Unitymediapreise sind eine Frechheit

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Invisible
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Invisible » 27.11.2009, 11:55

Wenn du es dir nicht leisten kannst musst du es eben bleiben lassen. Basta. Dieses Gejammer bringt niemanden weiter.
Ich werde die 120000 jedenfalls buchen sobald sie bei mir verfügbar sind. :smile:

500000 € für einen Ferrari ist auch unfair! Da muss sofort eingegriffen werden! :D
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gordon
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von gordon » 27.11.2009, 16:24

kecks hat geschrieben:Mir geht es eher um Gerechtigkeit und faire Preise. Oder wo siehst du den fairen Preis bei 80€/Monat für 122 Mbit/s, wenn andere Anbieter nur 50-60€ für 100 Mbit/s verlangen?
ja, aber das hat doch nichts mit Gerechtigkeit zu tun. Sondern mit Business Cases.
kecks hat geschrieben: Und wo ist es gerecht, wenn in allen anderen Bereichen, Telefon, Bahn, Post, ... , die Monopole aufgeweicht werden und Wettbewerb geschaffen wird, in Kabelbereich davon aber nichts zu sehen ist?
jeder kann sein eigenes Kabelnetz bauen... manche tun es sogar. Und für das Produkt "Telekommunikationsdienstleistungen" hat Unity auch kein Monopol, nur weil das Kabel ein anderes ist als bei den DSL-Anbietern. Und man bewegt sich auch in einem umkämpften Umfeld, schließlich muss man sich preislich mit DSL-Providern messen.
Und für ein 20.000er-Produkt sind die Preise sehr konkurrenzfähig und das auch in Gebieten, die teilweise nur DSL1000 haben, wo man also quasi ein Monopol hat.
kecks hat geschrieben:Ist doch kein Wunder, dass dem Verbraucher die Leistung eben nicht zu einem fairen Preis zur Verfügung gestellt werden. Und wenn dann auch noch ein paar Klugscheißer ankommen und meinen jetzt richtig intelligent zu sein, indem sie sagen man muss ja die Leistung nicht zu dem Preis von Unitymedia beziehen, ......
nein, musst du nicht. Die Breitbandinitiative der Regierung definiert - waren es 1 oder 2 MBit - als Ziel für eine flächendeckende Versorgung. Niemand hat ein Grundrecht auf 32/50/120 Mbit zu dem und dem Preis. Soll Unity dafür bestraft werden, dass sie Millionen in den Ausbau pumpen (was in ländlichen Gebieten pro möglichem Kunden teurer ist als in dicht besiedelten Gebieten), indem man sie dann zu irgendwelchen Preisen zwingt? Was soll daran fair sein?
Die Telekom lässt sich VDSL doch auch gut bezahlen. Warum auch nicht?
kecks hat geschrieben:Von wem soll ich diese Leistung denn sonst beziehen, wenn nicht von Unitymedia? Zur Konkurrenz kann ich ja nicht gehen, denn es gibt im Kabelnetz keine Konkurrenz. Ich muss mich also diesem Diktat beugen oder kann halt diese Leistung nicht erhalten. Klar, ich kann umziehen, aber das ist ebenso eine hochgradig intelligente Antwort.
Das ist kein Diktat, sondern ein Angebot. Wenn der
Und wenn man mit seinen Infrastrukturkosten am Wohnort unzufrieden ist, dann muss man halt erwägen, ob einem dieser Umstand so wichtig ist, dass man sich was neues sucht.

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dr.Wahn » 27.11.2009, 16:52

Früher oder später wird es dazu kommen das der Kabelnetzbetreiber sein Kabelnetz für andere Anbieter öffnen muss.
War mit der Telekom und den Energieanbieter nicht anders. Und solange es keine Konkrenz geben wird, wird sich
daran nix ändern.

Und wer brauch schon 122 Mbit ?
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dlog » 27.11.2009, 17:18

Dr.Wahn hat geschrieben:Früher oder später wird es dazu kommen das der Kabelnetzbetreiber sein Kabelnetz für andere Anbieter öffnen muss.
War mit der Telekom und den Energieanbieter nicht anders. Und solange es keine Konkrenz geben wird, wird sich
daran nix ändern.

Und wer brauch schon 122 Mbit ?
das öffnen des kabelnetzes erfolg erst, wenn die drei großen kabelbetreiber fusionieren....und das dürfen sie nicht wegen der monopolaufsicht
und da sie wegen der monopolaufsicht nicht fusionieren dürfen, müssen sie auch die kabelnetze nicht öffnen

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dr.Wahn » 27.11.2009, 19:05

Dlog hat geschrieben:
Dr.Wahn hat geschrieben:Früher oder später wird es dazu kommen das der Kabelnetzbetreiber sein Kabelnetz für andere Anbieter öffnen muss.
War mit der Telekom und den Energieanbieter nicht anders. Und solange es keine Konkrenz geben wird, wird sich
daran nix ändern.

Und wer brauch schon 122 Mbit ?
das öffnen des kabelnetzes erfolg erst, wenn die drei großen kabelbetreiber fusionieren....und das dürfen sie nicht wegen der monopolaufsicht
und da sie wegen der monopolaufsicht nicht fusionieren dürfen, müssen sie auch die kabelnetze nicht öffnen
Das seh ich anders. Dazu muss es zu keiner Fusion kommen. Der neue Anbieter muss nur eine Durchleitungsgebühr zahlen.
Ist doch bei Telefon/DSL/Gas/Strom schon so.

Wird wider so einer Aufsichtbehörde gegründet und gut ist
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dlog » 27.11.2009, 20:11

das hab ich jetzt oft genug in news gelesen darüber, dass die kabelbetreiber eigentlich zu einem gesamtdeutschen unternehmen fusionieren wollen und nicht dürfen....

außerdem wird es nicht dazu kommen, weil kabel und telefon sich immer mehr annähern....und die telekom stellt hier das geöffnete netz...oder muss net cologne sein netz öffnen?

bei gas zB ist das klar....hier liegen keine alternativen infrastrukturen und es ist erheblich schwerer (und teurer) neue rohre für gas zu legen als kabel uns dann auch auf einen alternativen anbieter "umzuschalten".....ich will nicht wissen, wieviel mehr aufwand es ist, einen gas-anschluss umzuklemmen im gegensatz zu zB einem telefon oder kabel anschluss

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 27.11.2009, 21:53

gordon hat geschrieben:
kecks hat geschrieben:Mir geht es eher um Gerechtigkeit und faire Preise. Oder wo siehst du den fairen Preis bei 80€/Monat für 122 Mbit/s, wenn andere Anbieter nur 50-60€ für 100 Mbit/s verlangen?
ja, aber das hat doch nichts mit Gerechtigkeit zu tun. Sondern mit Business Cases.
kecks hat geschrieben: Und wo ist es gerecht, wenn in allen anderen Bereichen, Telefon, Bahn, Post, ... , die Monopole aufgeweicht werden und Wettbewerb geschaffen wird, in Kabelbereich davon aber nichts zu sehen ist?
jeder kann sein eigenes Kabelnetz bauen... manche tun es sogar. Und für das Produkt "Telekommunikationsdienstleistungen" hat Unity auch kein Monopol, nur weil das Kabel ein anderes ist als bei den DSL-Anbietern. Und man bewegt sich auch in einem umkämpften Umfeld, schließlich muss man sich preislich mit DSL-Providern messen.
Und für ein 20.000er-Produkt sind die Preise sehr konkurrenzfähig und das auch in Gebieten, die teilweise nur DSL1000 haben, wo man also quasi ein Monopol hat.
UM hat also kein Monopol. Ok. Mal ein kleines Szenario, welches bei 70-80% aller Haushalte der Fall sein wird. Nehmen wir an, es ist kein VDSL verfügbar, folglich auch kein IPTV, zumindest nicht von der Telekom. Ergo, wenn ich fernsehen möchte, muss ich zu einem Kabelanbieter rennen. Schüssel ist zwar technisch möglich, möchte oder darf man sich vielleicht nicht anbringen. Welche Auswahl habe ich? Also bei mir ist es so, dass ich digitales Fernsehen, Telefon und Internet via Kabel nur von Unitymedia erhalten kann, auch wenn das Netz der TeleColumbus gehört und ich darüber die Grundversorgung erhalte. Bei meiner Schwester, anderer Ort, läuft es ähnlich, wobei dort Unitymedia der Vollprovider ist.

Es wäre im Übrigen nicht schlecht, wenn hier nicht ständig Äpfel mit Birnen verglichen wird. Sicherlich, es gibt neben dem Kabel noch andere Medien, worüber TK-Dienste angeboten werden. Aber was will man denn noch mit einbeziehen? Richtfunk? SkyDSL? PowerDSL(oder wie auch immer das heißt)? Das ändert dennoch nichts an der Tatsache, dass das UM ein Monopol im Kabelnetz hat.
gordon hat geschrieben:
kecks hat geschrieben:Ist doch kein Wunder, dass dem Verbraucher die Leistung eben nicht zu einem fairen Preis zur Verfügung gestellt werden. Und wenn dann auch noch ein paar Klugscheißer ankommen und meinen jetzt richtig intelligent zu sein, indem sie sagen man muss ja die Leistung nicht zu dem Preis von Unitymedia beziehen, ......
nein, musst du nicht. Die Breitbandinitiative der Regierung definiert - waren es 1 oder 2 MBit - als Ziel für eine flächendeckende Versorgung. Niemand hat ein Grundrecht auf 32/50/120 Mbit zu dem und dem Preis. Soll Unity dafür bestraft werden, dass sie Millionen in den Ausbau pumpen (was in ländlichen Gebieten pro möglichem Kunden teurer ist als in dicht besiedelten Gebieten), indem man sie dann zu irgendwelchen Preisen zwingt? Was soll daran fair sein?
Die Telekom lässt sich VDSL doch auch gut bezahlen. Warum auch nicht?
Wer hat wo und wann von einem Anrecht auf 32, 50 oder 120 Mbit/s gesprochen? Keiner! Darum geht es mir auch gar nicht. Mir geht es um die übertrieben hohen Preise und der mangelnden Marktwirtschaft. Natürlich soll Unitymedia nicht bestraft werden, aber würde es wirklich so exorbitant hohe Preise in einer Marktwirtschaft geben? Ich glaube wohl eher nicht. Bestes Beispiel dafür sind die Preise für 50 und 100 Mbit/s von Kabel BW und die Preise für 32 Mbit/s von Kabel Deutschland. Und genau das ist der Grund, weshalb die Telekom reguliert wird und ihnen Preise vorgegeben werden. Um marktwirtschaftliche Preise durchzusetzen, die sich aus mangelnder Marktwirtschaft nicht von sich aus einstellen.
gordon hat geschrieben:
kecks hat geschrieben:Von wem soll ich diese Leistung denn sonst beziehen, wenn nicht von Unitymedia? Zur Konkurrenz kann ich ja nicht gehen, denn es gibt im Kabelnetz keine Konkurrenz. Ich muss mich also diesem Diktat beugen oder kann halt diese Leistung nicht erhalten. Klar, ich kann umziehen, aber das ist ebenso eine hochgradig intelligente Antwort.
Das ist kein Diktat, sondern ein Angebot. Wenn der
Und wenn man mit seinen Infrastrukturkosten am Wohnort unzufrieden ist, dann muss man halt erwägen, ob einem dieser Umstand so wichtig ist, dass man sich was neues sucht.
Wenn es Alternativen gibt, dann kann man wahrlich nicht von einem Diktat sprechen. Da es aber keine Alternativen gibt, ist und bleibt es ein Preisdiktat. Mir wird ein Preis vorgegeben, ohne das ich die Möglichkeit habe zu wählen.

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dlog » 28.11.2009, 00:04

kecks hat geschrieben:UM hat also kein Monopol. Ok. Mal ein kleines Szenario, welches bei 70-80% aller Haushalte der Fall sein wird. Nehmen wir an, es ist kein VDSL verfügbar, folglich auch kein IPTV, zumindest nicht von der Telekom. Ergo, wenn ich fernsehen möchte, muss ich zu einem Kabelanbieter rennen. Schüssel ist zwar technisch möglich, möchte oder darf man sich vielleicht nicht anbringen. Welche Auswahl habe ich? Also bei mir ist es so, dass ich digitales Fernsehen, Telefon und Internet via Kabel nur von Unitymedia erhalten kann, auch wenn das Netz der TeleColumbus gehört und ich darüber die Grundversorgung erhalte. Bei meiner Schwester, anderer Ort, läuft es ähnlich, wobei dort Unitymedia der Vollprovider ist.

Es wäre im Übrigen nicht schlecht, wenn hier nicht ständig Äpfel mit Birnen verglichen wird. Sicherlich, es gibt neben dem Kabel noch andere Medien, worüber TK-Dienste angeboten werden. Aber was will man denn noch mit einbeziehen? Richtfunk? SkyDSL? PowerDSL(oder wie auch immer das heißt)? Das ändert dennoch nichts an der Tatsache, dass das UM ein Monopol im Kabelnetz hat.
es geht hier darum, internet, telefon und tv zu empfangen.....und da hat unitymedia kein monopol...in keinem der drei bereiche...
kein vdsl verfügbar heißt nicht, dass unitymedia ein monopol hat, weil die bei dir docsis3 anbieten können....
kein iptv heißt nicht, dass unitymedia ein monopol hat....es gibt immer noch dvb-t und dvb-s....
und dass du evtl keine schüssel anbringen darfst, bedeutet nicht, dass hier eine monopolstellung vorliegt...das hat was mit dem vermieter zu tun und nicht mit der möglichkeit der versorgung im allgemeinen....

denn die grundversorgung für tv wird immer noch über antenne gewährleistet....nicht über kabel, telefon oder satelit....

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von koax » 28.11.2009, 00:06

kecks hat geschrieben: UM hat also kein Monopol. Ok. Mal ein kleines Szenario, welches bei 70-80% aller Haushalte der Fall sein wird. Nehmen wir an, es ist kein VDSL verfügbar, folglich auch kein IPTV, zumindest nicht von der Telekom. Ergo, wenn ich fernsehen möchte, muss ich zu einem Kabelanbieter rennen.
Wie kommst Du auf den Trichter, dass das Kabel in einem solchen Umfang ausgebaut ist?
Von Geschwindigkeiten wie sie im Bereich VDSL, Glasfaser und Kabel technisch möglich sind, können in der Praxis weite Bereiche in Deutschland nur träumen. Wir haben kein Monopolproblem sondern ein generelles Breitband-Verfügbarkeitsproblem in Deutschland.
Es wäre im Übrigen nicht schlecht, wenn hier nicht ständig Äpfel mit Birnen verglichen wird. Sicherlich, es gibt neben dem Kabel noch andere Medien, worüber TK-Dienste angeboten werden. Aber was will man denn noch mit einbeziehen? Richtfunk? SkyDSL? PowerDSL(oder wie auch immer das heißt)? Das ändert dennoch nichts an der Tatsache, dass das UM ein Monopol im Kabelnetz hat.
Und wenn einer ein Geschäft aufmacht und Dir das Internet per Pferdewagen bringt, wirst Du auch noch behaupten, dass der darauf jetzt ein Monopol hat. :wand:
Es geht beim Monopol um den Geschäftszweig Telemedien und nicht um technische Lösungen wie Telefonkabel, Glasfaser oder Breitbandkabel.
gordon hat geschrieben:
kecks hat geschrieben:Ist doch kein Wunder, dass dem Verbraucher die Leistung eben nicht zu einem fairen Preis zur Verfügung gestellt werden. Und wenn dann auch noch ein paar Klugscheißer ankommen und meinen jetzt richtig intelligent zu sein, indem sie sagen man muss ja die Leistung nicht zu dem Preis von Unitymedia beziehen, ......
So ist es. Die Grundversorgung ist zu günstigen Preisen gewährleistet, von denen man vor ein paar Jahren nur träumen konnte. Der Rest ist Marktwirtschaft. Ein Preis ist nicht fair oder unfair sondern wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wenn UM glaubt, sich den m.E. zu teuren Preis für die 120000er Leitung leisten zu können, müssen sie sehen, ob diese Rechnung aufgeht. Wenn ich plötzlich überschnappen würde und mir in den Kopf setzen würde, dass diese Bandbreite für mich existenziell wichtig sei, würde ich sicherlich nicht 122880 bei UM für 80 € buchen sondern mich für das Glasfaserangebot von Netcologne mit 100000er Bandbreite für 34,90 € entscheiden, denn deren Kästen hängen auch in unserenm Keller ohne dass sich bisher jemand daran angeschlossen hätte. Aber warum sollten die 80 € "unfair" sein? UM kalkuliert halt anders als Netcologne. Im Endeffekt gehen alle pleite oder sparen sich mit Personalabbau zu Tode, wenn der Preiskrieg andauert.

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 28.11.2009, 05:50

Oh man oh man. Es täte euch gut, wenn ihr wenigstens einmal ein Wirtschaftsbuch aufschlagen würdet oder wenigsten bei Wikipedia nachsehen würdet, wann jemand ein Monopol hat. Wenn man nach eurer Ansicht geht, stellt sich mir die Frage wieso zum Beispiel die Telekom überhaupt noch reguliert wird, denn nur 50% aller Haushalte, wenn überhaupt so viel, werden von der Telekom mit ihren Leistungen versorgt. Ergo, die Telekom hätte nach eurer Ansicht definitiv kein Monopol. Und dennoch, die Telekom hat ein Quasi-Monopol, zwar nicht auf die angebotenen Leistungen, denn dort ist die Telekom definitiv kein Monopolist und dort wird der Telekom auch Preis vorgegeben, sondern auf ihr Leitungsnetz. Und wenn ihr weiterhin behauptet, dass Unitymedia kein Monopol hat, dann zeigt mir doch endlich mal den Konkurrenten, der parallel zu Angebot von Unitymedia, ebenfalls seine Leistungen, entweder über das bestehende oder ein paralleles TV-Kabelnetz, dem Endkunden anbietet. Ich habe diesen Konkurrenten bisher noch nicht gefunden (nirgendwo), sondern habe entweder die Wahl zu Unitymedia zu rennen oder es übers TV-Kabel komplett sein zu lassen. Oder zeige mir, wie ich als Provider in Spe mich auf dem TV-Kabelsektor etablieren kann und das vorhandene Netz nutzen kann. Denn wenn ich erstmal mehrere Milliarden Euro investieren muss, um ein paralleles Netz aufzubauen, ehe ich in den Markt einsteigen kann, so hält das so ziemlich jedes Unternehmen aus diesem Sektor fern.

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von D-Link » 28.11.2009, 08:40

kecks hat geschrieben:Oh man oh man. Es täte euch gut, wenn ihr wenigstens einmal ein Wirtschaftsbuch aufschlagen würdet oder wenigsten bei Wikipedia nachsehen würdet, wann jemand ein Monopol hat. Wenn man nach eurer Ansicht geht, stellt sich mir die Frage wieso zum Beispiel die Telekom überhaupt noch reguliert wird, denn nur 50% aller Haushalte, wenn überhaupt so viel, werden von der Telekom mit ihren Leistungen versorgt. Ergo, die Telekom hätte nach eurer Ansicht definitiv kein Monopol. Und dennoch, die Telekom hat ein Quasi-Monopol, zwar nicht auf die angebotenen Leistungen, denn dort ist die Telekom definitiv kein Monopolist und dort wird der Telekom auch Preis vorgegeben, sondern auf ihr Leitungsnetz. Und wenn ihr weiterhin behauptet, dass Unitymedia kein Monopol hat, dann zeigt mir doch endlich mal den Konkurrenten, der parallel zu Angebot von Unitymedia, ebenfalls seine Leistungen, entweder über das bestehende oder ein paralleles TV-Kabelnetz, dem Endkunden anbietet. Ich habe diesen Konkurrenten bisher noch nicht gefunden (nirgendwo), sondern habe entweder die Wahl zu Unitymedia zu rennen oder es übers TV-Kabel komplett sein zu lassen. Oder zeige mir, wie ich als Provider in Spe mich auf dem TV-Kabelsektor etablieren kann und das vorhandene Netz nutzen kann. Denn wenn ich erstmal mehrere Milliarden Euro investieren muss, um ein paralleles Netz aufzubauen, ehe ich in den Markt einsteigen kann, so hält das so ziemlich jedes Unternehmen aus diesem Sektor fern.
NetCologne - Multikabel,

KabelTv Medien Mülheim,

Marienfeld Multimedia

Gelsennet

EWT

Primacom

So die fallen mir schonmal direkt ein!

Ich habe da ein Zitat gefunden was ich einmal zitieren möchte:
Erstmal Danke an mischobo :winken: :
Wenn der Vermieter sein Eigentum mittels Sat-Einkabellösung über 19,2° Ost versorgt, hat der Mieter auch keine freie Anbieterwahl. Wenn man deinen Ausführungen folgt, hätte Astra hier ein Monopol. :kratz:
:brüll:

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dlog » 28.11.2009, 10:13

jetzt kommt schon das "quasi-monopol"

unitymedia hat kein monopol.....alle über deren netz empfangbaren dienste sind auch anderweitig empfangbar.....punkt

kecks
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 28.11.2009, 10:50

D-Link hat geschrieben:NetCologne - Multikabel,
Bei mir, meiner Schwester, Freunden, Verwandten und Bekannten getestet, funzt aber nicht. Kann nur nen Handy-Tarif auswählen.
D-Link hat geschrieben:KabelTv Medien Mülheim,
Konnte ich nicht testen, weil keine Onlineprüfung.
D-Link hat geschrieben:Marienfeld Multimedia
Konnte ich nicht testen, weil keine Onlineprüfung. Für mich macht die Aufmachung der Webseite aber mehr den Eindruck, als würden die lokal irgendwelche Satelliten-Anlagen hinstellen und dann darüber ihre Leistungen zur Verfügung stellen. Sprich, die haben kein durchgehendes Netz, sondern bauen viele kleine Insellösungen auf.
D-Link hat geschrieben:Gelsennet
Bei mir, meiner Schwester, Freunden, Verwandten und Bekannten getestet, funzt aber nicht. Werde an den Kooperationspartner Versatel verwiesen, welcher seine Leistungen über Telefonkabel anbietet. Scheinen im Versorgungsbereich aber nicht ausschließlich über Kabelnetz zu gehen, denn Versatel ist kein Kabelnetzbetreiber, sondern ein Telefonnetzbetreiber.
D-Link hat geschrieben:EWT
EWT gibts nicht mehr. Ist jetzt TeleColumbus. Habe es mit der TeleColumbus bei mir, meiner Schwester, Freunden, Verwandten und Bekannten getestet, funzt aber nicht. Und das, obwohl das Netz bei mir definitiv der TeleColumbus gehört. Im Übrigen, dort wo die TeleColumbus funzt, funzt seltsamerweise weder UM, noch KD, noch KBW.
D-Link hat geschrieben:Primacom
Bei mir, meiner Schwester, Freunden, Verwandten und Bekannten getestet, funzt aber nicht.
D-Link hat geschrieben:So die fallen mir schonmal direkt ein!
Ein sehr netter Versuch, ist nur leider nicht geglückt. Wundert mich allerdings wenig, da das alles Insellösungen sind. Klar, örtlich kann man viel aufbauen. Gerade die "großen" Unternehmen, wie M-Net, NetCologne, HanseNet etc. sind da gut im Rennen und ziehen derzeit Glasfasernetze hoch. Landesweit oder bundesweit sind sie aber dennoch nicht aktiv. Darüber hinaus lassen die Insel-Anbieter ebenso wenig die Konkurrenz ins Netz und verhindern somit ebenfalls Marktwirtschaft. Ok, in Köln verlegt NetCologne seine Leitungen parallel zu allen anderen Netzen, aber im Grunde genommen ist das auch schwachsinnig. Wozu 20 parallele Netze, wo keines dieser Netze gegenüber einem anderen Netz einen nennenswerten Mehrwert bringt? Telefonkabel und TV-Kabel ok, aber sobald Glasfaser liegt, reicht ein Kabel vollkommen aus. Jedes zusätzliche Kabel ist schwachsinnig, denn es bringt keinen Mehrwert, weil jeder eh nur einen Anschluss hat. Sprich, es wird nur eine Leitung genutzt und alle anderen liegen immer brach.
D-Link hat geschrieben:Ich habe da ein Zitat gefunden was ich einmal zitieren möchte:
Erstmal Danke an mischobo :winken: :
Wenn der Vermieter sein Eigentum mittels Sat-Einkabellösung über 19,2° Ost versorgt, hat der Mieter auch keine freie Anbieterwahl. Wenn man deinen Ausführungen folgt, hätte Astra hier ein Monopol. :kratz:
:brüll:
Astra nicht, aber der Vermieter, denn kein anderer kann dort seine Leistungen erbringen. Was das aber jetzt hier zu suchen hat, verstehe ich nicht so ganz. Wir sprechen hier ja nicht von Wohn-Eigentümern, sondern Kabelnetzbetreibern. Und ein Wohn-Eigentümer ist bestimmt kein Kabelnetzbetreiber.

Dlog hat geschrieben:jetzt kommt schon das "quasi-monopol"

unitymedia hat kein monopol.....alle über deren netz empfangbaren dienste sind auch anderweitig empfangbar.....punkt
Für die Intellektuell-Einfach-Strukturierten noch einmal. Es geht nicht um deren Leistungen, sondern um deren Netz.
Zuletzt geändert von kecks am 28.11.2009, 11:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dlog » 28.11.2009, 11:10

das mit dem wohneigentümer stimmt nicht.....wenn er nur satelit anbietet in seinem haus und keine andere möglichkeit zulässt (zB kabel), dann besteht hier ein sat-monopol auf diesen örtlich bezogenen bereich

ich darf aber mal wikipedia zitieren:
die Deutsche Telekom, nach wie vor marktbeherrschende Stellung, vor allem in den Ortsnetzen und im Analogbereich abseits der Ballungsräume; es handelt sich hierbei allerdings nicht um ein Monopol im eigentlichen Sinne, da die Telekom zwar größter, aber nicht mehr einziger Anbieter im Telekommunikationsmarkt ist; teilweise wird in den Medien auch bereits von einem Ex-Monopolisten gesprochen;
genau den gleichen fall hast du bei unitymedia

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von gbuw » 28.11.2009, 12:25

Preise hin oder her - wer nicht will muss sich umschauen...

Ich möchte z.B. Unitymedia 3Play aber man gestattet es mir nicht.
"Marienfeld Multimedia" hat was dagegen und eine Alternative ist "der Verein" nun wirklich nicht.
Panasonic TX-P46VT20E-3D
mit Alphacrypt Classic Modul und USB-Aufzeichnung
Panasonic DMP-BDT300-3D
Playstation 3 Slim, Wii
Kabel von Clicktronic
Pioneer VSX-2020-K mit 7.1 Boxensystem von B&W DM603,DM601,AS6,CC6,DS6

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 28.11.2009, 12:55

Dlog hat geschrieben:das mit dem wohneigentümer stimmt nicht.....wenn er nur satelit anbietet in seinem haus und keine andere möglichkeit zulässt (zB kabel), dann besteht hier ein sat-monopol auf diesen örtlich bezogenen bereich
Nein, denn nicht der Vermieter bietet Satelliten-Fernsehen gar nicht an, sondern stellt nur den Zugang zum Angebot von Astra 19,2° zur Verfügung. Das ändert aber nichts daran, dass der Mieter mit Zustimmung des Vermieters nicht eine eigene Sat-Anlage aufstellen oder sich Kabel über einen Kabelnetzbetreiber legen lassen könnte. Ebenso ändert es nichts an der Tatsache, dass der Vermieter seine Anlage nicht auch auf einen anderen Satelliten einstellen könnte oder gar auf mehrere Satelliten.
Dlog hat geschrieben:ich darf aber mal wikipedia zitieren:
die Deutsche Telekom, nach wie vor marktbeherrschende Stellung, vor allem in den Ortsnetzen und im Analogbereich abseits der Ballungsräume; es handelt sich hierbei allerdings nicht um ein Monopol im eigentlichen Sinne, da die Telekom zwar größter, aber nicht mehr einziger Anbieter im Telekommunikationsmarkt ist; teilweise wird in den Medien auch bereits von einem Ex-Monopolisten gesprochen;
genau den gleichen fall hast du bei unitymedia
Das stimmt bei Unitymedia so nicht. Nimmt man einmal Köln und Umland raus, wo mit NetCologne ein zweiter Kabelnetzbetreiber neben Unitymedia existiert, sowie die Inseln, wo TeleColumbus, Primacom und Co STATT Unitymedia regieren, dann gibt es keinen anderen Anbieter neben Unitymedia. Und diese Fläche ist verdammt groß.

Bei der Telekom sieht die Sache anders aus. Die Telekom ist zwar kein Monopolist mehr, hat aber durch ihr Telefonnetz dennoch eine Marktbeherrschende Stellung und würde zu gern ihre Konkurrenz aussperren. Bei anderen TK-Unternehmen, wie zum Beispiel Vodafone, ist das weniger ein Problem, da sie ihre Netze für Konkurrenten öffnen. So bietet 1&1 ihr Angebot nicht etwa über die Telekom an, sondern über das Netz von Vodafone.
Zuletzt geändert von kecks am 28.11.2009, 12:58, insgesamt 1-mal geändert.

kecks
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 28.11.2009, 12:56

Doppel-Post

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Grothesk » 28.11.2009, 12:57

Du bekommst ein Angebot, der Preis ist dir zu hoch, du nimmst das Angebot nicht an.
Wo ist das Problem?
Wenn ich ein Auto möchte, das 300 km/h fährt, dann komme ich da mit einem Polo, der in meinem Budget liegt, auch nicht weit. Und die Kisten, die das können kann und will ich mir nicht leisten. Das Leben ist so grausam!

Es ist ja jetzt nicht so, als wenn es nur den 120MBit-Anschluss gäbe.
Fü mich ist mein 3Play/20.000 was Preis/Leistung angeht der perfekte Tarif.

kecks
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von kecks » 28.11.2009, 13:05

Grothesk hat geschrieben:Du bekommst ein Angebot, der Preis ist dir zu hoch, du nimmst das Angebot nicht an.
Wo ist das Problem?
Das Problem ist, dass ich keine Wahl habe. Ich brauche beispielsweise mehr als 32 Mbit/s oder meinetwegen auch nur mehr als 20 Mbit/s, dann habe ich nur die Wahl den aufdiktierten Preis zu akzeptieren oder auf die 32 Mbit/s bzw. die 122 Mbit/s zu verzichten. Ich kann also nicht sagen, ok, der Preis passt mir nicht, dann gehe ich halt zur Konkurrenz. Denn es gibt keine Konkurrenz. Und der Grund dafür liegt nicht einmal darin, dass keine Konkurrenten gäbe, sondern darin, dass die Konkurrenz aus dem Markt ausgesperrt wird. Oder willst du mir jetzt ernsthaft weiß machen, dass Kabel Deutschland, Kabel BW und/oder andere Anbieter nicht ihre Leistungen anbieten würden, wenn UM ihr Netz öffnet?

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Grothesk » 28.11.2009, 13:13

Wenn ich den Porsche GT3 _brauche_, dann habe ich auch keine Wahl als den Preis zu bezahlen. Dann ist er den Preis aber auch Wert.
Vielleicht _braucht_ man den aber auch nicht. Dann gibt es Autos, die für dein Budget besser passen.

Wenn genügend Nachfrage nach Bandbreite jenseits der 20MBit da ist, dann wird auch ein alternativer Anbieter versuchen ein entsprechendes Produkt zur Verfügung zu stellen. Sei es jetzt Glasfaser oder VDSL.
120MBit ist halt ein absolutes 'Luxusprodukt'. Muss sich nicht jeder erlauben können. Denn erwähnten Porsche kann sich auch nicht jeder erlauben. Nicht umsonst führen Golf-Klasse Autos die Absatzstatistik an.
Zuletzt geändert von Grothesk am 28.11.2009, 13:18, insgesamt 1-mal geändert.

mercedesstern
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von mercedesstern » 28.11.2009, 13:17

Hallo ,imPrinzip hast du Recht nur Konkorenten beleben das Geschäft und somit auch die Preise Mfg

Grothesk
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Grothesk » 28.11.2009, 13:21

Das Konkurrenz das Geschäft belebt ist eine Binsenweisheit.
Und trifft genau bei diesem Beispiel zu 100% zu.
Denn warum gibt es das Produkt 120MBit zuerst in Aachen und Köln?
Genau, weil dort mit NetCologne bzw. NetAachen ein entsprechendes Konkurrenzangebot existiert.
Du siehst, Konkurrenz belebt das Geschäft. Nichts neues also. Und offensichtlich funktioniert es ja.
Jetzt müsste nur noch der Preiswettbewerb greifen. Was die Technik angeht funktioniert es ja bereits.
Mir ist derzeitig der 32MBit-Anschluss schon zu teuer. Aber deswegen würde ich den Tarif nicht als Frechheit bezeichnen.
Ich überlege halt, ggf. im Sommer 2010 auf NetCologne zu wechseln. Wenn das viele Kölner machen, dann denkt UM auch über andere Preise nach.


(Gut, in Plettenberg mag die Situation jetzt wieder ganz anders aussehen. Aber bei entsprechender Nachfrage könnte sich ja ein NetPlettenberg aufmachen und dort auch Glasfaseranschlüsse anbieten)

mercedesstern
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von mercedesstern » 28.11.2009, 13:54

Okay im Raum Köln Aachen sieht die Sache etwas anders aus,hier im nördlichen Münsterlandgibt es nur einen Kabelanbieter und der heist UM.10km weiter hat glaube ich Kabel Deutschland sein Netz.Aber ich muss dir Recht geben,die Preise von UM als Frechheit zu bezeichnen würde ich auch nicht machen Mfg

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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Gehteuch Nixan » 28.11.2009, 15:26

kecks hat geschrieben:
Das Problem ist, dass ich keine Wahl habe. Ich brauche beispielsweise mehr als 32 Mbit/s oder meinetwegen auch nur mehr als 20 Mbit/s, dann habe ich nur die Wahl den aufdiktierten Preis zu akzeptieren oder auf die 32 Mbit/s bzw. die 122 Mbit/s zu verzichten. Ich kann also nicht sagen, ok, der Preis passt mir nicht, dann gehe ich halt zur Konkurrenz. Denn es gibt keine Konkurrenz. Und der Grund dafür liegt nicht einmal darin, dass keine Konkurrenten gäbe, sondern darin, dass die Konkurrenz aus dem Markt ausgesperrt wird. Oder willst du mir jetzt ernsthaft weiß machen, dass Kabel Deutschland, Kabel BW und/oder andere Anbieter nicht ihre Leistungen anbieten würden, wenn UM ihr Netz öffnet?
Du brauchst gar kein 32 oder 122 Mbit/s Zugang.
Wenn Du einen solchen zwingend benötigen würdest hättest Du ihn, sei es von UM oder sonst wen.
In diesem Fall wäre der Preis vollkommen "Latte".
Du brauchst ihn heißt, das Du ihn Gewerblich nutzen möchtest und das wäre eh nicht mit UM möglich.
In diesem Fall hättest du auch gar nicht die Zeit dich hier zu echauffieren und die Fakten nicht zu akzeptieren.

Du willst ihn heißt, du möchtest einem Unternehmen deine Preisvorstellung diktieren.

Ja gut, wir leben zwar in einer Bananenrepublik aber so krumm ist es hier nun mal auch nicht.
Unity 2play 32.000-Selfsat H 30 D2 Sat Antenne (Astra 19.2°)- BildMac miniBild-OS X 10.6-2,53 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor-
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Re: Unitymediapreise sind eine Frechheit

Beitrag von Dlog » 28.11.2009, 15:47

das habe ich sowieso bisher nicht verstanden: wieso gibt es bei UM kein angebot für unternehmen?
es gibt einige unternehmen, die froh wären, wenn sie den UM anschluss nutzen könnten
grade die mittelständischen unternehmen

wenn ich mir zB Q-DSLoffice von QSC ansehe: ein ganz normaler adsl anschluss mit 16mbit download....einziger unterschied zum privaten pendant: eine feste IP adresse...aber das stört nicht, da es genügend günstige alternativen zur standleitung gibt (zB ein server, der sachen wie email und webseite managed und schon juckt einen das nicht mehr, wenn die eigene leitung alle 24h eine neue IP bekommt)

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