angebliches Vermarktungsverbot

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gordon
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von gordon » 12.01.2012, 20:00

Jens_NRW hat geschrieben:Klarer Fall von sparen an der falschen Stelle, statt ne neue Software im Auftrag zu geben für mehr Kunden.
die Software ist in der Hinsicht per se kein Problem.

Und mit Marktdominanz durchsetzen hat das auch wenig zu tun, man will ja keine Breitbandkunden verlieren, nur weil die kein Fernsehen mehr gucken.

So wie ich das jetzt aber verstehe, liegt die Kabel-TV-Infrastruktur einfach ungenutzt da. Dann kann der Vermieter idR Unitymedia eine Gestattung geben, dass ALLE Produkte vermarktet werden dürfen. Wer dann im Haus 17,90 für nen ENV zahlen will, der soll doch...
Mit UMS wird das weniger zu tun haben - wenn sie eine Versorgungsvereinbarung haben, dann könnte bis zu deren Ablauf auch niemand ein Vermarktungsverbot aussprechen, und wenn die VV abgelaufen ist, kann man eine neue erteilen.

HariBo
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von HariBo » 12.01.2012, 20:07

aber genau die VV hat er ja lt.Eingangspost gekündigt.

gordon
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von gordon » 12.01.2012, 20:10

ob das jetzt eine VV war oder er einfach so ein Vermarktungsverbot ausgesprochen hat, stand da nicht. :streber:

Und sowas kann man ja trotzdem wieder erteilen. Auch für TV, tut dem Vermieter ja nicht weh.

Jens_NRW
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Jens_NRW » 12.01.2012, 20:18

dadibsy hat geschrieben:@Jens

Du kannst Analog&DigitalTV empfangen, musst es aber nicht. Der Themenstarter kann KEIN Analog&Digital TV empfangen weil der Vermieter dies untersagt hat um seine SAT Anlage auszulasten. Da liegt der Unterschied.
Es ist schon richtig das man einen 1&2play Vertrag abschließen kann ohne einen KabelTV Vertrag abzuschließen, doch das ändert nichts daran das KabelTV immer verfügbar ist wenn 1&2Play verfügbar ist.

dadibsy

Schon richtig, nur seh ich kein Problem da drin, mit Sperrfilter zu arbeiten, so kann ich dem Hauseigentümer nachkommen, der kein Kabel-TV möchte, aber die Kabel-TV Infrastruktur freigibt für Telefon und Internet. Da müsste ja was machbar sein. Wäre für UM ja doch auch nur positiv, so könnte man an diesem Objekt wenigstens noch ein bisschen verdienen, wenn die Nachfrage dort gegeben ist. Dafür müssten beide Parteien gesprächsbereit sein. Die Frage die weiter offen im Raum bleibt, meiner Meinung nach, ob UM TV und Internet/Telefon voneinander lösen will, oder ob man sagt wir verzichten lieber ganz auf die Umsätze. Von der technischen Seite im Haus seh ich keine Probleme, von der rechtlichen durch hinzunahme von Sperrfiltern auch nicht.
gordon hat geschrieben: die Software ist in der Hinsicht per se kein Problem.
Die Software hab ich ins Spiel gebracht, weil jemand hier diese erwähnt hat, wer das war weiß ich jetzt nicht genau. Auf jedenfall gab es, wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, dort nur den Hinweis, dass man der Software wohl "sagen" müsste, das dort zwar ein Vermarktungsverbot für Kabel-TV existiert aber 2Play dennoch bereit gestellt wird. Darauf zielte mein Einwand mit der Software.

Jens_NRW
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Jens_NRW » 12.01.2012, 20:20

gordon hat geschrieben:ob das jetzt eine VV war oder er einfach so ein Vermarktungsverbot ausgesprochen hat, stand da nicht. :streber:

Und sowas kann man ja trotzdem wieder erteilen. Auch für TV, tut dem Vermieter ja nicht weh.
Weh tun tut es ihm vielleicht schon, finanziell. Wie sieht es denn aus, wenn er Kabel-TV wieder "freigibt" mit den einnahmen für die Bereitstellung der SAT-Anlage.

Ich unterstelle nun einfach mal, dass sich die SAT-Anlage als Posten in den Nebenkosten wiederfindet. Wie kann der Vermieter weiterhin darauf "pochen", wenn eine alternative vorhanden ist? Sollten ihm da Einnahmen abhanden kommen, hat er schon ein interesse dieses Verbot oder was auch immer aufrecht zu halten.
Nur da hab ich echt keine Ahnung wie es sich dabei dann verhält...

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von dadibsy » 12.01.2012, 20:23

HariBo hat geschrieben:Ausgehend vom Eingangspost des TE:

Ich habe gestern abend einen Weg aufgezeigt, ob der nun genutzt wird oer nicht, entzieht sich meiner Kenntnis.
Hast doch nen :super: bekommen. War also die Antwort die der Themenstarter haben wollte. Auch wenn diese auf diesen 7 Seiten bereits mehrmals stand. Aber manchmal dauert es ja etwas bis man etwas akzeptiert ;)

Gruß dadibsy

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Leidtragender » 12.01.2012, 20:35

HariBo hat geschrieben:Ausgehend vom Eingangspost des TE:
ich war vor einigen Jahren noch zufriedener Unitymedia-Kunde bis auf den Tag als unser Vermieter die Rundfunkversorgung auf Satellit umstellen ließ und seine Versorgungsverträge mit UM kündigte.
Daraufhin kündigte UM dann mir meinen Vertrag mit der Begründung, dass sie von nun an keine Vermarktungsfreigabe mehr hätten. Doch unser Vermieter gestattet UM die Bewohner mit Internet und Telefon zu versorgen und hat hierfür auch entsprechende Schreiben an UM und geschickt (Kopien besitze ich auch). Doch UM besteht dennoch darauf, keine Vermarktungsfreigabe zu haben und gibt die Schuld dem Vermieter
kann hier sowieso keiner helfen, da ja auch niemand Objektadressen hat.
Ich habe gestern abend einen Weg aufgezeigt, ob der nun genutzt wird oer nicht, entzieht sich meiner Kenntnis.
Hättest du denn etwas mit den Objektadressen anfangen können?

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Leidtragender » 12.01.2012, 20:39

dadibsy hat geschrieben:
Hier glaube ich das es anders ist. Es ist doch so. Wo ein Kabelanschluss im Haus liegt ist von der UM Seite auch zumindest der Analoge TV empfang möglich. Also ist dieses Produkt bei einem Objekt was im System erfasst ist auch sicher verfügbar. Alle anderen Dienste werden sicher je nach Verfügbarkeit freigeschaltet. Wenn ein Eigentümer jetzt keine Vermarktung von Kabel TV in seinem Objekt wünscht (warum auch immer), dann müste UM bei diesem Objekt dem System beibringen das zwar 1&2Play zur verfügung stehen aber kein KabelTV. Und genau hier denke ich liegt das Problem. Kein KabelTV verfügbar = Kein Kabelannschluss. Das sind aber nur Vermutungen.

dadibsy
Das habe ich ja verstanden. Nur irgendwie ist es für mich auch wie für Jens unlogisch. Außerdem warum kann mir das keiner von UM erklären? Deren Informationspolitk ist ja echt zum :wand:

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von HariBo » 12.01.2012, 20:44

du, bzw dein Vermieter, der das eigentlich regeln muss, heult hier an der falschen Stelle,
und damit verabschiede ich mich aus diesem Fred

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von EXDE » 13.01.2012, 02:03

mege hat geschrieben:Gibt doch hier immer Experten, die meinen bei Umzug etc. hat man kein Sonderkündigungsrecht, aber UM kann einfach so kündigen? Man sollte vielleicht eine Schadensersatzklage ins Auge fassen. UM scheint offenbar nicht gewillt, vertraglich eingegangene Verpflichtungen nachzukommen obwohl sie das könnten. Ich würde zur Verbraucherschutzfiliale gehen, notfalls einen Anwalt einschalten.
Ja die Experten haben auch recht, weil es halt kein Sonderkündigungsrecht bei einem Umzug gibt. Ein Kläger (der Kunde bei T-Com ist) hat den Prozess verloren und muss seinen wunderbaren Vertrag bis zum Ende der Mindestvertragslaufzeit zahlen, obwohl er keine Leistung in der neuen Wohnung erhält.
Also wenn du vorschlägst bei einem Vermarktungsverbot einen Anwalt einzuschalten, dann sieht man dass du von sowas überhaupt keine Ahnung hast.

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von mege » 13.01.2012, 10:47

EXDE hat geschrieben:
mege hat geschrieben: Ja die Experten haben auch recht, weil es halt kein Sonderkündigungsrecht bei einem Umzug gibt. Ein Kläger (der Kunde bei T-Com ist) hat den Prozess verloren und muss seinen wunderbaren Vertrag bis zum Ende der Mindestvertragslaufzeit zahlen, obwohl er keine Leistung in der neuen Wohnung erhält.
Also wenn du vorschlägst bei einem Vermarktungsverbot einen Anwalt einzuschalten, dann sieht man dass du von sowas überhaupt keine Ahnung hast.
1. Mit dem 2.Quartal wird das Gesetz geändert und jeder hat bei Umzug ein Sonderkündigungsrecht, wenn am neuen Wohnort die Leistung nicht verfügbar ist.
2. Das BGH-Urteil ist auch UM nicht anwendbar, denn im Urteil wurde festgehalten, dass der Kunde Vergünstigungen erhalten hat, da er einer längeren Laufzeit zustimmte. So etwas gibt es bei UM gar nicht.
3. Wenn UM nicht die Leistung liefern kann, da sie plötzlich nicht mehr die notwendigen Verträge mit dem Vermieter haben, dann kann man doch als Kunde nichts dafür. UM hat eine Leistung versprochen und zwar für eine bestimmte Laufzeit. Vertrag ist Vertrag und wer nicht liefern kann, muss eben Schadensersatz zahlen oder steht in den AGBs irgendwo, dass UM nach Lust und Laune kündigen kann, der Kunde aber nicht. Wäre dies so, stellt sich die Frage, ob so ein Vertrag überhaupt zulässig ist.

P.S.: Ich bin seinerzeit übrigens aus meinen Telekom-Vertrag herausgekommen bei meinem Umzug. ;)

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von albatros » 13.01.2012, 13:41

Die AGBs von Unitymedia in der aktuellen Fassung lassen eine ausserordentliche Kündigung durch beide Vertragspartner zu. Diese kann laut BGB auch nicht eingeschränkt werden. Unter Umständen hat der Vertragspartner Anspruch auf Schadenersatz. Der wäre dann aber ggf. einzuklagen...

Allerdings hat der Threadstarter nichts dazu gesagt, ob die Kündigung durch Unitymedia zum Ende der Vertragslaufzeit erfolgte oder nicht. Er schreibt nur davon, dass er noch einige Zeit Internet und Telefon nutzen konnte, obwohl bereits TV abgeklemmt war.

PS.: Auch bei UM kommt man bei Umzug aus dem Vertrag. Allerdings immer nur mit dem Hinweis, dass die Kündigung auf Kulanz akzeptiert wird. Der Hintergrund ist meines Erachtens, dass man vermeiden möchte, dass ein Kündigungsrecht durch ein verbindliches Gerichtsurteil festgeschreiben wird.
Durch die beabsichtigte Änderung des TKGs würde dieses Urtei unnötig.
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von gordon » 13.01.2012, 13:53

mege hat geschrieben:1. Mit dem 2.Quartal wird das Gesetz geändert und jeder hat bei Umzug ein Sonderkündigungsrecht, wenn am neuen Wohnort die Leistung nicht verfügbar ist.
ist das schon durch? Aber grundsätzlich stellt sich UM da doch auch jetzt nicht quer.
mege hat geschrieben: 2. Das BGH-Urteil ist auch UM nicht anwendbar, denn im Urteil wurde festgehalten, dass der Kunde Vergünstigungen erhalten hat, da er einer längeren Laufzeit zustimmte. So etwas gibt es bei UM gar nicht.
es wurde aber auch geurteilt, dass der Umzug in den persönlichen Verantwortungsbereich des Umziehenden fällt. Deshalb wird es ja als Präzedenzfall dafür gesehen, dass ein Umzug bislang per se kein Recht auf eine außerordentliche Kündigung darstellt.
mege hat geschrieben: 3. Wenn UM nicht die Leistung liefern kann, da sie plötzlich nicht mehr die notwendigen Verträge mit dem Vermieter haben, dann kann man doch als Kunde nichts dafür. UM hat eine Leistung versprochen und zwar für eine bestimmte Laufzeit. Vertrag ist Vertrag und wer nicht liefern kann, muss eben Schadensersatz zahlen oder steht in den AGBs irgendwo, dass UM nach Lust und Laune kündigen kann, der Kunde aber nicht. Wäre dies so, stellt sich die Frage, ob so ein Vertrag überhaupt zulässig ist.
UM kann natürlich auch kündigen, wenn sie nicht mehr versorgen können. Warum sie jetzt noch schadenersatzpflichtig sein sollen, ist mir schleierhaft. Schließlich hat doch der Vermieter und damit vermutlich der Eigentümer der Hausverkabelung UM die Nutzung dieser Infrastruktur untersagt, so dass UM gezwungen war, den Kunden zu kündigen. Der Vermieter hat also von sich aus einen Eingriff in die Versorgung der Mieter mit Internet und Telefon vorgenommen, ohne diese vorher zu fragen. Wenn man schon einen Anwalt einschalten will, dann sollte man auch mal überlegen, wer dem TE den ganzen Mist erst eingebrockt hat!

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von poempel » 15.01.2012, 21:07

Leidtragender hat geschrieben: Das habe ich ja verstanden. Nur irgendwie ist es für mich auch wie für Jens unlogisch. Außerdem warum kann mir das keiner von UM erklären? Deren Informationspolitk ist ja echt zum :wand:
Du solltest wirklich den Tipp wahrnehmen, der schon zu Beginn gemacht wurde:
Nutze die UM-Twitter-Seite.


In jedem Unternehmen gibt es unterschiedlich gute Mitarbeiter, also solche, die die Standardfälle ordentlich, solide und gut abarbeiten, und eben auch die alten Hasen, die schon fast alles erlebt haben und somit auch komplizierte oder gar irreführende Sachverhalte problemlos lösen können.

Twitter ist ein öffentliches Medium. Jede Fehlauskunft kriegt jeder mit.
Kundenbetreuung via Twitter ist also wenn man so will die Visitenkarte oder das Aushängeschild eines jeden Unternehmens.
Und jedes Unternehmen wird dafür sorgen, dass dort die anzahl alter Hasen möglichst hoch ist.

Dort solltes du mit deiner nicht alltäglichen Problemlage gut aufgehoben sein.

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Leidtragender » 16.01.2012, 10:10

poempel hat geschrieben:
Leidtragender hat geschrieben: Das habe ich ja verstanden. Nur irgendwie ist es für mich auch wie für Jens unlogisch. Außerdem warum kann mir das keiner von UM erklären? Deren Informationspolitk ist ja echt zum :wand:
Du solltest wirklich den Tipp wahrnehmen, der schon zu Beginn gemacht wurde:
Nutze die UM-Twitter-Seite.


In jedem Unternehmen gibt es unterschiedlich gute Mitarbeiter, also solche, die die Standardfälle ordentlich, solide und gut abarbeiten, und eben auch die alten Hasen, die schon fast alles erlebt haben und somit auch komplizierte oder gar irreführende Sachverhalte problemlos lösen können.

Twitter ist ein öffentliches Medium. Jede Fehlauskunft kriegt jeder mit.
Kundenbetreuung via Twitter ist also wenn man so will die Visitenkarte oder das Aushängeschild eines jeden Unternehmens.
Und jedes Unternehmen wird dafür sorgen, dass dort die anzahl alter Hasen möglichst hoch ist.

Dort solltes du mit deiner nicht alltäglichen Problemlage gut aufgehoben sein.

Danke für den Tipp. Da werde ich es als Nächstes versuchen. :super:

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von EXDE » 21.01.2012, 11:12

[quote="albatros"]Die AGBs von Unitymedia in der aktuellen Fassung lassen eine ausserordentliche Kündigung durch beide Vertragspartner zu. Diese kann laut BGB auch nicht eingeschränkt werden. Unter Umständen hat der Vertragspartner Anspruch auf Schadenersatz. Der wäre dann aber ggf. einzuklagen...
quote]

Nö, in den AGB´s steht nicht dass durch nen Umzug eine außerordentliche Kündigung zugelassen wird, da liegste falsch...

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Leidtragender » 24.01.2012, 13:05

Kurze Aktualisierung der Situation:

Nach Absprache mit einem UM-Mitarbeiter, erfuhr ich, dass es doch nicht nötig sein müsste eine generelle Vermarktungsfreigabe an UM zu erteilen. Darauf bat ich den Vermieter um eine erneute Erlaubnis für 1und 2PlayProdukte, die er auch schriftlich an UM schickte.
Zitat:
"Vermarktungsfreigabe
Serviceadresse xxxx, 33335 Gütersloh


Sehr geehrte Damen und Herren,

unser Mieter xxxx, xxxx, 33335 Gütersloh, möchte mit Ihnen einen 2play-Vertrag schließen.
Als Eigentümerin der Liegenschaft xxxx in Gütersloh erteilen wir Ihnen hiermit eine

Vermarktungsfreigabe

für den entsprechenden Internet- und Telefonanschluss.
Die nötige Infrastruktur ist seit dem Übergang von der damaligen Kabelanschlussversorgung auf SAT-Versorgung in dem Haus verblieben und kann von Ihnen genutzt werden.

Mit freundlichen Grüßen



Nun meine Frage an alle Experten, die sich vielleicht damit auskennen: Reicht so eine Vermarktungsfreigabe aus? Denn bisher habe ich und der Vermieter von UM nichts gehört und der Status der Verfügbarkeit auf der Homepage wurde auch noch nicht geändert.

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Dinniz » 24.01.2012, 15:42

Bsi sowas spezielles im System ist kann es schonmal einige Zeit dauern.
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Leidtragender » 24.01.2012, 16:04

Dinniz hat geschrieben:Bsi sowas spezielles im System ist kann es schonmal einige Zeit dauern.
Aber im Prinzip könnte/müsste es doch ausreichen, wenn sogar der UM-Mitarbeiter meinte, dass eine vollständige Vermarktung nicht unbedingt nötig wäre (was aber einige hier im Forum behauptet haben). Ich weiß natürlich nicht wie kompetent der Mitarbeiter ist.

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