angebliches Vermarktungsverbot

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Jens_NRW
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Jens_NRW » 11.01.2012, 16:00

Hmm... Obwohl ich dachte gründlich gelesen zu haben, habe ich anstatt eines "keins" ein "ein" gelesen, somit kam es zu meiner falschaussage. TUT MIR LEID!!!

Jens666
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Jens666 » 11.01.2012, 19:52

Haben den eigentlich alle Bewohner dem wechsel von Kabel zu Sat zugestimmt?
Der Vermieter darf dies nämlich nicht so einfach ändern.

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Leidtragender » 11.01.2012, 19:54

Jens666 hat geschrieben:Haben den eigentlich alle Bewohner dem wechsel von Kabel zu Sat zugestimmt?
Der Vermieter darf dies nämlich nicht so einfach ändern.
Nein. Wir als Mieter wurden nie gefragt. Es geschehe ja alles zu unseren Gunsten hieß es damals.

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Leidtragender » 11.01.2012, 19:56

Der Vermieter gewährt doch Zugang zur Hausverteilung. Ich und UM haben das sogar schriftlich.

dadibsy
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von dadibsy » 11.01.2012, 20:16

Leidtragender hat geschrieben:
Dinniz hat geschrieben:.....

Es ist verwaltungstechnisch schwierig die Vermarktung nur für 1-2play freizugeben.

Der Vermieter hat UM eine ausdrückliche Genehmigung für die Versorgung mit Internet und Telefonie gegeben. Die Kopie davon besitze ich. Was kann denn da noch schwierig sein?
Jetzt schreibst du plötzlich der Vermieter stimmt komplett zu. was denn jetzt darf UM alles liefern oder nur 1&2 play? Nochmal zum mitschreiben. Ich denke das UM in Ihrem System euer Objekt nicht so makieren kann das dort nur 1&2 play vermarktet wird. Das sieht das System wahrscheinlich nicht vor. Soll dein Vermieter halt alles freigeben und mit ein wenig Glück darfst du dann wieder bestellen.

Ich vermute jetzt aber einfach mal das der Hase wo anders begraben ist. Dein Vermieter wird sicher Geld für die Sat Anlage in die Hand genommen haben und dies jetzt auch über die Nebenkosten oder wie auch immer wieder rein holen wollen. Er befürchtet vieleicht das einige Mieter zurück zum KabelTV wechseln und er dann weniger Einnahmen hat?!?

Wie auch immer, fakt ist das dir hier im Forum keiner helfen können wird.

Gruß dadibsy

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Leidtragender » 11.01.2012, 20:23

Also der Vermieter meinte, dass wir auch TV von UM buchen können, dass wir aber dann dafür die Kabelgebühren zu zahlen haben. Warum sollte es für UM ein Problem sein im System? Immerhin bieten die doch 2Play-Produkte an. Also wäre es logisch, auch solche Fälle wie bei mir einzuplanen. Oder?

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Dinniz » 11.01.2012, 20:25

Das klingt jetzt schon wieder ganz anders ..
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Leidtragender » 11.01.2012, 20:29

Dinniz hat geschrieben:Das klingt jetzt schon wieder ganz anders ..
Ich habe vielleicht vergessen zu erwähnen, dass ich mehrere Schreiben vom Vermieter diesbezüglich habe. Aber was klingt daran ganz anders?

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von dadibsy » 11.01.2012, 20:36

Popkorn?

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Leidtragender » 11.01.2012, 20:41

dadibsy hat geschrieben:Popkorn?

dadibsy
Wenn dir langweilig ist oder du nichts mehr zu sagen hast, dann halt dich doch einfach mal raus. Aber solche Kommentare helfen nicht weiter.

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von dadibsy » 11.01.2012, 20:52

Wem hier langweilig ist das bist wohl du. Oder?

Oder bist du zu dumm um zu verstehen das dir HIER keiner dein spezielles Problem lösen kann?
Lösung kann nur sein:

1. Setzt dich NOCHMAL mit deinem Vermieter in Verbindung.
2. Mach IHM klar das ER bei UM sein Versorgungsverbot komplett zurücknehmen soll.
3. Bestelle dein gewünschtes Produkt wenn Punkt 1 und 2 erledigt sind.

Für diese Lösung brauch man keine 4 Seiten. Wenn ich dann noch lese das du Student bist dann wird mir ganz anders. Vieleicht doch noch mal Nachdenken und dann die richten Schritte einleiten?

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Leidtragender » 11.01.2012, 20:56

dadibsy hat geschrieben:Wem hier langweilig ist das bist wohl du. Oder?

Oder bist du zu dumm um zu verstehen das dir HIER keiner dein spezielles Problem lösen kann?
Lösung kann nur sein:

1. Setzt dich NOCHMAL mit deinem Vermieter in Verbindung.
2. Mach IHM klar das ER bei UM sein Versorgungsverbot komplett zurücknehmen soll.
3. Bestelle dein gewünschtes Produkt wenn Punkt 1 und 2 erledigt sind.

Für diese Lösung brauch man keine 4 Seiten. Wenn ich dann noch lese das du Student bist dann wird mir ganz anders. Vieleicht doch noch mal Nachdenken und dann die richten Schritte einleiten?

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Hör auf mich hier vollzuquatschen.
1. Mit dem Vermieter ist alles soweit wie möglich geklärt.
2. Halt dich einfach mal zurück, denn wie gesagt mit deinen Kommentaren hilfst du wirklich keinem.

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von HariBo » 11.01.2012, 21:04

es macht wenig Sinn, sich hier gegenseitig anzugiften.
Die Sache klären, kann wohl endgültig nur dein Vermieter.
Du schriebst eingangs (sorry, hab jetzt keine Lust nachzulesen)etwas von 20 Wohnungen, damit gehört dein vermieter zu einer besonderen Vertriebsstruktur, die nennt sich Vertrieb Mittelstand, er sollte daher einen eigenen Ansprechpartner bei UM haben, einen Kundenmanager. An den muss er sich wenden, um die ganze Sache zu klären.
Alles weitere hier sind reine Spekulationen.

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Leidtragender » 11.01.2012, 21:09

HariBo hat geschrieben:es macht wenig Sinn, sich hier gegenseitig anzugiften.
Die Sache klären, kann wohl endgültig nur dein Vermieter.
Du schriebst eingangs (sorry, hab jetzt keine Lust nachzulesen)etwas von 20 Wohnungen, damit gehört dein vermieter zu einer besonderen Vertriebsstruktur, die nennt sich Vertrieb Mittelstand, er sollte daher einen eigenen Ansprechpartner bei UM haben, einen Kundenmanager. An den muss er sich wenden, um die ganze Sache zu klären.
Alles weitere hier sind reine Spekulationen.
:super:

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Jens666 » 11.01.2012, 21:26

Leidtragender hat geschrieben:
Jens666 hat geschrieben:Haben den eigentlich alle Bewohner dem wechsel von Kabel zu Sat zugestimmt?
Der Vermieter darf dies nämlich nicht so einfach ändern.
Nein. Wir als Mieter wurden nie gefragt. Es geschehe ja alles zu unseren Gunsten hieß es damals.
Dann hätte er gar nichts ändern dürfen.

Naja, wohl eher zu seinen Gunsten (=> <=).

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von dadibsy » 11.01.2012, 21:30

Jens666 hat geschrieben: Dann hätte er gar nichts ändern dürfen.
Was genau soll dort die Rechtliche Grundlage sein? Versorgung mit Rundfunk war nach der Änderung weiter gegeben. Lasse mich gerne Belehren, dann aber doch bitte ein paar Argumente.

Gruß dadibsy

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Jens666 » 11.01.2012, 22:21

dadibsy hat geschrieben:
Jens666 hat geschrieben: Dann hätte er gar nichts ändern dürfen.
Was genau soll dort die Rechtliche Grundlage sein? Versorgung mit Rundfunk war nach der Änderung weiter gegeben. Lasse mich gerne Belehren, dann aber doch bitte ein paar Argumente.

Gruß dadibsy
Hatte mich vor ein Paar jahren intensiv über Mietrecht informiert.
Und ich meine gelesen zu haben das sollche dinge nicht einseitig geändert werden dürfen, da sie ja auch im Mietvertrag stehen. In so einem Fall muss dann der Vermieter hoffen das die Mieter mitziehen.

Hier ist auch noch was:

'Verfügt das Haus lediglich über eine Gemeinschaftsantenne und wünscht der Mieter den Anschluss ans Kabelnetz, muss der Vermieter dies akzeptieren. Das BVG stellte klar, dass für den Empfang von zusätzlichen Fernsehprogrammen das Grundrecht auf Informationsfreiheit aus Art. 5 GG zu berücksichtigen ist (BvG 1 BvR 168/92). Die Kosten für den Kabelanschluss hat jedoch der Mieter zu tragen (BVG Az. 1 BvR 976/89; LG Siegen Az. 3 S 215/88).'

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von dadibsy » 11.01.2012, 22:36

Ob es im Mietvertrag steht das die Wohnung einen Kabelanschluss hat oder nicht wurde uns ja nicht mitgeteilt, oder habe ich das überlesen?

Das mit der Gemeindschaftsantennt bezieht sich meiner Meinung nach auf Terrestrich was auf die SAT Anlage vom Themenersteller nicht zutrifft. Die Informationsvielfalt ist mit der SAT Anlage in der Regel gegeben. Anders sieht es aus wenn der Mieter über die SAT Analge des Vermieters nicht die für Ihn kulturel wichtigen Programme empfangen kann. Dann muss der Vermieter entweder nachrüsten, dem Mieter eine eigene SAT Anlage genehmigen oder dem Mieter es gestatten sich ans Kabel Anschließen zu lassen wenn dort die Programme vorhanden sind.

Ich bin da auch etwas im Thema weil wo ich 25 Jahre wohnte nur Kabel lag und ich gerne SAT gehabt hätte. Hatte damals aber leider selbst mit dem Mieterschutzverein vergeblich versucht den Vermieter dazu zu bringen mir eine Erlaubniss für das errichten der SAT Anlage zu geben. Ärgerlich wenn Ausländische Mitbürger um dich herrum eine SAT Schüssel nach der anderen aufstellen und du der einzigste Mieter im 10 Famielien Haus bist der Kabel zahlen muss ;) Ich hätte mich damals über eine gemeinschafts Sat Analge gefreut. Heute hab ich Gott Sei Dank das Zepter selbst in der Hand.

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Jens_NRW » 12.01.2012, 09:05

Was die Zustimmung der Mieter in diesem Fall betrifft, weiß ich nicht genau, bedürfte vielleicht mehr informationen über finanziellen mehraufwand für die mieter etc. Ich weiß nur, bei uns war es vor 20 jahren so, als von Sat auf Kabel umgestellt werden sollte, wurden erst alle Mieter befragt und ein Mehrheitsbeschluss wurde benötigt, damit der Vermieter diese Umstellung auch vornehmen konnte, da ein Mehraufwand eines einstelligen DM-Betrages pro Monat por Mieteinhat von nöten war.

Was die Bereitstellung von 1 play und 2 play Produkten und das verbuchen solcher im System von UM betrifft, nachdem ich nun meinen Lesefehler bemerkt habe muss ich schon sagen kommuniziert UM nach aussen, dass dies Möglich sein muss, wenn der Vermieter dies nicht ausdrücklich verbietet.
Es wurde hier so dargestellt, dass die UM-Infrastruktur für den neuen Sat-Empfang nicht angerührt wurde, somit noch im Betrieb ist bzw ohne weiteres in Betrieb genommen werden kann. Desweiteren wurde erwähnt, dass der Vermieter ausdrücklich das vermarkten der eben genannten Produkte erlaubt. Zu guter letzt kommuniziert UM im Kleingedruckten selber, dass für 2Play Produkte kein analoger Kabelanschluss von nöten ist. Letzteres bedeutet das einfache einbuchen solcher Produkte in das System OHNE bestehen eines Kabel-TV Vertrages. Denke mal hier spielt um "beleidigt", weil sie mal alles durften, was sie nun nicht mehr dürfen und will den Vermieter über verärgerte Mieter dazu zwingen, doch wieder Kabel-TV über UM zu beziehen.
Meine Meinung zu dem Fall.

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Leidtragender » 12.01.2012, 11:32

Jens_NRW hat geschrieben:Was die Zustimmung der Mieter in diesem Fall betrifft, weiß ich nicht genau, bedürfte vielleicht mehr informationen über finanziellen mehraufwand für die mieter etc. Ich weiß nur, bei uns war es vor 20 jahren so, als von Sat auf Kabel umgestellt werden sollte, wurden erst alle Mieter befragt und ein Mehrheitsbeschluss wurde benötigt, damit der Vermieter diese Umstellung auch vornehmen konnte, da ein Mehraufwand eines einstelligen DM-Betrages pro Monat por Mieteinhat von nöten war.

Was die Bereitstellung von 1 play und 2 play Produkten und das verbuchen solcher im System von UM betrifft, nachdem ich nun meinen Lesefehler bemerkt habe muss ich schon sagen kommuniziert UM nach aussen, dass dies Möglich sein muss, wenn der Vermieter dies nicht ausdrücklich verbietet.
Es wurde hier so dargestellt, dass die UM-Infrastruktur für den neuen Sat-Empfang nicht angerührt wurde, somit noch im Betrieb ist bzw ohne weiteres in Betrieb genommen werden kann. Desweiteren wurde erwähnt, dass der Vermieter ausdrücklich das vermarkten der eben genannten Produkte erlaubt. Zu guter letzt kommuniziert UM im Kleingedruckten selber, dass für 2Play Produkte kein analoger Kabelanschluss von nöten ist. Letzteres bedeutet das einfache einbuchen solcher Produkte in das System OHNE bestehen eines Kabel-TV Vertrages. Denke mal hier spielt um "beleidigt", weil sie mal alles durften, was sie nun nicht mehr dürfen und will den Vermieter über verärgerte Mieter dazu zwingen, doch wieder Kabel-TV über UM zu beziehen.
Meine Meinung zu dem Fall.
Ich glaube genau diese Strategie verfolgt UM. Warum sonst geben die keine nützlichen Informationen raus, wie man die Situation lösen könnte? :super:

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von dadibsy » 12.01.2012, 18:39

Jens_NRW hat geschrieben:Was die Zustimmung der Mieter in diesem Fall betrifft, weiß ich nicht genau, bedürfte vielleicht mehr informationen über finanziellen mehraufwand für die mieter etc. Ich weiß nur, bei uns war es vor 20 jahren so, als von Sat auf Kabel umgestellt werden sollte, wurden erst alle Mieter befragt und ein Mehrheitsbeschluss wurde benötigt, damit der Vermieter diese Umstellung auch vornehmen konnte, da ein Mehraufwand eines einstelligen DM-Betrages pro Monat por Mieteinhat von nöten war.
Wenn höhere Kosten auf die Mieter zukommen glaube ich auch das dies einer Zustimmung bedarf. Aber auch diese Information haben wir ja leider nicht. Ob der Themenstarter nun mit SAT mehr zahlt als vorher mit nur Analog Kabel Anschluss gibt dieser Thread nicht her.
Jens_NRW hat geschrieben: Was die Bereitstellung von 1 play und 2 play Produkten und das verbuchen solcher im System von UM betrifft, nachdem ich nun meinen Lesefehler bemerkt habe muss ich schon sagen kommuniziert UM nach aussen, dass dies Möglich sein muss, wenn der Vermieter dies nicht ausdrücklich verbietet.
Es wurde hier so dargestellt, dass die UM-Infrastruktur für den neuen Sat-Empfang nicht angerührt wurde, somit noch im Betrieb ist bzw ohne weiteres in Betrieb genommen werden kann. Desweiteren wurde erwähnt, dass der Vermieter ausdrücklich das vermarkten der eben genannten Produkte erlaubt. Zu guter letzt kommuniziert UM im Kleingedruckten selber, dass für 2Play Produkte kein analoger Kabelanschluss von nöten ist. Letzteres bedeutet das einfache einbuchen solcher Produkte in das System OHNE bestehen eines Kabel-TV Vertrages. Denke mal hier spielt um "beleidigt", weil sie mal alles durften, was sie nun nicht mehr dürfen und will den Vermieter über verärgerte Mieter dazu zwingen, doch wieder Kabel-TV über UM zu beziehen.
Meine Meinung zu dem Fall.
Hier glaube ich das es anders ist. Es ist doch so. Wo ein Kabelanschluss im Haus liegt ist von der UM Seite auch zumindest der Analoge TV empfang möglich. Also ist dieses Produkt bei einem Objekt was im System erfasst ist auch sicher verfügbar. Alle anderen Dienste werden sicher je nach Verfügbarkeit freigeschaltet. Wenn ein Eigentümer jetzt keine Vermarktung von Kabel TV in seinem Objekt wünscht (warum auch immer), dann müste UM bei diesem Objekt dem System beibringen das zwar 1&2Play zur verfügung stehen aber kein KabelTV. Und genau hier denke ich liegt das Problem. Kein KabelTV verfügbar = Kein Kabelannschluss. Das sind aber nur Vermutungen.

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Dinniz » 12.01.2012, 18:53

dadibsy hat geschrieben:Wenn ein Eigentümer jetzt keine Vermarktung von Kabel TV in seinem Objekt wünscht (warum auch immer), dann müste UM bei diesem Objekt dem System beibringen das zwar 1&2Play zur verfügung stehen aber kein KabelTV. Und genau hier denke ich liegt das Problem. Kein KabelTV verfügbar = Kein Kabelannschluss. Das sind aber nur Vermutungen.

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Das erzähl ich ihm seit einigen Seiten aber was solls :D
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Jens_NRW » 12.01.2012, 18:59

Wobei ich da auch wiederum der Meinung bin, dass analog Kabel-TV grundsätzlich so lange möglich ist, wie die dafür vorgesehene und benötigte Infrastruktur noch vorhanden, funktionstüchtig und nicht fremd genutzt wird. Solange auf NE4 ebene UMS "regiert", und im Haus Verteiler etc von UM noch vorhanden und Einsatzbereit sind ist theoretisch analoges Kabel-TV möglich.

Um das Pferd mal anders aufzuzäumen. Ich wohne in einem 4 Parteien Haus, es existiert kein Mehrnutzervertrag, sondern jeder muss bei uns einen Einzelnutzervertrag mit UM abschließen, wenn er denn möchte.
Soweit wie ich die Informationen von UM zu 2Play verstehe, wäre also für mich die Versorgung mit Telefon und Internet über vorhandene Kabelinfrastruktur möglich OHNE jedoch Kabel-TV zu nutzen.
Was jetzt bei mir als einzelner Mieter möglich ist, sollte doch auch allgemein möglich sein. Zumal Sperrfilter noch vorhanden sind, da ich bis vor kurzem noch ein aus URALTEN RKS zeiten auf meinem Anschluss sitzen hatte...
Da versteh ich UM ehrlich gesagt wirklich nicht

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Jens_NRW » 12.01.2012, 19:01

Dinniz hat geschrieben:
dadibsy hat geschrieben:Wenn ein Eigentümer jetzt keine Vermarktung von Kabel TV in seinem Objekt wünscht (warum auch immer), dann müste UM bei diesem Objekt dem System beibringen das zwar 1&2Play zur verfügung stehen aber kein KabelTV. Und genau hier denke ich liegt das Problem. Kein KabelTV verfügbar = Kein Kabelannschluss. Das sind aber nur Vermutungen.

dadibsy
Das erzähl ich ihm seit einigen Seiten aber was solls :D

Ist ja gut und schön, nur was ich dabei auch nicht verstehe ist die Fussnote UM's das KEIN Analoger Kabelvertrag von nöten ist für 2Play, wenn ich doch kein Kabel-Vertrag benötige, wofür dann trotzdem noch benötigte Vermarktungsrechte? Da hab ich aber auch ein kleines Verständnisproblem

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitrag von Dinniz » 12.01.2012, 19:07

Diese Fussnote hat in dem Fall keine Bewandnis.
Durch das Untersagen der TV Verbreitung allgemein blockt Unitymedia auch den Rest und das nicht weil sie beleidigt sind sondern dass System das sagt.
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