UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

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Pohl55
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UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 20.02.2013, 15:17

Hallo ,

unter ,,Meckerecke" habe ich schon meinen privaten Fall geschildert
-- verquere , verkorkste Unterverteilung ( Verstärker , UV , weit weg vom Einspeisungspunkt , Blockade einer Steckdose , Verletzungsgefahr bei Schalterbetätigung uisw ) ; hier wurde mir auch schon TEILWEISE geholfen durch dies Forum ( nicht praktisch durch UM ) .

DOCH INZWISCHEN HABE ICH DEN GANZ STARKEN VERDACHT , DASS mein Fall kein Einzelfall ist , sondern ein evtl. GENERELLES PROBLEM , wie folgt =

Es ist klar, dass Hausbewohner eine Art ,,Grundrecht" haben auf Installation z.B. des Einspeisungspunktes v.S. e. Kommunitions-Firma , wie Telekom , unitymedia usw. , auch dass hierfür Allgemeinstrom ,,abgezwackt" werden darf .
Meine Frage geht in Richtung der rechtlichen Grundlagen hierfür , was Details angeht / die Abstimmung mit den Eigentümern usw usw

In intensiven Gesprächen und Prüfungen in Verwandtschaft / mit Bekannten / Hausverwaltungen stellt sich nun das Folgende heraus
-- in allen Häusern in unterschiedlichen Städten in NRW wurde wie folgt installiert

01.- Post / Telekom hat im Keller einen Einspeisungspunkt und Unterverteilung installiert , diese Anlagen mit Verstärker usw erhielten eine Stromversorgung über 2-adrigen Stecker und nehmen eine Steckdose im Keller in Beschlag . Die Telekom-Anlagen sind alle vorschriftsmäßig geerdet in der bestehenden Potentialschiene des Hauses.

02.- unitymedia hat an anderer Stelle ebenso einen zweiten Einspeisungspunkt. Merkwürdigerweise werden etliche Unterverteilungsplatten ( mit Verstärker ) aber total verquer und umständlich woandershin verlegt , obwohl in der Nähe des Einspeisungspunktes Strom und Erdung vorhanden sind . UND in allen Fällen wurde nicht nur die Unterverteilung NICHT geerdet , sondern es hängt dort EIN ROTER ZETTEL MIT EINER AUFFORDERUNG AN DEN HAUS-EIGENTÜMER, dass dieser die Anlage erden solle ( obwohl in allen Fällen ein Erdungskabel in direkter Nähe liegt !!!! ) . IN ALLEN FÄLLEN !!!! Weiterhin wird wieder im Keller nun eine zweite Steckdose in einem anderen Raum blockiert durch eine 2-adrigen Verstärker-Stecker der Unterverteilunbgsplatte .

So , JETZT MEINE GRUNDSÄTZLICHEN RECHTLICHEN FRAGEN
-- in unserm Altbau-Keller gibt es nur 3 Kellersteckdosen , davon sind nun zwei durch Kommunikationsanlagen blockiert . Darf ein Kommunikationsunternehmen einfach eine Steckdose ,,blockieren" oder wäre nicht zu fordern, dass es dann eine eigene Doppelsteckdose einbaut , um nicht zu blockieren ( denn wenn im Keller z.B. eine PÜutzfrau mit Strom arbeiten will , muss sie sich hier ein 25 m Kabel legen bis zum Heizungskeller )
-- die Telekom hat vorschriftsmäßig und vorbildlich ihre Anlage geerdet , in die Erdungsanlage des Hauses eingebunden , die unitymedia verweigert dies offensichtlich grundsätzlich ( auf Telefonate treagiert unitymedia nicht , zwei mails zum Kundendienst sind bis heute nicht beantwortet , selbst eine Beschwerde bei der Geschäftsleitung bis heute OHNE REAKTION . Für mich bedeutet das , dass hier etwas im Argen liegt , hier wird gemauert , man will diese Fragen von unitymedia offensichtlich auf keinen fall beantworten.

BITTE nicht einfach Meinungen mitteilen, sondern , wenn möglich Hinweise auf
-- Grundsätze, Rechtsgrundsätze
-- Vorschriften

Knifte
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Knifte » 20.02.2013, 16:16

Meines Wissens ist für die ordnungsgemäße Erdung, Stromversorgung etc. der Eigentümer des Hauses verantwortlich.

UM ist aber so kulant und erlaubt seinen Technikern auch den Potenzialausgleich vorzunehmen und ggf. auch eine Steckdose in die Nähe des Installationsortes zu verlegen. Das mit dem Potenzialausgleich habe ich bei mir selber erlebt, allerdings wusste ich zum damaligen Zeitpunkt nicht, wo der war, so dass ich den dann anschliessend selber durchgeführt habe und das mit der Steckdose habe ich hier im Forum auch schon gelesen.

Der von dir geschiilderte Fall
obwohl in allen Fällen ein Erdungskabel in direkter Nähe liegt !!!!
ist aus der Ferne ja nicht so einfach zu beantworten. Ein Erdungskabel, was in der Nähe verlegt ist hat ja sicherlich schon eine Funktion. Da darf man da ja dann nicht einfach einen Abzweig zur Kabelalage von UM einbauen. Das Kabelnetz im Haus muss meines Wissens mit einer separaten Leitung an den Potenzialausgleich des Hauses angeschlossen werden (evtl. ist auch eine andere Form der Erdung zulässig). Dazu gibt es Richtlinien (ich meine vom VdE oder so). Das gilt aber grundsätzlich für die Erdung an der Potenzialausgleichsschiene. Früher wurde ja auch der Potenzialausgleich relativ häufig über die Wasser-/Heizungsrohre vorgenommen, was aber zumindest heute nich mehr zulässig ist (ich weiss nicht, ob das jemals zulässig war).

Bei uns im Haus sind alle "Einspeisepunkte", wie du sie nennst, in einem Raum und direkt nebeneinander (sowohl Telekom, als auch der HÜP), allerdings ist das Haus damals gebaut worden, als das KAbelnetz noch der Post gehörte und die auch die Telefonanschlüsse gelegt hat. Warum das jetzt bei euch in verschiedenen Räumen ankommt, kann dir wahrscheinlich auch nur derjenige sagen, der es gebaut hat. Wahrscheinlich ist der Kabelanschluss erst nachträglich verlegt worden, so dass man sich die (kosten)günstigste Stelle für den nachträglichen Einbau herausgesucht hat. Aber das wird wahrscheinlich auch der Eigentümer abgesegnet haben.
Viele Grüße

Knifte
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Pohl55
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 20.02.2013, 17:37

@ Knifte , @ an alle anderen Fachleute ,

dann muss ich das also wie folgt verstehen =

-- Da es ja eine Art ,,Grundrecht" jedes Hausmieters gibt , sich versorgen zu lassen ( fon , net etc ) mit einem Versorger seiner Wahl, dann darf dieser Versorger z.B. Telkom , unitymedia das Folgende
---- den Einspeisungspunkt egal wohin im Haus setzen ( ohne den Eigentümer zu informieren
---- die folgende Verzweigung / Verstärkerplatte egal wohin zu setzen , auch wenns für den Laien idiotisch aussieht
---- dabei darf sich der Versorger ,,bedienen" beim Allgemeinstrom im Keller , und zwar indem er irgendeine leere Steckdose belegt , und diese nicht mehr genutzt werden kann , d.h. er darf damit auch die peivate elektrische Anlage des Hauseigentümers ,,verschlechtern" , ist nicht verpflichtet, wenn er abändert, dass er zum Ausgleich wieder einen ähnlichen Zustand schafft ( wie vorhert ) , d.h. der Haus-Eigentümer muss mit einer Verschlechterung leben
---- weiterhin sei es nicht die Sache von unitymedia , eine Anlagen-Unterverteilung im Haus zu erden , sondern das sei Aufgabe des Hauseigentümers

MÖGLICH ist soetwas , kann ich mir schon denken , ABER irgendwie ist das doch gegen den gesunden Menschenverstand .
Derjenige, der in einem anderen Haus ( Grundrecht hin oder her ) etwas verschlechtert oder in privates Recht eingreift, der muss doch den Altzustand wiederherstellen oder etwas Ähnliches schaffen , um die vorherige Funktionsfähigkeit wiederherzustellen .

Unitymedia wird das mit dem ROTEN ZETTEL ( der Hauseigentümer solle erden ) ja grundsätzlich nicht ohne Absicherung machen , also vermute ich, dass es ein Rechtsurteil oder eine Vorschrift gibt .
WER KANN MIR HIER WEITER HELFEN , ich denke hier ist die Pressestelle bzw Rechtsstelle der unitymedia gefragt , sind von den Leuten auch welche auf dieser Plattform ????

Wenn ich hier nicht weiter komme mit der Rechtsverbindlichkeit , dann werde ich wohl mal bei HAUS und GRUND NRW nachfragen oder einer Tageszeitung , denke die bohren dann profund weiter .

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Nachtrag @ Knifte ( zum Verständnis , siehe auch Meckerecke )
im Haus ist alle vorschriftsmäßig korrekt geerdet und auch so sehbar . Erdspiess + Potentialausgleichsschiene + alle Metallrohre geerdet usw usw ; der Witz = 30 cm neben dem Einspeisungspunkt liegt ein Ende eines Erdungskabels ( schon vorbereitet ) , sogar schon mit verlegten Leerrohren bis zum UM-Einspeisungspunkt ; aber der Elektriker von UM nutzte das nicht , ebenso auch nicht die nächstliegende Steckdoese, sondern er verlegt mit 15 Umeck-Gehungen an Steckdose + Erdungskabel vorbei alle Leitungen umständlich in den nächsten Kellerraum ( Erdungskabel loose + Kom-Kabel + )

Könnte es sein, dass dieses Sub-Unternehmen ( kein Fahrzeug von unitymedia , sondern von einem örtlichen großen Elektriker-Betrieb ) nur teuer abrechnen wollte ( erschwerte Bedingungen ) , denn statt in 3 Stunden Arbeit wäre die Anlage sehr schnell in 45 Min Arbeit erledigt gewesen, wenn man alles beim Einspeisungspunkt belassen hätte .

paul
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von paul » 20.02.2013, 18:12

Mal eine ganz einfache Gegenfrage:

Hast du die Zustimmung vom Hausbesitzer, das UM dir die Anlage einbaut?

Pohl55
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 20.02.2013, 18:33

@ Paul

ich bin der Eigentümer des kleinen Alt-Baus.
Ich habe das Haus por ca 20 Jahren gekauft , im Gefolge danach wurde ich von keinem Versorger gefragt , ob ich einverstanden sei mit der Installation solch einer Anlage , ich habe auch nichts abgenommen oder unterschrieben .

Die Entstehungsgeschichte war wohl so . Vor vielen Jahren wollte eine Mieterin Kabel nutzen , es wurde von ein Einspeisungspunkt erstellt , aber zu einer Verteilung kam es wohl nie , denn nirgendwo ist eine Unterverteilung zu finden , ausser der von der Telekom .
Vermutlich ist es nie zu einem Vertrag mit einer Mieterin gekommen bzw . mind. die letzten 10 Jahre kann keiner im Haus UM genutzt haben . Es hat minhin mind. eine Vertragsunterbrechung bzw Kündigung der Endnutzer gegeben .

Nun zu deiner Frage bzgl. der Mieterin , die jetzt neu ( wohl zum ersten Mal im Haus ) Um nutzen will. Der Einspeisungspunkt existierte ja bereits , aber keine Unterverteilung . Die Mieterin sprach mich nach der Installation an , ob die Anlage OK sei ; als ich mir die Anlage nach Tagen komplett ansehen konnte ( die neue versetzte Unterverteilung ) habe ich die beschriebenen Punkte kritisert , die Mieterin hat bei UM bemängelt ; eine Änderung ist nicht geschehen. Parallel habe ich bei UM mehrfach bemängelt ( Kundenservice ) , auch über die Geschäftsleitung . KEINE REAKTION .

IM GRUNDE geht es mir NUR darum =
müsste eine Betreiber nicht -- wenn er schon die elektrische Anlage ( Steckdose ) des Haus-Eigentümers nutzt , für Ersatz sorgen , d.h. eine Doppelsteckdose dort einbauen, wo es in einem Raum die einzige Steckdose wegnimmt .

Aus dem Bereich von Strom-Netzwerk weiss ich, dass der Hauseigentümer / Netznutzer verpflichtet ist für den weiteren sicheren Anschluss , d.h auch VDE - Erdung.
NUR = hat UM einen ähnlichen Rechtsstand wie ein Stromnetz-Betreiber ???? Wenn ja, dann läge es tatsächlich in der Pflicht des Hauseigentümers , die UM-Anlage zu erden .

WER KENNT SOLCH EINE VORSCHRIFT ????

Ich denke das ist von allgemeinem Interesse , denn ALLE , die ich bisher befragt habe , inzwischen über 20 Hauseigentümer mit UM in mehreren Städten , alle sind erstaunt , sie haben den selben ROTEN ZETTEL an der UM-Unterverteilung , KEINER der Hauseigentümer hat geerdet .
Hier müsste UM aufklären !!!!

paul
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von paul » 20.02.2013, 19:18

Nun ja, wenn Du der Hauseigentümer bist ...

Vor einiger zeit habe ich gelesen, lies UM sich bei Erstinstallationen in einem Haus die Zustimmung des Eigentümers schriftlich geben. Diese Zustimmung galt dann wohl auch bei Folgeaufträgen.

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Cablemen » 20.02.2013, 20:06

Naja ich wills mal so sagen du hast schon in gewisserweise Recht der Techniker hätte eigentlich alles an deiner besagten Stelle installieren können. Ich bin selber Techniker und ich sage mal so wenn der PA Ausgleich und eine Steckdose schon direkt neben dem HÜP ist dann müsste ich ja schön doof sein und die nicht zu nutzen. Natürlich frage ich in der Regel ob ich diese Steckdose nutzen darf. In einigen Fällen ist es so das keine Steckdosen an den besagten Plätzen vorhanden sind. Hier können wir natürlich eine Steckdose installieren, nur ist es halt so das ich z.B. "nur" Elektroniker bin und somit nicht an den Schaltschrank rangehen darf. Besonders wenn die Elektrik sehr alt ist bedeutet das für mich "Finger weg!". Ansonsten sollte eigentlich wenn möglich eine Steckdose in der Nähe des HÜPs installiert werden. Die weitere Unterverteilung kann aber schon mal in einigen Fällen an einer anderen Position sein und ist auch nicht verkehrt da in einige Gebäuden nun mal die Infrastruktur der Verkabelung so ausgelegt ist.

Aber um mal darauf hinzuweisen in der AGB von UM steht folgendes drin:

(Auszug aus der AGB)

"4 Pflichten und Obliegenheiten des Kunden"
4.1 Der Kunde stellt die Räumlichkeiten, Einrichtungen und die in der jeweiligen Leistungsbeschrei-
bung dargestellten technischen Voraussetzungen zur Verfügung und ermöglicht nach vorheriger
Absprache den Zugang zu diesen, insbesondere zu Prüf-, Installations- und Wartungszwecken.
Des Weiteren sorgt er für Strom und Erdung.

Man kann schon sagen das (vorrausgesetzt der Techniker arbeitet gewissenhaft) UM recht kulant ist. Denn eigentlich müsste UM uns das nicht mal bezahlen trotzdem machen wir es in dein meisten Fällen. :zwinker:

Pohl55
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 20.02.2013, 20:42

@ Paul

Na ja ,

nicht das das falsch verstanden wird , es geht hier ja nicht um Querulanten-Tum oder hirnrissige Querkopf-Fragen ,
SONDERN
ich / wir ( inzwischen ja mit mir über 20 Hausbesitzer in unterschiedlichen Städten in NRW ) sind irritiert ,
---- wir fühlen uns ,,mangelhaft" aufgeklärt über die Sachverhalte ( auch ein angesprochener Elektriker zuckte nur mit den Achseln ) durch UM
( da reicht auch nicht ein Schild mit der Aufschrift ..... mach du Eigentümer .... ) ----- bzgl. Erdung und Wegnahme der Steckdose;
offensichtlich ist dies ja ein grundsätzliches Problem , denn alle über 20 Eigentümer haben die identischen Probleme (Erdung / Steckdosen )
---- wir empfinden auch -- nach gesundem Menschenverstand -- dass nicht im Laufe der Jahre jeder Anbieter nun dann fast alle Steckdosen im Keller
ohne Ersatz belegen kann ( in unserem Fall sind jetzt 2 von 3 Steckdosen ,,belegt" im Keller ), irgendwo muss es da ja wohl eine Grenze geben
---- wir wissen nicht , inwieweit wir -- wenn wir die Unterverteilung erden , dann in die UM-Anlage eingreifen . z:B. im Strom-Netzwerk ist dies so
unzzulässig , hat uns unserer Elektriker gesagt .

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Toll ,
gerade Nachinfo unserer Mieterin , die die UM Sache geordert hat . Sie informiert, dass der Elektriker
-- bei der Kellerinstallation der Unterverteilung nicht nur 3 sondern 5 Stunden gebraucht hat ( die Kabelverlegung hätte ich in 30 Min hinbekommen !!!! )
-- nach der Beschwerde sei er gekommen , habe von morgend bis 11 Uhr gearbeitet . Tja eine Änderung kann ich nirgendwo sehen , nirgendwo .
und nun seine Ausreden, in den Heizungskeller ( Potentialausgleichsschienen-Verbindung sei er nicht hereingekommen , der sei angeblich verschlossen
gewesen / war er aber nicht / jedenfalls nicht die letzten SIEBEN Jahre .

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 20.02.2013, 20:49

@ cableman

Erst einmal DANKE für die Antwort !!!!

Dazu noch eine Nachfrage
Wenn der Kunde für Strom und Erdung sorgen muss ,
bedeutet das , dass ich solches nur in der Nähe BEREITSTELLEN muss ( Steckdose + Erdungskabel lagen ja unübersehbar dort )
oder
bedeutet das , dass der Kunde auch SELBST die NEUANLAGE ERDEN muss , wenns so wäre, dann müsste ich ja theoretisch auch die UM - Anlage verstromen durch meinen Elektriker .

Irgendetwas ,,passt" hier nicht ...... oder ????? !!!!!!

Na ja ... und eine Absprache mit mir hat ja nicht stattgefunden .

( Letzteres ist ganz extrem bei einem Bek., der mir gestern noch ein Foto schickte = UM-Unterverteilung und 30 cm daneben ist an der Wand daneben die Potential-Ausgleichsschiene .... und auf der UM - Platte prankt das ROTE SCHILD mit dem Aufdruck, dass der Eigentümer die Anlage zu erden habe .

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Matrix110 » 20.02.2013, 21:02

Dazu noch eine Nachfrage
Wenn der Kunde für Strom und Erdung sorgen muss ,
bedeutet das , dass ich solches nur in der Nähe BEREITSTELLEN muss ( Steckdose + Erdungskabel lagen ja unübersehbar dort )
oder
bedeutet das , dass der Kunde auch SELBST die NEUANLAGE ERDEN muss , wenns so wäre, dann müsste ich ja theoretisch auch die UM - Anlage verstromen durch meinen Elektriker .
Das bedeutet im Zweifelsfall beides.

Aber schaltet am besten direkt den Anwalt ein!!!!!!
es geht hier ja nicht um Querulanten-Tum oder hirnrissige Querkopf-Fragen
Genau der Eindruck ergibt sich allerdings.
Ich finde hier wird etwas überreagiert....Da installiert man halt ne Doppelsteckdose für Materialkosten oder lässt se installieren für ~50€, wenn der Elektriker grad da ist installiert er für 5€ auch noch nen Erdungskabel, wenn es denn 30cm daneben ist...

Aber ganz ehrlich das ganze liest sich wie der typische Vermieter :brüll:

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von paul » 20.02.2013, 21:13

@ Pohl55

Ist dir eigentlich schon aufgefallen, das es bislang noch niemanden gegeben hat, der ähnliche Schwierigkeiten beschreibt? Ohne ganz konkret deine Räumlichkeiten vor Ort gesehen zu haben, kann dazu so oder so niemand wirklich sagen, ob die Installation bei dir Lege artis durchgeführt wurde.

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 20.02.2013, 21:26

lies mal meine Anmerkung zu @ Paul , die lässt eindeutig erkennen, dass wir nur Sicherheit haben wollen , sonst nichts , eine Erdung + Steckdose verlegen ist ein Klacks , eine Lachnummer

darum geht es nicht

es geht eher darum , dass man
-- keinen Fehler machen möchte , wer weiss ob UM nicht hinterher kommt , man habe an der Anlage manipuliert und einen technischen Schaden hervorgerufen
-- man will Mietern keinen ,,Nachteil" verschaffen

Auch wirst du wohl zugeben müssen , dass ja wohl die Bereitstellung von Erdungskabel + Steckdose direkt in Nähe des Einspeisungspunjktes reichen muss , das sagte ja auch ein Vor-Redner , der sich als Techniker ausgab . Außerdem schau mal auf dei Meckerecke , was dazu ein ,,network...." dazu schreibt , auch dieser würde dir widersprechen .

Hast wohl schon viel Negatives erlebt mit Vermietern ?? !!

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Baktosh » 20.02.2013, 21:34

Allgemein gesagt kommt es ja auch darauf an was der Techniker des Subs darf, von Ausbildung und vom Arbeitgeber her, nicht was er kann.

Bsp. Wenn ich kein (Starkstrom)elektriker bin dann hab an diesen Sachen nix zu suchen. Auch wenn ich es können könnte. Denn bau ich Mist an der Anlage oder verletze mich dabei, dann wird ganz schnell die Frage aufkommen "Wie konnte das passieren. Da durftest du doch gar nicht dran".

Oder bei nem Bekannten passiert... Neuer Herd mit Backofen und zu geizig den Starkstromelektriker kommen zu lassen. "2 Kabel anschrauben und Stecker in die Steckdose stecken kann ich auch selber". Er also den Herdanschluss selber gemacht und beim ersten Test des Herdes hat es der Fi dann richten müssen.

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 20.02.2013, 21:36

@ Paul

zu deiner Bemerkung , dass dieses Problem bisher ,,niemandem" aufgefallen sei .


Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa ,
genau das ist es ja ,
ALLE Bek. usw von mir , ALLE ..... inzwischen über 20 Hauseigentümer von Miethäusern ,
Sie ALLE sind erstaunt ....
Ihnen ist das bisher nicht aufgefallen
-------------- überall kleben die ROTEN ZETTEL mit der Bemerkung , dass der Hauseigentümer die Unterverteilung anzuschliessen habe
-------------- überall in den über 20 Miethäusern ist das Erdungskabel / die Potential-Ausgleichsschiene direkt neben der UM Anlage
-------------- überall stellt sich nun heraus , das nirgendwo geerdet wurde
-------------- bei ca 80 % der Fälle wurde eine wichtige Steckdose belegt und Hausmeister bzw Putzfrau ärgern sich
-------------- überall ( laut Info der anderen ) hätte anders installiert werden können in Absprache

Blödsinn, es geht hier nicht um Rechthaberei , Anwalt oder so ein Killekram ,
es geht um Rechtssicherheit für die Eigentümner .

Hier sind offensichtlich vielen Hausbesitzern ( mir auch ) die Rechtslagen unbekannt , man wurde nicht darauf hingewiesen , ich jedenfalls habe bei Kabel / UM NICHTS unterschrieben als Eigentümer !!!!

Baktosh
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Baktosh » 20.02.2013, 21:50

Sind diese 20 Hauseigentümer denn alle im gleichen Einzugsgebiet beheimatet ?
Dann könnte man davon ausgehen, dass es sich hierbei um ein und denselben Sub handelt.

Sonst höchstens die Vermutung... Wir (der Sub) machen nur das was unbedingt nötig ist bzw. lt. UM Installationsrichtlinie verlangt ist und alles andere soll der Eigentümer mal selber machen. Dann gibt es wiederum Subs die noch den Dienst am Kunden hochschätzen und auf Austausch und Kommunikation mit dem Eigentümer setzen.
"He Eigentümer sag mal wie hättest du das gerne" oder "Ich muss das lt. Richtlinie nun so und so installieren dazu brauch ich aber".

Bzgl. "Wir haben bei UM / KBW nichts unterschrieben bzw. sind nicht aufgeklärt worden"... Schwieriges Feld...
Denn in deinem Fall, so entnehme ich das zumindest deinem Text, bist du nachträglich Eigentümer geworden. Hast also eine fertige Immobilie erworben.
In diesem Fall kann ich mir gut vorstellen, dass hier der ursprüngliche Bauherr die entsprechenden Informationen erhalten hat. UM oder seinerzeit die Post muss ja irgendwann mal die Einwilligung bekommen haben einen Kabelanschluss bzw. HÜP zu legen.
Hier wäre sicher der vorherige Eigentümer in der Pflicht gewesen derartige Informationen an den Käufer weiterzugeben.

Hast du mal versucht Infos direkt über die Bauherrenhotline zu bekommen ?

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 20.02.2013, 22:12

@ Baktosh

zur Ortsverteilung
Unter Meckerrecke hatte ich das schon anfangs skizziert , es sind Orte verteilt über halb NRW .
Weiterhin handelt es sich um mehr als 20 Eigentümer , aber ca 50 Häuser , d.h. hier scheint es ein generelles Problem von UM zu sein bzw von den Eigentümern, welche ( wie ich ja auch ) sich nicht ,,kundenfreundlich" informiert fühlen .

zu meinem Haus
hab ich vor 20 Jahren erworben ; seitdem ich das Haus besitze , habe ich keiner Firma Einverständnis / Auftrag erteilt , eine Kabel/UM - Anlage zu installieren . Für mich ist das ja alles auch nicht das Problem .

WIR ( da spreche ich auch für die anderen über 20 Miethaus-Eigentümer )
---- sind erstaunt
---- fühlen uns von UM nicht ,,kundenfreundlich" informiert
---- manches widerspricht dem gesunden Menschenverstand
---- wir Eigentümer haben Rechtsunsicherheit ( man sieht das ja schon allein daran , dass ich hier auf gleiche Fragestellungen schon unterschiedliche Antworten von Technikern erhalte , d.h. selbst die Techniker sind wohl offensichtlich nicht einig ..... )

Wenn ich z.B. weiter oben lese -- auf meine Nachfrage , ob mit Stellung von Strom und Erdung -- nicht nur die Stellung eines Erdungskabels und einer Steckdose daneben gemeint sein kann , ich dann die Antwort erhalte ...... kann beides sein , also mithin auch , das wir als Eigentümer eigentlich verpflichtet wären nicht nur eine Steckdose zu stellen, sondern theoretisch könnte UM eine funktionsuntüchtige Anlage vorinstallieren und für den kompletten Rest der Verstromung ( also nicht nur Steckdose ) und Erdung sei komplett nur der Eigentümer verantwortlich ................ wenn das so wahr wäre , ich glaube, wenn das bekannt würde, da würden einige ,,die Wände hoch gehen"

Was wollen wir .............
-- rechtlich verbindliche Aussagen , an denen man sich orientieren kann , sodass uns Eigentümern nichts passieren kann , denn schnell passiert ein Fehler und der Regress wird im Zweifel auf den Eigentümer verschoben . Ich denke , das ist verständlich .
-- vorab nicht schwammig , sondern unmissverständlich und umfassend informiert werden , sodass kein Fehler passiert

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Baktosh » 20.02.2013, 23:13

Pohl55 hat geschrieben: zu meinem Haus
hab ich vor 20 Jahren erworben ; seitdem ich das Haus besitze , habe ich keiner Firma Einverständnis / Auftrag erteilt , eine Kabel/UM - Anlage zu installieren . Für mich ist das ja alles auch nicht das Problem .
Da hatte ich mich wohl etwas indifferent ausgedrückt. Sory my bad.

Meine Frage bzw. Vermutung bezieht sich darauf, das das Haus welche dir aktuell gehört nicht von dir gebaut wurde sondern von einem Vorbesitzer. Du somit eine bereits genutzte Immobilie erworben hast. In diesem Fall wird sicher der Vorbesitzer oder ein evtl. noch vorher existierender Bauherr mal zur UM oder seinerzeit der Post gesagt haben das die dort einen Kabelanschluss legen dürfen.

Mit dem Erwerb der Immobilie gehen natürlich auch alle Rechte & Pflichten von Verkäufer auf Käufer über. Somit wäre es Sache des Verkäufers gewesen, dich über derartiges ins Bild zu setzen bzw. dir u.U. vorhandenes Korrespondenz/Vertragswerk mit der Post / UM / KBW ebenfalls zu übereignen.

UM / KBW ist ein Eigentümerwechsel in einer Liegenschaft wohl nur von Interesse wenn es sich um einen Mehrnutzervertrag (Kabelgeb. in den Nebenkosten) geht und hier der vertragliche Ansprechpartner wechselt.

Ansonsten werden die sich denken das das Sache von Verkäufer und Käufer ist.
Pohl55 hat geschrieben: ---- wir Eigentümer haben Rechtsunsicherheit ( man sieht das ja schon allein daran , dass ich hier auf gleiche Fragestellungen schon unterschiedliche Antworten von Technikern erhalte , d.h. selbst die Techniker sind wohl offensichtlich nicht einig ..... )
Was nicht ungewöhnlich sondern wohl eher normal ist. 3 Leute 5 Meinungen :D

Ok ernsthaft. Soweit wie ich mir das jetzt über die Zeit wo ich in diesem Board hier lese "zusammenzähle" gibt es seitens UM / KBW wohl eine Installationsvorgabe wie eine Kabelanlage installiert zu sein hat. Des öfteren war schon zu lesen, das irgendwann mal "richtige" UM-Techniker bei den Leuten aufgetaucht sind und die durchgeführten Installationsarbeiten überprüft und quasi intern abgenommen haben.

Aber dennoch scheint es bei den Subs wohl einen erlaubten bzw. einfach sich herausnehmenden Interpretationsspielraum bzgl. dieser Vorgabe zu geben. Be my guest to correct me.

Wie ich schon weiter oben erwähnte scheint es für mich Subs zu geben, welche einfach installieren egal wie hauptsache Anlage läuft, dann welche die installieren wie es der Kunde gerne möchte und dann welche die installieren penibel so wie vorgeschrieben.
Pohl55 hat geschrieben: Was wollen wir .............
-- rechtlich verbindliche Aussagen , an denen man sich orientieren kann , sodass uns Eigentümern nichts passieren kann , denn schnell passiert ein Fehler und der Regress wird im Zweifel auf den Eigentümer verschoben . Ich denke , das ist verständlich .
-- vorab nicht schwammig , sondern unmissverständlich und umfassend informiert werden , sodass kein Fehler passiert
Wie schon vorher erwähnt. Frag mal bei der Bauherrenhotline nach ob die für derartige Anfrage zuständig sind. Oder schau mal hier http://www.unitymedia.de/geschaeftskunden.html

Stiff
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Stiff » 21.02.2013, 07:53

Pohl55 hat geschrieben: Was wollen wir .............
-- rechtlich verbindliche Aussagen , an denen man sich orientieren kann , sodass uns Eigentümern nichts passieren kann , denn schnell passiert ein Fehler und der Regress wird im Zweifel auf den Eigentümer verschoben . Ich denke , das ist verständlich .
Solch eine Aussage wird Dir hier niemand geben können.
Aber es gibt Menschen die mit solchen Dingen Geld verdienen, evtl. solltest Du mal einen von denen beauftragen.

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Knifte » 21.02.2013, 08:28

Aber mal ehrlich, was soll denn da passieren?

Ich fasse nochmal zusammen, was ich so aus deinen Posts mitgenommen habe:

1. Irgendwas scheint also in der Vergangenheit schiefgelaufen zu sein, da offensichtlich einer deiner Mieter einen Kabelanschluss bestellt hat, den UM (bzw. das Subunternehmen) dann ohne dein Wissen und Einverständnis installiert hat. (Das dazu noch an einem deiner Meinungn nach falschen Platz und unter Verwendung der einzigen freien Steckdose). Richtig?

2. Wenn ich dich weiter richtig verstehe, fehlt jetzt bei dir die komplette Kabelverteilung im Haus, da UM (bzw. das Subunternehmen) nur den HÜP inkl. der notwendigen Verstärker etc. gesetzt hat. Richtig?

3. Du regst dich jetzt insbesondere über 2 Dinge auf: a() MAn hat die verbotene letzte, freie Steckdose benutzt und b) man hat die Anlage nicht an die Potenzialausgleichsschiene angeschlossen. Und das möchtest du jetzt gerne korrigieren, hast aber Angst, dass du da irgendwas nicht richtig machst. Richtig?

Nun meine Antworten:
Zu 1: Das ist der einzige Punkt, über den ich mich wirklich wundere, da ich mir bisher relativ sicher war, das UM, gerade bei einem Neuanschluss, sehr viel Wert auf das Einverständnis des Eigentümers legt. Ausserdem muss den Neuanschluss am Ende ja auch jemand bezahlen, das aht doch dein Mieter bestimmt nicht getan, oder?

Zu 2: Die Verkabelung im Haus ist m.E. ganz klar die Sache des Eigentümers und muss durch diesen bei einer Fachfirma beauftragt werden.

Zu 3: Hallo gehts noch? Was soll denn da bitte schön passieren? Wenn du Angst hast, was falsch zu machen, dann beauftrage einen Elektriker, dort eine 2. Steckdose zu setzen und die Anlage zu erden. Dann hat es ein Fachmann gemacht, der im Zweifel auch für die Fehler haftet.
Viele Grüße

Knifte
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Bastler » 21.02.2013, 12:50

Ich habe jetzt alles nur überflogen, aber dabei sind mir schon einige merkwürdige Aussagen hier aufgefallen. Lese ich mir vielleicht später noch mal durch...

Eines kann ich aber jetzt schon sagen:
EIN ROTER ZETTEL MIT EINER AUFFORDERUNG AN DEN HAUS-EIGENTÜMER, dass dieser die Anlage erden solle ( obwohl in allen Fällen ein Erdungskabel in direkter Nähe liegt !!!! ) . IN ALLEN FÄLLEN !!!!
Das liegt daran, dass es einfach eine Menge faule Techniker gibt. Normalerweise heißt es grundsätzlich (unabhängig davon, ob ein Potentialausgleich in der Nähe ist, oder 30 m weiter weg, dass die HVA daran anzuschließen ist.
Allerdings muss hier unterschieden werden:
Reine passive Verteilungen brauchen lt. der UM TR nicht in den PA einbezogen werden, wenn diese räumlich entfernt von der HVA liegen. Das gilt aber schon wieder nicht, wenn z.B. eine passive Verteilung in einem anderen Hausteil (andere Ahausnummer) mit eigenem Sicherungskasten oder gar eigenem HAK ist (Stichwort Potentialverschleppung).
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 21.02.2013, 17:01

@ knifte

Lieber Knifte ,

NEIN , das hast du NICHT richtig gelesen , es war wie folgt =

01.- das Haus hab ich vor ca 20 Jahren gekauft , es war ein reines Miethaus . Vor ca 10 Jahren wurde festgestellt , dass plötzlich an der dem Bürgersteig zugewandten Kellerwand ( Treppe ) ein Kabel-Einspeisungspunkt ( graue Dose ) an der Wand hängt , aber weder eine weitere Unterverteilung, noch andere weiterführende Kabel . Weder ein Mieter , noch ein Kabel-Unternehmen ist an mich herangetreten zwecks Absprache / Vertrag usw usw , ich habe auch definitiv nichts unterschrieben.
02.- vor 10 Jahren fing ich sukzessive an mit Instandsetzungen / Modernisierungen im Haus . Dazu verlegte ich fachgerecht von allen Mietwohnungen betr. Kom-Kabel von den Wohnzimmern direkt zu diesem ,,Einspeisungspunkt" an der Kellertreppe . Weiterhin befindet sich 50 cm neben dem Einspeisungspunkt ein Erdungskabel , welches unzweideutig zur Potential-Ausgleichsschiene führt , sogar graue Leerrohre habe ich verlegt bis 10 cm nahe an diesen Einspeisungspunkt . Weiterhin befindet sich ( extra montiert dafür ) in direkter Nähe eine Steckdose für die neue Unterverteilungs/Verstärkerplatte . Das alles hatte ich bereits alles vor-installiert , es war unübersehbar , es hätte einfachst genutzt werden können .
03.- unsere erste Neu-Mieterin ordert jetzt bei UM den Anschluss . Einfachst hätte der Sub-Unternehmer ( großer Elektriker-Betrieb in dieser Großstadt in NRW ) alles direkt 5 cm neben dem Einspeisungspunkt anbringen können . ABER was macht dieser Elektriker von UM ( inzwischen informiert mich die Mieterin , dass er das nicht in 3 , sondern FÜNF Stunden Arbeit erledigt hat ) = er lässt den Einspeisungspunkt an der Kellertreppenstelle , nutzt weder die naheliegende Steckdose , auch nicht das direkt daneben liegende Erdungskabel , sondern er zieht extrem umständlich mit 15 ( fünfzehn !!!! ) Umeck-Windungen Leerrohre in den nächsten Kellerraum weit weg , packt in die Leerrohre ein Erdungskabel und das Kom-Kabel , montiert die UV-Platte so blöd mit den El-Kabeln und Kom-Kabel direkt neben den Lichtschalter ( darunter Steckdose ) , dass sich jeder, der nun den Lichtschalter betätigt , mit seinen Händen im Kabelsalat hängen bleibt dto mit den Fingern auf der Metall-Lochplatte .

In meinem Fall bedeutet dein Vorwurf, dass man doch mal eben so erden könne + neue Doppelsteckdose verlegen könne , dass ich mir meine ganze Vor-Arbeit mühevoller Arbeit ,,schenken" kann , das war alles für die Mülltonne . Aber nicht nur das , ich muss ja jetzt , wieder um 15 Ecken zurück durch NEUE Leerrohre ein neues Erdungskabel ziehen zum Ausgangspunkt der Erdung direkt neben dem Einspeisungspunkt . Ausserdem muss ich nun eine zweite Steckdose montieren im Trockenkeller . Und das mit dem Kabelwirrwarr und der Verletzungsgefahr ( einer hat sich schon verletzt ) bleibt ja auch bestehen .
UND - wenn jetzt alle anderen im Haus UM haben wollen , dann muss extrem umständlich vom Einspeisungspunkt ( bei dem ja ,,meine " verlegten Kabel aus allen Etagen liegen ) jedes neue Kabel wieder in neuen Leerrohren um 15 Ecken zur UV im Trockenkeller gelegt werden . Alles für die Zukunft nur unnötige Mehrarbeit .
Mmmhhhh , oder könnte es vielleicht möglich sein, dass dieser Elektriker-Betrieb einen General-Vertrag von UM für diese Großstadt hat , absichtlich umständlich weit weg verlegt hat , um beim nächsten Anschluss doppelt abzukassieren ; denn wenn alles am Einspeisungspunkt wäre, dann wär er ja schon nach 20 Min fertig , Kabel dran , durchmessen , fertig ....... jetzt heisst es , beio jedem im Haus wieder unnötige Mehrarbeit .
Das führt zu der Frage = wie werden diese Elektriker-Betriebe bezahlt = gibt es nur EINE Pauschale oder gibt es Zuschläge für z.B. Meter erledigte Arbeit / erhöhter Schwierigkeitsgrad / erhöhter Stundenaufwand ....... wenn das so wäre , dass es Zuschläge gibt , dann wäre mir hier in meinem Fall alles klar , da hat ein UM-Betrieb absichtlich umständlich gearbeitet , um ,,abzusahnen" .
Bin mal gespannt , was mir UM-Techniker hier antworten !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Nun aber der Hammer = meine Mieterin informiert mich, dass der Elektriker am Dienstag morgen von ca 8 bis 11 Uhr im Keller gearbeitet habe ..... Nur = es ist keine Veränderung zu sehen , nichts ..... alles so wie vorher ...... selbst die Mieterin hat sich überzeugt ......

Wie reagiert UM = NULL REAKTION , selbst die Beschwerde über die Geschäftsleitung hilft nichts .

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Gott-verdammt , aber um diesen Killekram geht es doch aber nicht allein !!!!! Das habe ich ja nun mehrfach deutlich geschrieben ....
sondern es geht hier um GRUNDSÄTZLICHE RECHTS-SICHERHEIT
und diese Frage wird hier selbst von Technikern hier UNTERSCHIEDLICH beantwortet .

UND es geht um umfassende rechtzeitige AUFKLÄRUNG , wie sonst ist es zu erklären, dass über 20 Hauseigentümer ALLE in ALLEN ihren Häusern diese Anlagen nicht geerdet haben usw usw .

Eines ist doch wohl klar , die Tatsache, dass bei diesen nun deutlich über 20 Mietwohn-Eigentümern mit inzwischen knapp 50 Mierthäusern ÜBERALL DIESE IDENTISCHEN ROTEN ZETTEL hängen , hat doch zu bedeuten , das UM hier offensichtlich GRUNDSÄTZLICH will , dass der Eigentümer erdet .

Ich denke , dass dies eine Angelegenheit für die Presse und den Haus- und Grundbesitzer-Verein NRW ist .
Zuletzt geändert von Pohl55 am 21.02.2013, 17:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Knifte » 21.02.2013, 17:10

Ok, das ist mir vorher so nicht klar geworden. Jetzt verstehe ich dich aber besser, glaube ich.

Das hört sich für mich jetzt irgendwie alles sehr mysteriös an und ehrlich gesagt, bin ich sehr verwundert, dass da einfach jemand so rumbastelt und offensichtlich macht was er will, ohne mit dir oder zumindest mit der Mieterin Rücksprache zu halten. Da kann ich den Unmut schon verstehen.

Wenn dir da UM aber nicht weiterhilft, dann weiss ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht, an wen du dich da noch wenden könntest.

Evtl. ist das von UM beauftragte Subunternehmen ja für eine Lösung verfügbar.
Viele Grüße

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Pohl55 » 21.02.2013, 17:16

@ knifte

bzgl. Sub-Unternehmen auch keine positive Reaktion

-- Ich als Eigentümer
--------------- zu UM = Telefonat / 2 e-mail an Um / Einschreiben - Beschwerde an die Geschäftsleitung UM = bis heute NULL REAKTION , NULL !!!!!!

-- Die Mieterin
-------------- zu UM = Beschwerden
-------------- zum Elektriker = Beschwerde = Reaktion = Elektriker kam wohl ca 8 bis 11 Uhr , aber hat NICHTS gemacht ( die Mieterin stand ja nicht daneben , aber ich habe alles kontrolliert ) , was der Elektriker da angeblich stundenlang im Keller gemacht haben will , ist uns ein Rätsel

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Dinniz » 21.02.2013, 19:08

Das selbst die Geschäftsführung nicht reagiert ist sehr schade.

In deinem Fall würde ich alles abbauen und bei erscheinen der Techniker (nach der folgenden Störungsmeldung durch die Kundin) darauf hinweisen, dass du nur an der einen Stelle den Aufbau der Anlage erlaubst .. sollten die sich weigern: Material in die Hand drücken und Hausverbot erteilen.

Das wäre jetzt jedenfalls meine persönliche Variante wenn man auf soviel Ignoranz stößt.
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitrag von Bastler » 21.02.2013, 19:33

ÜBERALL DIESE IDENTISCHEN ROTEN ZETTEL hängen , hat doch zu bedeuten , das UM hier offensichtlich GRUNDSÄTZLICH will , dass der Eigentümer erdet .
Hast du eigentlich mal gelesen, was genau auf der roten Karte steht? Scheinbar nicht, denn allein daran würdest du erkennen, dass deine Aussage hier falsch ist.
Und wo wir gerade dabei sind: Ich hatte schon Aufträge, die auf ähnliche Art und Weise installierten Anlagen wie die hier geschilderte (was muss das für ein hohler Techniker gewesen sein :kratz: - aber solche gibt es leider zur Genüge :zwinker: ) auf Verlangen des Eigentümers entsprechend um zu bauen, also unmöglich kann es nicht sein, mit diesem Anliegen an UM heran zu treten, sonst gäbe es solche Aufträge nicht - natürlich sollte die Beschwerde zeitnah nach der Installation erfolgen, ein halbes Jahr später oder noch länger wirkt unglaubwürdig...

Noch mal ein paar Bemerkungen zu anderen gesammelten Punkten hier aus dem Thema:
Ok ernsthaft. Soweit wie ich mir das jetzt über die Zeit wo ich in diesem Board hier lese "zusammenzähle" gibt es seitens UM / KBW wohl eine Installationsvorgabe wie eine Kabelanlage installiert zu sein hat. Des öfteren war schon zu lesen, das irgendwann mal "richtige" UM-Techniker bei den Leuten aufgetaucht sind und die durchgeführten Installationsarbeiten überprüft und quasi intern abgenommen haben.
Eine bindende Installationsvorschrift gibt es - diese schreibt übrigens bindend für den TK vor, dass er den PA vorzunehmen hat, außer in einem einzigen Ausnahmefall: Es ist kein Potentialausgleich für das Gebäude vorhanden (was man aber mit dem Eigentümer, im Zweifel mit dessen Hauselektriker abklären muss, bevor man die "rote Karte" zückt). Die Umsetzung dieses Punktes ist eine andere Sache...
Der eine TK nimmt das sehr ernst, der andere weniger. wischen den Firmen scheint es auch tlw. unterschiedliche Ansichten zu geben, ich würde es aber eher auf verschiedene Einstellung der Techniker schieben als auf verschiedene Ansichten ganzer Firmen.
Eines ist aber falsch. Es sind keine UM-Techniker, die die Installationen prüfen...
Aber dennoch scheint es bei den Subs wohl einen erlaubten bzw. einfach sich herausnehmenden Interpretationsspielraum bzgl. dieser Vorgabe zu geben. Be my guest to correct me.
So ist es, obwohl eigentlich alles ganz klar geregelt ist. Und noch mal: Den Interpretationsspielraum nehmen sich eher verschiedene Techniker als ganze Firmen.
Wie ich schon weiter oben erwähnte scheint es für mich Subs zu geben, welche einfach installieren egal wie hauptsache Anlage läuft, dann welche die installieren wie es der Kunde gerne möchte und dann welche die installieren penibel so wie vorgeschrieben.
Und noch mal gilt das Gleiche. Wobei es hier dann tatsächlich auch Unterschiede zwischen den Firmen gibt (nachweislich), die eine legt mehr Wert auf die Zahlen, die andere auf die Qualität, im großen und ganzen legen aber alles Firmen auf beides gleich viel Wert, was anderes könnten sie sich auch gar nicht erlauben.
Das ist der einzige Punkt, über den ich mich wirklich wundere, da ich mir bisher relativ sicher war, das UM, gerade bei einem Neuanschluss, sehr viel Wert auf das Einverständnis des Eigentümers legt. Ausserdem muss den Neuanschluss am Ende ja auch jemand bezahlen, das aht doch dein Mieter bestimmt nicht getan, oder?
Leider nein, es wird leider immer noch eher einfach drauf los installiert ohne Absprache mit den Eigentümern, in der Hoffnung "Merkt doch keiner, und wenn doch, dann fahren wir eben noch mal hin und arbeiten nach oder machen einen Rückbau".

Ich bin selbst UM-TK, aber ich glaube, UM hätte bei mir, wenn ich Hauseigentümer wäre, schon längst Hausverbot, nachdem was ich alles schon diesbezüglich erlebt habe :D
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