Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

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spanther
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Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von spanther » 14.01.2012, 00:58

Habe mir 2play 64.000 bestellt, was hier auch die Tage dann geschaltet werden wird. Nun habe ich jedoch in den AGB und auch auf Webseite von Unitymedia nach Infos gesucht, jedoch nichts dazu gefunden.

Ich war vorher bei der Telekom und im Vertrag wurde eine "Mindestgeschwindigkeit" vertraglich zugesichert, die mindestens also erfüllt werden muss, wonach ich wenn dies nicht erfüllt würde, entweder Kündigungsrecht bekäme, oder aber zumindest auf Erfüllung pochen könnte. Dort habe ich mit T-Home Entertain einen 16+ Anschluss, der laut Vertrag mit "mindestens 10Mbit" laufen muss, damit der Telekommunikationsanbieter seine Vertragspflichten erfüllt.

Welche mir zustehenden Mindestwerte jedoch habe ich nun denn überhaupt bei Unitymedia? Weiß da vielleicht einer genaueres drüber? Ich meine es wäre ja schon ärgerlich, wenn man nun eine "bis zu 64.000" Leitung bucht, dann aber mit 20.000 oder weniger auskommen muss (als Beispiel). Wie sieht es bei dem Anbieter aus? Was steht mir genau "mindestens" zu und auf was kann ich somit als Anspruch bestehen?
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albatros
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von albatros » 14.01.2012, 10:48

Nähere Infos findest Du hier: http://www.unitymedia.de/produkte/kombi ... 2play.html
Auch UM sagt nur "bis zu". Anders als bei DSL erreicht man aber im Normalfall die Maximalgeschwindigkeit laut Vertrag, wenn man direkt am Kabelmodem misst.
Je nach Anzahl der Nutzer, die im gleichen Cluster angeschlossen sind, kann es aber zu Einbussen kommen, wenn gleichzeitig größere Datenmengen geladen werden.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von BlackFly » 14.01.2012, 11:36

Das von UM verwendete DOCSIS ist lange nicht so "entfernungsabhängig" wie das (V)DSL (sprich die Geschwindigkeit fällt mit der Entfernung nicht so schnell ab) und darum spielt das weniger eine Rolle und man erhält seine volle Geschwindigkeit. Natürlich kann diese zu Spitzenzeiten allerdings auch mal einbrechen, ich habe mit meinem 64.000er allerdings noch nichts in der Richtung festgestellt und wohne auch mitten in einer größeren Stadt ;)

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von momo51 » 14.01.2012, 11:41

Ab welcher Geschwindigkeit kann man sich den bei UM runterstufen lassen ?
Gern auch mit % Angabe.
Mal ganz dumm, eine 10000der Leitung ist ja demnach auch " bis zu " 32000,
oder liege ich da falsch ? Bin diesbezüglich noch von DSL " verwöhnt " . :D

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von Bastler » 14.01.2012, 11:46

BlackFly hat geschrieben:Das von UM verwendete DOCSIS ist lange nicht so "entfernungsabhängig" wie das (V)DSL (sprich die Geschwindigkeit fällt mit der Entfernung nicht so schnell ab) und darum spielt das weniger eine Rolle und man erhält seine volle Geschwindigkeit. Natürlich kann diese zu Spitzenzeiten allerdings auch mal einbrechen, ich habe mit meinem 64.000er allerdings noch nichts in der Richtung festgestellt und wohne auch mitten in einer größeren Stadt ;)
Es ist eigentlich gar nicht "entfernungsabhängig", es lässt sich halt genau so weit verlustfrei auf dem kabel transportieren, wie es auch mit DVB-C geht.
Und da die Netze so gelplant sind, dass DVB-C an jedem HüP funktioniert, funktioniert auch DOCSIS an jedem (nicht defekten) ÜP "gleich gut" :zwinker: .

Dafür ist DOCSIS von von der gleichzeitigen Nutzerzahl abhängig...
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von BlackFly » 14.01.2012, 12:48

Wenn ich mir das Bild von Wiki anschaue (wobei UM dort als Urheber angegeben wurde):
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Dann sinkt die Geschwindigkeit schon mit der Entfernung. Im Vergleich zu DSL ist das allerdings "lächerlich" und ich gehe mal davon aus das UM genug Kabelkopfstationen haben wird das die Entfernung des Nutzers keine Große Rolle spielen wird, eher eine "überlastung" weil zu viele Gleichzeitig zuviel Bandbreite benutzen...

Ich denke mal das ein "herunterstufen" daher auch nicht stattfinden wird...
Entweder ist DOCSIS3 verfügbar, dann gibts bis Fullspeed oder es ist nur DOCSIS2 verfügbar, dann gibts 32000 (wieder unter der Bedingung das das Netzt nicht "überlastet" ist durch zuviel gleichzeitige Nutzung).

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von spanther » 14.01.2012, 14:42

Dankeschön für dieses tolle Diagramm! :)

Das klärt jetzt im Grunde aber auch nur, daß die Leitungsqualität nicht so schnell abnimmt. Jetzt schrieb hier jemand etwas von "Verteilerknoten", woran alle hingen, wo bei starker Belastung alle anderen gebremst werden könnten dank Überlastung. Gibt es da denn eine gute Möglichkeit zu erkennen, wie viele Leute an einem Knoten zusammenhängen? Ist das in einem Mehrfamilienhaus der Kasten im Keller als Knoten gemeint? Oder ist ein externer in der Stadt gemeint?

Und wenn das Netz jetzt belastet ist, welchen "Mindestanspruch" an Geschwindigkeit hat man denn überhaupt? Ab wann kann man, wenn eine gewisse Prozentuale Speed Zahl oft unterschritten wird auf Netzausbau bestehen? Welche Rechte hat man als Kunde an prozentualer Menge von Bandbreite im Schnitt?

Das ist ja die Kernfrage, die von Unitymedia nicht beantwortet wird auf den ersten Blick :(

Man ist so ja total rechtlich im unklaren, wie weit man einen "Stau" hinnehmen muss, bis zu welcher Einbuße an Geschwindigkeit, bis man auf Nachbesserung pochen kann :/
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von Grothesk » 14.01.2012, 15:06

Es gibt keine vertraglich vereinbarten Mindestwerte auf die man pochen könnte.

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von spanther » 14.01.2012, 15:52

Grothesk hat geschrieben:Es gibt keine vertraglich vereinbarten Mindestwerte auf die man pochen könnte.
Na ist ja super...
Das bedeutet, man ist der Willkür völlig ausgeliefert und muss sogar Modemwerte hinnehmen? O.o'

Gibt es da keinen gesetzlichen Rahmen, der die Ansprüche oder Rechte von Kunden wenigstens in gewisser Menge schützt?
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Dringi
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von Dringi » 14.01.2012, 16:00

spanther hat geschrieben:
Grothesk hat geschrieben:Es gibt keine vertraglich vereinbarten Mindestwerte auf die man pochen könnte.
Na ist ja super...
Das bedeutet, man ist der Willkür völlig ausgeliefert und muss sogar Modemwerte hinnehmen? O.o'

Gibt es da keinen gesetzlichen Rahmen, der die Ansprüche oder Rechte von Kunden wenigstens in gewisser Menge schützt?
Jetzt mach Dir mal nicht in die Hose. Da entfernungsunabhängig immer die volle Geschwindigkeit anliegt, ist der einzige Grund für Einbußen eine Leitungsüberlastung.
Vor ein oder anderthalb Jahren schrieben öfters (d.h. 6 oder 7x Leute), dass zu Stoßzeiten die Geschwindigkeit deutlich einbrechen würde. Da wurde sich dann ein paar mal bei UM Beschwert, es gab Kohle wieder und innerhalb von 3 Monaten war das Ganze gegesse und die Geschwindigkeit lag zu jeder Tageszeit an. Leitungsüberlastungen zu Stoßzeiten kann es genauso bei DSL geben. Und da bist Du ähnlich "ausgeliefet". Aktuell höhrt man von Leitungsüberlastungen bei UM relativ wenig.
Ich kann Dir nur sagen, dass bei mir 24/7 die gebuchten 64 MBit/sek anliegen.

Ich frage mich immer wie man bei einem Unternehmen Kunde werden kann/will, wenn man schon von Anfang an Glaubt, dass man der Willkür des Unternehmens ausgeliefert sein wird. :kratz: :kratz: :kratz:
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spanther
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von spanther » 14.01.2012, 16:59

Grothesk hat geschrieben: Jetzt mach Dir mal nicht in die Hose. Da entfernungsunabhängig immer die volle Geschwindigkeit anliegt, ist der einzige Grund für Einbußen eine Leitungsüberlastung.
Vor ein oder anderthalb Jahren schrieben öfters (d.h. 6 oder 7x Leute), dass zu Stoßzeiten die Geschwindigkeit deutlich einbrechen würde. Da wurde sich dann ein paar mal bei UM Beschwert, es gab Kohle wieder und innerhalb von 3 Monaten war das Ganze gegesse und die Geschwindigkeit lag zu jeder Tageszeit an. Leitungsüberlastungen zu Stoßzeiten kann es genauso bei DSL geben. Und da bist Du ähnlich "ausgeliefet". Aktuell höhrt man von Leitungsüberlastungen bei UM relativ wenig.
Ich kann Dir nur sagen, dass bei mir 24/7 die gebuchten 64 MBit/sek anliegen.

Ich frage mich immer wie man bei einem Unternehmen Kunde werden kann/will, wenn man schon von Anfang an Glaubt, dass man der Willkür des Unternehmens ausgeliefert sein wird. :kratz: :kratz: :kratz:
Hier im Forum hab ich öfters Leute davon schreiben hören, darum wurde ich halt ängstlich deswegen nun. Und natürlich hat das nichts mit "sich in die Hose machen" zu tun. Ich hatte bei der Telekom eben zwar "bis zu 16.000", jedoch war im Vertrag eine Mindestgeschwindigkeit von 10.000 garantiert. Bedeutet, wenn etwas wie auch immer an diesem Limit gekratzt hätte, hätte ich auf Ausbesserung pochen können, weißt was ich mein? Es war eben so, das mir dort dieses Minimum "zustand".

Natürlich kann man jetzt hier sagen, wenn es keine Probleme gibt, ist alles beim besten. Nur was ist, wenn das Netz überlastet ist und Unitymedia sich trotzdem quer stellt, nur als Beispiel? Wenn zukünftig mehr Kunden dazufließen und das Netz an seine Grenzen kommt. Andere berichteten, das sie auf Nachbesserung bis zu 6 Monate warten mussten, damit Unitymedia endlich das Netz dort ausbesserte und verstärkte. Es ist eben immer so eine Sache. Vertrauen ist ja gut und schön, aber worauf kann man sich denn berufen? Was genau steht mir denn zu :/

Wenn der Anbieter keinerlei Mindestmaß erfüllen "muss", dann ist die Gefahr doch da, das man dann herumkriecht und nichts dagegen unternehmen kann. Meine Sorge ist doch nicht komplett unbegründet.
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momo51
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von momo51 » 14.01.2012, 17:21

spanther hat geschrieben:Wenn der Anbieter keinerlei Mindestmaß erfüllen "muss", dann ist die Gefahr doch da,
das man dann herumkriecht und nichts dagegen unternehmen kann.
Meine Sorge ist doch nicht komplett unbegründet.
Als noch DSLer ist deine und meine Sorge nicht unbegründet. :D
Im Netz wie auch hier sollte man sich vorab gründlich informieren,
auf was man sich da einläßt, dann gibt es auch keine große Enttäuschung.
Außerdem wird nicht alles so heiß gegessen wie gekocht wird.
Mit einem gesunden Mittelmaß bin ich bisher immer ganz gut gefahren.

Und ein dickes Danke an BlackFly für die tolle Grafik :smile: ,

Die sollte UM mal in jeder Geschäftsstelle aufhängen :smile: :smile:

oder noch besser bei der sogenannten DSL " Konkurrenz " ins Schaufenster kleben :D :D :D


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Dringi
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von Dringi » 14.01.2012, 17:47

spanther hat geschrieben: Wenn der Anbieter keinerlei Mindestmaß erfüllen "muss", dann ist die Gefahr doch da, das man dann herumkriecht und nichts dagegen unternehmen kann. Meine Sorge ist doch nicht komplett unbegründet.
Ja, dass stimmt schon. Nur: Es gibt nichts schlimmeres für einen Anbieter als Kunden die schlecht gelaunt sind, weil die Geschwindigkeit und der Service nicht stimmt. Hat z.B. 1&1 im allgemeinen und die Telekom mit ihren "erst DSL-6000 und dann vielleicht VDSL"-Verträgen zu spüren bekommen. So gesehen ist UM immer irgendwie im Zuwang. Hinzu kommt: Der Vertrag bei UM dauert von der Mindestvertragslaufzeit 12 Monate, da ist der Leidensdruck nicht ganz so lang.
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corsa772
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von corsa772 » 14.01.2012, 17:55

Hilfe, ich bekomme nicht mehr als 32.000.

Dann macht das Anti Virus Programm aus.

Habe jetzt seit zwei Wochen 64.000 und der Unterschied zu 32.000 ist nicht gross weil die Server nicht mehr hergeben.
Die 5.000 raus liegen immer an, gerade 100 Bilder zum entwickeln in Rekordzeit hochgeladen. :D
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von racoon1211 » 14.01.2012, 18:08

Ich kann auch von keinen Engpässen in der Leitungsgeschwindigkeit berichten.

Wie mein Vorredner schon sagte, geben die meissten Server allerdings sowieso nicht besonders viel Leistung her (ausser man kauft sich bei jeder der tausenden Seiten irgendwelche "Premium"-Accounts).

Sinn macht das Ganze natürlich wenn man mehrere Downloads gleichzeitig laufen lässt - dann steht pro Download natürlich mehr Bandbreite zur Verfügung.
Auch wenn man Torrent benutzt bringt das Vorteile (Bevor jemand was sagt: Torrent ist NICHT illegal, man muss allerdings aufpassen was man darüber lädt. Linux Distributionen z.B. werden oft völlig legal über Torrent verteilt).

Ich bin bisher sehr zufrieden mit der Leitung.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von spanther » 14.01.2012, 20:16

Naja ich muss es dann halt einfach mal auf mich zukommen lassen ^^

Eure Speedtest Wertungen da scheinen mich aber doch schon ein wenig zu beruhigen und viel wichtiger als der Download ist "mir persönlich" ja der Upload :)

Weil ich mach halt gern von Zuhause was und da ist der Upload für mich entscheidender. Aber auch ein Spielekauf in Steam sollte nicht zur Qual werden. Naja, ich lass mich mal überraschen ^^

Als ich jedoch Telekom Kunde war davor jetzt die ganze Zeit, hatte ich jedenfalls niemals Einbrüche. Die Leitung die mir zugeteilt war, war auch immer voll belastbar mit dieser Bandbreite. Fände es schon schade, wenn das nun ein wenig hinkt. Wobei ich auch mit 32(up)/3(down) mbit noch zufrieden wär. Wäre so oder so ja immernoch ein Gewinn für mich.

Ich finde es halt nur schade, daß es hier überhaupt keinerlei "Mindestspeeds" gibt, die den Kunden zugestanden werden. Weil wenn ein Unternehmen großes Vertrauen auf sein Netz hat und weiß, das genug Kapazität vorhanden ist, sollten sie ja auch für jeden eine Mindestbandbreite garantieren können, finde ich. Würde ja nur für sie sprechen und Seriösität zeigen, weil der Kunde somit eine Zusicherung auf eine Mindestqualität bekommt :)

Ich hoffe für mich jedenfalls, daß bei mir auch alles gut geht :D

Übrigens Racoon dein Avatar ist ja mal mega süß! xD
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von Grothesk » 14.01.2012, 20:34

Und dann kommen die ganzen Hanselns, die ihr Heimnetzwerk nicht vernünftig aufgesetzt haben und/oder irgendwelche 'Schutzsoftware' installiert haben und sich deswegen bei der Geschwindigkeit selber ein Bein stellen und machen ungerechtfertigt Krawall.

Ich haben jedenfalls gerade hier in Köln die bestellten 32Mbit / 1Mbit.
Und die habe ich eigentlich auch permanent anliegen.

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von spanther » 14.01.2012, 21:50

Grothesk hat geschrieben:Und dann kommen die ganzen Hanselns, die ihr Heimnetzwerk nicht vernünftig aufgesetzt haben und/oder irgendwelche 'Schutzsoftware' installiert haben und sich deswegen bei der Geschwindigkeit selber ein Bein stellen und machen ungerechtfertigt Krawall.

Ich haben jedenfalls gerade hier in Köln die bestellten 32Mbit / 1Mbit.
Und die habe ich eigentlich auch permanent anliegen.
Nenene so leicht ist das ja nicht. Denn wenn der Kunde es selbst verschuldet, muss er später laut AGB's auch den Mechaniker bezahlen! ;)

Also Leute, die Mist bauen, zahlen schön selbst dafür! :)

Nur berechtigte Störungen "müssten" dann von der Firma bearbeitet werden. Ungerechtigte Forderungen aufgrund eines fehlerhaften Computers wäre ein Eigenverschulden und somit müsste der Kunde dann alle Kosten tragen, die aus seiner Meldung heraus entstehen. Es gibt dort also kein Fallstrick für den Provider, wie du ihn aufzeigen wolltest. Der Kundendienst kann am Modem den Speed messen lassen und die Sache prüfen. Bei berechtigten Forderungen dann aber müsste Unitymedia auch ausbauen und könnte das nicht aufschieben, falls das Netz irgendwo einen Stau hat.

Also diese Idee der Mindestverfügbarkeit als auch hier von mir angesprochene Mindestbandbreite macht schon Sinn.

Es freut mich aber, daß auch in meiner Umgebung also Köln bei dir, alles sauber läuft :)
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von Grothesk » 15.01.2012, 00:01

Die Verfügbarkeit ist soweit ich weiß allerdings geregelt.

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von Matrix110 » 15.01.2012, 01:26

Wenn man sich die etlichen Anfragen hier alleine anschaut die sich durch WLAN/Konfigfehler etc. erklären lassen, würde ich auch keine Mindestbandbreite irgendwo festschreiben, denn mit "Wir haben ihren Speed geprüft und da passt das ganze." werden sich bestimmte Personlichkeiten eh nicht zufrieden geben...

Außerdem kann man im Kabelnetz keine Mindestbandbreite die 24/7 verfügbar ist garantieren, dass ist einfach nicht möglich aufgrund der nur in begrenztem Maße anliegenden Gesamtbandbreite.
Wenn man einen Riesen Wohnbunker hat wo 20x128MBit Kunden drin hocken ist es unmöglich diesen auch nur 60MBit zu garantieren....soviel Bandbreite ist im Kabel nicht einmal für Internet vorgesehen momentan...und ausbauen kann man da auch rein gar nichts, da das Haus halt nun einmal nur einen Anschluss hat(in diesem Beispiel)

Kabel wie auch DSL basiert auf Mischkalkulation, diese Garantierte Bandbreite ist auch bei der Telekom "utopisch" ausgelegt...würde jeder DSL Nutzer diese ausnutzen wollen würde das je nach Portanzahl auch nicht funktionieren, allerdings ist aufgrund der geringen Geschwindigkeiten von DSL die Gesamtanbindung des DSLAM(Outdoor oder Indoor) nicht so schnell erreicht wie die einem Cluster zur Verfügungstehende Bandbreite im Kabel, da dort sehr hohe Geschwindigkeiten angeboten werden können.

Das einzige was solch eine Passage bringt ist wirklich, dass man sich schneller aus dem Vertrag rausboxen kann, aber UM zeigt sich in solchen Fällen wie man hier ließt Kulant und erstattet teilweise die GG etc. und lässt einem auch früher aus dem Vertrag in solchen Fällen, wenn man nicht gerade den Hotlinern auf den Schlips tritt und freundlich bleibt.

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von conscience » 15.01.2012, 09:34

Kein ISP garantiert eine Geschwindigkeit im WLAN sondern am Netzabschluss.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von jube50 » 15.01.2012, 10:38

Jetzt wollen wir das Pferdchen doch mal richtig aufzäumen.

In unseren Verträgen ersehe ich nur *bis zu* - Geschwindigkeiten. Die Kosten allerdings werden genau festgelegt. Die sind nicht variabel.
In jedem Kaufvertrag erwarte ich für eine bestimmte Menge Geld eine bestimmte Leistung. Obwohl schon anders formuliert, schließe ich auch heute noch verdammt einseitig ab.

Es wird ganz klar eine Geschwindigkeit beworben, eine Erwartungshaltung bei dem Kunden erzeugt, ganz groß, während die Einschränkungen winzig sind oder in irgendwelchen gut getarnten Fußnoten verschwinden.

Die Leute hier, oder besser die neuen Kunden, kommen großteils aus den DSL-Bereichen und sind dort einiges gewohnt.
Es dürfte problemlos möglich sein, den Kunden, dessen Wohnort bekannt ist, mit den eigenen technischen Anlagen zu vergleichen und zumindest eindeutige Hinweise zu geben, dass eben manche Geschwindigkeit nicht möglich ist.

Der Kunde heute ist in techn. Dingen gewandter, wehrt sich und macht Klamauk.
Die sogenannten Kulanzen sind natürlich eine nette Sache. Man will den zufriedenen Kunden. Allerdings steckt auch eine Menge Eigennutz dahinter. Die Anbieter würden eine riesige Klagewelle erleben und am Ende dürfte etliches der Werbestrategien über den Haufen geworfen werden.

UM befindet sich in der glücklichen Lage nicht ganz so entfernungsabhängig zu sein. Warten wir aber da auch mal den weiteren Ausbau ab.
Auch bei 'DSL spielen solche nicht nur eine Rolle, sondern die alten Netze sind vielfach total überlastet. Man will den Markt beherrschen, verkaufen und dann wird aufgeklemmt.
Der jetzige Glasfaserausbau kommt um Jahre zu spät.

Jetzt rechnen wir mal zusammen, was wir inzwischen bezahlen. Ist doch alles angeblich so billig.
Das Handy, natürlich am Internet angeschlossen, die normalen Fernsehgebühren, dann die Grundgebühren für UM, möglichst 3-Play, evtl. mit einigen Zusatzfunktionen. Wenn dann noch ein paar Senderchen auf HD gehen, kassiert man nochmals kräftig ab. Da soll man sich keine Sorgen machen, in welche Richtung das abgeht? Aus welchen 'Grund muss HD separat bezahlt werden?
Das ist eine reine Modernisierung und mehr nicht.
Wenn die Entwicklung so fortschreitet, geben wir die eine Hälfte unseres Einkommens für Miete u.s.w. aus, die andere allerdings geht für unsere geliebte Kommunikation drauf.

Wenn ich über solche Summen rede, will ich auch meine Garantien haben und mich nicht mit einigen einseitigen Verträgen abspeisen lassen. Da kann ich den fragenden User mit seinen Sorgen schon verstehen.

Man kann auch die Probleme nicht nur dem Kunden anlasten. Es werden Versprechungen gemacht mit irgendwelchen Geräten, angeboten wird teilweise Billigkram. Auch die vielumworbene Fritz ist beileibe nicht ausgereift, und der Umgang damit ist für manchen Laien auch nicht gerade einfach. Inzwischen gibt es zwar einige Standards, aber bei viele Geräten kommt es zu Kompabilitätseinschränkungen.

Mein Beitrag betrifft allgemein den Markt, ist nicht auf einen speziellen Anbieter ausgerichtet.
Mehr Kritik wäre allerdings angebracht.

Vielleicht sollten wir uns auch mal Gedanken darüber machen, warum solche Fachforen wie hier entstehen. Ich ziehe meinen Hut vor den Fachleuten ab, die helfen wollen und mancher User ist garantiert dankbar dafür.
Es geht nicht anders. Das zeigt aber eindeutig auf, dass der Service bei den Anbietern wohl nicht ausreichend ist.

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von BlackFly » 15.01.2012, 11:12

Die sache ist bei UM aber die das die zugesicherte Geschwindigkeit eigentlich immer möglich ist!
Nicht so wie bei diversen DSL-Anbietern die mit "bis zu 16.000" werben und dann kommt mit Müh und Not gerade mal die Hälfte an...
Wenn UM sagt "bis zu 32.000" dann liegen diese (oder meist sogar etwas mehr) an und nur bei Überlast wird es weniger. Aber technisch liegen die 32.000 an...

Aber sicherlich hast Du mit der "allgemeinen Kritik" recht, die Versprechungen sind immer riesig und die Einschränkungen klein.
Aber wenn Du Dein Auto verkaufen willst wirst Du auch in die Verkaufsanzeige reinschreiben das das Auto super und toll ist, aber das Du es verkaufen willst weil es säuft wie ein Loch (viel mehr als im Prospekt beschrieben), klappert wie ein 40 Jahre alter Trabi und demnächst verschleissreparaturen in 4stelliger Höhe fällig sind wirst Du dem potentiellen Käufer auch nicht freiwillig auf die Nase binden, oder?

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von gordon » 15.01.2012, 13:41

das ist jetzt hier aber eine sehr theoretische Diskussion, oder?
ich hatte hier noch nie signifikante Einbrüche (auch wenn ich Speedtests fast nie mache - "gefühlt" war es aber immer ok). Die anderen hier im Thread, die bereits Kunden sind, vermelden Ähnliches.
Wollt ihr euch jetzt schon mal präemptiv in Rage schreiben, oder wo führt das jetzt hin? :kratz:

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitrag von spanther » 15.01.2012, 16:08

Matrix110 hat geschrieben:Wenn man sich die etlichen Anfragen hier alleine anschaut die sich durch WLAN/Konfigfehler etc. erklären lassen, würde ich auch keine Mindestbandbreite irgendwo festschreiben, denn mit "Wir haben ihren Speed geprüft und da passt das ganze." werden sich bestimmte Personlichkeiten eh nicht zufrieden geben...
Das wäre aber deren Problem, da bei Beanstandungen die Kosten auf sie selbst zukämen und nicht auf den Provider ;)
Denn die Qualität gilt natürlich nur bis zum Modem, also dem letzten Gerät, das von Unitymedia kommt und die Sache zur Verfügung stellen muss :D

Die Telekom hat diese Mindestspeeds schon im Vertrag und trotzdem laufen sie damit gut. Es gibt keine Argumente dagegen, da schusselige User selbst zahlen müssen bei Probs die sie selbst verursacht haben. Es gibt halt nur für Kunden eine "Sicherheit", daß sie einen Anspruch auf eine gewisse Mindestleistung haben. Das klingt doch nur mehr als fair oder nicht? :)
Matrix110 hat geschrieben: Außerdem kann man im Kabelnetz keine Mindestbandbreite die 24/7 verfügbar ist garantieren, dass ist einfach nicht möglich aufgrund der nur in begrenztem Maße anliegenden Gesamtbandbreite.
Das halte ich für so nicht haltbar. Klar ist Kabel etwas anders als DSL über Klingeldraht, jedoch geht auch dort jeder an den DSLAM Verteiler und dieser hat auch seine Bandbreiten Grenzen. Also teilen auch dort sich alle "diese maximal mögliche" Bandbreite und wenn man den Kunden mehr verkauft als darüber möglich ist, gibt es Leitungsprobleme.

Das ist also schon irgendwie vergleichbar zu sehen :)
Matrix110 hat geschrieben: Wenn man einen Riesen Wohnbunker hat wo 20x128MBit Kunden drin hocken ist es unmöglich diesen auch nur 60MBit zu garantieren....soviel Bandbreite ist im Kabel nicht einmal für Internet vorgesehen momentan...und ausbauen kann man da auch rein gar nichts, da das Haus halt nun einmal nur einen Anschluss hat(in diesem Beispiel)
Das stimmt natürlich. Dann könnte Unitymedia aber die Bandbreite in das Haus erweitern, indem zwei Kabel ins Haus gelegt werden und damit jedem die Speeds auch garantieren, oder nicht? :)
Matrix110 hat geschrieben: Kabel wie auch DSL basiert auf Mischkalkulation, diese Garantierte Bandbreite ist auch bei der Telekom "utopisch" ausgelegt...würde jeder DSL Nutzer diese ausnutzen wollen würde das je nach Portanzahl auch nicht funktionieren, allerdings ist aufgrund der geringen Geschwindigkeiten von DSL die Gesamtanbindung des DSLAM(Outdoor oder Indoor) nicht so schnell erreicht wie die einem Cluster zur Verfügungstehende Bandbreite im Kabel, da dort sehr hohe Geschwindigkeiten angeboten werden können.
Nein, bei T-Com ist diese 10.000 Mbit eine Mindestgrenze die vertraglich festgesteckt ist. Die Telekom schaltet also nie so viele Kunden auf eine Stelle, das eben diese überlastet ist. Denn genau "da" liegt der Vogel begraben! ^^

Sowas sollte nämlich nicht sein. Denn nur so überlastet das Netz dann auch. Ich hatte immer mindestens die 10.000 ohne wenn und aber :)
Matrix110 hat geschrieben: Das einzige was solch eine Passage bringt ist wirklich, dass man sich schneller aus dem Vertrag rausboxen kann, aber UM zeigt sich in solchen Fällen wie man hier ließt Kulant und erstattet teilweise die GG etc. und lässt einem auch früher aus dem Vertrag in solchen Fällen, wenn man nicht gerade den Hotlinern auf den Schlips tritt und freundlich bleibt.
Das teilweise auch, ja. Falls die Leistung eben zu niedrig ist und nicht stimmt, sollte der Kunde ein Rücktrittsrecht haben. Ist sowieso nur fair, denn der Kunde zahlt ja immerhin auch einen guten Betrag monatlich und erwartet dafür auch eine Gegenleistung. Nur fair, oder nicht?

Kulanz ist ja gut, aber der Kunde ist eben nur sicher, daß diese auch Bestand hat für ihn, wenn es im Vertrag zugesichert ist ^^

Man hat also keine Sicherheiten als Kunde, ist halt so...
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