Unitymediapreise sind eine Frechheit

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von D-Link » 28.11.2009, 08:40

kecks hat geschrieben:Oh man oh man. Es täte euch gut, wenn ihr wenigstens einmal ein Wirtschaftsbuch aufschlagen würdet oder wenigsten bei Wikipedia nachsehen würdet, wann jemand ein Monopol hat. Wenn man nach eurer Ansicht geht, stellt sich mir die Frage wieso zum Beispiel die Telekom überhaupt noch reguliert wird, denn nur 50% aller Haushalte, wenn überhaupt so viel, werden von der Telekom mit ihren Leistungen versorgt. Ergo, die Telekom hätte nach eurer Ansicht definitiv kein Monopol. Und dennoch, die Telekom hat ein Quasi-Monopol, zwar nicht auf die angebotenen Leistungen, denn dort ist die Telekom definitiv kein Monopolist und dort wird der Telekom auch Preis vorgegeben, sondern auf ihr Leitungsnetz. Und wenn ihr weiterhin behauptet, dass Unitymedia kein Monopol hat, dann zeigt mir doch endlich mal den Konkurrenten, der parallel zu Angebot von Unitymedia, ebenfalls seine Leistungen, entweder über das bestehende oder ein paralleles TV-Kabelnetz, dem Endkunden anbietet. Ich habe diesen Konkurrenten bisher noch nicht gefunden (nirgendwo), sondern habe entweder die Wahl zu Unitymedia zu rennen oder es übers TV-Kabel komplett sein zu lassen. Oder zeige mir, wie ich als Provider in Spe mich auf dem TV-Kabelsektor etablieren kann und das vorhandene Netz nutzen kann. Denn wenn ich erstmal mehrere Milliarden Euro investieren muss, um ein paralleles Netz aufzubauen, ehe ich in den Markt einsteigen kann, so hält das so ziemlich jedes Unternehmen aus diesem Sektor fern.
NetCologne - Multikabel,

KabelTv Medien Mülheim,

Marienfeld Multimedia

Gelsennet

EWT

Primacom

So die fallen mir schonmal direkt ein!

Ich habe da ein Zitat gefunden was ich einmal zitieren möchte:
Erstmal Danke an mischobo :winken: :
Wenn der Vermieter sein Eigentum mittels Sat-Einkabellösung über 19,2° Ost versorgt, hat der Mieter auch keine freie Anbieterwahl. Wenn man deinen Ausführungen folgt, hätte Astra hier ein Monopol. :kratz:
:brüll:

Dlog
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dlog » 28.11.2009, 10:13

jetzt kommt schon das "quasi-monopol"

unitymedia hat kein monopol.....alle über deren netz empfangbaren dienste sind auch anderweitig empfangbar.....punkt

kecks
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 28.11.2009, 10:50

D-Link hat geschrieben:NetCologne - Multikabel,
Bei mir, meiner Schwester, Freunden, Verwandten und Bekannten getestet, funzt aber nicht. Kann nur nen Handy-Tarif auswählen.
D-Link hat geschrieben:KabelTv Medien Mülheim,
Konnte ich nicht testen, weil keine Onlineprüfung.
D-Link hat geschrieben:Marienfeld Multimedia
Konnte ich nicht testen, weil keine Onlineprüfung. Für mich macht die Aufmachung der Webseite aber mehr den Eindruck, als würden die lokal irgendwelche Satelliten-Anlagen hinstellen und dann darüber ihre Leistungen zur Verfügung stellen. Sprich, die haben kein durchgehendes Netz, sondern bauen viele kleine Insellösungen auf.
D-Link hat geschrieben:Gelsennet
Bei mir, meiner Schwester, Freunden, Verwandten und Bekannten getestet, funzt aber nicht. Werde an den Kooperationspartner Versatel verwiesen, welcher seine Leistungen über Telefonkabel anbietet. Scheinen im Versorgungsbereich aber nicht ausschließlich über Kabelnetz zu gehen, denn Versatel ist kein Kabelnetzbetreiber, sondern ein Telefonnetzbetreiber.
D-Link hat geschrieben:EWT
EWT gibts nicht mehr. Ist jetzt TeleColumbus. Habe es mit der TeleColumbus bei mir, meiner Schwester, Freunden, Verwandten und Bekannten getestet, funzt aber nicht. Und das, obwohl das Netz bei mir definitiv der TeleColumbus gehört. Im Übrigen, dort wo die TeleColumbus funzt, funzt seltsamerweise weder UM, noch KD, noch KBW.
D-Link hat geschrieben:Primacom
Bei mir, meiner Schwester, Freunden, Verwandten und Bekannten getestet, funzt aber nicht.
D-Link hat geschrieben:So die fallen mir schonmal direkt ein!
Ein sehr netter Versuch, ist nur leider nicht geglückt. Wundert mich allerdings wenig, da das alles Insellösungen sind. Klar, örtlich kann man viel aufbauen. Gerade die "großen" Unternehmen, wie M-Net, NetCologne, HanseNet etc. sind da gut im Rennen und ziehen derzeit Glasfasernetze hoch. Landesweit oder bundesweit sind sie aber dennoch nicht aktiv. Darüber hinaus lassen die Insel-Anbieter ebenso wenig die Konkurrenz ins Netz und verhindern somit ebenfalls Marktwirtschaft. Ok, in Köln verlegt NetCologne seine Leitungen parallel zu allen anderen Netzen, aber im Grunde genommen ist das auch schwachsinnig. Wozu 20 parallele Netze, wo keines dieser Netze gegenüber einem anderen Netz einen nennenswerten Mehrwert bringt? Telefonkabel und TV-Kabel ok, aber sobald Glasfaser liegt, reicht ein Kabel vollkommen aus. Jedes zusätzliche Kabel ist schwachsinnig, denn es bringt keinen Mehrwert, weil jeder eh nur einen Anschluss hat. Sprich, es wird nur eine Leitung genutzt und alle anderen liegen immer brach.
D-Link hat geschrieben:Ich habe da ein Zitat gefunden was ich einmal zitieren möchte:
Erstmal Danke an mischobo :winken: :
Wenn der Vermieter sein Eigentum mittels Sat-Einkabellösung über 19,2° Ost versorgt, hat der Mieter auch keine freie Anbieterwahl. Wenn man deinen Ausführungen folgt, hätte Astra hier ein Monopol. :kratz:
:brüll:
Astra nicht, aber der Vermieter, denn kein anderer kann dort seine Leistungen erbringen. Was das aber jetzt hier zu suchen hat, verstehe ich nicht so ganz. Wir sprechen hier ja nicht von Wohn-Eigentümern, sondern Kabelnetzbetreibern. Und ein Wohn-Eigentümer ist bestimmt kein Kabelnetzbetreiber.

Dlog hat geschrieben:jetzt kommt schon das "quasi-monopol"

unitymedia hat kein monopol.....alle über deren netz empfangbaren dienste sind auch anderweitig empfangbar.....punkt
Für die Intellektuell-Einfach-Strukturierten noch einmal. Es geht nicht um deren Leistungen, sondern um deren Netz.
Zuletzt geändert von kecks am 28.11.2009, 11:44, insgesamt 1-mal geändert.

Dlog
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dlog » 28.11.2009, 11:10

das mit dem wohneigentümer stimmt nicht.....wenn er nur satelit anbietet in seinem haus und keine andere möglichkeit zulässt (zB kabel), dann besteht hier ein sat-monopol auf diesen örtlich bezogenen bereich

ich darf aber mal wikipedia zitieren:
die Deutsche Telekom, nach wie vor marktbeherrschende Stellung, vor allem in den Ortsnetzen und im Analogbereich abseits der Ballungsräume; es handelt sich hierbei allerdings nicht um ein Monopol im eigentlichen Sinne, da die Telekom zwar größter, aber nicht mehr einziger Anbieter im Telekommunikationsmarkt ist; teilweise wird in den Medien auch bereits von einem Ex-Monopolisten gesprochen;
genau den gleichen fall hast du bei unitymedia

gbuw
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von gbuw » 28.11.2009, 12:25

Preise hin oder her - wer nicht will muss sich umschauen...

Ich möchte z.B. Unitymedia 3Play aber man gestattet es mir nicht.
"Marienfeld Multimedia" hat was dagegen und eine Alternative ist "der Verein" nun wirklich nicht.
Panasonic TX-P46VT20E-3D
mit Alphacrypt Classic Modul und USB-Aufzeichnung
Panasonic DMP-BDT300-3D
Playstation 3 Slim, Wii
Kabel von Clicktronic
Pioneer VSX-2020-K mit 7.1 Boxensystem von B&W DM603,DM601,AS6,CC6,DS6

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 28.11.2009, 12:55

Dlog hat geschrieben:das mit dem wohneigentümer stimmt nicht.....wenn er nur satelit anbietet in seinem haus und keine andere möglichkeit zulässt (zB kabel), dann besteht hier ein sat-monopol auf diesen örtlich bezogenen bereich
Nein, denn nicht der Vermieter bietet Satelliten-Fernsehen gar nicht an, sondern stellt nur den Zugang zum Angebot von Astra 19,2° zur Verfügung. Das ändert aber nichts daran, dass der Mieter mit Zustimmung des Vermieters nicht eine eigene Sat-Anlage aufstellen oder sich Kabel über einen Kabelnetzbetreiber legen lassen könnte. Ebenso ändert es nichts an der Tatsache, dass der Vermieter seine Anlage nicht auch auf einen anderen Satelliten einstellen könnte oder gar auf mehrere Satelliten.
Dlog hat geschrieben:ich darf aber mal wikipedia zitieren:
die Deutsche Telekom, nach wie vor marktbeherrschende Stellung, vor allem in den Ortsnetzen und im Analogbereich abseits der Ballungsräume; es handelt sich hierbei allerdings nicht um ein Monopol im eigentlichen Sinne, da die Telekom zwar größter, aber nicht mehr einziger Anbieter im Telekommunikationsmarkt ist; teilweise wird in den Medien auch bereits von einem Ex-Monopolisten gesprochen;
genau den gleichen fall hast du bei unitymedia
Das stimmt bei Unitymedia so nicht. Nimmt man einmal Köln und Umland raus, wo mit NetCologne ein zweiter Kabelnetzbetreiber neben Unitymedia existiert, sowie die Inseln, wo TeleColumbus, Primacom und Co STATT Unitymedia regieren, dann gibt es keinen anderen Anbieter neben Unitymedia. Und diese Fläche ist verdammt groß.

Bei der Telekom sieht die Sache anders aus. Die Telekom ist zwar kein Monopolist mehr, hat aber durch ihr Telefonnetz dennoch eine Marktbeherrschende Stellung und würde zu gern ihre Konkurrenz aussperren. Bei anderen TK-Unternehmen, wie zum Beispiel Vodafone, ist das weniger ein Problem, da sie ihre Netze für Konkurrenten öffnen. So bietet 1&1 ihr Angebot nicht etwa über die Telekom an, sondern über das Netz von Vodafone.
Zuletzt geändert von kecks am 28.11.2009, 12:58, insgesamt 1-mal geändert.

kecks
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 28.11.2009, 12:56

Doppel-Post

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Grothesk » 28.11.2009, 12:57

Du bekommst ein Angebot, der Preis ist dir zu hoch, du nimmst das Angebot nicht an.
Wo ist das Problem?
Wenn ich ein Auto möchte, das 300 km/h fährt, dann komme ich da mit einem Polo, der in meinem Budget liegt, auch nicht weit. Und die Kisten, die das können kann und will ich mir nicht leisten. Das Leben ist so grausam!

Es ist ja jetzt nicht so, als wenn es nur den 120MBit-Anschluss gäbe.
Fü mich ist mein 3Play/20.000 was Preis/Leistung angeht der perfekte Tarif.

kecks
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 28.11.2009, 13:05

Grothesk hat geschrieben:Du bekommst ein Angebot, der Preis ist dir zu hoch, du nimmst das Angebot nicht an.
Wo ist das Problem?
Das Problem ist, dass ich keine Wahl habe. Ich brauche beispielsweise mehr als 32 Mbit/s oder meinetwegen auch nur mehr als 20 Mbit/s, dann habe ich nur die Wahl den aufdiktierten Preis zu akzeptieren oder auf die 32 Mbit/s bzw. die 122 Mbit/s zu verzichten. Ich kann also nicht sagen, ok, der Preis passt mir nicht, dann gehe ich halt zur Konkurrenz. Denn es gibt keine Konkurrenz. Und der Grund dafür liegt nicht einmal darin, dass keine Konkurrenten gäbe, sondern darin, dass die Konkurrenz aus dem Markt ausgesperrt wird. Oder willst du mir jetzt ernsthaft weiß machen, dass Kabel Deutschland, Kabel BW und/oder andere Anbieter nicht ihre Leistungen anbieten würden, wenn UM ihr Netz öffnet?

Grothesk
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Grothesk » 28.11.2009, 13:13

Wenn ich den Porsche GT3 _brauche_, dann habe ich auch keine Wahl als den Preis zu bezahlen. Dann ist er den Preis aber auch Wert.
Vielleicht _braucht_ man den aber auch nicht. Dann gibt es Autos, die für dein Budget besser passen.

Wenn genügend Nachfrage nach Bandbreite jenseits der 20MBit da ist, dann wird auch ein alternativer Anbieter versuchen ein entsprechendes Produkt zur Verfügung zu stellen. Sei es jetzt Glasfaser oder VDSL.
120MBit ist halt ein absolutes 'Luxusprodukt'. Muss sich nicht jeder erlauben können. Denn erwähnten Porsche kann sich auch nicht jeder erlauben. Nicht umsonst führen Golf-Klasse Autos die Absatzstatistik an.
Zuletzt geändert von Grothesk am 28.11.2009, 13:18, insgesamt 1-mal geändert.

mercedesstern
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von mercedesstern » 28.11.2009, 13:17

Hallo ,imPrinzip hast du Recht nur Konkorenten beleben das Geschäft und somit auch die Preise Mfg

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Grothesk » 28.11.2009, 13:21

Das Konkurrenz das Geschäft belebt ist eine Binsenweisheit.
Und trifft genau bei diesem Beispiel zu 100% zu.
Denn warum gibt es das Produkt 120MBit zuerst in Aachen und Köln?
Genau, weil dort mit NetCologne bzw. NetAachen ein entsprechendes Konkurrenzangebot existiert.
Du siehst, Konkurrenz belebt das Geschäft. Nichts neues also. Und offensichtlich funktioniert es ja.
Jetzt müsste nur noch der Preiswettbewerb greifen. Was die Technik angeht funktioniert es ja bereits.
Mir ist derzeitig der 32MBit-Anschluss schon zu teuer. Aber deswegen würde ich den Tarif nicht als Frechheit bezeichnen.
Ich überlege halt, ggf. im Sommer 2010 auf NetCologne zu wechseln. Wenn das viele Kölner machen, dann denkt UM auch über andere Preise nach.


(Gut, in Plettenberg mag die Situation jetzt wieder ganz anders aussehen. Aber bei entsprechender Nachfrage könnte sich ja ein NetPlettenberg aufmachen und dort auch Glasfaseranschlüsse anbieten)

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von mercedesstern » 28.11.2009, 13:54

Okay im Raum Köln Aachen sieht die Sache etwas anders aus,hier im nördlichen Münsterlandgibt es nur einen Kabelanbieter und der heist UM.10km weiter hat glaube ich Kabel Deutschland sein Netz.Aber ich muss dir Recht geben,die Preise von UM als Frechheit zu bezeichnen würde ich auch nicht machen Mfg

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Gehteuch Nixan » 28.11.2009, 15:26

kecks hat geschrieben:
Das Problem ist, dass ich keine Wahl habe. Ich brauche beispielsweise mehr als 32 Mbit/s oder meinetwegen auch nur mehr als 20 Mbit/s, dann habe ich nur die Wahl den aufdiktierten Preis zu akzeptieren oder auf die 32 Mbit/s bzw. die 122 Mbit/s zu verzichten. Ich kann also nicht sagen, ok, der Preis passt mir nicht, dann gehe ich halt zur Konkurrenz. Denn es gibt keine Konkurrenz. Und der Grund dafür liegt nicht einmal darin, dass keine Konkurrenten gäbe, sondern darin, dass die Konkurrenz aus dem Markt ausgesperrt wird. Oder willst du mir jetzt ernsthaft weiß machen, dass Kabel Deutschland, Kabel BW und/oder andere Anbieter nicht ihre Leistungen anbieten würden, wenn UM ihr Netz öffnet?
Du brauchst gar kein 32 oder 122 Mbit/s Zugang.
Wenn Du einen solchen zwingend benötigen würdest hättest Du ihn, sei es von UM oder sonst wen.
In diesem Fall wäre der Preis vollkommen "Latte".
Du brauchst ihn heißt, das Du ihn Gewerblich nutzen möchtest und das wäre eh nicht mit UM möglich.
In diesem Fall hättest du auch gar nicht die Zeit dich hier zu echauffieren und die Fakten nicht zu akzeptieren.

Du willst ihn heißt, du möchtest einem Unternehmen deine Preisvorstellung diktieren.

Ja gut, wir leben zwar in einer Bananenrepublik aber so krumm ist es hier nun mal auch nicht.
Unity 2play 32.000-Selfsat H 30 D2 Sat Antenne (Astra 19.2°)- BildMac miniBild-OS X 10.6-2,53 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor-
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dlog » 28.11.2009, 15:47

das habe ich sowieso bisher nicht verstanden: wieso gibt es bei UM kein angebot für unternehmen?
es gibt einige unternehmen, die froh wären, wenn sie den UM anschluss nutzen könnten
grade die mittelständischen unternehmen

wenn ich mir zB Q-DSLoffice von QSC ansehe: ein ganz normaler adsl anschluss mit 16mbit download....einziger unterschied zum privaten pendant: eine feste IP adresse...aber das stört nicht, da es genügend günstige alternativen zur standleitung gibt (zB ein server, der sachen wie email und webseite managed und schon juckt einen das nicht mehr, wenn die eigene leitung alle 24h eine neue IP bekommt)

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Grothesk » 28.11.2009, 15:52

einziger unterschied zum privaten pendant: eine feste IP adresse
Und ein anderes Service-Level-Agreement, vermute ich.
Ja, Service kostet. Und das schlägt sich in den Preisen nieder.

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von gordon » 28.11.2009, 16:43

kecks hat geschrieben:Oh man oh man. Es täte euch gut, wenn ihr wenigstens einmal ein Wirtschaftsbuch aufschlagen würdet oder wenigsten bei Wikipedia nachsehen würdet, wann jemand ein Monopol hat.
und du guck dann gleich mal nach, was Substitute sind, bevor du hier weiter Mikroökonomik unterrichten willst.

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 28.11.2009, 17:40

gordon hat geschrieben:
kecks hat geschrieben:Oh man oh man. Es täte euch gut, wenn ihr wenigstens einmal ein Wirtschaftsbuch aufschlagen würdet oder wenigsten bei Wikipedia nachsehen würdet, wann jemand ein Monopol hat.
und du guck dann gleich mal nach, was Substitute sind, bevor du hier weiter Mikroökonomik unterrichten willst.
Was haben Substitute jetzt hier zu tun? Oder willst du einfach mal ein bisschen intelligent wirken? Hast bestimmt lange gebraucht, um diesen Begriff irgendwo auszugraben und noch hinterher zu schmeißen, dass das in den Bereich Mikroökonomie hinein fällt.

Gehteuch Nixan hat geschrieben:
kecks hat geschrieben:
Das Problem ist, dass ich keine Wahl habe. Ich brauche beispielsweise mehr als 32 Mbit/s oder meinetwegen auch nur mehr als 20 Mbit/s, dann habe ich nur die Wahl den aufdiktierten Preis zu akzeptieren oder auf die 32 Mbit/s bzw. die 122 Mbit/s zu verzichten. Ich kann also nicht sagen, ok, der Preis passt mir nicht, dann gehe ich halt zur Konkurrenz. Denn es gibt keine Konkurrenz. Und der Grund dafür liegt nicht einmal darin, dass keine Konkurrenten gäbe, sondern darin, dass die Konkurrenz aus dem Markt ausgesperrt wird. Oder willst du mir jetzt ernsthaft weiß machen, dass Kabel Deutschland, Kabel BW und/oder andere Anbieter nicht ihre Leistungen anbieten würden, wenn UM ihr Netz öffnet?
Du brauchst gar kein 32 oder 122 Mbit/s Zugang.
Wenn Du einen solchen zwingend benötigen würdest hättest Du ihn, sei es von UM oder sonst wen.
In diesem Fall wäre der Preis vollkommen "Latte".
Du brauchst ihn heißt, das Du ihn Gewerblich nutzen möchtest und das wäre eh nicht mit UM möglich.
In diesem Fall hättest du auch gar nicht die Zeit dich hier zu echauffieren und die Fakten nicht zu akzeptieren.

Du willst ihn heißt, du möchtest einem Unternehmen deine Preisvorstellung diktieren.

Ja gut, wir leben zwar in einer Bananenrepublik aber so krumm ist es hier nun mal auch nicht.
Uih. Ich bin beeindruckt. Wo gibt's denn Weisheit zu kaufen? Möchte auch mal ein paar Löffel davon nehmen. Wusste nämlich gar nicht, dass man unbedingt gewerblich tätig sein muss, um diese Bandbreiten als notwendig zu erachten. Ebenso wenig wusste ich, dass ein gewerblich tätiger Mensch nur für seine Arbeit lebt, um so eine Diskussion zu führen.

Und noch so nebenbei. Wo habe ich einen Preis diktiert?

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von gordon » 28.11.2009, 17:43

kecks hat geschrieben:Oder willst du einfach mal ein bisschen intelligent wirken? Hast bestimmt lange gebraucht, um diesen Begriff irgendwo auszugraben und noch hinterher zu schmeißen, dass das in den Bereich Mikroökonomie hinein fällt.
nö, kenn ich noch aus dem Studium. Du bist wieder dran.

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von gordon » 28.11.2009, 18:29

ach ja, noch ein Zitat aus diesem Thread
kecks hat geschrieben:Alles in allem ist UM nur ein zusätzlicher ISP, welcher auf einer anderen Technik basiert. Sieht man mal von der 32000er Leitung ab, für die es ohne IPTV derzeit noch gar keine Anwendung gibt, die diese Bandbreite wirklich dauerhaft auslastet, ist UM auch nicht wirklich besser als die DSL-Konkurrenz, weder preislich, noch von der Leistung.
also, du siehst Unity als einen Provider unter vielen, und noch vor drei Monaten gab es deiner Meinung nach keine Anwendung außer IPTV, für die man ernsthaft 32 Mbit braucht.

Warum machst du dann hier so ein Fass auf? Oder, um meine Frage von vor drei Monaten zu wiederholen: was willst du eigentlich?

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von TheSi » 28.11.2009, 18:43

gordon hat geschrieben:
kecks hat geschrieben:Oh man oh man. Es täte euch gut, wenn ihr wenigstens einmal ein Wirtschaftsbuch aufschlagen würdet oder wenigsten bei Wikipedia nachsehen würdet, wann jemand ein Monopol hat.
und du guck dann gleich mal nach, was Substitute sind, bevor du hier weiter Mikroökonomik unterrichten willst.
In diesem Punkt (Monopol) gebe ich kecks absolut recht, was ich auch schon in früheren Posts versucht habe zu erklären: http://www.unitymediaforum.de/viewtopic ... 149#p44149
Ich zitiere mich mal selbst:
TheSi hat geschrieben: Der Begriff Monopol ist schon richtig in diesem Zusammenhang. Verkürzt dargestellt:
Ein Kunde möchte Kabel-TV beziehen. In seinem Wohngebiet gibt es genau einen Anbieter für Kabel-TV: z.B. Unitymedia, Kabel Deutschschland etc. Er hat also nicht die Möglichkeit zwischen Anbietern zu entscheiden: Das ist ein Monopol.
Sie dazu auch: Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftlehre, 23. Auflage S. 416 ff.: "Das von der klassischen Preistheorie entwickelte Marktformenschema teilt die Märkte nach der Anzahl der beteiligten Marktteilnehmer ein. Von einem Monopol spricht man, wenn nur ein Anbieter [...] am Markt agiert."
Der Markt für Kabel-TV ist standortabhängig zwischen einigen wenigen Anbietern aufgeteilt und zwar derart, daß an einer betimmten Adresse meist nur ein Anbieter Kabel-TV anbietet.
Der potentielle Kunde kann natürlich auf ein anderes Produkt (DVB-T, -S etc.) zurückgreifen. Dies ist dann eine sogenannte "Substitutionskonkurrenz" in einem Monopol.
Hier findet sich auch das Zauberwort der Substitution, welches sich aber nicht dazu eignet Unitymedia das Monopol abzusprechen, sondern im Gegenteil. Aber ich denke das kann man hier hundertfach predigen, wer es nicht verstehen will, der wird es auch nicht verstehen.
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http://www.unitymediaforum.de/viewtopic.php?f=43&t=4837

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von gordon » 28.11.2009, 19:19

TheSi hat geschrieben:Hier findet sich auch das Zauberwort der Substitution, welches sich aber nicht dazu eignet Unitymedia das Monopol abzusprechen, sondern im Gegenteil. Aber ich denke das kann man hier hundertfach predigen, wer es nicht verstehen will, der wird es auch nicht verstehen.
wenn man sich darauf versteifen will, "Kabelfernsehen" als das Produkt zu betrachten, dann hat UM natürlich in weiten Teilen ein Monopol. Aber die Grundversorgung lässt sich über DVB-T sicherstellen, und wer mehr Sender möchte, kann das über Sat oder teilweise VDSL realisieren (und wenn der Vermieter das nicht erlaubt, ist das eine Sache zwischen Vermieter und Mieter), also besteht die Möglichkeit, die Kabelfernsehen durch andere Übertragungswege zu substituieren.

Wenn man nun Monopole kritisieren will, nur weil es sie gibt, dann nur zu - aber die Kritik wird dann ja meistens an der Abschöpfung der Monopolrente geübt, welches jedoch genau dann nicht möglich ist, wenn der Konsument das gewünschte Produkt auch ohne signifikante Nachteile durch ein anderes austauschen kann.
Des weiteren richtete sich kecks' Kritik anfangs ausschließlich gegen die Preise für Internet und Telefon, nicht für's Fernsehen. Aber plözlich war das Fernsehen auch ein Argument für das Monopol. Und auch wenn er bei letzterem nicht Unrecht hat, ist das trotzdem zumindest schlechter Stil.

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von TheSi » 28.11.2009, 19:45

Ich habe nur ganz wertfrei beschrieben, daß Unitymedia ein Monopol innehat; natürlich nicht nur auf Kabel-TV, sondern auch auf Kabel-Internet.
Was das nun für Auswirkungen hat, ob das gut oder schlecht ist, ob deshalb die Preise zu hoch sind... dazu habe ich mich nicht geäußert - denn es ist mir egal :zwinker:
Mir geht nur diese Monopol-Diskussion auf den Sack, wenn man statt dessen ganz einfach mal ein Buch zur Hand nehmen kann, um herauszufinden was ein Monopol überhaupt ist und ob Unitymedia die Kriterien erfüllt. Die Aussage "UM hat kein Monopol, weil man ja auch DVB-T, DSL.... nutzen kann" ist sachlich schlichtweg falsch. Nicht mehr und nicht weniger.
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von gordon » 28.11.2009, 19:56

TheSi hat geschrieben:Die Aussage "UM hat kein Monopol, weil man ja auch DVB-T, DSL.... nutzen kann" ist sachlich schlichtweg falsch. Nicht mehr und nicht weniger.
hängt davon ab, wie man das Monopol definiert. Da Unity alle seine Produkte in Märkten anbietet, auf denen Wettbewerb besteht, sehe ich sie nicht als Monopolisten, auch wenn man vielleicht in weiten Teilen die Technik, mittels derer man diese Produkte bereitstellt. als einziger anbietet.

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von TheSi » 28.11.2009, 20:02

Das hängt gar nicht davon ab. Der Begriff hat genau eine Definition (siehe dazu die Quellenangabe weiter oben). Da gibt es nichts zu interpretieren, ist das denn so schlimm?! :traurig:
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