Preispolitik Gigabit Tarif

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Blaskowicz

Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von Blaskowicz » 12.03.2019, 09:34

sch4kal hat geschrieben:
12.03.2019, 08:55
5 TB ist schon viel für den Normalo, die Powerleecher müssen halt tiefer in die Tasche greifen. Der Traffic ist für die Provider auch nicht umsonst, viele Peeringpartner (Telekom z.B.) und Upstream-Provider verlangen richtig Asche für Datenverkehr.
5TB für 180€ und Poweruser sollen noch mehr bezahlen?!?, das wird ja immer moderner :D

Wer außer "Poweruser" braucht 1GBit synchron?, und wenn dann noch mit den 5TB Datenvewrkehr gemeint ist, wir es ganz schnell eng.

Aber ok, es ist auch noch "früh" im Gigabitzeitalter :D

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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von Andreas1969 » 12.03.2019, 09:39

rv112 hat geschrieben:
12.03.2019, 09:28
Ich bin aktuell aber noch in den Preisverhandlungen
Na, das hört sich doch positiv an. :D
Wo steh'ste denn aktuell?
Ich würde da auf 50€ pokern. :naughty:
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von rv112 » 12.03.2019, 09:49

Aktuell 55€ aber nur für 12 Monate, daher dauern die Verhandlungen an ;) Bzgl. Dualstack habe ich eben nochmal nachgehakt, wird ebenfalls geklärt sollte aber erhalten bleiben auch ohne PU. Wenn alle Stricke reißen, würde ich auf meine ursprüngliche Anschlussart zurückfallen (IPV4).
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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von Andreas1969 » 12.03.2019, 09:57

rv112 hat geschrieben:
12.03.2019, 09:49
Aktuell 55€ aber nur für 12 Monate, daher dauern die Verhandlungen an
Naja, auf 55€ für 24 Monate könnte man sich ja auch noch so gerade einlassen. :zwinker:
Viel Glück bei den weiteren Verhandlungen :super:
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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von Andreas1969 » 12.03.2019, 10:16

rv112 hat geschrieben:
12.03.2019, 09:49
Wenn alle Stricke reißen, würde ich auf meine ursprüngliche Anschlussart zurückfallen (IPV4).
Oder, wenn alle Stricke reissen, auf Vectoring DSL setzen :kratz:
Oder warum fragst Du, welches Profil an Deinem Vigor130 eingesetzt wird :D
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von rv112 » 12.03.2019, 10:42

Rein aus technischem Interesse und da ich zweifle dass an meiner angeblichen A0 Leitung jemals mehr als 100 MBit/s ankommen.
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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von Andreas1969 » 12.03.2019, 10:51

rv112 hat geschrieben:
12.03.2019, 10:42
Rein aus technischem Interesse und da ich zweifle dass an meiner angeblichen A0 Leitung jemals mehr als 100 MBit/s ankommen.
Ich meine, bei den A0 Leitungen wäre bei 100 MBit´s das Ende der Fahnenstange :kratz:
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sch4kal
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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von sch4kal » 12.03.2019, 11:11

Blaskowicz hat geschrieben:
12.03.2019, 09:34
sch4kal hat geschrieben:
12.03.2019, 08:55
5 TB ist schon viel für den Normalo, die Powerleecher müssen halt tiefer in die Tasche greifen. Der Traffic ist für die Provider auch nicht umsonst, viele Peeringpartner (Telekom z.B.) und Upstream-Provider verlangen richtig Asche für Datenverkehr.
5TB für 180€ und Poweruser sollen noch mehr bezahlen?!?, das wird ja immer moderner :D

Wer außer "Poweruser" braucht 1GBit synchron?, und wenn dann noch mit den 5TB Datenvewrkehr gemeint ist, wir es ganz schnell eng.

Aber ok, es ist auch noch "früh" im Gigabitzeitalter :D
Siehe meine Begründung, auch für Provider ist Traffic nicht umsonst. Was glaubst du was so eine Gigabit Company Connect kostet ? Bei mehr als 5 TB Traffic fände ich das angemessen, von mir aus dann als Volumentarif wo man ab 5 TB paar Cent pro Gigabyte zahlt. Weißt du, was nötig ist um 5 TiB Traffic zu erreichen ? Die großen OCH haben Begrenzungen von 100 GB/Tag. Selbst wenn man es schafft, den Traffic zu nutzen, das Ganze will ja auch abgespeichert werden. Da muss man schon ein ordentliches NAS/SAN mit vielen Festplatten einsetzen, so ein popliges Synology oder QNAP nimmt bei den Privatmodellen max 8 Festplatten auf. Gehen wir mal davon aus, das alle 8 14 TB Modelle sind, alleine die Platten kosten > 4000 €. Was sind da schon 180 im Monat (+ x € für mehr Traffic) ?
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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von Blaskowicz » 12.03.2019, 11:54

Wenn ich schon "was glaubst du oder weißt du " lese bekomme ich schon das Kotzen.

HABE ICH GESAGT,DASS DER TRAFFIC FÜR PROVIDER UMSONST IST, habe ich das gesagt?

Was glaubst du , ich kann nicht lesen

habe ich gesagt, dass das alles gespeichert wird
Wer hat gesagt das alles gespeichert werden muss?, was bringst du denn für Argumente jetzt hier rein

Wo ist dein Problem, hier ging es um "modern"

Und Volumentarife in welcher Form auch immer sind nicht modern, da kannst du soviel glauben, wissen speichern oder sonst was machen

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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von sch4kal » 12.03.2019, 12:11

Blaskowicz hat geschrieben:
12.03.2019, 11:54
Wenn ich schon "was glaubst du oder weißt du " lese bekomme ich schon das Kotzen.

HABE ICH GESAGT,DASS DER TRAFFIC FÜR PROVIDER UMSONST IST, habe ich das gesagt?

Was glaubst du , ich kann nicht lesen

habe ich gesagt, dass das alles gespeichert wird
Wer hat gesagt das alles gespeichert werden muss?, was bringst du denn für Argumente jetzt hier rein

Wo ist dein Problem, hier ging es um "modern"

Und Volumentarife in welcher Form auch immer sind nicht modern, da kannst du soviel glauben, wissen speichern oder sonst was machen
Da hab ich wohl einen wunden Punkt getroffen ;)
Wer viel will soll mehr zahlen, alles Andere belastet nur andere Kunden. Wenn die Kopfstellenanbindung dicht ist, weil ein Kunde meint, mehr als x TB Traffic im Monat durch seine „Hauptsache Billig“-Gigabit Leitung schieben zu müssen, dann hab ich dafür kein Verständnis. Mir ist egal was wer runterläd, nur wenn er eben ein gewisses Volumen überschreitet (und 5 TB sind viel im Monat), sollte er dafür halt auch extra zahlen. Läuft doch bei LTE genauso, kräht kein Hahn danach. Sonst kommen die Provider wieder auf unsinnige Ideen wie OCH/P2P-Drosseln, was eben Alle betrifft die diese Dienste nutzen, nur wegen ein paar „Geiz ist Geil“-Vollidioten.
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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von Blaskowicz » 12.03.2019, 12:34

Unabhängig von den Floskeln, Volumentarife sind ihmo nicht zeitgemäß.

180€ wie im Beispiel sind alles andere als Geiz ist geil und schon überhaupt keine "hauptsache Billig GBit Leitung"
Und ob 5TB oder 3TB jetzt viel oder wenig sind spielt dabei keine Rolle.

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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von sch4kal » 12.03.2019, 12:46

Volumentarife sind nötig, wenn es andernfalls zur Einschränkung Anderer kommen würde. Weiß nicht warum das nicht zeitgemäß sein soll, bei LTE hab ich noch keinen Aufschrei gehört, und das wird dort ebenfalls als Flatrate beworben. Vielleicht sollten die Leute mal nachmessen, wieviel Traffic sie jeden Monat verbrauchen, da werden viele erstaunt und 99,9% unter dem o.g. Limit sein.
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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von Blaskowicz » 12.03.2019, 13:01

Dann hast du den Aufschrei nicht gehört, denn bei LTE-Tarifen die als Flatrate beworben werden, sind das auch Flatrates.
Das ist schon gerichtlich verifiziert.
Denn das Volumen ist nicht bei x GB zu Ende, sondern nur die Geschwindigkeit wird herabgesetzt.

Die wenn/dann Bedingungen kann man machen bis der Arzt kommt, aber ohne mich :zwinker:

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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von JanR » 12.03.2019, 13:22

5TB sind auch wenn sie viele niemals erreichen trotzdem nicht viel... Schaut man sich mal die Hoster an, also Hetzner, OVH, Leaseweb usw. dann bieten die inzwischen eigentlich alle "garantierte" 1Gbit ohne Volumenbegrenzung an. Vor ein paar Jahren sah das noch ganz anders aus.

Und jetzt kommen lokale FTTH Anbieter (ja ich weiss, kann man mit Rechenzentren nicht vergleichen) und bringen direkt wieder so eine Nummer mit "5TB" bei 1Gbit synchron. Ja, ich finde auch, dass das viel zu wenig ist. Wenn sie verhindern wollen, dass da jemand Server betreibt, dann könnten sie ja von mir aus 50TB oder so als Grenze setzen.

Vor allem wenn man dann Mal über die Grenzen schaut. Also zB. was die Telekom in Rumänien anbietet (1Gbit/500mbit). Was es in Schweden, Holland usw. inzwischen gibt. Die schaffen das erstaunlicherweise ohne Volumenbegrenzung.

Aber nichts, wirklich garnichts ist so lächerlich wie das Verhältnis 20 zu 1 bei "Gigabit City". Wenn ich überlege, dass ich mit ISDN "synchron" war, dann irgendwann den ersten DSLer mit ich glaube 6 zu 1... Irgendwann wurde es dann schlechter mit 16 zu 1 aber mit V-DSL kamen dann 4 zu 1, die neuen Top Tarife kommen glaube ich sogar auf 2,5 zu 1. Unitymedia mit dem vergoldeten Upload-Boost kam ja immerhin auf 10 zu 1. Vodafone Kabel usw auch. Und jetzt die "bahnbrechende" Gigabit Technik mit einem Down Up Verhältnis von 20 zu 1? Das soll jetzt die Zukunft sein? Naja, ich werde es mir nicht holen.

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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von Andreas1969 » 12.03.2019, 13:35

JanR hat geschrieben:
12.03.2019, 13:22
Und jetzt die "bahnbrechende" Gigabit Technik mit einem Down Up Verhältnis von 20 zu 1? Das soll jetzt die Zukunft sein? Naja, ich werde es mir nicht holen.
Das ist einfach nur eine große Lachnummer, was die KNB´s sich da leisten :wand:
Ich denke mal, dass man in der Praxis keinen großen Unterschied zwischen einem 250/40 SV DSL Anschluß und einem 1000/50 Gigabit HFC Anschluß bemerkt.
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von sch4kal » 12.03.2019, 13:52

Genau mit solchen Volumenbeschränkungen hält man sich eben Warez vom Leib. Auch wenn Hetzner mittlerweile mit "unlimited Traffic" wirbt, ist das keinesfalls ein Garant dafür, exzessiv die Leitung am Anschlag betreiben zu können.
Gibt auf den einschlägigen Warez-Seiten genug Beiträge die solche Themen behandeln, das wäre ein gefundenes Fressen für die, wenn ein Anbieter echten unlimited Traffic über langen Zeitraum dulden würde, ohne den Grund kennen zu wollen oder zumindest Aufschlag zu verlangen.

5 TB ist für den heutigen Stand völlig okay (mag vielleicht in ein paar Jahren anders aussehen, völlig klar, dann muss die Grenze angehoben werden), monitored doch einfach mal euren Traffic...dann wisst ihrs. Die meisten wären erstaunt, wie wenig das doch am Ende ist.
Selbst wenn wir ne Großfamilie wie die Wollnys annehmen, und jeder glotzt 24/7 Netflix in UHD den ganzen Tag, uppt zahlreichen Content (DSLR / GoPro 4K Aufnahmen, etc.), streamt über Twitch, läd Linux ISOs runter, etc. werden die niemals die 5 TB knacken, nicht mit normalem IT-Equipment daheim. So ein paar Verrückte/Enthusiasten wie ich oder Andere könnten das zwar, aber ich finde wir können dafür auch einen Aufpreis in Kauf nehmen. Wenn ich allein mal durchrechne was mein IT-Equip daheim kostet und an Strom verschlingt, da sind die 180 € im Monat für ne symmetrische Gigabit Leitung mit 5 TB Traffic wirklich nicht mehr so teuer.

Ach und zu Holland und anderen, osteuropäischen Anbietern: was glaubt ihr, wo der meiste illegale Content gehostet wird ? Vorzugsweise Holland/Amsterdam, aber auch Rumänien/Bulgarien. Nicht nur aufgrund laxer Rechtsbestimmungen dort, sondern auch weil die Anbindungen dort viel besser sind.
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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von robert_s » 12.03.2019, 15:07

Andreas1969 hat geschrieben:
12.03.2019, 13:35
Das ist einfach nur eine große Lachnummer, was die KNB´s sich da leisten :wand:
Ich denke mal, dass man in der Praxis keinen großen Unterschied zwischen einem 250/40 SV DSL Anschluß und einem 1000/50 Gigabit HFC Anschluß bemerkt.
Demnach ist der 250/40 SV DSL Anschluß also auch nur eine große Lachnummer, wenn man in der Praxis keinen großen Unterschied bemerkt...!?!
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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von GoaSkin » 12.03.2019, 20:38

robert_s hat geschrieben:
12.03.2019, 15:07
Demnach ist der 250/40 SV DSL Anschluß also auch nur eine große Lachnummer, wenn man in der Praxis keinen großen Unterschied bemerkt...!?!
Aber natürlich...

DSL ist auch nur auf dem Weg vom Verteilerkasten ins Haus kein Shared Medium. Und der ist sicherlich auch nicht unbedingt so gut angebunden, dass die Summe aller von sämtlichen Kunden gebuchten Bandbreiten weiter vermittelt werden kann. Die Anbindung eines Ortes entspricht gewiss nicht der Summe aller von sämtlichen Kunden gebuchten Bandbreiten.
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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von Menano » 12.03.2019, 23:00

rv112 hat geschrieben:
12.03.2019, 10:42
Rein aus technischem Interesse und da ich zweifle dass an meiner angeblichen A0 Leitung jemals mehr als 100 MBit/s ankommen.
Ich würde die Hoffnung nicht aufgeben. Mich hat die Telekom nachdem es knapp 15 Jahre keinen weiteren Ausbau gab auch endlich von meiner 8km Kupfer Leitung abgelöst.
Endlich kein Unitymedia mehr. :bumper:

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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von Andreas1969 » 13.03.2019, 09:21

Wenn ich hier sowas lese, geht mir die Hutschnur hoch :wand:
M-net: Rückzug aus Glasfaser-Ausbauprojekt im Landkreis Cham
https://www.onlinekosten.de/news/m-net- ... 19360.html
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von addicted » 13.03.2019, 09:29

sch4kal hat geschrieben:
12.03.2019, 12:46
Volumentarife sind nötig, wenn es andernfalls zur Einschränkung Anderer kommen würde.
Der absolut einzige Grund, weshalb ein Anbieter im Endkundenmarkt einen volumentarif anbietet, ist sein Einkaufspreis. Ein kleiner Anbieter muss deutlich mehr für den Traffic abdrücken, weil der Traffic-Preis sinkt je mehr man davon nimmt.
Zusätzlich erschwert es einem neueren Anbieter (was viele kleine lokale Glasfaserunternehmen sind), dass sie keinen alten Kundenstamm haben, der auf teuren Tarifen mit wenig Bandbreite sitzt. Dadurch, dass viele Kunden die hochbandbreitigen Tarife haben, muss insgesamt mehr Bandbreite vorgehalten werden – der Traffic ansich steigt dadurch zwar nicht, aber z.B. die Breite und Anzahl der Ports zu den Uplinks sowie die "Dicke" der eingesetzten Router.
Es ist auch völlig in Ordnung, für ein aktuell noch nicht weit verbreitetes Produkt, welches quasi an der vorderen Front der technologischen Entwicklung steht, einen höheren Preis zu verlangen. Das sieht man im Technologiebereich überall: Neues Smartphonemodell $1200+, neue Grafikkarten $1000+, etc.
Allerding verkaufen sich die Geräte nicht so gut, wenn sie dann technisch eingeschränkt werden. Wer würde sich ein neues Smartphone kaufen, wenn dann "technisch bedingt" das Display immer nur 1 Minute am Stück läuft und danach erstmal 30 Sekunden Pause braucht?

Meine Einstellung: Wenn ich hohe Bandbreite buche, will ich die aus ausnutzen können – also kein Traffic-Limit. Ich zahle dafür aber auch gerne einen Premiumpreis, so lange das Produkt sich durch fehlende Konkurrenz noch nicht über "günstig" absetzen muss.
Ich sehe aber nicht ein, dass €180 für einen Privatkunden ein fairer Preis ist (etwa 150 Euro netto die ans Unternehmen gehen). Investitionen in ein Glasfasernetz sind langfristig zu sehen, dementsprechend muss die auf mich als einzelnen Kunden entfallene monatliche Abschreibung entsprechend gering ausfallen. Wenn ich in einem Privatkundentarif keine Business-Features habe (feste IP-Netze, ordentliches Routing, persönlichen Ansprechpartner, etc.), bin ich auch nicht bereit in diesem Preissegment zu zahlen.

Das heißt für einen kleinen Anbieter, der möglicherweise aufgrund von knapper Kalkulation oder wenig Kapital hohe Preise aufrufen muss, er muss sich dies durch entsprechende Service-Leistungen verdienen. Also statische IPs rausgeben, RDNS der IPs ermöglichen, mich direkt mit Technikern telefonieren lassen statt einem Schema-F 1st-Level-Support, etc..

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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von Wechseler » 13.03.2019, 10:25

addicted hat geschrieben:
13.03.2019, 09:29
Ich sehe aber nicht ein, dass €180 für einen Privatkunden ein fairer Preis ist (etwa 150 Euro netto die ans Unternehmen gehen).
Ich sehe Privatkundenpreise für Internetzugang von über 100 € monatlich als komplett absurd an. Damit wird schließlich privat kein Geld verdient. Abgesehen davon rechnet sich so ein Zugang auch für viele Unternehmer nicht.

Schaut man in andere Länder, sieht man auch, was bei FTTH "normal" ist: Irgendwas zwischen 10 und 40 € mit 1 bis 10 Gbps.

Emulation von DSL-Tarifen über Glasfaser braucht kein Mensch.
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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von Oeconomicus » 13.03.2019, 12:17

Ich würde den Tarif auch nicht buchen. Mir sind schon die 73 Euro für meinen 400er Tarif (3play+Komfort-Option und Powerupload) zu viel und bin am überlegen, nach Ende der MVLZ auf einen kleineren Tarif zu wechseln. Dem Kabelinternet möchte ich aber treu bleiben, bei der Tarifwahl jedoch mehr Vernunft walten lassen.
Wir leben alle unter demselben Himmel, aber wir haben deswegen noch lange nicht den gleichen Horizont.

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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von Andreas1969 » 13.03.2019, 12:46

Andreas1969 hat geschrieben:
13.03.2019, 09:21
Wenn ich hier sowas lese, geht mir die Hutschnur hoch :wand:
M-net: Rückzug aus Glasfaser-Ausbauprojekt im Landkreis Cham
https://www.onlinekosten.de/news/m-net- ... 19360.html
M-net kauft sich frei - Telekom und Vodafone sind aktiv
https://www.golem.de/news/landkreis-cha ... 39961.html

Echt unglaublich, was da abgeht
In Cham reißen die Bagger der Baufirma Rädlinger den Asphalt erneut auf, um für die Telekom ein zweites Glasfaserkabel zu verlegen, berichtet die Mittelbayrische Zeitung (Paywall). Die Telekom versorgt im Auftrag des Landratsamts die weiterführenden Schulen mit Glasfaser. Die Stadtwerke hätten beim Fernwärmeanschluss in der Innenstadt bereits Glasfaserkabel verlegt, die die Telekom aber nicht nutzen will. Auch Vodafone bekam im vergangenen Jahr den Auftrag, Polizei und Vermessungsamt mit Glasfaser zu versorgen, und verlegte trotz vorhandener Leitungen der Stadtwerke lieber neu.
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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JanR
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Re: Preispolitik Gigabit Tarif

Beitrag von JanR » 13.03.2019, 14:11

addicted hat geschrieben:
13.03.2019, 09:29
Meine Einstellung: Wenn ich hohe Bandbreite buche, will ich die aus ausnutzen können – also kein Traffic-Limit. Ich zahle dafür aber auch gerne einen Premiumpreis, so lange das Produkt sich durch fehlende Konkurrenz noch nicht über "günstig" absetzen muss.
Ich sehe aber nicht ein, dass €180 für einen Privatkunden ein fairer Preis ist (etwa 150 Euro netto die ans Unternehmen gehen). Investitionen in ein Glasfasernetz sind langfristig zu sehen, dementsprechend muss die auf mich als einzelnen Kunden entfallene monatliche Abschreibung entsprechend gering ausfallen. Wenn ich in einem Privatkundentarif keine Business-Features habe (feste IP-Netze, ordentliches Routing, persönlichen Ansprechpartner, etc.), bin ich auch nicht bereit in diesem Preissegment zu zahlen.

Das heißt für einen kleinen Anbieter, der möglicherweise aufgrund von knapper Kalkulation oder wenig Kapital hohe Preise aufrufen muss, er muss sich dies durch entsprechende Service-Leistungen verdienen. Also statische IPs rausgeben, RDNS der IPs ermöglichen, mich direkt mit Technikern telefonieren lassen statt einem Schema-F 1st-Level-Support, etc..
Dazu kommt ja noch, dass man mit einer echten Gigabit-Leitung, also quasi "Gigabit LAN" im Haus viel mehr machen kann, als mit so einer Connect Box.

Eine echte, synchrone Gigabit-Leitung könnte ja zB. locker ein Haus mit x Parteien abdecken, ein paar Studenten-WGs, mehrere Büros oder was auch immer. Und dann sind 5TB eben wie gesagt ein Witz.

Weiter oben schrieb wer "und dann halt ein paar Cent für jedes weitere GB"... ich musste kichern. Ja, das ist die in Deutschland übliche Preispolitik. Bei meinem Serveranbieter in Holland kann ich zB. 5TB extra für 10 Euro buchen (an einem 10Gbit Port). Das sind (ganz grob) 0,2 Cent pro GB. Und nicht "ein paar Cent".

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