UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

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Onkel Tom
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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von Onkel Tom » 27.06.2008, 13:09

Hallo Leute,

erst mal vielen Dank für eure schnellen und informativen Antworten.
Ich bin mir ja durchaus bewusst, dass jeder Anbieter Leichen im Keller hat und man sich nicht den besten, sondern den mit den wenigtsten Übeln aussuchen muß.
Ich wohne in einem Mietshaus mit 10 Parteien und wir haben UM über unsere Wohnungsgesellschaft als neuen Anbieter bekommen.
Der Austausch der Antennendose ist eben erst erfolgt und UM sagt, wir würden ab 1.7. freigeschaltet.
Ihr seit doch alle Wechsler von anderen Anbietern.Mir geht es im Grunde darum ob UM störungsanfälliger ist als andere.
Auf die Werbung kann man sowiso nichts geben. Als Beispiel, Arcor bietet gerade wieder 16000er Dsl Komplettpakete an, testet man die Verfügbarkeit bekommt man ein O.k.
Die laden Kunde um Kunde auf ihre Leitung und am Ende (wie bei mir) bekommt man zu hören:
"Ihren 6000er Anschluß können wir ihnen nicht mehr anbieten, weil im Laufe der Zeit zu viele Kunden an ihrer Leitung geschaltet sind und ihre Dämpfung dadurxh zu hoch ist.Aber ein 2000er ist noch möglich."
Na toll, die holen Kunde um Kunde und haben nicht vor irgendetwas an den Leitungen zu machen.
UM sagt, bei ihnen könne so etwas nicht passieren.
Ich werde mich im Haus mal umhören, ob ein Mieter ab dem 1.7. bei UM ist und ob und welche Probleme auftreten.
Wer weiß, vielleicht bin ich ja in 1-2 Monaten zufriedener UM Nutzer( habe 3play 10.000 vor).

Gruß an alle Antworter........ :super:

Grothesk
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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von Grothesk » 27.06.2008, 13:19

Ich würde meinen UM-Anschluß zur Zeit verlängern, wenn eine Verlängerung anstünde.
Läuft alles prima.

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Optimus_Prime68
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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von Optimus_Prime68 » 27.06.2008, 13:29

Den Anbieter mit den wenigsten Übeln ist recht subjektiv und von Kunde zu Kunde unterschiedlich.

Was jedoch richtig ist, ist dass UM bzw Kabelanbieter die einzigen sind, die die versprochene Bandbreite (wenns denn klappt) auch liefern.
Bei DSL heißt es in jedem Vertrag unter Bandbreite "bis zu" also nie die volle (ist mir zumindest niemand begegnet der sie auch hatte)

Ich persönlich hatte auch anfängliche Schwierigkeiten mit UM was die Kommunikation betrift, die jedoch ausgeräumt werden konnten.

Auch ein Umzug mit leichten Problemen (nicht von seiten UM, war defektes Kabel im Haus) wurde zu meiner vollsten Zufriedenheit realisiert (wenn das Kabel nicht defekt gewesen wäre, hätte ich nicht einen Tag Ausfall gehabt).

Ich kanns also nur Empfehlen :super:

LG Eddy

Onkel Tom
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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von Onkel Tom » 27.06.2008, 15:09

Yo Eddy,

genau das ist der Punkt.
Alle Provider, die übers Telefonnetz gehen müssen in letzter Zeit das " bis zu " in ihrer Werbung und den Verträgen hinzufügen.
Bei meinem letzten Telefonat mit UM lehnten die sich weit aus dem Fenster und sagten, wenn man bei ihnen eine Bandbreite bestellt, bekommt man die auch garantiert. Dies läge an ihrer anderen Technik und dem weit verzweigten Vertärkernetz.
Wie dem auch sei, mit dem Telefonnetz komme ich bei keinem Anbieter weiter, solange Tcom es nicht weiter ausbaut, was sie bestimmt in nächster Zeit nicht tun werden .Also bleibt mir eh nicht viel anderes übrig als es mal mit einem Kabelanbieter zu versuchen.

LG Onkel Tom

Moses
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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von Moses » 27.06.2008, 16:14

Im Kabelnetz nutzt man halt eine ganz andere Technik, die auch einfach nur besser funktionieren kann als DSL.. ;)

DSL ist im Prinzip ein "Krückstock", der über die zwei dünnen Äderchen des Telefonanschlusses, die weder geschirmt noch sonst irgendwie gegen Störungen geschützt sind, einen Breitband Internet Anschluss realisieren soll... das geht nur dann gut, wenn die Dämpfung der Leitung nicht zu hoch ist, und genau das ist bei DSL der Knackpunkt. Die Dämpfung der Leitung wird von ziemlich vielen Faktoren beeinflusst. Einer davon ist die Länge, aber die Anzahl der Kunden im gleichen Gebiet, hat auch einen Einfluss und kann sogar dazu führen, dass für manche Kunden eine Verbindung überhaupt nicht mehr möglich ist (so im Haus meiner Eltern geschehen!).

Das Kabelnetz ist von Anfang an als Breitbandnetz ausgelegt. Da werden ganz andere Kabelverlegt, die dick geschirmt sind und eine deutlich höhere gesamt Bandbreite haben. Außerdem müssen die Dämpfungswerte der Kabel schon in Ordnung sein, damit man darüber TV sehen kann usw.. Das verschlingt deutlich mehr Bandbreite als der Internet Anschluss. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass kostenlos ein Techniker rauskommt, der das ganze installiert und nur falls der Anschluss möglich ist, wird der auch geschaltet... bei DSL bekommt man mittlerweile nur noch Modem und Splitter und darf dann mal gucken, und wenn das Modem nicht verbinden kann, dann heißt es Hotline anrufen und sehen, dass man aus dem Vertrag wieder raus kommt und sein Geld wieder bekommt... Natürlich hat das Kabelnetz auch seine Nachteile... so ist es als Broadcast Netz aufgebaut und du teilst dir die gesamt Bandbreite mit allen Kunden auf einem "Ring" (entspricht meistens ungefähr einer Stadt). Das ist allerdings solange irrelevant, solange die gesamt Bandbreite (von mehreren 100Mbit) hoch genug ist, und im Moment ist sie das wohl überall (siehe Störungsteil des Forums ;)). UM hat sogar in der Vergangenheit bewiesen, dass Ringe, die überlastet sind, auch neu gesplittet werden und dann wieder die Bandbreite verfügbar ist.

Technisch ist die Bandbreite für UM deutlich einfacher zu realisieren als für die DSL Anbieter und sie hängt auch nur wenig vom Standort des Kunden ab (bei DSL können ja schon wenige 100m entscheiden ob die nächste "Stufe" erreicht werden kann, oder nicht).

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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von Optimus_Prime68 » 28.06.2008, 10:52

Berichtigt mich wenn ich irre, jedoch habe ich vor einem Jahr mal einen Artikel gelesen, in dem es darum ging, das bei DSL bei 100MBit Schluss ist (physikalische Grenze) und im Kabel die Möglichkeiten bis 1 Terrabit und mehr möglich sind.
Daran kann man doch erkennen, das die Zeit für DSL langsam abläuft ;)

LG Eddy

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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von Moses » 28.06.2008, 12:52

Das klassische DSL neigt sich sicherlich dem Ende zu, sonst würde die Telekom nicht Milliarden in den Ausbau eines VDSL Netzes investieren. :)

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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von Höppemötzjer » 28.06.2008, 18:42

Optimus_Prime68 hat geschrieben:Berichtigt mich wenn ich irre, jedoch habe ich vor einem Jahr mal einen Artikel gelesen, in dem es darum ging, das bei DSL bei 100MBit Schluss ist (physikalische Grenze) und im Kabel die Möglichkeiten bis 1 Terrabit und mehr möglich sind.
Daran kann man doch erkennen, das die Zeit für DSL langsam abläuft ;)
Im Prinzip kann man sagen, dass die Zeit gegen jede Art von Multi-User-Netze spricht. Da tut sich DSL genauso wenig wie DOCSIS. Wenn zu viele User im Netz sind, dann wird die Bandbreite für den Einzelnen geringer. Je nachdem, wie der Provider geplant hat, kann der Einzelne mehr oder weniger Bandbreite in Spitzenzeiten verwenden. Bei DSL kommt hinzu, dass die Kupferader physikalische Grenzen bietet, die im Wesentlichen von der Länge der "letzten Meile" und Beeinflussung von anderen Kunden im gleichen CuDA-Kabelbündel abhängt. Im Kabelnetz gibt es andere Beeinflussungen (Ingress), wo man schnell mal ein paar Hundert Kunden außer Gefecht setzen kann. Dafür sind nun mal die unteren Kabelfrequenzen sehr anfällig.

Freundliche Grüße
Thomas

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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von Onkel Tom » 28.06.2008, 19:16

Mann habt ihr alle Ahnung,

Wenn ich eure Beiträge lese schlackern mir fast die Ohren und ich verstehe nur Bahnhof.
Ich bin doch nur ein gaaanz normaler User, der MÖGLICHST störungsfrei und mit der gewünschten Bandbreite ein bisschen surfen will.
Eure Argumente sind zwar logisch, aber mich regt vielmehr diese über "Verbraucher"-leichen gehende Werbung der Betreiber auf , die einem das Blaue vom Himmel versprechen und genau wissen, es oft nicht halten zu können.
habt ihr eigentlich Erfahrung mit der Portation der Telefonnummern(vielleicht auch wenn man 2bzw.3 Nummern mitnehmen will) ?
Hat da UM Probleme, oder ging es alles glatt ?

Höppemötzjer
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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von Höppemötzjer » 28.06.2008, 19:52

Onkel Tom hat geschrieben:Wenn ich eure Beiträge lese schlackern mir fast die Ohren und ich verstehe nur Bahnhof.
Wenn du Fragen hast, frag ruhig. Wir helfen gerne. :smile:
Onkel Tom hat geschrieben:habt ihr eigentlich Erfahrung mit der Portation der Telefonnummern(vielleicht auch wenn man 2bzw.3 Nummern mitnehmen will) ?
Mit der Portierung meiner Rufnummer zu Unitymedia habe ich leider nicht so gute Erfahrungen gemacht. Kannst du aber im Detail hier im Forum nachlesen. Mittlerweile würde ich eher empfehlen, lieber die neue Rufnummer von Unitymedia anzunehmen und die alte Rufnummer abschalten zu lassen. Ich vermute, dass du dir dann unangenehme Telefonate ersparst.

Freundliche Grüße
Thomas

2bright4u
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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von 2bright4u » 28.06.2008, 20:08

Onkel Tom hat geschrieben:habt ihr eigentlich Erfahrung mit der Portation der Telefonnummern(vielleicht auch wenn man 2bzw.3 Nummern mitnehmen will) ?
Hat da UM Probleme, oder ging es alles glatt ?
Ich hatte Problem mit der Portierung, die jedoch an meinem vorigen Provider (ALICE/Hansenet) lagen. Alice hat die Portierung 4 Wochen verschleppt. Erst ein Schreiben meines Anwaltes hat da etwas bewirkt.
Du bekommst vor der Portierung Deiner Nummer eine vorläufige Nummer von UM. Von dieser kannst Du dann kostenlos die UM-Hotline (1177) anrufen und z.B. jeden zweiten Tag anrufen, ob die Portierung erfolgt. So hältst Du die Jungs auf Trab und die Portierung sollte klappen.

Portierung der Rufnummer ist leider zwischen fast allen Providern ein Problem. Das hängt wohl damit zusammen, dass die alten Provider ja nichts mehr davon haben, wenn sie für den ziehenden Kunden schnell arbeiten.
ENDLICH OHNE UM!!!

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Optimus_Prime68
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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von Optimus_Prime68 » 29.06.2008, 10:29

Ich frag mich langsam was das soll :kratz:
Im Mobilfunk klappt es doch mit den Portierungen reibungslos.
Jedoch von jedem dritten hört man, das es probs gab bei der Festnetzportierung und das egal von wo ach wo man wechselt.
Die brauchen scheinbar alle mal wieder nen großen Rüffel von der BNA :sauer:

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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von marvolo » 29.06.2008, 16:59

2bright4u hat geschrieben: Du bekommst vor der Portierung Deiner Nummer eine vorläufige Nummer von UM. Von dieser kannst Du dann kostenlos die UM-Hotline (1177) anrufen und z.B. jeden zweiten Tag anrufen, ob die Portierung erfolgt. So hältst Du die Jungs auf Trab und die Portierung sollte klappen.
aber ob der neue Provider in dem Fall auf Trab gehalten werden muss, ist ja die Frage... so viel kann der ja eh nicht machen, es liegt immer am letzten Anbieter. Also, die Hotline von UM (oder jedem beliebigen Anbieter in dieser Position) zu nerven, bringt am allerwenigsten.

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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von 2bright4u » 29.06.2008, 17:25

marvolo hat geschrieben:... so viel kann der ja eh nicht machen, es liegt immer am letzten Anbieter. Also, die Hotline von UM (oder jedem beliebigen Anbieter in dieser Position) zu nerven, bringt am allerwenigsten.
Es liegt eben nicht IMMER am letzen Provider. Wie hier im Forum zu lesen war, hat UM da ebenfalls GROßE Schwächen! Daher ist es schon sinnvoll, bei UM anzurufen und sich nach dem Bearbeitungsstand zu erkundigen.
ENDLICH OHNE UM!!!

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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von Moses » 30.06.2008, 10:27

Die größte Schwäche bei UM ist, dass alles, was auf dem schriftlichen Wege erfolgt eeeeeeeeeeeeeewig braucht um mal bearbeitet zu werden. Und leider muss man eben das Portierungsformular schriftlich einreichen. Vor einiger Zeit war der Tipp immer, die Hotline (also 1177) anzurufen und dann das Formular direkt an den Arbeitsplatz des Mitarbeiters zu senden. Dann ist die Bearbeitung wohl am schnellsten. Ob das allerdings noch möglich ist, weiß ich nicht (einige Teile des Kundenservice sind schon in 3. Hand).

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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von Clyvanth » 30.06.2008, 11:02

Höppemötzjer hat geschrieben: Bei anderen Anbietern kann man im Störungsfall wenigstens auf einer 0800-Nummer anrufen und muss sich noch wegen den Gebühren den Kopf zerbrechen.

Freundliche Grüße
Thomas
Ist es nicht eigentlich so ... das UM (oder jede andere Firma) die eine 01805er Nummer hat, garnicht soviel daran
verdient ... da UM für diese Nummer Mietkosten an die Telekom bzw Bundesnetzagentur zahlen muss ???
MfG Björn [ Exklusiver Forums - CC - Berater ;o) ]

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Re: UM oder nicht UM, das ist hier die Frage.....

Beitrag von Gehteuch Nixan » 30.06.2008, 11:12

Unitymedia 01805-663100 = 06421/30830 *
Unitymedia (Eintrag geändert) 01805-663100= 0800/0829378
Unitymedia
"Die kostenfreie Service-Hotline für Unitymedia-Telefonkunden" (lt. Rechnung) 1177 *
Unitymedia Kundencenter NRW (Neuer Eintrag) 01805-663100 = 0234-89301380 *
unitymedia/ iesy
lt. Hotline ist die Nummer für Kunden aus dem Gebiet Hessen.
Kunden aus NRW können sich aber durchstellen lassen. 01805-663101 = 06421-30830 *
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