Unitymedia und die EWT

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Stargunk
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Unitymedia und die EWT

Beitrag von Stargunk » 10.03.2009, 16:51

Hallo liebe Forenteilnehmer,

ich habe hier im Forum schon über die Litanei gelesen, wenn man in einem Gebäude wohnt, bei dem die Unitymedia keine Vermarktungsrechte besitzt. Genau in dieser Situation befinde ich mich nun auch. Laut Aussage von Unitymedia ist es technisch kein Problem, nur es fehlen die Vermarktungsrechte. Diese liegen bei EWT/Telecolumbus. Nach dem Einzug habe ich mal den Keller inspiziert und dort den HÜP vorgefunden und einen Verteilkasten mit Aufschrift "Bosch Breitbandkommunikation". In den Wohnungen befinden sich auch noch alte Bosch-Antennendosen. Da vom Verteiler im Keller nur sehr wenige Kabel in Richtung Wohnungen gehen, gehe ich davon aus dass es sich um eine Baumstruktur handelt. Nun hätte ich an Euch ein paar Fragen, die ihr mir hoffentlich beantworten könnt. Was mich an dieser ganzen Sache stutzig macht, ist folgendes: Unsere ganze Stadt ( 58332 Schwelm) ist mittlerweile ausgebaut worden. In meiner alten Wohnung war auch die EWT zuständig und dort hatte ich bis zuletzt Unitymedia. Warum ist es so dass es also von Haus zu Haus verschieden ist, obwohl es jeweils EWT ist? Wie werden denn die Vermarktungsrechte verteilt? In meinem naiven Denken habe ich gedacht, dass Unitymedia nun für ganz Schwelm die Vermarktungsrechte besitzt. Das zweite ist, dass die komplette Straße in der ich nun wohne Unitymedia nutzen kann, nur mein Wohnhaus nicht und eines dahinter, was identisch gebaut ist. Es ist also wie eine "Insel", die kein Unitymedia nutzen kann. Kann da auch ein technischer Grund dahinterstecken? Müsste es rein technisch gesehen nicht auch bei uns möglich sein, wenn alle Häuser drumherum keine Probleme haben ? Ich habe jetzt einen Brief an EWT/Telecolumbus geschrieben, in dem ich um eine Freigabeerlaubnis für Unitymedia gebeten habe ( dies soll wohl bei vielen Nutzern funktioniert haben laut Aussage von UM).

Wie schätzt ihr die Situation ein?


Vielen Dank für Eure Hilfe und liebe Grüße

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Re: Unitymedia und die EWT

Beitrag von gordon » 10.03.2009, 17:09

mal wild spekuliert: die Netzebene 4 (also Hausverkabelung) ist einfach nicht gut genug und EWT hat kein Interesse daran, sie auszubauen - und gibt das Haus nicht für UM frei.
Aber warte erstmal auf die Antwort von EWT.

Stargunk
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Re: Unitymedia und die EWT

Beitrag von Stargunk » 11.03.2009, 11:27

Danke für deine Antwort. Kurios wäre dann, warum dies bei den anderen Häuser ringsherum nicht der Fall ist ( Sind alles Altbauten) aber deine Erklärung ist plausibel. Jetzt mal eine etwas "sarkastische" Frage: Was müsste denn an der Hausverteilung kaputt gehen, damit EWT gar keine andere Wahl hat als die ganze Hausverkabelung zu modernisieren?

Viele Grüße

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Re: Unitymedia und die EWT

Beitrag von DigiBC » 11.03.2009, 20:25

Du bist nicht allein!
Ich leide genau unter derselben Konstellation! :wein:

Zu allem Übel hat TC auch noch den Preis um 76% auf € 12,14 erhöht, so dass meine Mietnebenkosten entsprechend erhöht wurden. Das halte ich für ziemlich dreist, denn eine Modernisierung der Kabelanlage ist nicht in Sicht ist. :wut:
Dabei würde aufgrund der hochwertigen verbauten passiven Elemente (Verzweiger, Dosen) ein Austausch der Verstärker reichen, um den vollen Frequenzbereich (oberhalb von 470 MHz) bereitzustellen.
Für Rückkanaltauglichkeit (Internet, Telefon) wären vermutlich jedoch größere Umbauten notwendig, denn es gibt keine echte Sternverteilung. (Von den Verteilern im Keller gehen gemeinsame Stammleitungen für jeweils 3 - 4 Wohneinheiten in die Wand.)
Für den Anfang würde mir die Modernisierung der Verstärker reichen, denn dann könnte ich wenigstens alle Digital-Programme sehen, für die ich an UM zahle... :mussweg:

Grüße - DigiBC

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Re: Unitymedia und die EWT

Beitrag von Bastler » 11.03.2009, 20:37

Für Rückkanaltauglichkeit (Internet, Telefon) wären vermutlich jedoch größere Umbauten notwendig, denn es gibt keine echte Sternverteilung. (Von den Verteilern im Keller gehen gemeinsame Stammleitungen für jeweils 3 - 4 Wohneinheiten in die Wand.)
wenn es wirklich nur 3-4 Dosen je Strang sind und das Kabel brauchbar ist, geht das selbstverständlich auch in einer Baumstruktur (draußen in der Straße liegen eh alle Hausanschlüsse in Baumstruktur :zwinker: ). Das geht mit Sicherheit sogar 100 mal besser, als eine Sternverkabelung mit Minicoax...
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Re: Unitymedia und die EWT

Beitrag von DigiBC » 11.03.2009, 21:49

Bastler hat geschrieben:wenn es wirklich nur 3-4 Dosen je Strang sind und das Kabel brauchbar ist, geht das selbstverständlich auch in einer Baumstruktur
Danke für den Hinweis, das ist gut zu wissen! Aber - wie gesagt - es gibt hier keinerlei Anzeichen, dass der NE4-Netzbetreiber TC an eine Modernisierung denkt. Es lässt sich ja auch ohne Investitionen Geld verdienen...

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Re: Unitymedia und die EWT

Beitrag von Stargunk » 12.03.2009, 13:13

Vielen Dank für die vielen Antworten,

núr nochmal zurück zu einer Frage: Was müsste in der Anlage kaputt gehen, damit die EWT auf jeden Fall die anlage erneuern muss? Der HÜP, die Verteilung? Die Kabel?

Gruß

Stargunk

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Re: Unitymedia und die EWT

Beitrag von gordon » 12.03.2009, 13:19

was hast du vor? :kratz: :nein:

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Re: Unitymedia und die EWT

Beitrag von Stargunk » 12.03.2009, 14:25

....eigentlich nichts. Nur müsste man die EWT vielleicht mal auf ein defektes Bauteil aufmerksam machen damit die Anlage modernisiert wird.

Gruß

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Re: Unitymedia und die EWT

Beitrag von derfalk » 12.03.2009, 15:58

Tjo, selbes Trauerspiel hier in Wuppertal bei der GWM :wut: Die haben ein übeles Angebot der GWM unterbreitet, was für eine kleine Genossenschaft überhaupt nicht zu realisieren ist :kafffee:

Vor 3 Wochen war auf einmal Internet/Telefon für mein Haus verfügbar lt. Onlineportal. Ich direkt bestellt und nach ner Woche kam die Bestätigung, das umgestellt wird :glück: , schnell nochmal im Portal reingeschaut und was sehe ich da: :kratz:

NICHT VERFÜGBAR

Ich direkt bei der Hotline angerufen und siehe da: Datenbankfehler, Ausbau technisch NICHT möglich :wand: :heul:


... also weiter warten oder 230 Volt auf die Kabelanschlüsse :kratz:

klaus1972
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Re: Unitymedia und die EWT

Beitrag von klaus1972 » 12.03.2009, 22:51

ich spekuliere auch mal wild *nachdenk*

bin zu der meinung gekommen das ihr alle keinen plan von tc anlagen habt .... :)


wenn es sich um tc großanlagen handelt, die nur auf 450 mhz laufen, werden diese komplett umgerüstet. dort ist es nicht möglich mal eben einen verstärker zu tauschen und schwupps sind die vollen 862 mhz da. da dort bis zu 2500 wohneinheiten über einen üp laufen können. und trotz der "hochwertigen" komponenten, müssen diese alle getauscht werden, da es sich meistens nicht um klasse a spezifizierte bauteile handelt.

oft werden diese anlagen begleitet von defekten querverkabelungen, nicht mehr ganz so frische erdkabel und uralten steckern, verbindern ect. pp.

der ganze schrott der da hängt neigt nur dazu störungen zu produzieren, und ist teilweise nicht mehr anständig einpegelbar, da die anlagen zu enormen schräglagen neigen, oder der s02 dort nicht richtig funktioniert, wegen den dosen oder einfach nur weil die digitalen signale kaputt sind.

kleine objekte, wo der techniker max. 2 verstärker setzen muss, darf dieser ohne abspache mit um umbauen. und ggf. darf auch eine neue we-zuleitung gezogen werden.

das mit den baumverkabelungen ist weiterhin so eine sache, funktionieren tun sie natürlich, allerdings ist alles mit mehr als 3 dosen kaum noch einzuschätzen, wenn nicht alle dosen im strang getauscht werden. und viel zu oft auch grund für störungen, weil mal wieder nen nachbar rumfummelt, oder weil die kabel aus dem baumverkabelungszeitalter mal wieder viel zu alt sind.

kurz gesagt, wenn da nen alter bosch kasten hängt und der üp nicht im haus ist, oder ein haus weiter, dann wirst du erstmal warten müssen bis der umbau wirklich kommt.
gruß klaus

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Re: Unitymedia und die EWT

Beitrag von Stargunk » 13.03.2009, 11:07

Hallo Klaus,


danke für die Antwort. Also der HÜP liegt direkt bei uns im Haus. Es gehen 3 Kabel in Richtung Wohnungen, wobei insgesamt 7 Wohnungen im Haus sind. Also müsste doch eigentlich nur der HÜP getauscht werden und ein Verstärker gesetzt werden. Das neue Kabel von meiner Wohnung in den Keller will mir der Vermieter ziehen....

Gruß

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Re: Unitymedia und die EWT

Beitrag von DigiBC » 13.03.2009, 20:10

klaus1972 hat geschrieben:(...) bin zu der meinung gekommen das ihr alle keinen plan von tc anlagen habt ....
wenn es sich um tc großanlagen handelt, die nur auf 450 mhz laufen, werden diese komplett umgerüstet. dort ist es nicht möglich mal eben einen verstärker zu tauschen und schwupps sind die vollen 862 mhz da. (...)
Na, na, wer wird denn so etwas behaupten... :nein:

Zumindest bei der hier vorhandenen soliden Verkabelung bin ich mir mehr als sicher, sofern alle 120 Wohneinheiten meines Vermieters ähnlich angeschlossen sind. Den Übergabepunkt und die Verstärkereinheiten habe ich zwar noch nicht sehen können (dürfen), aber von dem Rest der 1991 gebauten Anlage habe ich mir ein gutes Bild gemacht.
Ich werde die Verkabelung mal kurz beschreiben:
  • Entlang der Häuserreihe verläuft im Keller eine dicke Stammleitung, die pro Haus an jeweils zwei Stellen durch einen 2-fach Breitband-Abzweiger (Kathrein EAD 12) (bis 2.150 MHz ohne Rückkanalfähigkeit) unterbrochen wird.
  • Die abzweigenden Koaxkabel (mit Geflecht, Folie und Innenleiter aus Kupfer) versorgen in Reihe geschaltet jeweils 3 - 4 Wohneinheiten (Dosen).
  • Die verbauten Anschlussdosen (Kathrein ESD 44) sind bis 2.150 MHz spezifiziert und sogar eingeschränkt rückkanaltauglich (das heißt bis 47 MHz).
Die verwendeten passiven Komponenten wären somit prinzipiell für den vollen UHF-Frequenzbereich bis 862 MHz geeignet. (Für Telefon und Internet wären jedoch die Verteiler und wahrscheinlich auch die Anschlussdosen auszutauschen.)
S02 klappt bei mir übrigens auch wunderbar (allerdings verwende ich eine andere Anschlussdose)...

Außerdem gibt es weitere Anzeichen dafür, dass der Austausch weniger aktiver Komponenten (Verstärker) genügen würde, denn oberhalb von 470 MHz ist nicht abrupt Ende. Die Signalstärke nimmt darüber zwar fast logarithmisch ab, aber bis etwa 530 MHz (K28) reicht es noch für störungsfreien Digital-Empfang; bei 538 MHz (K29) kommt es zu Aussetzern, darüber ist praktisch Schluss. Wären mehrere veraltete Verstärkerstufen hintereinander geschaltet, wäre das so bestimmt nicht möglich...

Aber was soll's: Der "Wegelagerer" TeleColumbus (EWT) kann es sich leisten, die Preise drastisch zu erhöhen und keinen Cent für Modernisierung auszugeben... :motz:

Grüße - DigiBC

:hate-hav:

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Re: Unitymedia und die EWT

Beitrag von klaus1972 » 14.03.2009, 00:44

hi digi :)

das problem ist nicht die bandbreite der bauteile, sondern die klasse a spezifizierung. diese ist bei den bauteilen aus dem baujahr mit sicherheit nicht gegeben. und wenn dann die anlagen nur plump auf 862 mhz aufgerüstet werden, wäre die anlage längst nicht rückkanalfähig, was dann wiederum doppelte kosten und aufwand bedeuten würde. und bei dem neubau der anlagen werden genaue planungen erarbeitet, welche nach einem erneuten umbau auch wieder hinfällig wären.
die verstärker haben z.b. alle die eigenschaften das nicht bei punkt 450 mhz oder 606 mhz schluss ist, sondern meistens geht die bandbreite noch etwas weiter. alte fuba verstärker die bis 450 mhz ausgelegt sind, haben teilweise die eigenschaft die vollen 862 mhz mit zu verstärken. dummerweise kann dann aber niemand den fehlerlosen betrieb in diesen frequenzbereich gewährleisten.

ist zwar doof für den einzelnen, aber es geht leider nicht anders, zum einen um arbeit zu sparen und zum anderen um die kosten niedrig zu halten. ausserdem würd jedes andere vorgehen nur dafür sorgen das störungen vorprogrammiert sind.

und grundsätzlich wird bei neuen anlagen eine sternverkabelung gebaut, damit man jeweils die leitung den wohneinheiten zuordnen kann, und damit man im notfall auch sperrungen vornehmen kann, die z.b. durch die alten kathrein dosen ausgelöst werden können, in form einer einstrahlung, die diese dosen nicht verhindern.

und laut dibkom sind mehr als 3 dosen in einer baumverkabelung nicht erwünscht und schon gar nicht in verschieden wohneinheiten, gibt immer mal nen nachbar der renoviert und meint er muss die dose beim tapezieren ausbauen und danach geht ein stockwerk höher nix mehr.

@stargunk

wenn eh nen neues kabel von euch gezogen wird, dann wird der üp getauscht, die anlage umgebaut, und eine sogenannte 2fach 4fach lösung eingebaut, das heisst das signal wird gesplittet und die altverteilung per rückkanalsperre gefiltert. das neue kabel wird dann auf einen 4fach verteiler aufgelegt. bei tc-objekten ist diese bauweise vorgegeben. das du ein neues kabel ziehst kommt der qualität zu gute und sorgt dafür das der techniker nicht in versuchung kommt, eines der alten kabel nimmt.


wenn irgendwas sein sollte, steh ich gern zur verfügung. ich seh nämlich leider viel zu viel mist den irgendwelche "techniker" machen.
gruß klaus

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Re: Unitymedia und TC (vormals EWT)

Beitrag von DigiBC » 14.03.2009, 10:48

Hallo klaus1972!

Ob Du's glaubst oder nicht, die hier verbauten Verteiler und Dosen von 1991 sind laut Kathrein Klasse A. Den Kabeltyp kann ich zwar nicht identifizieren, es macht aber einen sehr soliden Eindruck. Ich habe einige viel neuere Inhouse-Kabelanlagen gesehen, bei denen deutlich schlechteres Material verbaut ist. Und ich persönlich kenne auch kein Gebäude, wo das Netz derart gut abgeschirmt ist (der nahe starke Sender vom Bonner Venusberg kommt nicht durch und auf UKW kann ich in meiner Wohnung kein Kabelleck empfangen), wobei das natürlich auch sehr von der Qualität der Geräteverkabelung der anderen Bewohner abhängt.

Zurück zum eigentlichen Thema:

Ich verstehe Deine Punkte, keine Frage. 8)

Trotz meines Optimismus kann ich natürlich nicht behaupten, dass die vorhandene Anlage bei fachgerechter Einpegelung an der oberen Bandgrenze bei 862 MHz (also bei fast doppelter Frequenz) noch fehlerfrei arbeiten würde.
Ich denke aber schon, dass neue Verstärker die nutzbare Frequenzbandbreite deutlich erhöhen würden, was ein spürbarer Fortschritt bei geringem Kostenaufwand wäre.
Dass sich TC scheut, in eine Modernisierung mit kompletter Neuverkabelung und Rückkanalfähigkeit investieren zu wollen, mag irgendwo ja noch nachvollziehbar sein (zumal der Vermieter entsprechenden Umbauten zustimmen muss), aber wenn TC dann für den überholten "Analoganschluss" (diesen Status hat die Anlage laut TC-Hotline) eine massive Preiserhöhung (von € 6,90 auf € 12,14) durchsetzt, halte ich das für sehr dreist... :sauer:

Da Du offenbar "Insider-Erfahrungen" mit TC hast, würde mich mal interessieren, unter welchen Voraussetzungen sich TC überhaupt um Modernisierungen seiner NE4-Netze kümmert (beispielsweise bei einer Größenordnung von ca. 120 Haushalten), wenn ein Signallieferungsvertrag mit UM besteht? :question:

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Re: Unitymedia und die EWT

Beitrag von klaus1972 » 14.03.2009, 16:47

prioritäten werden da kaum gesetzt, aber wenn euer gebiet im rückkanalfähigen bereich liegt, kann es durchaus helfen, mal zu klären wieviel interesse an telefon und internet besteht, um ggf. konkrete vorbestellungen laufen zu lassen.

sowas wird dann auch an die verantwortlichen personen heran getragen und kann durchaus dazu führen das anlagen vorgezogen werden, evtl. sollte man dies auch zeitgleich bei der wohnungsverwaltung tun, damit diese beiden dann alles abklären können, weil evtl. kosten geteilt werden, oder um die anlagen baut und die verwaltung z.b. das kabel verlegen in auftrag gibt.

meistens wissen die bewohner kaum etwas von den möglichkeiten, oder kümmern sich halt nicht drum, weil ja alles schon so lange läuft und geben sich dann auch mit minderwertigen dsl-anschlüssen zufrieden. und oft ist das interesse groß sobald sie erfahren was machbar wäre und man dabei noch sparen kann.

ich hab da schon erlebt das jemand aus eigener initiative was aus den boden gestampft hat, so das der umbau recht flott lief und nach fertigstellung der anlage beinahe 50% der leute zu um wechselten, das ganze war in einer anlage von ca. 250 wohneinheiten.

ist halt wie im normalen verkaufsmarkt, wo angebot und nachfrage bestimmen was passiert, und solang die nachfrage niedrig ist, wird man sich erst um gebiete kümmern in denen mehr potenzielle kunden vorhanden sind.

vielleicht klärst du mal ab, wieviel kundenpotenzial vorhanden ist, um ein sehr entscheidenes druckmittel zu haben, unterm strich gewinnt um kunden dadurch und für die verwaltung ist die modernisierung auch eine wertsteigerung der objekte.
gruß klaus

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Re: Unitymedia und TC (vormals EWT)

Beitrag von DigiBC » 15.03.2009, 10:24

Danke für Deine Hinweise.

Tja, vielleicht sollte ich wirklich eine "Bürgerinitiative" gründen... :roll:
Ich bezweifle aber, dass ich genügend Interessenten zusammenbekommen würde: Der Rentner-Anteil ist sehr hoch und für die Freaks wäre sogar VDSL verfügbar. Außerdem ist mein eigenes Interesse an 2play / 3play derzeit gering, da mein DSL-Vertrag noch über 1 Jahr läuft (und mir meine knapp 12 Mbit vorläufig noch reichen).
Wie gesagt, mir geht es primär um die technische Empfangbarkeit aller vorhandenen Kabel-Programme. (Irgendwie kann es ja nicht sein, dass ich für "ausgeblendete" Digital-Programme mitbezahle, die ich über DVB-T kostenfrei und ohne Aufwand hereinbekomme...)

Auch wenn ich befürchte, dass meinem Vermieter aufgrund eines langjährigen Vertrages mit TC die Hände gebunden sind, werde ich es mal über diesen Weg versuchen. Vielleicht reagiert er ja auf das Schlüsselwort "Wertsteigerung des Objekts"...
:trippeln:

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Re: Unitymedia und die EWT

Beitrag von derfalk » 14.05.2009, 07:04

So, UMS haben nun die Leitungen "gekappt" für ca. 500 Haushalte in der Genossenschaft. Wir bekommen zwar noch TV aber sind nun offiziell vom Netz Vertraglich getrennt und haben alle ein Sonderkündigungsrecht (ein Mitarbeiter bestätigte mir das nun in einer E-Mail!). Schade, aber bei uns wollten die scheinbar nicht ausbauen, und wir liegen Mitten in Wuppertal :(

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