Verkabelungsfragen

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nordmann
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Verkabelungsfragen

Beitrag von nordmann » 08.04.2012, 00:11

Guten Tag,

habe mich etwas in die Thematik eingelesen, bin aber immer noch unschlüssig und deshalb frage ich nun doch mal direkt nach.

Es geht darum, dass ich in einem Einfamilienhaus zur Miete wohne, in dem bissher kein Kabel-Anschluss genutzt wurde (ein uralter HÜP ist im Keller vorhanden).
Nun muss ich dafür sorgen, dass ich vom Keller irgendwie in die zweite Etage des Hauses gelange, wo der Router stehen soll. Telefon soll entweder beim Router stehen oder im ersten Stockwerk.

Da diverse Vormieter in Eigenregie Kabel verlegt und Löcher sowie eventuell vorhandene Leer-Rohre geschickt verputzt haben, habe ich nun keinen Überblick wo ich Kabel in der Wand verlegen könnte.

Daher gibt es für mich nun nur eine Möglichkeit. Nachdem der Techniker das erste mal da war und geprüft hat ob alles machbar ist, verlege ich ein Koaxialkabel umständlich aufputz durch das Haus in den zweiten Stock, damit dort das Modem beim zweiten Termin installiert wird (wobei da die eine oder andere Ecke im Weg sein dürfte, bei der ich den mindest-Biegeradius nicht einhalten könnte).
Eine andere Idee wäre,dass ich das Modem im Keller installieren lasse und ein Cat5 Kabel verlege (oder besser Cat6 für 2Play mit 150mbit?)? DÜRFTE von den zu erwartenden Kosten für die Kabel erheblich günstiger werden UND der Techniker müsste nicht ein zweites mal zu mir kommen, da seine Arbeiten mit Installation des Modem beendet sind. Ist die zweite Methode unbedenklich machbar? Es ist davon auszugehen, dass ich wohl mehr als 30m Kabel im Haus verlegen müsste. Hat die Methode mit dem LAN-Kabel Auswirkungen auf die Verbindungsqualität? Schliesslich sind 30-40m zu überbrücken von Modem zu Router.

Und die Problematik mit dem Telefon ist weniger tragisch, da ich im Wohnzimmer eine TAE der Telekom habe, welche im Keller am Verteiler endet und einfach ans Modem angebracht werden könnte. Ob das Telefon letztendlich im Wohnzimmer oder Arbeitszimmer steht, ist unerheblich Wobei eines vielleicht auch eine Frage wert wäre - hat das Unitymedia-Modem einen a/b -Anschluss für solche eine Verkabelung oder muss ich ans Ende der vorhandenen Kabel einen Stecker anbringen?

Zu erwähnen wäre noch - Power-Line kommt für mich nicht in Frage :)

Zusammenfassend:

- bei 30-40m Leitung zum Router besser:

HÜP -> Koaxialkabel ----> Modem -> Router
oder
HÜP -> Modem -> Cat5/Cat6 ----> Router?

- a/b -Anschluss-Möglichkeit am Modem?

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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von Dinniz » 08.04.2012, 01:05

Netzwerkkabel kannst du Problemlos bis 100m verlegen und wäre in dem Fall sinnvoller als die Koaxverlegung.
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nordmann
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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von nordmann » 08.04.2012, 02:01

Danke für die Antwort.

Also ist es unerheblich, ob die Leistung vom Modem zum Router xxx Meter beträgt?
Und da mir die Erfahrungen fehlen...ein Cat5e FTP (welches sich wohl besser/enger verlegen lässt, reicht für eine 150MBit Leitung aus?)

Und wie sieht es mit den a/b -Anschlüssen am Moden aus? Sind diese vorhanden, sodass ich die beiden Adern aus dem Wohnzimmer kommend direkt an das Modem klemmen kann?

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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von Matrix110 » 08.04.2012, 05:32

Sofern das Ethernet Kabel richtig verlegt wird (Biegeradien einhalten etc.) ist über 100m auf einem Cat5e Kabel 1GBit möglich, am besten S/FTP nehmen.

Und das Telefon wirst du über einen TAE Stecker dranfriemlen dürfen ;)

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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von Ary » 08.04.2012, 10:34

TAE Adapter wirst du nicht unbedingt dranbasteln müssen.
Das Modem hat eine RJ11 Schnitstelle. Die Stecker sind zwar nicht unbedingt einfacher zu basteln, aber du kannst einfach den mitgelieferten Adapater RJ11->TAE abschneiden, und die Adern spitz verbinden.
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nordmann
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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von nordmann » 08.04.2012, 23:01

Ary hat geschrieben:TAE Adapter wirst du nicht unbedingt dranbasteln müssen.
Das Modem hat eine RJ11 Schnitstelle. Die Stecker sind zwar nicht unbedingt einfacher zu basteln, aber du kannst einfach den mitgelieferten Adapater RJ11->TAE abschneiden, und die Adern spitz verbinden.
ok...das ist eine Möglichkeit die ich in Betracht ziehen werde. Kabellänge ist bei der 2adrigen Verlegung auch unbedenklich über ca. 5-7m möglich ohne Qualitätsverlust (reicht die Spannung dann noch die am Ende des Kabels anliegt um das analoge Telefon zu speisen)? Kenne zwar die analoge Technik, aber bin mir über den Stand der Technik nicht im Klaren wenn das ganze per VoIP mit Modem realisiert wird.

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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von Bastler » 09.04.2012, 08:09

Oder ein RJ11-RJ11-Kabel in eine Entsprechende Dose stecken und die Drähte des Kabels an die entsprechenden Klemmen der Dose. Ist vielleicht die optisch sauberste Lösung.
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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von nordmann » 09.04.2012, 22:27

Bastler hat geschrieben:Oder ein RJ11-RJ11-Kabel in eine Entsprechende Dose stecken und die Drähte des Kabels an die entsprechenden Klemmen der Dose. Ist vielleicht die optisch sauberste Lösung.
werde den Techniker direkt mal darauf ansprechend ob er mir direkt so eine Dose setzt :)

aber nochmals die Frage nach der _Leitungslänge für das analoge Telefon. Reicht die Speisung aus um das Telefon auch nach 5-7m noch mit genügend Strom zu versorgen?

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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von Cablemen » 10.04.2012, 00:04

nordmann hat geschrieben:
Bastler hat geschrieben:Oder ein RJ11-RJ11-Kabel in eine Entsprechende Dose stecken und die Drähte des Kabels an die entsprechenden Klemmen der Dose. Ist vielleicht die optisch sauberste Lösung.
werde den Techniker direkt mal darauf ansprechend ob er mir direkt so eine Dose setzt :)

aber nochmals die Frage nach der _Leitungslänge für das analoge Telefon. Reicht die Speisung aus um das Telefon auch nach 5-7m noch mit genügend Strom zu versorgen?
Rate mal wie die Kabel (Klingeldraht) vom Telekomkasten in die Wohnung gelangen! :zwinker: Natürlich genau wie jedes andere Kabel. Da ja darüber schon immer normales "analoges" Telefon funktionierte wird sich das auch beim Kabelmodem an den 2 Drähten logischerweise nichts ändern! Mittlerweile haben selbst die meisten Analogtelefone ein Netzteil dabei, da in der Regel meistens schon AB und sonstiger Schnick Schnack mit integriert ist.

Also ja 7m jucken nicht! :zwinker: Aber ich bezweifle das dir ein Techniker eine Telefondose installiert weil in der Regel hat man so was eh nicht auf dem Auto. Da wirst du wohl eher in Eigenregie dir das Telefonkabel legen und installieren dürfen. :smile:

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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von nordmann » 10.04.2012, 00:11

Das Legen ist kein Problem und auch der Anschluss an sich nicht. Aber stimmt schon, der Techniker wird mich doof ankucken und mir auf irgendeine Weise zu verstehen geben, dass er dafür nicht da ist :)

Mit der Speisung war ich mir halt unsicher, da über das Telefon-Netz das Telefon mit Strom versorgt wird...das das bei dem Modem auch der Fall ist, wusste ich nicht...aber es erscheint mir dann doch logisch, da ja sonst wohl kein Signal übertragen würde.

Dann danke ich nochmals für die Antworten und werde mal abwarten, wann sich bei mir jemand meldet.

P.S. gibt es irgendwo eine Statistik wo zu ersehen ist, wie die Auslastung bei mir im Segment ist? Finde bei den üblichen Verdächtigen (speedtest.net) keine Vergleichsmöglichkeiten. Und die Statistiken hier machen mir etwas Sorgen http://www.speedreport.de/lokal/weilerswist - oder geht der Speed in den Abendstunden wirklich so dramatisch bergab?

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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von Cablemen » 10.04.2012, 06:32

Das beste ist du lädst dir eine große Datei runter und schaust auf den Datendurchsatz Mb/s! Wenn du eine 100Mbit Leitung planst sollte am Modem ein Download von ca. 12,5Mb/s maximal möglich sein. Allerdings musst du danns schon so 20Gb runterladen damit man die Leitung auch wirklich ausschöpft! :zwinker: Also einfach den Wert Mb/s mal 8 rechnen dann hast du in der Regel den realen Downloadspeed.

Natürlich gibt es auch bei Überlast Einbußen da ist auch UM nicht vor gefeilt. Nur ist es so das die EInbrüche in der Regel nicht so extrem ausfallen. Wobei das kann ich auch nicht wirklich genau sagen da bei mir zu Hause kaum Schwankungen erlebe!

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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von Bastler » 10.04.2012, 20:03

Aber ich bezweifle das dir ein Techniker eine Telefondose installiert weil in der Regel hat man so was eh nicht auf dem Auto.
Ich hatte sowas immer dabei (selbst Telefonkabel). Gab's aber natürlich nicht kostenlos :zwinker: ...
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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von nordmann » 11.04.2012, 23:39

ich brauhc die Dose nicht unbedingt, da ich einfach die Adern nehmen werde, die vom APL zur ersten TAE gehen ;)

und ich muss nochmal nerven wegen dem Speedtest. Gibt es keine Datenbank in der Ersichtlich sein könnte, wie die derzeitige Auslastung aussieht - dient für mich nur um die Zeit zu überbrücken bis mal ein Techniker sich meldet und ich selber Tests fahren kann.

Und mein Potentialsausgleich liegt im Kelleraum neben dem, wo der HÜP angebracht ist. Übernehmen die Techniker das Loch bohren und Kabel bis dahin legen?

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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von Bastler » 12.04.2012, 17:27

Und mein Potentialsausgleich liegt im Kelleraum neben dem, wo der HÜP angebracht ist. Übernehmen die Techniker das Loch bohren und Kabel bis dahin legen?
Klar (außer, es kommt wieder so ein Stratege, der so tut, als ob der den PA nicht gesehen hätte :zwinker: ).
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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von Ary » 13.04.2012, 13:39

Bastler hat geschrieben:
Und mein Potentialsausgleich liegt im Kelleraum neben dem, wo der HÜP angebracht ist. Übernehmen die Techniker das Loch bohren und Kabel bis dahin legen?
Klar (außer, es kommt wieder so ein Stratege, der so tut, als ob der den PA nicht gesehen hätte :zwinker: ).

Nach meinen Informationen wird der PA nur noch angeschlossen, sofern dieser sich im selben Raum befindet. Andernfalls ist der Hauseigentümer dafür zuständig
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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von Bastler » 13.04.2012, 16:24

Wenn sich in den letzten 3 Monaten nichts diesbezüglich geändert haben sollte:
Nein, ganz sicher nicht.

Ändert aber nichts daran, dass viel "Techniker" (oder gar ganze Firmen) einfach so vorgehen :brüll: . Die paar male, wo das auffliegt, können die es sich scheinbar erlauben, für sowas eine SQN zu kassieren :zunge: .
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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von nordmann » 15.04.2012, 00:01

hab den "Durchbruch" nun selber schon erledigt, bevor ich an einen findigen Techniker gerate, der dafür Geld sehen will.
Was tut man eigentlich, wenn da ein Techniker kommt, der meint für dies oder jenes, Geld verlangen zu müssen? Man selbst steht ja dann erstmal da und weis nicht so recht, ob das nun eine Zusatzleistung ist, oder nicht.

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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von Bastler » 15.04.2012, 08:33

Ganz einfache Kiste:
Alles, was dafür nötig ist, dein Modem online zu bringen muss er kostenlos machen. Also jegliche (auch Kabelverlegungs-) Arbeiten im Keller und bis zur MMD (wenn dafür mehrere Dosen in einer Baumverkabelung zwingend mit getauscht werden müssen, was mal vorkommen kann, ist das auch kostenlos, auch wenn da gerne beschissen wird).
Am Modem ist quasi Ende, alles was nach dem Modem kommt, kann er zwar machen, aber das wird dann kostenpflichtig. Das ist aber auch genau de teil, den man eben auch selbst hinbekommt :zwinker: .
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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von nordmann » 16.04.2012, 23:57

so...Techniker war da un es hat ihn entweder die Erlaubnis der Vermieterin noch der Potentialausgleich interessiert...so viel zu dem Thema ^^

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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von Bastler » 17.04.2012, 07:50

Wundert mich nicht ...
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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von nordmann » 18.04.2012, 00:11

...ich verstehe ^^

aber der gute Herr aus Ost-Europa hat schnell, sauber und erfolgreich seine Arbeit verrichtet und von daher war mir der Rest dann auch egal

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Re: Verkabelungsfragen

Beitrag von Bastler » 18.04.2012, 16:13

aber der gute Herr aus Ost-Europa
Auch das wundert mich nicht :zwinker: .
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