Kündigung des analogen Kabels

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ChrisCGN
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Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von ChrisCGN » 20.05.2008, 10:40

Hey Leute,

habe letzte Woche eine Preiserhöhung von fast 170 % von Unitymedia erhalten. Das ich über so eine Frechheit nicht erfreut war ist klar :wut: !! Da mal wieder keine Anfrage per Mail beantwortet werden, versuche ich hier mal mein Glück.

Wenn der Vertrag über Radio und Fernsehen gekündigt wird ist damit der komplette Empfang weg, also keine Grundprogramme mehr?? Wie sieht es mit Internet und Telefon aus? Kann ich dies weiter beziehen oder ist damit alles tot?

Wäre schön wenn mir jemand weiterhelfen kann.

Vielen Dank im Vorraus

der Chris

P.S. War schon jemand im Kundenzentrum in Köln - Aachener Str.??

Moses
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von Moses » 20.05.2008, 11:37

Internet + Telefon ist dann nur noch als 2Play möglich

Wenn du den Kabelanschluss kündigst, gibt's kein Kabel TV mehr... das Recht darauf musst du dir schon mit dem Kabelanschluss erkaufen.

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von Mediammm » 26.05.2008, 12:26

Unitymedia wird am 27.05.2008 im Netz NRW BR3 Bayern 3 nicht mehr einspeisen. Der Kunde soll zum Digitalen Tarif gezwungen werden um somit eine Laufzeit einzugehen.
Für mich sind das Methoden die nicht Mal der Post/Telekom einfallen würden. Denn diese legt ab und zu auch schon Mal ziemlich große Eier, wo man denkt .. mein Gott !

So ... Unity hat es also geschafft meine Eltern zu einer Schüssel zu bewegen. DANKE :super: :hammer:
Mich interessiert warum gerade BR 3 abgeschaltet wird ? Haben diese im Moment gute Quoten ?

Gebühren für die ÖffRechtl. muss ich ja weiterhin bezahlen aber die Grundgebühr kann ich mir sparen.
Wie sieht die Kündigungsfrist aus ? Wir haben seit Post-Zeiten analoges Kabel und nie etwas im Tarif geändert o.ä.

Grüße

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psychoprox
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von psychoprox » 26.05.2008, 13:14

Das Bayerische Fernsehen hat keinen must-carry Status. Ausserdem ist Bayern kein direktes Nachbarland von NRW.

Glücklicherweise wird ein Sender abgeschaltet den man auch über DVB-C unverschlüsselt mit jedem Receiver empfangen kann.
ENDLICH DVB-S Bild
Der Kabelanschluss bleibt trotzdem :D

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von mischobo » 26.05.2008, 14:13

Mediammm hat geschrieben:Unitymedia wird am 27.05.2008 im Netz NRW BR3 Bayern 3 nicht mehr einspeisen. Der Kunde soll zum Digitalen Tarif gezwungen werden um somit eine Laufzeit einzugehen.
Für mich sind das Methoden die nicht Mal der Post/Telekom einfallen würden. Denn diese legt ab und zu auch schon Mal ziemlich große Eier, wo man denkt .. mein Gott !

So ... Unity hat es also geschafft meine Eltern zu einer Schüssel zu bewegen. DANKE :super: :hammer:
Mich interessiert warum gerade BR 3 abgeschaltet wird ? Haben diese im Moment gute Quoten ?

Gebühren für die ÖffRechtl. muss ich ja weiterhin bezahlen aber die Grundgebühr kann ich mir sparen.
Wie sieht die Kündigungsfrist aus ? Wir haben seit Post-Zeiten analoges Kabel und nie etwas im Tarif geändert o.ä.

Grüße
... da alle Programme von ARD und ZDF unverschlüsselt im Kabel durchgeleitet werden müssen, benötigt man zum Empfang dieser Programme lediglich einen DVB-C-Receiver. Der "digitale Tarif" ist dafür nicht erforderlich. Nur wenn du auch die anderen digitalen Programme des Basis-Angebotes nutzen möchtest, benötigst du den "digitalen Tarif".

BR3 wird nur in einigen Kabelnetzen vorübergehend nicht mehr analog zu empfangen sein. Der Grund dafür ist, dass die ARD lieber das komplette digitale Programmangebot in alle Netzen in besserer Qualität anbieten möchte. Werden die jeweiligen Kabelnetze ausgebaut, wird BR3 auch wieder anaolg zu empfangen sein.

Die Kündiguzngsfrist hängt vom Vertrag mit dem jeweiligen Anbieter ab. Hast du einen Einzelnutzervertrag "analoger Empfang" mit Unitymedia, beträgt die Kündigungsfrist i.d.R 1 Monat zum Monatsende ...

Moses
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von Moses » 28.05.2008, 11:14

UM will eben, genau wie Astra und die EU, die analoge Übertragung "langsam" einstellen. Die EU Richtlinie ist da 2010. Ich denke das wird UM sicherlich nicht schaffen, bis 2010 den analogen Empfang komplett einzustellen... aber grundsätzlich sollte man sich von der analogen Bandbreitenverschwendung langsam verabschieden... und ja, das hätte auch die Bundespost so gemacht und sehr wahrscheinlich noch ungeschickter als UM. ;)

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von ChrisCGN » 28.05.2008, 14:34

Ist mir jetzt alles Wurscht - die Quittung gekommt UM - ich hoffe noch von vielen - in unserem Hause haben 6 von 8 gekündigt. Und zum Jahresende werden alle Verträge gekündigt. Wenn die meinen mit Ihren Kunden so umgehen zu müssen (170 % Preiserhöhung, Ausfall bei Telefon und Internet über Std und Tage) das kann bei keinem Anbieter schlechter sein! Schade war über 17 Jahre Kunde - :winken: .

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von Red-Bull » 28.05.2008, 18:21

Ich finde es eher gerecht wenn endlich alle selben Betrag zahlen und nicht massiv Vergünstigungen noch haben aus Uraltzeiten (meine pers. Meinung)

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von Sofia » 06.10.2008, 23:54

Ich finde nach dem ganzen Theater mit der ISH (andauernd willkürliche Änderungen in der Senderreihenfolge, grad für ältere Leute ein mittelschweres Desaster), ist doch die Krönung eine 170 %ige Verteuerung durch Unitymedia. Da kommt man doch vom Regen in die Traufe. In unserer Eigentümergemeinschaft mit 17 Parteien gibt es da keine Möglichkeit, einzeln zu kündigen, so zumindest die Auskunft des Verwalters. Super. Aber bei den Preisvorstellungen hat sich sogar unser wirklich langsamer Verwalter für eine Kündigung ausgesprochen. :super:

Besonders aufgeregt habe ich mich, als grad in dieser Zeit aggressiv Werbung betrieben wurde für vergünstigte Internetverträge. Mir ist am Telefon echt der Kragen geplatzt, zumal es nicht die erste Werbeattacke war. Klar kann ich dann unschlagbar billig auf Neukundenfang gehen, wenn ich die alten Kunden so mir nix dir nix mit 170 % mehr belaste. :motz:

Man könnte echt fast meinen, dass inzwischen Unitymedia seine Kunden loswerden will. Vielleicht einen neuen Geschäftszweig gegründet und am Verkauf von Schüsseln und SAT-Anlagen beteiligt? :kratz: Man kann sich ja ansonsten gar nicht erklären, wie so was zustande kommt. Mit normalem Wettbewerb und Koordination Angebot/Nachfage hat das wohl eher nix zu tun, eher was mit Monopolgehabe. Schade ist so was. Könnte dem Unternehmen teuer zu stehen kommen. So geht man einfach nicht mit Kunden um.

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von Grothesk » 07.10.2008, 00:19

Ihr habt was bezahlt? 6,26? Und jetzt sollt ihr was bezahlen? 16,90?

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von psychoprox » 07.10.2008, 00:30

Meine Grundgebühr wurde auch angehoben. Von 5,00€ auf 5,50€. Diese olle NE4 :kater:

Dafür hab ich jetzt 2 analoge Sender mehr :hirnbump:
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von Moses » 07.10.2008, 09:20

Die Kunden, die über Mehrnutzerverträge den Kabelanschluss zu einem Bruchteil der normalen Kosten in den Hinter geschoben bekommen und ansonsten nix dazu buchen, will UM definitiv loswerden. UM muss sehen, dass bis 2010 möglichst wenig reine analog Kunden da sind. Natürlich ist es denen lieber, wenn die auf digital TV umstellen, aber wer das nicht will, wird spätestens wenn analog TV abgeschaltet wird eh nicht mehr versorgt werden können... und im Moment sieht es so aus, als ob UM vor hat die EU Vorgabe von 2010 einhalten zu wollen. Am analog TV verdient man wahrscheinlich auch nicht gut...

Ist natürlich schade für euch, aber wenn man als Kunde unattraktiv ist, dann wird man eben von den Firmen auch so behandelt... zu Zeiten der Post war das noch anders, da die nicht wirtschaftlich arbeiten musste (und auch alles dafür getan hat es nicht zu tun), aber heute geht's ums Geld und nicht um irgendeine Grundversorgung. ;)

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von 6gaense » 29.11.2008, 18:53

bin nicht sicher, ob ich hier jetzt richtig bin - wenn nötig, bitte verschieben!

wir (6 Mietparteien) haben erst im Aug.'08 in Form einer lapidaren Ankündigung unseres Vermieters (große Immobilienfirma mit zig Sozialwohnungen) erfahren, daß wir seit Mai 2007 keine ish, sondern UM-Kunden sind (analoge Gebühren waren in Miete enthalten; über höhere Gebühren ab Übernahme durch UM wurden wir quasi erst jetzt im Okt.'08 durch NK-Abrg. "informiert", bzw. müssen dafür bluten, alleine für mich entstand hier ein Mehrbetrag von Euro 65/Jahr)

in dem Schreiben wurden wir mal eben so informiert, daß UM bei uns im Hause auf digital umstellen will; Vermieter spricht im Zusammenhang mit dieser Modernisierung von einer zukünftigen mtl. Gebührenerhöhung von z.Zt. Euro 5,61 auf 13,81 - was meinen Infos zufolge schon mal Grund zu Nachfrage gibt, da bei UM digitale Gebühren ja niedriger als analoge sein müßten? auf tel. Anfrage konnte die inkompetente Tochter des Vermieters, welche für unser Haus zuständig ist, aber nur eingestehen, daß sie sowohl von der Technik, die dahintersteckt (welche Programme könnten wir danach in welcher Qualität empfangen) als auch den zukünftigen Gebühren nix sagen könnte, sie hätte das von UM nur so weitergegeben

zunächst haben wir uns in Eigenregie erfolglos schriftlich gegen dieses Vorhaben zu wehren versucht - ich denke mal, zwischen UM + Vermieter ist da zu viel Geld im Spiel - unser Vermieter, bzw. dessen Wohnungsvielfalt ist ja ein Großauftrag für UM; ein weiteres Indiz hierfür war für uns Mieter, daß das Vermieterschreiben zusätzlich zu dem eigenen Firmenbriefkopf auch ein farbiges UM-Logo (blau) aufwies... :sauer:

da nach anfänglich noch eintrudelnden Antworten der Vermietertochter auf unseren letzten Brief, in dem wir um Einsicht in die/den UM-Verträge/Vertrag baten, nichts mehr kam, liegt meine Angelegenheit jetzt bei einem RA für Mietrecht

eine Mieterin aus unserem Haus hat ihren Kabel-TV-Anschluß bereits gekündigt (sie hat für sich und mich digitale Sat.-Schüssel m. 2 LNB's + 2 Digi-Receivern besorgt, so daß wir unabhängig vom Rest des Hauses wären), allerdings bezweifle ich, daß der Vermieter ihre Kündigung "annimmt", bzw. meine Nachbarin hätte doch an UM schreiben müssen, um zu kündigen?

desweiteren haben wir ja vermutlich einen Mehrnutzervertrag, daher müßten ja alle 6 Mietparteien kündigen?

oder gibt es für "Großkunden" auch "Großverträge", so daß auch ein kpl. Haus, daß sich einig ist, nicht einfach so kündigen kann?

kann ich überhaupt etwas kündigen, daß ich nie abgeschlossen habe?

Fragen über Fragen...wäre schön, wenn Jemand eine Idee hätte, wie hier am Besten vorzugehen ist; mein Anwalt will jetzt erst noch einmal offiziell Einsicht in den UM-Vertrag verlangen, in der Hoffnung, daß der Vermieter sich auf SEIN Schreiben denn dann endlich rührt...

Umstellung auf digital seitens UM sollte ab der 42. KW in unserem Hause erfolgen, bisher ist noch nichts in dieser Richtung geschehen...

Moses
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von Moses » 29.11.2008, 23:40

Natürlich kannst du als Mieter nicht kündigen... der Vertrag besteht ja zwischen UM und deinem Vermieter... die Kabelanschluss ist Teil deiner Wohnung und wird als solcher eben über die Nebenkosten abgerechnet.

Ob da Mietrechtlich was zu machen ist, musst du mit deinem Anwalt klären, kannst ja hier Rückmeldung geben.

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von pilotprojekt » 30.11.2008, 09:46

Hallo , folgende Konstellation wäre auch denkbar....Der Altvertrag der über ISH lief ( was im Endeffekt die gleiche Firma ist) sah vieleicht nur Service bis zum ÜP vor. Das heisst Betreiber der Hausanlage war der Vermieter.
Der Neuvertrag sieht dann evenruell die Aufrüstung der Hausverteilanlage und Betrieb der Anlage durch Unity vor.
Das heisst dann A) Umsonst macht das keiner , damit wird es teurer und B) der Vermieter wollte es nicht selber machen und hat es damit abgegeben.
Schenken tut niemand jemanden anderen eine Investion.

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von 6gaense » 30.11.2008, 12:32

erstmal danke an Moses und pilotprojekt für die Stellungnahmen :smile:

nichtsdestotrotz muß ich mich mit dieser indirekten Mieterhöhung des Vermieters nicht zufrieden geben, bzw. im Nachhinein einverstanden erklären

lt. Aussage meines RA, spezialisiert auf Mietrecht, ist der Vermieter angehalten, WIRTSCHAFTLICH zu handeln

das ist hier keinesfalls gegeben

das Mindeste, was man vom Vermieter erwarten kann, wäre eine Ankündigung, noch in 2007, gewesen, daß jetzt UM und nicht mehr ish der Anbieter für Kabel-TV ist

ich will nicht unterstellen, daß hier Geldbeträge zwischen Vermieter und UM geflossen sind

vermutlich ist es tatsächlich so, daß der Vermieter den für ihn einfachsten Weg zur Umrüstung (durch Auftrag hierfür an UM in 2008) gewählt hat, bzw. was ich bisher über UM erfahren habe, ist dies ja vermutlich auf deren Drängen JETZT in die Wege geleitet worden

da unser Vermieter aber ausschließlich über Sozialwohnungen verfügt, ist dies für alle Mieter unzumutbar

natürlich werde ich mich daran halten, was mein RA mir rät

hatte nur gehofft, hier "Hilfe" in Form von bisherigen Erfahrungswerten anderer Betroffener erhalten zu können, da ich mir nicht vorstellen kann, nachdem was ich so über UM's Geschäftsgebaren an verläßlichen Infos im Netz finden konnte (u.A. Unterlassungsklage in 2007 vom Verbraucherschutz NRW wg. sittenwidriger Gebührenstaffelungen), daß wir und alle anderen Mieter unserer unseriösen Vermieterfirma einen Einzelfall darstellen...

wäre schön, wenn sich hier noch andere "Geschädigte" in diesen thread verirren würden... :D

lG,

6gaense

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von HariBo » 30.11.2008, 20:19

eine Mieterin aus unserem Haus hat ihren Kabel-TV-Anschluß bereits gekündigt (sie hat für sich und mich digitale Sat.-Schüssel m. 2 LNB's + 2 Digi-Receivern besorgt, so daß wir unabhängig vom Rest des Hauses wären), allerdings bezweifle ich, daß der Vermieter ihre Kündigung "annimmt", bzw. meine Nachbarin hätte doch an UM schreiben müssen, um zu kündigen?
und wenn dein Vermieter sagt, das Ding kommt weg, dann koennt ihr die SAT Anlage wieder abbauen.

Ihr alle habt einen Mietvertrag unterschrieben, in dem die Kosten fuer die Kabelnutzung im Rahmen der Nebenkosten aufgefuehrt sind. Natuerlich kann niemand der Mieter kuendigen, da sie ja gar kein Vertragsverhaeltnis mit UM haben.
Das 6 WE Haus wird auch nicht ein alleinstehendes Haus sein, dass nicht in einer groesseren NE4 Anlage integriert ist, sondern eher in einer Siedlung, die von einem UP versorgt wird, also kann man gar nicht ein Haus dort aus dem gesamten entfernen.
Das ganze klingt mir auch eher nach Unitzmedia Services, und in der Tat hat man da die Preise angeglichen, wobei ich 16 euro irgendwas wahrlich nicht fuer zu ueberteuert halte.

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von mischobo » 30.11.2008, 22:21

@6gaense

... die Erhöhung deines Kabelanschlussentgeldes hat nichts damit zu tun, dass aus ish Unitymedia wurde. Unitymedia ist der Rechtsnachfolger von ish; es handelt sich also um die gleiche Firma und dementsprechend hatte es auch keinen Anbieterwechsel gegeben. Auch hat Unitymedia nicht die Preise so erhöht, wie sie dir nun in Rechnung gestellt werden sollen.

Dein Vermieter hat einen neuen Vertrag abgeschlossen. Unitymedia bietet da der Wohnungswirtschaftschaft eine ganze Reihe von Möglichkeiten an.
Möglicherweise hat sich dein Vermieter für einen MMA-Vertrag entschieden. Bei diesem Vertragsmodell übernimmt Unitymedia die Betreuung der Hausverteilanlage und modernisiert diese. Die einzelnen Mieter bekommen ohne zusätzliche Entgelte einen Digital-Receiver zur Verfügung gestellt. Oftmals wird auch die Möglichkeit gegeben für einmalig 39 € eine Internetflat zu bekommen (128kBit/s).

Die Unterlassungserklärung, die der Verbraucherschutz erwirkt hat, bezieht sich auf Kunden mit Einzelnutzervertrag. Diese Kunden erhielten in 2007 eine Information, dass der Preis für den analogen Kabelanschluss auf 17,90 € erhöht wird und hat dabei auf den digitalen Kabelanschluss für 16,90 € hingewiesen. Da dieses Schreiben wie ein Werbebrief gestaltet war, hat der Verbraucherschutz eine Unterlassungserklärung erwirkt und den betroffenen Verbraucher geraten, der Preiserhöhung zu widersprechen.
Da du kein Unitymedia-Kunde mit Einzelnutzervertrag bist, betrifft dich das aber nicht.

Dein Vermieter wird die Angelegenheit wohl als Modernisierungsmaßnahme auslegen, deren Kosten in einem gewissen Umfang auf die Mieter umgelegt werden dürfen.

Es liegt natürlich jedem frei, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Du hast einen Anwalt für Mietrecht in Anspruch genommen und damit die richtige Wahl getroffen. Die Preiserhöhung geschieht aufgrund eines Vertragswechsels deines Vermieters mit Unitymedia. Es ist die Entscheidung deines Vermieters gewesen, den bestehenden Vertrag zu ändern.

Zur Satschüssel:
Immobilienfirmen und Wohnbaugesesellschaften untersagen im Mietvertrag bzw. in der Hausordnung die Installation und/oder Anbringung einer Empfangsanalage, wozu auch eine Satanalage zählt.
Wenn du dich nicht daran hälst, kann der Vermieter von dir verlangen, die Anlage zu deinstallieren und Schäden fachmännisch auf deine Kosten zu beseitigen.

Wenn du allerdings eine Satanalage aufstellst, z.B. auf deinem Südbalkon, und du dabei keine Löcher bohrst, wird der Vermieter kaum etwas dagegen unternehmen können. Aber da du bereits einen Fachanwalt für Mietrecht konsultiert hast, solltest du den auch mal bzgl. auf eine Satschüssel ansprechen. Wenn allerdings der Kabelanschluss über die Mietneben-/Betriebskosten zahlst, wirst du das Kableanschlussentgelt weiter zahlen müssen.

BTW: hast du gegenüber deinem Vermieter der angekündigten Preiserhöhung widersprochen ?

6gaense
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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von 6gaense » 02.12.2008, 21:51

da es sich bei der anderen Mieterin, die bereits eine 2-Personen-Digi-Sat-Anlage besorgt und installiert hat und auch schon nutzt, weil sie schon bei ish keinen 100%igen Empfang hatte - angeblich kommt bei ihr im 2. Stock das Signal nicht stark genug an (ICH hab leider keine Ahnung, ob das überhaupt techn. so mögl. ist, gebe das nur so wieder, wie sie es mir gesagt hat); sie hatte seit Auftreten des probs bereits mehrere Techn. v. hiesig. TV-Fachhandel in ihrer Wohnung deswegen - um die Hausmeisterin handelt, hat sie darauf geachtet, daß die Schüssel an ihrem Balkongeländer angebracht wurde und das Mauerwerk nicht beschädigt wurde

ja, wir haben sofort auf die lapidare Ankündigung v. Aug. '08 reagiert, indem wir dieser "indirekten" Mieterhöhung widersprochen haben

1. werde ich also nur insofern vom Sat-Empfang nicht profitieren, falls die Hausmeisterin die Schüssel von ihrem Balkon wieder abmontieren muß; bis dato habe ich noch nicht einen Cent ausgegeben, die Hausmeisterin hat die klp. Anlage bezahlt und meinen Anteil vorgestreckt - die notwendigen Kabel zu meiner Wohnung sind noch nicht gezogen, noch nicht einmal erworben - ich muß also momentan gar nichts unternehmen - außer auf Kopie des Schreibens meines RAs an meinen Vermieter warten

2. wird das Entfernen der Sat-Schüsseln lustig werden, da sich seit dem Vermieter-Schreiben vom Aug. '08 rechts und links von unserem Haus bereits 6 weitere Mieter für eine Sat-Schüssel entschieden und diese auch bereits installiert haben - wenn sich da jeder von denen, mit Beratungsschein bewaffnet, auch einen Gang zum Anwalt leistet... :zwinker:

was die Gebührenerhöhung angeht:

sicher waren auch die 6,81/mtl. unter ish schon günstiger als bei Anderen? ich meine sowas von der Vermieterin gesagt bekommen zu haben, daß dieser relativ geringe Betrag daher rührt, daß die so einen "Mehrnutzer-Vertrag" (nicht nur unser Haus!) haben

unter diesem Aspekt halte ich eine Anhebung auf 13,83/mtl. OHNE IRGENDEINE VERBESSERUNG DER QUALITÄT ODER SONSTIGER VORZÜGE für NICHT MEHR ANGEMESSEN

wir sprechen hier von Sozialbauten

da geht es nicht in 1. Linie darum, sich den neuesten technischen Errungenschaften zu beugen, sondern, das betont mein Anwalt, sich um die WIRTSCHAFTLICHKEIT geplanter Maßnahmen zu kümmern

ich habe die Vermieterin schriftlich darauf hingewiesen, daß Keiner von uns 6 ein digitalfähiges TV-Gerät hat und sich auch in den nächsten Jahren nicht leisten können wird, bzw. wir hier keine Technik-Freaks im Haus haben, die auf ein gestochen scharfes Bild Wert legen (2 Rentnerinnen, 4 jüngere alleinstehende Frauen mit Kindern)

sollte sich wider Erwarten jemand I-Net leisten können, dürfte es fraglich sein, ob er sich mit 128kBit/s zufrieden gibt (denn wenn man mir die Wahrheit gesagt hat, handelt es sich hierbei lediglich um eine 1000er-DSL-Leitung)

und zur Qualität:

ich habe vom nächstgelegenen (ca. 1 km Luftlinie entfernten) TV-Fachhandel erfahren, daß dieser durch den intensiven Kontakt zu seiner (Stamm-)Kundschaft seit ein paar Jahren die tagtägliche Erfahrung macht, daß UM bisher nur durch schlechte Empfangsqualität und nicht minder schlechten Service glänzt

wer will mir hier die 13,83/mtl. als "nicht zuviel" verkaufen?

wofür soll ich die Mehrausgaben tätigen?

selbst die Miete von Sozialbauten darf innerhalb eines bestimmten Zeitraums nur um einen bestimmten %-Satz steigen - aus welchem Grund sollten wir dann eine derartige Erhöhung der Nebenkosten hinnehmen?

dieser MMA-Vertrag scheint das zu sein, was der Vermieter im Jahr 2007 mit UM abgeschlossen hat, ohne uns davon überhaupt jemals in Kenntnis gesetzt zu haben; insofern sieht mein RA hier durchaus genügend Angriffsfläche, zumindest unter dem Aspekt, daß es sich ausnahmslos um Sozialwohnungen handelt, für die der Vermieter in der Sorgfaltspflicht steht, die jeweils wirtschaftlichste Variante zu wählen

unterschrieben hatten wir alle zu 6,81/mtl. - nicht mehr und nicht weniger

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von gordon » 02.12.2008, 23:11

6gaense hat geschrieben:e
hatte nur gehofft, hier "Hilfe" in Form von bisherigen Erfahrungswerten anderer Betroffener erhalten zu können, da ich mir nicht vorstellen kann, nachdem was ich so über UM's Geschäftsgebaren an verläßlichen Infos im Netz finden konnte (u.A. Unterlassungsklage in 2007 vom Verbraucherschutz NRW wg. sittenwidriger Gebührenstaffelungen), daß wir und alle anderen Mieter unserer unseriösen Vermieterfirma einen Einzelfall darstellen...
dennoch ist dein Ansprechpartner dein Vermieter - UMs "Geschäftsgebaren" ist es, ein höhewertiges Produkt an deinen Vermieter verkauft zu haben. So etwas tun Firmen halt - es wird kein Vermieter zum Kauf gezwungen.

ach ja: der 128Kbit-Zugang wäre für dich kostenlos - ist zwar nicht schnell (ca. doppelte ISDN-geschwindigkeit), aber auch über die Mietnebenkosten abgegolten.

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von Moses » 03.12.2008, 09:19

Wo steht denn, dass UM das ganze mit den 6,81€ im Monat noch weiter mit gemacht hätte? Immerhin ist das mehr als 10€ günstiger als der billigste Einzelnutzervertrag. So Verträge laufen auch schonmal aus (auch wenn sie langfristig geschlossen werden) und danach steht es dem Kabelbetreiber durchaus frei eine höhere Gebühr (die hier immer noch deutlich unter der allgemeinen Gebühr liegt) zu verlangen. Der Vorteil wäre dann: ihr habt noch Kabel TV, was euch laut Mietvertrag zusteht, also kann der Vermieter das auch nicht einfach kündigen.

Das sollte dein RA erstmal in Erfahrung bringen, sonst seht ihr ganz schnell ganz alt aus. ;)

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von mischobo » 03.12.2008, 14:23

6gaense hat geschrieben:da es sich bei der anderen Mieterin, die bereits eine 2-Personen-Digi-Sat-Anlage besorgt und installiert hat und auch schon nutzt, weil sie schon bei ish keinen 100%igen Empfang hatte - angeblich kommt bei ihr im 2. Stock das Signal nicht stark genug an (ICH hab leider keine Ahnung, ob das überhaupt techn. so mögl. ist, gebe das nur so wieder, wie sie es mir gesagt hat); sie hatte seit Auftreten des probs bereits mehrere Techn. v. hiesig. TV-Fachhandel in ihrer Wohnung deswegen - um die Hausmeisterin handelt, hat sie darauf geachtet, daß die Schüssel an ihrem Balkongeländer angebracht wurde und das Mauerwerk nicht beschädigt wurde
... dieser Umstand zeigt recht eindeutig, warum der Vermieter mit Unitymedia einen neuen Vetrag abgeschlossen hat. Die Kosten, die die Techniker des örtlichen TV-Fachhandels darf der Vermieter nicht auf die Mieter umlegen. Mit Unitymedia wurde wohl ein Komplettservice vereinbart. Zum Einem übernimmt Unitymedia komplett die Modernsierung der Hausverteilung. Dadurch werden Probleme wie zu schwaches Signal und miserable Empfangsqualität der Vergangenheit angehören. Zum Anderen übernimmt Unitymedia die Wartung der Hausverteilanlage und wird ggf. auftrendende Störungen beseitigen, ohne dafür dem Vermieter Extrakosten in Rechnung zu stellen.

Der Vermieter hatte offensichtlich bisher einen normalen analogen Merhnutzervertrag mit Unitymedia. Serviceverträge bzgl. der Hausverteilanlage wurden nicht abgeschlossen und Störungen wurden im Einzelfall notdürftig beseitigt. Über die Jahre hat das eine marode Hausverteilung mit entsprechenden Empfangsstörungen zum Ergebnis ...
6gaense hat geschrieben:ja, wir haben sofort auf die lapidare Ankündigung v. Aug. '08 reagiert, indem wir dieser "indirekten" Mieterhöhung widersprochen haben
... das ist auch zu empfehlen ...
6gaense hat geschrieben:1. werde ich also nur insofern vom Sat-Empfang nicht profitieren, falls die Hausmeisterin die Schüssel von ihrem Balkon wieder abmontieren muß; bis dato habe ich noch nicht einen Cent ausgegeben, die Hausmeisterin hat die klp. Anlage bezahlt und meinen Anteil vorgestreckt - die notwendigen Kabel zu meiner Wohnung sind noch nicht gezogen, noch nicht einmal erworben - ich muß also momentan gar nichts unternehmen - außer auf Kopie des Schreibens meines RAs an meinen Vermieter warten
... wie sollen die Kabel zu dir verlegt werden, ohne das dabei die Bausubstanz beschädigt wird ? ...
6gaense hat geschrieben:2. wird das Entfernen der Sat-Schüsseln lustig werden, da sich seit dem Vermieter-Schreiben vom Aug. '08 rechts und links von unserem Haus bereits 6 weitere Mieter für eine Sat-Schüssel entschieden und diese auch bereits installiert haben - wenn sich da jeder von denen, mit Beratungsschein bewaffnet, auch einen Gang zum Anwalt leistet... :zwinker:
... der Vermieter wird wohl versuchen den DtH-Satempfang zu unterbinden. Das könnte durchaus zu einem mehrjährigen Rechtsstreit führen. Sind dazu wirkich alle Mieter bereit ?
6gaense hat geschrieben:was die Gebührenerhöhung angeht:

sicher waren auch die 6,81/mtl. unter ish schon günstiger als bei Anderen? ich meine sowas von der Vermieterin gesagt bekommen zu haben, daß dieser relativ geringe Betrag daher rührt, daß die so einen "Mehrnutzer-Vertrag" (nicht nur unser Haus!) haben

unter diesem Aspekt halte ich eine Anhebung auf 13,83/mtl. OHNE IRGENDEINE VERBESSERUNG DER QUALITÄT ODER SONSTIGER VORZÜGE für NICHT MEHR ANGEMESSEN
... denen Angaben zur Folge wurde eine Modernisierung der Hausverteilanalage avisiert und der TV-Empfang ist deinen Ausführungen zu Folge nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Mit der Modernsierung wird es also auf jedenfall eine Verbesserung der Qualität geben ...
6gaense hat geschrieben:wir sprechen hier von Sozialbauten

da geht es nicht in 1. Linie darum, sich den neuesten technischen Errungenschaften zu beugen, sondern, das betont mein Anwalt, sich um die WIRTSCHAFTLICHKEIT geplanter Maßnahmen zu kümmern
... eine Flickschusterei wie sie bislang betrieben wurde, ist auch nicht gerade wirtschaftlich
6gaense hat geschrieben:ich habe die Vermieterin schriftlich darauf hingewiesen, daß Keiner von uns 6 ein digitalfähiges TV-Gerät hat und sich auch in den nächsten Jahren nicht leisten können wird, bzw. wir hier keine Technik-Freaks im Haus haben, die auf ein gestochen scharfes Bild Wert legen (2 Rentnerinnen, 4 jüngere alleinstehende Frauen mit Kindern)
... für den Empfang der digitalen Programme wird von Unitymedia ein Digital-Receiver zur Verfügung gestellt. Das Gerät kann an jeden Fernseher mit Scart-Anschluss angeschlossen werden. Es wird kein spezielles digitalfähiges TV-Gerät benötigt ...
6gaense hat geschrieben:sollte sich wider Erwarten jemand I-Net leisten können, dürfte es fraglich sein, ob er sich mit 128kBit/s zufrieden gibt (denn wenn man mir die Wahrheit gesagt hat, handelt es sich hierbei lediglich um eine 1000er-DSL-Leitung)
... sollte der Vermieter einen entsprechenden Vertrag mit Unitymedia abgeschlossen haben, wird der Internetzugang über das Kabelnetz realisiert. Mit DSL hat das rein gar nicht zu tun. Für einmalig 39 € wird von Unitymedia ein Modem zur Verfügung gestellt, mit dem der Mieter eine 128Kbit/s Internetflat erhält. Das ist immerhin schneller als mit einem 56K-Modem zu surfen und ist auch auf Dauer billiger. Wem die 128Kbit/s nicht ausreichen, kann jederzeit gegen Aufpreis die Geschwindigkeit erhöhen. Maximal sind derzeit 32 Mbit/s möglich ...
6gaense hat geschrieben:
und zur Qualität:

ich habe vom nächstgelegenen (ca. 1 km Luftlinie entfernten) TV-Fachhandel erfahren, daß dieser durch den intensiven Kontakt zu seiner (Stamm-)Kundschaft seit ein paar Jahren die tagtägliche Erfahrung macht, daß UM bisher nur durch schlechte Empfangsqualität und nicht minder schlechten Service glänzt

wer will mir hier die 13,83/mtl. als "nicht zuviel" verkaufen?

wofür soll ich die Mehrausgaben tätigen?

selbst die Miete von Sozialbauten darf innerhalb eines bestimmten Zeitraums nur um einen bestimmten %-Satz steigen - aus welchem Grund sollten wir dann eine derartige Erhöhung der Nebenkosten hinnehmen?

dieser MMA-Vertrag scheint das zu sein, was der Vermieter im Jahr 2007 mit UM abgeschlossen hat, ohne uns davon überhaupt jemals in Kenntnis gesetzt zu haben; insofern sieht mein RA hier durchaus genügend Angriffsfläche, zumindest unter dem Aspekt, daß es sich ausnahmslos um Sozialwohnungen handelt, für die der Vermieter in der Sorgfaltspflicht steht, die jeweils wirtschaftlichste Variante zu wählen

unterschrieben hatten wir alle zu 6,81/mtl. - nicht mehr und nicht weniger
... wie bereits erwähnt wurde die Modernsierung der Hausverteilanlage angekündigt. Mit dem neuen Vertrag wird sich die Empfangsqualität massiv verbessern. Aufgrund des neuen Vertrages wird auch der Service massiv verbessert. Unitymedia betreut im Rahmen des neuen Vertrages das Hausverteilnetz. Wenn Störungen auftreten, können die Mieter eine kostenlose Störungshotline anrufen und es wird ein Techniker kommen, der das Problem dann beseitigt und das ohne zusätzliche Kosten.
Bislang konnten die Mieter nur eine kostenpflichtige Hotline anrufen. Ein Techniker wurde nur dann zusgesagt, wenn man damit einverstanden war, dass man dafür ggf. die Kosten übernimmt, wenn es sich um ein Problem der Hausverteilung handelt.

Gem. deinen Ausführungen gehe ich davon, dass der Vermieter mit Unitymedia eine neuen Vertrag abgeschlossen hat, weil es vermehrt zu Beschwerden der Mieter gekommen ist.

Wenn du die Kosten aufgrund der Veränderungen als unangemessen, ist es natürlich dein gutes Recht, dich dagegen zu wehren und einen Anwalt zu konsultieren. Nur ist die Konsultationen eines Fachanwaltes kein Garant dafür, dass du um die höheren Kosten herum kommst. Auch der Vermieter wird einen Anwalt konsultieren, der die Sache naturgemäß etwas anderes sehen wird, als dein Anwalt ...

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von 6gaense » 04.12.2008, 21:37

gordon hat geschrieben:
6gaense hat geschrieben:e
hatte nur gehofft, hier "Hilfe" in Form von bisherigen Erfahrungswerten anderer Betroffener erhalten zu können, da ich mir nicht vorstellen kann, nachdem was ich so über UM's Geschäftsgebaren an verläßlichen Infos im Netz finden konnte (u.A. Unterlassungsklage in 2007 vom Verbraucherschutz NRW wg. sittenwidriger Gebührenstaffelungen), daß wir und alle anderen Mieter unserer unseriösen Vermieterfirma einen Einzelfall darstellen...
dennoch ist dein Ansprechpartner dein Vermieter - UMs "Geschäftsgebaren" ist es, ein höhewertiges Produkt an deinen Vermieter verkauft zu haben. So etwas tun Firmen halt - es wird kein Vermieter zum Kauf gezwungen.

ach ja: der 128Kbit-Zugang wäre für dich kostenlos - ist zwar nicht schnell (ca. doppelte ISDN-geschwindigkeit), aber auch über die Mietnebenkosten abgegolten.
sehe ich nicht so

schriftl. habe ich (v. Vermieter; von UM noch gar nichts) bisher nur, daß allein die einmalige I-Net-Registrierung schon 39,00 kosten soll - was JEDER hier im Haus selbst bezahlen müßte, so er es denn haben wollte - wobei, wie betont, die Jüngeren, die I-Net haben wollen, die beiden Rentnerinnen wollen NICHT, bisher bereits über eine 6000er-Leitung zu - m.E. - "günstigeren" Konditionen

erschwerend hinzu käme, wie auch den alten Verträgen (Tel.- + I-Net-Flats) herauskommen, mal eben so, ohne ausreichend Zeit, dies zu kündigen?

ich finde es schon haarsträubend, daß wir quasi durch die Modernisierungsmaßnahme und auch dann nur durch intensivste Eigenrecherchen die Info haben, daß wir bereits seit Mai 2007 UM-Kd. sind (durch Vertrag zwischen UM + Vermieter) und das zu einer mtl. Gebührenerhöhung von fast 100% von Mai 2007 bis April 2008 (bisher; NK-Abrg. v. 10/08 ging halt nur bis 04/08) ohne irgendeine MEHRLEISTUNG !!!

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von 6gaense » 04.12.2008, 21:40

Moses hat geschrieben:Wo steht denn, dass UM das ganze mit den 6,81€ im Monat noch weiter mit gemacht hätte? Immerhin ist das mehr als 10€ günstiger als der billigste Einzelnutzervertrag. So Verträge laufen auch schonmal aus (auch wenn sie langfristig geschlossen werden) und danach steht es dem Kabelbetreiber durchaus frei eine höhere Gebühr (die hier immer noch deutlich unter der allgemeinen Gebühr liegt) zu verlangen. Der Vorteil wäre dann: ihr habt noch Kabel TV, was euch laut Mietvertrag zusteht, also kann der Vermieter das auch nicht einfach kündigen.

Das sollte dein RA erstmal in Erfahrung bringen, sonst seht ihr ganz schnell ganz alt aus. ;)
genau darum geht's; der RA bittet erst einmal um Einsicht in den Vertrag/die Verträge mit UM...

u. dies. U. wäre mir lieber, der Vermieter hätte ein Einsehen, wir kämen aus dem Kabelvertrag raus - ich weiß, ist u. den gegeb. U. schier unmöglich, ich glaube das schon verstanden zu haben, allerdings sehe ich das in meiner jetzigen Situation nicht als Vorteil??? :confused:

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Re: Kündigung des analogen Kabels

Beitrag von HariBo » 04.12.2008, 21:48

I. jetzt nicht a. wirklich verstehe was U und u so wirklich meint..............

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