Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von SpaceRat » 28.06.2014, 02:04

Riplex hat geschrieben:Ich frag mich immer warum die Leute über Unitymedia herziehen. Die ÖR wollen keine Einspeisegebühren zahlen,
dann wird auch nichts gesendet in HD. So einfach ist das.
Diese Haltung können sich die KNB nur leisten, weil sie die zwangsverkabelten Kunden in Geiselhaft haben.

Ich verwette mein linkes Ei:
Eine Woche nach einem höchstinstanzlichen Urteil, daß Vermieter ab sofort Sat-Anlagen zu dulden haben, hätten alle KNB alle Free-TV- bzw. Zwangs-Pay-TV-Sender im Netz.

Es gibt keinen Grund für die ÖR, den KNB irgendwelche Einspeiseentgelte oder sonstigen Wegezoll zu bezahlen, denn den entrichtet bereits der Kabelkunde.
Ich kriege ja auch kein Geld vom WDR dazu, wenn ich einen Sat-Spiegel, einen LNB oder einen Multischalter erneuere.
Riplex hat geschrieben:Vielleicht sollte man sich mal fragen wo die 10 Milliarden Euro bleiben, die die ÖR jedes Jahr an Beitragsgebühren kassieren.
Da regt sich keiner drüber auf. Und nun kommt nicht mit WM 2014 kostet ja auch Geld usw. Da ist mehr Werbung als Fussball gezeigt wird.
Das ist ein völlig anderes Thema.

Mich nervt es auch, Zwangs-Pay-TV bezahlen zu müssen, damit unzählige Dritte mit leichtem Zeitversatz das selbe senden aber jedes davon seinen eigenen Wasserkopf bzw. seine Resterampe für Politiker, die nicht einmal mehr in Deutschland gewählt werden, unterhalten kann.
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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von satmark » 30.06.2014, 11:13

:wein: :sauer: Warum sind eigentlich bei der UM-Tochter in der Schweiz wesentlich mehr deutsche ÖR-Sender in HD eingespeist als in Deutschland? Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die deutschen ÖR-Anstalten für die Schweizer ein Einspeiseentgelt zahlen, für die Deutschen jedoch nicht. Da würde ich gerne mal ein offizielles Statement lesen...

Nur mal für einen Eindruck... :http://www.upc-cablecom.ch/de/fernsehen/sender/
:wein: :sauer:
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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von SpaceRat » 30.06.2014, 11:36

satmark hat geschrieben:Warum sind eigentlich bei der UM-Tochter in der Schweiz wesentlich mehr deutsche ÖR-Sender in HD eingespeist als in Deutschland? Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die deutschen ÖR-Anstalten für die Schweizer ein Einspeiseentgelt zahlen, für die Deutschen jedoch nicht. Da würde ich gerne mal ein offizielles Statement lesen...
- Warum bekommt man als Arbeitnehmer in der Schweiz mehr Geld (Auch mehr Kaufkraft) als im Billiglohnland Deutschland?
- Wieso haben schweizer Krankenhäuser einen besseren Personalschlüssel als deutsche?
- Weshalb ist es für die Schweiz richtig anstrengend, dafür zu sorgen, daß der Schweizer Franken nicht zu wertstabil ist, während der Euro ganz von alleine hyperinflationär an Wert verliert?

Ganz einfach:
Weil die Schweizer anders als 90% der Deutschen keinen Haufen Hundekot zwischen den Ohren haben und nicht jeden Sch... mit sich machen lassen.

So arrogant und kundenfeindlich wie sich UPC/Unitymedia in Deutschland geriert können sie nur agieren, weil sie genug Zwangsverkabelte in Geiselhaft haben, die müssen das mitmachen.

Solange der Deutsche lieber sein Leben lang jemand anderem statt sich selber das Haus abbezahlt, sich dann auch noch von diesem Vorschriften machen läßt und deutsche Amtsrichter die Ausrede "optische Beeinträchtigung" gelten lassen, haben die KNB einen sicheren Kundenstamm (Und das ist in erster Linie der Vermieter, dem ist es egal, ob Du Klötzchen zählen kannst, er hat ja im eigenen EFH Sat).

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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von satmark » 30.06.2014, 12:24

Das mag vielleicht eine Grundsatzerklärung sein. Es erklärt allerdings nicht, ob die ÖR Einspeisegebühren in der Schweiz bezahlen - und wenn nicht, warum sie dann damit nicht die Einspeisung in Deutschland öffentlich fordern.
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mischobo
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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von mischobo » 30.06.2014, 13:02

magentis hat geschrieben:
Riplex hat geschrieben:Ich frag mich immer warum die Leute über Unitymedia herziehen. Die ÖR wollen keine Einspeisegebühren zahlen,
dann wird auch nichts gesendet in HD. So einfach ist das.

Vielleicht sollte man sich mal fragen wo die 10 Milliarden Euro bleiben, die die ÖR jedes Jahr an Beitragsgebühren kassieren.
Da regt sich keiner drüber auf. Und nun kommt nicht mit WM 2014 kostet ja auch Geld usw. Da ist mehr Werbung als Fussball gezeigt wird.
Ok, aber warum bezahlt UM für RTL zB? Desweiteren, haben bis jetzt alle Gerichte zugunsten der ÖR entschieden, wo KNB weiter Geld von den ÖR haben wollten. Die einzigsten, die es bis zum Erbrechen auf Kosten der Kunden betreiben ist UM. Also ist es doch klar, das sich die Kunden deswegen aufregen, zumal jede Zusage von UM in den letzten Monaten nicht eingehalten wurde. Hat zwar nicht direkt damit zu tun, aber viele haben das im Hinterkopf.

Doch, ich rege mich auch drüber auf wie viel über die GEZ eingezogen wird. Doch leider läuft das unter dem Deckmantel des Rundfunkstaatsvertrag und daher müssen die Gesetze entsprechend geändert werden. Ich rege mich auch drüber auf, wenn ich Kopiergebühren für jedes Medium zahlen muß und trotzdem von meinen erworbenen Filmen, Spielen usw keine Kopie anfertigen darf. Verfahre aber nach dem Motto, keine Klage gegen mich, also auch keine Gegenklage in Brüssel. ;-)
... RTL zahlt, wie jeder andere Sender auch, die üblichen Einspeiseentgelte, erhalten aber bzgl. ihrer HD-Programme eine Beteiligung aus den Umsätzen der HD-Option. Auch bei z.B. UPC Nederland kommt dieses Geschäftsmodell zum Einsatz. Diese Geschäftsmodell steht jedem Sender offen, auch den deutschen ÖR-Sender.

Und wo wir schon bei unseren Nachbarn sind: wie schaffen es die Niederländer ein durchaus umfangreiches ÖR-Angebot auf die Beine zu stellen und das völlig ohne Rundfunkgebühren ?

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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von magentis » 30.06.2014, 13:06

satmark hat geschrieben:Das mag vielleicht eine Grundsatzerklärung sein. Es erklärt allerdings nicht, ob die ÖR Einspeisegebühren in der Schweiz bezahlen - und wenn nicht, warum sie dann damit nicht die Einspeisung in Deutschland öffentlich fordern.
Meines Wissens zahlt in Europa quasi keiner Einspeisegebühren. Im Gegenteil, die Sender werden für die Einspeisung bezahlt. Nur hier in Deutschland läuft es teilweise anders. Verkaufssender zahlen, RTL-Gruppe wird bezahlt, SAT1Pro7 zahlt glaub ich noch und die öffentlich Rechtlichen sollen weiter zahlen, obwohl schon die ersten Gerichte anderslautende Urteile gefällt haben. Darum haben die anderen KNB auch "eingelenkt", nur UM meint Sie wären der große Zampano und wartet auf ein Urteil gegen sich, bzw wird es nach möglichkeit durch Einspruch immer wieder hinauszögern wollen.
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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von SpaceRat » 30.06.2014, 13:39

satmark hat geschrieben:Das mag vielleicht eine Grundsatzerklärung sein. Es erklärt allerdings nicht, ob die ÖR Einspeisegebühren in der Schweiz bezahlen - und wenn nicht, warum sie dann damit nicht die Einspeisung in Deutschland öffentlich fordern.
Nun, Du denkst zu kompliziert.

Es ist einfach so, daß die Empfangswege normalerweise miteinander konkurrieren, das regelt also der Markt:

Bezogen auf mich als Eigenheimbesitzer konkurriert Unitymedia als potentieller TV-Versorger mit der eigenen Sat-Anlage.
Da Unitymedia extrem teuer und gleichzeitig extrem schlecht (Häufige Ausfälle, schlechtes Senderangebot) ist, wird aber kein klar denkender Kunde der die Wahl hat den TV-Kabelanschluß wählen.
Nun wird aber Unitymedia (Wie auch die anderen KNB) in Deutschland vor einem freien Markt beschützt, indem man ihnen einen Großteil der zur Miete wohnenden Bevölkerung als Kundschaft garantiert. Wenn Unitymedia der Marktanteil, den sie mit unfreiwilligen Kunden erzielen können, reicht, dann kannst Du nichts dagegen machen.
Gäbe es nur einen freien Markt, dann müßte Unitymedia sich dem auch stellen (oder untergehen) und z.B. das Senderangebot konkurrenzfähig gestalten, aber ohne Markt bzw. bei der Selbstbeschränkung auf den geschützten Teil des Marktes ist jede Verbesserung des Angebots für Unitymedia voll optional.

Es ist also einfach nur wahrscheinlich, daß UPC in der Schweiz keinen geschützten Markt zur Verfügung hat und sich deshalb auf dem freien Markt behaupten muß. Dementsprechend müssen sie beim Senderangebot konkurrenzfähig sein, indem sie die Sender bieten, die der Kunde wünscht.
Das ZDF ist in der Schweiz nicht einmal ein Must-Carry-Programm, daran kann es also nicht liegen: Must-carry-Programme Schweiz


Das Problem ist ein rein politisches, eine Änderung könnte nur erzielt werden, wenn die Absätze 1 und 3 des Artikels 5 des Grundgesetzes in Kraft gesetzt würden:

Artikel 5 GG

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Solange man mit Richterrecht die Verfassung brechen kann (Praktisch jedes Haus war früher mit solchen grätenförmigen Taubensitzanlagen - Antenne genannt - verschandelt, aber eine fachgerecht montierte Sat-Anlage stellt eine optische Beeinträchtigung des Wohnsilos dar, ja ne, is klar.) und die KNB deutschen Zensurgesetzen (Getarnt z.B. als "Jugendschutzgesetz") unterworfen sind, kann sich weder ein freier Markt mit echter Konkurrenz zwischen Kabel und Sat entwickeln, noch sind die KNB in der Gestaltung des Programmangebotes auch nur annähernd frei.

Die Zensur in Deutschland stellt übrigens ein Problem dar, das nicht den KNB angelastet werden kann:
In freien Ländern gehört zu einem Pay-TV-Angebot auch wie selbstverständlich mindestens ein echter Erotik-Sender (Wer's nicht mag ist ja nicht gezwungen ihn einzuschalten):
AustriaSat: Hustler TV und Dorcel TV inklusive
UPC Austria: Hustler TV buchbar
Canal Digitaal: Dorcel TV und Brazzers TV Europe enthalten im Paket EntertainmentHD
Ziggo (NL): Brazzers TV Europe u.a. enthalten im Paket "Erotiek"
UPC NL: Brazzers TV Europe, Hustler TV, Dorcel XXX HD enthalten im Paket "Xotix"
usw. usf.

Nur im deutschen Reich ist es den KNB über Zensurgesetze unmöglich, dem Kunden ein komplettes Sortiment an Sendern anzubieten. Stattdessen sind diese gezwungen mit "Hustler TV Deutsches Reich" (Einer Variante von Hustler TV extra für das Deutsche Reich), "Beate Uhse Fummelfilm" usw. usf. rumzumurksen.
Trotzdem müssen diese immer noch den Zuschauer mit Gängelreceivern belästigen, die diese vor den gar nicht vorhandenen jugendgefährdenden Inhalte schützen. Selbst für die animierten Stern-Titelseiten "Hustler TV Deutsches Reich" und "Beate Uhse GähnTV" ...

In diesem Punkt könnten die KNB (und auch die IPTV-Anbieter) also gar nicht mit dem Angebot per Sat (Das im Deutschen Reich streng genommen mindestens in einer Grauzone liegt) konkurrieren, selbst wenn sie wollten.

Vielleicht sind die KNB ja auch aus diesem Grunde schon demotiviert, in einen ernsthaften Wettbewerb einzutreten. Wer gesetzlich verpflichtet ist, den Zuschauer schon bei stinknormalen Krimiserien pausenlos mit "Jugendschutz-PIN"s zu belästigen, hat doch eh keine Chance und weiß das auch.

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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von SpaceRat » 30.06.2014, 14:11

mischobo hat geschrieben:Und wo wir schon bei unseren Nachbarn sind: wie schaffen es die Niederländer ein durchaus umfangreiches ÖR-Angebot auf die Beine zu stellen und das völlig ohne Rundfunkgebühren ?
  • Die Niederlande hatten bis 2000 den "omroepbijdrage", also ein Gegenstück zur GEZ
  • Seitdem werden die dortigen ÖR Sender aus Steuermitteln bezahlt, also auch wie bei uns, denn der "Rundfunkbeitrag" erfüllt alle Merkmale einer Steuer, heißt nur nicht so.
    Ob man die Steuer direkt zu diesem Zweck erhebt oder die Steuersätze irgendwelcher allgemeinen Steuern entsprechend hoch hält - z.B. in Form einer Mehrwertsteuer in Höhe von 21% - ist eine reine linke Tasche/rechte Tasche Scheindiskussion.
  • Niederländer sind generell bescheidender als Deutsche (Sieht man schon beim Hausbau)
    Über das was Niederländern technisch geboten wird (Datenraten), würden sich deutsche Zuschauer beschweren. Da hat ein SD-Sender auch mal nur 2 MBit/s.
    Direkter Vergleich:
    Nederlande 1: 3.17 Mbit/s
    Das Erste: 6.00 Mbit/s
    (Quelle: Satindex.de)
    Wer ein schlechteres Bild in Kauf nimmt, braucht auch weniger Transponder.
  • Niederländer spulen mehr einfach nur ab
    Nirgendwo außer bei uns wird so viel TV-Programm übersetzt. Aufwendig synchronisierte Sendungen wie bei uns sind aber nicht nur angenehmer zu gucken, sondern auch teurer als primitive OmU-Übersetzungen.
Soweit zu den Tatsachen bzw. den Faktoren, die die ÖR-Sender in Deutschland nur indirekt beeinflussen könn(t)en, denn Dubbing und eine anständige Bildqualität wird bei uns einfach vorausgesetzt.

Dann gibt es natürlich einen Punkt, mit dem sich vielleicht Geld sparen ließe, ohne auch nur einen einzigen der prinzipiell viel zu vielen ÖR Sender in D abzuschalten:
Wie auch die Österreicher und Schweizer verschlüsseln die Niederländer ihr Programm, bezahlen also auch keine Lizenzgebühren für die gesamte Astra-Ausleuchtzone, sondern nur für ihr eigenes Land.

Die Frage ist nun aber, was das prinzipiell zu teure Propaganda-Fernsehen des Deutschen Reiches mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, nämlich dem, daß die KNB doppelt abkassieren wollen, einmal beim Kunden und ein zweites Mal beim Programmanbieter.
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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von SpaceRat » 30.06.2014, 14:36

Der Kernpunkt ist doch folgender:

Wenn ich über Sat fernsehe, dann bezahle ich als Kunde alles für den Empfang benötigte selber:
- Spiegel
- LNB
- Multischalter
- Verkabelung
- Receiver

Der KNB ist nichts weiter als ein Dienstleister, der mir anbietet, einen gewissen Teil davon für mich zu übernehmen, dafür aber ein monatliches Entgelt zu erheben.
Bevor der KNB ernsthaft glauben kann, daß jemand auf dieses Angebot freiwillig eingeht, müßte er also eigentlich sicherstellen, daß er mindestens aus Sicht der Mehrheit der Kunden ein vergleichbares Ergebnis anbieten kann.

Dies tun die KNB aber nicht (Außer NetCologne speist meines Wissens kein größerer Kabelnetzbetreiber alle Zwangs-Pay-TV-HD-Sender und alle Sky-Sender ein), während gleichzeitig sogar immer mehr wieder aus ihrem Aufgabenbereich herausfällt:
Seitdem immer mehr Fernseher einen DVB-C-Tuner schon drin haben, ist das reine "Signal anlegen" zunehmend das einzige, das der KNB für das monatliche Grund-Entgelt noch leistet, trotzdem wird auch der nackte Anschluß immer teurer.

Um das und nichts anderes geht es hier.
Ob die KNB unter den Programmanbietern Dumme gefunden haben, die den KNB ein zweites Mal für die Einspeisung bezahlen, ist dabei völlig sekundär. Es ist der Endkunde, der den KNB bereits dafür bezahlt.

Auf die Spitze getrieben:
Würde kein Programmanbieter den KNB für die Einspeisung bezahlen und gäbe es keine must-carry-Regeln und würde Unitymedia trotzdem konsequent nur die Sender einspeisen, deren Anbieter bezahlen, dann hätten sie gar kein Produkt ... wofür bezahlt also der Kunde? Eben.

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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von satmark » 30.06.2014, 15:26

Darum gehts doch gerade gar nicht. Ich habe gefragt, warum alle ÖR-Sender in der Schweiz eingespeist sind. Für mindestens einen Teil davon bezahlen die Schweizer separat, aber diese Möglichkeit gibt es hier ja noch nichtmal. Ich als bekennender Privat-TV-Hasser würde lieber etwas dafür bezahlen als gar nicht die Möglichkeit zu haben ÖR-HD zu empfangen.

Und ich habe ein Haus ohne Sat-Ankage, weil ich zum Einen zum Bezug die BK-Anlage schon drin hatte und mir zum Anderen nicht die Ansivht auf mein schönes, 300 Jahre altes Haus mit einer Sat-Antenne verschandeln will.


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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von xysvenxy » 30.06.2014, 16:46

Eigentlich geht es doch nur um die Frage warum UM und die ÖR ihren dämlichen Kleinkrieg auf dem Rücken der Kunden austragen müssen. Und da sehe ich halt UM erstmal als den Bösewicht an, egal wer nachher Recht bekommt.

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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von SpaceRat » 30.06.2014, 17:40

satmark hat geschrieben:Darum gehts doch gerade gar nicht. Ich habe gefragt, warum alle ÖR-Sender in der Schweiz eingespeist sind.
Und die Frage habe ich beantwortet:
Weil UPC Schweiz sein Produkt auf den Kunden abstimmt, ggf. eben auch abstimmen muß.

Da UPC Deutschland inzwischen eh fast nur noch die Kunden hat, die auch dann dort bleiben müssten wenn nur ARD+ZDF sD eingespeist würden, ist es doch egal was man einspeist bzw. man kann entspannt versuchen, ob sich nicht auf anderer Seite ein Dummer findet, der ein zweites Mal zahlt, der Kunde kann ja nicht weg.
satmark hat geschrieben:Für mindestens einen Teil davon bezahlen die Schweizer separat,
Das ist der kleinste Teil:
ARD, ZDF, alle Dritten, 3sat, Arte und Kika sind selbst im "digitalen Basisangebot" schon mit drin ... in HD ... und der 2 MBit/s-Internetanschluß auch.
Über die "Classic"-Tarife kämen da noch Phoenix und die Spartensender von ARD & ZDF dazu, davon allerdings nur ZDFneo in HD.
satmark hat geschrieben:aber diese Möglichkeit gibt es hier ja noch nichtmal.
Das wäre ja wohl auch mehr als kackendreist.
satmark hat geschrieben:Ich als bekennender Privat-TV-Hasser würde lieber etwas dafür bezahlen als gar nicht die Möglichkeit zu haben ÖR-HD zu empfangen.
Tust Du doch.
Ich gehe mal davon aus, daß Du die Rundfunksteuer und Deine Kabel-TV-Entgelte bezahlst ...
Da sollte man schon davon ausgehen dürfen, daß ein Kabelanschluß in Deutschland einem dieselben Free-TV-Sender bietet wie auch der Sat-Empfang (Special Interest/Ausländische Sender mal außen vor).
satmark hat geschrieben:Und ich habe ein Haus ohne Sat-Ankage, weil ich zum Einen zum Bezug die BK-Anlage schon drin hatte und mir zum Anderen nicht die Ansivht auf mein schönes, 300 Jahre altes Haus mit einer Sat-Antenne verschandeln will.
Tjor.
Ich hatte auch die BK-Anlage schon drin (Daher habe ich ja auch Kabel-Internet), aber nur deshalb würde ich doch im Leben nicht darüber fernsehen ...

Irgendeinen Tod stirbt man halt immer und Du kannst mir nicht erzählen, daß das Haus zwischen Beginn des Rundfunks in Deutschland und der Einführung des Kabel-TVs nicht auch einen Fischkadaver auf dem Dach hatte.

Tip: Es gibt nicht nur knallgelbe Sat-Spiegel mit Smiley drauf ...

Behaupte keiner, er müsse bei diesen Bildern nicht zwei Mal gucken:
BildBild

Irgendeinen Weg gibt es immer, die Dinger dezent zu montieren. Wenn die Stadt verlangen würde, daß ein Spiegel für den Verkehr montiert werden muß, müßtest Du bzw. bei anderen Leuten halt der Vermieter auch damit leben:
Bild

Oldtimer-Liebhaber weinen, weil sie selbst an Autos die praktisch nie im öffentlichen Raum bewegt werden häßliche Blinkerfremdkörper montieren müssen, die es damals noch nicht gab, aber selbst am häßlichsten Auswuchs des sozialen Wohnungsbaus kommen Vermieter damit durch, daß selbst eine komplett in Fassadenfarbe lackierte Sat-Anlage die Optik beeinträchtigt .... verkehrte Welt.

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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von kalle62 » 30.06.2014, 18:12

hallo

Auf Bild 1 und 2 hatte ich die Schüssel gleich Gefunden,wo ist sie auf Bild 3 oder ist da keine drauf.

Und nochmal egal was da alles Geschrieben wird,so lange sich UM im Recht Sieht,wird sich da nichts ändern.
Und aus Jux und Dollerei machen die das auch nicht,genauso wie die die GEZ Gebühr immer mal wieder Erhöht wird.

Heute steht in der Zeitung das die GEZ 14,9 Mio Mahnbriefe 2013 verschickt hatte,das muss ja erstmal Abgearbeitet werden.Und mit was wird das wohl bezahlt.?

gruss kalle
In meinem Alter hat man schon alles gelesen, alles gesehen und alles gehört, man kann sich nur nicht mehr daran erinnern. :zwinker:


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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von SpaceRat » 30.06.2014, 18:54

kalle62 hat geschrieben:Auf Bild 1 und 2 hatte ich die Schüssel gleich Gefunden,
Ich habe auch nicht behauptet, daß sie unauffindbar ist, sondern nur, daß sie erst auf den zweiten Blick zu sehen ist.
kalle62 hat geschrieben:wo ist sie auf Bild 3 oder ist da keine drauf.
Da ist keine, da ging's um den Verkehrsspiegel.
kalle62 hat geschrieben:Und nochmal egal was da alles Geschrieben wird,so lange sich UM im Recht Sieht,wird sich da nichts ändern.
UM weiß schon längst, daß sie nicht im Recht sind.

Aber was ändert es?

Nur weil Unitymedia so tut als gäbe es noch Aussicht auf Erfolg, nur weil in den bisherigen Urteilen "Kabel Deutschland" als Partei steht (... obwohl die Rechtslage für Unitymedia auch keine andere ist), heißt das ja nicht, daß danach die Sender eingespeist werden müssen.

Also:
Unitymedia muß die zusätzlichen ÖR HD-Sender nicht einspeisen, es sind keine must-carry-Sender. Im Gegenteil, Unitymedia dürfte sogar noch einige ÖR Sender rauswerfen.

Die strittige Frage ist allein, ob die ÖR Unitymedia für die Verbreitung der must-carry-Sender bezahlen müssen. Ein direkter Zusammenhang mit den Sendern die UM den Kunden aktuell vorenthält besteht nicht, als Drohkulisse eigneten sie sich halt nur gut, weil sie eh neu hinzugekommen wären und keine must-carry-Sender sind.

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Re: AW: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von Joerg » 30.06.2014, 22:04

SpaceRat hat geschrieben: Ich habe auch nicht behauptet, daß sie unauffindbar ist, sondern nur, daß sie erst auf den zweiten Blick zu sehen ist.

Ansichtssache, ich hab die beide spontan gesehen und - speziell beim reetgedeckten Haus - als extrem störend empfunden.

Jörg

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Re: AW: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von SpaceRat » 01.07.2014, 09:14

Joerg hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben: Ich habe auch nicht behauptet, daß sie unauffindbar ist, sondern nur, daß sie erst auf den zweiten Blick zu sehen ist.

Ansichtssache, ich hab die beide spontan gesehen und - speziell beim reetgedeckten Haus - als extrem störend empfunden.
Beide sind reetgedeckt ...

Und jemand mit einer so niedrigen Schwelle für Häßlichkeitsempfinden ("extrem störend") tut mir leid.
Wenn ein sich farblich kaum abhebender, halbverdeckt verbauter Sat-Spiegel schon so stört, mußt Du ja regelrecht körperlich leiden, falls mal jemand einen Ford Ka, Fiat Multipla o.ä. in Deine Nähe parkt.

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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von kalle62 » 01.07.2014, 09:55

hallo

Also wenn einem selbst eine Satantennen an seinem Eigenen Haus Stört,das ist das seine Sache.
Aber dann braucht er sich auch nicht Beschweren wenn er Kabelanschluss hat,und ich habe irgend wo.
Sat Spiegel gesehen die Sehen aus wie eine Aussen Leuchte.

gruss kalle
In meinem Alter hat man schon alles gelesen, alles gesehen und alles gehört, man kann sich nur nicht mehr daran erinnern. :zwinker:


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Re: AW: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von Joerg » 01.07.2014, 11:02

SpaceRat hat geschrieben:Ansichtssache, ich hab die beide spontan gesehen und - speziell beim reetgedeckten Haus - als extrem störend empfunden.
Beide sind reetgedeckt ...

Stimmt, am Rechner seh ich das auch. Auf dem Handybildschirm war mir das - im Gegensatz zu den Schüsseln - nicht direkt aufgefallen :)
SpaceRat hat geschrieben:Und jemand mit einer so niedrigen Schwelle für Häßlichkeitsempfinden ("extrem störend") tut mir leid.
Wenn man schon auf die Stufe von "Beleidigung von Bedauern" runter wollte könnte man vielleicht jemanden bedauern, dessen Empfinden für Ästhetik offenbar stark unterentwickelt ist, aber da wollen wir doch beide nicht hin, oder?
SpaceRat hat geschrieben:Wenn ein sich farblich kaum abhebender, halbverdeckt verbauter Sat-Spiegel schon so stört, mußt Du ja regelrecht körperlich leiden, falls mal jemand einen Ford Ka, Fiat Multipla o.ä. in Deine Nähe parkt.
Wenn es MEIN Ka oder Multipla wäre - auf jeden Fall. Mir ist es relativ wurscht, ob jemand sich eine Schüssel auf's Dach zimmert und wie bescheiden das aussieht, "störend" heisst, dass das so nicht in Frage käme wenn es sich um mein Haus handeln würde. Speziell Reetdächer macht man ja i.d.R. nicht aufgrund ökonomischer sondern ästhetischer Erwägungen oder aus "Traditionsbewusstsein", da wiegt sowas doppelt schwer.Die Beispiele waren einfach nicht gut gewählt, man sowas oft auch schön machen...

Jörg

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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von xysvenxy » 01.07.2014, 11:28

Mal zurück zum Topic?

Joerg
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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von Joerg » 01.07.2014, 11:40

Gibt's denn zum Topic was neues, das über das hier und in den unzähligen "IchWillDieDrittenInHD"-Threads gesagte hinausgeht?

Jörg

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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von SpaceRat » 01.07.2014, 11:46

kalle62 hat geschrieben:Also wenn einem selbst eine Satantennen an seinem Eigenen Haus Stört,das ist das seine Sache.
Schon richtig.

Wenn die beiden Anlagen von den Fotos da oben "extrem störend" sind, dann geht das zwar schon in den Bereich der Neurosen, aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und niemand wird ihn zwingen, eine Sat-Antenne zu montieren.
kalle62 hat geschrieben:Aber dann braucht er sich auch nicht Beschweren wenn er Kabelanschluss hat,
Nuja, noch bietet Unitymedia seine Dienstleistung prinzipiell auch Leuten an, die nicht dazu gezwungen sind, sie auch in Anspruch zu nehmen.

Und so schwer es auch nachzuvollziehen ist, wieso es tatsächlich Menschen gibt, die dieses Angebot tatsächlich wahrnehmen:
Natürlich haben diese durchaus das Recht, sich zu beschweren, wenn sich diese Leistung verschlechtert.

Und verschlechtert hat sich die Leistung, wenn auch nicht im rechtlichen Sinne.
Zu einem Zeitpunkt X in der Vergangenheit gab es ja mal alle per Sat empfangbaren üblichen dt. Sender auch im digitalen Kabelnetz von Unitymedia, davon ist man aber inzwischen weit entfernt.

Insofern ist das auch nichts, bei dem man dem Kunden jetzt sagen könnte "Das mußte Dir doch vorher klar sein!", denn bis zum 30. April 2012 war das Senderangebot im Kabel bezogen auf die "freien" Sender nicht anders als das per Sat.

Problematisch ist nur, daß manche Leute über das Lamentieren und Meckern nicht hinaus kommen, also keine Konsequenzen ziehen. Solange diejenigen, die es dürften, das nicht tun, kann Unitymedia weitermachen wie bisher, auch zum Leidwesen derjenigen, die die Konsequenzen nicht ziehen dürfen.
kalle62 hat geschrieben:und ich habe irgend wo.
Sat Spiegel gesehen die Sehen aus wie eine Aussen Leuchte.
Die DigiGlobe Digitalkugel. Wird aber nicht mehr produziert ...

Hier ist ein Artikel von Satvision zum Thema '"Unsichtbarer" SAT-Empfang'.

Nichtsdestotrotz sehe ich das Thema als Nebelkerze für deutsche Id1oten an:
Es ist zu keinem Zeitpunkt um die Optik gegangen, denn dann hätten wir andere Urteile. Solche, die vom Errichter der Anlage fordern die Anlage dem Haus anzupassen, einen kleineren Spiegel zu verwenden, o.ä.
Eine Sat-Antenne in Farbe der Dachziegel oder der Außenfassade ist weit dezenter, als es jede Antenne zum terrestrischen Empfang jemals war.

Nein, es ging immer nur um finanzielle Interessen der Vermieter, denn bei den Großabnehmerverträgen geht es um viel Geld.
Im Gegenzug für eine Anzahl X an Zwangskundenseelen, die er dem KNB verkauft, ist der Vermieter ja auch jegliches Wartungsrisiko an seiner Kabel-TV-Anlage los. Müßte man nun eigene Sat-Antennen der Mieter dulden, dann wären irgendwann auch die Kabelanschlüsse über die Nebenkosten und damit der ganze Rahmenvertrag in Gefahr.
Daß Oma Kawuttke nach dem Sat-Umstieg der anderen 8 Parteien im Haus statt 3,90 EUR über die Nebenkosten dann 18,90 EUR im Einzelnutzungsvertrag zahlen müßte ist dem Vermieter dabei noch egal.
Er hat vielmehr Angst davor, irgendwann selber Elektriker beauftragen und bezahlen zu müssen, wenn an der vermieteten Sache, zu der auch die Antennendose gehört, Probleme auftreten.

Man kann doch nicht zulassen, daß mündige Mieter diesen Vertrag zu Lasten Dritter zum Platzen bringen, indem sie dem KNB dann in Scharen davonlaufen ...
... wobei ich die Drohkulisse der KNB hier auch für Blödsinn halte. Die KNB könnten es sich in einer solchen Konkurrenzsituation nämlich gar nicht mehr leisten, konsequent nur bis zum HÜP zu entstören, so wie auch die Telekom in der Praxis eher selten konsequent nur bis zur ersten TAE-Dose entstört.

Es geht allein um Geld, nicht um Optik.
Selbst der häßlichste APL
BildBild
hat noch nie einen Vermieter gestört, es hätte bestimmt auch keiner davon ein Problem, bei diesen Häusern
BildBild
"wegen der Optik" gegen eine Sat-Antenne seiner Mieter zu klagen.

Vor dem Hintergrund, daß sich auf diesem Bild zwei Sat-Antennen befinden ...
Bild
... ist es mir ehrlich gesagt zu blöd, mich dauerhaft an einer Optik-Diskussion zu beteiligen, die ich nicht ernstnehmen kann.

Ich beteilige mich ja auch nicht an der sPD-Sprachregelung, daß die zusätzlichen Ausnahmen beim Mindestlohn keine seien, sondern nur andere Übergangsregelungen ...

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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von SpaceRat » 01.07.2014, 11:56

Joerg hat geschrieben:Gibt's denn zum Topic was neues, das über das hier und in den unzähligen "IchWillDieDrittenInHD"-Threads gesagte hinausgeht?
Nein, wieso sollte es?

Unitymedia muß die zusätzlichen HD-Sender nicht einspeisen, auch nicht wenn sie ein Urteil in der Frage haben, ob die ÖR für die must-carry-Sender bezahlen müssen.
Hier ist also keine Änderung der Sachlage in Sicht und da die Kundenzahlen seit 30. April 2012 auch nicht stärker zurückgegangen sind als vorher hat Unitymedia Zeit.

Und selbst wenn Unitymedia unerwartet doch Recht bekäme, also Geld für die Einspeisung der must-carry-Programme kassieren dürfte, würde sich nichts ändern, denn die ÖR würden voraussichtlich auch nur für diese bezahlen.
So oder so wäre die Einspeisung aller ÖR Sender über das "must carry" hinaus also freiwillig und Druck können nur die Kunden ausüben.

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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von Joerg » 01.07.2014, 11:59

Die Frage war rhetorisch; von mir aus muss UM auch keine Bandbreite für hochskalierte Dritte verschwenden. TV wird m.E. jetzt schon überbewertet und wird künftig noch mehr an Bedeutung verlieren...

Jörg

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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von SpaceRat » 01.07.2014, 12:15

Joerg hat geschrieben:Die Frage war rhetorisch; von mir aus muss UM auch keine Bandbreite für hochskalierte Dritte verschwenden. TV wird m.E. jetzt schon überbewertet und wird künftig noch mehr an Bedeutung verlieren...
Ich versuche, aus Sachfragen meine persönliche Meinung so gut es geht herauszuhalten.

Mir persönlich wäre es im umgekehrten Fall (HD per Kabel, SD per Sat) völlig egal, die ÖR-Sender nicht in HD zu kriegen, da Sat trotzdem noch den Preisvorteil hätte und die ÖR-Sender habe ich irgendwo ab Platz 40 oder so gespeichert.

Trotzdem kann ich es nachvollziehen, wenn die etwas schlichteren Gemüter, die Fips Asmussen und Heinz Schenk auch in der 50. Wiederholung für gute Unterhaltung und Herrn Jauch für einen guten Talkmaster halten, erwarten, daß sie den Kram als zahlende Kunden nicht selber hochskalieren müssen.

Nur weil ich keinen Fisch mag, kann ich mich ja trotzdem solidarisch mit meinem Fisch essenden Begleiter darüber aufregen, wenn der Fisch angebrannt serviert wird.

PS:
Wenn ich dann mal ÖR gucke, dann rege ich mich auch darüber auf, daß der Kram immer noch hin- und herskaliert werden muß, weil die ÖR ihren Holzweg 720p konsequenz zuende gehen.

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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitrag von satmark » 01.07.2014, 13:54

Auf jeden Fall schneiden sie sich ins eigene Fleisch... Unzufriedene Kunden und ein schlechtes Bild in der Öffentlichkeit sind eines. Ein andere Aspekt wird sein, dass sich der ein- oder andere Kunde die HD-Sender künftig ins Haus streamt. Und das kann ja auch nicht im Sinn von UM sein, wenn die Netzinfrastruktur dann dampft und die Fritzboxen den Hitzetod sterben. Wenigstens hat die Hotline dann Beschäftigung...
Bild
Das angezeigte Ergebnis wurde im WLAN der Fritz!Box 6360 mit einem uralten Notebook ohne Windows gemessen...

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