Eure Erfahrung mit Unitymedia

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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von hajodele » 19.02.2016, 15:18

mauszilla hat geschrieben:Können sie ab August nicht mehr ;)
Auf was bezieht sich das?

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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von mauszilla » 19.02.2016, 15:34

MartinP_Do hat geschrieben:Das kann man auch so beschreiben, daß klar ist, daß die Hardware von UM kommt, bestimmte Eigenschaften hat, aber nicht, von welchem Hersteller sie ist...
Auf das bezogen. Ab August dürfen sie ja keine Hardware mehr vorschreiben.
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von MartinP_Do » 19.02.2016, 16:51

Sie müssen den Usern die Möglichkeit geben, selbst beschaffte Hardware an den passiven Übergabepunkt anzuschließen. Dazu reicht es wahrscheinlich aus, entsprechende Verträge zur Auswahl anzubieten.

Sie dürfen aber trotzdem IMHO weiterhin daneben Verträge anbieten, bei denen dem User von Unitymedia bereitgestellte Hardware vorgeschrieben ist. Unterschreibt er solch einen Vertrag, kann er auch nicht auf freie Wahl der Hardware bestehen.
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von mauszilla » 19.02.2016, 17:25

Falsch, sie dürfen allenfalls Zusatzdienste mit Hardware anbieten wie z.B. IP-TV auf einer speziellen Box, der Zugang zum Internet darf nicht mehr von einer Hardware abhängig gemacht werden. Wäre gegen das neue Gesetz, was die Dose in der Wand als Abschlusspunkt deklariert.
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von Reiner_Zufall » 19.02.2016, 17:41

Völliger Schwachsinn. Natürlich dürfen die eigene Router und Modem anbieten, dieses darf nur nicht zwingend sein.
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von MartinP_Do » 19.02.2016, 18:06

Reiner_Zufall hat geschrieben:dieses darf nur nicht zwingend sein.
Und der User kann natürlich durch einen Vertrag auf sein Recht auf eigene Hardware für die Vertragslaufzeit zu verzichten...
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von Reiner_Zufall » 19.02.2016, 18:16

Eben. Das wollte ich damit sagen. Mauszilla stellt es jedoch so dar, dass UM gar keine eigene Router anbieten darf
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von mauszilla » 19.02.2016, 18:18

Reiner_Zufall hat geschrieben:Völliger Schwachsinn. Natürlich dürfen die eigene Router und Modem anbieten, dieses darf nur nicht zwingend sein.
Es geht um Zwangshardware und das dürfen sie nicht mehr. Klar dürfen sie weiterhin den Kunden Hardeware zum Vertrag anbieten, jedoch nicht vorschreiben das und wie lange diese benutzt werden muss.
MartinP_Do hat geschrieben:
Reiner_Zufall hat geschrieben:dieses darf nur nicht zwingend sein.
Und der User kann natürlich durch einen Vertrag auf sein Recht auf eigene Hardware für die Vertragslaufzeit zu verzichten...
Nö, mit keinem Vertrag kann man ein Gesetz aushebeln. Dies Passagen wären nichtig egal wer alles unterschrieben hat.
Man kann nur auf sein Recht der freien Wahl verzichten indem man sie nicht wahrnimmt,sich jedoch nicht per Vertrag dazu verpflichten sie nicht wahrzunehmen.
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von Reiner_Zufall » 19.02.2016, 18:29

mauszilla hat geschrieben:
Reiner_Zufall hat geschrieben:Völliger Schwachsinn. Natürlich dürfen die eigene Router und Modem anbieten, dieses darf nur nicht zwingend sein.
Es geht um Zwangshardware und das dürfen sie nicht mehr. Klar dürfen sie weiterhin den Kunden Hardeware zum Vertrag anbieten, jedoch nicht vorschreiben das und wie lange diese benutzt werden muss.
.
Ach, echt. Wo genau unterscheidet sich mein Post mit deinem?
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von MartinP_Do » 19.02.2016, 18:36

Ich bin kein Jurist, aber der Gesetzestext lässt nach Durchlesen da schon Interpretationsspielraum
ttp://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startb ... 6s0106.pdf

Ob jetzt "dürfen nicht zwingend vorschreiben" heißt, daß man als Anbieter der Vorschrift Genüge getan hat, indem man verschiedene Vertragsvarianten anbietet, die Nutzer aber während der Laufzeit an ihren unterzeichneten Vertrag bindet werden wahrscheinlich doch Gerichte klären.

Wenn ehemalige Robenträger parteiübergreifend seit Jahrzehnten die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten bildet, werden Gesetze so verfasst, daß ihre nicht im Bundestag sitzenden Robenträger-Kollegen ausreichend Arbeit haben :D
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von unitel » 19.02.2016, 20:26

Unterstüzt UM eigentlich Call-by-Call?

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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von Reiner_Zufall » 19.02.2016, 20:32

Nein
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von unitel » 19.02.2016, 20:48

Reiner_Zufall hat geschrieben:Nein
Komisch, die Hotline meinte "ja". :D

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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von Reiner_Zufall » 19.02.2016, 21:51

Call by call gibt es nur bei der Telekom
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von conscience » 19.02.2016, 21:52

Call by Call ist im absterben begriffen
--
Wie immer keine Zeit

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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von MartinP_Do » 20.02.2016, 00:32

mauszilla hat geschrieben:Nö, mit keinem Vertrag kann man ein Gesetz aushebeln. Dies Passagen wären nichtig egal wer alles unterschrieben hat.
Man kann nur auf sein Recht der freien Wahl verzichten indem man sie nicht wahrnimmt,sich jedoch nicht per Vertrag dazu verpflichten sie nicht wahrzunehmen.
Naja, da gibt es schon Gegenbeispiele: Diese Einverständniserklärungen zu Datenschutzvereinbarungen in Verträgen hebeln Teile des Datenschutzgesetzes aus.

Durch das Eingehen eines Arbeitsvertrages verzichtest Du während der vereinbarten Arbeitszeit auf das grundgesetzlich verbriefte Recht auf Freizügigkeit....
Natürlich hast Du das Recht auf die Freizügigkeit weiterhin, aber wenn Du den Schraubenzieher fallen lässt, und Dich grundlos verkrümelst, ist der Arbeitsvertrag wahrscheinlich Geschichte...

Die Obergrenzen der EU-Richtlinie zu Mobiltelefon-Roaminggebühren werden bei der Standardmäßig eingestellten Option in den Verträgen von O2 uberschritten

Anrufe (abgehend) 0,19 €/Min. zuzügl. 0,75 €/Anruf
Anrufe (eingehend) 0,75 €/Anruf inkl. der ersten 60 Minuten, ab der 61. Min. 0,15 €/Min.
SMS-Versand 0,10 €/SMS
MMS-Versand 0,69 €/MMS

Der SMS-Versand liegt IMMER über den Grenzen der EU, bei den Anrufen muss man ewig telefonieren, um unter den erlaubten Minutenpreis zu kommen

Einen den EU-Vorgaben entsprechenden Tarif kann man aber wählen

Anrufe (abgehend) 0,2261 €/Min.
Anrufe (eingehend) 0,0595 €/Min.
SMS-Versand 0,0714 €/SMS
MMS-Versand 0,69 €/MMS


Jedenfalls ist es hier anscheinend erlaubt, Tarifoptionen anzubieten die die gesetzlichen Limits überschreiten...
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von Reiner_Zufall » 20.02.2016, 07:42

Martin, mauszilla hat schon in anderen Threads mit Falschinformationen geglänzt.
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von mauszilla » 20.02.2016, 09:07

MartinP_Do hat geschrieben:Durch das Eingehen eines Arbeitsvertrages verzichtest Du während der vereinbarten Arbeitszeit auf das grundgesetzlich verbriefte Recht auf Freizügigkeit....
Natürlich hast Du das Recht auf die Freizügigkeit weiterhin, aber wenn Du den Schraubenzieher fallen lässt, und Dich grundlos verkrümelst, ist der Arbeitsvertrag wahrscheinlich Geschichte...
Das ist ein Scherz oder? Welcher arbeitgeber hindert mich daran meine Freizügigkeit auszuleben und sperrt mich ein? Nur weil ich, wenn ich meine zugesicherte Leistung nicht erbringe der Vertrag unwirksam wird (auch ein Gesetz), ist das kein Verstoß gegen die Freizügigkeit. Es kann mich auch kein Arbeitgeber daran hindern zum Arzt zu gehen weil es mir nicht gut geht, er kann mir deswegen nicht mal kündigen und muss mich 6 Wochen weiter bezahlen (auch ein Gesetz).
MartinP_Do hat geschrieben:Die Obergrenzen der EU-Richtlinie zu Mobiltelefon-Roaminggebühren werden bei der Standardmäßig eingestellten Option in den Verträgen von O2 uberschritten

Anrufe (abgehend) 0,19 €/Min. zuzügl. 0,75 €/Anruf
Anrufe (eingehend) 0,75 €/Anruf inkl. der ersten 60 Minuten, ab der 61. Min. 0,15 €/Min.
SMS-Versand 0,10 €/SMS
MMS-Versand 0,69 €/MMS

Der SMS-Versand liegt IMMER über den Grenzen der EU, bei den Anrufen muss man ewig telefonieren, um unter den erlaubten Minutenpreis zu kommen

Einen den EU-Vorgaben entsprechenden Tarif kann man aber wählen

Anrufe (abgehend) 0,2261 €/Min.
Anrufe (eingehend) 0,0595 €/Min.
SMS-Versand 0,0714 €/SMS
MMS-Versand 0,69 €/MMS


Jedenfalls ist es hier anscheinend erlaubt, Tarifoptionen anzubieten die die gesetzlichen Limits überschreiten...
EU-Richtlinien sind noch keine Nationalen Gesetze. Erst wenn sie als Gesetz in Deutschland verabschiedet wurden, werden sie für alle in Deutschland bindend. Selbst EU-Gesetze sind nicht auch automatisch Deutsche Gesetze und müssen erst von unserem Staat übernommen werden. So lange gild, Firma kann sich dran halten muss jedoch nicht, eben Richtlinie (wieso muss ich da an Jack Sparrow denken und den Piraten-Codex der ja eher eine Richtlinie ist :D ).
Noch ist Deutschland ein suveräner Staat und keine europäische Kolonie.

Schaut euch mal um, wie oft AGBs ganz oder in Teilen für ungültig erklärt werden, weil sie gegen Gesetze verstoßen. Das vor Gericht immer wieder Verträge oder Teile als Nichtig erklärt werden weil verstoß gegen ein Gesetz.
Warum zum Teufel gibt es die salvatorische Klausel, wenn man doch einfach durch Verträge Gesetze umgehen kann?

Aber klar, glänze ja nur durch Fehlinformationen :wand: :wand: :wand:
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von Reiner_Zufall » 20.02.2016, 09:34

mauszilla hat geschrieben:
MartinP_Do hat geschrieben:
EU-Richtlinien sind noch keine Nationalen Gesetze. Erst wenn sie als Gesetz in Deutschland verabschiedet wurden, werden sie für alle in Deutschland bindend. Selbst EU-Gesetze sind nicht auch automatisch Deutsche Gesetze und müssen erst von unserem Staat übernommen werden. So lange gild, Firma kann sich dran halten muss jedoch nicht, eben Richtlinie (wieso muss ich da an Jack Sparrow denken und den Piraten-Codex der ja eher eine Richtlinie ist :D ).
Noch ist Deutschland ein suveräner Staat und keine europäische Kolonie.



Aber klar, glänze ja nur durch Fehlinformationen :wand: :wand: :wand:
Ach, und weshalb wurden einige DEUTSCHE Gesetze vom EuGH gekippt, wenn Deutschland doch ein souveräner Staat ist?

Beispiel: §622 Absatz 2, Satz 2. Vom EuGH lange gekippt, im BGB noch drin (wird jedoch nicht mehr angewendet).

Wenn Deutschland geltendes EU Recht nicht umsetzt, dann macht es eben der EuGH und der Drops ist gelutscht.

Ansonsten nochmal, UM kann sehr wohl Tarife oder Dienstleistungen anbieten, die einen UM Router beinhalten. Wie das Ding am Ende heißt, ist egal. Dann gibt es eben eine Service Option, die eine FB von UM beinhaltet und bei defekt binnen 24h kostenlos getauscht wird. Warum sollte sowas mit dem neuen Gesetz unvereinbar sein, wenn sowas optional angeboten wird?
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von syg56 » 20.02.2016, 11:00

Hallo,
unitel hat geschrieben: Telekom VDSL (100/40): 44,99€/Monat (ab sofort, aber als Bestandskunde hat man hier die A-Karte gezogen) :wut:
Vodafone VDSL (100/40): 29,57€/Monat (muss hier aber 5 Monate warten bis der Vertrag bei Telekom ausläuft)
Unitymedia vom Sparkabel (120/6): 18,53€/Monat (ab sofort)
ich bin derzeit noch Kunde bei der Telekom mit VDSL (aber nur 50 Mbit/s), der Vertrag läuft noch bis September. Bin parallel seit Dezember bei UM.

Ich würde Telekom aktuell nicht empfehlen. Die haben zu bestimmten Netzen überlastete Peerings (merkt man oftmals abends, wenn z.B. Amazon nicht mehr richtig erreichbar ist). Wenn man dies aber einmal außer Acht lässt, war ich mit der Telekom schon sehr zufrieden.
Vodafone nutzt bei diesem Angebot IPBSA, soweit ich weiß, haben aber ein eigenes Backbone. Hier gibt es die angesprochenen Peering-Probleme nicht, wäre also der Telekom vorzuziehen.
Unitymedia würde ich nur mit Business-Vertrag empfehlen (Fritzbox und IPv4), kostet aber deutlich mehr als das Sparkabel-Angebot. Da dürftest du mit Vodafone besser fahren (wäre dann hier meine Empfehlung).
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von mauszilla » 20.02.2016, 11:15

Weil es gegen ein Gesetz der EU verstößt, an die sich Deutschland als Mitglied halten muss.
Jedoch ist das Gesetz immer noch in kraft und darf angewendet werden. Folgen könnten sein, das unsere Regierung sich beugt und das Gesetz ändert oder sich nicht beugt und Strafen der EU auf sich nimmt. Die EU hat dagegen kein Recht ein Deutsches Gesetz außer Kraft zu setzten, das kann nur unsere Regierung. Suveräner Staat usw.

Natürlich kann UM jedem Kunden kostenfrei soviel Hardware zukommen lassen wie sie wollen, sie dürfen die Verträge jedoch nicht von der Nutzung der Hardware abhängig machen. Das und nichts anderes sage ich die ganze Zeit.
Will ich z.B. keine Hardware von UM (ab August) dürfen die mir auch keine zusenden und auch noch Versandkosten verlangen. Kostenfrei dürfen sie mir gerne 5 Router zuschicken und auch wieder auf eigene Kosten abholen.
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von Stan » 28.02.2016, 10:07

mauszilla hat geschrieben:

Die EU hat dagegen kein Recht ein Deutsches Gesetz außer Kraft zu setzten, das kann nur unsere Regierung. Suveräner Staat usw.
Die deutsche Regierung kann kein Gesetz außer Kraft setzen bzw. ändern. Das kann nur die Legislative, also der Bundestag. Zumindest ist es in der Theorie so.

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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von MartinP_Do » 29.02.2016, 09:57

mauszilla hat geschrieben:
MartinP_Do hat geschrieben: ... und Dich grundlos verkrümelst, ist der Arbeitsvertrag wahrscheinlich Geschichte...
Das ist ein Scherz oder? Welcher arbeitgeber hindert mich daran meine Freizügigkeit auszuleben und sperrt mich ein?..... Es kann mich auch kein Arbeitgeber daran hindern zum Arzt zu gehen weil es mir nicht gut geht, er kann mir deswegen nicht mal kündigen und muss mich 6 Wochen weiter bezahlen (auch ein Gesetz).
MartinP_Do hat geschrieben:Die Obergrenzen der EU-Richtlinie zu Mobiltelefon-Roaminggebühren werden bei der Standardmäßig eingestellten Option in den Verträgen von O2 uberschritten

Anrufe (abgehend) 0,19 €/Min. zuzügl. 0,75 €/Anruf
Anrufe (eingehend) 0,75 €/Anruf inkl. der ersten 60 Minuten, ab der 61. Min. 0,15 €/Min.
SMS-Versand 0,10 €/SMS
MMS-Versand 0,69 €/MMS

Der SMS-Versand liegt IMMER über den Grenzen der EU, bei den Anrufen muss man ewig telefonieren, um unter den erlaubten Minutenpreis zu kommen

Einen den EU-Vorgaben entsprechenden Tarif kann man aber wählen

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EU-Richtlinien sind noch keine Nationalen Gesetze. Erst wenn sie als Gesetz in Deutschland verabschiedet wurden, werden sie für alle in Deutschland bindend. Selbst EU-Gesetze sind nicht auch automatisch Deutsche Gesetze und müssen erst von unserem Staat übernommen werden. So lange gild, Firma kann sich dran halten muss jedoch nicht, eben Richtlinie (wieso muss ich da an Jack Sparrow denken und den Piraten-Codex der ja eher eine Richtlinie ist :D ).
Noch ist Deutschland ein suveräner Staat und keine europäische Kolonie.

Schaut euch mal um, wie oft AGBs ganz oder in Teilen für ungültig erklärt werden, weil sie gegen Gesetze verstoßen. Das vor Gericht immer wieder Verträge oder Teile als Nichtig erklärt werden weil verstoß gegen ein Gesetz.
Warum zum Teufel gibt es die salvatorische Klausel, wenn man doch einfach durch Verträge Gesetze umgehen kann?

Aber klar, glänze ja nur durch Fehlinformationen :wand: :wand: :wand:

Aha, also, wenn man zum Arzt gegangen ist, darf man 6 Wochen zu Hause bleiben, und kriegt sein Gehalt weiter gezahlt????? Das ist wohl eine etwas verkürzte Fassung ;-)

Ein Arztbesuch ist einer der wenigen Gründe den Arbeitsplatz zu verlassen. Wenn man dem Arbeitgeber KEINE Begündung gibt, sieht das aber anders aus. Selbst für andere Begründungen (Friseur, normale Behördengänge) sind in der Regel zumindest Rücksprachen notwendig. Verweigert der Arbeitgeber bei der Rücksprache aus betrieblichen Gründen die Erlaubnis, und Du gehst trotzdem zum Friseur, war es das wohl ....
Behördliche Vorladungen sind wiederum etwas anderes...
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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von hajodele » 29.02.2016, 10:24

Stan hat geschrieben:
mauszilla hat geschrieben:

Die EU hat dagegen kein Recht ein Deutsches Gesetz außer Kraft zu setzten, das kann nur unsere Regierung. Suveräner Staat usw.
Die deutsche Regierung kann kein Gesetz außer Kraft setzen bzw. ändern. Das kann nur die Legislative, also der Bundestag. Zumindest ist es in der Theorie so.
Die Bundesrepublik Deutschland muss, wie jeder EU-Staat die EU-Richtlinien in nationales Gesetzt umwandeln.
Wenn dies nicht innerhalb bestimmter Fristen passiert, kann das sonst zu Strafzahlungen führen. Wir waren davon schon mehrfach betroffen.

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Re: Eure Erfahrung mit Unitymedia

Beitrag von eye of the tiger » 29.02.2016, 14:18

... und inwiefern hilft die ganze Diskussion hier dem Threaderöffner :confused:

Es gibt sicherlich einige die mit UM zufrieden sind - ich bin es nicht. Es ist billig (meines Erachtens nach aber nicht günstig), ob nun 100 oder 120 MBits - das merkst du eh kaum noch. Je nachdem wie viele Haushalte angeschlossen sind, sinkt dann auch die Bandbreite und die zusätzlichen 20 MBits sind wieder weg.
Telekom ist teuer und als Bestandskunde hast du Probleme - stimmt, aber trotzdem war ich mit dem Service von Telekom immer zufrieden.
O2 kann ich jetzt nicht viel sagen. Vom Hörensagen soll es nicht so der Hit sein, aber wer weiß.
Vor um waren wir bei 1&1 und absolut zufrieden, wäre das nichts für Dich?

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