Deutsche Annington kündigt Unitymedia

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derMace
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von derMace » 05.10.2012, 15:48

Hallo, ich bin zum glück nur noch indirekt durch die annington betroffen, als ich jedoch von nem kollegen gehört hatte, was da zur zeit abgeht kam mir echt die Galle hoch. IN WAS FÜR EINER WELT LEBEN WIR DENN EIGENTLICH?!? Es kann ja wohl nicht angehen, dass mir ein vermieter den Telefon/internetanbieter vorschreibt???!! Es ist wirklich schön, dass die Annington und die Telekom sich so richtig dicke die Schmiergelder in die Taschen schieben, dass es nur so kracht, für mich wäre es jedoch ein sofortiger Grund umzuziehen. Was kommt denn dann als nächstes, vielleicht ein exklusiver Vertrag mit Schiesser und dann müssen alle Annington Opfer Feinripp Schlüppis mit Eingriff tragen?!
Also ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass solche Geschäftsmethoden in Deutschland wirklich durchgesetzt werden können. :wand: :motz: :wand: :motz:

Loomen83
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Loomen83 » 05.10.2012, 16:39

Die wahlfreiheit was deinen Internet und Telefonanbieter ist überhaupt gar nicht eingeschränkt. Lediglich Produkte von Unitymedia kannst du nicht mehr beziehen. Nur weil ich einen Anbieter (aufgrund von technischen Auswirkungen) nicht mehr wählen kann, hat das definitv nichts mit eingeschrännkter Wahlfreiheit zu tun!!

Loomen83
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Loomen83 » 05.10.2012, 16:42

Habermann hat geschrieben:Hallo,

Die Deutsche Annington möchte die Kabelgebühren über die Betriebskosten abrechnen.
Dies ist rechtlich nur möglich, wenn im Mietvertrag ein Kabelanschluss aufgeführt wird.
Hier in unserer Siedlung in Gladbeck wurden Mietverträge ohne Kabelanschluss abgeschlossen.
Eine Gebühr wurde daher nicht erhoben (Position in der Mietzahlung) und keine Position in den Betriebskosten.
Wenn die Deutsche Annington einen Kabelanschluss (Telefon und Internet) in die Betriebskosten aufnehmen möchte, so muss eine
sogenannte Mietänderungskündigung durchgeführt werden. Der Mieter hat die Mietwohnung ohne Kabelanschluss angemietet, und Änderungen in der Mietsache bedürfen einer Änderungskündigung. Der Mieter hat das Recht, diese abzulehnen. Nach dem Grundsatz: Vertrag ist Vertrag.
Betroffne Mieter sollten sich an die Reguierungsbehörde wenden und Beschwerde gegen die neue Telefongesellschaft einlegen.
Auch sollte der Telefonanbieter der Mieter, z.B. Gelsennet, Unitymedia, usw. informiert werden.

Betroffene Mieter müssen der Deutschen Annington auf jeden Fall per Einschreiben mitteilen, dass Sie das Angebot eines Kabelanschlusses durch die Deutsche Annington ablehnen, und keine Erhöhung der Betriebskosten (Kabelgebühren) akzeptieren.

Wenn die Deutsche Annington den Kabelanschluss durchsetzen will, muss jeder Mieter einzeln verklagt werden.
Diese Klage ist völlig aussichtslos, da der abgeschlossene Mietvertrag rechtsgültig ist.
Oliver

Hallo Oliver,

im Rahmen der Mehrbealstungsklausel ist es dem Vermieter generell sehr wohl möglich einseitig dem Mieter eine Betriebskostenart wie Kabelfernsehen in Umlage zu bringen. Sollte der Mietvertrag eine solche Klausel nicht enthalten muss der Mieter einer Änderung zustimmen.

brainburner
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von brainburner » 05.10.2012, 18:12

Als Mieter mit älteren Mietverträgen muß man für den neuen Anschluß nicht zahlen, falls man ihn nicht nutzen möchte. Es hat jemand bei der Annington Widerspruch eingelegt, der schon 25 Jahre in dieser Wohnung wohnt und DVB-T nutzt. Die Annington hat dem stattgegeben.

Wichtig ist Widerspruch einlegen!!!

Allerdings hat man dann nicht mehr viel Auswahl, Satschüsseln sind ab den 01.02.2013 ja nicht mehr erlaubt, ausser man kann die sehr gut verstecken :D

UM Internet und Telefon sind dann allerdings trotzdem weg, das ist ja das Ärgerliche an der ganzen Sache.

SchnuffelNRW
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von SchnuffelNRW » 05.10.2012, 21:22

Wer das Glück hat und ein Fenster richtung Süden hat sollte mal wenn genug Platz ist den Sat Empfang hinterm Fenster testen mit glück geht es,ich habe es heut versucht und trotz schlechtem Wetter mit gutem Erfolg xD.

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von brainburner » 06.10.2012, 12:49

Ich habe heute Post mit einer Zustimmungserkärung von der Annington bekommen. Ich muß das TV-Angebot nicht nehmen.
Mal sehen wie ich das zu meinem Vorteil nutzen kann.

Ich will ja nur Internet und Telefon von UM behalten. Kabel-TV würde ich ja von denen nehmen.

Technisch wäre es ja möglich deren TV-Angebot zu nutzen und Internet und Telefon weiter von UM.

Süppelkopp
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Süppelkopp » 06.10.2012, 14:00

derMace hat geschrieben:Also ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass solche Geschäftsmethoden in Deutschland wirklich durchgesetzt werden können. :wand: :motz: :wand: :motz:
keine Ahnung wo Du vorher gelebt hast, aber: willkommen in der realen Welt.

gordon
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von gordon » 06.10.2012, 17:01

brainburner hat geschrieben:Technisch wäre es ja möglich deren TV-Angebot zu nutzen und Internet und Telefon weiter von UM.
leider nicht wirklich

BrechtenZentrum
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von BrechtenZentrum » 07.10.2012, 10:18

homer77 hat geschrieben:Hallo

Ich wollte das Congstar Angebot nehmen und bin im Moment nur noch genervt. Hatte es bestellt inkl. 2. Rufnummer damit ich zumindest 2 meiner 3 Rufnummern behalten kann.

Dies ist bei Congstar wohl nicht möglich, denn kurz nach zurücksenden des Portierungsformulars wurde der Auftrag storniert. Auf Nachfrage hieß es dann dass Congstar die Rufnummern nicht von einem Kabel Anbieter, also Unitymedia, portieren kann. Und Neubestellen inkl. 2 neuer Nummern ist über diese Deutsche Multimedia Service nicht möglich.

Und Telekom will ich wegen den Bereitstellungsgebühren nicht. Das kann doch nur ein schlechter Scherz sein oder hat noch jemand hier das Congstar Angebot genommen und die selben Probleme? Die Deutsche Multimedia Service behauptet ja weiterhin dass die Rufnummern portiert werden könnten.

Hallo, das gleiche ist mir auch passiert! Hatte Online um Rückruf gebeten - nix passiert, dann habe ich angerufen und das Angebot bestellt. Nach 14 Tagen kam eine eMail mit dem Vermerk, dass mein Auftrag storniert wurde :zerstör: , weil die Rufnummer nicht portiert werden kann. Wenn ich aber denoch bestelle ohne Rufnummernmitnahme erhalte ich 50€ Gutschrift auf Kundenkonto :kratz: .

Nach dem ich letzte Woche mal bei Unitymedia angerufen hatte, sagte mir eine nette Dame :super: , das die DA den Vertrag sogar erst ab März 2013 gekündigt hat, UM momentan rechtliche Schritte eingeleitet hat oder versucht sich dennoch mit DA zu einigen, wie auch immer das ausgeht. :confused:

Habe habe jetzt kein Congstar mehr bestellt - bis UM mir schreibt und die bestehenden Verträge mit MIR kündigt. :winken:

Den Verlust des TV Programm von UM könnte ich verkraften, da Sky fast die gleichen Sender anbietet :brüll: ...also sende ich die Klamotten von UM nach Ablauf des Vertrages zurück und nehme einen SKY+ HD Festplatten-Receiver ab Frühjahr 2013.

Aber das Internet für 30 EUR für 50 MBit werde ich vermissen! Werden dann ganz vom Festnetz weggehen, in Zeiten von Handys und Flatrates braucht man das eigentlich nicht mehr... :kafffee:

Bei 1&1 nehme ich dann eine Notebookflatrate bis 14 Mbit, teilweise sogar ohne MindestVertragsLaufZeit! :super:
3play PREMIUM 100 inkl. HD Recorder für
zeitversetztes Fernsehen, HD Option, DigitalTV Allstars, FRITZ!Box 6360 Cable, PHILIPS 32" HD LED-TV
SKY WELT + SKY FILM + SKY HD

Habermann
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Habermann » 07.10.2012, 18:04

Hallo,

Ihre Aussage ist eindeutig falsch.
Der Kabelanschluss (Gebühren) können nicht einfach durch eine Mehrbelastungsklausel in die Betriebskosten aufgenommen werden.
Nur Betriebskosten, die im § 2 BetrKV aufgeführt werden, können dem Mieter auferlegt, erhöht werden.
Ein Kabelanschluss, bzw. Kabelgebühren sind daort nicht aufgelistet (§ 2 BetrKV, Punkt 15: Kosten für Gemeinschaftsantenne)

(OLG Frankfurt am Main, Urteil v. 10.02.99, 17 U 210/97).

WICHTIG und RICHTIG:
Wenn im Mietvertrag kein Kabelanschluss aufgeführt wurde, kann die Deutsche Annington dem Mieter keinen Kabelanschluss vorschreiben.
Der Vermieter muss eine Mietänderungskündigung einreichen. Diese Klage wird der Mieter gewinnen, weil er sich auf den Mietvertrag berufen kann.
Der Mieter kann das Angebot des Vermieters ablehnen, oder wenn er möchte, annehmen.
Weiterhin ist eine Mietänderungskündigung aussichtslos, weil die Betriebskosten, die der Vermieter auf den Mieter abwälzen kann, fortlaufend entstehen und anfallen müssen.
Die Betriebskosten für einen Kabelanschluss sind jedoch in der VErgangenheit überhaupt nicht angefallen, und sind somit auch nicht
umlagefähig.

Jeder Mieter, der seinen Kabelanschluss behalten möchte, sollte folgendes tun:
1. Eine Beschwerde bei der REgulierungsbehörde für Telekommunikation einreichen.
2. Bei der Deutschen Annington schriftlich mitteilen, dass ein Wechsel des Kabelanbieters nicht erwünscht ist.
3. Sollte die Deutsche Annington keinen Rückzieher machen, einen REchtsanwalt aufsuchen und eine FESTSTELLUNGSKLAGE einreichen.

Mit dieser Feststellungsklage wird festgestellt, dass der abgeschlossene Mietvertrag seine Gültigkeit hat.
Es wird festgestellt, das im Mietvertrag kein Kabelanschluss aufgeführt wird, und daher keine Kosten für einen Kabelanschluss in Form von Betriebskosten erhoben werden dürfen.

Fragen / Urteile können angefordert werden: oliver.habermann@gmx.de

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Süppelkopp » 07.10.2012, 18:24

Habermann hat geschrieben: Jeder Mieter, der seinen Kabelanschluss behalten möchte, sollte folgendes tun:
3. Sollte die Deutsche Annington keinen Rückzieher machen, einen REchtsanwalt aufsuchen und eine FESTSTELLUNGSKLAGE einreichen.
Mit dieser Feststellungsklage wird festgestellt, dass der abgeschlossene Mietvertrag seine Gültigkeit hat.
Es wird festgestellt, das im Mietvertrag kein Kabelanschluss aufgeführt wird, und daher keine Kosten für einen Kabelanschluss in Form von Betriebskosten erhoben werden dürfen.
m.E. nutzt die Klage damit nur demjenigen, der nicht zum neuen Kabelanbieter möchte. Nicht aber demjenigen, der unbedingt seinen Kabelanschluss bei UM behalten möchte?
.

jonathan
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von jonathan » 07.10.2012, 21:40

Hallo,

mir flatterte in der letzten Woche ein Brief von den Anningtönern ins Haus.
Hier ein Auszug daraus:

Günstiger Preis für Sie — mit Garantie!
Unitymedia erhebt für einen Kabelanschluss derzeit Gebühren von 17,90 € pro Monat. Wir können Ihnen diese Leistung für 9,99 € monatlich anbieten - mit einer Preisgarantie für die nächsten drei Jahre! :wand:

Abrechnung über die Betriebskosten
Erhalten Sie vollkommene Kostenkontrolle durch Service aus einer Hand: Da diese Leis¬tung bislang nicht Gegenstand Ihres bestehenden Vertrages mit uns ist, benötigen wir Ihre Zustimmung, dass Sie dieses Angebot in Anspruch nehmen möchten. Die entstehenden Kosten belaufen sich auf 9,99 € monatlich und werden im Falle Ihrer Zustimmung ab dem 01.02.2013 über die Betriebskostenvorauszahlung abgerechnet.

Zukünftiger Umgang mit Satellitenanlagen:
Sollten Sie Ihren Radio- und Fernsehempfang bislang über eine im Außenbereich selbstinstallierte Satellitenempfangsanlage sicherstellen, möchten wir Sie bitten, unserer dringenden Aufforderung zu folgen, diese zu entfernen. Der Parabolspiegel stellt einen Eingriff in die Bausubstanz dar, den der Vermieter nach herrschender Rechtsprechung nur dann dulden muss, wenn der Mieter keine Möglichkeit zu einem ausweichenden Fernseh- und Rundfunkempfang hat. Durch das Angebot, das wir Ihnen heute unterbreiten, steht Ihnen jedoch der Alternativempfang über den Kabelanschluss zur Verfügung.

Beigefügt war die Zustimmungserklärung:

Zustimmungserklärung
Mit der Einführung der Betriebskostenart „Gebühr für Kabelfernsehen" bin ich / sind wir

einverstanden. Die anteiligen Kosten werden zukünftig im Rahmen der jährlichen Betriebskostenabrechnung umgelegt und von mir/uns getragen. Mir / uns ist bewusst, dass sich die angegebenen Kosten nach Ablauf der Preisgarantie ändern können, da diese Leistungen Preisschwankungen unterliegen.

nicht einverstanden. Sollten Sie der Einführung nicht zustimmen, teilen Sie uns im unten stehenden Feld bitte Ihre Ablehnungsgründe mit. Ihre Ablehnung führt dazu, dass Ihre Wohnung mit einem Sperrfilter versehen wird und somit Kabelfernsehen nicht möglich ist. Bitte beachten Sie: Den Empfang über eine mietereigene Sat-Anlage gestatten wir nicht!

Mit diesem Schreiben wird meines Erachten weiterer Druck auf die Mieter ausgeübt.

Was sagen die Juristen unter uns dazu?

Grüße aus Gelsenkirchen

Habermann
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Habermann » 08.10.2012, 04:45

Hallo,
wer seinen Anschluss bei der UN behalten möchte, sollte eine Beschwerde bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation einlegen
(http://www.bundesnetzagentur.de).
Das Telekommunikationsgesetz wurde geschaffen, um den freien Markt zu schaffen, und zu stärken.
Ein Monopol, das durch die DA geschaffen wird, soll unbedingt verhindert werden.
Also macht folgendes:
1. Einen Widerspruch bei der DA einlegen, und auf den geltenden Mietvertrag verweisen.
2. Eine Beschwerde bei der Regulierungsbehörde einlegen. (Sämtliche Schreiben der DA beifügen).
3. SChreibt eine Mail an die Landesregierung NRW und schreibt euren Politiker in der Stadt an.

Ich gölaube nicht, das die DA ihr Vorhaben durchsetzen kann.

Oliver

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Habermann » 08.10.2012, 05:08

Hallo.
habe auch einen solchen Brief erhalten.

Zitat:
Abrechnung über die Betriebskosten

Da diese Leistung bislang nicht Gegenstand Ihres bestehenden Vertrages mit uns ist, benötigen wir Ihre Zustimmung, dass Sie dieses Angebot in Anspruch nehmen möchten.
Kommentar: Der Mieter muss dieses Angebot nicht annehmen. Er kann sich auf den Mietvertrag berufen, und das Angebot verweigern.

Die entstehenden Kosten belaufen sich auf 9,99 € monatlich und werden im Falle Ihrer Zustimmung ab dem 01.02.2013 über die Betriebskostenvorauszahlung abgerechnet.

Kommentar: Die Betriebskosten (Kabelanschluss) können nicht auf den Mieter umgelegt werden, wenn im Mietvertrag kein Kabelanschluss eingetragen wurde. Die Betriebskosten Kabelanschluss sind rechtlich zulässig.


Zukünftiger Umgang mit Satellitenanlagen:
Sollten Sie Ihren Radio- und Fernsehempfang bislang über eine im Außenbereich selbstinstallierte Satellitenempfangsanlage sicherstellen, möchten wir Sie bitten, unserer dringenden Aufforderung zu folgen, diese zu entfernen. Der Parabolspiegel stellt einen Eingriff in die Bausubstanz dar, den der Vermieter nach herrschender Rechtsprechung nur dann dulden muss, wenn der Mieter keine Möglichkeit zu einem ausweichenden Fernseh- und Rundfunkempfang hat. Durch das Angebot, das wir Ihnen heute unterbreiten, steht Ihnen jedoch der Alternativempfang über den Kabelanschluss zur Verfügung.

Kommentar:
Es gibt ein Urteil des BGH. Der BGH verbietet Mietern das Aufstellen einer SAT-Anlage, wenn bereits ein Kabelanschluss des Vermieters vorhanden ist.
Der Kabelanschluss muss aber vorher zur Verfügung stehen, und eine Vergütung muss über die Betriebskosten erfolgt sein.
In unserer Mietanlage ist kein Kabelanschluss durch den Vermieter angeboten worden.
Das Anbringen einer SAT-Anlage (Anschrauben an die Hauswand) ist jedoch unzulässig, wenn der Vermieter nicht vorher informiert wurde.
Der Mieter kann jedoch eine SAT-Anlage, ohne Erlaubnis des Vermieters, im Garten, oder auf dem Balkon aufstellen, wenn diese nicht das Umfeld stört.
Wenn die SAT-Anlage im Garten nicht sofort erkennbar ist, darf diese aufgestellt werden. Darüber sind Urteile vorhanden.
Eine SAT-Anlage kann auch in der Wohnung (Fenster, Innenseite) aufgestellt werden. Oder mann kann eine DVB-T Anlage und die Antenne auf die
Innenfensterbank stellen. Das ist auch zulässig.
Ausländische Mitbürger haben jedoch das Recht eine SAT-Anlage anzubringen, wenn vorher kein Kabelanschluss des Vermieters angeboten werden kann. Diese muss jedoch von einem Fachunternehmen angebracht werden.

Oliver

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von dieOma » 08.10.2012, 08:45

jonathan hat geschrieben:Hallo,
Ihre Ablehnung führt dazu, dass Ihre Wohnung mit einem Sperrfilter versehen wird und somit Kabelfernsehen nicht möglich ist.
Ok, ich bin kein Jurist würde aber jeden Mieter empfehlen sich an den Verbraucherschutz zu wenden, weil: einen Sperrfilter halte ich für unzulässig, da dadurch die Möglichkeit, den Anbieter zu wählen, genommen wird. Der Mieter wird gezwungen nur diesen einen Anbieter zu nutzen oder gänzlich auf TV zu verzichten.

Weierhin wird es nicht bei den monatlichen Gebühren für Kabelfernsehen bleiben, weil : wir alle kennen die Telekom :streber: :hammer:
Der Spaß fängt erst dann an, wenn man die Regeln kennt.Im Universum sind wir aber momentan noch dabei die Spielanleitung zu lesen.(Richard Feynman)

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von brainburner » 08.10.2012, 10:51

Hallo Oliver,

das mit der Regulierungsbehörde kann man vergessen. Dort haben sich schon einige erkundigt, die können dagegen nichts machen.

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Habermann » 08.10.2012, 11:36

Hallo,
habe eine Beschwerde bei der Regulierungsbehörde eingelegt (Aktenzeichen: 2012-09-17-0038).
Telefonisch hat man mir eine Bearbeitung meiner Beschwerde zugesichert.
Gemäß dem Telekommunikationsgesetz § 1 bis 3 muss die Regulierungsbehörde der UN den Zugang zu Ihren Kunden sicherstellen.
Also schickt eure Beschwerden an die Regulierungsbehörde.
Oliver

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von oxygen » 08.10.2012, 12:57

dieOma hat geschrieben:
jonathan hat geschrieben:Hallo,
Ihre Ablehnung führt dazu, dass Ihre Wohnung mit einem Sperrfilter versehen wird und somit Kabelfernsehen nicht möglich ist.
Der Mieter wird gezwungen nur diesen einen Anbieter zu nutzen oder gänzlich auf TV zu verzichten.
Genauso ist bei einem Kabelanschluss von Unitymedia auch. Die Möglichkeit einen Kabelanbeiter zu wählen gab es nie und wird es nie geben.

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von SchnuffelNRW » 08.10.2012, 14:36

Es gab oder gibt bei einem Speerfilter aber die Möglichkeit zumindest ARD,ZDF und 3 zu sehn weil dafür auch GEZ gezahlt wird die kommen glaub durch so war es zumindest vor paar Jahren noch.Ansonsten gibts ja noch bei vielen DVB-T oder über internet via Zatoo.

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Habermann » 08.10.2012, 15:25

Hallo,
das Unternehmen Deutsche Multimedia Service GmbH ist ein Luft-Unternehmen.
Die Geschäftsführer der Deutschen Multimedia Service GmbH Herr Klaus Freiberg und Herr Dr. Oliver Emmert sind gleichzeitig Geschäftsführer der Deutschen Annington. Das Unternehmen Deutsche Multimedia Service in Düsseldorf hat kein eigenes Büro, keine eigenen Mitarbeiter, einfach nichts.
Nicht einmal ein Firmenschild. Nichts. Dieses Unternehmen erhält lediglich Provionen von der Telekom AG. Durch diese Provisionen wird der Gewinn der Deutschen Annington gesteigert.
Ein Unternehmen, das nur auf dem Papier existiert, darf nicht den Marktzugang für seriöse Unternehmen aus dem Telekommunikationssektor versperren.
Oliver

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von brainburner » 08.10.2012, 18:03

Hallo Oliver,

daß die Deutsche Multimedia GmbH zur Annington gehört war schon klar, aber daß dies so abläuft ist ja unglaublich. Wohnst du in Düsseldorf, oder woher hast du diese Infos?

Mir geht es darum, ich möchte UM wenigstens als Telefon-,/internetanbieter behalten, TV wäre mir wurscht. Würde ich von denen sogar nehmen, weil günstiger.

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von Habermann » 08.10.2012, 20:12

Hallo,
die Informationen kann jeder nachprüfen.
1. Die Namen der Personen (Geschäftsführer) stehen auf der Homepage (Deutsche Annington, Deutsche Multimedia Service)
2. Ebefalls auf der Homepage der Deutschen Multimedia Service findet man im Impressum die Handelsregisternummer.
3. Diese Nummer trägt man in die Suchmaske auf der Homepage Handelsregister ein, und kann sich die Veröffentlichungen ansehen.
4. Aus der letzen Veröffentlichung findet man den Provisionsvertrag mit der Telekom AG.
5. Das Unternehmen ist ein Luft-Unternehmen. Wieso? Auf der Homepage findet man keine einzige Telefonnummer, keine Ansprechpartner, keine Faxnummer, keine Einteilung des Unternehmens (Z.B. Verkauf, Personal), keine Jobangebote, einfach nichts.
6. Wiese weiß ich das nicht mal ein Firmenschild vorhanden ist? Ich habe die Straße und PLZ und Ort in Google eingegeben, und nach Unternehmen gesucht, die ihren Firmensitz unter der gleichen Adresse haben. Dort habe ich angerufen und nachgefragt, ob Sie das Unternehem Deutsche
Multimedia Service kennen. Das Unternehmen ist dort nicht bekannt. Man hat mir lediglich mitgeteilt, dass das Unternehmen Deutsche Annington ein Büro unterhält.

Das Unternehmen Deutsche Multimedia Service GmbH besteht nur auf dem Papier. Eine Tätigkeit, wie im Handelsregister aufgeführt, ist nicht erkennbar. Das Unternehmen erhält lediglich Provisionen von der Telekom. Selbst die Geschäftseinlage von 25.000 € weißt darauf hin, dass dieses Unternehmen weder Leitungen anmieten, noch kaufen kann. Dafür müssen weit größere Geldbeträge aufgebracht werden.
Werde daher bei der Regulierungsbehörde einen Verbotsantrag stellen, da das Unternehmen gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen § 1
verstößt.
Ich bitte die User dieses Forums sich überall zu beschweren. Bei der Regulierungsbehörde, bei der Landesregierung, einfach überall.
Ihr seit doch alle fit im Umgang mit dem PC.

Oliver

homer77
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von homer77 » 08.10.2012, 21:34

Also das die Telekom da sehr tief drin steckt, bzw. die Deutsche Annington gut Geld von der Telekom als provision kassiert wundert mich nicht.

Immerhin ist diese Bestellhotline von der Webseite der Deutschen Multimedia Service GmbH eine Hotline Nummer der Deutschen Telekom. Wenn man nach der Nummer googelt, findet man genug Webseiten wo diese auftaucht. Teilweise schon von 2002.

Für mich ist das einfach nur ein Abgezocke der Mieter, wodurch die Telekom auch versucht verlorene Kunden wieder zu bekommen.

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von brainburner » 09.10.2012, 13:03

Ich habe jetzt auch mal die BNA angeschrieben, bin gespannt ob das was kommt.

sizibvb
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitrag von sizibvb » 09.10.2012, 21:37

hab da auch mal hingeschrieben. vielleicht nützt es was wenn sich viele beschweren. wie sieht das eigentlich mit wohnungseigentümer aus? muß da nicht die eigentümerversammlung abstimmen?

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