Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnlich

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schweinebacke
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitrag von schweinebacke » 23.01.2016, 20:53

Also sinnvoll wäre es erstmal, einen Umzug an die neue Adresse zu melden? Ob man es jetzt da nutzen kann/will und die Hardware hat, ist da ja erstmal egal?! Die Vertragslaufzeit verändert sich ja dadurch nicht, so wie ich das verstanden habe, richtig?

Könnten die nach dem Umzug, wenn sie die Hardware noch haben, den Anschluss weiter nutzen oder kappt UM das dann?

robbe
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitrag von robbe » 23.01.2016, 20:58

Ist denn UM an der neuen Adresse verfügbar?
Sollte der Umzug erfolgreich sein, funktioniert die Hardware auch weiterhin. Bloß ist dann halt deine neue Adresse im System hinterlegt.
Ich würde da an deiner Stelle aber mal ordentlich auf den Tisch hauen. Schon ziemlich dreist das ganze.

Toxic
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Re: AW: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ä

Beitrag von Toxic » 23.01.2016, 21:02

Wenn Du einen Umzug angibst, wird die Hardware weiterhin an dem alten Wohnort nutzbar sein. Bedeutet für Euch, dass die alte WG weiterhin auf Ihrem/Eurem Namen surfen wird und ggf Unsinn auf Ihrem/Eurem Namen treiben kann.

Das alte Modem "MUSS" deaktiviert werden.
Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten....

Bei UM anrufen und um Sperre bitten...
Oder ein Tarifwechsel (Upgrade) beantragen, sodass ein neues Modem benötigt wird. Bei Erhalt und in Betriebnahme des neuen wird das alte deaktiviert...
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schweinebacke
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitrag von schweinebacke » 23.01.2016, 21:03

Schwierige Frage, da bin ich mir unsicher. Sie wohnt auf jeden Fall in einer WG mit Untermietvertrag, darf da also gar nicht unbedingt selber an den Anschluss ran. Wie sieht es da mit dem Sonderkündigungsrecht (3 Monate Dingens) aus?

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Re: AW: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ä

Beitrag von schweinebacke » 23.01.2016, 21:10

Toxic hat geschrieben:Wenn Du einen Umzug angibst, wird die Hardware weiterhin an dem alten Wohnort nutzbar sein. Bedeutet für Euch, dass die alte WG weiterhin auf Ihrem/Eurem Namen surfen wird und ggf Unsinn auf Ihrem/Eurem Namen treiben kann.

Das alte Modem "MUSS" deaktiviert werden.
Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten....

Bei UM anrufen und um Sperre bitten...
Mach UM das? Meine Freundin hat heute die Hotline angerufen, aber das irgendwie nicht hinbekommen.

Toxic
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Re: AW: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ä

Beitrag von Toxic » 23.01.2016, 21:19

Ob UM das macht??? Keine Ahnung...
Ist zwar jetzt weit her geholt..... Aber was würde UM machen, wenn bei jemanden eingebrochen werden würde und das Modem geklaut werden würde. ??? Das müsste dann ja auch gesperrt werden.

Der einfachste Weg:

Hin fahren und Modem verlangen....
Zur Not mit Polizei und eine Anzeige wegen Unterschlagung aufnehmen lassen...

Nicht quatschen, machen.... ;-)
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Reiner_Zufall
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Re: AW: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ä

Beitrag von Reiner_Zufall » 23.01.2016, 21:22

Toxic hat geschrieben:
Oder ein Tarifwechsel (Upgrade) beantragen, sodass ein neues Modem benötigt wird. Bei Erhalt und in Betriebnahme des neuen wird das alte deaktiviert...
Tarifwechsel wäre schlecht, da die MVL von vorne beginnt. (Es sei denn, sie möchte es am neuen Standort weiter langfristig nutzen).

Die einzig weniger unkomplizierte Möglichkeit:

-Telefon Komfort buchen, kostet 5 EUR monatlich. Da bekommt man ne neue FB6490 und die alte wird deaktiviert. Das dumme ist jedoch, dass sie die alte HW zurück schicken muss, sonst macht UM die Hand auf. Vorher natürlich Umzug melden.

Da wir nicht wissen, wie lange der Vertrag noch läuft, käme diese Option nur dann in Betracht, sofern die Laufzeit noch sehr lang ist.

Mit den Leuten lässt sich nicht reden?

Alles in allem sind damit Kosten verbunden. Der Umzug selber schlägt mit 29,99 EUR zu Buche. Eine evtl. Einrichtung der Telefon-Komfort Option ebenfalls mit 29,99 EUR. Dazu noch die Kosten für nicht zurückgesandte HW zw. 40 - 120 EUR (je nach Modem).
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitrag von robbe » 23.01.2016, 21:27

Die bestmöglichste Fall wäre, keine Verfügbarkeit am neuen Wohnort. Ein einfacher Verfügbarkeitstest würde hier Klarheit schaffen.

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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitrag von conscience » 23.01.2016, 21:30

Wer den Schaden hat, braucht für den Spot nicht zu sorgen!!

Wie dumm ist es eigentlich, jemandem einen Anachluß so leichtsinnig zur Verfügung zu stellen bzw. zu überlassen??

Da sind die Entgelte vom Unitymedia für nicht zurückgebene Hardware noch das geringste Problem, wenn man sich vor Augen führt, was passieren könnte: Urheberrecht, §130 StGB usw.
--
Wie immer keine Zeit

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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitrag von Reiner_Zufall » 23.01.2016, 21:32

Ja , dass wurde hier schon angesprochen. Hilft jetzt dem Fragesteller auch nicht weiter. Das Kind ist in den Brunnen gefallen, es gilt nun das Beste daraus zu machen.
Die bestmöglichste Fall wäre, keine Verfügbarkeit am neuen Wohnort. Ein einfacher Verfügbarkeitstest würde hier Klarheit schaffen.
Stimmt.
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Re: AW: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ä

Beitrag von Toxic » 23.01.2016, 21:33

Ja, das wäre am besten. Doch der Rückversand der Hardware müsste ja dann trotzdem irgendwann durchgeführt werden...

So oder so... Bekommst Du das Modem nicht aus der alten WG, wirst Du es bezahlen müssen.

Dann kann man auch jetzt den Umzug melden und angeben, dass das Modem beim Umzug verloren gegangen ist.
Somit wird das alte Modem gesperrt und der Versand eines neuen initiiert..
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitrag von syg56 » 24.01.2016, 08:56

Ihr solltet den Anschluss als allererstes sofort sperren lassen.
Danach werden die aus der WG sich schon bei euch melden...
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johnripper
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitrag von johnripper » 27.01.2016, 11:44

Bei UM um Sperrung bitten oder Rechnungen nicht mehr bezahlen und hoffen dass UM den Anschluss sperrt.
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitrag von mauszilla » 27.01.2016, 12:07

Wirklich guter Rat die Rechnungen nicht zu bezahlen..... als Dank wird man auch noch kostenlos in der Hall of Fame bei der Schufa verewigt....
Wer die Ironie findet darf sie behalten ;)
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ratcliffe
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitrag von ratcliffe » 27.01.2016, 12:49

Das beste wäre es tatsächlich, die Angelegenheit einem Anwalt zu übergeben.
Wenn ich keine Rechtsschutzversicherung hätte und die Kosten scheuen würde:

Den Anschluss bei Unitymedia schriftlich (per Fax oder Einschreiben) zum nächstmöglichen Termin kündigen.
Mit Hinweis auf den Sachverhalt um sofortige Sperrung des Anschlusses bitten.
Dafür dürfte es motivierend sein, die Verantwortung für die weitere Verwendung des Anschlusses abzulehnen.
Freundlich nachfragen, ob eine vorzeitige Entlassung aus dem Vertrag möglich ist.
(Möglichst) einen Ansprechpartner für die Rückforderung der Hardware benennen.

Das Kind ist ja schon in den Brunnen gefallen, jetzt geht es hauptsächlich um schnelle Schadensbegrenzung.

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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitrag von mauszilla » 27.01.2016, 13:34

Mit Anwallt erreicht man hier mal überhaupt nichts außer Schlafende Hunde zu wecken. Allenfalls kann man so versuchen die momentanen Nutzer des Anschluss zur Herausgabe der Hardware zu bewegen. Allerdings dürfte hier der Anwallt teurer sein als die Hardware.

Einzige Möglichkeit ist, sofort zum nächsten Termin zu kündigen und weiterhin mit UM in Kontakt treten und Lösungen suchen wie eine Sofortige Sperre des Anschluss und vielleicht eine Vorzeitige Entlassung aus dem Vertrag oder Umzug zur neuen Wohnung. Was möglich ist, bleibt allein UM überlassen.

Warum ich hier nicht mit einem Anwallt einsetzen würde? Weil schon gegen den Vertrag verstoßen wurde.
4.4 Der Kunde wird ohne vorherige schriftliche Erlaubnis des Kabelnetzbetreibers, die dieser nur aus sachlichen Gründen
verweigern darf, die Produkte des Kabelnetzbetreibers Dritten nicht zur ständigen Alleinnutzung überlassen. Der Kunde
wird ferner für alle Entgelte und Schäden aufkommen, die durch die von ihm zu vertretende unbefugte Nutzung der
Produkte durch Dritte entstehen.
https://www5.unitymedia.de/content/dam/ ... ymedia.pdf

Lieber freundlich den Fehler einsehen und um Hilfe bitten ist Zielführender als mit Anwallt um die Ecke zu kommen.
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitrag von ratcliffe » 27.01.2016, 14:09

Dass der Anschluss "Dritten" überlassen wurde, ist eh nicht mehr zu verheimlichen.
Solange nichts schlimmes (Filesharing o.ä.) passiert, wird UM m.E. deswegen keinen Stress machen - denen geht es ums Geld verdienen und das bekommen sie ja.

Den Anwalt würde ich auch nicht deshalb beauftragen, um gegen UM vorzugehen, sondern um alles weitere in die richtigen Bahnen zu lenken und vor allem den "Nachbewohnern" auf den Pelz zu rücken.
Mit einer Rechtsschutzversicherung kann man sich diesen Luxus durchaus gönnen.

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Re: AW: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ä

Beitrag von Toxic » 27.01.2016, 14:13

Der Anwalt soll doch nicht gegen UM eingesetzt werden, sondern gegen die, die das Modem nicht raus rücken.
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitrag von mauszilla » 27.01.2016, 14:49

Und das soll was bringen? Modem nicht zurück geben kostet bei Um 50€, dafür wird kein Anwallt tätig und auch eine Rechtschutzversicherung übernimmt nicht jeden [zensiert], schon gar nicht wenn selbst verschuldet.

Da wäre es noch besser den Hauptmieter zu fragen ob er den Vertrag übernehmen will da ansonsten gekündigt und Sperre beantragt wird. Dafür brauch man jedoch keinen Anwallt.
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Re: AW: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ä

Beitrag von Toxic » 27.01.2016, 15:44

Es sind doch nur Ansätze, was man in diesem Fall machen könnte. Man könnte auch Anzeige erstatten wegen Unterschlagung.
Ich persönlich würde UM solange kontaktieren, bis sie das Modem sperren. Die Kohle für das Modem würde ich UM auch zahlen.
Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir uns mehr Kopf machen, als der TE
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitrag von mauszilla » 27.01.2016, 16:29

Jetzt wird es ganz lustig. Unterschlagung :D
http://dejure.org/gesetze/StGB/246.html

Klar, das man andere Wegen Unterschlagung anzeigt, die man selbst begangen hat ;)
Die Freundin des TE hat schließlich das Modem freiwillig zurückgelassen.

Wie ich schon sagte, Anwallt wäre nur Teuer und würde zu keinem Ergebnis führen, das auch ohne erreicht werden könnte.
Sage es gerne nochmal, Kündigen und UM um Hilfe bitten was man machen kann, ob nur Sperre, Umzug oder Früher aus dem Vertrag... bleibt Entscheidung von UM.
Kein Anwallt notwendig.
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Re: AW: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ä

Beitrag von Toxic » 27.01.2016, 16:56

Unterschlagung trifft schon zu. Denn sie hat das Modem nicht den aktuellen Bewohnern überlassen, sondern den alten. Außerdem hat sie wohl schon versucht das Modem zurück zu verlangen und es wurde ihr nicht ausgehändigt.
Somit haben sich die aktuellen Bewohner etwas angeeignet, was ihnen nicht gehört und selbst bei Aufforderung nicht raus gerückt.
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitrag von kalle62 » 27.01.2016, 17:27

hallo

Alles Gute Tips und vil wissen jetzt die Neuen Bewohner auch das,das alles nicht so einfach ist.
Und reiben sich weiterhin die Hände,mit Kostenlosem Internet. :brüll:

Ich Persaönlich würde mal den Vermieter Informieren,mit dem Hinweis das Ich auch Rusikaler vorgehen kann.
Wie zbs mal so einen Neuen Mieter dezent an Sprechen,vor dem Haus.

Kann man nur hoffen das die Neuen Bewohner oder Freunde,keine Verwandschaft im Ausland haben.
Um mit ihnen zu Telefonieren. :cool:

gruss kalle
In meinem Alter hat man schon alles gelesen, alles gesehen und alles gehört, man kann sich nur nicht mehr daran erinnern. :zwinker:


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Re: AW: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ä

Beitrag von mauszilla » 27.01.2016, 17:50

Toxic hat geschrieben:Unterschlagung trifft schon zu. Denn sie hat das Modem nicht den aktuellen Bewohnern überlassen, sondern den alten. Außerdem hat sie wohl schon versucht das Modem zurück zu verlangen und es wurde ihr nicht ausgehändigt.
Somit haben sich die aktuellen Bewohner etwas angeeignet, was ihnen nicht gehört und selbst bei Aufforderung nicht raus gerückt.
Ist zwar alles OT, jedoch hat sie die Unterschlagung begangen, da sie unberechtigt das ihr überlassene Modem ihren Mitbewohnern überlassen hat.
Also kann sie es auch nur von denen zurückfordern.
Die neune unbekannten Bewohner der Wohnung haben es nicht von ihr, somit müssen sie es auch nicht ihr übergeben und begehen keine Unterschlagung, da es nicht ihr Eigentum ist.
Du siehst wie verzwickt die Sache aus rechtlicher Sicht werden kann?
Klagen mit geringer Aussicht auf Erfolg. Der einzige der Erfolg haben dürfte ist UM, da Eigentümer des Modems. Da UM jedoch einen Haftbaren Ansprechpartner (Vertragsinhaber) hat, besteht keine Veranlassung zur Klage gegen.... ja wem denn?
Sollte sie weder Modem Zurückgeben noch Abstandszahlung leisten wird UM sie verklagen und erst dann kann sie als Geschädigte weiter gegen andere versuchen zu klagen. Jedoch erst gegen ihre alten Mitbewohner und die wiederum gegen die Neuen.....
und das alles wegen eines Restwert von 50€
Das macht kein Gericht mit.
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Re: AW: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ä

Beitrag von Toxic » 27.01.2016, 18:02

Du hast ja im Grunde recht. Ich möchte ja auch keine Diskussion hier lostreten.

Das beste ist, UM solange nerven, bis sie das Modem sperren und danach das Modem lieb bezahlen und das ganze als Lehrgeld verbuchen.
Wer Unsinn macht, muss halt ab und an dafür bluten.
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