Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von robbe » 14.01.2014, 20:23

Erklärs mir doch bitte, vielleicht hab hier grad nen denkfehler.

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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Radiot » 14.01.2014, 20:51

robbe hat geschrieben:Warum nicht? Wenn er der letzte im Strang ist und nur noch wenig Signal ankommt, gehts vielleicht nicht anders.
Stichdose hat im Baum nix zu suchen, auch nicht bei schwachem Signal...
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von robbe » 14.01.2014, 21:27

Das hab ich schon mitbekommen. Mich interessiert aber das warum.

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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von WaxWorks » 15.01.2014, 10:13

Hallo Jungs,

gestern scheint es schon wieder Probleme gegeben zu haben:

Code: Alles auswählen


14.01.14 08:25:01 TLV-11 - unrecognized OID
14.01.14 08:25:01 MIMO Event MIMO: Stored MIMO=-1 post cfg file MIMO=-1
14.01.14 08:18:37 Received Response to Broadcast Maintenance Request, But no Unicast Maintenance opportunities received - T4 time out
14.01.14 08:17:22 Lost MDD Timeout
14.01.14 08:17:17 SYNC Timing Synchronization failure - Loss of Sync
Doch evtl. interpretiere ich das auch falsch, was meint ihr dazu?

Im Übriegen muß ich mich bezüglich der Etagenaufteilung etwas korrigieren.(Siehe Bild) Ich vergaß,dass es hier zwei (offensichtlich nachträglich) errichtete Anbauten gibt und das meine Wohnung im Hochpaterre liegt! Einer der Anbauten liegt direkt unter meiner MMD,nach unten abgehendes Koaxialkabel könnte zur versorgung eben dieses (einen) Anbaus dienen, wobei dann die Stichdose / Durchgangangsdose sogar Sinn macht. In "Wohnung 2" gleicher Level (Hochpaterre) sollte die gleiche Situation bestehen. (zweiter Anbau) In beiden Anbauten sollten dann m.E terminierte Dosen installiert sein.

Ich werde meine Abgehende Leitung (die nach unten) mal abklemmen (Wenn unten im Anbau 1 niemand Fernsieht) um auszuschließen das von dieser Leitung das Signal kommt. Habe ich dann immer noch TV-Empfang/I-Net Verbindung u. Telefon kommt das Signal von oben und die abgehende Leitung sollte dann in Anbau 1 in einer "Enddose" (Abgeschlossene Stich.-/Durchgangsdose) enden richtig?

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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Dinniz » 15.01.2014, 17:32

Du dürftest bei einer Stichdose garkeine abgehende Leitung haben .. nur eine ankommende.
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Radiot » 15.01.2014, 19:49

robbe hat geschrieben:Das hab ich schon mitbekommen. Mich interessiert aber das warum.
Fehlende Entkopplung zwischen den den Dosen als kleiner Denkanstoß... Eine Stichdose setzt man hinter einen Stichabzweiger oder Multitap, niemals hinter nem Verteiler oder einer Durchgangsdose!!!

In einer Baumverkabelung haben nur Dosen mit Richtkoppler was zu suchen, eine Stichdose hat soetwas nicht, somit können über diese Dose andere Anschlüsse gestört werden.

Die für Stichdosen erforderliche Entkopplung wird im Stichabzweiger vorgenommen.

Hat aber vermutlich weniger mit dem Problem des TE zu tun, tiefergründig kann dir das bestimmt der User "Bastler" erklären...
Zuletzt geändert von Radiot am 15.01.2014, 20:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Bastler » 15.01.2014, 20:07

Nee, noch mal erkläre ich das jetzt nicht :zwinker: . Wer die Problematik dahinter nicht kennt, dürfte meiner Meinung nach nicht für UM oder generell Kabelanbieter arbeiten. Ganz vereinfacht gesagt: Durch die fehlende Mindestentkopplung können sich Receiver / Modems, je nachdem, welchen Kanal sie gerade empfangen, gegenseitig stören / beeinflussen. Das interessiert die Installationstechniker aber irgendwie nciht oder sie wissen es nicht, und es werden munter Stichdosen "aus Pegelgründen" verbaut :wand: .
Man tauscht oder verbaut generell keine Dosen aus Pegelgründen, sondern man verbaut die an der Stelle korrekte Dose und pegelt die Anlage entsprechend ein, nicht umgekehrt. Was für manche aber zu hoch ist, die "stellen ihre Pegel" dann mit der Auswahl der Dose ein :wand: ...

Zum eigentlichen Thema:; Grundsätzlich ist das erst mal alles so richtig vom Techniker erkannt worden und es wurde auch richtig gehandelt. Verstärker auf dem Dachboden, "kilometerweit" vom Übergabepunkt entfernt sind immer bescheiden wegen der hohen Dämpfung bereits auf der Zuleitung und immer zu vermeiden, ein Verstärker gehört immer so nah wie möglich an die Signalquelle (ÜP in unserem Fall) (was in den meisten Fällen auch einfach zu realisieren ist, aber es gibt viele Techniker, die aus Faulheit einfach den neuen Verstärker da installieren wo auch der alte war, weil das ja so schön einfach geht :wand: .

Aber zu den Werten auf dem Pegelkärtchen:
Sollte das wirklich so gepegelt sein wie es da drauf steht, dann ist das komplett "verrissen" (von Einpegelvorschriften ganz zu schweigen...).
Ich habe da aber eher die Vermutung, dass der TK einfach zu blöd war das Kärtchen richtig auszufüllen. Das sehe ich nämlich auch dauernd, dass auf dem Kärtchen die Pegel einfach nur komplett falsch eingetragen sind, weil der Techniker mit den Bezeichnungen der Kanäle nichts anfangen kann :wand: , obwohl das eigentlich das simpelste der Welt ist...
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von WaxWorks » 17.01.2014, 07:22

Guten Morgen,

um die "Verwirrung" komplett zu machen ... ich habe die Antennendose nun komplett zugänglich machen können.Zuvor konnte ich nur mit dem Smartphone Bilder zwischen Regalen und Schränken hindurch machen um den Dosen-Typen halbwegs zu erkennen. Das zweite, nach unten abgehende Koaxialkabel, hat sich als "abgeschnittener Rest" in der Aufputzdose herausgestellt.Es war (wohl vom Vormieter) eine Art "Abzweigung" am einzigen Anschluß innerhalb der Dose "zurechtgepfuscht" worden; wovon ein seitliches Loch im Aufputzrahmen zeugt.

Es gibt also definitiv kein abgehendes Kabel, es kommt nur ein einziges kabel aus der Wand.Ich frage mich jetzt, ist diese MMD, von "Braun TeleCom" (siehe Bild) als "Stichdose" bezeichnet,die richtige? Ist dort ein 75 Ohm Abschlußwiderstand nötig/integriert? Wäre hier eine 3 x 3.5 dB Durchgangsdose mit Abschlusswiderstand nicht "richtiger" ? Siehe hier unter Antennendose " F " ---> http://www.conrad.de/ce/de/content/ti_Antennendose/

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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Dinniz » 17.01.2014, 07:34

Das ist eine Stichdose.
Ohne jetzt den Aufbau deiner Kabelanlage zu kennen, gehen wir davon aus, dass das eigentlich die falsche ist.
Der Einbau einer Stichdose weist in der Regel auf ein Signalproblem hin.
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von koax » 17.01.2014, 08:20

WaxWorks hat geschrieben: Es gibt also definitiv kein abgehendes Kabel, es kommt nur ein einziges kabel aus der Wand.Ich frage mich jetzt, ist diese MMD, von "Braun TeleCom" (siehe Bild) als "Stichdose" bezeichnet,die richtige? Ist dort ein 75 Ohm Abschlußwiderstand nötig/integriert? Wäre hier eine 3 x 3.5 dB Durchgangsdose mit Abschlusswiderstand nicht "richtiger" ? Siehe hier unter Antennendose " F " ---> http://www.conrad.de/ce/de/content/ti_Antennendose/
Welche Dose die richtige ist, hängt vom Aufbau der Anlage ab.
Eine Stichdose (richtig eingebaut) gehört als einzige Dose an einen Strang hinter einem Abzweiger, der für die Entkopplung sorgt. Ein Abschlusswiderstand in der Dose ist nicht nötig.

Eine Durchgangsdose wird hinter einen Verteiler angeschlossen und sorgt selbst für die Entkopplung. Die letzte Dose am Strang benötigt einen Abschlusswiderstand.

Schau Dir mal diesbezüglich Punkt 6 und 7 dieser FAQ an:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-177-834.html

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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von WaxWorks » 20.01.2014, 14:04

Guten Tag,

@Dinniz:
ich glaube jetzt habe ich die Verkabelung hier im Hause durchschaut.

@Koax: Danke für deine Hinweise und den interessanten Link.

Zusammenfassung: HüP / Verstärker im Keller montiert. Von Verstärkerausgang geht das einzig vorhandene Koaxialkabel auf Dachboden. (geschätzt 12 bis 15 Meter) Auf dem Dachboden vermute ich mindestens vier - sechs Stichverteiler oder ein Multitap.

Und jetzt kommt's ...

ALLE Wohnungen sind via separatem Koaxialkabel über die AUSSENFASSADE verkabelt! (war mir nie aufgefallen!) "Meine" Antennenleitung (von der MMD bis zum Stichverteiler / Multitap) dürfte damit maximal 10 - 12 Meter lang sein.

Bei einer oberflächlichen Kontrolle der TV-Programme habe ich nur hin und wieder "Treppen.- Klötzchenbildug" sowie stockendes Bild mit anschließenem "Quitschen" ... "Pfeifen" wahrgenommen. Leider habe ich mir die entsprechenden Kanäle / Sender nicht notiert. Ich hielt diese "Artefakte" allerdings für vernachlässigbar, da sie wirklich nur sehr kurz auftraten.

Die Frage ist nur - kommt das von der neg. Schräglage und ist diese via Entzerrer im Verstärker vom TK einstellbar? Kann es sein, dass die Signale schon mit negativer Schräglage aus dem HüP in den Verstärker gelangen - ist diese dann ebenfalls durch den TK über den Verstärker korrigierbar? Kann sich die "Qualität" des Internetanschlußes durch "Schräglagenkorrektur" verschlechtern? (MSE?)


Thema Ingress: Wenn ein Gerät (z.B. TV-Gerät) im Hause Hochfrequente Störpegel aussendet (Leitungsgebunden via Koax und/oder 230V-Netz) und diese in die Kabelanlage geraten, zählt dies dann auch dazu, oder ist damit nur aufgrund schlechter Pegelung / Verkabelung etc. enstehender "HF-Müll" gemeint?

MfG
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PS seit dem 16.01. keinen Syncverlust ... aber bei "Testdownloads" von unterschiedlichen Servern (mehrere parallele Downloads zu unterschiedlichen Zeiten) starke Geschwindigkeitsschwankungen. MSE schwankt bis zu 1.5dB (nach unten)
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Bastler » 20.01.2014, 18:28

Ingress ist einfach nur eine Einstrahlung in das Koaxkabel, sprich ein Abschimrungsfehler. Unabhängig davon, was die eigentliche Quelle der HF-Störung ist. Sofern diese im Bereich 5-65 MHz stört und das Kabel "nicht dicht" ist, sieht man diese Störung auch im Kabel -> Ingress.

Die Verstärker werden, sofern der Techniker denn die Einmessvorschritfen gelesen und kapiert hat (längst nicht immer der Fall) mit einer fest vorgegebenen Pre-Emphasis (=Positive Schräglage) eingepegelt um die durch die Verteilung und Kabel entstehende De-Emphasis (=negative Schräglage) auszugleichen.
Ziel der Sache ist ein möglichs glatter Frequenzgang an den Dosen. Was man mit etwas Hirn einschalten auch erreichen kann.

Wie gesagt, wenn der VErstärker wirklich so eingepegelt ist wie es auf der Karte steht, dann ist im Grunde klar, dass es zu Störungen kommt. Aber die Karte kann eben auch einfach falsch ausgefüllt sein (sehe ich täglich mehrfach...)
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Dinniz » 20.01.2014, 20:23

Noch kurz in Raum geworfen: wenn auf dem Dachboden ein MultiTap sitzt ist die Stichdose richtig.
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Bastler » 20.01.2014, 20:28

Nur sollten Multitaps ja bei HSI-Betrieb in normalen BK-Anlagen nicht verbaut sein ;-).
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Dinniz » 20.01.2014, 20:30

Darüber kann man streiten. Besser ist natürlich eine normale Verteilung.
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Bastler » 20.01.2014, 21:23

Du wirst in einem normal großem Haus niemals solch unterschiedliche Kabellängen haben als dass der Unterschied der Dämpfungen des Multitaps als Ausgleich passen würde. Das kriegt man nie gleichmäßig eingepegelt...

Abgesehen davon sind die meisten Multitaps dann auch noch einfach "irgendwie" angeschlossen und nicht nach der Dämpfung der Leitungen oder irgendeiner Logik^^.
Bei den Sat-Einspeisungen verwenden wir ja auch extra Multitaps, die im Rückkanal normale Verteiler sind, eben wegen dem Problem der Unsymmetrie...
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Radiot » 20.01.2014, 21:36

Bastler hat geschrieben:Nur sollten Multitaps ja bei HSI-Betrieb in normalen BK-Anlagen nicht verbaut sein ;-).
Aus Pegelgründen passt die 4er Dose am "Out" immer... :D

Gesehen und angeignet habe ich mir eigentlich nen VT02 vor den Tap zu setzen, RW-Sperre druff und HSI in Verteiltechnik daneben zu bauen... Im Service haste es aber auch oft anders, wenn ich ne Stichdose inner Wand hab ist der Kellergang oder der Weg zur HVA unumgänglich die meissten Stichdosen sitzen da ohne Berechtigung...

Oder aber sitzt ne 12er Dose am 18er Ausgang vom Tap, mit Rx 7 und Tx 42...

Bin kein Feind von Multitaps, aber derjenige der installiert sollte Plan von der Materie haben... Von Kathrein gibt es Multitaps die synchron sind, jeder Ausgang 16dB, von UM nicht freigegeben...
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Dinniz » 20.01.2014, 22:20

Ich hab braun Telecom MultiTAPs mit gleichen Ausgängen.
Wurde in Aachen gerne gebaut.
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Bastler » 20.01.2014, 23:12

Das ist ja grad der Punkt, die die Installieren haben oft genug null Plan von der Materie. Multitaps verwirren den 08-15-HSI "Installateur" nur noch mehr^^.
Gesehen und angeignet habe ich mir eigentlich nen VT02 vor den Tap zu setzen, RW-Sperre druff und HSI in Verteiltechnik daneben zu bauen...
Genau, ist die beste Variante - nur sollte man dann eben für HSI auch wirklich einen entsprechenden Verteiler nach dem 2 Fach Verteiler setzen und nicht, so wie es leider immer noch passiert, da einfach den einen HSI-Kunden direkt an den VT02 hängen... :motz: :hirnbump:
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von milkyway105 » 05.02.2014, 21:22

wieso bei mir ist die typische keller installation bei 1ner WE bke31p/vx82 k39 89dB 20er axing, alles schöm samt ÜP auf eine platte, schön die erde ziehen und die kiste läuft.... das blöde bei den P verstäkern ist das die nur 23dB im RW machen. die 30S konnten 30dB im RW... aber ehrlich gesagt reichen 23dB völlig aus wenn man alles richtig macht.

Es steht nix inner richtline das alles mit nem tap oder VT gemacht werden muss.....


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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Radiot » 06.02.2014, 00:07

milkyway105 hat geschrieben: Es steht nix inner richtline das alles mit nem tap oder VT gemacht werden muss.....


mfg priest
Macht für eine eventuelle Erweiterung der Anlage aber Sinn. Auch in einer 1WE, statt ner 20er Dose würd ich z.B. nen 16er Tap und ne 4er Dose wählen, soweit vorhanden, um am Ausgang ggf. noch eine reine BK-Anlage betreiben zu können... Material kann variieren... 8er Tap und 12er Twindose würden auch gehen...
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Bastler » 06.02.2014, 11:02

wieso bei mir ist die typische keller installation bei 1ner WE bke31p/vx82 k39 89dB 20er axing, alles schöm samt ÜP auf eine platte, schön die erde ziehen und die kiste läuft.... das blöde bei den P verstäkern ist das die nur 23dB im RW machen. die 30S konnten 30dB im RW... aber ehrlich gesagt reichen 23dB völlig aus wenn man alles richtig macht.
Ist ja so auch nicht verkehrt und würde ich auch so machen (wenn es eine WE ist und der Kd. einer von der Sorte ist, der wirklich unter gar keinen Umständen jemals wieder Kabelfernsehen nutzen will.
Es steht nix inner richtline das alles mit nem tap oder VT gemacht werden muss.....
Nö, aber du hast scheinbar nicht richtig gelesen oder nicht verstanden was ich gemeint habe:
Erst mal geht es mir nicht um Einfamilienhäuser.
Es geht darum, dass manche Techniker in Mehrfamilienhäusern einfach hergehen und nach dem neuen Verstärker einen Abzweiger setzen, ihren HSI Kd. daran hängen, den Durchgang wegsperren und den ganzen alten Rotz für die anderen Kunden dran lassen.
Sprich: Bei der nächsten Installation darfst du wieder die ganze HVA auseinander pflücken und umbauen.
Würde man aber einfach nach dem Vr einen 2-Fach VT einbauen, an den einen Ausgang die Altverteilung (natürlich mit Filter), an den anderen Ausgang vom 2-Fach einen weiteren Verteiler, der möglichst die Gleiche Zahl an Ausgängen hat wie der altverteiler, dann könnte man bei der nächsten Installation einfach die Leitung raussuchen, Stecker drauf, auf den neuen VT umlegen und fertig. Man könnte natürlich auch einfach den Alten Verteiler tauschen und alle nicht HSI-Kd. einzeln abfiltern. Ist egal wie man es macht, bei mir hängt es von der Größe der Verteilung ab. Sobald diese etwas größer ist baue ich die angesprochene Paralleverteilung, bei kleineren wird eben einfach der Verteiler getauscht.

Und das steht sehr wohl in der Richtlinie,
wenn auch nicht so genau beschrieben, aber es steht darin, dass die Umgebaute Anlage immer passend für die WE-Zahl / Leitungsanzahl ausgelegt sein muss. Damit scheidet die "Abzweigertechnik" außerhalb von Einfamilienhäusern automatisch aus! Wurde das doch so gemacht, kann es (zu recht) passieren, dass die Installation bemängelt wird bei einer Kontrolle.
Davon abgesehen ist es weder mehr Aufwand noch verbraucht es nennenswert mehr Material, wenn man es gleich korrekt macht.

Gerade als ich im Norden unterwegs war habe ich sehr oft gesehen, dass Anlagen einfach so in Abzweigertechnik umgebaut wurden, auffälligerweise meist dann, wenn eine gewisse Firma, die die Kabel bei HSI immer mit Tyco-Schnapptüllen beschriftet (näher gehe ich nicht darauf ein :zwinker: ), installiert hat...
Die scheinen das generell so gemacht zu haben und auch generell immer nur die gleiche Verstärkertype verbaut zu haben, unabhängig davon, wieviel Verstärkung man braucht oder wie groß die Anlage ist...

So wie von Radiot beschrieben würde ich das übrigens auch nicht machen (Abzweiger, ich würde das wenn ich es so mache mit einem Verteiler machen...)
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Radiot » 06.02.2014, 22:51

Bastler hat geschrieben: So wie von Radiot beschrieben würde ich das übrigens auch nicht machen (Abzweiger, ich würde das wenn ich es so mache mit einem Verteiler machen...)
Klar, ist auch ne Möglichkeit, nur verballerste da RW-Sperren ohne Ende, je nach Größe des Verteilers... Rein technisch gesehen halte ich beide Varianten für akzeptabel.

Im Gegensatz zur 20er MMD in einer 1WE... Materialsparend, ok aber mehr nicht.
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Bastler » 07.02.2014, 19:12

Klar, ist auch ne Möglichkeit, nur verballerste da RW-Sperren ohne Ende, je nach Größe des Verteilers... Rein technisch gesehen halte ich beide Varianten für akzeptabel.
Ich verballere da überhaupt keine RW-Sperren, weil ich gar keine einbauen würde, so lange keine weiteren Leitungen angeschlossen werden oder das auch vom Kd. vorerst nicht geplant ist :zwinker: .
Wie auch immer, technisch ok ist beides, klar, nur da wo man Abzweiger vermeiden kann sollte man es meiner Meinung nach auch tun.
Nicht, weil das technisch falsch wäre oder so, sondern einfach, weil es einfach zu viele TKs und auch sonstige "Fachmänner" gibt, die den Unterschied zwischen Verteiler und Abzweiger nicht kennen und im Falle einer Erweiterung der HVA durchaus gerne mal alles versauen (also völlig unsymmetrisch aufbauen^^)
Im Gegensatz zur 20er MMD in einer 1WE... Materialsparend, ok aber mehr nicht.
Ja, aber ich baue das durchaus auch so.Technisch spricht auch da nichts gegen. Aber auch nur, wenn mit von Anfang an klar ist, dass die HVA niemals erweitert werden soll und wirklich nur das Modem dran soll und mehr nicht. Dann sogar oft ohne die ach so tolle Lochblechplatte, weil's einfach Scheiße aussieht wenn man für nur 3 Teile, die man dezent an die Wand schrauben könnte so eine Riesenfläche verbraucht und große "Überrollbügel" verlegt :zwinker: . Kommt aber auch ein bisschen auf die Räumlichkeit und die allgemeine Optik an.
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