Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Charly200 » 27.05.2012, 21:16

achso hab was vergessen: falls ihr doch nageln wollt, es gibt da so eine nagelhilfe die man fast komplett über den nagel stülpt und man hat dann oben ne größere fläche drum draufhaun dass man nicht abrutscht versehentlich.
weiß grad nicht wie man das teil nennt

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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Bastler » 28.05.2012, 08:51

Wenn man eh schon Löcher für die schellen bohrt, kann man doch auch gleich Kabelkanal oder Rohr nehmen, dann ist es wenigstens komplett vorschriftsmäßig.
wird hier im forum glaub ich nicht gern gesehen wenn man sowas empfiehlt, es gibt schon einiges zu beachten, biegeradien eingehalten, qualitätskabel vom markenhersteller, etc. und stecker richtig draufschrauben, wobei sich hier auch die gelehrten streiten wie man es richtig macht, ob man die Schirmung nach hinten stülpen sollte und dann verschrauben oder nicht, wenn man nicht verpresst. Wobei der Techniker Stecker und Kabeldose montiert, also brauch nur kabel verlegen.

macht das selber nur wenn ihr euch sicher seit, vielleicht vorher anleitungen im netz lesen :zwinker:
Als ob ein Techniker oder Elektriker Biegeradien beachten würde, wenn man das Wort Biegeradius erwähnt, gucken die meisten dich nur mit großen Augen an :zwinker: .
Es war von Kabelverlegung die Rede, nicht Von Stecker montieren, das macht doch eh der Techniker (und wenn Drehstecker drauf sind, macht er diese eh wieder ab).
aber es gibt hier im forum fälle wo der techniker sagt, erdungskabel bitte nachrüsten. also inklusive scheint es nicht zu sein.
Erdung (Potentialausgleich) ist immer inklusive, allein schon deshalb, weil sie Voraussetzung für die Inbetriebnahme der Anlage ist.
Die Länge ist egal, die Installationsfirma (nicht unbedingt der Techniker selbst, je nachdem ob die Firma den Techniker an der beteiligt :zwinker: ) verlegt dir lieber viel Erdungsdraht als wenig, weil er dann mehr von UM vergütet bekommt.
Bevor die Installationsfirmen sich zwingend notwendige Arbeiten durch den Kunden bezahlen lassen, wird lieber mit UM ein Mehraufwand vereinbart / abgerechnet.

Lediglich, wenn kein geeigneter PA vorhanden ist hat der Kunde sich selbst um diesen zu kümmern (also Firma beauftragen).'
Viele "Techniker" finden allerdings mit Absicht den PA nicht (Faulheit) und übergeben dann das Schreiben für die Erdung.
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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Bastler » 28.05.2012, 08:52

Wenn man eh schon Löcher für die schellen bohrt, kann man doch auch gleich Kabelkanal oder Rohr nehmen, dann ist es wenigstens komplett vorschriftsmäßig.
wird hier im forum glaub ich nicht gern gesehen wenn man sowas empfiehlt, es gibt schon einiges zu beachten, biegeradien eingehalten, qualitätskabel vom markenhersteller, etc. und stecker richtig draufschrauben, wobei sich hier auch die gelehrten streiten wie man es richtig macht, ob man die Schirmung nach hinten stülpen sollte und dann verschrauben oder nicht, wenn man nicht verpresst. Wobei der Techniker Stecker und Kabeldose montiert, also brauch nur kabel verlegen.

macht das selber nur wenn ihr euch sicher seit, vielleicht vorher anleitungen im netz lesen :zwinker:
Als ob ein Techniker oder Elektriker Biegeradien beachten würde, wenn man das Wort Biegeradius erwähnt, gucken die meisten dich nur mit großen Augen an :zwinker: .
Es war von Kabelverlegung die Rede, nicht Von Stecker montieren, das macht doch eh der Techniker (und wenn Drehstecker drauf sind, macht er diese eh wieder ab).
aber es gibt hier im forum fälle wo der techniker sagt, erdungskabel bitte nachrüsten. also inklusive scheint es nicht zu sein.
Erdung (Potentialausgleich) ist immer inklusive, allein schon deshalb, weil sie Voraussetzung für die Inbetriebnahme der Anlage ist.
Die Länge ist egal, die Installationsfirma (nicht unbedingt der Techniker selbst, je nachdem ob die Firma den Techniker an der Vergütung beteiligt :zwinker: ) verlegt dir lieber viel Erdungsdraht als wenig, weil er dann mehr von UM vergütet bekommt.
Bevor die Installationsfirmen sich zwingend notwendige Arbeiten durch den Kunden bezahlen lassen (und somit Gefahr läuft, dass der Kunde aufgrund dessen storniert), wird lieber mit UM ein Mehraufwand vereinbart / abgerechnet.

Lediglich, wenn kein geeigneter PA vorhanden ist hat der Kunde sich selbst um diesen zu kümmern (also Firma beauftragen).'
Viele "Techniker" finden allerdings mit Absicht den PA nicht (Faulheit) und übergeben dann das Schreiben für die Erdung.
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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Charly200 » 28.05.2012, 15:33

Bastler hat geschrieben:Wenn man eh schon Löcher für die schellen bohrt, kann man doch auch gleich Kabelkanal oder Rohr nehmen, dann ist es wenigstens komplett vorschriftsmäßig.
ist mir aber zu teuer und zu aufwändig, diese meterlangen rohre oder was rumzuschleppen und ins auto passen die gleich garnicht.
dann gebs noch die möglichkeit flexible schläuche zu verlegen glaub ich, aber auch zu auffällig und für ein einziges kabel zu viel aufwand.

und bohren geht schnell, hab zwei bohrmaschinen, mit der einen loch bohren dübel rein, mit der anderen schraube festziehen, ist im nu fertig :D
Als ob ein Techniker oder Elektriker Biegeradien beachten würde, wenn man das Wort Biegeradius erwähnt, gucken die meisten dich nur mit großen
das denke ich aber schon dass die meisten von biegeradien wissen.
wie schlimm ist es eigentlich wenn man ein kabel richtig einknickt und es so verlegt?
der abstand der schirmung zum kupferleiter wird dann an dieser stelle ja nicht eingehalten,
aber um die verbindung des kupferleiters oder schirmung zu zerstören muss man schon ganz häufig hin und her knicken, selber getestet mit nem rest.
Zuletzt geändert von Charly200 am 28.05.2012, 18:53, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Bastler » 28.05.2012, 16:12

Na wenn du das denkst...
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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Charly200 » 28.05.2012, 18:57

jedenfalls hab ich es jetzt fertig gedübelt. ist zwar etwas mit kanonen auf spatzen, da die 4mm dübel eigentlich noch viel zu groß sind, gibt aber nichts kleineres. wenn jemand versucht das kabel von der wand zu reißen, biegt er allerhöchstens die plastikschellen auf :D

mir ist noch eingefallen, wenn man doch nageln will kann man ja mit 2mm oder so vorbohren dass der nagel dann leicht reingeht und nur im loch feststeckt :zwinker:

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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von kro4president » 28.10.2012, 16:48

Hallo ,
bin neu hier und habe vor bei UnityMedia 2play oder 3play zu bestellen, habe jedoch vorher noch ein paar kleine Fragen dazu:-)und hoffe dass sie mir jemand beantworten kann.

1. Da wir bisher schon einen digitalen Kabelanschluss von UM haben und dafür auch 17,90€ monatlich aus, weiß ich nicht ob ich den 2play tarif oder den 3play tarif (digitales Fernsehen habe ich ja schon)bestellen soll? Kostet beides 25€
2. Problem wäre, dass die die Tv Kabel nicht an einer Antennendose enden, sondern einfach nur lose aus dem Boden rausragen. Wird das bei der späteren Installation vom Techniker ein Problem?
3. Ist es möglich das Tv Kabel noch vor der Multimediadose im Eg im Keller zu splitten um so einen Fernseher im Keller zu ermöglichen? (Leerrohr vom Keller ins EG ist nicht dick genug, es passt nur ein Kabel durch)
4. Reichen die alten Kabel in unserem Haus aus (1991 gebaut)? DVB-C funktioniert mit den alten Kabeln einwandfrei, heißt das auch, dass das 50mbit Inet mit den Kabeln funktionieren wird? Neu Verlegung bzw. Austausch der Kabel wäre kompliziert, da diese sehr lang sind^^ und durch verschiedene Räume laufen.

Vielleicht kann mir jemand helfen:-)
grüße michael

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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von HariBo » 05.11.2012, 20:01

welcome im Forum.

zu 1) beide Pakete kosten nach der ersten MVLZ 33 €, aber das weisst du ja vermutlich, beim 3play gibt es drei freimonate zusätzlich auf jeden Fall, bei beiden Paketen gilt aber das Wechslerangebot, d.h Freimonate, solange der Vertrag beim alten Provider noch läuft, und das bis zu 12 Monaten.
Falls bei dir nur ein TV im Einsatz ist, musst du das nun selbst entscheiden.

zu 2) Die Kabel sollten auf jeden Fall in einer Dose enden, eine ist in der Installation enthalten, falls du mehr hast, musst du diese bezahlen.

zu 3) das Kabel zu splitten, ist technisch gesehen, kein Problem, macht auch der TK. ggf gegen Bezahlung, manchmal auch gegen einen Kaffee.

zu 4) die Kabel sollten normalerweise ausreichen, der TK misst diese aber durch und entscheidet dann, falls keine Installation stattfinddet, wird der Vertrag kostenfei storniert.

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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von TekNik » 02.01.2013, 21:18

HariBo hat geschrieben:welcome im Forum.

zu 2) Die Kabel sollten auf jeden Fall in einer Dose enden, eine ist in der Installation enthalten, falls du mehr hast, musst du diese bezahlen.

Das ist so nicht ganz richtig. Hat der Kunde z.B. HD und HSi und will sein Modem im Büro und sein HD im Whz haben, wird der Techniker auch 2 Dosen installieren ohne Mehrkosten für den Kunden.

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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Dinniz » 02.01.2013, 21:46

TekNik hat geschrieben:
HariBo hat geschrieben:welcome im Forum.

zu 2) Die Kabel sollten auf jeden Fall in einer Dose enden, eine ist in der Installation enthalten, falls du mehr hast, musst du diese bezahlen.

Das ist so nicht ganz richtig. Hat der Kunde z.B. HD und HSi und will sein Modem im Büro und sein HD im Whz haben, wird der Techniker auch 2 Dosen installieren ohne Mehrkosten für den Kunden.
Du ziehst das Zitat komplett aus dem Kontext .. der Kunde hat gefragt ob es ein Problem ist dass das Kabel offen endet.
Von HD ist in der Anfrage nichts zu lesen.
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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von TekNik » 02.01.2013, 21:50

Habe mich eigentlich nur auf den 2ten Teil bezogen. Da es egal ist ob die blanke Leitung da liegt oder eine Dose drauf ist, und dies schon beantwortet wurde.
Mir ging es hier nur um den Zusatz es kommen Mehrkosten auf den Kunden zu.

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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Dinniz » 02.01.2013, 21:51

Ist doch vollkommen richtig .. da von HD keine Rede war kostet jede zusätzlich gewünschte Dose extra.
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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Bastler » 02.01.2013, 22:30

Genau - außer, es ist zwingend nötig andere Dosen zu tauschen, weil man sonst an der Soll-Dose keinen vernünftigen Pegel hat (keine Abstufung verbaut o.Ä., wobei dir der Techniker trotzdem keinen Baum von 5 Dosen oder mehr kostenlos tauschen wird..., ich spreche hier von1-2 Dosen) oder eine Einstrahlung über die anderen Dosen (über die TV-Buchse) eingefangen wird.

Um den Kunden online zu bringen tun wir recht viel 8und durchaus auch ne Menge kostenlos) :smile: :winken: .
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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von wolli111 » 11.01.2013, 16:58

Hänge hier mal meine Frage an. Mein Vermieter eine Baugesellschaft schickt den am Ort beauftragten Elektriker Laden das jemand schaut das meine Mediadose okay ist, und alles andere , anschließen muss ich selber machen .
Hier höre ich das jemand kommt , super und ich steh mit dem Paket da. Was kann ich machen , oder bekommt das ein Laie hin???
Danke sagt Petra

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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Dinniz » 11.01.2013, 17:45

Im Paket sollte 'ne schöne Anleitung mit Bildchen sein .. solange die Dose und das Signal vorhanden ist, kann man das durchaus allein hinkriegen :winken:
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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Benne1 » 24.02.2013, 00:54

Hallo miteinander,
ich hätte da mal eine Frage an die Techniker unter Euch.
Es geht um die Einrichtung eines 3-Play Anschlusses in einem Mehrfamilienhaus.
Bisher ist die komplette Anlage noch nicht fürs Internet ausgebaut.
Die Anlage besteht aus 6 Häusern (Haus 1, 3, 5, 7, 9, 11), der HÜP ist in Haus 5.
Der neue Anschluß soll im Eg in Haus 9 installiert werden.
In jedem Haus ist ein Kasten vorhanden, von dem Sternförmig zu den Wohnungen verteilt wird.
Von Haus zu Haus (also von 5 --> 3 --> 1 und von 5 --> 7 --> 9 --> 11) liegt Kathrein LCD 61, zu den Wohnungen liegt auch meist Kathrein LCD 61.
Nun meine Frage: Sind die Leitungen Kellerquer ausreichend, oder müssen sie getauscht werden?
Wenn getauscht werden muß, wer ist dafür zuständig, da der Provider für den analogen Kabelanschluß nicht UM sondern die Kabelcom Digital GmbH Essen ist. Gibt es da Probleme wegen der Zuständigkeit?
In welchen Häusern müssen Verstärker installiert werden?
Würde mich über eine Antwort freuen.

Gruß Benne1

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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Bastler » 24.02.2013, 10:13

Das ist natürlich wieder rumgerate erster Güte, wenn man die Anlage nicht kennt, aber ich versuche es mal:
In welchen Häusern müssen Verstärker installiert werden?
Wenn die Anlage sinnvoll aufgebaut ist, müssen maximal die jetzt schon vorhandenen Verstärker ausgetauscht werden. Bei weniger sinnvoll aufgebauten Anlagen (z.B. wenn in jeder Hausnummer ein Verstärker ist) kann es durchaus sein, dass gar nicht alle Verstärker nötig sind, wenn man die Anlage sinnvoll umstrukturiert.

Nehmen wir mal einen sinnvollen Aufbau bisher an:
(also von 5 --> 3 --> 1 und von 5 --> 7 --> 9 --> 11)

In 5 ist der ÜP, dort könnte ein Linienverstärker sein, danach kommt dann ein Hausverstärker für 5,3 und 1, in Haus 7 ist der Hausverstärker für 7, 9 und 11. Nicht auf die Hausnummern versteifen, das kann natürlich niemand aus der Ferne sagen, ob es so ist.
Worauf ich hinaus will:
Wenn es sinnvoll aufgebaut ist, gibt es für beide Häuserblöcke jeweils einen "Hausverstärker" (muss nicht zwingend in den von mir genannten Hausnummern sein, kann auch genau so in z.B. Haus 3 und 9 sein...) und einen Linienverstärker am ÜP, also auf dem Weg zu Haus 9 also maximal 2 Verstärker, die zu tauschen wären (und übrigens zu allen anderen Wohneinheiten auch).
Das ist übrigens fast immer so, und seien es noch so viele Hausverstärker in der Anlage, auf dem Weg zum Kunden ist bei vernünftigem Aufbau nur ein Hausverstärker und ein Linienverstärker, je nach Anlagegröße höchstens noch ein paar weitere Linienverstärker, aber dafür muss es schon eine größere Anlage sein als nur 6 Häuser nebeneinander.

Es kann aber auch genau so gut sein, dass jedes Haus einen Verstärker hat (die Frage ist ja auch, haben die Häuser Sternverkabelungen, Baumverkabelungen, nur eine Dose pro WE oder mehrere usw. ... - je nach Aufbau kann es dann möglich sein, dass dadurch dann doch weitere Verstärker z.B. in jeder Hausnummer nötig sind)).
Nun meine Frage: Sind die Leitungen Kellerquer ausreichend, oder müssen sie getauscht werden?
Auch das ist schwer zu sagen. Man kennt ja den Zustand der ganzen Anlage nicht. Rein von der Kabeltype her müsste nichts ausgetauscht werden, wenn die Anlage drumherum entsprechend aufgebaut ist / wird und die Kabel keine "abartigen" Längen haben.
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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Benne1 » 24.02.2013, 12:35

Hallo Bastler,

schon mal vielen Dank für die Antworten. Mir helfen sie schon sehr weiter, auch wenn es wieder rumgerate erster Güte ist, wenn man die Anlage nicht kennt. :-)

Wir haben die Anlagen damals ca. 1985? für die Wohnungsgesellschaft hier in Essen aufgebaut, von daher weiß ich noch ungefähr, wie die Verkabelung gelegt wurde.
Da ich seit damals aber nichts mehr mit dem Thema zu tun hatte und auch die heutigen Anforderungen mir nicht bekannt sind, kam ich auf diese Frage.
In 5 ist der ÜP, dort könnte ein Linienverstärker sein, danach kommt dann ein Hausverstärker für 5,3 und 1, in Haus 7 ist der Hausverstärker für 7, 9 und 11. Nicht auf die Hausnummern versteifen, das kann natürlich niemand aus der Ferne sagen, ob es so ist.
Worauf ich hinaus will:
Wenn es sinnvoll aufgebaut ist, gibt es für beide Häuserblöcke jeweils einen "Hausverstärker" (muss nicht zwingend in den von mir genannten Hausnummern sein, kann auch genau so in z.B. Haus 3 und 9 sein...) und einen Linienverstärker am ÜP, also auf dem Weg zu Haus 9 also maximal 2 Verstärker, die zu tauschen wären (und übrigens zu allen anderen Wohneinheiten auch).
Die Anlage ist in der Tat so aufgebaut. In Haus 5 sitzt definitiv ein Linienverstärker. In Haus 9, in dem der Anschluß installiert werden soll, sitzt kein Verstärker.
Bei Aufbau der Anlage wurde in jedem Haus ein Kasten gesetzt, von dort gehen die Leitungen Sternförmig zu den Wohnungen. Bei der ursprünglichen Installation hatte jede Wohnung einen Antennenanschluß, mittlerweile wurden bei neurenovierten Wohnungen auch mehrere Antennendosen mittels Abzweig in den Wohnungen gesetzt. In der zu installierenden Wohnung sitzt nur eine Dose, also kein Abzweig oder Verbinder dazwischen.
Der Leitungsweg zwischen den Häusern beträgt von Kasten zu Kasten ca. 20 Meter +- 2-3 Meter.
Also müßten nach dem, was ich bisher gelesen habe und die Leitungslänge nicht zu lang ist, nur die Verstärker getauscht werden?
Ich hatte erst Sorge, das das Kathrein LCD61 nicht ausreichend ist, heute wird ja hier standardmäßig LCD95 gelegt.

Gruß Benne1

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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von ampex » 28.03.2013, 10:38

mal ne frage

ziehe bald um in den wohnhaus wohnen schon 4 andere familien die alle UM schon nutzen

ich hab in der wohnung dann 3 kabel dosen.

wenn der techniker kommt muss er dann nur in meine wohnung oder muss er noch in keller / dachboden um an kabel hauptanschluss was zu machen?

oder liegt bei mir in der wohnung schon signal ???

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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Knifte » 28.03.2013, 11:42

Das hängt davon ab, ob die Hausanlage schonmal rückkanalfähig gemacht wurde.

Wenn ie 3 anderen Parteien auch schon Internet und Telefon nutzen, muss der Techniker nicht zwingend an den HAusanschluss, wenn die das nicht nutzen, dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ja.

Aber evtl. muss auch bei der bestehenden Anlage noch was gemessen bzw. eingepegelt werden, deswegen würde ich auf jeden Fall sicherstellen, dass du Zugang zu der Anlage bekommst.
Viele Grüße

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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Bastler » 29.03.2013, 12:01

Der Techniker muss in jedem Fall an den Hausanschluss, egal, ob schon umgerüstet oder nicht.

Ob das wirklich jeder Techniker / jede Firma so durchzieht ist eine andere Sache, weil ja bei manchen "die Zahlen" stimmen müssen und man sich keine doppelten Anfahrten wegen fehlendem Zugang leisten will.
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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von champus99 » 09.02.2014, 10:27

Vor allem dauert es nicht 1-3 Wochen bis der Techniker sich meldet sondern 3-4 Tage.

5. Techniker baut und konfiguriert das Kabelmodem.
[/quote]

Hallo,
toller Ablauf, aber der Techniker baut kein Modem, sondern montiert den schon vom Hersteller (welch Service) zusammen gebauten Verstaerker.

Das Modem packt der Techniker in der Regel aus einem weißen Karton von Motorola aus und muss dieses nur noch anschließen. Auch konfiguriert der Techniker das Modem nicht, sonder er stellt den Verstaerker ein.

Nachdem er die Verkabelung erfolgreich hinter sich gebracht hat, gibt er die Modemdaten an die technische Disposition, die das dann einpflegen. Neuerdings gibt es auch die Option via Technikermodem die Daten zu uebertragen.

Daraufhin wird das Modem durch das System provisioniert (konfiguriert).

Gruß,
verwirrt.[/quote]

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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Bastler » 10.02.2014, 13:06

Was aber alles schon geschrieben wurde :zwinker: ...
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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von moses19 » 01.04.2014, 10:25

vielen Dank für einige Kenntnisse, die wirklich hilft...

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Re: Jetzt mal ein Ansatz, bezüglich Technischen Fragen

Beitrag von Radiot » 20.12.2014, 23:34

Ich hol das Ding mal wieder hoch, gibt ja immer mehr Leute die den Kram nur zugeschickt bekommen und sich nicht zu helfen wissen...
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