Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.
mischobo
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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von mischobo » 20.12.2008, 11:13

Moses hat geschrieben:
Sollte Unitymedia bis dahin allerdings die Preise erhöhen, wären Kunden hiervon nicht betroffen, da ihr Vertrag infolge der Abmahnungen der Verbraucherzentrale NRW keine wirksame Preiserhöhungsklausel enthält.
Sollte das wirklich eintreten, dann kann das nur schief gehen... ;)
... merkwürdige Aussage der Verbraucherzentrale. Wenn die Erhöhung des Kabelanschlussentgeltes aufgrund allgemein gestiegener Kosten geschieht, sind die Preiserhöhungsklauseln der bisherigen AGB wirksam. Diese Klausel wurde auch in die neuen AGB übernommen. Anders sieht es bei Pay-TV aus.
Aber selbst wenn Unitymedia die Preise für Pay-TV erhöhen sollte und dem Kunde die Möglichkeit eines Widerspruches einräumt, ist das rechtlich in Ordnung. Widerspricht Kunde, wird die Preiserhöhung nicht wirksam und sein Vertrag bis zum Ende der Vertragslaufzeit zu den alten Konditionen fortgeführt. Ich glaube aber nicht, dass Unitymedia die Preise für laufende Pay-TV-Abos erhöhen wird ...

Ph03n1xX
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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von Ph03n1xX » 20.12.2008, 11:22

Eriado hat geschrieben:Das heißt aber sicher nicht das man sein 3 play 20000 kündigen kann, nur weil es nächstes Jahr die 30 euro anstatt der 25 euro (Promotion) kostet. :D
warum sollte das nicht gehen?

ich habe einen 12 monats vertrag über 25euro im monat für 3play 20000 gemacht.

wenn es dann plötzlich 30 kostet ist es doch ganz klar über den 5%

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Eriado
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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von Eriado » 20.12.2008, 12:00

Ph03n1xX hat geschrieben:
Eriado hat geschrieben:Das heißt aber sicher nicht das man sein 3 play 20000 kündigen kann, nur weil es nächstes Jahr die 30 euro anstatt der 25 euro (Promotion) kostet. :D
warum sollte das nicht gehen?

ich habe einen 12 monats vertrag über 25euro im monat für 3play 20000 gemacht.

wenn es dann plötzlich 30 kostet ist es doch ganz klar über den 5%
Du kannst zwar innerhalb der normalen Frist kündigen (12mon.), aber nicht weil das 3Play 30 euro kostet.
Da du ja darüber vorher informiert wurdest und du den Vertrag nach den 14 Tagen Widerrufsrecht so anerkannt hast. :zwinker:
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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von Grothesk » 20.12.2008, 12:02

Dann kündigst du aber nicht unter Berufung auf die 5%-Klausel sondern kündigst ganz normal fristgerecht deinen Vertrag zum Ende der Mindestvertragslaufzeit.
Unitymedia Angebotstext hat geschrieben:Wenn Sie jetzt einen Vertrag über 2play 20.000 oder 3play 20.000 (regulärer Preis 30,- Euro mtl.) abschließen, profitieren Sie während der gesamten Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten vom reduzierten Aktionspreis in Höhe von 25,- Euro pro Monat.

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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von Ph03n1xX » 20.12.2008, 12:11

Grothesk hat geschrieben:Dann kündigst du aber nicht unter Berufung auf die 5%-Klausel sondern kündigst ganz normal fristgerecht deinen Vertrag zum Ende der Mindestvertragslaufzeit.
Unitymedia Angebotstext hat geschrieben:Wenn Sie jetzt einen Vertrag über 2play 20.000 oder 3play 20.000 (regulärer Preis 30,- Euro mtl.) abschließen, profitieren Sie während der gesamten Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten vom reduzierten Aktionspreis in Höhe von 25,- Euro pro Monat.

ja gut...das ist klar....

ich meinte auch mehr wenn die jetzt während meiner MVL ankommen udn die preise erhöhen wollen

dann darf ich ja fristlos kündigen,

das ich nach 12 monaten wieder 30 bezahlen soll ist mir schon klar ;)

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Eriado
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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von Eriado » 20.12.2008, 12:24

Ich denke (hoffe :D )das UM sich dieser Klausel bewusst ist und die Preiserhöhungen unter 5% ansetzt.
Ich würde aber gern mal wissen was mit den Kunden passiert die den neuen AGB`s widersprechen.
In den AGB`s steht ja das sich UM das Recht vorbehält diese Kunden zu kündigen.
Die Frage ist jetzt:
Innerhalb der MVLZ oder nach der Widerrufsfrist im Februar?
Jeder Mensch hat ein Recht auf meine Meinung! :)

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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von 2bright4u » 20.12.2008, 12:29

Diese Frage ist nun schon etwa das dritte Mal in diesem Thread gestellt und beantwortet worden... :zwinker:
ENDLICH OHNE UM!!!

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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von gordon » 20.12.2008, 12:46

Eriado hat geschrieben: Innerhalb der MVLZ oder nach der Widerrufsfrist im Februar?
zum Ende der MVLZ

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Eriado
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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von Eriado » 20.12.2008, 13:13

Sorry... Ihr habt ja recht. Hab ich wohl geschlafen :schnarch:

Mal ne andere Frage:

Wer von euch hat sich jemals die AGB`s in irgendwelchen Internetforen/Onlinegames/oder sogar Softwaredownloads(jaa das sind Lizensvereinbarungen) komplett durchgelesen ?

Kleines Beispiel:

Ich habe im hohen Norden(Schortens); mal für den Bahncardservice gearbeitet.
Die häufigsten Eskalationen am Telefon gab es, weil der KD steif und fest behauptet hat, nie ein Abo unterschrieben zu haben.

Es stand zum ersten in den AGB`s und zum zweiten stand/steht auf dem Schein (den man Ausfüllen und Unterschreiben muss!!) groß und breit(in roter Schrift):IHR BAHNCARD 25/50 ABO .

Was ich damit sagen will ist folgendes:

Jeder Unterschreibt/Bestätigt tag täglich irgendetwas, ohne es vielleicht zu Verstehen.
Aber bei den AGB`s von UM (Die diesmal sogar von der VBZ abgesegnet sind) gibt es immernoch negative Aussagen.
Es ist natürlich nicht Verboten(und schon garnicht in einem Forum) darüber zu Diskutieren.
Aber wenn ich zu meinem Freund nach Bochum fahre(oder mit ihm Telefoniere), der für diesen Laden arbeitet und er mir erzählt,
das Kunden täglich Ausrasten wegen aktualisierter AGB`s die keinen Nachteil für den Kunden darstellen.
Dann Frage ich mich, wie viel Langeweile können Menschen haben?
Und wenn sie diese Zeit schon haben, wieso Vertelefonieren sie 14ct/min., anstatt vernünftig zu lesen oder sich in diesem Forum zu Informieren.
Deutschland deine Kinder :D
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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von nappi » 24.12.2008, 01:06

also bei einer 5 % erhöhung kein kündigungsrecht ? lool habe grade mein KFZ versicherung gekündigt wegen 1 % erhöhung der beiträge mit dem sonderkündigungsrecht.

bei manchen leuten fehlt echt was im hirn, am besten 50 % erhöhung und kein recht irgend etwas zu machen.
meine verstehe es sowieso nicht das viele leute echt verträge mit UM machen wir wohnen in NRW oder HESSEN (UM ausbaugebiet) und genau da gibt es DVB-t die qualität ist zwar nicht so gut wie die ÖR im kabel aber mit den privaten kann dvb-t mithalten und es ist komplett umsonst 26 programme, leute kündigen und nochmal kündigen somit waere UM erledigt denn die brauchen euer geld denn die sind hoch verschuldet und 2015 wird der laden dicht gemacht denn dann müssen sie zahlen oder neue verträge machen
ENDLICH SAT TV MIT ALLEN HDTV PROGRAMMEN

Der Kabelanschluss bleibt Aber !!!!!!!!
Da ich zwangsverkabelt Bin

http://www.stupidedia.org/stupi/RTL <--- sollte jeder mal gelesen habe

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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von mischobo » 24.12.2008, 02:18

@nappi

... ich kann auch DVB-T nutzen. Der Sender Bonn Venusberg ist in Sichtweite und für den Empfang der Programme reicht eine einfache Stabantenne. Allerdings ist die Bildqualität der privaten Programme sichtbar schlechter als über DVB-C. Die ARD Programme senden hier nur in verminderter Bildauflösung (544x576 statt wie über DVB-S und DVB-C in 720x576). Dolby Digital über DVB-T gibt es hier nicht mehr.

Im digitalen Unitymediakabel gibt es eine erheblich größere Auswahl an Programmen und das in besserer Qualität und vor allem inkl. Dolby Digital. Es mag Leute geben, die sich mit dem DVB-T-Angebot zufrieden geben, aber für mich ist DVB-T kein Grund auf's digitale Kabel zu verzichten ...

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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von zunity » 26.12.2008, 18:23

Im Grundtenor der alten/neuen AGB's ist man, nicht nur bei UM, relativ dreist darauf bemüht, den Kunden mehr "Verpflichtungen" aufzuhalsen. Deshalb findet man in etlichen Formulierungen mehr Haftungsfälle für den Kunden. Wahrscheinlich wurde es ihnen zu bunt, immer häufiger in Sendungen wie dem c't-Magazin aufzutauchen. Auch sind die Gebühren für Verzug, Rückstellungen oder Sperrungen etc. von absurder Höhe. Gilt auch nicht nur für UM, sondern generell für viele Gewerbe treibende. Mag legal sein, sollte es aber nicht. Mindestens ist es ein fataler Mangel an Kulanz.

Sehr ärgerlich sind grundsätzlich zwölfmonatige oder sogar längere Laufzeiten für Produktbindungen. Alles über 4 Wochen ist kaum akzeptabel.

Weiterhin verwerflich ist das Beibehalten von diesen 14 ct-Service-Nummern.


Eigentlich gibt es nur eine akzeptable Fassung für AGB's: Lieber Kunde, wir küssen deine Füße dafür, dass du dich für unseren Krempel entschieden hast, obwohl er unfaßbar viel Geld kostet, dass du regelmäßig an uns abzudrücken hast. Und bitte mach' unsere Kistchen und Kärtchen nicht kaputt.


Aber immerhin: Grund zum Meckern beim Digi-TV habe ich bislang keinen. Der Empfang ist ordentlich und auch eine defekte Box wurde in Nullkommanix ersetzt.

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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von gordon » 26.12.2008, 18:48

:wand:
hattest du jemals unter mangelnder Kulanz seitens Unity gelitten?

Und welcher Anbieter sollte dir noch Hardware zur Verfügung stellen, oder wie bei 3Play sogar deinen Verstärker austauschen, wenn du nach 4 Wochen eh kündigen kannst? Aber hey, du bekommst deine Füße ja nicht geküsst, also sind alle doof.

Klar ist der Kunde König, aber auch Verträge müssen geregelt werden... und wenn du ein Produkt erwirbst/abonnierst, wirst du ja wohl einen Nutzen darin sehen, oder kein Geld dafür ausgeben.

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NightHawk
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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von NightHawk » 26.12.2008, 19:07

1.) DVB-T ist verglichen zum DVB-C der absolut suboptimalste Weg digitales TV zu schauen
2.) @Zunity: Blablablaaaaaablaablablablaaaaa :traurig:
Bild

:D Ich betrachte dieses Forum wie ein tropisches Insekt: interessiert, aber leicht angeekelt...

mischobo
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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von mischobo » 26.12.2008, 19:44

zunity hat geschrieben:...
Auch sind die Gebühren für Verzug, Rückstellungen oder Sperrungen etc. von absurder Höhe.
...
... wenn du deine vertraglichen Pflichten erfüllst, wirst du davon nichts zu spüren bekommen. Wenn du mit Vertragbedingungen nicht einverstanden bist, solltest du davon absehen, einen entsprechenden Vertrag zu unterzeichnen ...

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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von zunity » 26.12.2008, 21:20

Nun, bislang habe ich persönlich tatsächlich keinen Grund zur Klage. Möge es so bleiben! Könnte sein, dass ich damit einer der Ausnahmefälle bin... Jedenfalls taucht UM verhältnismäßig häufig in dubiosen Zusammenhängen auf.

Es ist nicht die Frage, ob ich was von Gebühren für Verzug etc. zu spüren bekomme, sicher aber andere. Und man könnte bei diesen Höhen der Gebühren (15-35 € !) geradezu vermuten, dass es UM einkalkuliert, dass viele "Verzug" haben werden, um dann noch eine Extra-Einnahme generieren zu können.
In diesem Zusammenhang frage ich mich auch, was es soll, für die Rückstellung der Jugendschutz-PIN, wenn auch nur "ggf." ein Entgelt zu verlangen. Dass UM wenig ausläßt, um seinen Kontostand satt zu erhöhen, ist ja schließlich nicht zuletzt bei den nicht nur von mir schon erwähnten 14 ct.p.M.-Service-Nummern zu erkennen.

Dass die Firma das Zeug stellt, hat eine Selbstverständlichkeit zu sein. Und 4 Wochen Kündigungsfrist wären von Kundenseite schon sehr großzügig. Wenn theoretisch jemand nach einem Tag das Zeug nicht mehr will, müsste die Firma eigentlich bereits bereit sein zu stornieren.

Sicher kann man eine vertragliche Regelung akzeptieren, doch man muss hellhörig und aufmerksam sein, wenn viele Zweideutigkeiten, Diffuses oder Knebelungen darin enthalten sind. Ich könnte verstehen, wenn viele potentionelle Kunden alleine auf Grund dieser UM-AGB's von einem Einstieg absehen.

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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von NightHawk » 26.12.2008, 21:49

DU hast Probleme, weia... :suspekt:
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:D Ich betrachte dieses Forum wie ein tropisches Insekt: interessiert, aber leicht angeekelt...

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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von DannyF95Fotos » 27.12.2008, 17:09

Das ist ja dann das Problem von UM :-)


Und welche FIrma will sein Kontostand nicht erhöhen?
3play 32000, 2x analoge Telefon, Digital TV Basic, Extra und Plus
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ugo
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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von ugo » 28.12.2008, 09:15

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Unitymedia GmbH
Die Unitymedia GmbH hat Anfang Dezember 2008 alle Kunden angeschrieben und über neue Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) informiert, die ab dem 01.02.2009 Anwendung finden sollen. Die Verbraucherzentrale NRW beantwortet dazu wichtige Fragen.

Darf Unitymedia die AGB ändern?
Die neuen AGB kann man wegen der kleinen Schrift nicht lesen. Hat dies Auswirkungen?
Enthalten die neuen AGB neue belastende Klauseln?
Erhalten Kunden künftig keine kostenlose Papierrechnung mehr?
Werden die AGB wirksam in den Vertrag einbezogen, wenn Kunden ihnen nicht ausdrücklich zustimmen?
Können Kunden den Vertrag wegen der AGB-Änderung fristlos kündigen?
Unitymedia "droht" die Kündigung des Vertrages an, wenn Kunden den AGB widersprechen. Kann man sich hiergegen wehren?

Darf Unitymedia die AGB ändern?

Ja, dies ist möglich, allerdings nur mit Einverständnis der Kunden. Grundsätzlich gelten zwar die AGB, die bei Vertragsschluss vereinbart wurden. Gerade bei Verträgen mit langer oder unbestimmter Laufzeit – wie z.B. bei den Kabelanschlussverträgen von Unitymedia – kann es im Laufe der Zeit aber erforderlich werden, die Vertragsbedingungen anzupassen.

Die jetzige Vertragsanpassung begründet Unitymedia mit der aktuellen Rechtsprechung, der technischen Entwicklung und erweiterten Produkten, denen die neuen AGB Rechnung tragen sollen. Aber auch die gegenüber der Verbraucherzentrale NRW abgegebenen Unterlassungserklärungen, die dazu führten, dass Unitymedia die Preis- und Leistungsänderungsklauseln nicht mehr verwenden konnte, haben eine Änderung der AGB erforderlich gemacht. Das Unternehmen hat daher neue AGB formuliert und dabei nicht nur die unwirksamen Klauseln ersetzt, sondern das Klauselwerk insgesamt überarbeitet.

Die neuen AGB kann man wegen der kleinen Schrift nicht lesen. Hat dies Auswirkungen?

AGB werden nur wirksam in einen Vertrag einbezogen, wenn Kunden sie in zumutbarer Weise zur Kenntnis nehmen können. Hieran sind bei der von Unitymedia gewählten Schriftgröße Zweifel anzumelden. Ob die Einbeziehung der neuen AGB tatsächlich an der Schriftgröße scheitert, ist aber leider nicht eindeutig zu beantworten. Der Gesetzgeber hat für das "Kleingedruckte" bewusst keine bestimmte Mindestschriftgröße bestimmt. Eine kleinere Schrift wird grundsätzlich akzeptiert. Umstritten ist unter Juristen, was noch ausreichend ist. Einerseits wird vertreten, dass maximal drei Zeilen pro cm noch gut lesbar seien. Andererseits werden aber auch fünf Zeilen pro cm noch als zumutbar angesehen. Bei Unitymedia sind es etwas mehr als vier Zeilen pro cm, so dass die Rechtslage unsicher ist.

Die Verbraucherzentrale NRW hat Unitymedia angeschrieben und bemängelt, dass viele – insbesondere ältere - Kundinnen und Kunden die kleine Schrift nicht lesen oder sie nur mit Mühen entziffern können. Unabhängig von der Rechtslage wäre eine andere Schriftgröße in jedem Falle kundenfreundlicher gewesen.

Unitymedia hat mitgeteilt, dass sie die Schriftgröße der AGB für ausreichend halten, um zumutbar von ihnen Kenntnis nehmen zu können. Dennoch hätten sie sich aber entschlossen, die AGB Kunden auf Wunsch gesondert auch in einer größeren Schriftgröße (gedruckt auf DIN A3) zur Verfügung zu stellen.

Enthalten die neuen AGB neue belastende Klauseln?

Die neuen AGB beinhalten im Wesentlichen dasjenige, was auch schon in den alten AGB geregelt war. Einige der in den AGB geregelten Entgelte wurden geändert, sie befinden sich aber noch im branchenüblichen Rahmen. Die neue Preiserhöhungsklausel greift die aktuelle Rechtsprechung auf und veranlasst die Verbraucherzentrale NRW nicht, Unitymedia erneut abzumahnen. Neu ist allerdings, dass Unitymedia auf Online-Rechnungen umstellt. Dies betrifft in erster Linie Neukunden und Kunden, die über einen Internetanschluss bei Unitymedia verfügen.

Erhalten Kunden künftig keine kostenlose Papierrechnung mehr?

Wer einen Internetanschluss bei Unitymedia hat, erhält die Rechnung nur noch kostenfrei als Online-Rechnung. Jede Papierrechnung kostet in diesem Fall 2,50 Euro, es sei denn der Kunde ist vorsteuerabzugsberechtigt.

Wer keinen Unitymedia-Internetanschluss hat, erhält nach dem Wortlaut der neuen AGB nur auf Wunsch eine kostenlose Papierrechnung. Unitymedia hat gegenüber der Verbraucherzentrale NRW erklärt, dass Kunden, die ab dem 1.2.2009 wie bisher entweder monatliche oder jährliche Rechnungen in Papierform kostenfrei erhalten möchten und über keinen Unitymedia-Internetanschluss verfügen, automatisch – wie bisher – die Rechnungen kostenfrei in Papierform erhalten. Allerdings werde Unitiymedia davon absehen, monatlich Rechnungen zu versenden, wenn eine Abbuchungsermächtigung vorliegt und sich der monatliche Betrag nicht ändert.

Werden die AGB wirksam in den Vertrag einbezogen, wenn Kunden ihnen nicht ausdrücklich zustimmen?

Ja. Die AGB werden bereits wirksam, wenn Kunden ihnen nicht innerhalb von sechs Wochen nach Erhalt des Mitteilungsschreibens widersprechen. Das ausdrückliche Einverständnis des Kunden mit den neuen AGB ist nicht erforderlich.

Bei den so genannten Massengeschäften ist so ein Vorgehen möglich, bei dem auf die ausdrückliche Zustimmung verzichtet und das Einverständnis des Kunden vielmehr "fingiert" wird. Folgende Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt sein:

* Mitteilung der neuen AGB rechtzeitig vor deren Inkrafttreten. Die neuen AGB sollen zum 1.2.2009 in Kraft treten. Die Mitteilung erfolgt ca. acht Wochen vorher, was ausreichend ist.
* Hervorhebung der geänderten AGB - Diese geänderten Passagen sind blau markiert.
* Ist der Kunde nicht einverstanden, kann er der Änderung innerhalb einer angemessenen Frist widersprechen. Widerspricht er nicht, wird dies als Zustimmung zur Änderung gewertet. Auf diese Rechtsfolge ist der Kunden gesondert hinzuweisen. Dieses Verfahren hat Unitymedia eingehalten, indem sie eine Widerspruchsfrist von sechs Wochen einräumt und auf die Rechtsfolge des "Schweigens" - der Vertrag wird dann ab dem 1.2.2009 zu den neuen Bedingungen fortgesetzt - ausdrücklich hinweist.


Können Kunden den Vertrag wegen der AGB-Änderung fristlos kündigen?

Nein, eine fristlose Kündigung des Vertrages ist nicht möglich. Kunden können der Einbeziehung der neuen AGB aber widersprechen. Dabei muss die Frist von sechs Wochen ab Erhalt des Mitteilungsschreibens beachtet werden.
Für alle, die widersprechen, gelten weiterhin die alten AGB. Unitymedia hat für diesen Fall in Aussicht gestellt, selbst den Vertrag zu kündigen.

Unitymedia "droht" die Kündigung des Vertrages an, wenn Kunden den AGB widersprechen. Kann man sich hiergegen wehren?

Es ist wahrscheinlich, dass Unitymedia den Vertrag kündigen wird. Denn aufgrund der aktuell geltenden AGB wäre es dem Unternehmen beispielsweise nicht möglich, Kostensteigerungen an die Kunden weiterzugeben bzw. die Preise zu erhöhen.

Jede Vertragspartner hat das Recht, einen geschlossenen Vertrag durch eine fristgemäße Kündigung zu beenden. Von diesem Recht kann auch Unitymedia Gebrauch machen. Kunden haben daher keine Möglichkeit, sich gegen eine Kündigung des Vertrages zur Wehr zu setzen.

Unitymedia kann aber keinesfalls fristlos kündigen, sondern muss die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen einhalten! Die Frist beträgt bei Unitymedia-Verträgen mit Mindestlaufzeiten einen Monat zum Ende der Mindestvertragslaufzeit bzw. zum Ende des jeweiligen Verlängerungszeitraums. Verträge über "Analog TV” können erstmals zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit –und sodann jederzeit mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende schriftlich gekündigt werden.

Kunden haben zwar anschließend die Möglichkeit, einen neuen Vertrag abzuschließen – dann aber nur zu den neuen Bedingungen. Wer am Kabelanschluss festhalten möchte, dem bringt ein Widerspruch daher keinen Vorteil. In diesem Fall brauchen Kunden nicht auf das Schreiben zu reagieren und der Vertrag läuft dann ab dem 1.2.2009 zu den neuen Bedingungen weiter.

Wenn Kunden erwägen, für den die Empfang von Fernsehprogrammen entweder eine Satellitenanlage zu installieren oder auf DVB-T umzusteigen, hätten sie auch im Falle eines Widerspruchs noch genügend Zeit für die Umstellung. Die Vertragslaufzeit bei Unitymedia würde sich durch den Widerspruch allerdings nicht verkürzen, da der Vertrag sowohl von Unitymedia als auch vom Kunden nur fristgemäß gekündigt werden kann. Sollte Unitymedia bis dahin allerdings die Preise erhöhen, wären Kunden hiervon nicht betroffen, da ihr Vertrag infolge der Abmahnungen der Verbraucherzentrale NRW keine wirksame Preiserhöhungsklausel enthält.
Stand: 18.12.2008
Quelle: http://www.vz-nrw.de/UNIQ12296858270045 ... 9471A.html
Zuletzt geändert von mischobo am 28.12.2008, 23:54, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Edited by mischobo: bitte Forenregeln beachten und Inhalte fremder Seiten grundsätzlich als Zitat darstellen und vor allem mit Quellenangaben versehen.

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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von mischobo » 28.12.2008, 23:59

@ugo

... hatten wir schonmal auf Seite 10 dieses Threads.

Bitte Inhalte fremder Seiten gem. den Regeln dieses Forums als Zitat darstellen und vor allem mit Quellenangabe versehen ...

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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von Moses » 29.12.2008, 16:17

Zunity ist ganz klar ein Kunde, den man niemals als "König" behandeln sollte... es lohnt sich einfach nicht. :P

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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von Performancedoktor » 12.01.2009, 19:41

Hat schon jemand, der die neuen AGB's nicht akzeptiert hat, was von UM gehört?

Interessanterweise hat sich UM wenige Tage nachdem das Einschreiben angenommen wurde bei mir gemeldet und fragte an, ob ich nicht (kostenlos?*) Digital TV EXTRA beziehen wollte.

Ein Schelm, wer böses dabei denkt :D


*kostenlos mit Fragezeichen, weil ich gerade gefrühstückt habe und die Dame direkt abgewimmelt habe; ich weiß es also nicht mehr so genau...
Zeit ist Brief (zumindest wenn ich dazu komme, hier was zu schreiben...)

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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von Shiftlog-User » 14.01.2009, 23:38

Kostenlos bestimmt nicht.Muss auch nicht unbedingt was mit dem widerspruch der AGBs zu tun gehabt haben. Meiner Schwester wurde auch vor kurzem DTV Extra angeboten und hat nicht den AGBs widersprochen.
Ehemaliger Lehrling eines NE4-Betreibers der gerne Hausbesuche gemacht hat um das Geld für das Kabelfernsehen zu kassieren.

jze
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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von jze » 25.01.2009, 12:49

Performancedoktor hat geschrieben:Hat schon jemand, der die neuen AGB's nicht akzeptiert hat, was von UM gehört?
Jau, hier die Antwort von UM

http://img255.imageshack.us/my.php?imag ... uchhw8.pdf

Wenn Um sich ja mal meine Daten anschauen würden dann hätten Sie auch festgestellt das ich deren Schrott den sie über die Leitung liefern bereits über die für mich arbeitende Rechtsanwaltskanzlei gekündigt habe.

Moses
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Re: Neue Geschäftsbedingungen ab Feb 2009

Beitrag von Moses » 25.01.2009, 19:56

Deine Kündigung hat ja auch nichts mit deinem Widerspruch der AGBs zu tun... Natürlich bekommen alle Kunden, die widersprochen haben nur den gleichen Serienbrief, was anderes hast du doch wohl kaum erwartet, oder? *grübel*

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