Verkablung für Unitymedia im Altbau

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bjoerns1983
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Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von bjoerns1983 » 17.08.2015, 15:17

Als letztes Haus in der Strasse soll unser Mehrfamilienaltbau (Keller + 4 Stockwerke) in den nächsten Monaten endlich einen Kabelanschluss bekommen.

In der Zeit möchte ich natürlich schon die notwendige Inhouse Verkabelung fertig stellen.
Leider war in diesem Haus natürlich kein Kabelanschluss vorgesehen so das keine einzelne Leerrohre in die einzelnen Wohnungen gehen.

Die praktikabelste Möglichkeit ist noch ein Kabel auf den Dachboden zu ziehen und von dort aus das Leerrohr zu nutzen welches für die terrestrische Antenne benutzt wurde. So hangelt man sich wieder vom Dachboden bis zu der Wohnung ins Erdgeschoss.

Klar die Antennendosen müssen durch Multimediadosen ersetzt werden, und das Kabel muss auch gegen ein besser geschirmtes ersetzt werden. Aber wie viele davon kann man an einen Strang hängen damit das Signal auch noch unten wieder ankommt?

vielen Dank schon mal für eure Tipps.

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von robbe » 17.08.2015, 16:21

Bei ordentlicher Verkabelung sind da durchaus 4-5 Dosen problemlos möglich. Die Dosen werden dann halt immer weiter abgestuft, von hoher bis niedriger Anschlussdämpfung. zb 20>17>15>12>10 dB. So hast du an allen in etwas den gleichen Pegel.
Dennoch geht natürlich ncht über eine Sternverkabelung. Wie breit ist denn das Leerrohr, evtl. passen auch ausreichend viele Minikabel durch um alle Dosen seperat versorgen zu können.

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von bjoerns1983 » 17.08.2015, 17:48

Also im Endeffekt das ich in der obersten Etage mit der höchsten Dämpfung anfange damit im Erdgeschoss mit angepassten Verstärker der gleiche Pegel ankommt, wenn ich das richtig verstehe.

Ja das Leerrohr hat gerade einmal 14mm Innendurchmesser. Da es aber vor 50 Jahren in die Wand verlegt wurde weiss ich jetzt auch nicht ob die 14mm durchgehen sind oder das schon irgendwo eingedötscht ist, etc.
Was für nen AD haben denn diese Minikabel?

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von robbe » 17.08.2015, 18:07

bjoerns1983 hat geschrieben:Also im Endeffekt das ich in der obersten Etage mit der höchsten Dämpfung anfange damit im Erdgeschoss mit angepassten Verstärker der gleiche Pegel ankommt, wenn ich das richtig verstehe.

Ja das Leerrohr hat gerade einmal 14mm Innendurchmesser. Da es aber vor 50 Jahren in die Wand verlegt wurde weiss ich jetzt auch nicht ob die 14mm durchgehen sind oder das schon irgendwo eingedötscht ist, etc.
Was für nen AD haben denn diese Minikabel?
Weiß ich so nicht ausm Kopf, dürften um die 4mm sein. Gibt auch noch dünnere, ist dann aber irgendwann nicht mehr empfehlenswert.

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von Visitor » 17.08.2015, 18:18

Du sprichst von insgesamt 4 Etagen, Erdgeschoss inklusive?
Dann würde ich von der EG-Wohnung in den Keller bohren, das Bohrloch so breit, das 4 Minikoaxkabel durchpassen, und somit sternförmig durch das vorhandene Leerrohr 1.2.3. Etage versorgen, vorrausgesetzt 3 Minikoax passen durch.
Dann kannst du auch innerhalb jeder Wohnung noch weitere 2-3 Dosen montieren.

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von bjoerns1983 » 17.08.2015, 18:50

Leider ist an der Stelle wo ich im Keller bohren müsste keine Bohrung möglich, da von anderen Versorgungsleitungen blockiert.
Der Weg vom Dachboden aus ist also der einzige.

Übrigens kann ich es so machen das ich mit 1-2Kabeln ins Dachgeschoss gehe und die Kabel dort aufteile? Also ab dem Dachgeschoss ein Sternverkablung runter ziehe?
Wenn ja was brauch ich da für ein Gerät um die Leitungen aufzuteilen?

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von Visitor » 17.08.2015, 19:02

Meinst du mit Gerät einen Verteiler? Der kann auch im D.G. montiert werden.
Vorschlag:
Du verlegst schonmal die interne Hausinnenverkabelung, sobald euer Haus einen Kabelanschluss erhält, bestellt du oder eine andere Partei bei UM Internet, Telefonie oder Kabel-TV.
Techniker installiert im Keller einen Verstärker , pegelt ein, setzt den Verteiler und alle sind glücklich.

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von bjoerns1983 » 17.08.2015, 19:15

So ist es auch gedacht. Der Anschluss im Keller kommt nicht vor November. Dann bekomme ich zuerst meinen Kabelanschluss mit Internet etc.
Für mich also noch Zeit den Hausverkablung zu machen. So das die anderen Mieter bei bedarf mit auf den Zug aufspringen können.

Also im Endeffekt gehe ich mit einer Leitung vom Keller auf den Dachboden, da setze ich dann sowas wie nen Kathrein EBC04 o.ä. und gehe von dort aus Sternmäßig in die einzelnen Wohnungen. Im Keller kommt dann der Verstärker von UM.

Macht es da von der Bandbreite her einen Unterschied ob ich mit zwei oder nur einem Kabel raufgehe, oder ist das da nur ein Kabel eh von der Strasse ins Haus kommt egal?

Sorry wenn die Fragen wohl teilweise ein bisschen Blöd sind, aber Netzwerkverkabelungen sind eher meine Sache und ich hatte mit dem Kabelnetz, mangels Anschluss in 32 Jahren noch nix zu tun :confused:

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von Visitor » 17.08.2015, 19:30

Der Bandbreite ist es in deinem Fall egal, trotzdem sind 2 separate Zuleitungen ins D.G.immer sinnvoll, generell als Reserve oder ähnliches.

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von Dinniz » 17.08.2015, 22:30

Wenn man es Professionell machen will und es anders wohl nicht möglich ist:
Verstärker im Keller.
RG11 Koaxkabel von Keller zu Dachboden an Verteiler.
Von dort als Sternstruktur zu den Kunden (wie schon erwähnt als Mini oder Midikabel durch die Rohre).
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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von bjoerns1983 » 18.08.2015, 10:06

Okay also vom Keller zwei Kabel (eines als Reserve) ala Wisi MK 15 0500 rauf auf den Dachboden.
Hab gelesen das man bei den RG 11 Kabeln ein bisschen aufpassen sollte und keine RG11 A/U nehmen soll wie Sie bei eBay oft angeboten werden.
Hab von HF Technik aber jetzt auch nicht so viel Ahnung um zu sagen ob das auf den 50 Metern einen Unterschied macht. Aber die Kabel verlege ich ja nicht nur für 5 Jahre.

Von dort aus mit Minikabeln wie z.B. Preisner SK 0729 Plus in die Wohnungen, dort kann ich dann ja wohl überall Multimediadosen mit der gleichen Dämpfung einsetzen, oder?

Mal eine ganz andere Frage, wie wird in heutigen Kabelnetzen eigentlich das "Schwarzgucken" gucken verhindert? Denn wenn alle Kabel Verbunden sind liegt ja auf jedem ein Signal an. Beim analogen Kabel wurde ja garantiert früher die Dose verplombt, da musste man zum gucken ja nur einen Fernseher anschließen.
Ist das heute immer noch Notwendig, oder geht ohne eine passende Box inkl. Smartcard o.ä. eh nichts mehr und das ganze wird halt in einer höheren Ebene des Netzwerkes gemanaged?

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von Dinniz » 18.08.2015, 10:39

Die Signalverluste sind bei einem RG11 auf die Meter Zahl schon viel geringer und muss nicht durch Verstärker ausgeglichen werden.
Ein Anbieter wäre zB http://www.antennenland.net/PGR-11

Thema Schwarzgucken:
Bei Sternberkabelung werden die Leitungen verplombt am Verteiler und bei Baumstruktur Sperrfilter auf die Dosen gesetzt.
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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von bjoerns1983 » 18.08.2015, 10:59

Okay das ist gut zu wissen, damit ich den Verteiler auch an einer Stelle montiere wo man Problemlos zum ggf. an- und abklemmen der Leitungen dran kommt.

Denn für sowas jedes mal in die Wohnungen der Mieter zu müssen ist wohl nicht das gelbe vom Ei.

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von elo22 » 19.08.2015, 19:12

bjoerns1983 hat geschrieben:Okay das ist gut zu wissen, damit ich den Verteiler auch an einer Stelle montiere wo man Problemlos zum ggf. an- und abklemmen der Leitungen dran kommt.
Auch an den Schutzpotenzialausgleich im Dachboden denken und ein 4 mm² aus dem Keller mit legen.

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von bjoerns1983 » 20.08.2015, 08:55

Du meinst einen Schutzleiter für den Verteiler oder wie?

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von elo22 » 21.08.2015, 16:21

bjoerns1983 hat geschrieben:Du meinst einen Schutzleiter für den Verteiler oder wie?
Von der hoffentlich vorhandenen HauptErdungsSchiene zu de/m/n Erdungswinkel im DG. Der Schutzpotenzialausgleich muss bestehen bleiben wenn Komponenten (Verstärker, Abzweiger, Verteiler) augebaut werden.

siehe:
https://www.kunden-kabeldeutschland.de/ ... a=2feb00a2

https://www.satanlagenforum.de/resource ... r-die/3635

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von bjoerns1983 » 13.11.2015, 10:13

So ich noch mal.
Der Termin für die Verlegung des HÜP rückt langsam näher. Ich bin jetzt doch zu der Entscheidung gekommen den Verteiler, Verstärker etc im Keller zu lassen, dann mit 5 einzelnen Kabeln durch einen ungenutzten Kamin auf den Dachboden zu gehen und von dort zu verteilen.

Jetzt sind das pro Kabel 25m auf den Dachboden hinauf, und von dort aus wieder herunter. Im worst-case als ca. 45m Kabel länge insgesamt für die beiden Wohnungen im Erdgeschoss.

Ist das zu schaffen? Worauf muss ich beim Kabel achten?
Will hier nur keine 200m Kabel verlegen die hinterher falsch sind.

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von Dinniz » 13.11.2015, 11:27

Mit RG6 sehr ungünstig.
Das hat bei 45m schon ca 9dB Verlust bei 800mhz was der Verstärker ausgleichen muss.
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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von domserv » 13.11.2015, 11:52

Bei mir im Einfamilienhaus (3 Stockwerke) kommt das Kabel im Keller an und ist dann auf den Dachboden gezogen. Dort hat der Techiker einen enstsprechenden Verstärker und 8fach-Verteiler installiert. Alle Kabel gehen von dort in die einzelnen Räume. Insgesamt 6 Dosen. Alles funktioniert ohne Probleme. Die Installation von Verstärker und Verteiler übernuimmt normalerweise der Techniker. Du musst nur die enstsprechenden Kabel verlegen,
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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von bjoerns1983 » 13.11.2015, 11:56

Dinniz hat geschrieben:Mit RG6 sehr ungünstig.
Das hat bei 45m schon ca 9dB Verlust bei 800mhz was der Verstärker ausgleichen muss.
RG6 ist jetzt ein Kabel wie das Kathrein LCD 111, mit ca. 1,1mm Innenleiter, oder?

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von Joerg123 » 13.11.2015, 13:10

damits nicht zu einfach wird habe ich auch einen Tip.
Da bei mir das Antennenkabel vom Hausanschluss im Nachbarhaus (Reihenhaus) nicht gerade ideal nachträglich verlegt werden konnte und vom Keller ins Dachgeschoss, dann rüber auf meinen Dachboden, durch einen ungenutzen Schornstein runter in meine Wohnung und dort dann nochmal knapp 10 Meter bis zur Dose verläuft, habe ich mich nachdem ich mich auch etwas länger damit befasst habe für folgendes Kabel entschieden: http://www.satking.de/Empfangstechnik/S ... Spule.html#
Antennenverstärker gibts nur am Hausanschluss (ich sag mal nix besonderes, den Verstärker, den der von Unity beauftragte Techniker dabei hatte) und auch an der 2ten Antennendose am Ende der Leitung (zwischendurch durch eine Antennendose durchgeschleift, erste Dose ist bislang aber noch ungenutzt) und bei ca 40-45 Metern Gesamtlänge funzt sowohl TV (digital, auch HD) sowie mein Internet fehlerfrei. 50Cent/Meter halte ich auch für völlig ausreichend, allerdings weiss ich nicht, ob es das Kabel auch auf 50m Rollen gibt
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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von Dinniz » 13.11.2015, 13:27

domserv hat geschrieben:Bei mir im Einfamilienhaus (3 Stockwerke) kommt das Kabel im Keller an und ist dann auf den Dachboden gezogen. Dort hat der Techiker einen enstsprechenden Verstärker und 8fach-Verteiler installiert. Alle Kabel gehen von dort in die einzelnen Räume. Insgesamt 6 Dosen. Alles funktioniert ohne Probleme. Die Installation von Verstärker und Verteiler übernuimmt normalerweise der Techniker. Du musst nur die enstsprechenden Kabel verlegen,
Das ist doch seit Monaten schon geklärt.. Davon abgesehen gehören Verstärker wenn möglich in den Keller und nicht auf den Dachboden.
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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von Dinniz » 13.11.2015, 13:30

bjoerns1983 hat geschrieben:
Dinniz hat geschrieben:Mit RG6 sehr ungünstig.
Das hat bei 45m schon ca 9dB Verlust bei 800mhz was der Verstärker ausgleichen muss.
RG6 ist jetzt ein Kabel wie das Kathrein LCD 111, mit ca. 1,1mm Innenleiter, oder?
Richtig.
Sind eigentlich fast alle mit 6-7mm Durchmesser.
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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von Dinniz » 13.11.2015, 13:31

Joerg123 hat geschrieben:damits nicht zu einfach wird habe ich auch einen Tip.
Da bei mir das Antennenkabel vom Hausanschluss im Nachbarhaus (Reihenhaus) nicht gerade ideal nachträglich verlegt werden konnte und vom Keller ins Dachgeschoss, dann rüber auf meinen Dachboden, durch einen ungenutzen Schornstein runter in meine Wohnung und dort dann nochmal knapp 10 Meter bis zur Dose verläuft, habe ich mich nachdem ich mich auch etwas länger damit befasst habe für folgendes Kabel entschieden: http://www.satking.de/Empfangstechnik/S ... Spule.html#
Antennenverstärker gibts nur am Hausanschluss (ich sag mal nix besonderes, den Verstärker, den der von Unity beauftragte Techniker dabei hatte) und auch an der 2ten Antennendose am Ende der Leitung (zwischendurch durch eine Antennendose durchgeschleift, erste Dose ist bislang aber noch ungenutzt) und bei ca 40-45 Metern Gesamtlänge funzt sowohl TV (digital, auch HD) sowie mein Internet fehlerfrei. 50Cent/Meter halte ich auch für völlig ausreichend, allerdings weiss ich nicht, ob es das Kabel auch auf 50m Rollen gibt
Das es läuft heisst aber nicht das es so gut ist ;)
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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitrag von bjoerns1983 » 13.11.2015, 14:07

Dinniz hat geschrieben:Davon abgesehen gehören Verstärker wenn möglich in den Keller und nicht auf den Dachboden.
Genau deshalb möchte ich ja alles gerne vom Keller aus versorgen. Dort ist auch schon die Erdungsschiene etc. vorhanden.
Das PGR-11 was hier mal vorgeschlagen wurde hat ja einen Innenleiter mit ca. 1,6mm.

Macht es Sinn vom Keller bis auf den Dachboden (25m) fünf von diesen Kabeln zu ziehen, dann diese mit Kupplungen auf kleinere Kabel (4,6mm o.ä) zu adaptieren die ich dann in die einzelnen Wohnungen kriege?

Oder fügen Kupplungen zwischen den Kabeln so eine hohe Dämpfung hinzu das das keinen Sinn macht?

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