Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

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tom050505
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Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von tom050505 » 03.04.2016, 14:39

Hallo zusammen,

als über 10 Jahre langer zufriedener UM Kunde, aber doch als Greenhorn in Sachen Technik weis ich in einer Sache nicht weiter.

Es geht um folgendes. Ich nutze schon viele Jahre eine 3play-Vertrag von UM mit 36000er Geschwindigkeit in Sachen Internet. Weil ich jetzt doch gerne mal noch schnelleres Internet haben möchte und ich auch per Post von UM schöne Angebote bekam, wollte ich für ein paar wenige Euro mehr auf 60000er Internet oder 100000er Internet wechseln, zumal mir noch ein HD-Receiver für die HD Programme mit dazu angeboten wurden in mehreren Werbungs- Schreiben von UM.

Dass das nur Pauschalangebote waren erfuhrt ich, als ich dann per Telefon bei der Hotline anrief und in einen Vertrag mit schnellerem Internet wechseln wollte. Nach Auskunft der freundlichen Dame am Telefon wäre zwar generell ein Wechsel im Vertrag möglich, dieser könnte aber nicht vorgenommen werden, weil im System ein Sperrvermerk notiert wäre. Ein Techniker hätte irgendwann mal vermerkt, dass das Leitungssystem in dem Gebäude in dem ich wohne (=6Familienhaus aus den Ende 80er Jahren in der Nähe von Köln) „marode“ sei und deshalb schnelleres Internet im Haus nicht möglich sei. Genaueres was da nicht in Ordnung sei und wann das festgestellt wurde konnte mir die Hotline nicht sagen. Man sagte mir nur, dass das nicht Sachen von UM wäre und das wenn ich schnelleres Internet bekäme, das ganze Leitungsnetz zusammenfallen könnte.

Also lehnet man eine Umstellung auf einen neuen Vertrag ab und meinte, dass in meiner Wohnung nicht schnelleres Internet möglich sein (so auch bei allen anderen im Haus). Ich habe dann eine Vertragsänderung nochmal per Email versucht, wo ich gar keine Antwort erhielt, dann noch mal 2 Wochen später über die Hotline, wieder die Ablehnung wegen dem Sperrvermerk des Technikers.
Im Haus von mir wohnen nur noch Leute die nichts von Schwierigkeiten eines maroden Leitungssystemes wissen. Schnelles Internet nutzt von denen keiner.
Die Hausverwaltung weis ebenfalls nichts von maroden Leitungen im Haus, interessiert sich aber auch nicht dafür, auf Kosten aller Anwohner die Sache zu untersuchen.

Was kann ich machen oder kann ich überhaupt noch was machen? Bisher zeigte sich UM nicht bereit, irgendetwas zu tun um der Sache nachzugehen.
Ich bin Eigentümer der Wohnung und kann doch nichts machen? Fällt da jemanden was ein? :smile:

Einen schönen Sonntag und Dank im Voraus!

kalle62
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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von kalle62 » 03.04.2016, 17:54

hallo

Das du es überhaupt noch 2 mal versucht hast,ist schon Erstaunlich den was bringt dir schnelles Internet.
Wenn es nicht fehlerfrei läuft und du dich nur Ärgerst usw,deshalb mein Tip.
Lass einen Fachmann kommen der mal einen Blick auf die Anlage wirft.natürlich zu deinen Kosten.

Aber vil gibt es irgendwann mal eine Störung im Haus,und es kommt ein UM Techniker und man kann Ihn direkt mal Fragen.
Was genau Marode an der Hausanlage ist, :zwinker:

gruss kalle
In meinem Alter hat man schon alles gelesen, alles gesehen und alles gehört, man kann sich nur nicht mehr daran erinnern. :zwinker:


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Toxic
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Re: AW: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von Toxic » 03.04.2016, 18:46

Wahrscheinlich ist die Abschirmung der Leitung nicht ausreichend. Dann wird schnelleres Internet wegen der erhöhten elektromagnetischen Emissionen nicht geschaltet.
Dieses Thema hatten wir hier im Forum kürzlich erst diskutiert. Vielleicht findest Du ja das entsprechende Topic.
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elo22
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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von elo22 » 03.04.2016, 19:07

kalle62 hat geschrieben: Das du es überhaupt noch 2 mal versucht hast,ist schon Erstaunlich den was bringt dir schnelles Internet.
Wenn es nicht fehlerfrei läuft und du dich nur Ärgerst usw,deshalb mein Tip.
Lass einen Fachmann kommen der mal einen Blick auf die Anlage wirft.natürlich zu deinen Kosten.
Nope, Vermieter oder Hausverwaltung ansprechen.

Lutz

dsaw
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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von dsaw » 03.04.2016, 19:10

Tja bringe alle im eigentümer dazu die leitungen zu tauschen. dann wirds auch was mit schnellem inet.

Kann ja nicht so teuer werden das alte kabel gegen ein neus zb Kathrein lcd111 zu tauschen.

Toxic
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Re: AW: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von Toxic » 03.04.2016, 19:12

Er ist Eigentümer.... So wie wahrscheinlich alle anderen im Haus auch. Dann muss bei einer Eigentümerversammlung "einstimmig" die kostenpflichtige Modernisierung beschlossen werden.

Jetzt erkläre mal einem Rentnerehepaar, dass das Kabelfernsehen modernisiert werden muß, wenn bei denen doch ihr ARD und ZDF einwandfrei funktioniert....

@dsaw
Unsere Antworten haben sich wohl beim Schreiben überschritten... ;-)
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kalle62
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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von kalle62 » 03.04.2016, 19:35

hallo

Wo steht den was von Eigentumswohnungen,Ich gehe von einer normalen Mietwohnung aus wie zbs Bauverein oder änliches.

gruss kalle
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Toxic
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Re: AW: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von Toxic » 03.04.2016, 19:43

tom050505 hat geschrieben: Ich bin Eigentümer der Wohnung und kann doch nichts machen?
kalle62 hat geschrieben:hallo

Wo steht den was von Eigentumswohnungen,Ich gehe von einer normalen Mietwohnung aus wie zbs Bauverein oder änliches.

gruss kalle
Dort steht es
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johnripper
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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von johnripper » 03.04.2016, 20:02

Fraglich ist doch auch ob die gesamte NE4 erneuert werden muss.
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kalle62
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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von kalle62 » 03.04.2016, 20:29

hallo

Da habe Ich ja wirklich den vorletzten Satz überlesen. :schnarch:

Dann ist es doch noch einfacher da wirde Ich mal einen Privaten Techniker kommen lassen.
Ob das wirklich in so einem Schlechten Zustand ist,was kann das den Kosten vil 50-60 Euro mit Anfahrt.
Und wenn man dann vil noch einen Kostenvoranschlag für die Instandsetzung in der hinterhand hat.
Für die nächste Wohnungeigentümer Versammlung,ist das vil auch nicht schlecht.

Weil und darum geht es doch es kann keiner UM was aufbürgen oder zwingen etwas zu tun.
Es geht halt nur bis 32000 Leitung und fertig,und da wird schon einen treftigen Grund haben

Und wenn 4 Eigentümer dagegen sind,ist sowieso die Mess gelesen.

gruss kalle
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Toxic
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Re: AW: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von Toxic » 03.04.2016, 20:42

Das fiese ist, es reicht ein Eigentümer, der NEIN sagt.

Man müsste auch einfach mal schauen, ab wo die Leitungen marode sind. In der Wohnung kann man dann ja quasi selber modernisieren. Eventuell kommt man sogar durch ein Leerrohr oder Kamin mit einer neuen Leitung bis zum HÜP...

Wenn das erreicht ist, kann man UM ja eventuell doch dazu bewegen, einen Techniker für den Anschluss zu schicken. Allerdings muss man dann auch damit rechnen, dass UM den Technikereinsatz in Rechnung stellen wird.
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rallenet
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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von rallenet » 03.04.2016, 20:48

Hallo

Ich hatte in meiner neuen Wohnung ein ähnliches Problem. Das alte Antennennetz ist vom Dachboden aus verteilt. Die Einspeisung geht vom Keller zum Dachboden und von dort in die Wohnungen. Es gibt einen Strang links und einen rechts. Ich wohne in der Mitte im Erdgeschoss ... also die letzte Dose im Strang. Der Techniker hat am Installationstag mehrere Dosen getestet, aber ohne Erfolg. So blieb nur die Möglichkeit, ein neues Kabel direkt bis zum Übergabepunkt zu legen. Nach Genehmigung durch den Eigentümer konnten wir den alten Kamin bzw. Schornsteinstrang nutzen. Da ich 2 Tage später einziehen wollte, musste ich die Verlegung selbst durchführen, weil der Techniker kurzfristig keine Zeit hatte.
Jetzt habe ich ein neues Kabel auf direktem Weg zum Verteiler und zumindest mit dem Kabel keine Probleme. Der Horizon-Müll ist aber ein anderes Thema.

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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von kalle62 » 03.04.2016, 20:54

hallo

Ich Dachte immer da wird Abgestimmt und wenn es heißt 4 zu 2 ist die Sache Erledigt.
Ich Glaube nicht das zbs bei 20 Eigentümer 1 Nein Stimme alles verhindern kann.

Obwohl Ich das nicht ganz Versteht bei einem Haus von Ende 1980.

gruss k
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rallenet
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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von rallenet » 03.04.2016, 20:59

Das Haus in dem ich wohne, ist auch in den 80ern gebaut. Für moderne Kabelanschlüsse, taugen die Kabel eben wohl nicht ... da reicht ein Austausch der Dosen nicht aus.
Eine Erneuerung kann aber grundsätzlich nicht verboten werde, da eine moderne Kommunikationsinfrastruktur heute Standard sein sollte.

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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von kalle62 » 03.04.2016, 21:05

hallo

Jetzt habe ich ein neues Kabel auf direktem Weg zum Verteiler und zumindest mit dem Kabel keine Probleme

So was hatte Ich 8 Jahre aber an der Hauswand hinter den Fallrohr,als Ich im 4 Stock unter den Dach gewohnt habe.Dann wurde Privat vom Vermieter alle Antennendosen (etwa 20 Stück) gewechselt,und Ich konnte das Kabel abbauen und mein 3Play3200 lief weiterhin fehlerfrei.

Nur nochmal um es auf den Punkt zu bringen,so lange die Meldung drinne steht wird UM nichts machen.
Ausser man kann Nachweisen das es Instandgesetzt wurde.

gruss kalle
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Caligula
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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von Caligula » 05.04.2016, 10:24

Hallo,

vielleicht gibt es auch einen anderen Ansatz das Problem mit den alten Leitungen zu lösen.
Z.B.:
Die Eigentümer (EGT) setzen diesen Punkt auf Ihrer nächsten Versammlung auf die Tagesordnung.
Es ist nähmlich möglich, alle Wohnungen im Objekt in Sternverkablung auszustatten. Diese Umrüstung der Kabelanlage kostet die EGT erst mal keinen cent!
Wie geht das?:
So etwas ist ohne Probleme möglich wenn sich die EGT darüber einig sind und der Maßnahme zustimmen. Anschließend wird sich der Verwalter dann mit Unitymedia in Verbindung setzen um einen Vertriebsmitarbeiter zu bestellen. Dieser wird dann nach Prüfung der Sachlage ein Versorgungsangebot über einen Kabelanschluss pro Wohnung mit einer dementsprechenden Vertragslaufzeit anbieten. Das können in der Regel 10 Jahre sein. Der Preis der dann jeweils monatlich von jeder Wohnung hier verlangt wird richtet sich nach der Anzahl der Wohnungen im Haus. Die Arbeiten beziehen sich hier aber immer gemäß Vertrag für einen Anschluss pro Wohnung. Die Art & Weise der Installation sollte hier auch vorab geklärt werden, damit es später keinen Ärger gibt. Sonderwünsche (z.B. Zweitdosen etc) müssen vom jeweiligen Bewohner selbst getragen werden. Es gibt hier aber bei Vertragsabschluss und Fertigstellung der Arbeiten bestimmt auch einige Vorteile die der Einzelnutzer nicht bekommt. Das muss der Verwalter mit dem Vertriebsmitarbeiter aushandeln.
Ich weiß nur nicht ab wieviel Wohneinheiten eine solche Gesamtlösung abschließbar ist, das muss erfragt werden.
Ganz wichtig dabei:
Wer Telefonie und Internet buchen möchte, muss das jeweils für sich mittels separatem Vertrag abschließen, das hat mit der Umrüstung der Kabelanlage nichts zu tun. Hier wird nur das reine TV/UKW Signal zu Verfügung gestellt sowie die Voraussetzung für alle weiteren Produkte geschaffen.
Es gibt Leute die sich ständig über die Hobelspäne in des anderen Gedächniskübel aufregen, das eigene Brett vorm Kopf aber als reine Schutzvorichtung halten. :wand:

tom050505
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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von tom050505 » 26.05.2016, 22:06

Danke für die vielen Infos, die über so ein Problem, wie es bei mir herrscht hier zusammengetragen wurden!

Ich bin Eigentümer einer Wohnung und die Eigentümergemeinschaft besteht aus 12 Wohnungen. Keine Chance sich mit den anderen zu einigen.
Da sind ältere Menschen die dabei, die überhaupt kein Internet haben, anderen ist eine Aufrüstung zu schnellerem Internet egal.
Von da her wird es zu keiner Veränderung kommen. Auch den Verwalter innerhalb der Eigentümergemeinschaft hab ich angesprochen, der war ahnungslos und hat mich daran erinnert, dass die anderen Eigentümer wohl nicht an einer kostenpflichtigen Änderung interessiert sind.

Solange der Vermerk bei UM existiert machen die bei UM nichts, dass habe ich jetzt durch 3 Anrufe versucht zu ändern, die stellen sich stur.

Die Wohnungen sind im Hauskabelnetz nacheinander geschaltet (hab in die Pläne geschaut), d.h. ich kann kaum etwas ohne Risiko verändern, weil über mir noch Wohnungen sind, die nach mir geschaltet sind. Eine Sternschaltung (wie es ein Vorschreiber ausgedrückt hat) lässt sich ohne weiteres nicht einrichten.

Ich habe wenig Hoffnung zu einem schnellere Internet zu kommen...so schade, aber in so einer Eigentümergemeinschaft gefangen, fällt mir nichts mehr ein.
Dabei sind die Angebote von Um zu anderen Tarifen so schön.

Einen Techniker von einer Firma die sich mit TV und Kabelanschluss habe ich mal kommen lassen (60 Euro aber egal), aber der konnte mir auch nichts sagen zum konkreten Problem in meinem Haus (schönes Haus mit Baujahr 1988). Er hat nichts genaues herausfinden können.

Vielleicht kann mir noch jemand einen guten Tipp geben oder fällt noch was ein.

Einen dicken Gruß
Tom

wwerner
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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von wwerner » 26.05.2016, 23:16

Hi,
eine Alternative wäre, Dich von der Gemeinschaftsanlage abzukoppeln. Ab dem Hausanschluß im Keller eine Leitung an der Hausfassade in Deine Wohnung legen. Dies macht Kabel sowie auch die Telekom z.B. bei uns im Ort so.
(Die Telekom hat ihr Kabel mit Kabelbindern am Abflußrohr zur Regenrinne vom Dach befestigt)
Gruß
Wolfgang
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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von MartinP_Do » 27.05.2016, 00:26

wwerner hat geschrieben:(Die Telekom hat ihr Kabel mit Kabelbindern am Abflußrohr zur Regenrinne vom Dach befestigt)
Ich dachte, solche wenig Normkonformen gefährlichen Sachen machen nur privat-Bastler, die so z. B. ihre Satelliten-Antennenkabel aus Unwissenheit befestigen.

Von Telekom-Technikern sollte man eigentlich erwarten, daß sie wissen, daß Leitungen im Außenbereich mit Sicherheitsabstand zu Metallteilen der Fassade zu verlegen sind ...

Direkt am Regenfallrohr kann das Kabel bei einem Blitzeinschlag alleine durch die Verzweigungsströme über das Regenfallrohr zur Zündschnur für einen Wohnungsbrand werden...
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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von koax » 27.05.2016, 06:29

MartinP_Do hat geschrieben: Von Telekom-Technikern sollte man eigentlich erwarten, daß sie wissen, daß Leitungen im Außenbereich mit Sicherheitsabstand zu Metallteilen der Fassade zu verlegen sind ...

Direkt am Regenfallrohr kann das Kabel bei einem Blitzeinschlag alleine durch die Verzweigungsströme über das Regenfallrohr zur Zündschnur für einen Wohnungsbrand werden...
Diese Rohre können heutzutage durchaus aus Plastik sein.

wwerner
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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von wwerner » 27.05.2016, 11:17

Stimmt - beim betreffendem Haus sind Regenrinne sowie Fallrohr aus Kunststoff.
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Re: Marode Leitungen im Gebäude laut UM, was nun?

Beitrag von friendsfan » 29.05.2016, 14:30

Bauliche Veränderung an der Außen-Fassade -> Genehmigungspflichtig durch die EG und aus Prinzip wahrscheinlich abgelehnt.

Ich hatte genau das selbe Problem und eine EG aus 3(!) Gebäuden dahinter. Keine Sternverkabelung, aber TV hat soweit funktioniert -> null Interesse der EG. Hier war dann noch ein Höhepunkt, selbst wenn ich mir ne "eigene" Leitung hätte legen können, hätte ich im Keller ein Gerät (Verteiler/Übergabepunkt/keine Ahnung was genau) benötigt. Und das ...na....ja genau...kostet Strom, denn die Gemeinschaft dann zahlen müßte (und wer jetzt lacht, hat es noch mit ner EG aus 3 Häusern zutun gehabt). Da hab ichs dann aufgegeben und weiter mein DSL mit knapp 10 MBit genutzt.

Was dann geholfen hat, war die fortschreitende Digitalisierung auch im TV-Bereich. Verschiedene Wohnungen konnten nicht mehr störungsfrei TV empfangen. Und siehe da, auf einmal wurde ein Service-Vertrag wie weiter oben beschrieben auf 10 Jahre geschlossen und die Techniker sind in allen 3 Häusern angerückt. Und auf einmal war auch das Verlegen an der Hauswand/etc. kein Problem mehr.

Also wahrscheinlich hilft wirklich nur aussitzen leider bis die vorhandene Verkabelung auch für TV nicht mehr ausreicht. Umzug ist als Eigentümer ja wohl ausgeschlossen.

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