Klagebrief an UM

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.
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Wie findet Ihr das???

Umfrage endete am 04.01.2008, 11:39

Endlich wird mal was unternommen. (ODER) Hab mitgemacht.
4
22%
Manche regen sich auf. Sollten doch einfach mal auf UM-Homepage nachsehen.
1
6%
Humbug, alles Humbug.
9
50%
Ist zwar übertrieben, aber vieleicht hilft es.
1
6%
Da würde ich doch glatt mitmachen.
3
17%
 
Abstimmungen insgesamt: 18

myson85
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Klagebrief an UM

Beitrag von myson85 » 20.12.2007, 11:39

Wie ich heute morgen erfahren habe, hat sich eine gemeinschaft von Unitymedia-Kunden zusammengeschlossen und eine Sammelklage eingereicht. Diese Klage behebt sich darauf, daß anscheinend bei diesen, über 100, Kunden das Digitale TV nicht funktionieren soll und das altübliche Serviceproblem.
Jetzt die Frage, wie steht Ihr dazu. Ist das wirklich der letzte Ausweg.

Schreibt eure Kommentare, Anregungen... :pcfreak:

Moses
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Re: Klagebrief an UM

Beitrag von Moses » 20.12.2007, 12:59

Ein Link zu weiteren Informationen wär nicht schlecht... mit der Begründung, die du hier gegeben hast würde ich am ehesten sagen: "Humbug"...

Schnappi
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Re: Klagebrief an UM

Beitrag von Schnappi » 20.12.2007, 13:04

Genau, mit einem Link und somit näheren Infos könnte man eher an der Umfrage teilnehmen. So macht`s wenig Sinn...

myson85
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Re: Klagebrief an UM

Beitrag von myson85 » 20.12.2007, 13:19

Einen Link gibt es dazu nicht, da das eine interne info von einem UM-Mitarbeiter ist.

Moses
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Re: Klagebrief an UM

Beitrag von Moses » 20.12.2007, 19:51

Naja, das traurige daran ist, dass es den Kunden wahrscheinlich nichts helfen wird (eher im Gegenteil) und sich die Anwälte ne Goldene Nase verdienen.

mischobo
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Re: Klagebrief an UM

Beitrag von mischobo » 20.12.2007, 23:20

myson85 hat geschrieben:Wie ich heute morgen erfahren habe, hat sich eine gemeinschaft von Unitymedia-Kunden zusammengeschlossen und eine Sammelklage eingereicht. Diese Klage behebt sich darauf, daß anscheinend bei diesen, über 100, Kunden das Digitale TV nicht funktionieren soll und das altübliche Serviceproblem.
Jetzt die Frage, wie steht Ihr dazu. Ist das wirklich der letzte Ausweg.

Schreibt eure Kommentare, Anregungen... :pcfreak:
... es gibt da ein Problem, denn Unitymedia ist i.d.R. nur bis zum Hausübergabepunkt zuständig. Eine Sammelklage würde erreichen, dass das Signal am Hausübergabepunkt gemessen wird, das meist in Ordnung ist. Mit anderen Worten, wenn die Eigentumsfrage nicht geklärt ist und die Hausverteilung nicht in einwandfreien Zustand ist, dann wäre es möglich das die Klage gegen den Falschen Klage erhoben wurden.

Als das Kabelfernsehen eingeführte wurd, wollte die Deutsche Bundespost das Kabel bis in Wohnungen legen, wie sie es bei Telefon auch gemacht hatten. Dagegen hatte aber das Handwerk geklagt und so kam es zu der Aufteilung der Netzebenen. Die Deutsche Bundespost durfte die Kabel nur bis in die Keller legen, alles was dahinter kommt wird als Netzebene 4 bezeichnet und liegt im Verantwortungsbereich des Hauseigentümers. Unitymedia hat ein Teil des ehemaligen Deutsche Bundespost-Netzes erworben und hat somit meist keine Einflussmöglichkeiten in Sachen Störungsbehebung in Hausverteilungen. Leider ist es meistens so, dass wenn es mit dem Empfang hapert gleich Unitymedia angesprochen wird. Normalerweise sollte der Betreiber der Hausverteilanlage der erste Ansprechpartner sein. Es wir von Unitymedia verlangt, für etwas die Verantwortung zu übernehmen, auf dass sie keinen Zugriff haben.
Mieter müssen ihren Kabelanschluss oft über die Mietnebenkosten zahlen. Oft ist in dem mtl. Kabelentgelt ein bestimmter Anteil für die Wartung der Hausverteilung enthalten. Jetzt kommt ein Zeitpunkt, wo die Hausverteilung modernisiert werden sollte, aber viele Vermieter sind nicht bereit auch nur einen Cent in die Modernisierung der Hausverteilungen zu investieren.

Eine Sammelklage macht nur Sinn, wenn die Eigentumsverhältnisse der Hausverteilanlagen geklärt sind und ein Gutachter bestätigt, dass die Hausverteilanlage der Norm entspricht. Wurde das nicht gemacht dann heisst es für die Klage: außer Spesen nichts gewesen ...

myson85
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Re: Klagebrief an UM

Beitrag von myson85 » 21.12.2007, 10:55

Find ich coll, mischobo, für die Erklärung. Jetzt weiß ja jeder bescheid. Wie dieses Thema weiter laufen wird, wird man sicher irgendwann in der Presse verfolgen können.

mischobo
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Re: Klagebrief an UM

Beitrag von mischobo » 21.12.2007, 12:41

... würde mich wundern, wenn man das in der Presse verfolgen können wird. Außerdem wird die Presse bei solchen Anlässen immer gerne überbewertet. Das ist dann nach dem Motto "denen werd' ich's jetzt zeigen, ich wende mich an Presse". Aber was bringt das ? Welchen Vorteil ergibt sich daraus für die Presse ?
In letzter Zeit hat sich der Verbraucherschutz desöfteren über die Presse zu Wort gemeldet und was ist passiert ? Rein gar nichts.

Wir leben in einem freien Land und wenn die etwa 100 Leute eine Interessengemeinschaft bilden, weil die Qualität ihres Kabelfernsehens nicht stimmt, dann ist das deren gutes Recht zu versuchen den Zustand zu ändern. Es liegt auf der Hand, dass diese Leute Problem mit ihrem Kabelanschluss haben, ob diese Problem im EInflussbereich von Unitymedia liegt, geht hier leider nicht hervor. Einer (Sammel)klage folgt i.d.R. ein Ermittlungsverfahren, in dem die Vorwürfe überprüft werden. Für so etwas wird i.d.R. ein Gutachter beauftragt, der dann den Hausübergabepunkt, der die Grenze des Zuständigkeitsbereich von Unitymedia bildet, vermessen. Sind die Werte in Ordnung, wird das Verfahren abgewiesen. Die Kosten hat i.d.R. der Kläger zu tragen.

Ich gehe aber davon aus, dass diese Gemeinschaft letztendlich ihre Interessen durchsetzen kann. Möglicherweise wird Unitymedia davon sogar profitieren, denn das ganze könnte darauf hinauslaufen, das Unitymedia vom Hauseigentümer einen lukrativen Versorgungsauftrag erhält. Die Kosten für Modernisierungen trägt i.d.R. letztendlich der Mieter ...

Jolander
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Re: Klagebrief an UM

Beitrag von Jolander » 21.12.2007, 14:44

Ich halte die ganze Sache hier (beim momentanen Stand der infos) für ein Gerücht, einen Hoax oder einfach durch "Stille Post" verdrehte Tatsachen.

Vielleicht geht es um die "Preiserhöhung", was für mich noch verständlich wäre. Aber was soll denn eine Klage wegen "Schlechtem Service" oder "Schlechtem Empfang" bringen?

Afaik wurde in Deutschland noch keine Firma wegen sowas belangt und gibt da imho auch keine Grundlage für :smile:
Ab Januar 2011 Netcologne auch in Düsseldorf. Schau' mer mal.

"Du hast zwar recht, aber ich finde meine Meinung besser"

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Re: Klagebrief an UM

Beitrag von myson85 » 21.12.2007, 14:49

Also wegen der Preiserhöhung ist es nicht, die ist nämlich legitim.

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Re: Klagebrief an UM

Beitrag von mischobo » 21.12.2007, 17:23

myson85 hat geschrieben:Also wegen der Preiserhöhung ist es nicht, die ist nämlich legitim.
... da du da offensichtlich genauere Informationen hast, warum berichtest du nicht einfach mal, wie diese Klage begründet wird.
Ein Sammelklage einzureichen ist recht einfach, aber nicht jede eingereichte Klage führt automatisch zu einem Verfahren ...

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Re: Klagebrief an UM

Beitrag von myson85 » 26.12.2007, 17:42

Da ich interne Informationen nicht so einfach rausgeben darf,werde ich auch nur eine undetalierte begründung hier abgeben.

Die Sammelklage beruht sich darauf, das alle Kläger Unitymedia vorwerfen absichtlich den Fehrnsehempfang zu stören und den "Fernsehgenuss" damit zu unterbinden. Weder Briefe, noch E-mails oder Telefonate sollen kompetent beantwortet werden, noch sollen einige Kontaktversuche weder beantwortet,noch entgegengenommen worden sein.

Weitere Informationene darf ich aus sicherheitsgründen nicht preisgeben.

Weiteres wird in näherer Zukunft mittels Zeitung ausgeschrieben.

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Re: Klagebrief an UM

Beitrag von mischobo » 27.12.2007, 00:11

myson85 hat geschrieben:...
Die Sammelklage beruht sich darauf, das alle Kläger Unitymedia vorwerfen absichtlich den Fehrnsehempfang zu stören und den "Fernsehgenuss" damit zu unterbinden.
...
... ich lach' mich tot. Unitymedia stört absichtlich den Empfang. So langsam habe ich doch den Eindruck, dass du uns veralbern willst.
Und wenn nicht: mit dieser Begründung wird eine Klage überhaupt nicht zugelassen werden. Und ein Zeitung, die sowas abdruckt, macht sich selbst unglaubwürdig.

Wenn die so unzufrieden sind, warum kündigen die nicht einfach ihren Kabelanschluss ?

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Frettchen
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Re: Klagebrief an UM

Beitrag von Frettchen » 27.12.2007, 15:14

myson85 hat geschrieben: Weitere Informationene darf ich aus sicherheitsgründen nicht preisgeben.
Wieso? Fällt dann einer vom Dach? :D

Oder meinst Du aus juristischen Gründen? - Da es sich ja dann wohl um ein "schwebendes Verfahren" handelt!
Seit 19.11.2007 3play16.000 - TT-micro C264 - Motorola SBV 5121 E

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Re: Klagebrief an UM

Beitrag von Leto » 27.12.2007, 19:08

Hallo Gemeinde, die Idee einer Sammenklage schätze ich auch nicht als besonders erfolgeversprechend ein. Zumal ohne weitere Informationen. Daß da manche Neukunden unzufrieden sind, kann ich aber nachvollziehen.Das geht mir nicht anders. Aber in Ermangelung von Alternativen, bleibt mir auch nur die Faust in der Tasche. Wir waren Analog-TV-Kunden(Einzelvertrag - Mietwohnung) bei IESY-Hessen, später Unitymedia. Gegen Ende September ging die Preiserhöhung von 15,49€ auf 17,90€ für Analog-Empfang bei uns ein. Also bestellten wir Digital-TV für 16,90€ - immerhin ein Euro pro Monat weniger.
Das war am 05.11.07, der Receiver traf am 03.12.07 ein, die Freischaltung und somit der neue Vertragsbeginn datierte allerdings zum 12.11.07, irgend-
wie unverständlich. Dann die Feststellung, daß eine neue Dose in der Wohnung fällig war. Ich bin kein Bastler - also waren 35€ für den Installateur abzudrücken. Damit waren wir schon mal auf der Minusseite. Inzwischen haben wir festgestellt, daß der digitale Empfang äußerst miserabel ist. Also noch weitere technische Unzulänglichkeiten. Wo die liegen kann ich nur vermuten. Aber da haben wir keinen Einfluß - wie gesagt - Mietwohnung. Also baue ich
den ganzen Kram wieder ab und schaue weiter Analog. Was bleibt, ist der Gedanke: Ich hätte mir Geld und Zeit sparen können, wenn ich gleich dabei geblieben wäre.

Gruß Leto

DrFraggle
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"Sammelklage"?

Beitrag von DrFraggle » 28.12.2007, 00:42

Guten Morgen,

immer wieder liest man in Internet-Foren von unzufriedenen Kunden diverser Produkte, dass diese eine "Sammelklage" einreichen möchten.
Meines Wissens gibt es sowas im deutschen Recht aber gar nicht, siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Sammelklage. Jedenfalls nicht so, wie sich das die meisten vorzustellen scheinen. Eventuell haben diese Leute zu viele US-amerikanische Serien im Digitalfernsehen gesehen?! ;-)
Eine Ausnahme wurde wohl vor einiger Zeit eingeführt, die bei diesem Konflikt Telekom <-> T-Online-Aktionäre angewendet wurde, aber das hat m.E nichts mit dem zu tun, was ihr meint.

Bin kein Jurist, kann mich bei Bedarf aber näher erkundigen... ;-)

Freundliche Grüße

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