Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.
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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von 2bright4u » 21.05.2008, 16:57

Allein die Länge dieses Threads macht deutlich, dass hier im Forum weder Meinung unterdrückt noch in irgend einer Art und Weise zensiert wird...
ENDLICH OHNE UM!!!

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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Visitor » 21.05.2008, 18:29

Dieses Forum ist keine Verbraucherzentrale,Anwaltskanzlei oder Ähnliches.
Wann begreift ihr das mal.Das ganze Gesülze mit Katastrophe etc. ist hier fehl am Platze.
Euer individuelles Problem könnt ihr nur mit der UM-Hotline klären. :hammer:

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Optimus_Prime68
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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Optimus_Prime68 » 21.05.2008, 18:36

Conrad hat geschrieben:
Moses hat geschrieben:Dem Forum nützt sowas definitiv nicht, sondern es ist eher schädlich.
Ich schätze Dich als kompetenten Ansprechpartner, aber diese Aussage verstehe ich nun gar nicht. Seit wann ist Kritik schädlich ? Kritik fördert und ist hilfreich. Und Meinungen vorsichtshalber zu unterdrücken hat für mich den Beigeschmack der Zensur. UM ist ein Monopolist und agiert auch so. Auch ich habe das schon zu spüren bekommen.
Mal ehrlich, wem nütz eine Meinung die von jemand kommt der schon gekündigt hat und vorher NICHT Rat gesucht hat?
Das ist meiner Meinung nach nur Rache, so nach dem Motto: "Denen zeig ich es nochmal richtig!"
Kritik ist da was anderes.
Ich kann auch teilweise ein Lied davon singen was UM besser machen könnte (in sachen Kommunikation z.B.).
Jedoch erwarte ich mir von dem Forum Hilfe. Das ich Kündigen kann, wenn ich so unzufrieden bin, weiß ich selbst ;)

Also man kann noch viel mehr hier Motzen und Rachebeiträge verfassen aber ändern wird sich deswegen bei UM nichts.
Für die die sich rächen wollen eignet sich eher die Fachpresse (CT, PC-Welt usw) oder die Käseblätter (Bild).

LG Eddy

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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Moses » 22.05.2008, 00:43

Conrad hat geschrieben:Kritik fördert und ist hilfreich.
Das ist eine feine Floskel, die du da aufsagst. Allerdings ist die hier doch etwas fehl platziert, oder? :) Kritik fördert und ist nur hilfreich, wenn die den zu kritisierenden auch erreicht! Wenn du sagst, dass hier im Forum Kritik an UM förderlich ist, dann unterstellst du damit indirekt, dass UM hier mitlist und sich die Kritik zu Herzen nimmt. Auch wenn du damit dem Forum sehr schmeichelst, denke ich doch, dass du da die Wirkung des Forums auf UM sehr überschätzt... ich glaube nicht, dass Kritik, die hier im Forum an UM geäußert wird auch bei UM ankommt. Da ist es sinnvoller seine Kritik an UM auch direkt an UM zu richten.... Kritik, die in Abwesenheit des Gegenstands der Kritik geübt wird, hat eher was von "lästern" bzw. "übler Nachrede"... sowas kann zwar Spaß machen, ist aber nur selten Hilfreich. :smile:
Conrad hat geschrieben:Und Meinungen vorsichtshalber zu unterdrücken hat für mich den Beigeschmack der Zensur. UM ist ein Monopolist und agiert auch so. Auch ich habe das schon zu spüren bekommen.


Hier wird keine Meinung unterdrückt. Jeder kann frei äußern, was er sagen will. Das heißt aber auch ganz direkt, dass jeder, der seine Meinung äußert, auch damit leben muss, dass es andere gibt die diese Meinung nicht teilen und ihren Senf dazu geben... insbesondere gibt es dann auch Leute, die vermeintliche Argumente entkräftigen und das düstere Bild, was gemalt wird, etwas relativieren... sowas wird dann gerne als persönlicher Angriff gesehen, was eigentlich Schade ist. Wenn die eigene Position durchdacht ist, sollte man auf sowas eine vernünftige Antwort parat haben, oder sich andernfalls eben geschlagen geben. ;)

Natürlich muss man auch mit Konsequenzen rechnen, wenn man sich nicht an die Forenregeln hält und z.B. beleidigend wird oder ähnliches. Das hat aber nichts mit Unterdrückung von Meinungen zu tun, sondern gehört zu den eher unerfreulichen Pflichten der Moderatoren.

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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Conrad » 22.05.2008, 09:54

Moses hat geschrieben:
Conrad hat geschrieben:Kritik fördert und ist hilfreich.
Wenn du sagst, dass hier im Forum Kritik an UM förderlich ist, dann unterstellst du damit indirekt, dass UM hier mitlist und sich die Kritik zu Herzen nimmt..
Aber daran zweifelst Du nicht wirklich ? Allerdings an "zu Herzen" nehmen glaube ich nur sehr begrenzt :D
Mir sind techn. Diskussionen lieber, deshalb will das hier nicht weiter auswälzen. Ich meine nur, es sollte unbeschadet möglich sein, über negative Erlebnisse mit UM berichten zu können.

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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Höppemötzjer » 22.05.2008, 10:37

NightHawk hat geschrieben:Mal im Ernst: In welchem Unternehmen läuft schon alles immer TipTop ?
Es läuft in keinem Unternehmen "TipTop". Aber bei anderen Unternehmen hat das Gefühl, dass die Beschwerden der Kunden ernst genommen wird. Selbst bei einem Möbelunternehmen, wo ich schlechte Erfahrungen gemacht habe, hat man auf normale Reklamationsbriefe geantwortet - ohne Einschreiben!

Bei Unitymedia reagiert man selbst auf Einschreiben nicht. An der Hotline bekommt man vertröstende Worte gesagt. Da fragt man sich als Kunde, rede ich mit einem Vertragspartner oder mit einem Computer, der schätzungsweise 80% der Anfragen in die Ablage "Papierkorb" legt. Man kommt sich ziemlich hilflos vor, wenn Unitymedia nicht auf Anfragen reagiert. Und da kann ich die Forenuser voll verstehen, dass sie sich irgendwo ein Ventil suchen, um ihrem Ärger Luft zu machen. Da ist es durchaus befreiend, wenn man mal eine Reaktion auf sein Anliegen erhält. Sei es auch von Forenuser, die Unitymedia befürworten.

Gruß
Thomas

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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Höppemötzjer » 22.05.2008, 11:12

Invisible hat geschrieben:Nun ja, wer seine persönlichen Frustrationen gerne an 400 € - Kräften im Callcenter ausleben mag soll dies bitte tun.
Du verdrehst die Tatsachen! Hier beschwert sich kaum einer über die 400 EUR-Kräfte im CallCenter. Es ist das Unternehmen Unitymedia, was hier scheinbar nicht für ausreichende Schulungen und ordentliche Abläufe im ServiceCenter sorgt. Die Mitarbeiter haben einfach den bescheidensten Job der Welt. CallCenter-Jobs sind ja ansich schon sehr bescheiden. Die Mitarbeiter bei Unitymedia tun mir einfach nur Leid. Die handeln ja nur so, wie es ihnen eingetrichtert wurde.
Bei UM ist sicher nicht alles optimal, nur habe ich dies persönlich noch nie erlebt.
Dann mach doch mal einen einfachen Test: Ruf bei der Hotline an und bitte den Mitarbeiter, dir die letzte Monatsrechnung zuzuschicken. Kannst ja sagen, dass dein Drucker kaputt ist. ;-) Kostet dich nur ein bisschen Zeit und 1,50 EUR Porto schätze ich. Meine Vermutung ist: Der Mitarbeiter/ die Mitarbeiterin hat keinen entsprechenden Ablauf dafür und ist überfordert. Ich denke: Entweder du bekommst keine Rechnung zugeschickt, weil du ja online reinschauen kannst, oder du bekommst ab diesem Zeitpunkt alle Rechnung per Post. Allerdings nicht die vom letzten Monat. :D

Schönen Gruß
Thomas

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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Höppemötzjer » 22.05.2008, 11:23

2bright4u hat geschrieben:Es ist in Deutschland leider so, dass in Foren zumeist gemeckert wird, anstatt auch mal zu loben. Wenn etwas gut läuft, so ist es selbstverständlich- wenn etwas nicht läuft, geht "die Welle" los.
Ich hätte Untiymedia sehr gerne für eine schnelle Kundenabwicklung gelobt. Aber es tut sich einfach nichts. Stattdessen stellt Unitymedia weiterhin Abbuchungen online im Kundenkonto aus. Da pack ich mir wegen so viel Unverständnis für den Kunden einfach nur an den Kopf. So hirnverbrannt kann kein Unternehmen sein, dass es den Kunden so in der Luft hängen lässt.
... denn man sollte von einem TK-Anbieter erwarten können, dass alles läuft.
Eben. Man erwartet, dass der Anbieter die Verträge erfüllt. Da kann der Dienst auch mal ausfallen. Aber doch bitte nicht für mehrere Stunden! Da ist Köln rechtsrheinisch, Leverkusen, Bergisch Gladbach etc. für mehrere Stunden platt! Hat da einer Hummeln im Ar...?
1. Weshalb werden so zentrale Wartungsarbeiten tagsüber ausgeführt?
2. Gibt es nicht ausreichend Redundanzen (doppelt abgestützte Glasfaserwege), so dass ein Ausfall minimiert wird?
3. Wenn Techniker wegen Wartungsarbeiten schon vor Ort sind, ... Weshalb dauert die Entstörung dann so lange?

Gruß
Thomas

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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Clyvanth » 22.05.2008, 11:51

Höppemötzjer hat geschrieben: Eben. Man erwartet, dass der Anbieter die Verträge erfüllt. Da kann der Dienst auch mal ausfallen. Aber doch bitte nicht für mehrere Stunden! Da ist Köln rechtsrheinisch, Leverkusen, Bergisch Gladbach etc. für mehrere Stunden platt! Hat da einer Hummeln im Ar...?
1. Weshalb werden so zentrale Wartungsarbeiten tagsüber ausgeführt?
2. Gibt es nicht ausreichend Redundanzen (doppelt abgestützte Glasfaserwege), so dass ein Ausfall minimiert wird?
3. Wenn Techniker wegen Wartungsarbeiten schon vor Ort sind, ... Weshalb dauert die Entstörung dann so lange?

Gruß
Thomas
Ich weiß zwar nicht, was letzte Woche genau in Köln los war .. ich nehme stattdessen einfach das Beispiel Hessen ....

Bei Baggerarbeiten wird ein zentrales Glasfaserkabel durchgeschlagen. Die Baggerarbeiten wurden NICHT von UM in Auftrag
gegeben. Aber natürlich ist UM über jede Baustelle informiert, die in Hessen und NRW bearbeitet wird. Und UM schickt natürlich
zu jeder Baustelle vorsorglich einen Menschen raus, der die Bauarbeiter und Baggerführer anweißt, wo da Kabel
liegen. Und natürlich schickt UM pro forma gleich noch zu jeder Baustelle einen Notfalltrupp für den Worst Case hin, der
jeden Schaden innerhalb von Minuten reparieren kann. Verzeiht mir die Ironie .. aber was erwartet Ihr denn ???
100% Verfügbarkeit für 365 Tage im Jahr ???? Werdet Ihr bei UM nicht kriegen ..
Und wenn man ein paar Stunden ohne TV nicht überlebt ... au weia
MfG Björn [ Exklusiver Forums - CC - Berater ;o) ]

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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Höppemötzjer » 22.05.2008, 13:02

Clyvanth hat geschrieben:Bei Baggerarbeiten wird ein zentrales Glasfaserkabel durchgeschlagen. Die Baggerarbeiten wurden NICHT von UM in Auftrag gegeben.
Wenn Unitymedia die Baggerarbeiten nicht in Auftrag gegeben hat, dann schätze ich mal, dass Unitymedia einen Wohnbereich von mehreren 10.000 Kunden nicht nur einfach über Glasfaser versorgt, sondern eine alternative Glasfaserstrecke über eine andere Strecke - ggf. auch anderen Provider - angemietet hat. Ich kenne es nur so, dass man Netze so plant und aufbaut, dass möglichst große Ausfallsicherheit gegeben ist. Und gerade weil Glasfaserarbeiten nicht innerhalb von 30 min behebbar sind, sollte ein Netz redundant aufgebaut werden.

Aber das unterscheidet vielleicht Unitymedia von anderen Anbietern, wo man dann ein bisschen mehr im Monat bezahlt. Aber man hat dann ein ausfallsichereres Netz und kompetenten Service, der auch im Störungsfall erreichbar ist.
Und wenn man ein paar Stunden ohne TV nicht überlebt ... au weia
Es gibt Kunden, die auch Telefon und Internet über das Kabel gebucht haben. Und bei Telefonservices ist es sehr ärgerlich, wenn diese für mehrere Stunden down sind.

Gruß
Thomas

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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Invisible » 22.05.2008, 15:30

Höppemötzjer hat geschrieben:Ich kenne es nur so, dass man Netze so plant und aufbaut, dass möglichst große Ausfallsicherheit gegeben ist. Und gerade weil Glasfaserarbeiten nicht innerhalb von 30 min behebbar sind, sollte ein Netz redundant aufgebaut werden.
Klar.
Dann brauchen wir auch redundante Autobahnen für den Fall das eine gesperrt ist.
Besitzt du auch einen redundanten Wohnsitz für den Fall das deine jetzige Wohnung einmal abbrennen sollte?
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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Höppemötzjer » 22.05.2008, 16:03

Invisible hat geschrieben:Dann brauchen wir auch redundante Autobahnen für den Fall das eine gesperrt ist.
Besitzt du auch einen redundanten Wohnsitz für den Fall das deine jetzige Wohnung einmal abbrennen sollte?
Du hast das schon richtig erkannt.

Wenn die Autobahn gesperrt ist, dann gibt es - bis für diejenigen, die gerade hinter dem Unfall stehen - die Möglichkeit über alternative Fahrwege zum Ziel zu kommen. Sei es nur die Landstraße, aber der Verkehr läuft. Nochmal zum Vergleich: Für zig-Tausend Unitymedia-Kunden ging gar nichts mehr.

Bezüglich des redundanten Wohnsitzes: Den Vergleich finde ich haarspalterisch. Bei Redundanz wägt man Kosten, Nutzen und Wahrscheinlichkeit eines Ausfalles ab. Und wenn du es genau siehst, hast auch du wahrscheinlich eine indirekte Redundanz zu deiner Wohnung "aufgebaut". Nicht umsonst wird den Mitbürgern empfohlen, eine Hausratversicherung abzuschließen. So kommst du im Notfall in den "Genuss", vorübergehend im Hotel schlafen zu können.

Ich kenne Provider, die Wert auf Ausfallsicherheit legen. Denkst du, dass Unitymedia, die Haupt-Glasfaserverbindungen nicht redundant schaltet?

Gruß
Thomas

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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Invisible » 22.05.2008, 16:13

Höppemötzjer hat geschrieben:Bei Redundanz wägt man Kosten, Nutzen und Wahrscheinlichkeit eines Ausfalles ab.
Eben. Genau darum geht es. Bist du bereit für eine Redundanz 30% mehr zu bezahlen? Wenn ja, dann bist du eine verschwindend geringe Minderheit. Beim Produkt "Telekommunikation" geht alles über den Preis und die Geschwindigkeit. Wir reden hier vom Privatkundenbereich.
Höppemötzjer hat geschrieben:Ich kenne Provider, die Wert auf Ausfallsicherheit legen. Denkst du, dass Unitymedia, die Haupt-Glasfaserverbindungen nicht redundant schaltet?
Natürlich hat jeder Provider die Möglichkeit kurzfristig zu switchen. Dieses alternative routing kostet aber bei einem Ausfall richtig Geld. Wie gesagt: wir befinden uns im Bereich von Privatkunden. Nicht umsonst schließt UM eine berufliche/ geschäftliche Nutzung des Anschlusses aus.
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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Moses » 22.05.2008, 16:37

Höppemötzjer hat geschrieben:
Clyvanth hat geschrieben:Bei Baggerarbeiten wird ein zentrales Glasfaserkabel durchgeschlagen. Die Baggerarbeiten wurden NICHT von UM in Auftrag gegeben.
Wenn Unitymedia die Baggerarbeiten nicht in Auftrag gegeben hat, dann schätze ich mal, dass Unitymedia einen Wohnbereich von mehreren 10.000 Kunden nicht nur einfach über Glasfaser versorgt, sondern eine alternative Glasfaserstrecke über eine andere Strecke - ggf. auch anderen Provider - angemietet hat. Ich kenne es nur so, dass man Netze so plant und aufbaut, dass möglichst große Ausfallsicherheit gegeben ist. Und gerade weil Glasfaserarbeiten nicht innerhalb von 30 min behebbar sind, sollte ein Netz redundant aufgebaut werden.

Aber das unterscheidet vielleicht Unitymedia von anderen Anbietern, wo man dann ein bisschen mehr im Monat bezahlt. Aber man hat dann ein ausfallsichereres Netz und kompetenten Service, der auch im Störungsfall erreichbar ist.
Und wenn man ein paar Stunden ohne TV nicht überlebt ... au weia
Es gibt Kunden, die auch Telefon und Internet über das Kabel gebucht haben. Und bei Telefonservices ist es sehr ärgerlich, wenn diese für mehrere Stunden down sind.
Ich weiß ja nicht, auf welches Netz du da abzielst, aber das der Telekom kann es nicht sein. Ich kenne zwei Beispiele in meiner unmittelbaren Umgebung, wo die Telekom fast eine Woche gebraucht hat um Netzsegmente mit mehreren 1000 Kunden wieder ans Netz zu bringen... einmal war auch "nur" ein Glasfaserkabel beschädigt worden, allerdings hat die Telekom das nicht so sehr interessiert, oder war mit der Reparatur überfordert oder was auch immer. Für die Kunden hieß es dann kein Telefon & kein Internet... TV-Kabel gibt's in der Region auch nicht => alle Kommunikation tot, da es auch die Leitungen zum Handymast erwischt hatte. Redundanz = 0.

Im anderen Fall hat ein Autofahrer einen Zentralen "Verteilerkasten" (was es jetzt genau war, weiß ich nicht, aber scheint wichtig gewesen zu sein) umgefahren. Da standen die Telekom Techniker vor ein paar Kabeln im Boden, der Rest war einfach weg. Das hat zwar nur ein Dorf (ca 2.000 Einfwohner) und ein großes Einkaufszentrum für die Region getroffen, aber auch das hat ein paar Tage gedauert, in denen das Einkaufszentrum einfach zu gemacht hat, da Telefon & Internet nicht mehr möglich waren (damit auch keine EC Zahlung, Bestellungen usw.). Auch hier gab es keine Redundante Anbindung.

Übrigens waren die Leitungen, die in Frankfurt zerstört wurden nicht die Leitungen von UM selber. Es waren Leitungen, die bei der Telekom angemietet wurden und die Telekom hat auch die Reparatur durchgeführt... ob es dann die Aufgabe von UM ist Leitungen Redundant anzumieten oder die Aufgabe der Telekom Redundante Leitungen zu haben um die Kunden (hier UM) im Problemfall weiter versorgen zu können, lasse ich mal dahin gestellt...

Und wenn die Autobahn gesperrt ist, bist du wohl auch noch nie auf ne Landstraße ausgewichen, oder? Ich durfte das bis jetzt genau 3 mal in meinem Leben erleben (bin noch recht jung, ja) und jedesmal war der Unterschied, ob man jetzt auf der Autobahn stand oder auf der Landstraße eigentlich eher theoretischer Natur... innerhalb kürzester Zeit waren die Straßen so überlastet, das so gut wie gar nichts mehr ging... in einem Fall bin ich sogar fest davon überzeugt, dass es deutlich besser gewesen wäre auf der Autobahn einfach stehen zu bleiben, anstatt auf die überfüllte Landstraße umgeleitet zu werden... vom deutlich erhöhten Spritverbrauch wollen wir auch nicht reden. Solche Umleitaktionen kann man fast mit der Aktion vergleichen, dass UM an der Bruchstelle analog TV ins Kabel eingespeist hat. ggf. kann man für den Ausfall auch eine Gutschrift erreichen und damit dann seine gestiegenen Handykosten decken. Besser ist die Umleitung auf die Landstraße keinesfalls, wenn du das wirklich Redundanz nennen willst.

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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Conrad » 22.05.2008, 17:02

Fazit : Umstieg auf Sat-TV :D

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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Moses » 22.05.2008, 17:10

Wenn der Satellit abstürzt, siehst du auch nur noch schwarz. Auch da gibt es keine Redundanz. ;)

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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Clyvanth » 22.05.2008, 17:12

Moses hat geschrieben: Solche Umleitaktionen kann man fast mit der Aktion vergleichen, dass UM an der Bruchstelle analog TV ins Kabel eingespeist hat. ggf. kann man für den Ausfall auch eine Gutschrift erreichen und damit dann seine gestiegenen Handykosten decken. Besser ist die Umleitung auf die Landstraße keinesfalls, wenn du das wirklich Redundanz nennen willst.
Ich bezweifele, das für diesen Fall Gutschriften erstellt werden
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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Höppemötzjer » 22.05.2008, 17:56

Invisible hat geschrieben:Eben. Genau darum geht es. Bist du bereit für eine Redundanz 30% mehr zu bezahlen? Wenn ja, dann bist du eine verschwindend geringe Minderheit. Beim Produkt "Telekommunikation" geht alles über den Preis und die Geschwindigkeit. Wir reden hier vom Privatkundenbereich.
Ich habe leider den Feler gemacht, nur auf den Preis zu schauen. Mittlerweile bin ich zum Schluss gekommen, dass ich gerne 5 EUR mehr im Monat zahle und dafür ein stabiles Netz und guten Service bekomme.
Natürlich hat jeder Provider die Möglichkeit kurzfristig zu switchen. Dieses alternative routing kostet aber bei einem Ausfall richtig Geld. Wie gesagt: wir befinden uns im Bereich von Privatkunden. Nicht umsonst schließt UM eine berufliche/ geschäftliche Nutzung des Anschlusses aus.
Es gibt auch Provider, die entsprechende Redundanz für Privatkunden im Netz haben.
Beispiel, dass es auch anders geht:
"mehrfach redundante Glasfaser-Anbindung: Keine Staus beim Datentransfer!" --> Quelle: http://www.dsl-informationen.de/1und1_informationen.php

Gruß
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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Invisible » 22.05.2008, 18:03

Höppemötzjer hat geschrieben:Mittlerweile bin ich zum Schluss gekommen, dass ich gerne 5 EUR mehr im Monat zahle und dafür ein stabiles Netz und guten Service bekomme.
Du vielleicht, mag sein. Mit dem feature Redundanz kannst du im Privatkundengeschäft keine Werbung machen. Zudem das es die wenigsten Laien verstehen werden.

Und die ganze Redundanz nützt dir nichts wenn ein Bagger deine Hausanschlussleitung erwischt.

Oder soll die auch redundant ausgelegt werden? Dann brauchen wir aber noch Redundanz-Computer, Redundanz-Tastatur, Redundanz-Maus, Redundanz-Stromversorgung.....und, und und....

Und das alles weil man mal ne Nacht nicht im web daddeln kann?

Wers braucht......
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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Höppemötzjer » 22.05.2008, 18:13

Moses hat geschrieben:Ich weiß ja nicht, auf welches Netz du da abzielst, aber das der Telekom kann es nicht sein. [...] einmal war auch "nur" ein Glasfaserkabel beschädigt worden, allerdings hat die Telekom das nicht so sehr interessiert, oder war mit der Reparatur überfordert oder was auch immer.
Das ist genauso ärgerlich, wie die Störungen bei Unitymedia.
Im anderen Fall hat ein Autofahrer einen Zentralen "Verteilerkasten" (was es jetzt genau war, weiß ich nicht, aber scheint wichtig gewesen zu sein) umgefahren. Da standen die Telekom Techniker vor ein paar Kabeln im Boden, der Rest war einfach weg. Das hat zwar nur ein Dorf (ca 2.000 Einfwohner) [...]
Du sprichst hier von "Weiß-ich-nicht"-Kabeln. Deiner Beschreibung nach wurde hier ein Kupfer-Verteiler umgefahren, der die letzte Meile zum Kunden realisiert. Ich habe von Glasfaser-Redundanz gesprochen. Im Gegensatz zu 2000 Telekomkunden, waren vor ein paar Tagen mehrere 10.000 Kunden betroffen!
Übrigens waren die Leitungen, die in Frankfurt zerstört wurden nicht die Leitungen von UM selber.
Das ist mir Latte. Der Dienst von Unitymedia lief darüber.
Es waren Leitungen, die bei der Telekom angemietet wurden und die Telekom hat auch die Reparatur durchgeführt... ob es dann die Aufgabe von UM ist Leitungen Redundant anzumieten oder die Aufgabe der Telekom Redundante Leitungen zu haben um die Kunden (hier UM) im Problemfall weiter versorgen zu können, lasse ich mal dahin gestellt...
Weshalb lässt du es dahin gestellt? Im Business-Bereich bekommt der Kunde - in diesem Falle Unitymedia (weil: sie haben ja scheinbar die Glasfaser bei Telekom angemietet) - das, was er bestellt. Wenn er eine Glasfaser ohne Redundanz bestellt, dann bekommt er die genauso, wenn er sie mit Redundanz bestellt. Der Unterschied macht sich natürlich auch im Preis bemerkbar. Und es ist eine Frage des Firmenkonzeptes, wie viel Netzsicherheit man dem Kunden bieten möchte.

Gruß
Thomas

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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Invisible » 22.05.2008, 19:54

Wieso bekommen die Kunden eigentlich kein Redundanz-Modem gestellt???? :fingerzeig:
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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Höppemötzjer » 22.05.2008, 20:10

Invisible hat geschrieben:Wieso bekommen die Kunden eigentlich kein Redundanz-Modem gestellt???? :fingerzeig:
Weil Leute wie du nicht wissen, was sie mit dem zweiten Modem anstellen sollen, sich vielleicht über Unitymedia kaputt lachen und dann das Modem eventuell bei Ebay verkaufen. :hirnbump:

Gruß
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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Optimus_Prime68 » 23.05.2008, 01:11

Moses hat geschrieben: Übrigens waren die Leitungen, die in Frankfurt zerstört wurden nicht die Leitungen von UM selber. Es waren Leitungen, die bei der Telekom angemietet wurden und die Telekom hat auch die Reparatur durchgeführt... ob es dann die Aufgabe von UM ist Leitungen Redundant anzumieten oder die Aufgabe der Telekom Redundante Leitungen zu haben um die Kunden (hier UM) im Problemfall weiter versorgen zu können, lasse ich mal dahin gestellt...
Bei dem Satz fällt mir eigentlich nur auf, wer der wahre Monopolist in diesem Land ist. Unsere Liebe Teledoof! :sauer:
Da haben Milliarden Bürger über Jahrzehnte mit ihren Steuergeldern ein Telefonnetz finanziert was ein paar wenigen Aktionären geschenkt wurde.

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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Moses » 23.05.2008, 15:45

Redundanz = doppelte Kosten (im Normalfall). Kannst du als Privatkunde sehr leicht erreichen: einfach einen Anschluss mit Internet+Telefon beim Kabelanbieter bestellen und einen bei irgendeinem über's Telefonnetz, schon kannst du sicher sein, dass du die best mögliche Redundanz hast, die es im Privatkundenmarkt in Deutschland gibt. :P

Dein Beispiel für Redundanz bei 1&1 hinkt übrigens... dort ist kein Netz redundant, sondern nur das Rechenzentrum redundant angebunden. Wenn einer das Telekomnetz kaputt macht, haben 1&1 Kunden trotzdem kein Internet... der Vergleich hinkt noch mehr als der mit den Autobahnen... das Rechenzentrum von UM wird ebenfalls Redundant angebunden sein, aber das Hilft den Kunden in Südhessen oder Köln halt nicht, wenn einer die Leitungen zu denen nach Hause zerstört.

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Re: Kündigung Unitymedia - Absolute Katastrophe

Beitrag von Höppemötzjer » 23.05.2008, 18:01

Moses hat geschrieben:Redundanz = doppelte Kosten (im Normalfall). [...]
Redundanz = Mehrkosten = Höhere Ausfallsicherheit
[...] = Unsinn: Ich habe nicht vom Privatkunden-Endbereich gesprochen, sondern von zentralen Übertragungswegen. Wenn jemand anderes ein Beispiel aus dem Endkundensegment aufführt, dann soll er damit hausieren gehen.
Wenn einer das Telekomnetz kaputt macht, haben 1&1 Kunden trotzdem kein Internet...
Von welchem Netz sprichst du? ATM-Netz, DSLAM-Anbindungen, Kupferkabel (mit 2000 DA) oder Backbone-IP-Netz?
Das ATM-Netz ist redundant aufgebaut. Sollte es eine Firma geben, die ihre ATM-Knoten nicht im "Ring" schaltet, sollte sie das Netzkonzept überdenken. Die einzelnen DSLAMs sind meist im einfachen Glasfaser-Stich an das ATM-Netz angeschlossen. Die DSLAMs stehen aber in verschiedenen Lokationen. Also ist bei einem Glasfaserschaden der Ausfall "gering". Die Kupferadern sind ohne Redundanz zum Kunden geschaltet. Es sei denn, er bestellt zwei Leitungen. Das Problem wäre allerdings: Bei einem Baggerschaden, sind beide Leitungen weg. ;-)
der Vergleich hinkt noch mehr als der mit den Autobahnen...
Ich finde den Vergleich optimal.
das Rechenzentrum von UM wird ebenfalls Redundant angebunden sein, aber das Hilft den Kunden in Südhessen oder Köln halt nicht, wenn einer die Leitungen zu denen nach Hause zerstört.
Woher hast du diese Informationen? Woher weißt du, wie das Netz bei Unitymedia aufgebaut ist? Woher weißt du, welche Glasfasern gestört waren?

Grundlegendes zum Aufbau eines NE3-Netzes, so wie es eigentlich auch bei Unitymedia vorhanden sein sollte:
"Dabei versorgen regionale Ringe ein großes Gebiet mit einem Einzugsbereich von Millionen Teilnehmern. Diese können von einem zentralen Netzwerkknoten die empfangenen Signale großflächig in beide Richtungen weiterleiten. Die über einen solchen Ring angeschlossenen Kopfstationen werden damit zu untergeordneten Netzwerkknoten und benötigen keine eigenen Empfangseinrichtungen mehr. Von diesen Stationen aus zweigen weitere Glasfaserringe ab, die die alten Koaxialstrecken ersetzen und die Knoten der einzelnen Stadtviertel miteinander verbinden. Um den Datentransport in Richtung der Teilnehmer zu optimieren, werden dahinter Stichleitungen aus Glasfaser bis zu den Straßenverteilern gelegt, in denen die Glasfaserstrecke endet und der Übergang zum bereits vorhandenen Koaxialnetz hergestellt wird. Diese Übergänge werden Glasfaserknoten, optische Knoten oder Fiber Nodes genannt. Hinter einem Glasfaserknoten liegen in der Regel zwischen 1.500 und 6.000 zu versorgende Wohneinheiten." Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Netzebene_3 --> "Netzaufrüstung und Ringstruktur"

Weiter heißt es dort:
"Zwei wesentliche Vorteile ergeben sich durch diese Struktur:
- Die Störanfälligkeit wird auf ein Minimum reduziert. Sollte ein Glasfaserring beschädigt werden, kann das Signal einfach den umgekehrten Weg nehmen und wird nicht mehr unterbrochen. Dadurch vermindern sich die Signalausfälle drastisch."

Hat Unitymedia Kosten gespart? Oder stimmen auch im Netzbetrieb die Abläufe nicht, so dass eine redundanter Glasfaserring zerstört wurde? Denn es waren definitiv mehr als 6.000 Kunden in Köln und Wiesbaden betroffen.

Gruß
Thomas

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