110m Verlängerung möglich?

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Dinniz
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Re: 110m Verlängerung möglich?

Beitrag von Dinniz » 11.06.2016, 15:42

Bei 100m würde ich nichtmal an RG6 oder RG11 denken.
Da lohnt sich eher coax3 oder coax4.
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conscience
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Re: 110m Verlängerung möglich?

Beitrag von conscience » 11.06.2016, 16:13

Dinniz hat geschrieben:Bei 100m würde ich nichtmal an RG6 oder RG11 denken.
Da lohnt sich eher coax3 oder coax4.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Unitymedia so einfach mit machen wird, wenn der das sich "private" baut :kafffee:
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Dinniz
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Re: 110m Verlängerung möglich?

Beitrag von Dinniz » 11.06.2016, 16:36

Das mag mir ja egal sein :D
Wer 100m in RG6 etc legt gehört erschlagen :mussweg:
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kalle62
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Re: 110m Verlängerung möglich?

Beitrag von kalle62 » 11.06.2016, 20:28

hallo

Ich finde die ganze Geschichte etwas merkwürdig hat so was,wie kann Ich ein Haus--Hütte--Garage--Garten mit UM versorgen.Und das von Nachbar angelich und mit zustimmung von UM,will aber natürlich keinem was unterstellen.

Ist für mich wie eine Gebrauchanweisung/Frage um das möglichst umzusetzen.

gruss kalle
In meinem Alter hat man schon alles gelesen, alles gesehen und alles gehört, man kann sich nur nicht mehr daran erinnern. :zwinker:


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LX1-LX2 und 2xET9200.
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martin280
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Re: 110m Verlängerung möglich?

Beitrag von martin280 » 21.06.2016, 17:19

kalle62 hat geschrieben:hallo

Ich finde die ganze Geschichte etwas merkwürdig hat so was,wie kann Ich ein Haus--Hütte--Garage--Garten mit UM versorgen.Und das von Nachbar angelich und mit zustimmung von UM,will aber natürlich keinem was unterstellen.

Ist für mich wie eine Gebrauchanweisung/Frage um das möglichst umzusetzen.

gruss kalle
Weil Unitymedia es nur so will! Die möchten mein Haus nicht direkt anschließen - Aussage war dann müsste ein zusätzliches "D-Kabel" verlegt werden. Was immer das auch ist und die Kosten betragen über 30.000,- €
Daher kam der Vorschlag von Unitymedia, dass ich selbst ein Kabel zum Nachbarhaus lege und UM dann nur den Anschluss durchführt.

martin280
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Re: 110m Verlängerung möglich?

Beitrag von martin280 » 21.06.2016, 17:30

Dinniz hat geschrieben:Bei 100m würde ich nichtmal an RG6 oder RG11 denken.
Da lohnt sich eher coax3 oder coax4.
Über die Werte von coax3 oder coax4 finde ich nichts im Internet.

RG6 soll ja lt. http://www.itwissen.info/definition/lex ... cable.html für bis zu 500 m

und

RG 11 lt. http://www.itwissen.info/definition/lex ... cable.htmlfür bis zu 1000m geeignet sein.

Klingt also zunächst einmal nicht schlecht. Ist COAX3 für größere Entfernungen als RG11 geeignet?

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Re: 110m Verlängerung möglich?

Beitrag von Dinniz » 21.06.2016, 18:40

Geeignet? Nein. Du hast bei 100m einen so hohen Signalverludt, dass man diesen kaum noch ausgleichen kann.
Rg11 ist für die Länge grenzwertig.
Kabel wie Coax3/4 findet man nur beim Fachhändler (http://www.anedis-shop.de/de/Catalog/cid_6/4/).
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Tuxtom007
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Re: 110m Verlängerung möglich?

Beitrag von Tuxtom007 » 21.06.2016, 22:05

Bei uns in der Wohnanalge sind 8 Häuser von einem Übergabepunkt versorgt, da liegen mit Sicherheit mehr als 110m Kabel zw. dem hintersten Anschluss ( meinem ) un dem HÜP, inkl. meherer Verstärker und Verteiler und Kabel quer durch die Tiefgarage.
Provider: UM 3Play - 400/20 MBitj, Fritbox UM 6590, 2x SNOM D765 VoIP-Telefon, 3 AVM-Dect-Telefone, Mikrotik CoreRouter, 2 x AVM Fritz-Repeater 1750E

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Hemapri
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Re: 110m Verlängerung möglich?

Beitrag von Hemapri » 22.06.2016, 01:27

martin280 hat geschrieben: Weil Unitymedia es nur so will! Die möchten mein Haus nicht direkt anschließen - Aussage war dann müsste ein zusätzliches "D-Kabel" verlegt werden. Was immer das auch ist und die Kosten betragen über 30.000,- €
Nicht "D-Kabel", sondern "D-Linie". Das ist das Kabel zwischen dem C-Linien-Abzweiger und dem Hausübergabepunkt. Je nach Entfernung und der zu erwartenden Dämpfung wird dafür ein Erdkabel vom Typ "iKx" oder "nKx" verwendet.
Daher kam der Vorschlag von Unitymedia, dass ich selbst ein Kabel zum Nachbarhaus lege und UM dann nur den Anschluss durchführt.
Schon klar, die Dämpfung und die vorschriftsmäßige Verlegung ist trotzdem zu berücksichtigen.

MfG

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Re: 110m Verlängerung möglich?

Beitrag von Dinniz » 22.06.2016, 19:03

Tuxtom007 hat geschrieben:Bei uns in der Wohnanalge sind 8 Häuser von einem Übergabepunkt versorgt, da liegen mit Sicherheit mehr als 110m Kabel zw. dem hintersten Anschluss ( meinem ) un dem HÜP, inkl. meherer Verstärker und Verteiler und Kabel quer durch die Tiefgarage.
Jetzt vergleichst du Äpfel mit Birnen.
In den 8 Häusern werden sicherlich mehrere Verstärker sitzen um den Signalverlust der einzelnen Strecken auszugleichen.
Bei einer komplett durchgehenden Länge ist dies was anderes.
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Re: 110m Verlängerung möglich?

Beitrag von Bastler » 22.06.2016, 19:58

Kleine Info, weil ich dazu passend kürzlich einen "Vorfall" hatte:

Mit "RG11" meint man heute in der Regel "P-RG11".

Echtes RG11 ist ein Kabel mit schlechteren Werten, Litze als Innenleiter und nur einfacher Schirmung, auf das sich auch keine Kompressionsstecker montieren lassen!
Weiß kaum Jemand, aber ein Kunde hatte sich auf Empfehlung eines UM(sub)-Technikers echtes RG11 Kabel besorgt, verlegt, und ich stand dann dumm da. Nur so zur Info. Ich hätte nicht gedacht, dass man "echtes" RG11 überhaupt irgendwo bekommt, aber der Kunde hatte es geschafft...

Auch wenn es oft als "Erdkabel" beworben wird, das normale PRG11-Kabel ist nicht für die (ungeschützte) Vergelgung im Erdreich geeignet (das Kabel hat keine starre Abschirmung und kann durch das Erdgewicht gequetscht werden), auch wenn man das immer mal wieder antrifft. es gibt aber auch eine extra "Outdoor"-Variante von dem Kabel (dort ist der PVC-Mantel stabiler). Würde ich dennoch nicht verwenden wenn es vermeidbar ist.
Bei der Kabellänge entsteht alleine durch das Kabel schon eine Schräglage von über 10 dB egal ob ikx oder RG11 (RG 6 ist indiskutabel, selbst wenn es im Erdreich verlegt werden könnte, da kommen schon um die 20 dB Schräglage zusammen). 110 m ist schon eine typische Länge von C-Linien, da würde ich mindestens nkx verwenden...

Bezüglich der Erdung (oder besser Potentialausgleich):
UM schreibt vor, dass bei Gebäudeübergreifender Verkabelung eine doppelt galvanscihe Trennung zwischen den Gebäuden eingebaut werden muss, genau so wie zur NE§ eine solche vorgenommen werden muss (leider, das ist der größte Schei**).
Unbahängig davon was irgendwelche elo`s , DIN VDE oder ich für richtig, gut, schlecht oder falsch halten - so sieht UMKBW das (zumindest im Moment).
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