Hat UM als Provider Einsicht in die Internetaktivitäten?

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GoaSkin
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Re: Hat UM als Provider Einsicht in die Internetaktivitäten?

Beitrag von GoaSkin » 06.07.2019, 23:11

Und falls irgendwelche Behörden in den Logfiles sehen, dass man permanent nur mit VPN-Anbietern in Bananenrepubliken verbunden war, macht man sich als verdächtiger, als wenn in den Logfiles steht, dass man irgendwelche Webseiten besucht hat. Und wenn sich gewisse Dinge nicht anders aufklären lassen, kommt im Zweifel die Polizei vorbei, um den Computer zu beschlagnahmen.
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why_
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Re: Hat UM als Provider Einsicht in die Internetaktivitäten?

Beitrag von why_ » 07.07.2019, 00:36

GoaSkin hat geschrieben:
06.07.2019, 23:11
Und falls irgendwelche Behörden in den Logfiles sehen, dass man permanent nur mit VPN-Anbietern in Bananenrepubliken verbunden war, macht man sich als verdächtiger, als wenn in den Logfiles steht, dass man irgendwelche Webseiten besucht hat. Und wenn sich gewisse Dinge nicht anders aufklären lassen, kommt im Zweifel die Polizei vorbei, um den Computer zu beschlagnahmen.
Welche Logfiles :confused:
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GoaSkin
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Re: Hat UM als Provider Einsicht in die Internetaktivitäten?

Beitrag von GoaSkin » 08.07.2019, 00:25

Falls Unitymedia irgendwelche Verbindungsdaten loggt, was hier herum spekuliert ist und man einen VPN-Provider nutzt, dann steht in den Unitymedia-Logfiles drin, dass man hauptsächlich mit einem Bananenrepublik-VPN-Anbieter Daten getauscht hat. Dann macht man sich im Zweifel dadurch verdächtig. Wenn es einmal wieder per Gesetz die Vorratsdatenspeicherung gibt, dann reicht diese Tatsache alleine ggf. schon aus, um einen Verdacht auf illegale Netzaktivitäten zu begründen und den Computer zu beschlagnahmen, um die Festplatte auszuwerten.
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Re: Hat UM als Provider Einsicht in die Internetaktivitäten?

Beitrag von why_ » 08.07.2019, 00:49

GoaSkin hat geschrieben:
08.07.2019, 00:25
Falls Unitymedia irgendwelche Verbindungsdaten loggt, was hier herum spekuliert ist und man einen VPN-Provider nutzt, dann steht in den Unitymedia-Logfiles drin, dass man hauptsächlich mit einem Bananenrepublik-VPN-Anbieter Daten getauscht hat. Dann macht man sich im Zweifel dadurch verdächtig. Wenn es einmal wieder per Gesetz die Vorratsdatenspeicherung gibt, dann reicht diese Tatsache alleine ggf. schon aus, um einen Verdacht auf illegale Netzaktivitäten zu begründen und den Computer zu beschlagnahmen, um die Festplatte auszuwerten.
Du versuchst auch auf biegen und brechen ein Szenario herbei zu fantasieren.
Was du in dem Szenario allerdings aus lässt ist das du ohne VPN gar keine Privatsphäre hättest. Und man hätte dann nicht erst deine Festplatten durchsucht sondern dich gleich in u Haft gesteckt.
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boba
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Re: Hat UM als Provider Einsicht in die Internetaktivitäten?

Beitrag von boba » 08.07.2019, 03:24

GoaSkin hat geschrieben:
08.07.2019, 00:25
Falls Unitymedia irgendwelche Verbindungsdaten loggt, was hier herum spekuliert ist und man einen VPN-Provider nutzt, dann steht in den Unitymedia-Logfiles drin, dass man hauptsächlich mit einem Bananenrepublik-VPN-Anbieter Daten getauscht hat. Dann macht man sich im Zweifel dadurch verdächtig. Wenn es einmal wieder per Gesetz die Vorratsdatenspeicherung gibt, dann reicht diese Tatsache alleine ggf. schon aus, um einen Verdacht auf illegale Netzaktivitäten zu begründen und den Computer zu beschlagnahmen, um die Festplatte auszuwerten.
Da grundsätzlich jeder etwas zu verbergen hat, und zwar seine Privatsphäre, und sei sie noch so harmlos, macht sich niemand irgendwie verdächtig, wenn er ein VPN benutzt und damit versucht, seine Privatsphäre zu wahren.
Und dass du annimmst, man würde Computer beschlagnahmen, weil man ein VPN benutzt, zeugt von fortgeschrittener Paranoia oder Verfolgungswahn.

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Re: Hat UM als Provider Einsicht in die Internetaktivitäten?

Beitrag von addicted » 08.07.2019, 08:13

Naja, die VPN-Nutzung kann im Zusammenhang mit anderen Verdachtsmomenten aber schon zu einer Beschlagnahmung führen, wo ohne VPN nicht beschlagnahmt worden wäre, weil schon alle relevanten Daten vorlagen. Insofern kann man sich als Kleinkrimineller vielleicht vor einer Beschlagnahmung schützen, indem man auf ein VPN verzichtet :)

Anyways, UM kann bei Bedarf in den Traffic reingucken, das ist ja nur eine technische Frage. Und letztlich arbeiten da Menschen. Wenn Du also irgendeinen Nachbarn hast, der bei UM im NOC ist und dem Du oder Dein Hund auf den Senkel gehst, riskiert er vielleicht mal einen Blick. Das ist natürlich illegal und wird auch vom Unternehmen bestraft, wenn es rauskommt, aber kann theoretisch passieren.
Gegen so etwas schützt ein VPN natürlich. Muss man nur einen Anbieter wählen, bei dem man keine Feinde hat ;)

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Re: Hat UM als Provider Einsicht in die Internetaktivitäten?

Beitrag von GoaSkin » 08.07.2019, 13:05

Lass ihn doch seinen panamischen VPN-Anbieter suchen und nutzen, wenn er das zur Selbstverwirklichung braucht, um sich obercool zu fühlen!
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Re: Hat UM als Provider Einsicht in die Internetaktivitäten?

Beitrag von why_ » 08.07.2019, 18:23

GoaSkin hat geschrieben:
08.07.2019, 13:05
Lass ihn doch seinen panamischen VPN-Anbieter suchen und nutzen, wenn er das zur Selbstverwirklichung braucht, um sich obercool zu fühlen!
Ich hab hier nicht nach irgendwelchen VPNs gefragt, ich finde deine Argumente nur absolut hirnrissig.
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Re: Hat UM als Provider Einsicht in die Internetaktivitäten?

Beitrag von rv112 » 09.07.2019, 09:50

Halte ich auch für weit hergeholt. Wie viele nutzen VPN um arbeiten zu können? Ich verbinde meine Anschlüsse auch so. Zumal UM da eh nur verschlüsseltes Zeug findet.
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Re: Hat UM als Provider Einsicht in die Internetaktivitäten?

Beitrag von Joerg123 » 09.07.2019, 17:21

Also wenn es jemand auswerten sollte, dann wird man sicherlich einen Unterschied darin sehen, ob du dich zu einem Firmen-VPNnetz verbindest, oder eben die üblichen VPN-Anbieter nutzt *g*
Ich nutze aber auch VPN für verschiedene Sachen (nicht generell, aber z.B. auch ein Firmen-Server fürs Home Office) und mach mir da keine Sorgen, also trotz der Aussage gehöre ich nicht zu den Paranoiden hier. Kein Staatsanwalt wird eine Durchsuchung genehmigen, weil ein "auffälliger Beobachteter" (sonst kommt das ja eh nicht zum Tragen) einen VPN-Server nutzt um... "man weiss es absolut nicht, nicht mal die aufgerufenen Domain-Namen" - da mag man viel spekulieren, aber hat keine Beweise. DAS ist es, was Deutschland (EU im allgemeinen ist vielleicht doch zu optimistisch mit dem Blick nach Osten) noch von z.B. Russland unterscheidet und bislang gibt es überhaupt keinen Grund an den rechtsstaatlichen Regeln in diesem Land zu zweifeln ! oder nennt mir ein Beispiel.
Also nicht zu paranoid werden :)
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