Deutsche Annington kündigt Unitymedia

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brainburner
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von brainburner » 08.10.2012, 18:03

Hallo Oliver,

daß die Deutsche Multimedia GmbH zur Annington gehört war schon klar, aber daß dies so abläuft ist ja unglaublich. Wohnst du in Düsseldorf, oder woher hast du diese Infos?

Mir geht es darum, ich möchte UM wenigstens als Telefon-,/internetanbieter behalten, TV wäre mir wurscht. Würde ich von denen sogar nehmen, weil günstiger.

Re: Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Hast du schon mal in diesem Ratgeber nachgelesen? Das könnte dir sicher sehr helfen!
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Habermann
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Habermann » 08.10.2012, 20:12

Hallo,
die Informationen kann jeder nachprüfen.
1. Die Namen der Personen (Geschäftsführer) stehen auf der Homepage (Deutsche Annington, Deutsche Multimedia Service)
2. Ebefalls auf der Homepage der Deutschen Multimedia Service findet man im Impressum die Handelsregisternummer.
3. Diese Nummer trägt man in die Suchmaske auf der Homepage Handelsregister ein, und kann sich die Veröffentlichungen ansehen.
4. Aus der letzen Veröffentlichung findet man den Provisionsvertrag mit der Telekom AG.
5. Das Unternehmen ist ein Luft-Unternehmen. Wieso? Auf der Homepage findet man keine einzige Telefonnummer, keine Ansprechpartner, keine Faxnummer, keine Einteilung des Unternehmens (Z.B. Verkauf, Personal), keine Jobangebote, einfach nichts.
6. Wiese weiß ich das nicht mal ein Firmenschild vorhanden ist? Ich habe die Straße und PLZ und Ort in Google eingegeben, und nach Unternehmen gesucht, die ihren Firmensitz unter der gleichen Adresse haben. Dort habe ich angerufen und nachgefragt, ob Sie das Unternehem Deutsche
Multimedia Service kennen. Das Unternehmen ist dort nicht bekannt. Man hat mir lediglich mitgeteilt, dass das Unternehmen Deutsche Annington ein Büro unterhält.

Das Unternehmen Deutsche Multimedia Service GmbH besteht nur auf dem Papier. Eine Tätigkeit, wie im Handelsregister aufgeführt, ist nicht erkennbar. Das Unternehmen erhält lediglich Provisionen von der Telekom. Selbst die Geschäftseinlage von 25.000 € weißt darauf hin, dass dieses Unternehmen weder Leitungen anmieten, noch kaufen kann. Dafür müssen weit größere Geldbeträge aufgebracht werden.
Werde daher bei der Regulierungsbehörde einen Verbotsantrag stellen, da das Unternehmen gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen § 1
verstößt.
Ich bitte die User dieses Forums sich überall zu beschweren. Bei der Regulierungsbehörde, bei der Landesregierung, einfach überall.
Ihr seit doch alle fit im Umgang mit dem PC.

Oliver

homer77
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von homer77 » 08.10.2012, 21:34

Also das die Telekom da sehr tief drin steckt, bzw. die Deutsche Annington gut Geld von der Telekom als provision kassiert wundert mich nicht.

Immerhin ist diese Bestellhotline von der Webseite der Deutschen Multimedia Service GmbH eine Hotline Nummer der Deutschen Telekom. Wenn man nach der Nummer googelt, findet man genug Webseiten wo diese auftaucht. Teilweise schon von 2002.

Für mich ist das einfach nur ein Abgezocke der Mieter, wodurch die Telekom auch versucht verlorene Kunden wieder zu bekommen.

brainburner
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von brainburner » 09.10.2012, 13:03

Ich habe jetzt auch mal die BNA angeschrieben, bin gespannt ob das was kommt.

sizibvb
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von sizibvb » 09.10.2012, 21:37

hab da auch mal hingeschrieben. vielleicht nützt es was wenn sich viele beschweren. wie sieht das eigentlich mit wohnungseigentümer aus? muß da nicht die eigentümerversammlung abstimmen?

brainburner
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von brainburner » 10.10.2012, 18:22

Ich habe heute Antwort von der BNA bekommen:

Vorgangsnummer 2012-10-09-0258/216-14



Verbraucherservice der Bundesnetzagentur



Sehr geehrter Herr,

vielen Dank für Ihre E-Mail, in der Sie sich vertragsrechtliche Probleme berichten. Sie bringen die Erwartung zum Ausdruck, dass die Bundesnetzagentur hier unterstützend tätig werden sollte.

Erlauben Sie einige allgemeine Erläuterungen hinsichtlich des Zuständigkeitsbereiches der Bundesnetzagentur.

Die Bundesnetzagentur hat in erster Linie den Auftrag, durch Regulierung im Bereich der Telekommunikation, des Postwesens und der Energiemärkte den Wettbewerb zu fördern und für flächendeckend angemessene und ausreichende Dienstleistungen zu sorgen, einen diskriminierungsfreien Netzzugang zu gewährleisten, sowie eine Frequenzordnung und Regelungen zur Nummerierung festzulegen. Diese Aufgaben der Bundesnetzagentur sind im Telekommunikationsgesetz (TKG), im Postgesetz (PostG) und im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) beschrieben und werden zusätzlich durch Verordnungen und sonstige Ausführungsbestimmungen ergänzend geregelt. Seit dem 1. Januar 2006 überwacht die Bundesnetzagentur auch die Einhaltung der Rechtsvorschriften über den Zugang zur Eisenbahninfrastruktur nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz (AEG).

Weitere Aufgaben der Bundesnetzagentur finden sich in verschiedenen Fachgesetzen, wie z. B. dem Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG), dem Amateurfunkgesetz (AFuG) und dem Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten (EMVG). Die Bundesnetzagentur ist die zuständige Organisation nach dem Signaturgesetz (SigG) und als solche mit dem Aufbau und der Überwachung einer sicheren und zuverlässigen Infrastruktur für elektronische Signaturen betraut.

Der Gesetzgeber hat der Bundesnetzagentur keine allgemeine Fach- und Rechtsaufsicht über Telekommunikationsunternehmen eingeräumt. Insofern steht es ihr generell nicht zu, direkten Zugriff auf Kundenunterlagen bei den Unternehmen zu nehmen, und sie hat auch gegenüber diesen kein Weisungsrecht hinsichtlich des Vorgehens im Einzelfall. Dies gilt auch für das Geschäftsgebaren einschließlich der Werbemaßnahmen zur Kundengewinnung und der Produktvermarktung.

Bei der Schaffung der gesetzlichen Regelungen für die Liberalisierung der Telekommunikationsmärkte ist der Gesetzgeber davon ausgegangen, nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich zu regulieren. Das betrifft insbesondere auch die Bereiche Kundendienst, Qualität und Service von Telekommunikationsdienstleistungen. Als Hauptregulierungsinstrument soll hier der Wettbewerb fungieren. D. h. es wird davon ausgegangen, dass ein Anbieter mit Mängeln bei der Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen zunehmend Marktanteile verliert und somit über diesen Weg gezwungen wird, für die Abstellung solcher Mängel zu sorgen.

Im Telekommunikationsbereich herrscht in der Bundesrepublik Deutschland Wettbewerb. Der Verbraucher kann sich den Anbieter und das Produkt auswählen, das seinen Anforderungen und Bedürfnissen am nächsten kommt. Die Gestaltung der Leistungsangebote unterliegt dabei grundsätzlich dem unternehmerischen Gestaltungsspielraum des Anbieters. Das betrifft insbesondere die Bereiche Produktgestaltung, Qualität und Service. Der Anbieter veröffentlicht seine Leistungsangebote in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), Leistungsbeschreibungen und Preislisten seines Unternehmens.

Verträge mit Telekommunikationsunternehmen unterfallen grundsätzlich denselben rechtlichen Regelungen wie Verträge mit Unternehmen aus anderen Wirtschaftsbereichen (beispielsweise den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB)). Der Abschluss, die Änderung oder die Kündigung von Verträgen beurteilen sich ausschließlich nach zivilrechtlichen Grundsätzen. Dabei obliegt es allein den Zivilgerichten über die Rechtmäßigkeit getroffener vertraglicher Regelungen - auch in Form von Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu entscheiden. Maßgeblich sind die im konkreten Vertrag und den AGB/Leistungsbeschreibungen und Preislisten des Unternehmens getroffenen Vereinbarungen.

Zur Klärung der Rechtmäßigkeit der Vorgehensweise der Unternehmen empfehle ich Ihnen, sich mit dem Anliegen an eine Rechtsberatung der Verbraucherzentralen zu wenden. Die nächstgelegene, für Sie zuständige Verbraucherzentrale finden Sie unter (http://www.verbraucherzentrale.de/).

Daneben besteht die Möglichkeit, dass Sie sich, bei einem vermuteten Verstoß gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb an die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e. V. Frankfurt a. M., Postfach 25 55, 61295 Bad Homburg wenden. Dieser eingetragene Verein bearbeitet Anfragen zum Wettbewerbsrecht und macht dabei auch von seinem Recht zur Abmahnung Gebrauch. Er hat auch eine Online-Beschwerdestelle (http://www.wettbewerbszentrale.de) eingerichtet.

Da im dargestellten Fall keine telekommunikationsrechtlichen Sachverhalte zur Klärung vorliegen, sondern rein zivilrechtliche Aspekte zu bewerten sind, kann die Bundesnetzagentur leider nicht weiter tätig werden.


Mit freundlichen Grüßen


Ihr Verbraucherservice

[email protected]

http://www.bundesnetzagentur.de

10.10.2012

P.S.:

Erlauben Sie abschließend bitte noch den Hinweis auf die Initiative Netzqualität der Bundesnetzagentur:

Die Bundesnetzagentur führt von Juni bis Dezember 2012 eine Studie zur Dienstqualität von Internetzugängen durch. Im Auftrag der Bundesnetzagentur ermittelt die Initiative Netzqualität bis Dezember 2012 im Rahmen einer Studie, wie häufig und wie stark die tatsächlich erreichte Datenübertragungsrate von der versprochenen „bis zu“-Rate abweicht.

Hierfür ist Ihre Mithilfe besonders wichtig! Mit Ihrer Teilnahme an der Messung unterstützen Sie die Bundesnetzagentur dabei, ein stabiles Abbild der tatsächlich verfügbaren Leistungen zu erhalten.

Bitte nutzen Sie deshalb den Breitband-Test und erfahren Sie schnell und einfach, wie leistungsstark Ihr Internetzugang wirklich ist.

Hier geht es direkt zum Breitband-Test: www.initiative-netzqualität.de.

Weitere Informationen zur „Initiative Netzqualität“ finden Sie unter www.initiative-netzqualität.de oder Informationen zur Studie unter www.bundesnetzagentur.de/qualitaetsstudie.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

SchnuffelNRW
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von SchnuffelNRW » 10.10.2012, 19:25

Ich habe heute von dennen nur bekommen das sie zur Beantwortung noch etwas zeit brauchen. Aber der Text klingt vorgefertigt.

gordon
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von gordon » 10.10.2012, 19:30

sie sind nicht zuständig. das müssen sie nicht für jede Anfrage neu formulieren, oder?

mcoliver
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von mcoliver » 12.10.2012, 07:48

Hallo,

einigen Vorrednern ist vielleicht noch nicht klar das es nach der Umstellung die privaten HD-Sender nur über Kabelkiosk gibt (Kosten Für Basis HD ab 5,90€)auch ist das Senderangebot mit dem von Um nicht vergleichbar da weitaus weniger Sender im Angebot sind (auch gegen Aufpreis ab 5,90€). Neueinspeisungen dauern in der Regel auch weitaus länger
(Bsp: Eurosport erst seit kurzem im Portfolio). oder man muss das sehr teure Entertain Angebot nehmen allerdings dann über T-Dose und zu deutlich schlechteren Kosten. ich bin wohl in der glücklichen Lage das ich auf das Angebot bei 1und1 zurückgreifen kann da bei mir wohl die volle Bandbreite zu Verfügung steht.

Habermann
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Habermann » 12.10.2012, 08:23

Hallo,
die Beschwerden an die Regulierungsbehörde werden selbstverständlich bearbeitet, und NICHT, wie hier dargestellt, abgewiesen.
Das ist eindeudig falsch.
Die Deutsche Annington darf kein SCHEIN-Unternehmen gründen (Deutsche Multimedia Service GmbH), um seinem Mietern anschließend Produkte der Telekom als Zwang in Rechnung zu stellen (Berechnung über Betriebskosten).

Schreibt also möglichst viele Bewerdebriefe an jede Institution (Regulierungsbehörde für Telekommunikation, Medien und Parteien).
Macht Druck! Sagt es weiter! Schreibt!!

Wenn die Deutsche Annington damit durchkommt, müssen Mieter die Produkte der Telekom nehmen. Ein Anbieterwechsel ist dann NICHT mehr möglich,
weil der Kabelanschluss Bestandteil des Mietvertrages geworden ist. Ein Wechsel ist dann nur möglich, wenn der Mietvertrag gekündigt wird.
Dann muß man keine Preise und Leistung anderer Anbieter studieren, sondern seine Tageszeitung nach Mietwohnungen durchsuchen.

Eine Diskussion über Preise anderer Anbieter ist an dieser Stelle überflüssig.

Oliver

oxygen
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von oxygen » 12.10.2012, 10:46

Habermann hat geschrieben: Wenn die Deutsche Annington damit durchkommt, müssen Mieter die Produkte der Telekom nehmen. Ein Anbieterwechsel ist dann NICHT mehr möglich,
weil der Kabelanschluss Bestandteil des Mietvertrages geworden ist. Ein Wechsel ist dann nur möglich, wenn der Mietvertrag gekündigt wird.

Oliver
Lieber Oliver jetzt erkläre uns doch bitte wo der Unterschied zur aktuellen Situation ist und warum die Regulierungsbehörde aktiv werden sollte:

Analoger Kabelanschluss im Mietvertrag enthalten (je nach Objekt) und wird durch Unitymedia geliefert.
Weder Kündigung noch Anbieterwechsel möglich!


bald
Analoger Kabelanschluss im Mietvertrag enthalten und wird durch Deutsche Multimedia Service GmbH (aka T-Com + DA) geliefert.
Weder Kündigung noch Anbieterwechsel möglich!




Im übrigen gab des den gleichen Vorgang letzten zwei Jahr in Köln auch schon durch NetCologne + Örtliche Wohnungsbaugesellschaft.

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pukki01
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von pukki01 » 12.10.2012, 11:24

oxygen hat geschrieben:
Habermann hat geschrieben: Wenn die Deutsche Annington damit durchkommt, müssen Mieter die Produkte der Telekom nehmen. Ein Anbieterwechsel ist dann NICHT mehr möglich,
weil der Kabelanschluss Bestandteil des Mietvertrages geworden ist. Ein Wechsel ist dann nur möglich, wenn der Mietvertrag gekündigt wird.

Oliver
Lieber Oliver jetzt erkläre uns doch bitte wo der Unterschied zur aktuellen Situation ist und warum die Regulierungsbehörde aktiv werden sollte:

Analoger Kabelanschluss im Mietvertrag enthalten (je nach Objekt) und wird durch Unitymedia geliefert.
Weder Kündigung noch Anbieterwechsel möglich!

bald
Analoger Kabelanschluss im Mietvertrag enthalten und wird durch Deutsche Multimedia Service GmbH (aka T-Com + DA) geliefert.
Weder Kündigung noch Anbieterwechsel möglich!
Das ist ja sowas von falsch, was Sie hier von sich geben.

Natürlich kann ich jederzeit meinem jetzigen Anbieter (UM) kündigen.
Was machen denn die Mieter, die bisher per DVB-T oder per SAT ihren TV Konsum decken. Zahlen die auch zwangsweise an UM?

In der neuen Konstellation bezahle jedoch selbst dann, wenn ich mir das TV Programm meiner Waschmaschine anschaue!!

Sie sind mir schon einmal mit solcherart Komentaren aufgefallen. Arbeiten Sie bei der Telekom oder bei der Annington?

Habermann
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Habermann » 12.10.2012, 11:43

Hallo,
Der Unterschied ist folgender:
1. Der Mietvertrag beinhaltet einen analogen Kabelanschluss. Also der Mieter bezahlt seinen Kabelanschluss durch die Betriebskosten (Betriebskostenabrechnung). In diesem Fall kann der Mieter diesen Anbieter nicht wechseln, und auch nicht den Kabelanschluss kündigen, da der Kabelanschluss Teil des Mietvertrages ist. Wenn der Vermieter den Kabelanbieter wechselt, so kann er dies jederzeit vornehmen.
Wenn die Gebühren hierfür unangemessen ansteigen, kann der Mieter gegen die Erhöhung der Kabelgebühren rechtlich vorgehen.
2. Im Mietvertrag wird kein Kabelanschluss aufgeführt, und es erfolgt auch keine Berechnung über die Betriebskosten.
In diesem Fall muss die Deutsche Annington dem Mieter eine Mietänderungskündigung zuschicken, und gerichtlich einklagen.
Dies ist jedoch aussichtslos, da der Mietvertrag gilt, in dem kein Kabelanschluss aufgeführt ist.
Zur Erklärung folgendes Beispiel. Der Mieter hat eine Wohnung ohne PKW-Stellplatz angemietet. Nach ein paar Jahren baut der Vermieter Garagen und
rechnet diese Garagenmiete über die Betriebskosen ab. Jetzt kann der Mieter den Vermieter verklagen. Begründung: Der Mietvertrag wurde ohne eine Garagenbenutzung abgeschlossen. Der Mieter gewinnt den Prozeß.
ACHTUNG: In diesem Fall muss der Mieter das Angebot des Vermieters ablehnen.

Es geht im allgemeinen um den zweiten Fall. Wir haben einen Mietvertrag ohne Kabelanschluss abgeschlossen. Daher haben wir einen Vertrag mit Unitymedia abgeschlossen, und beziehen dort Telefon und Internet.
Die Deutsche Annington hat den Kabelvertrag mit der Unitymedia gekündigt und möchte, dass die Mieter nun Produkte der Telekom nehmen, die über die Betriebskosten abgerechnet werden (siehe Fall 1).

Warum sollte die Regulierungsbehörde für Telekommunikation einschreiten?
1. Das Unternehmen Deutsche Multimedia Service GmbH ist ein LUFT-Unternehmen. Es besteht nur auf dem Papier.
Dieses Unternehmen schöpft nur die Provisionen der Telekom ab. Dieses Verhalten ist wettbewerbswidrig.
2. Die Mieter, die keinen Kabelanschluss im Mietvertrag haben, werden durch die Deutsche Annungton getäuscht.
Dieses Verhalten ist ebenfalls rechtswidrig und verstößt gegen den freien Wettbewerb.

Oliver

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Habermann » 12.10.2012, 11:59

Hallo,

hier wurde folgendes geschrieben:

Zitat:
Natürlich kann ich jederzeit meinem jetzigen Anbieter (UM) kündigen.
Was machen denn die Mieter, die bisher per DVB-T oder per SAT ihren TV Konsum decken. Zahlen die auch zwangsweise an UM?

Erklärung (siehe Fall 1)
Dieser Mieter hat einen Mietvertrag, ohne einen Kabelanschluss, abgeschlossen.
Er hat z.B. bei Gelsennet einen Telefon/Internet-Vertrag abgeschlossen. Fernsehen deckt der Mieter über DVB-T oder DVB-S ab, oder beides gleichzeitig.
So war es vorher. Die Deutsche Annington verbietet nun den DVB-S-Empfang vollständig und verlangt vom Mieter, dass er einen Kabelanschluss bei der Deutschen Multimedia Service GmbH (Produkte der Telekom) abschließt. Diese werden über die Betriebskosten bezahlt, und der neue Kabelvertrag kann zu keinem Zeitpunkt gekündigt werden, es sei denn, es wird der Mietvertrag gekündigt.
Der Mieter kann selbstverständlich DVB-T einsetzten, muss aber monatlich für den neuen Kabelanschluss bezahlen.
Die UM wrd den Vertrag mit dem Mieter kündigen, und die Deutsche Annington trennt den Kabelanschluss im Keller.

Oliver



Wann kann der UM-Anschluss gekündigt werden?
Im Fall 1 hat die Deutsche Annington den Kabelvertrag mit der UM gekündigt

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Habermann » 12.10.2012, 12:06

Hallo,

diese Erklärung

Zitat: Wann kann der UM-Anschluss gekündigt werden?
Im Fall 1 hat die Deutsche Annington den Kabelvertrag mit der UM gekündigt

habe ich nicht geschrieben.
Die Erklärung ist jedoch richtig.

Oliver

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von oxygen » 12.10.2012, 12:08

pukki01 hat geschrieben: Natürlich kann ich jederzeit meinem jetzigen Anbieter (UM) kündigen.
Was machen denn die Mieter, die bisher per DVB-T oder per SAT ihren TV Konsum decken. Zahlen die auch zwangsweise an UM?

In der neuen Konstellation bezahle jedoch selbst dann, wenn ich mir das TV Programm meiner Waschmaschine anschaue!!

Sie sind mir schon einmal mit solcherart Komentaren aufgefallen. Arbeiten Sie bei der Telekom oder bei der Annington?
Das hängt vom Objekt ab. Meine Freundin wohnt in einem DA Objekt wo der Kabelanschluss Teil der Nebenkosten ist. Für sie ändert sich in erster Linie der Preis und der ist geringer. Das ist die Regel und nicht die Ausnahme.
Mein Beruf steht übrigens in meinem Profil.

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Habermann » 12.10.2012, 13:16

Hallo,

das ist der Fall 1.
Der Mieter hat einen Mietvertrag mit Kabelanschluss. Die Abrechnung erfolgt über die Betriebskosten.
Der Mieter kann den Kabelanschluss nicht kündigen.
Jetzt hat der Vermieter, die Deutsche Annington den Kabelvertrag mit der UM gekündigt, und der Mieter erhält nun ein Telekom-Produkt.
Der User führt an, das die Telekom-Produkte günstiger seien.
Das stimmt lieber User, aber nur für drei Jahre. Dann endet die Preisbindung für den Kabelanschluss, und der Preis wird erhöht.
Wie hoch der Preis ansteigt, ist aus dem Schreiben der Deutschen Annington nicht erkennbar.
Lieber User, ich kann jederzeit meinen Anbieter wechseln, Du nicht.
Mit der UM bin ich total zufrieden, mit der Telekom gab es nur Ärger. Die UM bietet mir auch einen sehr schnellen Internetzugang.
Der Internetanschluss der Telekom ist dagegen viel zu langsam.
Der Service der UM ist auch viel besser, als bei der Telekom.
Nimm Du den Telekomanschluss, ich behalte meinen UM-Anschluss, solange es geht, und werde weiterhin gegen die Deutsche Annington vorgehen.

PS: Wenn ich Deinen Kommentar lese, nehme ich an, Du arbeitest bei der DA oder bei der Telekom !!!

Oliver

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von oxygen » 12.10.2012, 13:43

Habermann hat geschrieben: PS: Wenn ich Deinen Kommentar lese, nehme ich an, Du arbeitest bei der DA oder bei der Telekom !!!
Wenn ich deine Beiträge lese, könnte ich annehmen du arbeitest bei Unitymedia. Tue ich aber nicht, den ich lasse mich nicht auf so ein Niveau herab.

Alles was ich geschriebe habe sind belegbare Fakten und die lassen nur einen Schluss zu: Eine Beschwerde bei der Regulierungsbehörde oder sonst wo hat keinerlei Aussicht auf Erfolg.

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Taxi Driver » 12.10.2012, 14:40

Ach die privaten Sender gibts für die 10 Euro nicht in HD ? Dachte die wären inklu ?

Mal meine Rechnung wenn man nur ansatzweise Vergleichbar zu vorher dastehen möchte: Ich vergleiche 3Play 50

Unitymedia 35 € regulär + 11 Kabelanschluss im Rahmenvertrag (bisher 11 € über die Betriebskosten ? So ist es jedenfalls bei meiner Genossenschaft. Annington Preise kenne ich nicht)

= 46 € für 50mbit + Flat + TV inkl. Private in HD

Annington Angebot ab 02/2013

Congstar 32 inkl. Teleflat zu 30 € + 10 Euro Kabel + KabelKiosk BasisHD 5,90 € = 45,90 € für eine technisch vergleichbare Leistung.

Also im Monat kostet es ungefähr dasselbe für alle 50+ Nutzer. Allerdings leider mit weniger mbit und weniger upload. Es ist [zensiert], aber zum Glück bietet die Annington weiterhin einen Zugang zum Internet via Kabel. Einige Regionen die ich kenne sind nur mit schmalen 2-3mbit über ADSL versorgt. Das wäre ein bedeutend tieferer Fall.

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von jonathan » 12.10.2012, 17:39

Hallo,

ich habe heute mal Testweise bei KabelKiosk einen Verfügbarkeitscheck durchgeführt.
Es kam folgende Meldung:
Leider können wir anhand Ihrer Adresseingabe vorerst kein positives Ergebnis ermitteln.
Auch nach einen Kabelnetzpartner "Deutsche Multimedia Gesellschaft GmbH°sucht man bei KabelKiosk vergeblich.

Habermann
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Habermann » 12.10.2012, 17:51

Hallo,
die Produkte werden nicht von der Deutschen Multimedia Service GmbH geliefert, sondern kommen ausschließliech von der Telekom, oder von der Telekom-Tocher congstar.

gordon
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von gordon » 12.10.2012, 18:03

Habermann hat geschrieben:
Es geht im allgemeinen um den zweiten Fall. Wir haben einen Mietvertrag ohne Kabelanschluss abgeschlossen. Daher haben wir einen Vertrag mit Unitymedia abgeschlossen, und beziehen dort Telefon und Internet.
Die Deutsche Annington hat den Kabelvertrag mit der Unitymedia gekündigt und möchte, dass die Mieter nun Produkte der Telekom nehmen, die über die Betriebskosten abgerechnet werden (siehe Fall 1).
man kann natürlich darüber diskutieren, ob es schlau von der DA ist, einen Versorgungsvertrag für Kabelfernsehen mit der DTAG zu machen und dann noch an den neuen Anschlüssen mitzuverdienen. ABER die Telekomprodukte, die über die NK abgerechnet werden, sind nur die Fernsehprodukte, und da vermutlich auch nur das Basisangebot.
Telefon und Internet schließt der Kunde selbst ab, und da kann er zu jedem DSL-Anbieter gehen. In manchen Gegenden vielleicht sogar noch zu einem City-Carrier mit eigenem Netz.
Bis auf die (ärgerliche) Einschränkung, dass UM wohk nicht als Provider gewählt werden kann, kann der Mieter den Vertrag auch bei anderen Anbietern abschließen. So lange dafür eben die TV-Hausverkabelung nicht genutzt werden muss.

Deine Argumente, warum die Bundesnetzagentur einschreiten soll, finde ich auch nicht nachvollziehbar. (auch wenn ich diese ganze Geschichte mit der Tochterfirma durchaus nicht glücklich finde)

brainburner
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von brainburner » 12.10.2012, 18:21

Ich habe einige Infos von einem Telekom-Techniker. Würde man die Glasfaser direkt bis in den Keller verlegen, wäre es ohne Probleme möglich z. B. das TV-Angebot von der Deutschen Multimedia Service GmbH zu nutzen und UM weiterhin als Internet/Telefon-Provider, aber da das letzte Stück zum Keller mit Koax-Kabel ausgestattet wird, ist es nicht möglich.

Das machen die, damit man keinen anderen Anbieter über das Kabel mehr bekommt. Das sagt doch schon alles.

Habermann
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Habermann » 12.10.2012, 18:41

Hallo,
die Deutsche Annington unterhält im Ruhrgbiet vorwiegend ältere Mietobjekte.
Die meisten Mieter haben einen Mietvertrag ohne Kabelanschluss abgeschlossen, und werden jetzt von der DA gezwungen, einen Kabelanschluss der Deutschen Multimedia Service GmbH zu nehmen. Diesen Kabelanschluss müssen die Mieter unbegrenzt behalten, und können nicht kündigen.
Eine Rechtsgrundlage hat die DA dafür nicht.
Das ist das Verhalten einer Mafia, mit einem seriösen Verhalten hat das nichts mehr zu tun.

Mal ein anderes Beispiel:
Du wohnst in Dortmund, hast einen Mietvertrag, ohne Stellplatz, abgeschlossen, und nach fünf Jahren baut dein Vermieter Garagen.
Dein Vermieter wingt dich nun eine Garage für 90,00 € anzumieten, obwohl dein PKW sehr gut am Strassenrand steht.
Das wäre doch hervorragend für Dich! Eine Garage für 90,00 €.

Möchtest Du nicht lieber die Wahlfreiheit haben?
Was machst Du, wenn Du überhaupt kein PKW besitzt, und trotzdem die Garage anmieten mußt.

Ich möchte gerne bei der UM bleiben.
Ich möchte auch nicht an ein Geister-Unternehmen zahlen, das keine Mitarbeiter hat, keinen Telefonschluss, oder Firmenschild oder dergleichen.
Die DA möchte mehr als 71.000 Mieter einen Kabelanschluss andrehen, und kassiert für das Nichtstun, über die Geisterfirma Deutsche Multimedia Service GmbH 7.100.000 € Provison von der Telekom (71000 Mieter/Anschlüsse mal 100 € Provision pro Anschluss/Neuvertrag).
Noch offene Fragen???

PS:
Ich arbeite für keinen der beteiligten Unternehmen (UM, DA, Telekom oder Congstar).

Oliver

Anne
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Anne » 12.10.2012, 19:23

Leider ist es so das viel geredet aber nichts erreicht wird. Die Annington
wird sich rechtlich wohl im Voraus abgesichert haben. Da bleibt einem nur die Lücken auszunutzen. Z.B.
Bei Ausländer oder Familien, wo ein Ausländer wohnt, wird sich die Annington wohl schwer tun eine Sat Schüssel zu verbieten.
Auch eine Sat Schüssel auf der Terrasse oder Balkon kann nicht verboten werden, wenn sie nicht mit der Mauer oder Balkongeländer verbunden und auch nicht optisch sehr auffallend aufgestellt wird. Es gibt rechteckige Schüsseln, die nicht so auffällig sind und auch Ständer zum Aufstellen.

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