Steckdose für Verstärker

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Schoo
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Steckdose für Verstärker

Beitrag von Schoo » 09.10.2009, 12:01

Hallo, ich habe folgendes Problem. Hab vor einigen Wochen 3play bestellt, eine Woche später kam der Technicker und es stellte sich heraus, dass im Raum wo der Verstärker hin soll eine Steckdose fehlt. So weit kein Problem - wir haben uns informiert, dass eine Steckdoseinstallation vom Elektriker nur 50-70 Euro kosten würde und das ist noch tragbar. Als der Elektriker dann erschien stellte sich heraus, dass es nich so einfach geht - es müsse noch ein Sicherungskasten eingebaut werden( ich glaube es hiess FI-Schalter). Dieser kasten ist zwar im Haus vorhanden, allerdings auf dem Dachboden und der Verstärker soll im Erdgeschoss eigebaut werden. Die Materialkosten und der Arbeitsaufwand des Elektrikers steigen natürlich und wir kommen auf 250 Euro! Dabei wollte ich eigentlich zu UM wechseln um zu sparen. Die UM kann zwar nichts dafür, aber den Vertrag zu kündigen kann ich jetzt auch nicht mehr. Der Vermieter übernimmt die Kosten des Elektrikers auch nicht.
Nun meine Fragen: Meine Wohnung liegt sehr nah am Raum wo der Verstärker hin soll - kann ich einfach eine Art Verlängerungskabel dorthin ziehen?
Ist es Versicherungstechnisch in Ordnung?
Akzeptiert auch der Technicker diese Lösung?
Falls es in Ordnung ist - was wenn ich mich nach zwei Jahren entscheide den Vertrag bei UM zu kündigen, kann ich dann so einfach den Verstärker ausschalten? Immerhin ist er eigentlich fürs ganze Haus gedacht, wobei wir zur Zeit die einzigen Kunden bei UM sind.

Ich bedanke mich schon im vorraus
Liebe Grüsse

Moses
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Re: Steckdose für Verstärker

Beitrag von Moses » 09.10.2009, 13:09

Ohne Installation tritt der Vertrag mit UM überhaupt nicht in Kraft.

Habt ihr bisher gar kein Kabel-TV? Dann vielleicht noch mal an den Vermieter wenden, dass der den Kabel-Empfang richten soll (oder ggf. an den Mieterbund). Das ist definitiv Sache des Vermieters.

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Re: Steckdose für Verstärker

Beitrag von Schoo » 09.10.2009, 13:50

Hmm, also wir haben Kabelfernsehen. Und ich habe auch bei UM auch nachgefragt und die meinen, dass es wohl nicht ginge, dass der Verstärker in der Wohnung installiert werden soll.
Heisst es ich kann es noch kündigen? Weil wenn es mit dem Verstärker nicht klappt wäre es ganz schlecht.

Moses
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Re: Steckdose für Verstärker

Beitrag von Moses » 09.10.2009, 14:55

Der Vertrag sollte einfach aufgelöst werden können.

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Re: Steckdose für Verstärker

Beitrag von Schoo » 09.10.2009, 19:11

Vielen Dank für die Beratung. Ich hab heute eine Kündigung geschickt, was eigentlich sehr schade ist, da die UM zur Zeit den besten Preis/Leistung Angebot hat, aber die fehlende Steckdose macht die Sache leider nicht günstig.

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Re: Steckdose für Verstärker

Beitrag von phoenixx4000 » 11.10.2009, 12:56

Schon merkwürdig, daß der UM-Techniker die Steckdose nicht selber gesetzt hat.
Das können Die doch in der Regel mit UM Abrechnen.
Und wo im Keller ein Lichtschalter und eine Abzweigdose ist kann man in der Regel auch eine Steckdose montieren.

Wird aber von verschiedenen Sub's nicht gemacht, weil das ja mit Aufwand verbunden ist und die Monteuere da kaeine Lust drauf haben.
(Oder die Monteure keine Elektrofachkräfte sind!!)

Einen FI-Schalter kann ich mir nicht unbedingt vorstellen, daß der den Setzen muss.
Nur zwei Dinge sind unendlich, Das Universum und die Dummheit der Menschen. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht sicher. (Albert Einstein)
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Re: Steckdose für Verstärker

Beitrag von Bastler » 11.10.2009, 19:33

Wird aber von verschiedenen Sub's nicht gemacht, weil das ja mit Aufwand verbunden ist und die Monteuere da kaeine Lust drauf haben.
(Oder die Monteure keine Elektrofachkräfte sind!!)
Eher letzteres (Aufgrund der Haftung sollte da auch nicht jeder Malergeselle einfach so dran gehen :zwinker: )...
Einen FI-Schalter kann ich mir nicht unbedingt vorstellen, daß der den Setzen muss.
Das nicht, aber wenn man sich mal die Richtlinien der UM durchliest (was vermutlich kaum jemand der "Techniker" überhaupt mal gemacht hat), heißt es darin sinngemäß, dass für den Verstärker eine separat abgesicherte Steckdose vorhanden sein muss. "Offiziell" ist es also mit an den Lichtstromkreis klemmen nicht getan, aber wen kümmert das schon :zwinker: ?
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Re: Steckdose für Verstärker

Beitrag von Dinniz » 11.10.2009, 21:23

Wo wir wieder bei Theorie und Praxis wären .. UM selbst hat früher ihre Anlagen so angeklemmt :D
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Re: Steckdose für Verstärker

Beitrag von Bastler » 12.10.2009, 17:23

UM hat sogar NE4 Anlagen ganz ohne Steckdosen und stattdessen nur ne Kupplung von nem Verlängerungskabel am NYM im BVT baumeln :D.
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Re: Steckdose für Verstärker

Beitrag von Radiot » 13.10.2009, 01:58

Wobei ich mich frage wo der bisherige Verstärker sitzt...
Übergabepunkt sollte im Keller sitzen( wobei die auch gern mal an der Fassade oder im Wohnzimmer hängen), wieso dann seperat nen Verstärker ins Erdgeschoss setzen?

Der HÜP sitzt bei euch im Haus, ist aber nicht angeschlossen? Bzw. das Haus nicht auf Kabelempfang vorbereitet?
Wenn der Hausanschlussraum in der Nähe ist sollte es doch ein kleines sein dort Strom herzubekommen, oder bekommt Ihr den Strom von Überlandleitungen?

Kenne von UM eigentlich auch nr das die nächstbeste Steckdose genommen wird und da kein HeckMeck gemacht wird, ausser bei Neuverkabelungen... :brüll:
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Re: Steckdose für Verstärker

Beitrag von elo22 » 13.10.2009, 04:45

phoenixx4000 hat geschrieben:Schon merkwürdig, daß der UM-Techniker die Steckdose nicht selber gesetzt hat.
Das ist vollkommen in Ordnung. Nur beim EVU/VNB eingetragene Elektroinstallationsfirmen dürfen da ran.
phoenixx4000 hat geschrieben:Und wo im Keller ein Lichtschalter und eine Abzweigdose ist kann man in der Regel auch eine Steckdose montieren.
Absolutes NoNo. Jede Installation muss durch VDE Messung überprüft werden.
phoenixx4000 hat geschrieben:Einen FI-Schalter kann ich mir nicht unbedingt vorstellen, daß der den Setzen muss.
Doch seit Februar keine (Laien)Steckdose bis 20 A ohne 30 mA RCD.

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Re: Steckdose für Verstärker

Beitrag von Schoo » 13.10.2009, 19:17

chaosschiffer hat geschrieben:Wobei ich mich frage wo der bisherige Verstärker sitzt...
Übergabepunkt sollte im Keller sitzen( wobei die auch gern mal an der Fassade oder im Wohnzimmer hängen), wieso dann seperat nen Verstärker ins Erdgeschoss setzen?

Der HÜP sitzt bei euch im Haus, ist aber nicht angeschlossen? Bzw. das Haus nicht auf Kabelempfang vorbereitet?
Wenn der Hausanschlussraum in der Nähe ist sollte es doch ein kleines sein dort Strom herzubekommen, oder bekommt Ihr den Strom von Überlandleitungen?

Kenne von UM eigentlich auch nr das die nächstbeste Steckdose genommen wird und da kein HeckMeck gemacht wird, ausser bei Neuverkabelungen... :brüll:
Wir haben im Haus keinen Keller :smile: Wir haben nur einen kleinen Raum im Erdgeschoss wo alle Stromzähler drin sind und "Das Ding"(sorry, aber ich kenne mich mit diesen Sachen wenig aus) wo der Verstärken dran sollte. Die Steckdose sollte den Gemeinschaftszähler anzapfen, andere Möglichkeit gibt es im Haus nicht, so zumindest der Elektriker und warum soll er auch lügen.

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Re: Steckdose für Verstärker

Beitrag von HariBo » 13.10.2009, 19:21

Das alle Anschlüsse in einem Versorgungsraum sind, egal ob Keller oder EG ist normal. Ebenso normal ist es, dass der Verstärker an den Allgemeinstrom angeschlossen wird, da er im Normalfall ja auch alle versorgt.

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Re: Steckdose für Verstärker

Beitrag von Schoo » 13.10.2009, 19:29

Ist es möglich diesen Verstärker auch in der Wohnung einzubauen?

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Re: Steckdose für Verstärker

Beitrag von Visitor » 13.10.2009, 20:05

Wird von UM nicht unterstützt, da der Verstärker: 1. Allgemein zugänglich sein soll. 2. Nur vor der allgemeinen
Hausinnenverkabelung installiert wird, um eine vernünftige Betriebssicherheit und generelles Funktionieren zu garantieren.(Rückkanalfähigkeit) 3. Somit Fuscherinstallationen begrenzt werden. 4. Der Verstärker am Potentialausgleich angeschlossen werden kann. etc.

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Re: Steckdose für Verstärker

Beitrag von Bastler » 13.10.2009, 20:09

Ist ja soweit auch i.O., der Verstärker soll ja eben nur die Leitungs und Verteildämpfung ausgleichen, nicht das Signal erhöhen (dass kann er auch gar nicht ohne die Signalqualität zu verschlechtern).
Und das ergibt eben nur Sinn, wenn er am Beginn der Leitung sitzt und nicht am ende oder irgendwo mittendrin, wo vom zu verstärkendem Signal schon nur noch ein Bruchteil ankommt...
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Re: Steckdose für Verstärker

Beitrag von phoenixx4000 » 17.10.2009, 03:02

elo22 hat geschrieben:
phoenixx4000 hat geschrieben:Schon merkwürdig, daß der UM-Techniker die Steckdose nicht selber gesetzt hat.
Das ist vollkommen in Ordnung. Nur beim EVU/VNB eingetragene Elektroinstallationsfirmen dürfen da ran.
1.) Da hab ich als gelernter Elektroinstallateur eh keine Verträge mit, da ich die installieren darf.
2.) Es gab mal eine Sonderregelung bezüglich RFT's die durften mal eine Steckdose zur nächstgelegenen Abzweigdose installieren.

Prinzipiell geht mir das eh am A.... vorbei, da ich z.Z. nicht für UM oder dergleichen fahre.
elo22 hat geschrieben:
phoenixx4000 hat geschrieben:Und wo im Keller ein Lichtschalter und eine Abzweigdose ist kann man in der Regel auch eine Steckdose montieren.
Absolutes NoNo. Jede Installation muss durch VDE Messung überprüft werden.
Das die Installierte Steckdose auf Betriebssicherheit geprüft werden muss ist selbstredend.
elo22 hat geschrieben:
phoenixx4000 hat geschrieben:Einen FI-Schalter kann ich mir nicht unbedingt vorstellen, daß der den Setzen muss.
Doch seit Februar keine (Laien)Steckdose bis 20 A ohne 30 mA RCD.

Lutz
FI-Schalter sind nur dann zu setzen, sofern keiner vorhanden ist !! (Trifft alledings meist nur in Altbauten zu.)
Es ist nicht notwendig in einer Anlage mit vorhandenem RCD einen zusätzlichen für den UM Verstärker zu verbauen !!!!
Diese Aussage wirst Du in keiner VDE-Vorschrift finden.
Hier trifft deine Aussage sicherlich zu, daß die Anlage durch einen Elektrofachbetrieb umgerüstet werden müsste.
Ich gehe mal davon aus, daß hier wohl eher ein Leitungsschutzschalter (Sicherung) gemeint ist und die Steckdose, die mit 20 Ampere Abgesichert werden darf, die musst Du mir erst mal zeigen. Eine normale SchuKo Steckdose darf maximal mit 16 A vorgesichert werden!
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