Unitymediapreise sind eine Frechheit

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kecks
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 29.11.2009, 00:34

Dlog hat geschrieben:10GB hört sich stark nach einem illegalen HD film an
Es würde dir gut tun, wenn du dich nicht ständig in zweifelhaften Gefilden rumtreiben würdest.
Dlog hat geschrieben:dir ist aber bei deinen vergleichen da schon klar, dass das alles etwas an der haaren herbeigezogen ist, oder?
"nur eine kopfstation aufbauen" sieht man ja im ruhrgebiet: da sind so viele leute auf der leitung, dass du nur davon träumen kannst, tagsüber auch nur die 20mbit zu erreichen
mit 122mbit hast du dann das problem, dass wesentlich mehr kanäle gebraucht werden als für den vorhergehenden standard (glaub 32mbit läuft noch über docsis2).....das bedeutet, dass ab einer bestimmten grenze an benutzern wieder neue kopfstationen aufgebaut werden müssen, die genauso wie die DSLAMs vernetzt werden müssen
Ja, wenn die Nutzerzahlen steigen, müssen auch die Kapazitäten steigen. Bei VDSL kommt jedoch der Abstand zum DSLAM erschwerend hinzu. Kannst ja mal bei Wikipedia nachschauen, wie stark die Bandbreite mit steigenden Abstand einknickt. Ohne es zu wissen behaupte ich jetzt mal, dass im Kabelnetz diese Probleme nicht in der Ausprägung vorhanden sind.
Dlog hat geschrieben:dann erreicht man mit vdsl nicht "bis zu 50mbit" und mit docsis3 nicht "bis zu 120mbit"....das kann jedes kind auf wikipedia nachlesen, dass die werte zum einen höher sind und dsl wie auch kabel anbieter schon höhere bandbreiten erreicht haben....
Ja ich weiß, mit VDSL kann man auch 600 Mbit/s erreichen und bei den Kabelnetzen deutlich mehr als die bisherigen 200 Mbit/s auf Basis von DOCSIS 3.
Dlog hat geschrieben:der einzige grund, warum man nicht sofort die höchstmögliche bandbreite anbietet, liegt zum einen daran, dass dadurch plötzlich die netze überlastet wären (man baut ja im hintergrund immer noch aus) und zum anderen hat das was mit marktwirtschaft zu tun...
würden amd und intel immer direkt den neusten stand der technik rausbringen, was meinst du dann vor wievielen jahren wir schon quad cores mit MHz zahlen jenseits der 5k gehabt hätten? man findet eine neue technik und zerstückelt diese erstmal in kleine schritte, damit man zum einen schön dran verdient und damit die leute sich auch langsam dran gewöhnen, dass es aufwärts geht....und ein wichtiger faktor ist, dass es immer stetig aufwärts geht und nicht in sprüngen
Natürlich soll niemand Sprünge machen und HighEnd liefern, aber meinst du nicht auch, dass der Ausbau des Netzes nicht viel stärker vorangetrieben würde, wenn es Konkurrenz gäbe?
Dlog hat geschrieben:so dann zu deiner vorstellung, dass (sofern kabel bw im UM netz agieren dürfte) die kabel bw bandbreiten zum kabel bw preis angeboten werden könnten:
hast du eigentlich mal gesehen, wie das bei dsl läuft? die telekom gibt die bandbreiten vor und die telekom gibt die basispreise vor, die die reseller dann weiter geben können an den kunden.....dass zB 1&1 oft billiger ist als die telekom, liegt daran, dass die an so sachen wie zB der hotline sparen....wenn ich mich recht entsinne, muss man nämlich für die telekom hotline nichts bezahlen und blecht für die 1&1 hotline ganz gut....
genauso würde das beim kabel laufen: wenn UM sagt 122mbit, 32mbit, 20mbit und 10mbit, dann kann ein reseller nicht ankommen und sagen "wir bieten hier jetzt 100mbit an"....im endeffekt müssten diese reseller dann einen gedrosselten 122mbit zugang anbieten....und da die aufgrund des resellerpreises nicht mal eben von den 80 euro auf zB 50 oder 60 euro runterkommen, wird das so, wie du dir das vorstellst, schlichtweg nicht passieren
1. Beim normalen DSL bietet 1&1 und auch Alice ihre Leistungen nicht über die Telekom an, sondern über Vodafone. 2. Zum großen Teil nutzt auch Vodafone die Leitungen der Telekom und können sich neben geringeren Preisen ebenfalls eine kostenlose Hotline leisten.
Dlog hat geschrieben:so jetzt kommt der knaller: wird vdsl nicht mit einem upload von 10mbit angeboten?.....heißt für jemanden wie dich, der oft sachen hochläd/laden muss, wäre vdsl sogar attraktiver
Nö. Ich bekomme eine 6 Mbit-Standleitung für 29€/Monat bzw. eine 16 Mbit-Standleitung für 39€/Monat. Das ist für mich wesentlich besser als VDSL und sogar vorteilhafter.
Dlog hat geschrieben:und zum schluss kann ich nur noch einmal betonen: was du hier immer noch anprangerst sind die DIENSTE, die man über kabel beziehen kann
ich sehe also die ganze zeit ein, dass es stimmt was TheSi sagt.....nicht was du sagst....
Nein. Ich prangere die Preise durch das Monopol von UM an.

Dlog
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dlog » 29.11.2009, 01:30

was für zweifelhafte gefilde? man darf doch wohl mal einen witz machen o_O

ich hab mir zudem die entfernungen für dsl angesehen: die telekom erreicht mit adsl-over-isdn eine maximalreichweite von 4km.....qsc erreicht mit seinem symetrischen dsl direkt mal 8km......die telekom könnte also gerade in ländlichen gebieten wesentlich mehr leistung erbringen, wenn sie die leitungen mit dem von qsc benutzten protokoll betreiben würden und auf den upload einfach trafficshaping legen, um ein adsl verhältnis zu erreichen.....und ein abdeckungsdurchmesser von 8km im gegesatz zu 16km bedeutet eben im ländlichen gebiet schonmal welten

zudem bedeutet konkurrenz im eigenen netz nicht zwangsläufig, dass der ausbau des netzes vorrangetrieben wird.....erklär mir mal bitte, wie du dir das vorstellst

zudem läuft 1&1 nicht über vodafone und vodafone nutzt das netz der telekom mit....BEIDE sind reseller der telekom.....liest du zB hier:
http://www.pc-professionell.de/news/200 ... l_reseller


und was meinst du mit standleitung? standleitung bedeutet für mich: keine verbindungsunterbrechung....das sagt nichts über zB deinen upload aus, der dir ja scheinbar sehr wichtig ist
(zudem gibt es genügend mittel und wege um kostengünstig das problem eines 24h disconnects zu umgehen....zB UM: änderst du die mac deines routers nicht, kriegst du auch keine neue ip)

kecks
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 29.11.2009, 10:06

Dlog hat geschrieben:was für zweifelhafte gefilde? man darf doch wohl mal einen witz machen o_O

ich hab mir zudem die entfernungen für dsl angesehen: die telekom erreicht mit adsl-over-isdn eine maximalreichweite von 4km.....qsc erreicht mit seinem symetrischen dsl direkt mal 8km......die telekom könnte also gerade in ländlichen gebieten wesentlich mehr leistung erbringen, wenn sie die leitungen mit dem von qsc benutzten protokoll betreiben würden und auf den upload einfach trafficshaping legen, um ein adsl verhältnis zu erreichen.....und ein abdeckungsdurchmesser von 8km im gegesatz zu 16km bedeutet eben im ländlichen gebiet schonmal welten
Das ist schön das du hier die Maximalreichweiten ansprichst, aber bis zu welcher Entfernung kann man denn überhaupt 50 Mbit/s halten? Bestimmt nicht über die volle Reichweite. Bei 25 Mbit/s liegt die maximale Reichweite bei 1,5 km. Schade, dass ich keine Infos bzgl. der Dämpfung finden konnte. Das wäre nämlich wesentlich aussagekräftiger.

Die Schaltung (und nicht das Protokoll) selbst macht es nicht allein aus, sondern auch die verwendete Hardware. Wenn die einen geringeren SNR ab kann, dann kann man auch über eine größere Entfernung eine bestimmte Geschwindigkeit halten. Und wenn man Leitungen mit größeren Querschnitt nimmt, kann man auch die Entfernung erhöhen, denn mit größeren Querschnitt hat man auch eine geringere Dämpfung über die Länge.
Dlog hat geschrieben:zudem bedeutet konkurrenz im eigenen netz nicht zwangsläufig, dass der ausbau des netzes vorrangetrieben wird.....erklär mir mal bitte, wie du dir das vorstellst
Im Telefonnetz sieht es so aus, dass mehrere Anbieter ausbauen. Die Telekom zwar stärker, aber das sei mal dahin gestellt. Ebenso wird es sich auch im Kabelnetz verhalten.
Dlog hat geschrieben:zudem läuft 1&1 nicht über vodafone und vodafone nutzt das netz der telekom mit....BEIDE sind reseller der telekom.....liest du zB hier:
http://www.pc-professionell.de/news/200 ... l_reseller
Bei VDSL hast du recht, da bisher nur die Telekom VDSL anbietet. Bei ADSL stimmt meine Aussage.
Dlog hat geschrieben:und was meinst du mit standleitung? standleitung bedeutet für mich: keine verbindungsunterbrechung....das sagt nichts über zB deinen upload aus, der dir ja scheinbar sehr wichtig ist
Die 6 bzw. 16 Mbit/s sind symmetrisch.
Dlog hat geschrieben:(zudem gibt es genügend mittel und wege um kostengünstig das problem eines 24h disconnects zu umgehen....zB UM: änderst du die mac deines routers nicht, kriegst du auch keine neue ip)
Dann erzähl mal. Wie umgehe ich meinen 24h Disconnect? Habe z.Z. DSL6000 über Vodafone.

jorglogan
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von jorglogan » 29.11.2009, 15:57

Hallo zusammen,

Ist ja hier alles schön und gut, dass hier seit 7 Seiten über Wirtschaftswissenschaft (Monopol oder nicht?) und auch technische Wissenschaft (Was sind die max. Bandbreiten bei welchem Übertragungsweg?) diskutiert wird. Ich muss sagen, ich habe nur Abi und ne kaufmännische Ausbildung, aber nicht studiert, also verstehe ich davon eh nur die Hälfte.
Also gehe ich mal ganz naiv an die Sache heran und lese die Überschrift "Unitymediapreise sind eine Frechheit" und im ersten Post "32Mbit für 45 Euro ist eine Frechheit, weil Kabel Deutschland nimmt dafür nur ca. die Hälfte". Was ist daran frech? Nur weil Du von Deinem jetzigen Wohnort nicht bei Kabel Deutschland Kunde werden kannst? Was wäre, wenn ein französischer Kabelnetzanbieter seine Kunden mit so einem Anschluss für 10 Euro versorgen würde? Würdest Du dann auch so schimpfen, warum es in Deutschland nicht auch so billig geht? Irgendwo ist es doch genug mit dem "Geiz ist geil!"-Denken.
Für mich ist das hier "Beschweren auf hohem Niveau". Als ganz anderen Vergleich habe ich gestern zufällig ne 1&1 Werbung im TV gesehen. Die bieten doch tatsächlich noch ein DSL6000 mit Telefonflat für knapp 20 Euro an. Ist das nicht eine noch grössere Frechheit? 2Play 32000 von UM kostet hiermit im Vergleich "nur" etwas mehr als das Doppelte und bringt aber schon etwas mehr als das 5-fache an Leistung.
Jeder hat an seinem Wohnort nunmal nur bestimmte Anbieter zur Auswahl. Einige über die Telefonleitung und meisst nur einen über Kabel und halt diverse Mobilfunkanbieter. Dazu kommen noch die speziellen "örtlichen Bedingungen", wie z.B. die Vorgaben eines Vermieters bzgl. Kabel oder Satellit und die maximale Bandbreite am Hausanschluss. Wenn man nun, unter Einbeziehung aller eben genannten Faktoren ein "Preis-/Leistungs-Vergleich macht", liegt UM da doch schon sehr weit oben. Dass es da aber allgemein noch 1 oder 2 Günstigere gibt, die aber am Ort nicht zur Verfügung stehen, hat doch da meiner Meinung nach gar nichts zu suchen! Jetzt wird auf den, der im Vergleich weit oben steht und zur Verfügung steht, geschimpft, warum der nicht soo günstig ist, wie die noch günstigeren "nicht Verfügbaren"? :wand:
Für mich persönlich ist UM nunmal das Günstigste im "schnellen Internetbereich", was bei mir möglich ist. TDSL geht nur bis 6000. Meine Mitbewohnerin will ums verrecken mit dem Telefon nicht von der Telekom weg. Also fallen Anbieter wie Alice (die mir sogar 16000 anbieten könnten) weg, weil die nur noch Pakete mit Internet und Telefon anbieten können. Ich hatte vorher einen AOL DSL 2000 Anschluss und habe dafür bis zum Wechsel zu UM 30 Euro im Monat gezahlt. Das war halt einfach nicht mehr zeitgemäss, Vertrag ist nunmal Vertrag, aber auch hier bin ich nicht hingegangen und hab gesagt "Es ist ne Frechheit, dass Alice jetzt kein schnelleres DSL ohne Telefon mehr anbietet, was ich brauchen würde". Im Endeffekt spare ich trotzdem. UM ist jetzt 10 mal so schnell und noch günstiger (und meine Mitbewohnerin hat weiterhin ihre Telekom-Telefonleitung).
So muss halt jeder für sich die beste Lösung herausfinden. Daher finde ich es völlig übertrieben hier bei durchaus guten Preisen von "Frechheit" zu reden.
Soviel zu meiner, etwas anders liegenden, Meinung zu dem Thema....

Gruss

Invisible
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Invisible » 29.11.2009, 16:17

:super: :super: :super:

Nach diesem Post gehört hier eigentlich ein Schloss davor bevor sich hier jemand noch weiter austobt. :D
Kleine Rechtschreibhilfe: Techniker, nicht Technicker; Receiver, nicht Reciver, Reseifer oder ähnliches; Fernseher, nicht Fernseh; Paket, nicht Packet

kecks
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 29.11.2009, 16:47

Und der nächste, der darauf reinfällt und Äpfel mit Birnen vergleicht. Ist das denn so schwer in einem Segment zu bleiben? Ich kann mich doch nicht hinstellen und mich über 20€ für DSL6000 beschweren, wenn das im Telefonnetzmarkt der durchschnittliche Preis ist. Wie würde es aber aussehen, wenn jemand 50€ für DSL6000 verlangen wollte und es keine Möglichkeit gibt, einen alternativen Anbieter zu wählen?

kecks
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 29.11.2009, 16:56

Und noch etwas. Wer nicht von der Teledoof weg will, muss eben bei der Teledoof seine Leistungen bestellen und die Zeche zahlen. Verstehe sowieso nicht, wieso so viele Leute an diesem Verein hängen. Hohe Preise, aber keine entsprechende Gegenleistung.

jorglogan
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von jorglogan » 29.11.2009, 17:54

kecks hat geschrieben:Und der nächste, der darauf reinfällt und Äpfel mit Birnen vergleicht. Ist das denn so schwer in einem Segment zu bleiben? ?
Das war, wie schon mal vorher geschrieben, ein Vergleich auf der Basis des Dienstes und nicht auf der Basis der der Art des Transportmediums für den Dienst. Ich schrieb ja, dass ich es ganz naiv angehe. Ob das Internet nun aus der Telefondose oder ausm Fernsehkabel kommt ist mir doch ziemlich egal. Da gucke ich mir doch alle Angebote an, die ich bei mir ansich nutzen kann. Internet aus der Telefondose max. 6000 ist mir zu langsam. Internet aus dem Fernsehkabel 20000 ist ok und kostet kaum mehr als die durchschnittlichen Angebote aus der Telefondose. Ob es irgendwo auf der Welt noch schnelleres Internet für noch weniger Geld, egal auf welchen Transportweg, gibt, ist da für mich persönlich irrelevant.
kecks hat geschrieben: Ich kann mich doch nicht hinstellen und mich über 20€ für DSL6000 beschweren, wenn das im Telefonnetzmarkt der durchschnittliche Preis ist. Wie würde es aber aussehen, wenn jemand 50€ für DSL6000 verlangen wollte und es keine Möglichkeit gibt, einen alternativen Anbieter zu wählen?
Dann wären die 50 Euro für DSL6000 in meiner Region nunmal der durchschnittliche, weil einzige, Preis.

Wie gesagt, ich seh das halt lockerer und kann nicht verstehen, wie man das eine Frechheit nennen kann.....

Gruss

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von jorglogan » 29.11.2009, 18:04

kecks hat geschrieben:Und noch etwas. Wer nicht von der Teledoof weg will, muss eben bei der Teledoof seine Leistungen bestellen und die Zeche zahlen. Verstehe sowieso nicht, wieso so viele Leute an diesem Verein hängen. Hohe Preise, aber keine entsprechende Gegenleistung.
Tja.. Da gebe ich Dir sogar Recht....
Auf den Namen meiner Mitbewohnerin läuft leider der Telefonanschluss. Sie interessiert sich nicht wirklich fürs Internet. Sie hat seit 30 Jahren diese Telefonnummer und duldet keine auch noch so kleine Serviceunterbrechung und hat halt Schiss, das irgendwas bei einem neuen Anbieter nicht so klappt. Daher will sie an dem einfachen grundsätzlich Telekomtelefonvertrag nix ändern. Das Internet lief immer schon über meinen Namen, über ihre Telefonleitung. Da es ja jetzt nicht mehr möglich ist, Internet und Telefon bei dem Transpotmedium "Telefonleitung" zu trennen, blieb mir nur der Weg über das Fernsehkabel. Wie gesagt, dass ist meine persönliche Situation. War auch nur ein Beispiel für die "äusseren Umstände". Ich habe dadurch ja auch mehr oder weniger keine andere Wahl, als für Internet, dass schneller als 6000 ist, übers Fernsehkabel zu gehen. Trotzdem finde ich nicht, dass man bei den Preisen von einer Frechheit reden muss. Das ist die Hauptaussage, die mich hier stört...

Gruss

kecks
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 29.11.2009, 18:16

Wieso lässt du dir nicht einen Zweitanschluss legen? Dann hast du deinen Anschluss über einen Anbieter deiner Wahl und sie bleibt bei der Teledoof.

Wieso sollen 45€/Monat für 32 Mbit/s ein gerechtfertigter Preis sein, wenn Kabel Deutschland dafür nur 22,90€/Monat verlangt und Kabel BW für 18 Mbit/s mehr nur 30€/Monat? Welche Leistung bietet Unitymedia mehr für diesen Preis? Eine feste IP? Nein. Einen besonderen Service? Nein. Eine besonders geringe Downtime? Nein. Da ist absolut nichts, wo Unitymedia mehr Leistung für diesen Preis bietet.

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Grothesk » 29.11.2009, 18:29

Schreib doch mal deine Preisvorstellungen an UM. Und frag mal, warum die beiden anderen großen Kabelbetreiber günstigere Preise anbieten können.

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Matrix110
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Matrix110 » 29.11.2009, 20:02

Leider scheint ein Spruch aus den Anfängen des populären Internets in Vergessenheit zu geraten:

Do not feed the troll

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dlog » 29.11.2009, 20:23

kecks hat geschrieben:
Dlog hat geschrieben:(zudem gibt es genügend mittel und wege um kostengünstig das problem eines 24h disconnects zu umgehen....zB UM: änderst du die mac deines routers nicht, kriegst du auch keine neue ip)
Dann erzähl mal. Wie umgehe ich meinen 24h Disconnect? Habe z.Z. DSL6000 über Vodafone.
viele haben eine statische IP, weil sie einen server betreiben, der zB email und webpage verwaltet (sofern das auch vom isp gestattet ist versteht sich).....hier reicht oft ein magerer webspace, der solche aufgaben übernimmt
will man dabei dann einmal große dateien verschicken (was man sowieso nicht über email machen sollte), dann kann man einen eigenen apache auf dem pc installieren, dessen seite dann auf der eigentlichen webpage eingebunden wird und man dadurch die dateien, die jemand einem schicken will, direkt auf seinen pc bekommt....da sowas zu 99% während der normalen arbeitszeiten passiert und man seinen 24h disc meist irgendwo um 2-4 uhr morgens liegen hat, stört der disc dann nicht mehr

das gleiche mit einer vielzahl von anderen diensten....oft ist die lösung mit einem server/virtual server/webspace/etc und einer dynamischen ip billiger als mit einer festen

btw: die diskussion war schon vorbei als keks angefangen hat, darauf zu bestehen, dass es hier alleine um das transportmedium kabel geht....

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von EarlOfImages » 30.11.2009, 15:36

Was soll denn der Unsinn mit "so viel Geschwindigkeit braucht doch keiner"?!!!
Jeder so, wie er mag und bezahlen kann!
Was ist mit HD-Filmen, die über das Internet gestreamt werden? Online-Videotheken zum Beispiel. Es gibt Leute, die das sehr intensiv nutzen. Und wenn dann mal 2 Leute nen HD-Stream nutzen und gleichzeitig noch einer im Internet zockt, sind 20.00MBit ganz schnell ausgeschöpft.
Und private Server?! Ich selber habe hier einen stehen. Wozu sollte ich denn 700€ im Monat für eine Standleitung bezahlen, wenn ich sie bei UM auch für sehr viel weniger Geld bekomme und zusätzlich noch TV und Telefon mit drin habe?!

Also ich denke die Frage "Wer braucht das eigentlich?" ist ja wohl das sinnloseste was ich seit langer Zeit gehört habe.


Grüße.

Dlog
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dlog » 30.11.2009, 17:16

EarlOfImages hat geschrieben: Und private Server?! Ich selber habe hier einen stehen. Wozu sollte ich denn 700€ im Monat für eine Standleitung bezahlen, wenn ich sie bei UM auch für sehr viel weniger Geld bekomme und zusätzlich noch TV und Telefon mit drin habe?!
weil es verboten ist?
lies mal die AGB von UM:
3.6 Der Betrieb von Serverdiensten an dem Internetanschluss durch den Kunden, die Nutzung der von dem
Kabelnetzbetreiber gewährten Internetdienste zum Zwecke der Bereitstellung von Tele- und/oder Mediendiensten
und/oder anderen Telekommunikationsdiensten durch den Kunden gegenüber Dritten ist nicht gestattet.

serverdienste sind jegliche dienste wie email-server, ftp server, http server etc

Moses
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Moses » 01.12.2009, 19:07

Serverdienste sind, wie du an deinem Zitat sehen kannst, nur nicht gestattet, wenn sie gegenüber Dritten erfolgen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sie für den "privaten Gebrauch" völlig ok sind. :)

Dlog
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dlog » 02.12.2009, 01:11

ja wunderbar...ich setze mir einen http auf und darf den dann nur privat benutzen....wie sinnlos^^

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von jenne1710 » 02.12.2009, 08:11

Dlog hat geschrieben:ja wunderbar...ich setze mir einen http auf und darf den dann nur privat benutzen....wie sinnlos^^
Ja Gott, ist nun mal laut AGB so........sicher wird Dir erstmal keiner an den Karren [zensiert]. Jedoch, so vermute ich, ist dieser Pararagraph so geregelt, da Unitymedia ein rein privater Anbieter für HSI und Tel Dienste ist. Sie haben keine "Lizenz" um gewerbliche Kunden an´s Netz zu nehmen. Und daher wird der gewerbliche Dienst durch die AGB´s ausgeschlossen.

Dlog
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dlog » 02.12.2009, 15:08

braucht man da eine extra lizenz für? kenn mich da nicht so ganz aus

der kostentechnische hintergrund ist der: die betreiber der verschiedenen netze (UM, telekom, telia etc) verfahren nach dem prinzip des ausgeglichenen datenaustausches....bedeutet, dass man möglichst nur so viele daten ins eigene netz rein lässt, wie der andere auch vom eigenen netz geschickt bekommt
entsteht hier eine ungleichheit, dann darf der eine betreiber dem anderen betreiber knete geben, damit hier kein trafficshaping betrieben wird....
bestes beispiel war in der vergangenheit das problem, dass sehr viele world of warcraft server einen sehr miesen ping hatten:
das lag daran, dass die clients sehr viel weniger daten an den server schicken als der server an die clients
das resultat war, dass die telekom gesagt hat "so nicht...wir kriegen viel mehr daten von telia rein als wir in das netz von telia schicken" (clients waren zu der zeit größtenteils im telekom netz, die server sind im telia netz) und dadurch kamen die saumäßig schlechten pings zustande
gelöst wurde das ganze dadurch, dass entweder blizzard oder telia oder beide dann knete an die telekom gezahlt haben, um eine zugesicherte bandbreite zu bekommen

um dieses beispiel dann mal zu verallgemeinern: UM hat nur private anschlüsse und geht damit davon aus, dass wesentlich mehr daten in das UM netz fließen als umgekehrt
netze in denen zu hauf serverfarmen stehen, lassen es sich von den betreibern der server teuer bezahlen, dass sie bestimmte volumen in die weite welt hinaus schicken können, damit die zuleitungen in die netze der privatkunden nicht gedrosselt werden
dadurch können die netze für privatkunden knallhart kalkulieren, was sie ein privatanschluss kostet....durch einen gewerblich genutzen anschluss können ihnen aber unvorhergesehende zusatzkosten entstehen
deswegen wird es von vornherein verboten, serverdienste anzubieten

1&1 ist damals sogar so weit gegangen, dass sie darauf spekuliert haben, dass ein privatanschluss nur soundso viele gigabyte im monat verbraucht und konnten dadurch einen günstigen reseller preis mit der telekom aushandeln
leute, die über dieses volumen hinaus kamen (meistens sogar sehr weit hinaus), wurden dann sogar unter angebot von geldgeschenken dazu angestiftet, aus ihrem vertrag frühzeitig auszutreten und zu einem anderen anbieter zu wechseln
das hatte zur folge, dass 1&1 ein sehr schlechtes image bekam und die das deswegen irgendwann haben bleiben lassen


dieser sachverhalt erklärt übrigens nebenbei, warum ein sdsl anschluss wesentlich mehr kostet als ein adsl anschluss und warum bei adsl (und auch kabel) die upload-bandbreiten oft so niedrig sind

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Riplex » 02.12.2009, 15:45

80 € find ich für 120 Mbit, Internet + Telefonflat + Digital TV spotbillig. Wenn man bedenkt das man vor nicht mal 10 Jahren für 1 Std. Aol surfen knappe 10 DM /Pro Stunde bezahlt hat ;)
Und das mit nem 56 k Modem ;)
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von opa38 » 02.12.2009, 17:09

...vor ein paar Jahren hingen z.B. Flachmänner für 20-30.000DM an den Wänden von Saturn und Co.... :winken:

Will sagen, selbst 80€ für Normalo völlig undiskutabel, zudem 120Mbit nur eine Minderheit nutzen wird.
Sky+ 2TB incl. Anityme
Technisat Multytenne Twin
Ish 2play 32Mbit
Sky HD+3D incl. sämtlicher HD Sender

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Moses » 02.12.2009, 18:55

Dlog hat geschrieben:ja wunderbar...ich setze mir einen http auf und darf den dann nur privat benutzen....wie sinnlos^^
Was ist daran sinnlos?

Ich hab bei mir auf dem Server eine Groupware Lösung mit Kalender, Webmail usw. laufen, mit der ich von überall auf meine Termine, einige Kontakte und meine kompletten E-Mails zugreifen kann. Zusätzlich läuft noch ein Webinterface, mit dem ich meinen "Video Recorder" fernsteuern kann.

Außerdem läuft noch ein FTP, mit dem ich zur Not an Daten dran komme.

Das find ich überhaupt nicht sinnlos, sondern extrem praktisch. :)

Dlog
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dlog » 03.12.2009, 00:49

sofern du da nur mit passwort dran kommst, juckt es ja auch keinen, weil du diese dienste alle nur selber nutzen kannst

aber sobald du auch nur eine kleine seite draufpackst, die der allgemeinheit zugänglich ist (und auch nutzbringend ist....ein webmail login juckt wohl keinen), dann ist das laut AGB nicht erlaubt

kecks
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 04.12.2009, 07:26

Ich darf Dienste gegenüber Dritten nicht betreiben. Was hindert mich aber daran, einen Applications-Server mit Dutzenden WebServices laufen zu lassen, auf die ausschließlich mein Webserver beim Webhoster zugreift? Damit wäre es für die Allgemeinheit nutzbringend, aber nicht zugänglich und damit erlaubt.

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