UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

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paul
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von paul » 20.02.2013, 21:13

@ Pohl55

Ist dir eigentlich schon aufgefallen, das es bislang noch niemanden gegeben hat, der ähnliche Schwierigkeiten beschreibt? Ohne ganz konkret deine Räumlichkeiten vor Ort gesehen zu haben, kann dazu so oder so niemand wirklich sagen, ob die Installation bei dir Lege artis durchgeführt wurde.

Pohl55
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 20.02.2013, 21:26

lies mal meine Anmerkung zu @ Paul , die lässt eindeutig erkennen, dass wir nur Sicherheit haben wollen , sonst nichts , eine Erdung + Steckdose verlegen ist ein Klacks , eine Lachnummer

darum geht es nicht

es geht eher darum , dass man
-- keinen Fehler machen möchte , wer weiss ob UM nicht hinterher kommt , man habe an der Anlage manipuliert und einen technischen Schaden hervorgerufen
-- man will Mietern keinen ,,Nachteil" verschaffen

Auch wirst du wohl zugeben müssen , dass ja wohl die Bereitstellung von Erdungskabel + Steckdose direkt in Nähe des Einspeisungspunjktes reichen muss , das sagte ja auch ein Vor-Redner , der sich als Techniker ausgab . Außerdem schau mal auf dei Meckerecke , was dazu ein ,,network...." dazu schreibt , auch dieser würde dir widersprechen .

Hast wohl schon viel Negatives erlebt mit Vermietern ?? !!

Baktosh
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Baktosh » 20.02.2013, 21:34

Allgemein gesagt kommt es ja auch darauf an was der Techniker des Subs darf, von Ausbildung und vom Arbeitgeber her, nicht was er kann.

Bsp. Wenn ich kein (Starkstrom)elektriker bin dann hab an diesen Sachen nix zu suchen. Auch wenn ich es können könnte. Denn bau ich Mist an der Anlage oder verletze mich dabei, dann wird ganz schnell die Frage aufkommen "Wie konnte das passieren. Da durftest du doch gar nicht dran".

Oder bei nem Bekannten passiert... Neuer Herd mit Backofen und zu geizig den Starkstromelektriker kommen zu lassen. "2 Kabel anschrauben und Stecker in die Steckdose stecken kann ich auch selber". Er also den Herdanschluss selber gemacht und beim ersten Test des Herdes hat es der Fi dann richten müssen.

Pohl55
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 20.02.2013, 21:36

@ Paul

zu deiner Bemerkung , dass dieses Problem bisher ,,niemandem" aufgefallen sei .


Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa ,
genau das ist es ja ,
ALLE Bek. usw von mir , ALLE ..... inzwischen über 20 Hauseigentümer von Miethäusern ,
Sie ALLE sind erstaunt ....
Ihnen ist das bisher nicht aufgefallen
-------------- überall kleben die ROTEN ZETTEL mit der Bemerkung , dass der Hauseigentümer die Unterverteilung anzuschliessen habe
-------------- überall in den über 20 Miethäusern ist das Erdungskabel / die Potential-Ausgleichsschiene direkt neben der UM Anlage
-------------- überall stellt sich nun heraus , das nirgendwo geerdet wurde
-------------- bei ca 80 % der Fälle wurde eine wichtige Steckdose belegt und Hausmeister bzw Putzfrau ärgern sich
-------------- überall ( laut Info der anderen ) hätte anders installiert werden können in Absprache

Blödsinn, es geht hier nicht um Rechthaberei , Anwalt oder so ein Killekram ,
es geht um Rechtssicherheit für die Eigentümner .

Hier sind offensichtlich vielen Hausbesitzern ( mir auch ) die Rechtslagen unbekannt , man wurde nicht darauf hingewiesen , ich jedenfalls habe bei Kabel / UM NICHTS unterschrieben als Eigentümer !!!!

Baktosh
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Baktosh » 20.02.2013, 21:50

Sind diese 20 Hauseigentümer denn alle im gleichen Einzugsgebiet beheimatet ?
Dann könnte man davon ausgehen, dass es sich hierbei um ein und denselben Sub handelt.

Sonst höchstens die Vermutung... Wir (der Sub) machen nur das was unbedingt nötig ist bzw. lt. UM Installationsrichtlinie verlangt ist und alles andere soll der Eigentümer mal selber machen. Dann gibt es wiederum Subs die noch den Dienst am Kunden hochschätzen und auf Austausch und Kommunikation mit dem Eigentümer setzen.
"He Eigentümer sag mal wie hättest du das gerne" oder "Ich muss das lt. Richtlinie nun so und so installieren dazu brauch ich aber".

Bzgl. "Wir haben bei UM / KBW nichts unterschrieben bzw. sind nicht aufgeklärt worden"... Schwieriges Feld...
Denn in deinem Fall, so entnehme ich das zumindest deinem Text, bist du nachträglich Eigentümer geworden. Hast also eine fertige Immobilie erworben.
In diesem Fall kann ich mir gut vorstellen, dass hier der ursprüngliche Bauherr die entsprechenden Informationen erhalten hat. UM oder seinerzeit die Post muss ja irgendwann mal die Einwilligung bekommen haben einen Kabelanschluss bzw. HÜP zu legen.
Hier wäre sicher der vorherige Eigentümer in der Pflicht gewesen derartige Informationen an den Käufer weiterzugeben.

Hast du mal versucht Infos direkt über die Bauherrenhotline zu bekommen ?

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 20.02.2013, 22:12

@ Baktosh

zur Ortsverteilung
Unter Meckerrecke hatte ich das schon anfangs skizziert , es sind Orte verteilt über halb NRW .
Weiterhin handelt es sich um mehr als 20 Eigentümer , aber ca 50 Häuser , d.h. hier scheint es ein generelles Problem von UM zu sein bzw von den Eigentümern, welche ( wie ich ja auch ) sich nicht ,,kundenfreundlich" informiert fühlen .

zu meinem Haus
hab ich vor 20 Jahren erworben ; seitdem ich das Haus besitze , habe ich keiner Firma Einverständnis / Auftrag erteilt , eine Kabel/UM - Anlage zu installieren . Für mich ist das ja alles auch nicht das Problem .

WIR ( da spreche ich auch für die anderen über 20 Miethaus-Eigentümer )
---- sind erstaunt
---- fühlen uns von UM nicht ,,kundenfreundlich" informiert
---- manches widerspricht dem gesunden Menschenverstand
---- wir Eigentümer haben Rechtsunsicherheit ( man sieht das ja schon allein daran , dass ich hier auf gleiche Fragestellungen schon unterschiedliche Antworten von Technikern erhalte , d.h. selbst die Techniker sind wohl offensichtlich nicht einig ..... )

Wenn ich z.B. weiter oben lese -- auf meine Nachfrage , ob mit Stellung von Strom und Erdung -- nicht nur die Stellung eines Erdungskabels und einer Steckdose daneben gemeint sein kann , ich dann die Antwort erhalte ...... kann beides sein , also mithin auch , das wir als Eigentümer eigentlich verpflichtet wären nicht nur eine Steckdose zu stellen, sondern theoretisch könnte UM eine funktionsuntüchtige Anlage vorinstallieren und für den kompletten Rest der Verstromung ( also nicht nur Steckdose ) und Erdung sei komplett nur der Eigentümer verantwortlich ................ wenn das so wahr wäre , ich glaube, wenn das bekannt würde, da würden einige ,,die Wände hoch gehen"

Was wollen wir .............
-- rechtlich verbindliche Aussagen , an denen man sich orientieren kann , sodass uns Eigentümern nichts passieren kann , denn schnell passiert ein Fehler und der Regress wird im Zweifel auf den Eigentümer verschoben . Ich denke , das ist verständlich .
-- vorab nicht schwammig , sondern unmissverständlich und umfassend informiert werden , sodass kein Fehler passiert

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Baktosh » 20.02.2013, 23:13

Pohl55 hat geschrieben: zu meinem Haus
hab ich vor 20 Jahren erworben ; seitdem ich das Haus besitze , habe ich keiner Firma Einverständnis / Auftrag erteilt , eine Kabel/UM - Anlage zu installieren . Für mich ist das ja alles auch nicht das Problem .
Da hatte ich mich wohl etwas indifferent ausgedrückt. Sory my bad.

Meine Frage bzw. Vermutung bezieht sich darauf, das das Haus welche dir aktuell gehört nicht von dir gebaut wurde sondern von einem Vorbesitzer. Du somit eine bereits genutzte Immobilie erworben hast. In diesem Fall wird sicher der Vorbesitzer oder ein evtl. noch vorher existierender Bauherr mal zur UM oder seinerzeit der Post gesagt haben das die dort einen Kabelanschluss legen dürfen.

Mit dem Erwerb der Immobilie gehen natürlich auch alle Rechte & Pflichten von Verkäufer auf Käufer über. Somit wäre es Sache des Verkäufers gewesen, dich über derartiges ins Bild zu setzen bzw. dir u.U. vorhandenes Korrespondenz/Vertragswerk mit der Post / UM / KBW ebenfalls zu übereignen.

UM / KBW ist ein Eigentümerwechsel in einer Liegenschaft wohl nur von Interesse wenn es sich um einen Mehrnutzervertrag (Kabelgeb. in den Nebenkosten) geht und hier der vertragliche Ansprechpartner wechselt.

Ansonsten werden die sich denken das das Sache von Verkäufer und Käufer ist.
Pohl55 hat geschrieben: ---- wir Eigentümer haben Rechtsunsicherheit ( man sieht das ja schon allein daran , dass ich hier auf gleiche Fragestellungen schon unterschiedliche Antworten von Technikern erhalte , d.h. selbst die Techniker sind wohl offensichtlich nicht einig ..... )
Was nicht ungewöhnlich sondern wohl eher normal ist. 3 Leute 5 Meinungen :D

Ok ernsthaft. Soweit wie ich mir das jetzt über die Zeit wo ich in diesem Board hier lese "zusammenzähle" gibt es seitens UM / KBW wohl eine Installationsvorgabe wie eine Kabelanlage installiert zu sein hat. Des öfteren war schon zu lesen, das irgendwann mal "richtige" UM-Techniker bei den Leuten aufgetaucht sind und die durchgeführten Installationsarbeiten überprüft und quasi intern abgenommen haben.

Aber dennoch scheint es bei den Subs wohl einen erlaubten bzw. einfach sich herausnehmenden Interpretationsspielraum bzgl. dieser Vorgabe zu geben. Be my guest to correct me.

Wie ich schon weiter oben erwähnte scheint es für mich Subs zu geben, welche einfach installieren egal wie hauptsache Anlage läuft, dann welche die installieren wie es der Kunde gerne möchte und dann welche die installieren penibel so wie vorgeschrieben.
Pohl55 hat geschrieben: Was wollen wir .............
-- rechtlich verbindliche Aussagen , an denen man sich orientieren kann , sodass uns Eigentümern nichts passieren kann , denn schnell passiert ein Fehler und der Regress wird im Zweifel auf den Eigentümer verschoben . Ich denke , das ist verständlich .
-- vorab nicht schwammig , sondern unmissverständlich und umfassend informiert werden , sodass kein Fehler passiert
Wie schon vorher erwähnt. Frag mal bei der Bauherrenhotline nach ob die für derartige Anfrage zuständig sind. Oder schau mal hier http://www.unitymedia.de/geschaeftskunden.html

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Stiff » 21.02.2013, 07:53

Pohl55 hat geschrieben: Was wollen wir .............
-- rechtlich verbindliche Aussagen , an denen man sich orientieren kann , sodass uns Eigentümern nichts passieren kann , denn schnell passiert ein Fehler und der Regress wird im Zweifel auf den Eigentümer verschoben . Ich denke , das ist verständlich .
Solch eine Aussage wird Dir hier niemand geben können.
Aber es gibt Menschen die mit solchen Dingen Geld verdienen, evtl. solltest Du mal einen von denen beauftragen.

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Knifte » 21.02.2013, 08:28

Aber mal ehrlich, was soll denn da passieren?

Ich fasse nochmal zusammen, was ich so aus deinen Posts mitgenommen habe:

1. Irgendwas scheint also in der Vergangenheit schiefgelaufen zu sein, da offensichtlich einer deiner Mieter einen Kabelanschluss bestellt hat, den UM (bzw. das Subunternehmen) dann ohne dein Wissen und Einverständnis installiert hat. (Das dazu noch an einem deiner Meinungn nach falschen Platz und unter Verwendung der einzigen freien Steckdose). Richtig?

2. Wenn ich dich weiter richtig verstehe, fehlt jetzt bei dir die komplette Kabelverteilung im Haus, da UM (bzw. das Subunternehmen) nur den HÜP inkl. der notwendigen Verstärker etc. gesetzt hat. Richtig?

3. Du regst dich jetzt insbesondere über 2 Dinge auf: a() MAn hat die verbotene letzte, freie Steckdose benutzt und b) man hat die Anlage nicht an die Potenzialausgleichsschiene angeschlossen. Und das möchtest du jetzt gerne korrigieren, hast aber Angst, dass du da irgendwas nicht richtig machst. Richtig?

Nun meine Antworten:
Zu 1: Das ist der einzige Punkt, über den ich mich wirklich wundere, da ich mir bisher relativ sicher war, das UM, gerade bei einem Neuanschluss, sehr viel Wert auf das Einverständnis des Eigentümers legt. Ausserdem muss den Neuanschluss am Ende ja auch jemand bezahlen, das aht doch dein Mieter bestimmt nicht getan, oder?

Zu 2: Die Verkabelung im Haus ist m.E. ganz klar die Sache des Eigentümers und muss durch diesen bei einer Fachfirma beauftragt werden.

Zu 3: Hallo gehts noch? Was soll denn da bitte schön passieren? Wenn du Angst hast, was falsch zu machen, dann beauftrage einen Elektriker, dort eine 2. Steckdose zu setzen und die Anlage zu erden. Dann hat es ein Fachmann gemacht, der im Zweifel auch für die Fehler haftet.
Viele Grüße

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Bastler » 21.02.2013, 12:50

Ich habe jetzt alles nur überflogen, aber dabei sind mir schon einige merkwürdige Aussagen hier aufgefallen. Lese ich mir vielleicht später noch mal durch...

Eines kann ich aber jetzt schon sagen:
EIN ROTER ZETTEL MIT EINER AUFFORDERUNG AN DEN HAUS-EIGENTÜMER, dass dieser die Anlage erden solle ( obwohl in allen Fällen ein Erdungskabel in direkter Nähe liegt !!!! ) . IN ALLEN FÄLLEN !!!!
Das liegt daran, dass es einfach eine Menge faule Techniker gibt. Normalerweise heißt es grundsätzlich (unabhängig davon, ob ein Potentialausgleich in der Nähe ist, oder 30 m weiter weg, dass die HVA daran anzuschließen ist.
Allerdings muss hier unterschieden werden:
Reine passive Verteilungen brauchen lt. der UM TR nicht in den PA einbezogen werden, wenn diese räumlich entfernt von der HVA liegen. Das gilt aber schon wieder nicht, wenn z.B. eine passive Verteilung in einem anderen Hausteil (andere Ahausnummer) mit eigenem Sicherungskasten oder gar eigenem HAK ist (Stichwort Potentialverschleppung).
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 21.02.2013, 17:01

@ knifte

Lieber Knifte ,

NEIN , das hast du NICHT richtig gelesen , es war wie folgt =

01.- das Haus hab ich vor ca 20 Jahren gekauft , es war ein reines Miethaus . Vor ca 10 Jahren wurde festgestellt , dass plötzlich an der dem Bürgersteig zugewandten Kellerwand ( Treppe ) ein Kabel-Einspeisungspunkt ( graue Dose ) an der Wand hängt , aber weder eine weitere Unterverteilung, noch andere weiterführende Kabel . Weder ein Mieter , noch ein Kabel-Unternehmen ist an mich herangetreten zwecks Absprache / Vertrag usw usw , ich habe auch definitiv nichts unterschrieben.
02.- vor 10 Jahren fing ich sukzessive an mit Instandsetzungen / Modernisierungen im Haus . Dazu verlegte ich fachgerecht von allen Mietwohnungen betr. Kom-Kabel von den Wohnzimmern direkt zu diesem ,,Einspeisungspunkt" an der Kellertreppe . Weiterhin befindet sich 50 cm neben dem Einspeisungspunkt ein Erdungskabel , welches unzweideutig zur Potential-Ausgleichsschiene führt , sogar graue Leerrohre habe ich verlegt bis 10 cm nahe an diesen Einspeisungspunkt . Weiterhin befindet sich ( extra montiert dafür ) in direkter Nähe eine Steckdose für die neue Unterverteilungs/Verstärkerplatte . Das alles hatte ich bereits alles vor-installiert , es war unübersehbar , es hätte einfachst genutzt werden können .
03.- unsere erste Neu-Mieterin ordert jetzt bei UM den Anschluss . Einfachst hätte der Sub-Unternehmer ( großer Elektriker-Betrieb in dieser Großstadt in NRW ) alles direkt 5 cm neben dem Einspeisungspunkt anbringen können . ABER was macht dieser Elektriker von UM ( inzwischen informiert mich die Mieterin , dass er das nicht in 3 , sondern FÜNF Stunden Arbeit erledigt hat ) = er lässt den Einspeisungspunkt an der Kellertreppenstelle , nutzt weder die naheliegende Steckdose , auch nicht das direkt daneben liegende Erdungskabel , sondern er zieht extrem umständlich mit 15 ( fünfzehn !!!! ) Umeck-Windungen Leerrohre in den nächsten Kellerraum weit weg , packt in die Leerrohre ein Erdungskabel und das Kom-Kabel , montiert die UV-Platte so blöd mit den El-Kabeln und Kom-Kabel direkt neben den Lichtschalter ( darunter Steckdose ) , dass sich jeder, der nun den Lichtschalter betätigt , mit seinen Händen im Kabelsalat hängen bleibt dto mit den Fingern auf der Metall-Lochplatte .

In meinem Fall bedeutet dein Vorwurf, dass man doch mal eben so erden könne + neue Doppelsteckdose verlegen könne , dass ich mir meine ganze Vor-Arbeit mühevoller Arbeit ,,schenken" kann , das war alles für die Mülltonne . Aber nicht nur das , ich muss ja jetzt , wieder um 15 Ecken zurück durch NEUE Leerrohre ein neues Erdungskabel ziehen zum Ausgangspunkt der Erdung direkt neben dem Einspeisungspunkt . Ausserdem muss ich nun eine zweite Steckdose montieren im Trockenkeller . Und das mit dem Kabelwirrwarr und der Verletzungsgefahr ( einer hat sich schon verletzt ) bleibt ja auch bestehen .
UND - wenn jetzt alle anderen im Haus UM haben wollen , dann muss extrem umständlich vom Einspeisungspunkt ( bei dem ja ,,meine " verlegten Kabel aus allen Etagen liegen ) jedes neue Kabel wieder in neuen Leerrohren um 15 Ecken zur UV im Trockenkeller gelegt werden . Alles für die Zukunft nur unnötige Mehrarbeit .
Mmmhhhh , oder könnte es vielleicht möglich sein, dass dieser Elektriker-Betrieb einen General-Vertrag von UM für diese Großstadt hat , absichtlich umständlich weit weg verlegt hat , um beim nächsten Anschluss doppelt abzukassieren ; denn wenn alles am Einspeisungspunkt wäre, dann wär er ja schon nach 20 Min fertig , Kabel dran , durchmessen , fertig ....... jetzt heisst es , beio jedem im Haus wieder unnötige Mehrarbeit .
Das führt zu der Frage = wie werden diese Elektriker-Betriebe bezahlt = gibt es nur EINE Pauschale oder gibt es Zuschläge für z.B. Meter erledigte Arbeit / erhöhter Schwierigkeitsgrad / erhöhter Stundenaufwand ....... wenn das so wäre , dass es Zuschläge gibt , dann wäre mir hier in meinem Fall alles klar , da hat ein UM-Betrieb absichtlich umständlich gearbeitet , um ,,abzusahnen" .
Bin mal gespannt , was mir UM-Techniker hier antworten !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Nun aber der Hammer = meine Mieterin informiert mich, dass der Elektriker am Dienstag morgen von ca 8 bis 11 Uhr im Keller gearbeitet habe ..... Nur = es ist keine Veränderung zu sehen , nichts ..... alles so wie vorher ...... selbst die Mieterin hat sich überzeugt ......

Wie reagiert UM = NULL REAKTION , selbst die Beschwerde über die Geschäftsleitung hilft nichts .

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Gott-verdammt , aber um diesen Killekram geht es doch aber nicht allein !!!!! Das habe ich ja nun mehrfach deutlich geschrieben ....
sondern es geht hier um GRUNDSÄTZLICHE RECHTS-SICHERHEIT
und diese Frage wird hier selbst von Technikern hier UNTERSCHIEDLICH beantwortet .

UND es geht um umfassende rechtzeitige AUFKLÄRUNG , wie sonst ist es zu erklären, dass über 20 Hauseigentümer ALLE in ALLEN ihren Häusern diese Anlagen nicht geerdet haben usw usw .

Eines ist doch wohl klar , die Tatsache, dass bei diesen nun deutlich über 20 Mietwohn-Eigentümern mit inzwischen knapp 50 Mierthäusern ÜBERALL DIESE IDENTISCHEN ROTEN ZETTEL hängen , hat doch zu bedeuten , das UM hier offensichtlich GRUNDSÄTZLICH will , dass der Eigentümer erdet .

Ich denke , dass dies eine Angelegenheit für die Presse und den Haus- und Grundbesitzer-Verein NRW ist .
Zuletzt geändert von Pohl55 am 21.02.2013, 17:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Knifte » 21.02.2013, 17:10

Ok, das ist mir vorher so nicht klar geworden. Jetzt verstehe ich dich aber besser, glaube ich.

Das hört sich für mich jetzt irgendwie alles sehr mysteriös an und ehrlich gesagt, bin ich sehr verwundert, dass da einfach jemand so rumbastelt und offensichtlich macht was er will, ohne mit dir oder zumindest mit der Mieterin Rücksprache zu halten. Da kann ich den Unmut schon verstehen.

Wenn dir da UM aber nicht weiterhilft, dann weiss ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht, an wen du dich da noch wenden könntest.

Evtl. ist das von UM beauftragte Subunternehmen ja für eine Lösung verfügbar.
Viele Grüße

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 21.02.2013, 17:16

@ knifte

bzgl. Sub-Unternehmen auch keine positive Reaktion

-- Ich als Eigentümer
--------------- zu UM = Telefonat / 2 e-mail an Um / Einschreiben - Beschwerde an die Geschäftsleitung UM = bis heute NULL REAKTION , NULL !!!!!!

-- Die Mieterin
-------------- zu UM = Beschwerden
-------------- zum Elektriker = Beschwerde = Reaktion = Elektriker kam wohl ca 8 bis 11 Uhr , aber hat NICHTS gemacht ( die Mieterin stand ja nicht daneben , aber ich habe alles kontrolliert ) , was der Elektriker da angeblich stundenlang im Keller gemacht haben will , ist uns ein Rätsel

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Dinniz » 21.02.2013, 19:08

Das selbst die Geschäftsführung nicht reagiert ist sehr schade.

In deinem Fall würde ich alles abbauen und bei erscheinen der Techniker (nach der folgenden Störungsmeldung durch die Kundin) darauf hinweisen, dass du nur an der einen Stelle den Aufbau der Anlage erlaubst .. sollten die sich weigern: Material in die Hand drücken und Hausverbot erteilen.

Das wäre jetzt jedenfalls meine persönliche Variante wenn man auf soviel Ignoranz stößt.
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Bastler » 21.02.2013, 19:33

ÜBERALL DIESE IDENTISCHEN ROTEN ZETTEL hängen , hat doch zu bedeuten , das UM hier offensichtlich GRUNDSÄTZLICH will , dass der Eigentümer erdet .
Hast du eigentlich mal gelesen, was genau auf der roten Karte steht? Scheinbar nicht, denn allein daran würdest du erkennen, dass deine Aussage hier falsch ist.
Und wo wir gerade dabei sind: Ich hatte schon Aufträge, die auf ähnliche Art und Weise installierten Anlagen wie die hier geschilderte (was muss das für ein hohler Techniker gewesen sein :kratz: - aber solche gibt es leider zur Genüge :zwinker: ) auf Verlangen des Eigentümers entsprechend um zu bauen, also unmöglich kann es nicht sein, mit diesem Anliegen an UM heran zu treten, sonst gäbe es solche Aufträge nicht - natürlich sollte die Beschwerde zeitnah nach der Installation erfolgen, ein halbes Jahr später oder noch länger wirkt unglaubwürdig...

Noch mal ein paar Bemerkungen zu anderen gesammelten Punkten hier aus dem Thema:
Ok ernsthaft. Soweit wie ich mir das jetzt über die Zeit wo ich in diesem Board hier lese "zusammenzähle" gibt es seitens UM / KBW wohl eine Installationsvorgabe wie eine Kabelanlage installiert zu sein hat. Des öfteren war schon zu lesen, das irgendwann mal "richtige" UM-Techniker bei den Leuten aufgetaucht sind und die durchgeführten Installationsarbeiten überprüft und quasi intern abgenommen haben.
Eine bindende Installationsvorschrift gibt es - diese schreibt übrigens bindend für den TK vor, dass er den PA vorzunehmen hat, außer in einem einzigen Ausnahmefall: Es ist kein Potentialausgleich für das Gebäude vorhanden (was man aber mit dem Eigentümer, im Zweifel mit dessen Hauselektriker abklären muss, bevor man die "rote Karte" zückt). Die Umsetzung dieses Punktes ist eine andere Sache...
Der eine TK nimmt das sehr ernst, der andere weniger. wischen den Firmen scheint es auch tlw. unterschiedliche Ansichten zu geben, ich würde es aber eher auf verschiedene Einstellung der Techniker schieben als auf verschiedene Ansichten ganzer Firmen.
Eines ist aber falsch. Es sind keine UM-Techniker, die die Installationen prüfen...
Aber dennoch scheint es bei den Subs wohl einen erlaubten bzw. einfach sich herausnehmenden Interpretationsspielraum bzgl. dieser Vorgabe zu geben. Be my guest to correct me.
So ist es, obwohl eigentlich alles ganz klar geregelt ist. Und noch mal: Den Interpretationsspielraum nehmen sich eher verschiedene Techniker als ganze Firmen.
Wie ich schon weiter oben erwähnte scheint es für mich Subs zu geben, welche einfach installieren egal wie hauptsache Anlage läuft, dann welche die installieren wie es der Kunde gerne möchte und dann welche die installieren penibel so wie vorgeschrieben.
Und noch mal gilt das Gleiche. Wobei es hier dann tatsächlich auch Unterschiede zwischen den Firmen gibt (nachweislich), die eine legt mehr Wert auf die Zahlen, die andere auf die Qualität, im großen und ganzen legen aber alles Firmen auf beides gleich viel Wert, was anderes könnten sie sich auch gar nicht erlauben.
Das ist der einzige Punkt, über den ich mich wirklich wundere, da ich mir bisher relativ sicher war, das UM, gerade bei einem Neuanschluss, sehr viel Wert auf das Einverständnis des Eigentümers legt. Ausserdem muss den Neuanschluss am Ende ja auch jemand bezahlen, das aht doch dein Mieter bestimmt nicht getan, oder?
Leider nein, es wird leider immer noch eher einfach drauf los installiert ohne Absprache mit den Eigentümern, in der Hoffnung "Merkt doch keiner, und wenn doch, dann fahren wir eben noch mal hin und arbeiten nach oder machen einen Rückbau".

Ich bin selbst UM-TK, aber ich glaube, UM hätte bei mir, wenn ich Hauseigentümer wäre, schon längst Hausverbot, nachdem was ich alles schon diesbezüglich erlebt habe :D
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 21.02.2013, 20:00

@ BASTLER u.a.

Na ja ,

ZUM ABREIßEN der ANLAGE
ich glaube ( als Laie ) , so ganz einfach ist das nicht , einfach den Mist abreissen und dem UM-Techniker in die Hand drücken , denn ich vermute
-- dass man dann erst einmal zu Recht Ärger mit der Mieterin bekommt
-- dass dies evtl. sogar den Umstand einer Straftat erfüllet ( Grundrecht auf den Anschluss , Sachbeschädigung )

ZUM ROTEN ZETTEL an der UV
Das versteh ich nicht so ganz , denn
An den Haus-Eigentümer
ACHTUNG
nach VDE 100 ....540 .... ist die Antennenanlage und der Kabelanschluss in den vorhandenen Potentialausgleich einzubinden .
Bitte setzten SIE sich mit dem Elektriker-Betrieb in Verbindung .
= Ich denke doch wohl, dass damit gemeint ist, dass der Hauseigentümer die Erdung auf seine Kosten erledigen soll ( s.o. ein Beitrag, der schrieb, dass Erdung und Stromanschluss Sache des Hauseigentümers sei )

KLEINE ANMERKUNG
Es wäre evtl. besser gewesen, wenn die kenntlich gemacht hättest , von wem die obigen Zitate waren , denn diese sind ja fast alle NICHT von mir , sondern von anderen .

FÜR MICH ERGEBNIS
Der UM-Presse-Stelle werde ich nur kurz diese Verweise schicken , eine kurze Frist setzen , dann gehts ab in die Presse mit namentlichen Nennungen ; das zieht meistens immer , wenn UM finanziellen Schaden größerer Art befürchtet und der Sub-Unternehmer dann doch einen riesen-Ärger von UM bekommt .
Die e-mail Adressen sind ja bekannt

presse@umkbw.de
katrin.koester@unitymedia.de

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Bastler » 21.02.2013, 20:17

ACHTUNG
nach VDE 100 ....540 .... ist die Antennenanlage und der Kabelanschluss in den vorhandenen Potentialausgleich einzubinden .
Bitte setzten SIE sich mit dem Elektriker-Betrieb in Verbindung .
= Ich denke doch wohl, dass damit gemeint ist, dass der Hauseigentümer die Erdung auf seine Kosten erledigen soll ( s.o. ein Beitrag, der schrieb, dass Erdung und Stromanschluss Sache des Hauseigentümers sei )
OK, es ist vielleicht doch missverständlich und geht daraus nicht ganz eindeutig hervor, ich hatte den Text etwas anders in Erinnerung.
Daher noch ein mal:
Diese roten Karten dürfen ausnahmslos nur dann an der Kabelanlage angebracht werden, wenn es in dem Gebäude keinen Potentialausgleich gibt (solche Gebäude gibt es nach wie vor). Und selbst dann ist vor Anbringung der Karte Rücksprache mit dem Hauseigentümer zu halten und dieser ist darüber zu informieren (schriftlich, wobei manche Firmen das Schreiben wohl auch verschicken), dass er einen Potentialausgleich nachrüsten muss. Ist natürlich Doof, wenn ein Hauseigentümer auf ein mal so ein Schreiben zugeschickt bekommt, obwohl er noch nicht mal wusste, dass UM die Anlage umgebaut hat, da er vorher gar nicht informiert / gefragt wurde...

Ich hatte es so in Erinnerung, dass auf den roten Karten ausdrücklich steht, dass in dem Haus kein Potentialausgleich vorhanden ist, kann mich aber getäuscht haben bzw. werden vielleicht auch Karten mit unterschiedlichen Texten, je nach Firma, verwendet? Genau so wie die Karte bei manchen Firmen auch nicht rot ist, sondern orange oder gelb :zwinker: .
ZUM ABREIßEN der ANLAGE
ich glaube ( als Laie ) , so ganz einfach ist das nicht , einfach den Mist abreissen und dem UM-Techniker in die Hand drücken , denn ich vermute
-- dass man dann erst einmal zu Recht Ärger mit der Mieterin bekommt
-- dass dies evtl. sogar den Umstand einer Straftat erfüllet ( Grundrecht auf den Anschluss , Sachbeschädigung )
Hast du eine Zustimmung zum Umbau der Anlage gegeben? So wie ich das hier bisher gelesen habe hast du das nicht, also darfst du die Anlage abreißen oder auch einen Rückbau der Anlage verlangen (sowas musste ich auch schon manchmal machen).
Den Umstand einer Straftat hätte hier sogar eher UM erfüllt, in dem sie einfach so die Sachen ohne dein Einverständnis eingebaut haben, wenn man es ganz genau nimmt.

Und wegen dem blockieren der letzten Steckdose:
Es wird dafür einfach keine klare rechtliche Aussage geben.
Wenn ein Hauseigentümer zu so einer Installation zustimmt, dann sollte dieser im Idealfall bei dem Umbau dabei sein (klar, ist nicht immer machbar), wenn Techniker und Hauseigentümer dabei den Umbau der Anlage miteinander absprechen würden, würde es dieses Problem mit der Steckdose gar nicht geben.

Da viele Techniker aber oft einfach so hereinspazieren und mit der Installation anfangen, unabhängig davon ob sie nun die Erlaubnis haben oder nicht, dann passiert sowas eben.

Eigentlich ist es doch so: Wenn der Techniker gar keine Erlaubnis für die Installation hatte, dann hat er doch erst recht keine Erlaubnis dazu, eine vorhandene Steckdose (die offensichtlich nicht speziell zum Betrieb eines Kabelfernsehverstärkers montiert wurde), einfach so zu belegen, und Aus.
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Pohl55
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 24.02.2013, 13:17

@ BASTLER und auch die vielen anderen

Hi Ihr Fachleute ,

erst einmal VIELEN DANK für die Mühe , die ihr euch macht und für die teils profunden Aussagen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Für mich ergibt sich trotzdem die Schwierigkeit
-- irgendwann einmal -- auf dubiose Weise / ohne mein Einverständnis -- wurde im Zeitraum vor 10 bis 20 Jahren zuvor ( vermutlich ) ein Einspeisungspunkt Kabel an der unteren Kellertreppe errichtet . Das Kabel-Unternehmen bzw sein Nachfolger unitymedia wird natürlich behaupten, dass diese ERST-INSTALLATION mit Einverständnis erfolgte, damit auch Einverständnis herrscht zu ALLEN NACHFOLGE-MASSNAHMEN .
-- von den über 20 anderen Hauseigentümern ( aus unterschiedlichen Orten ) in NRW habe ich inzwischen etliche Fotos vom ,,roten Zettel" und der Unterverteilung mit danebenliegender Potential-Ausgleichsschiene ( ÜBERALL hängt der IDENTISCHE ROTE ZETTEL ) , d.h. unitymedia-Techniker ( warum auch immer ) VERWEIGERN OFFENSICHTLICH VOM PRINZIG die Anbindung an die Potential-Ausgleichsschiene . Oben las man auch = könnte auch Inkompetenz , Faulheit , Finanzielle Bereicherung usw sein ....
-- die erste Neu-Mieterin hat ja einen Antrag gestellt auf Anschluss in die Wohnung , dann ist Sie ja eigentlich die Auftraggeberin .

INSGESAMT
was mich erstaunt
-- die Mieterin hat sich angeblich 2 x beschwert ( UM und Elektro-Betrieb direkt )
-- Haus-Eigentümer hat sich beschwert ( Kundenservice 2 x e-mail usw / Geschäftsleitung direkt / inzwischen auch bei der Presse-Abteilung usw per mail )
REAKTION der UM = NULL REAKTION

Nur meldete sich der Elektriker ( wie schon beschrieben ) bei der Neu-Mieterin , soll laut Aussage von der Mieterin von ca 8.20 Uhr bis 11 Uhr im Keller gewesen sein , ABER es wurde definitiv NICHTS ABGEÄNDERT !!!! Die Mieterin will dem El-Techniker auch alle Probleme gezeigt haben , aber der hatte wohl nur Ausflüchte , z.B. das mit dem Potentialausgleich hätte er nicht ahnen können , die Elektrodose wäre nicht erreichbar ( natürlich alles ,,schräge" Ausreden ).

Ich habe den EINDRUCK ,
dass hier UM ein GRUNDSÄTZLICHES PROBLEM hat bzw UM-Techniker .

In diesem Zusammenhang noch einmal meine Frage=
-- wie wird die Unterverteilung abgerechnet gegenüber UM
---------- bekommt ein Sub-Unternehmer mehr Geld , wenn er mehr geleistete Stunden aufschreibt, z.B. wegen besonderer Schwierigkeiten , erhöhtem
Arbeitsaufwand , Verlegung der UV in andere Kellerräume aus bes. Gründen usw usw ., denn bei unseren Vor-Installierungen hätte er ja in max 45
Min eigentlich fertig sein müssen ( Platte neben den Einspeisungspunkt befestigen , vorb. Potentialausgleichskabel daneben nur anschliessen ,
2 m Kabel zur freien Steckdose , durchmessen / einstellen - fertig )

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Bastler » 24.02.2013, 16:57

Das Kabel-Unternehmen bzw sein Nachfolger unitymedia wird natürlich behaupten, dass diese ERST-INSTALLATION mit Einverständnis erfolgte, damit auch Einverständnis herrscht zu ALLEN NACHFOLGE-MASSNAHMEN .
Nein., das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. UM darf in Häuser, in die sie einen NE3 ÜP gelegt haben noch längst nicht einfach so an der NE4 (Verkabelung im Haus, Verstärker usw.) rumbasteln. Im Gegenteil, die NE4 ist in der Regel Sache des Hauseigetümers.'
-- wie wird die Unterverteilung abgerechnet gegenüber UM
---------- bekommt ein Sub-Unternehmer mehr Geld , wenn er mehr geleistete Stunden aufschreibt, z.B. wegen besonderer Schwierigkeiten , erhöhtem
Arbeitsaufwand , Verlegung der UV in andere Kellerräume aus bes. Gründen usw usw ., denn bei unseren Vor-Installierungen hätte er ja in max 45
Min eigentlich fertig sein müssen ( Platte neben den Einspeisungspunkt befestigen , vorb. Potentialausgleichskabel daneben nur anschliessen ,
2 m Kabel zur freien Steckdose , durchmessen / einstellen - fertig )
Um nicht zu viel dazu zu sagen:
Es gibt Pauschalen für bestimmte Abrechnungspositionen, z.B. Tausch des ÜP, Einbau des Verstärkers, Erdung der Anlage usw. .
Bei besonderem Aufwand, der länger als die vorgegebenen 2,5 Stunden dauert, kann die zusätzliche Arbeitszeit über UM abgerechnet werden, dieses muss sich die Firma / der Techniker jedoch zunächst von UM genehmigen lassen, und die genehmigen dir nicht "jeden Furz". Ein halb wegs fitter Techniker sollte allerdings nach 2 Stunden spätestens fertig sein mit einer Installation, meine Meinung.
Ich habe den EINDRUCK ,
dass hier UM ein GRUNDSÄTZLICHES PROBLEM hat bzw UM-Techniker .
Auch wenn du es immer noch nicht glauben willst: Nein! Jeder Techniker ist ausnahmslos verpflichtet, eine HVA mit dem PA zu verbinden, wenn das nicht geht, dürfte er theoretisch noch nicht mal den Anschluss in Betrieb nehmen.
Beispielsweise müsste auch jeder Techniker, der einen weiteren Kunden z.B. in deinem Haus installiert, die Anlage im Keller entsprechend nacharbeiten, sprich zumindest die Anlage mit dem Potentialausgleich verbinden...
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