss bei mir abgebucht wurde, habe ich mich telefonisch an das Service-Center gewendet: Man erklärte mir, dass die Gebühren für den Kabelanschluss immer rückwirkend für den abgelaufenen Monat abgebucht würden - man habe leider das Problem, dass man dies aus unbekannten Gründen nicht im Text der Abbuchung unterbringen könnte (warum auch immer)...jedoch sei mit meiner Kündigung alles ok und ab dem kommenden Monat würde dann nichts mehr abgebucht..
Pustekuchen - Anfang April kam erneut eine Abbuchung für den Kabelanschluss. Ich hab mich direkt ans Service-Center gewendet wo man mir mitgeteilt hat, das keine Kündigung von mir vorliegt... :kratz: Darüber hinaus wollte die Dame am Telefon nicht verstehen, dass die Kündigung des analogen Kabelanschlusses nichts mit der Umstellung auf 2Play zu tun hat und kam immer wieder auf den Punkt zurück, ich hätte mich da bestimmt vertan mit der Umstellung 2Play.. Meine Bitte mich mit einem Vorgesetzten zu verbinden endete in einem Rauswurf aus der Leitung.. :wut:

Auch wenn ich bis dahin nie Probleme mit UM hatte und den Service von 2Play gerne weiter nutze, aber das ist jawohl mal hart an der Grenze..

Ich hab nun vorgestern eine Schilderung des Vorgangs inkl. der am 16.01. verschickten Kündigung an die 01805 663 200 gefaxt...mit der Bitte um Eingangsbestätigung...und...auf die warte ich leider immer noch... :kafffee:

Bin mal gespannt was daraus wird - kann aber nur jedem raten die Kündigung an UM immer per Einschreiben mit Rückschein zu schicken UND den Beleg dann aufzubewahren bis die Kündigung auch wirklich vollzogen wurde...

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