Stromkosten des Verstärkers

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Mes
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Stromkosten des Verstärkers

Beitrag von Mes » 04.03.2013, 18:32

Hallo,

ich bräuchte dringend euren/Ihren Rat. Und zwar habe ich meinen Vermieter darüber informiert, dass ein Techniker von UM kommt und mir den Anschluss einrichtet (Internet und Telefonie).
Nun hat sich herausgestellt, dass der Vermieter davon ausging, dass ich einen Vertrag mit einem anderen Anbieter abgeschlossen habe.
Es kam also ein Anruf, wieso denn der Verstärker da eingebaut worden wäre, und die Frage auf, wer die Stromkosten zahlt.

Der Verstärker hat eine Leistung von 8,5 Watt. Es ist also eigentlich nicht der Rede wert, jedoch scheint es dann Problem bei der Abrechnung der Nebenkosten für die Mieter zu geben, da der Verstärker ja am Allgemeinstrom
angeschlossen ist. Um die tatsächlichen Kosten auszurechnen, bräuchte man also einen extra Stromzähler.

Die Aussage von Unitymedia ist, dass die Kosten mit dem Stromversorger selbst abgerechnet werden. Stimmt das so?
Auch scheinen die bereit zu sein, eine schriftliche Bestätigung hierzu auszustellen. Ist diese etwas wert?

Vielen Dank schonmal.

Cablemen
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Re: Stromkosten des Verstärkers

Beitrag von Cablemen » 04.03.2013, 19:10

Du kannst davon ausgehen das der verstärker ca. 75kWh im Jahr verbraucht was ungefähr 15,-€ jährliche Stromkosten entspricht. Die Frage die ich erstmal stelle, wieviel Wohnungne betrifft dies und wie ist denn überhaupt die TV Versorgung in diesem Haus? Sollte eh schon über die Nebenkosten Kabelgebühren abgerechnet werden dann sollte eigentlich klar sein das so oder so ein Hausverstärker im Gebäude sein muss da ohne Hausverstärker man keine ausreichende TV Versorgung herstellen kann.
Zuletzt geändert von Cablemen am 05.03.2013, 18:08, insgesamt 1-mal geändert.

Knifte
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Re: Stromkosten des Verstärkers

Beitrag von Knifte » 05.03.2013, 06:16

Wenn doch schon ein Kabelanschluss vorhanden war, dann müsste normalerweise auch schon ein Verstärker da gewesen sein, der jetzt nur durch einen modernen ersetzt wurde (der wahrscheinlich im Zweifel weniger Strom verbraucht als der Alte).

Aber im Zweifel soll der Vermieter dir die 15 Euro auf deine Nebenkosten draufhauen, wenn den Kabelanschluss ausser dir niemand nutzt.
Viele Grüße

Knifte
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Grayfox
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Re: Stromkosten des Verstärkers

Beitrag von Grayfox » 05.03.2013, 07:16

Also wir hatten das thema bei uns leider auch schon ein paar mal...
Man hat immer wieder jmd der meint sich da etwas aufspielen zu müssen.
In den meisten häusern ist das okay, aber wir mussten auch schon auf drängen einiger weniger zusätzlich zähler installieren.
Wobei die installationskosten im verhältnis natürlich enorm sind...

Mes
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Re: Stromkosten des Verstärkers

Beitrag von Mes » 05.03.2013, 20:53

Danke für die Rückmeldung.

Das Haus hat 5 Parteien. Der Kabelanschluss war schon eingebaut, weil andere Mieter auch schon einen UM-Kabelanschluss wollten, aber scheinbar ist UM nicht erwünscht.
Aber bis auf die erwähnten Stromkosten, kommen ja keine weiteren hinzu, oder sehe ich das falsch? Außerdem werde ich mir wohl den Anbieter selbst aussuchen dürfen??

Die 15€ jährlich sind ja kein Problem, nur befürchte ich, dass der Vermieter oder andere Mieter eine Bestätigung für den tatsächlichen Verbrauch wollen wird
(wie erwähnt scheint die Abrechnung kompliziert zu sein..).
Die Aussage von Unitymedia ist, dass die Kosten mit dem Stromversorger selbst abgerechnet werden. Stimmt das so?
Auch scheinen die bereit zu sein, eine schriftliche Bestätigung hierzu auszustellen. Ist diese etwas wert?
Kann mir jemand dazu etwas sagen? Das wäre hilfreich :smile:

darkbrain85
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Re: Stromkosten des Verstärkers

Beitrag von darkbrain85 » 05.03.2013, 22:06

Dann muss dein Vermieter das Problem lösen. Kann ja nicht angehen das da ein Anschluss vorhanden ist und der Strom dafür nicht geregelt ist. Ich wohne in einem zwei Parteien Haus und habe den Verstärker auch bei mir auf dem Zähler. Aber das ist mir total egal. Ich würde niemals deswegen einen Aufstand machen. Traurig das es Leute gibt die sich über so einen Mist aufregen. Ich denke aber dein Problem kann nur der Vermieter lösen. Notfalls muss er mal ein Machtwort bei den anderen Mietern loswerden. Strom für den Verstärker gehört zu den Nebenkosten des Hauses und fertig. Das macht pro Partei quasi ein paar wenige Euro im Jahr.

Geiz ist leider immer noch geil....

Cablemen
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Re: Stromkosten des Verstärkers

Beitrag von Cablemen » 06.03.2013, 06:54

Spätestens wenn einer der anderen Parteien ebenfalls Internet/Telefonie über UM beziehen, müssten die Stromkosten wieder umgelegt werden. Wenn sich das dein Vermieter mal überlegt, dann wird ihm schon auffallen das dies doch ein wenig umständlich wäre. :zwinker:

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Re: Stromkosten des Verstärkers

Beitrag von Lodin_Erikson » 06.03.2013, 09:53

Außerdem ist die Berechnung des Verbrauchs ziemlich simpel :
Im Gegensatz zu anderen Verbrauchern wird der Verstärker niemals ausgeschaltet. Er soll ja zu jeder Uhrzeit an jedem Tag arbeiten.
Also die auf dem Gerät angegeben 8,5W pro Stunde mal 24 Stunden mal 365 Tage = 8,5W/h * 24h * 365 = 74460 W also die bereits geschriebenen ca. 75kW. Jetzt muss man nur noch den Strompreis pro 1kW wissen...
Nur Juristen brauchen dafür einen Stromzähler :bäh:
... und der Frage, ob die Anlage nicht vorher auch schon einen Verstärker hatte würde ich auch noch Mal nachgehen, genauso wie dem Argument mit dem nächsten UM-Kunden im Haus.

VG,
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Wasserbanane
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Re: Stromkosten des Verstärkers

Beitrag von Wasserbanane » 06.03.2013, 13:02

Meine Güte 15€ im Jahr!?!

Lege einfach deinen Nachbarn 1x im Jahr einen Euro in den Briefkasten und gegessen ist die Sache! :D

Das gipfelt schon langsam in Unkosten! Dafür könntest du dir einen neuen privaten Verstärker in der Wohnung aufstellen.

- Arbeitszeit UM
- Arbeitszeit Vermieter
- Freizeit von dir
- Freizeit der anderen Mieter
- Kosten für Einbau neuer Stromzähler
- Techniker für den Einbau
- Kosten für die Hausverwaltung (neuer Abrechnungspunkt)
- Kosten für den Energieversorger
- evt. muss noch der Hausmeister zum aufschließen kommen
etc.
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Re: Stromkosten des Verstärkers

Beitrag von darkbrain85 » 06.03.2013, 15:26

Selbst wenn da jetzt nur ein Privater Zähler gesetzt wird, kann man für die Kosten des Zählers viele Jahre einen Verstärker betreiben.

Um das ganze einfach zu lösen: Wie wird denn z.b. Das gemeinsame Licht im Flur usw. Abgerechnet? Kann man es nicht mit an den Zähler hängen? Obwohl da schon die Abfahrtskosten des nötigen Elektrikers die Sache relativieren;-)

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Re: Stromkosten des Verstärkers

Beitrag von Wasserbanane » 06.03.2013, 17:03

darkbrain85 hat geschrieben:Selbst wenn da jetzt nur ein Privater Zähler gesetzt wird, kann man für die Kosten des Zählers viele Jahre einen Verstärker betreiben.

Um das ganze einfach zu lösen: Wie wird denn z.b. Das gemeinsame Licht im Flur usw. Abgerechnet? Kann man es nicht mit an den Zähler hängen? Obwohl da schon die Abfahrtskosten des nötigen Elektrikers die Sache relativieren;-)

Das Problem ist ja gerade, dass der Verstärker an den Allgemein-Strom angeschlossen ist.
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Re: Stromkosten des Verstärkers

Beitrag von paul » 06.03.2013, 18:47

Verstehe das ganze Problem nicht wirklich, wegen 15€ im Jahr so ein Aufstand? Bei uns läuft der Verstärker über den Allgemeinstrom des Vermieters und wird entsprechend auf die Wohneinheiten umgelegt.

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Re: Stromkosten des Verstärkers

Beitrag von darkbrain85 » 06.03.2013, 20:57

Wasserbanane hat geschrieben: Das Problem ist ja gerade, dass der Verstärker an den Allgemein-Strom angeschlossen ist.
Stimmt da hatte ich einen Denkfehler.
Ich würde dem Vermieter 20 Euro extra im Jahr zahlen und dann sicher stellen das da nur meine Wohnung dran hängt. Wie gucken denn die anderen Mieter fern?

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Re: Stromkosten des Verstärkers

Beitrag von kalle62 » 06.03.2013, 23:56

HALLO
Und das Treppenhaus Licht würde ich dann auch nur bis zu deiner Stockwerk bezahlen. :D

gruss kalle

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Re: Stromkosten des Verstärkers

Beitrag von Mes » 07.03.2013, 16:44

Danke für die Hilfe.

Ich finde das auch schwachsinnig, habe jetzt aber mehr Argumente :)

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Re: Stromkosten des Verstärkers

Beitrag von Bastler » 14.03.2013, 07:07

Natürlich ist das ganze die Aufregung nicht wert, aber es gibt dennoch immer mal wieder Fälle, wo sich Mieter / Eigentümer so massiv beschwert haben, dass wir Anlagen vom Algemeinstrom ablklemmen und auf den Stromkreis des (Kellers) des jeweiligen Kunden umklemmen mussten.
Völliger Schwachsinn sowas, wie gesagt, spätestens beim nächsten Kunden muss es eh wieder geändert werden...
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