Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.
conscience
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von conscience » 15.01.2012, 09:34

Kein ISP garantiert eine Geschwindigkeit im WLAN sondern am Netzabschluss.
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Wie immer keine Zeit

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jube50
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von jube50 » 15.01.2012, 10:38

Jetzt wollen wir das Pferdchen doch mal richtig aufzäumen.

In unseren Verträgen ersehe ich nur *bis zu* - Geschwindigkeiten. Die Kosten allerdings werden genau festgelegt. Die sind nicht variabel.
In jedem Kaufvertrag erwarte ich für eine bestimmte Menge Geld eine bestimmte Leistung. Obwohl schon anders formuliert, schließe ich auch heute noch verdammt einseitig ab.

Es wird ganz klar eine Geschwindigkeit beworben, eine Erwartungshaltung bei dem Kunden erzeugt, ganz groß, während die Einschränkungen winzig sind oder in irgendwelchen gut getarnten Fußnoten verschwinden.

Die Leute hier, oder besser die neuen Kunden, kommen großteils aus den DSL-Bereichen und sind dort einiges gewohnt.
Es dürfte problemlos möglich sein, den Kunden, dessen Wohnort bekannt ist, mit den eigenen technischen Anlagen zu vergleichen und zumindest eindeutige Hinweise zu geben, dass eben manche Geschwindigkeit nicht möglich ist.

Der Kunde heute ist in techn. Dingen gewandter, wehrt sich und macht Klamauk.
Die sogenannten Kulanzen sind natürlich eine nette Sache. Man will den zufriedenen Kunden. Allerdings steckt auch eine Menge Eigennutz dahinter. Die Anbieter würden eine riesige Klagewelle erleben und am Ende dürfte etliches der Werbestrategien über den Haufen geworfen werden.

UM befindet sich in der glücklichen Lage nicht ganz so entfernungsabhängig zu sein. Warten wir aber da auch mal den weiteren Ausbau ab.
Auch bei 'DSL spielen solche nicht nur eine Rolle, sondern die alten Netze sind vielfach total überlastet. Man will den Markt beherrschen, verkaufen und dann wird aufgeklemmt.
Der jetzige Glasfaserausbau kommt um Jahre zu spät.

Jetzt rechnen wir mal zusammen, was wir inzwischen bezahlen. Ist doch alles angeblich so billig.
Das Handy, natürlich am Internet angeschlossen, die normalen Fernsehgebühren, dann die Grundgebühren für UM, möglichst 3-Play, evtl. mit einigen Zusatzfunktionen. Wenn dann noch ein paar Senderchen auf HD gehen, kassiert man nochmals kräftig ab. Da soll man sich keine Sorgen machen, in welche Richtung das abgeht? Aus welchen 'Grund muss HD separat bezahlt werden?
Das ist eine reine Modernisierung und mehr nicht.
Wenn die Entwicklung so fortschreitet, geben wir die eine Hälfte unseres Einkommens für Miete u.s.w. aus, die andere allerdings geht für unsere geliebte Kommunikation drauf.

Wenn ich über solche Summen rede, will ich auch meine Garantien haben und mich nicht mit einigen einseitigen Verträgen abspeisen lassen. Da kann ich den fragenden User mit seinen Sorgen schon verstehen.

Man kann auch die Probleme nicht nur dem Kunden anlasten. Es werden Versprechungen gemacht mit irgendwelchen Geräten, angeboten wird teilweise Billigkram. Auch die vielumworbene Fritz ist beileibe nicht ausgereift, und der Umgang damit ist für manchen Laien auch nicht gerade einfach. Inzwischen gibt es zwar einige Standards, aber bei viele Geräten kommt es zu Kompabilitätseinschränkungen.

Mein Beitrag betrifft allgemein den Markt, ist nicht auf einen speziellen Anbieter ausgerichtet.
Mehr Kritik wäre allerdings angebracht.

Vielleicht sollten wir uns auch mal Gedanken darüber machen, warum solche Fachforen wie hier entstehen. Ich ziehe meinen Hut vor den Fachleuten ab, die helfen wollen und mancher User ist garantiert dankbar dafür.
Es geht nicht anders. Das zeigt aber eindeutig auf, dass der Service bei den Anbietern wohl nicht ausreichend ist.

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von BlackFly » 15.01.2012, 11:12

Die sache ist bei UM aber die das die zugesicherte Geschwindigkeit eigentlich immer möglich ist!
Nicht so wie bei diversen DSL-Anbietern die mit "bis zu 16.000" werben und dann kommt mit Müh und Not gerade mal die Hälfte an...
Wenn UM sagt "bis zu 32.000" dann liegen diese (oder meist sogar etwas mehr) an und nur bei Überlast wird es weniger. Aber technisch liegen die 32.000 an...

Aber sicherlich hast Du mit der "allgemeinen Kritik" recht, die Versprechungen sind immer riesig und die Einschränkungen klein.
Aber wenn Du Dein Auto verkaufen willst wirst Du auch in die Verkaufsanzeige reinschreiben das das Auto super und toll ist, aber das Du es verkaufen willst weil es säuft wie ein Loch (viel mehr als im Prospekt beschrieben), klappert wie ein 40 Jahre alter Trabi und demnächst verschleissreparaturen in 4stelliger Höhe fällig sind wirst Du dem potentiellen Käufer auch nicht freiwillig auf die Nase binden, oder?

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von gordon » 15.01.2012, 13:41

das ist jetzt hier aber eine sehr theoretische Diskussion, oder?
ich hatte hier noch nie signifikante Einbrüche (auch wenn ich Speedtests fast nie mache - "gefühlt" war es aber immer ok). Die anderen hier im Thread, die bereits Kunden sind, vermelden Ähnliches.
Wollt ihr euch jetzt schon mal präemptiv in Rage schreiben, oder wo führt das jetzt hin? :kratz:

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von spanther » 15.01.2012, 16:08

Matrix110 hat geschrieben:Wenn man sich die etlichen Anfragen hier alleine anschaut die sich durch WLAN/Konfigfehler etc. erklären lassen, würde ich auch keine Mindestbandbreite irgendwo festschreiben, denn mit "Wir haben ihren Speed geprüft und da passt das ganze." werden sich bestimmte Personlichkeiten eh nicht zufrieden geben...
Das wäre aber deren Problem, da bei Beanstandungen die Kosten auf sie selbst zukämen und nicht auf den Provider ;)
Denn die Qualität gilt natürlich nur bis zum Modem, also dem letzten Gerät, das von Unitymedia kommt und die Sache zur Verfügung stellen muss :D

Die Telekom hat diese Mindestspeeds schon im Vertrag und trotzdem laufen sie damit gut. Es gibt keine Argumente dagegen, da schusselige User selbst zahlen müssen bei Probs die sie selbst verursacht haben. Es gibt halt nur für Kunden eine "Sicherheit", daß sie einen Anspruch auf eine gewisse Mindestleistung haben. Das klingt doch nur mehr als fair oder nicht? :)
Matrix110 hat geschrieben: Außerdem kann man im Kabelnetz keine Mindestbandbreite die 24/7 verfügbar ist garantieren, dass ist einfach nicht möglich aufgrund der nur in begrenztem Maße anliegenden Gesamtbandbreite.
Das halte ich für so nicht haltbar. Klar ist Kabel etwas anders als DSL über Klingeldraht, jedoch geht auch dort jeder an den DSLAM Verteiler und dieser hat auch seine Bandbreiten Grenzen. Also teilen auch dort sich alle "diese maximal mögliche" Bandbreite und wenn man den Kunden mehr verkauft als darüber möglich ist, gibt es Leitungsprobleme.

Das ist also schon irgendwie vergleichbar zu sehen :)
Matrix110 hat geschrieben: Wenn man einen Riesen Wohnbunker hat wo 20x128MBit Kunden drin hocken ist es unmöglich diesen auch nur 60MBit zu garantieren....soviel Bandbreite ist im Kabel nicht einmal für Internet vorgesehen momentan...und ausbauen kann man da auch rein gar nichts, da das Haus halt nun einmal nur einen Anschluss hat(in diesem Beispiel)
Das stimmt natürlich. Dann könnte Unitymedia aber die Bandbreite in das Haus erweitern, indem zwei Kabel ins Haus gelegt werden und damit jedem die Speeds auch garantieren, oder nicht? :)
Matrix110 hat geschrieben: Kabel wie auch DSL basiert auf Mischkalkulation, diese Garantierte Bandbreite ist auch bei der Telekom "utopisch" ausgelegt...würde jeder DSL Nutzer diese ausnutzen wollen würde das je nach Portanzahl auch nicht funktionieren, allerdings ist aufgrund der geringen Geschwindigkeiten von DSL die Gesamtanbindung des DSLAM(Outdoor oder Indoor) nicht so schnell erreicht wie die einem Cluster zur Verfügungstehende Bandbreite im Kabel, da dort sehr hohe Geschwindigkeiten angeboten werden können.
Nein, bei T-Com ist diese 10.000 Mbit eine Mindestgrenze die vertraglich festgesteckt ist. Die Telekom schaltet also nie so viele Kunden auf eine Stelle, das eben diese überlastet ist. Denn genau "da" liegt der Vogel begraben! ^^

Sowas sollte nämlich nicht sein. Denn nur so überlastet das Netz dann auch. Ich hatte immer mindestens die 10.000 ohne wenn und aber :)
Matrix110 hat geschrieben: Das einzige was solch eine Passage bringt ist wirklich, dass man sich schneller aus dem Vertrag rausboxen kann, aber UM zeigt sich in solchen Fällen wie man hier ließt Kulant und erstattet teilweise die GG etc. und lässt einem auch früher aus dem Vertrag in solchen Fällen, wenn man nicht gerade den Hotlinern auf den Schlips tritt und freundlich bleibt.
Das teilweise auch, ja. Falls die Leistung eben zu niedrig ist und nicht stimmt, sollte der Kunde ein Rücktrittsrecht haben. Ist sowieso nur fair, denn der Kunde zahlt ja immerhin auch einen guten Betrag monatlich und erwartet dafür auch eine Gegenleistung. Nur fair, oder nicht?

Kulanz ist ja gut, aber der Kunde ist eben nur sicher, daß diese auch Bestand hat für ihn, wenn es im Vertrag zugesichert ist ^^

Man hat also keine Sicherheiten als Kunde, ist halt so...
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Baktosh
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von Baktosh » 15.01.2012, 16:53

gordon hat geschrieben: Wollt ihr euch jetzt schon mal präemptiv in Rage schreiben, oder wo führt das jetzt hin? :kratz:
Gute Frage das ist :D

Ohne jetzt despektierlich sein zu wollen...

Aber diejenigen die hier so vehement nach einer GARANTIERTEN verbrieften Mindestgeschwindigkeit fragen, sind dann meistens diejenigen die sofort mit kulanzweiser vorzeitiger Vertragsauflösung (ein Sonderkündigungsrecht gibt es bekannterweise nicht :zwinker: ), Grundgebührreduzierung oder direkt mit VZ oder sogar Anwalt um die Ecke kommen. Sorry, wenn Ihr euch angesprochen fühlt... aber ist für mich täglicher Berufsalltag (zwar Mobilfunk aber das Szenario ist ja gleich).

Hatte hier schon Fälle, anscheinend haben diese Leute viel zu viel Zeit und daraus resultierende Langeweile, wo penibel sogar mit Uhrzeit aufgelistet wurde welche Leistung die Verbindung hatte. Als nächstes kommen dann immer diverse "wüste" Rechnungen die die Kunden aufmachen. Also Relationsrechnungen zwischen "bis zu" Leistung und der "objektiv subjektiven" mit einem qualitativ hochwertigen und supergenauen Speedtestprogramm im Internet ermittelten... Im Bezug zur gefühlt "horrend überteuerten" Grundgebühr. Und das peinlich genau ausgerechnet und aufgelistet pro Tag.

Andere schreiben da einfach nur "Hatte am xx für 15 Minuten" kein Netz... Will dafür 10 Euro sonst Anwalt... Hat mich schon mal dazu veranlasst, genau auszurechnen was 15 Minuten im Bezug Anzahl Monatstage und Grundgebühr für eine Gutschrift rechtfertigen würde... Die Gutschrift die der Kunden dann bekommen hat lag im 1stelligen Centbereich. Aber er hat zumindest eine bekommen... :D :cool:

Aber wie hier schon geschrieben wurde... Verstehe es auch nicht das Kunden die von vorneherein davon ausgehen "verarscht und über den Tisch gezogen zu werden" bzw. es "genau im voraus wissen" das das mit Anbieter xy passieren wird, keinen anderen Anbieter als xy nehmen wollen. Oder bei Tipps wie "dann guckt dich halt nach einem besseren / günstigeren / kompetenteren usw. etc. Anbieter um" eine Diskussion auslösen wollen warum man denn jetzt von Anbieter xy unbedingt abrate. XY müssen doch daran gelegen sein das alle seine Kunden zufrieden sein.

Hierzu fallen mir dann auch nur die Anfragen von den ganzen Interessenten ein. Da wird dann allen ernstes schon als Interessent gefragt wieviel Euro Gutschrift oder Freimonate!! es gibt wenn es mal zu einer Problematik kommt. Und dann werden da meist haarsträubende Szenarien geschildert, auf die die Kunden dann tatsächlich ne sachliche Antwort haben möchten. :zerstör: oder auch Reality Check... failed. Eine Anfrage ist mir bis heute noch "Wie gedenken Sie mein in Sie gesetztes nun fast gänzlich unwiederbringlich erschüttertes Vertrauen wiederherzustellen"...

Als Schlusswort... altes russisches Sprichwort... "Wem Schuh passt, zieht sich ihn auch an" :D

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von jube50 » 15.01.2012, 22:21

Das sehe ich aber ein wenig anders und kann aus eigener Erfahrung schreiben.

Es sind doch gerade die Anbieter, die penetrant genau bei irgendwelchen Beanstandungen die Daten wissen wollen.
Zuvor hatte ich DSL 18000, erreichbar ca 12000. Es gab im Vorfeld schon einmal Geschwindigkeitseinbrüche, die man noch beheben konnte. Es wurde umgeklemmt.
Nachdem dann aber regelmäßig wieder Einbrüche bis auf 200 hinunter kamen, wurde ich langsam sauer.
Angeblich die Leitung in Ordnung, wollte man nun genaue Zeiten, Geschwindigkeiten haben. Die Tests mussten mit dem werkseigenen Tester gemacht, der Bildschirm kopiert, ausgedruckt und der Firma zugesandt werden. Ein enormer Zeitaufwand und nicht billig. Ein Problem war natürlich auch, dass die Zeiten nicht voraussehbar waren und ein entsprechender Handwerker natürlich Schwierigkeiten mit der Kontrolle hatte.
Es gelang trotzdem. Das Problem bekam man nicht in den Griff und daraus wurde eine vorzeitige Kündigung, die mich dann nach UM führte.

Auch hier gab es Schwierigkeiten. Abbrüche des Netzes und die Leitung sollte in Ordnung sein. Nach einer hiesigen Baustelle und Austausch des Modems scheint das behoben zu sein.
Nun noch Probleme mit dem Telefon, da bei der Gegenstelle der Ton zu leise ist.
Bringt man die Fritz ins Spiel, ist der Fehler schon gefunden, obwohl man zuvor 10x erklärt hat, dass das gleiche Problem auch bei Anschluss ans Modem besteht.
Gegenseitige Ausspielerei von UM und AVM.
Aus hier verlangt man die genaue Notierei, wann solche Gespräche auftreten.
Tolle Sache, wenn man seinen Gesprächspartner jedes Mal fragen darf, ob er mich gut versteht.
Am Ende nur eine Abschieberei möglichst auf einen anderen Sachbearbeiter.

In solchen Fällen sollte es klare Vertragsregelungen geben.

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von Baktosh » 15.01.2012, 23:12

@jube50

Vollkommen korrekt und auch notwendig. In berechtigten Fällen und wenn es sich um eine schwer oder nicht anders lokalisierbare Einschränkung handelt. Denn manchmal ist für uns die Störungsanalyse einfach zu Zeitaufwendig, wenn man keinen wirklichen Anhaltspunkt bekommt wonach man überhaupt suchen soll. Stecknadel - Heuhaufen Prinzip :zwinker:

Mir ging es hier ja auch eher um die "Erbsenzähler".

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Matrix110
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von Matrix110 » 15.01.2012, 23:16

Matrix110 hat geschrieben: Wenn man einen Riesen Wohnbunker hat wo 20x128MBit Kunden drin hocken ist es unmöglich diesen auch nur 60MBit zu garantieren....soviel Bandbreite ist im Kabel nicht einmal für Internet vorgesehen momentan...und ausbauen kann man da auch rein gar nichts, da das Haus halt nun einmal nur einen Anschluss hat(in diesem Beispiel)
Das stimmt natürlich. Dann könnte Unitymedia aber die Bandbreite in das Haus erweitern, indem zwei Kabel ins Haus gelegt werden und damit jedem die Speeds auch garantieren, oder nicht? :)
Leicht Illusorisch veranlagt scheint man scheinbar zu sein...für EIN HAUS soll ein ganz neues Kabel gelegt werden? Die Kosten von >100.000 € zahlen dann die 20 Kunden mit ihren mikrigen ~50-60€ ab über die nächsten 80Jahre?
Nein, bei T-Com ist diese 10.000 Mbit eine Mindestgrenze die vertraglich festgesteckt ist. Die Telekom schaltet also nie so viele Kunden auf eine Stelle, das eben diese überlastet ist. Denn genau "da" liegt der Vogel begraben! ^^

Sowas sollte nämlich nicht sein. Denn nur so überlastet das Netz dann auch. Ich hatte immer mindestens die 10.000 ohne wenn und aber :)
Absoluter Unsinn, die Telekom schaltet bei weitem mehr Kunden auf den DSLAM als es Mindestbandbreite x Kunde zulassen würde, natürlich nur wenn die Anschlussdichte hoch genug ist und das zulässt...
Das du niemals weniger hattest beweißt dabei rein gar nichts :hirnbump:
Das teilweise auch, ja. Falls die Leistung eben zu niedrig ist und nicht stimmt, sollte der Kunde ein Rücktrittsrecht haben. Ist sowieso nur fair, denn der Kunde zahlt ja immerhin auch einen guten Betrag monatlich und erwartet dafür auch eine Gegenleistung. Nur fair, oder nicht?
Sorry aber du zahlst einen mickrigen Beitrag selbst für 128MBit bei Unitymedia...
Schau dir mal an was Firmen für eine Internetzugang mit 99,95% Verfügbarkeit und garantierter Bandbreite bezahlen darf(also keine "Business A-DSL/Kabel Anschlüsse die die selben Nachteile wie Privatkunden Produkte haben, aber für kleinere Unternehmen natürlich reichen)...du bezahlst hier für ein Privatkunden Produkt und dort wird natürlich auf extreme Mischkalkulation gesetzt, da es anders nicht möglich ist solche Preise anzubieten.

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von spanther » 15.01.2012, 23:25

Baktosh hat geschrieben:@jube50

Vollkommen korrekt und auch notwendig. In berechtigten Fällen und wenn es sich um eine schwer oder nicht anders lokalisierbare Einschränkung handelt. Denn manchmal ist für uns die Störungsanalyse einfach zu Zeitaufwendig, wenn man keinen wirklichen Anhaltspunkt bekommt wonach man überhaupt suchen soll. Stecknadel - Heuhaufen Prinzip :zwinker:

Mir ging es hier ja auch eher um die "Erbsenzähler".
Nur um dich zu informieren, ich bin "kein" Erbsenzähler <.<

Ich möchte aber auch nicht veräppelt werden und da ich den Provider noch nicht kenne, habe ich eben ein bissl Bange davor, wie meine Zeit mit ihm nun verlaufen wird. Es geht mir nicht um Kleinigkeiten, aber wenn ich zB. bei Steam ein Spiel gekauft habe und das Netz plötzlich "einbricht", sodass ich dann nur noch lächerlich geringe Speeds habe von unter 10.000, dann ist das schon mehr als ärgerlich...

Hier war einer mal am berichten, der trotz 32.000er Leitung mal auf unter 6.000 am rumkrebsen war für ne Weile, was dann schon ziemlich heftig ist in meinen Augen. Man bucht ja schnelles Internet, um eben auch schnell unterwegs sein zu wollen. Ich kauf mir ja auch kein Ferrari, der dann Motorprobleme hat und mit 20km/h herumkriecht! ;D

Das war übrigens jetzt nur ne Metapher, ich habe keinen Ferrari und will auch keinen *g*

Ich möcht halt einfach nur keine Probleme und Stress mit Leitungseinbrüchen oder so, deswegen find ich es schade daß es eben keine Mindestzugeständnisse gibt, damit man als Kunde ein Mindestmaß an Leitung erwarten darf, rechtlich auch zugestanden bekommt und vom Provider auch vorbeugend ausgebaut zur Verfügung stehen muss :(

Ich bin nicht kleinlich, ich bin nun halt nur irgendwie auch auf den freien guten Willen vom Provider angewiesen, weil mir ja im Grunde nichts zusteht außer eine stehende Verbindung, egal wie langsam diese nun sein mag. Das ist irgendwie eben beunruhigend. Darum wollte ich anfragen weil es sein konnte, daß ich einen Punkt oder so übersehen habe und es vielleicht doch Mindestlimits gibt ^^

Selbst wenn das Netz jetzt sagen wir mal nicht alle Parteien zu 100% Last tragen kann, muss doch aber wenigstens 30% dauerhaft für jeden drin sein finde ich...

Das der Provider also das Netz soweit ausgebaut hält wenn er Kunden unterhält, daß das Netz nie einem Kunden weniger als 30% zur Verfügung stellt. Es also so breit ausgebaut ist, daß es eben technisch gar nicht bis ins bodenlose überlasten kann. Eben indem nicht zu viele auf eine Leitung geschaltet sind usw. :)

@ Matrix:

Neues Kabel ziehen für 100.000€? Ich weiß ja nicht wie weit du informiert bist, aber das scheint mir eher sehr abwegig zu sein...

Die Kabel Leerschächte "sind" schon da! Ein neues durchzuziehen wird da nicht mal ansatzweise so viel Geld kosten...

Mischkalkulation hin oder her, im Vertrag der T-Com wird dem Privatkunden 10mbit "garantiert". Die machen genauso Mischkalkulation. Das hat damit überhaupt nichts zu tun und entkräftigt mein Argument deswegen auch in keinster Weise.

Bei Anbietern, wo man monatlich gehen kann, wie zB. Alice, da halte ich eine Mindestbandbreite nicht für wichtig. Dort bindet man sich nämlich nicht über einen längeren monatlichen Zeitraum. Wenn man sich aber für einige Monate und länger bindet, wäre es nur schön, wenn der Provider so fair wäre im Netzausbau, daß er seinen Kunden eine Mindestbandbreite garantieren könnte. Telekom kann es, wieso Unitymedia nicht?

Eine Mindestbandbreite stellt einen Schutz des Kunden dar. Ich verstehe nicht wie man dagegen argumentieren kann. Kunden können doch nicht wirklich offene Willkür verteidigen wollen? Für mich irgendwie absurd...

Völlig unabhängig davon, ob nun die Leistung erreicht wird oder es überhaupt Probleme gibt. Das einzig für den Kunden sichere ist eine im Vertrag zugesicherte Mindestnutzbarkeit. Das nimmt den Provider automatisch in die Pflicht, dafür zu sorgen, daß die Netze immer ein Mindestmaß an Kapazität für alle aufweisen.

Dann mit dem Thema Mischkalkulation zu kommen, da kann ich wirklich nur noch den Kopf schütteln...

Es sollte doch eigentlich hinlänglich bekannt sein, daß jeder Provider eine Mischkalkulation führt und dies deswegen überhaupt gar kein Argument dafür oder dagegen sein kann, zumal dem Kunden gerechterweise sowieso immer ein Mindestmaß an Nutzbarkeit zustehen sollte...
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von jube50 » 16.01.2012, 10:43

In den meisten Fällen benutzt der Provider bei DSL die Leitungen der Telekom.
Selbst haben sie keinen Zutritt für Schaltungen und müssen entsprechende Probleme der Telekom belegen, damit die in Aktion tritt.
Bei mir ist es so, dass ich knapp 500 m vom Verteiler wohne und eigentlich wesentlich mehr als 12000 hätte erreichen müssen. Ein Mitarbeiter allerdings teilte mir mit, dass der Provider selbst nur gute 14000 an den Verteiler liefere.
Für mich ein Betrug an den Kunden, wenn die Werbung den Anschein von 18000 erweckt. 12000 waren dann durchaus realistisch und mehr wäre nie zu erreichen gewesen.
Eine solche Leistung kann dem Kunden durchaus mitgeteilt werden.

Dass überlastet wird, ist auch keine Frage. Ebenso bei Verstärkern in Mehrfamilienhäusern. Man spart gern Kosten, legt einen Benutzerdurchschnitt zugrunde und wenn dann wirkliche Stoßzeiten kommen, geht alles in die Knie.

Mischkalkulationen oder hohe Kosten der evtl. nötigen Installationen für einen vernünftigen Empfang sind für mich kein Grund.
Ist das Verhältnis nicht da oder oder aus Kalkulationsgründen nicht realisierbar, muss der Vertrag eben gelöst werden. Es kann doch wohl nicht angehen, dass der Kunde für den gesamten Vertragszeitraum eine miese Leistung erhält.

Für mich auch nicht ganz haltbar sind die Messungen bis zu dem Modem. Sicherlich kann man Fehler einschränken. Als Kunde interessiert mich aber das, was am Ende der gelieferten Geräte herauskommt. Gerade da ist oft genug eine Menge Leistungsminderung zu erwarten.
Da ist es nicht nötig, dass ich etliche Male anrufen muss, um endlich einen Mitarbeiter zu erreichen, der den Monteur schickt.
Als Laie sind Fehler nicht immer durchschaubar und dann kann man sich die regelrechten Drohungen des eigenen Bezahlens sparen.
Da verlange ich wesentlich mehr Verbraucherschutz, damit man nicht einer Willkür ausgesetzt ist.

Dann ist es für mich auch ein Rätsel, wann eine Unlust des Mitarbeiters eine Rolle spielt oder eine Strategie dahinter steckt, wenn ich etliche Male mitteilen muss, dass mein Recorder nicht mehr funktioniert und ein Reset nicht möglich ist. Irgendwann wackele ich mit den Ohren und meine Nackenhaare sträuben sich, wenn mir die Person dann zig Mal die Resetfunktion erklärt, oder wie ich den Stecker ziehen muss.
Wennn ich eine Mitteilung mache oder einen Auftrag vergebe unbd mir der nächste Mitarbeiter mitteilt, dass nichts vorläge.

Ich finde es gut, dass etliche Firmen hingehen, eine Mail verschicken, in der die Kunden dann eine Beurteilung über einen bestimmten Vorgang abgeben können.
Dann würden auch manche Mitarbeiter am Telefon ihr Lächeln wieder finden.
Ich bin zwar gegen manche Kontrollen, aber eben auch manchmal bitter nötig.

Man sollte in solchen Foren auch offen darüber sprechen, wenn Abarten vorhanden sind und eine Abhilfe geschaffen werden muss.
In Bezug auf Kunden ist heute genug den Berg hinunter gegangen. Das betrifft natürlich alle Bereiche. Provider sind allerdings auch eine Spitze des Eisberges.

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von spanther » 16.01.2012, 11:53

Dankeschön Jube50 :)

Schön zu sehen, wenn das eigene Anliegen doch ankommt.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von Matrix110 » 16.01.2012, 16:08

@ Matrix:

Neues Kabel ziehen für 100.000€? Ich weiß ja nicht wie weit du informiert bist, aber das scheint mir eher sehr abwegig zu sein...

Die Kabel Leerschächte "sind" schon da! Ein neues durchzuziehen wird da nicht mal ansatzweise so viel Geld kosten...
Da sieht man wie wieder wie illusorisch du veranlagt bist, Leerschächte liegen nur in Einzelfällen wo diese in den letzten Jahren gelegt wurde, ansonsten nahezu nirgends...selbst in Gebieten kurz vor der Jahrtausendwende gebaut sind liegen 0 Leerrohre...(gibt natürlich ein paar ausnahmen immer, manche waren damals schon schlau) damals als die meisten Städte entstanden war es noch normal die Straße für jedes Kabel aufzubaggern...mittlerweile so seit ~2004/5 kommt man auf den Gedanken, dass es eventuell doch günstiger ist Plastikrohre für 5-80€/m mit reinzuwerfen wenn man die Wasser/Gas/Abwasser/Strom erneuert....aber auch nicht immer, denn daran muss ja auch jemand denken...
100.000€ für ein eventuell mehrere km langes Kabel ist sogar noch recht niedrig gefasst... allein der Tiefbau kostet 20-70k pro Kilometer, dann muss das Kabel noch verlegt werden/angeschlossen werden/Genehmigungen eingeholt werden etc. etc. etc. was die kosten ca. verdoppelt. Die Landesanstalt für Kommunikation in BW rechnet für Leerrohr verlegung allein schon mit 50k-100k pro km, und Glasfaser kostet einiges mehr als Leerrohr..

Schau dir einfach mal an mit welchem Aufwand die Telekom momentan Glasfaser durch die paar Städtchen zieht, da wird der Gehweg und Straßen im Ort über Kilometer aufgebaggert, aber natürlich liegen da Kabelschächte, hat die Telekom nur vergessen oder die machen das nur aus Spaß.... :hirnbump:
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(Quelle: http://www.onlinekosten.de/forum/showth ... 85&page=49 )
Mischkalkulation hin oder her, im Vertrag der T-Com wird dem Privatkunden 10mbit "garantiert". Die machen genauso Mischkalkulation. Das hat damit überhaupt nichts zu tun und entkräftigt mein Argument deswegen auch in keinster Weise.
Nur weil man es garantiert heißt das noch lange nicht, dass es auch IMMER zur Verfügung steht, sonst müsste man gar keine Garantie geben...Die Telekom arbeitet mit statistischen Modellen, genauso wie Unitymedia das machen wird um Engpässe zu erkennen und bei Bedarf zu Beheben, falls dies kostengünstig möglich ist. Man kann das ganze natürlich auch umgehen indem man wie z.B. die Telekom es jahrelang gemacht hat ihr Routing zu Youtube(dem Bandbreitenmonster für alle) oder zu den World of Warcraft Servern(auch ca. ~1mio in D) künstlich unterdimensionieren und hofft das es keiner merkt und wenn schiebt man die Schuld irgendwo anders hin...

Hersteller die einem "Lebenslange Garantie" geben machen das auch nicht weil das Produkt ein Lebenlang hält...sondern aus Imagegründen um ein paar mehr zufriedene Kunden zu haben.
Bei Anbietern, wo man monatlich gehen kann, wie zB. Alice, da halte ich eine Mindestbandbreite nicht für wichtig. Dort bindet man sich nämlich nicht über einen längeren monatlichen Zeitraum. Wenn man sich aber für einige Monate und länger bindet, wäre es nur schön, wenn der Provider so fair wäre im Netzausbau, daß er seinen Kunden eine Mindestbandbreite garantieren könnte. Telekom kann es, wieso Unitymedia nicht?
Die Telekom macht es, kann es aber nicht in der Praxis wenn JEDER seinen Anschluss auslastet, aber gut das du dich so leicht blenden lässt.
Eine Mindestbandbreite stellt einen Schutz des Kunden dar. Ich verstehe nicht wie man dagegen argumentieren kann. Kunden können doch nicht wirklich offene Willkür verteidigen wollen? Für mich irgendwie absurd...
Wenn man längere Zeit in einem Forum unterwegs ist versteht man sowas sehr gut bei der absoluten Unfähigkeit der meisten, die dann auch noch meinen die Checkern zu sein und am besten direkt mit Anwalt rumdrohen, insbesondere wenn man das ganze auch technisch versteht und nicht in Politiker Manier ohne Ahnung argumentiert, weil es auf den ersten Blick gut klingt...
Völlig unabhängig davon, ob nun die Leistung erreicht wird oder es überhaupt Probleme gibt. Das einzig für den Kunden sichere ist eine im Vertrag zugesicherte Mindestnutzbarkeit.


Mindestnutzbarkeit ist auch mit 128kbit gegeben, aber eventuell wolltest du Mindestbandbreite schreiben...
Prinzipiell stimme ich ja zu, aus praktischer sicht ist das ganze aber nicht zu halten und deswegen eine leere Versprechung im Vertrag, da man wie gesagt keinerlei Probleme hat aus dem Vertrag zu kommen selbst ohne die Klausel und selbst mit einer solchen Klausel hat man genau die gleiche Arbeit aus dem Vertrag zu kommen.

In Zukunft wird das ganze noch extremer, wenn ein großteil der Leute Zugriff auf Glasfaser hat, die einzelnen Glasfaser Knotenpunkte kann man gar nicht(also theoretisch natürlich schon...eher in der Praxis) so schnell anbinden wie es nötig wäre um alle zu versorgen, macht auch absolut keinen Sinn wirtschaftlich und praktisch.
Das nimmt den Provider automatisch in die Pflicht, dafür zu sorgen, daß die Netze immer ein Mindestmaß an Kapazität für alle aufweisen.
MÖÖP falsch, die Telekom baut gar nichts aus, wenn sich einige wenige Kunden beschweren, selbst wenn man die Kunden lebenslang umsonst versorgt ist das billiger als der Ausbau in den meisten Fällen...teilweise kann man günstig die Kapazität erweitern, wenn z.B. ungenutzte Fasern vorhanden sind und man an den Routern entsprechend Ports dafür hat, wird aber nur selten gemacht.

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von larsbach » 16.01.2012, 17:06

Zur Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten,

hab 3Play 32 Mbit/s bestellt und erhalte dieses ohne Abfall der Geschwindigkeit seit mitte August. Prima weiter so Unitymedia :super:
Zu DSL Zeiten gab es ab und an Probleme bei der Geschwindigkeit, unter DOCSIS bisher ohne Probleme bei I-Net und Telefon.

Sonnige Grüße :cool:
Unitymedia 3Play 32 Mbit/s upgrade auf 100 Mbit/s Premium mit Telefon Komfort ab 07.02.2015 3play PREMIUM 200 inkl neuer Fritzbox bisher zufrieden. und Update am 10.02.2017 update auf 3 Fly 400 weiterhin Fritzbox und Horizon alles Top!

Erfolgreich Portiert von Arcor zu Unitymedia

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von spanther » 16.01.2012, 18:10

@Matrix110

Das aufgebuddelte Stückchen da ist jetzt aber ja wohl nicht mal annähernd ein Fitzelchen eines Kilometers ;)

Ich bin übrigens gar nicht illusorisch veranlagt. Wenn es um Speeds geht, finde ich, sollte der Provider nur anbieten, was er auch leisten kann. Wenn sein Netz zu schwach für eine Leistung ist, sollte er sie auch nicht bewerben und somit sein Netz auch nicht überlasten. Mit Überkapazitäten kann man Lastspitzen zum Beispiel auch gut entgegenwirken, wenn man denn bereit dazu ist, in das Netz zu investieren und nicht nur weitere Kunden fangen will. Und gerade wenn man schon einigermaßen viele Kunden hat, ist so ein bisschen Kabel verlegen keine große Summe mehr für einen. Da das Eigenkapital durch die monatlich eintrudelnden Gewinne gut gedeckt ist :)

Wenn man denn investieren möchte, anstatt an der Börse an Papierkäufer zu "verstreuen"...

Man muss ja auch nicht unbedingt auf die Börse gehen, gerade wenn das Geschäft gut läuft. So behält man als Firma sein Eigenkapital sicher, unabhängig vom Kurs. Und bei den modernisierten Plätzen, gerade in enger bebauten Städten, da liegen doch wohl eher öfters auch Leerrohre. Das wurde doch schon vor Jahren vorgeplant das Projekt Breitband und nicht von heute auf morgen :)

Also man hat da schon in der Planung auch beim Bau generell ausgestaltet, wie man es am besten umsetzen könnte. Zumal auch Städte, wo direkt Haus an Haus steht und dort meist mehrere Mieter gleichzeitig erreichbar sind, der Ausbau auf Dauer vorausgeschaut ziemlich lohnenswert ist.

Und Garantiert heißt halt Garantiert. Bedeutet einfach nur, du kannst als Kunde, wenn die Stelle ihr Vertragspünktchen nicht einhalten kann, aus dem Vertrag gehen. Wenn so eine Klausel eben nicht existiert, kannst du das nicht einfach mal so. Das würde ich sonst schon gerne wissen, wie das gehen soll. Weil du ja sagst, das ginge genauso.

Mir ist klar das lebenslange Garantie illusorisch ist. Darum geht es dabei aber auch gar nicht, sondern viel eher darum, den Kunden zu beruhigen. Denn er kann auf Ersatz hoffen, wenn was passiert. Der Kunde ist also nicht der Dumme, falls ein Mangel vorliegt. Das hat alles schon seinen Sinn und stellt die Kunden ja bewusst zufrieden :)

Das mit Anschluss auslasten und dann kann die Telekom nicht mehr, halte ich für ein Gerücht. Denn beim Telefon ist es anders als beim Kabel. Dort gehen alle in ihren zugehörigen DSLAM. Jeder hat seine Leitung dort und am Kasten ist für jede Leitung die Maximalbandbreite geschaltet. Die Telekom aber schaltet eben nicht mehr Leitung frei, als dann auch weitervermittelt werden kann an Datenpaketen vom Verteilerknoten aus. Zumindest im Inland, da ja der externe Knoten zu Youtube hin etwas schwächelt. Intern aber hatte ich immer meine volle Bandbreite ohne Einbußen und falls nicht, hab ich wenigstens das Privileg, den Provider verlassen zu dürfen :)

Genau eben dieses Privileg hätte ich auch bei Unitymedia gerne. Die Möglichkeit gehen zu können, falls es hier nicht so gut läuft. Ich möchte dann nicht 12 Monate gebunden sein, und dann merken es ist "hier" doch eher nichts für mich. Denn das wäre dann "mehr" als ärgerlich!

Und zu deiner Bemerkung die Telekom würde nicht ausbauen, hier hat die Telekom in den 5 Jahren schon 3 mal ausgebaut und erweitert. Soviel zu deinem Möp. In der Stadt, wo es sich eben auch lohnt, wird eher mal ausgebaut und die Telekom baut sehr wohl aus...

Und ich will hier jetzt auch nicht ewig weiter diskutieren/zanken mit dir um ungelegte Eier oder andere Sachen, denn das hier war eigentlich gar nicht Bestandteil meines Anliegens aus dem Thread Start. Ich ersuchte konstruktives Wissen, so wie das von larsbach, Erfahrungsberichte oder aber Infos über Klauseln, Richterurteile oder sonstiges aus der Sicht "Pro Kunde kontra Provider" etc.

@larsbach

Dankeschön für deinen Erfahrungsbericht mit Unitymedia! :)
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von Matrix110 » 16.01.2012, 20:07

Das aufgebuddelte Stückchen da ist jetzt aber ja wohl nicht mal annähernd ein Fitzelchen eines Kilometers ;)
Hängt damit zusammen, dass der Bautrupp nach und nach arbeitet... seit ca. einem Jahr jeden Tag ein paar meter....hätte man sich denken können aber ich erwarte scheinbar zuviel...
Ich bin übrigens gar nicht illusorisch veranlagt. Wenn es um Speeds geht, finde ich, sollte der Provider nur anbieten, was er auch leisten kann. Wenn sein Netz zu schwach für eine Leistung ist, sollte er sie auch nicht bewerben und somit sein Netz auch nicht überlasten. Mit Überkapazitäten kann man Lastspitzen zum Beispiel auch gut entgegenwirken, wenn man denn bereit dazu ist, in das Netz zu investieren und nicht nur weitere Kunden fangen will. Und gerade wenn man schon einigermaßen viele Kunden hat, ist so ein bisschen Kabel verlegen keine große Summe mehr für einen. Da das Eigenkapital durch die monatlich eintrudelnden Gewinne gut gedeckt ist :)
Bestätigt das ganze..... würde die Telekom nur anbieten, was sie am Ende Leisten kann wenn ganz Deutschland gleichzeitig Online ist hätte jeder wahrscheinlich nicht einmal 1MBit...
Man muss ja auch nicht unbedingt auf die Börse gehen, gerade wenn das Geschäft gut läuft. So behält man als Firma sein Eigenkapital sicher, unabhängig vom Kurs. Und bei den modernisierten Plätzen, gerade in enger bebauten Städten, da liegen doch wohl eher öfters auch Leerrohre. Das wurde doch schon vor Jahren vorgeplant das Projekt Breitband und nicht von heute auf morgen :)
Wie gesagt erst seit einigen wenigen Jahren >2004 , selbst in Frankfurt/Wiesbaden wird und wurden die Gehwege für VDSL teilweise aufgerissen um Glasfaser zu verlegen, obwohl kurz davor(~2003) die Gasrohre erneuert wurden an der selben Stelle, weil eben keine Leerohre dort gelegt wurden....und weiterhin wurden Leerrohre wirklich nur dort wo etwas neu gebaut wurde gelegt, hier wurden z.B. vor kurzem Fahrradwege angelegt/erneuert und KEINE Leerrohre verlegt trotz DSL Light in den anliegenden Ortschaften(ok Kabel vorhanden trotzdem kurzfristig gedacht)
Also man hat da schon in der Planung auch beim Bau generell ausgestaltet, wie man es am besten umsetzen könnte. Zumal auch Städte, wo direkt Haus an Haus steht und dort meist mehrere Mieter gleichzeitig erreichbar sind, der Ausbau auf Dauer vorausgeschaut ziemlich lohnenswert ist.
Deswegen weint die Telekom rum, dass es ca. 80mrd Kosten wird( mit dem Glasfaserausbau und das sie nur größere Städte ausbauen?
Und Garantiert heißt halt Garantiert. Bedeutet einfach nur, du kannst als Kunde, wenn die Stelle ihr Vertragspünktchen nicht einhalten kann, aus dem Vertrag gehen. Wenn so eine Klausel eben nicht existiert, kannst du das nicht einfach mal so. Das würde ich sonst schon gerne wissen, wie das gehen soll. Weil du ja sagst, das ginge genauso.
Wenn man den vollen Speed nicht erreicht und ausschließen kann, dass es an einem selbst liegt, pocht man ein paar mal auf Nachbesserung und bekommt dann normalerweise falls die Option kündigen zu können.

Die Telekom aber schaltet eben nicht mehr Leitung frei, als dann auch weitervermittelt werden kann an Datenpaketen vom Verteilerknoten aus.
Unsinn.
Ein Outdoor DSLAM für VDSL ist z.B. mit 1GBit angebunden darauf werden (falls möglich) über 100 VDSL Kunden geschaltet, soviel dazu....

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von gordon » 16.01.2012, 20:24

ich verstehe es immer noch nicht... jetzt ist der Verlautbarung nach ja wirklich der Großteil der User hier zufrieden mit der Geschwindigkeit, und der Preis ist durchaus ok. Diese theoretische Mindestgeschwindigkeit scheint ja unglaublich wichtig zu sein, dass man schon vor lauter Angst davor, sie zu unterschreiten, vor einem 12-Monats-Vertrag zurückschreckt, bei dem man a) noch 5 Euro weniger zahlt, b) man auch noch Gratis-Monate-bekommt und c) der Anbieter sowieso noch nicht viel verdient, da er installieren muss, ggf. eine Provision ausschüttet, einen monatlichen Rabatt gewährt und sogar Gratis-Monate, und dem deshalb per se am zufriedenen Kunden gelegen ist.

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von spanther » 16.01.2012, 23:29

Matrix110 hat geschrieben: Hängt damit zusammen, dass der Bautrupp nach und nach arbeitet... seit ca. einem Jahr jeden Tag ein paar meter....hätte man sich denken können aber ich erwarte scheinbar zuviel...
Ach, so läuft der Hase! Werden wir jetzt unterschwellig persönlich? Ich bin fertig mit dir und werde das melden. Gehässigkeiten muss ich mir nicht gefallen lassen.
Matrix110 hat geschrieben: Deswegen weint die Telekom rum, dass es ca. 80mrd Kosten wird( mit dem Glasfaserausbau und das sie nur größere Städte ausbauen?
Die Telekom weint bei Investitionen "immer" rum, weil es ein Börsen orientiertes Unternehmen ist und selbst wenn Investitionen Vorteile bringen erst einmal für den Kurs Verluste bedeuten...
Matrix110 hat geschrieben: Wenn man den vollen Speed nicht erreicht und ausschließen kann, dass es an einem selbst liegt, pocht man ein paar mal auf Nachbesserung und bekommt dann normalerweise falls die Option kündigen zu können.
Während einem gar keine Mindestgeschwindigkeit zusteht pocht man auf irgendwas? Fakten sind nur die Sachen, die unterschrieben wurden im Vertragstext! Alles andere ist "nur" Kulanz und "nicht" selbstverständlich annehmbar...
Matrix110 hat geschrieben: Ein Outdoor DSLAM für VDSL ist z.B. mit 1GBit angebunden darauf werden (falls möglich) über 100 VDSL Kunden geschaltet, soviel dazu....
Und dann kriechen die ganzen Kunden dann nur noch im Netz rum und beschweren sich, weil wenn alle Fußball gucken wollen nicht mal mehr der HD Stream geschweige noch sonst was vernünftiges läuft? 1000 : 100 = 10! Wäre dem wirklich so, dann wäre Fußball bzw. Entertain in HD gar nicht mehr möglich! Ich selbst hatte gar kein VDSL, sondern nur 16+ und SD Qualität mit Entertain. Schon dafür waren die "Mindestgeschwindigkeit" von 10Mbit veranschlagt, was die Leitung einfach für einen reibungslos sauberen Dienst bringen muss.
gordon hat geschrieben: ich verstehe es immer noch nicht... jetzt ist der Verlautbarung nach ja wirklich der Großteil der User hier zufrieden mit der Geschwindigkeit, und der Preis ist durchaus ok. Diese theoretische Mindestgeschwindigkeit scheint ja unglaublich wichtig zu sein, dass man schon vor lauter Angst davor, sie zu unterschreiten, vor einem 12-Monats-Vertrag zurückschreckt, bei dem man a) noch 5 Euro weniger zahlt, b) man auch noch Gratis-Monate-bekommt und c) der Anbieter sowieso noch nicht viel verdient, da er installieren muss, ggf. eine Provision ausschüttet, einen monatlichen Rabatt gewährt und sogar Gratis-Monate, und dem deshalb per se am zufriedenen Kunden gelegen ist.
Es ging mir nicht darum, ob der Dienst gut verfügbar ist oder nicht. Es ging mir im Grunde darum, daß dem Kunden "vertraglich" kein "Mindestkontingent" zugestanden wird und er somit "dem guten Willen" ausgesetzt ist. Eine vertragliche Vereinbarung, für die man bezahlt, aber bis auf die bestehende Verbindung nichts zugesichert bekommt, halte ich eben für sehr einseitig. Egal wie kulant Unitymedia "frei agierend" dann ist. Wenn das nämlich mal nicht so ist, ist man als Kunde der gelackmeierte.

Es wäre schön, wenn Unitymedia dies überdenken würde und dem Kunden gegenüber auch vertraglich sicher Zugeständnisse machen würde. Eine Mindestbandbreite sichert dem Kunden während der Vertragszeit eine "brauchbare Dienstleistung" oder eben rechtliche Möglichkeiten, den Vertrag aufzulösen im Zweifelsfalle.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von Herse » 17.01.2012, 04:13

spanther hat geschrieben:
Matrix110 hat geschrieben: Hängt damit zusammen, dass der Bautrupp nach und nach arbeitet... seit ca. einem Jahr jeden Tag ein paar meter....hätte man sich denken können aber ich erwarte scheinbar zuviel...
Ach, so läuft der Hase! Werden wir jetzt unterschwellig persönlich? Ich bin fertig mit dir und werde das melden. Gehässigkeiten muss ich mir nicht gefallen lassen.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von Grothesk » 17.01.2012, 05:54

UM bietet keinen für dich passenden Vertrag an. Da wird wohl dann nur ein anderer Anbieter in Frage kommen .

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von jube50 » 17.01.2012, 07:40

Es geht sich doch letztendlich darum, dass einen Anschein erweckende Werbungen zumindest annähernd und Verträge verbraucherfreundlicher gestaltet werden.
Wenn jemand am Morgen den Fruchtquark isst und in der Werbung dicke Erdbeeren versprochen werden, dürfte man wohl maßlos enttäuscht sein, wenn man nur auf den Aromen herumkaut.

Es ist doch wohl schon ein maßploses Spielchen, das mit uns getrieben wird, welches inzwischen fast alle Wirtschaftszweige erreicht hat.
UM ist auch da nur ein Mosaiksteinchen.

Frag den neuen Kunden bei einem 3-Play-Vertrag nach der Summe. Er wird die 25 € aufführen. Bei den € 17,90 Grundgebühr wird er erstaunt die Augenbraue anheben.
Dann ist ein Angebot lange nicht mehr so verlockend und reiht sich wohl eher in das der anderen Anbieter ein.
Von den Zusatzgeräten will ich überhaupt nicht sprechen.

Wenn alles doch so tadellos verläuft, frage ich mich tatsächlich, wieso solche Foren wie hier überhaupt existieren?
Ist der Kunde einfach nur zu doof und kapiert nichts?

Großzügige Kulanzen höre ich immer. Na, jetzt bin ich aber erstaunt. 10 € Gutschrift für etliche Handygespräche, vielleicht Ausfall des Fernsehens und der Zeitaufwand. Würde ich wirtschaftlich berechnen, dürfte manche Kulanz gewaltig ins Schwimmen kommen.
Zudem will man nachteilige Urteile vermeiden.

UM ist eine Initiative und das ist gut so. Sonst würden andere Provider ins Bodenlose steuern.

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von LuckyMan » 17.01.2012, 14:08

jube50 hat geschrieben: Frag den neuen Kunden bei einem 3-Play-Vertrag nach der Summe. Er wird die 25 € aufführen. Bei den € 17,90 Grundgebühr wird er erstaunt die Augenbraue anheben.
Dann ist ein Angebot lange nicht mehr so verlockend und reiht sich wohl eher in das der anderen Anbieter ein.
Von den Zusatzgeräten will ich überhaupt nicht sprechen.
Das Problem sind immer die Leute, wie du auch, die meinen sie könnten alles verallgemeinern...Nicht jeder hat 17,90 Euro Grundgebühr...wir zahlen irgendwas um die 4 Euro im Monat über die Nebenkosten.

Also ist Unitymedia demnächst für mich wohl erste Wahl beim Internetanschluß..auch wenn ich leider keinen Einkaufsgutschein bei Saturn abstauben kann, wegen einer Firma, die hier den Daumen drauf hat.
jube50 hat geschrieben:UM ist eine Initiative und das ist gut so. Sonst würden andere Provider ins Bodenlose steuern.
Ich vermute du meinst "Alternative"???
Gruß aus Dortmund

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von jube50 » 17.01.2012, 22:13

Beides kann verwendet werden. Also auch Alternative, LuckyMan.

Wir bezahlten damals über die Nebenkosten €15,40 mon. Nur für das Fernsehen.

Mit dem erheblichen Nachteil, dass man praktisch gebunden war. Dort hätte ich auch problemlos eine Schüssel aufstellen können und eine andere Vielfalt an Programmen gehabt.

jetzt würde mich doch einmal interessieren, welcher Beitrag über die Nebenkosten erhoben wird. Zusätzlich kommt ja dann noch einmal eine Grundgebühr von UM.
Ich bin kein Freund von Nebenkosten. Das ist für mich wie eine Wohnung, einschl. Garage, obwohl ich kein Auto besitze oder Laternenparker bin.
Natürlich oft auch unvermeidbar in Ballungsgebieten oder Mehrfamilienhäusern.

Momentan bezahle ich meine € 16,90, (auch mal eine Kampagne um digital zu gestalten, analog €17,90), bin vertraglich in erträglichem Maße gebunden.

Ergibt sich eine Verbesserung oder ein gleichwertiges Angebot billiger, werde ich auch, ohne Falten zu bekommen, den Anbieter wechseln.

Ohne vor Geiz geil zu werden.

Qualität muss natürlich sein.

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von LuckyMan » 18.01.2012, 06:44

Also lt. Preisliste wären es bei uns irgendwas um die 7 Euro für den Kabelanschluß...

Und welche Grundgebühr von UM kommt nochmal dazu?? Einer von uns beiden steht wohl auf dem Schlauch.

Und das Initiative und Alternative die gleiche Bedeutung haben ist mir auch neu...

Naja..egal..ich bin raus aus dieser, für mich, ziemlich unsinnigen Diskussion...

Just my 2 Cents...
Gruß aus Dortmund

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von jube50 » 18.01.2012, 08:59

Um dich zu beruhigen, drücke ich es dann mal so aus.

Ich habe eine Alternativer um die Initiative zu ergreifen.

Der digitale Anschluss € 3,90 dürfte die Mindestvoraussetzung für die heutige 'Fernsehtechnik sein. Die Mehrzahl der User sitzt garantiert nicht mehr vor den alten Flimmerkisten.
Zudem ist die ganze Zubucherei eine unglückliche Sache. Versuche mal aus solchen Verträgen zu kommen. Du bist immer der Draufzahlende.

Mag sein, dass für dich solche Diskussionen unsinnig sind. Mit meinen Verträgen gehe ich allerdings nicht leichtsinnig um. Dann fließen im Nachhinein auch keine Tränen und meine 'Geldbörse bleibt ein wenig dicker.

Es dürte aber wirklich alles gesagt sein.

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