Erdkabel verlängern

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Erdkabel verlängern

Beitrag von Kabelmodem » 10.06.2011, 16:38

Als vor ca. 20 Jahren bei uns das Telefonkabel in der Erde versenkt wurde gleich Fernsehkabel dazu gelegt (beide sind in einem unterirdischen Leerrohr verlegt).
Da das vorhandene Leerrohr ins Haus aber zu dünn war blieb das Fernsehkabel draußen in der Erde(TV-Empfang damals noch nur terrestrisch, später Sat) .
Demnächst gibt's hier in der DSL-Wüste Internet und Telefon via Unitymedia, also habe ich das Fernsehkabel ausgebuddelt.
Ergebnis: Kabellänge würde bis ein Stück durch die Kellerwand reichen - ABER: An der Stelle ist eine geflieste Wand, erreichbare Leerrohre nach oben gibt's da auch nicht.
Die Fliesen aufstemmen, Kabelkanal auf den Fliesen, etc. kommt auch nicht in Frage.
Im Nachbarkeller gibt's weniger Probleme.

- Kann man das Erdkabel ein paar Meter verlängern (wenn ja: wie, wer, Ca.-Kosten, wenn UM das macht)?

- Am Kabelende ist ein Schutz (ca. 15 cm lang, Durchmesser ca. 4 cm) aufgesteckt (und verklebt/verpresst, lässt sich jedenfalls nicht einfach abziehen/-schrauben); ist da ein Endwiderstand o.ä. drauf?

- Ist beim Übergang vom Erdkabel auf das Koaxkabel im Haus eine Stromversorgung nötig?

- Gibt's eine Beschränkung der Kabellänge vom "Übergabepunkt" bis zur Dose, an die das Kabelmodem kommt?
Die bisherige ISDN-TK-Anlage (mit DECT, Fax, Schnur-Telefon) hängt auf dem Dachboden neben dem Arbeitszimmer und soll weiter genutzt werden. WLAN-Router und DECT-Basisstation in den Keller stellen geht also auch nicht. Evtl. muss das Kabel quer durch den Keller (immer an den Heizungsohren lang), im Luftschacht des Schornsteins bis zum Dachboden und wieder nach
vorn an die Fontseite; ca. 35 bis 40 m.


Gruß

Kabelmodem

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Matrix110
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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von Matrix110 » 10.06.2011, 18:37

Am besten mit der Bauherren Hotline in Verbindung setzen. Über die eventuellen Kosten kann man dir hier leider nichts sagen, da es auch davon abhängt wielange du dich an UM binden würdest etc. etc. etc.


http://www.unitymedia.de/produkte/ferns ... hluss.html

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DeaD_EyE
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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von DeaD_EyE » 10.06.2011, 20:03

Kabelmodem hat geschrieben:- Kann man das Erdkabel ein paar Meter verlängern (wenn ja: wie, wer, Ca.-Kosten, wenn UM das macht)?
Ja, kann man. Je nach Aufwand kann das sehr teuer werden. D.h. wenn die erst das Loch buddeln müssen bzw. dafür die Straße aufreißen, wird es teuer.
Kabelmodem hat geschrieben: - Am Kabelende ist ein Schutz (ca. 15 cm lang, Durchmesser ca. 4 cm) aufgesteckt (und verklebt/verpresst, lässt sich jedenfalls nicht einfach abziehen/-schrauben); ist da ein Endwiderstand o.ä. drauf?
Keine Ahnung, ist möglich. Braucht dich aber nicht zu interessieren.

Kabelmodem hat geschrieben: - Ist beim Übergang vom Erdkabel auf das Koaxkabel im Haus eine Stromversorgung nötig?
Da wo das Kabel verlängert wird nicht. Im Keller schon. Da kommt ein Verstärker und ggf. ein Verteiler an die Wand. Ihr habt ja sicher auch Nachbarn.
Kabelmodem hat geschrieben: - Gibt's eine Beschränkung der Kabellänge vom "Übergabepunkt" bis zur Dose, an die das Kabelmodem kommt?
Die bisherige ISDN-TK-Anlage (mit DECT, Fax, Schnur-Telefon) hängt auf dem Dachboden neben dem Arbeitszimmer und soll weiter genutzt werden. WLAN-Router und DECT-Basisstation in den Keller stellen geht also auch nicht. Evtl. muss das Kabel quer durch den Keller (immer an den Heizungsohren lang), im Luftschacht des Schornsteins bis zum Dachboden und wieder nach
vorn an die Fontseite; ca. 35 bis 40 m.
Da Verstärker dazwischenliegen, kannst du sicherlich locker 100 Meter Koaxialkabel dranhängen. Genauere Angaben können aber die Subunternehmer machen, die Unitymedia berauftragt, machen.

Letztendlich ist es nicht deine Aufgabe für den Kabelanschluss zu sorgen. Am besten sprichst du mit Unitymedia, ob sie dafür sorgen können, dass der Anschluss installiert wird. Zusätzlich musst du deinen Vermieter fragen (wenn es kein Eigentum ist), ob die Arbeiten gemacht werden dürfen. Ich denke mal, dass man das nur machen wird, wenn sich mehrere im Haus dazu entscheiden zu Unitymedia zu wechseln. Die Kosten müssen sich ja schließlich für den Ausbau auch lohnen. Soweit ich weiß wird muss der Vermieter/Hausbesitzer monatlich Gebühren für den eigentlichen Anschluss bezahlen. Das wird durch 3Play nicht gedeckt. Viele Vermieter haben das schon in den Nebenkosten mit drin, weswegen es auch so lukrativ ist diesen Anschluss zu nutzen, wenn er da ist. Bezahlt hat man ihn schon einmal durch die Nebenkosten. Bei 2Play entfällt die Gebühr für den Anschluss. Dann kann man aber soweit ich weiß auch kein TV gucken.

Am besten kann man dich bei der Hotline für Neukunden beraten. Vergiss nicht nachzufragen, ob die Installation des Anschlusses nur bis in den Keller oder bis in die Wohnung geht.


Viel Erfolg.
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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von HariBo » 10.06.2011, 20:09

Am besten kann man dich bei der Hotline für Neukunden beraten.
nein, sondern die bereits erwähnte Bauherrenhotline.

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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von DeaD_EyE » 10.06.2011, 20:35

Ahjo, stimmt. Warst ja schon fleißig.
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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von Dinniz » 10.06.2011, 21:11

DeaD_EyE hat geschrieben:
Kabelmodem hat geschrieben:- Kann man das Erdkabel ein paar Meter verlängern (wenn ja: wie, wer, Ca.-Kosten, wenn UM das macht)?
Ja, kann man. Je nach Aufwand kann das sehr teuer werden. D.h. wenn die erst das Loch buddeln müssen bzw. dafür die Straße aufreißen, wird es teuer.
Kabelmodem hat geschrieben: - Am Kabelende ist ein Schutz (ca. 15 cm lang, Durchmesser ca. 4 cm) aufgesteckt (und verklebt/verpresst, lässt sich jedenfalls nicht einfach abziehen/-schrauben); ist da ein Endwiderstand o.ä. drauf?
Keine Ahnung, ist möglich. Braucht dich aber nicht zu interessieren.

Kabelmodem hat geschrieben: - Ist beim Übergang vom Erdkabel auf das Koaxkabel im Haus eine Stromversorgung nötig?
Da wo das Kabel verlängert wird nicht. Im Keller schon. Da kommt ein Verstärker und ggf. ein Verteiler an die Wand. Ihr habt ja sicher auch Nachbarn.
Kabelmodem hat geschrieben: - Gibt's eine Beschränkung der Kabellänge vom "Übergabepunkt" bis zur Dose, an die das Kabelmodem kommt?
Die bisherige ISDN-TK-Anlage (mit DECT, Fax, Schnur-Telefon) hängt auf dem Dachboden neben dem Arbeitszimmer und soll weiter genutzt werden. WLAN-Router und DECT-Basisstation in den Keller stellen geht also auch nicht. Evtl. muss das Kabel quer durch den Keller (immer an den Heizungsohren lang), im Luftschacht des Schornsteins bis zum Dachboden und wieder nach
vorn an die Fontseite; ca. 35 bis 40 m.
Da Verstärker dazwischenliegen, kannst du sicherlich locker 100 Meter Koaxialkabel dranhängen. Genauere Angaben können aber die Subunternehmer machen, die Unitymedia berauftragt, machen.

Letztendlich ist es nicht deine Aufgabe für den Kabelanschluss zu sorgen. Am besten sprichst du mit Unitymedia, ob sie dafür sorgen können, dass der Anschluss installiert wird. Zusätzlich musst du deinen Vermieter fragen (wenn es kein Eigentum ist), ob die Arbeiten gemacht werden dürfen. Ich denke mal, dass man das nur machen wird, wenn sich mehrere im Haus dazu entscheiden zu Unitymedia zu wechseln. Die Kosten müssen sich ja schließlich für den Ausbau auch lohnen. Soweit ich weiß wird muss der Vermieter/Hausbesitzer monatlich Gebühren für den eigentlichen Anschluss bezahlen. Das wird durch 3Play nicht gedeckt. Viele Vermieter haben das schon in den Nebenkosten mit drin, weswegen es auch so lukrativ ist diesen Anschluss zu nutzen, wenn er da ist. Bezahlt hat man ihn schon einmal durch die Nebenkosten. Bei 2Play entfällt die Gebühr für den Anschluss. Dann kann man aber soweit ich weiß auch kein TV gucken.

Am besten kann man dich bei der Hotline für Neukunden beraten. Vergiss nicht nachzufragen, ob die Installation des Anschlusses nur bis in den Keller oder bis in die Wohnung geht.


Viel Erfolg.
+hust+

Das ist ein Endwiderstand am Ende des Kabels - so wie es sich gehört.
100m RG6 Koaxialkabel haben einen zu hohen Verlust und kann auch nicht mit einem Verstärker ausgeglichen werden.
Grundsätzlich ist es schon seine Sache für den Kabelanschluss zu sorgen - Unitymedia muss kein Kabel kostenlos legen und die Anlage aufbauen.
Alles reiner Kundenservice.
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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von DeaD_EyE » 11.06.2011, 01:56

Beim alten BNC-Kabel ging das :-)
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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von Dinniz » 11.06.2011, 10:44

Wenn ich mich nicht täusche waren die BNC Netzwerke auch für 50Ohm ausgelegt.
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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von DeaD_EyE » 11.06.2011, 22:22

Ja, damit der Bus weiterhin funktioniert. Abschlusswiederstände und T-Stücke sind Pflicht. Ich kenne mich mit Kabel nicht aus, kann mir aber nicht vorstellen, dass die auch eine Bustopologie verwenden. Wenn so ein Kabel tot im Boden liegt und kein BUS ist, bracht man es auch nicht am Verteiler anzuschließen. Somit wäre auch ein Endwiederstand ziemlich nutzlos. Anders würde das aussehen, wenn es doch ein Bus-System ist und z.B. nur ein Kabel pro Staße ist, welches dann zum Hauptverteiler geht.
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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von Bastler » 11.06.2011, 22:28

100m RG6 Koaxialkabel haben einen zu hohen Verlust und kann auch nicht mit einem Verstärker ausgeglichen werden.
Natürlich kann man die Dämpfung von 100m RG6 mit einem Verstärker ausgleichen. Auf 50 MHz hat man bei 100 m RG6 so etwa 5 dB Dämpfung, auf 1 GHz (soweit wird der Frequenzbereich beim Kabel ja noch nicht mal genutzt) sind es um die 20 dB.
Dafür braucht es gar nicht mal so gewaltig viel Verstärkung, wenn man _nur_ die Kabeldämpfung ausgleichen will. Nur hat man in der Regel ja eben nicht _nur_ die Kabeldämpfung :zwinker: .

Und wegen dem Abschlusswiderstand: Der ist nötig, damit es auf dem Kabel nicht zu rücklaufenden Wellen, sprich Reflexionen kommt. Ob 75, 50 Ohm oder was auch immer ist Latte. Der Abschlusswiderstand muss halt dem Wellenwiderstand des verwenden Kabels entsprechen.
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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von Dinniz » 11.06.2011, 22:29

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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von DeaD_EyE » 12.06.2011, 03:16

Ich meinte eigentlich, wenn das Kabel am Verteiler nicht angeschlossen ist (also beide Seiten tot sind), braucht man keinen Abschlusswiderstand. Da ich selber mit BNC-Netzwerken angefangen habe, kenne ich das Problem mit den Abschlusswiderständen. Die Terminatoren (ich glaub so nannte man die) hat man auch immer gern mal vergessen. Zum Glück gibt es TP mit Sterntopologie und man hat diese Probleme nicht mehr.
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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von Dinniz » 12.06.2011, 12:43

Allein um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern muss ein Kabel abgeschlossen oder anderweitig geschützt werden.
Es gibt in der Regel keine vom Verteiler / Abzweiger abgeklemmten Kabel - diese hätten dafür ausgegraben werden müssen.
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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von Kabelmodem » 13.06.2011, 16:13

Danke schon mal für die Antworten.

TV soll weiter ausschließlich via Sat empfangen werden (2 von 3 TVs empfangen schon DVB-S); also nur Internet und Telefon von UM.

Es geht um ein einzelnes Haus - nix Wohnungsnachbarn, nix Vermieter :)
Wieder ausgebuddelt werden soll da (möglichst) auch nix.
Das Kabel läuft ja unter der Erde schon in einem Leerrohr, der nächste Schaltkasten von der Telekom ist allerdings ca. 80 m entfernt.

Wenn hier schon die Vergleiche mit dem guten alten Ethernet herangezogen werden: Da konnte man die Kabel ja auch verlängern.
Kann man das Erdkabel genau so wie ein Koax-Antennenkabel verlängern (natürlich mit einem guten Schutz gegen Feuchtigkeit versehen)?

Wie sieht's bei anderen Einfamilienhausbesitzern am Übergang in das Haus aus; sitzt da gleich ein Verstärker oder reicht es den beim Kabelmodem zu haben?

Gruß

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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von Dinniz » 13.06.2011, 16:30

Der Schaltkasten von der Telekom hilft dir nicht .. der von Unitymedia ist da hilfreicher.
Das Kabel kommt auch nicht direkt vom Kasten sondern läuft über einen Abzweiger zu dir.
Verlängert werden kann es natürlich .. dafür muss man aber rankommen.

Der Verstärker ist vorgeschrieben um das Signal auszugleichen was von aussen kommt.
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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von Kabelmodem » 13.06.2011, 17:17

Dinniz hat geschrieben:Der Schaltkasten von der Telekom hilft dir nicht .. der von Unitymedia ist da hilfreicher.
Es gibt hier nur diese hellgrauen Schaltkästen von der Post (so alt sind die). Wie im AP geschrieben wurde das Fernsehkabel (damals von "Kabel Deutschland" oder so ähnlich) zeitgleich mit dem Telefonkabel unter der Erde (in gemeinsamen Leerrohren) verlegt.
Woran erkennt man die Schaltkästen von UM?
Dinniz hat geschrieben:Das Kabel kommt auch nicht direkt vom Kasten sondern läuft über einen Abzweiger zu dir.
Verlängert werden kann es natürlich .. dafür muss man aber rankommen.
Wo sitzen diese Abzweiger (ober-/unterirdisch) und wie sehen sie aus?
Dinniz hat geschrieben:Verlängert werden kann es natürlich .. dafür muss man aber rankommen.
"Verlängerung" durch neues Kabel ab Abzweiger oder "zusammenlöten" auf freier Strecke?
Dinniz hat geschrieben:Der Verstärker ist vorgeschrieben um das Signal auszugleichen was von aussen kommt.
Gibt's irgendwo Fotos von dem Ding?

Gruß

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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von Bastler » 13.06.2011, 19:25

Es gibt hier nur diese hellgrauen Schaltkästen von der Post (so alt sind die). Wie im AP geschrieben wurde das Fernsehkabel (damals von "Kabel Deutschland" oder so ähnlich) zeitgleich mit dem Telefonkabel unter der Erde (in gemeinsamen Leerrohren) verlegt.
Woran erkennt man die Schaltkästen von UM?
Dass sind genau baugleiche Kästen wie die der Telekom (KVz nennen die sich). Die Verstärkerpunkte, also die Kästen für Kabelfernsehen (UM) erkennst du daran, dass diese unten ein Lüftungsgitter oder Schlitze haben.
Die Abzweiger sind in der Straße (meist eigentlich eher im Bürgersteig :zwinker: ) verbuddelt.

ein neues Kabel kann sowohl irgendwo durchverbunden werden als auch komplett vom Abzweiger neu gelegt werden, je nach den Gegebenheiten. ein durchgehendes Kabel ist natürlich auf Dauer besser als ein durchgemufftes...
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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von poempel » 14.06.2011, 07:10

Was möglich ist bzw welche Alternativlösungen sich anbieten, und welche Kosten du zu tragen hast, ist hochgradig fallabhängig.
Daher dürfte es das einfachste sein, wenn du dich unter 01805 663 700 an die Bauherrenhotline wendest, um gewisse fragen zu klären.
Noch schneller geht es, wenn du die erforderlichen Unterlagen zur Verfügung stellst, gemeinsam mit der folgenden "Haus-ans-UM-Netz-Anschließungs-Checkliste". Entweder im Anmerkungsfeld oder in einem Begleitschreiben die Besonderheiten deiner Situation kurz schildern

http://www.unitymedia.de/images/Checkli ... chluss.pdf

Wichtig:
Das Einreichen der Checkliste ist für dich völlig unverbindlich. Nach ca 1 Woche kriegst du ein konkretes Angebot, in dem dir auf Euro und Cent vorgelegt wird, was dir berechnet wird bei welchem Vertragsabschluss.

Deinen Schilderungen nach schätze ich die Kosten aufca 350 Euro bei Abschluss eines 2play-Vertrags. (3play wird billiger)
Bei dieser Abschätzung habe ich deine Aussagen nachstehend gedeutet:
- Tiefbau auf privatem Grund ist nicht erforderlich, da entweder das Kabel bereits geeignet gelegt ist, oder aber der eventuell erforderliche Tiefbau wird von dir selbst gestellt (Wenn du schon buddelst, "um nur mal zu schauen", wirst du wohl erst recht auch dann buddeln, wenn du dadurch zusatzkosten vermeidest ist :) )
- UM-Kabelnetz liegt bereits an der Grundstücksgrenze, so dass es nicht erforderlich ist, in der Straße das Kabel erst zum Grundstück hinzuführen. (Dieses ist keine Selbstverständlichkeit. Die Post hat früher oft vorsorgend auf Privatgrund schon mal das Kabel in die Erde geworfen, ohne dass das Kabel im öffentlichen Grund bereits liegt).
- Der sogenannte Übergabepunkt wird wie üblich in der Nähe der Hauseinführung gesetzt. Hausinnenverkabelung/Verstärker/... werden durch dich organisiert.

Du musst dich nicht vorab festlegen, was gemacht werden soll. Du kannst auch vermerken, dass du mehrere Angebote unterbreitet bekommen möchtest, in denen mal eventuell erforderlicher "Tiefbau auf privatem Grundstück" von UM oder durch dich selbst gemacht wird, bzw. in denen Maßnahmen an der Hausinnenverkabelung durch dich selbst oder durch UM gemacht werden sollen.

UM übernimmt die Schaffung der Hausinnenverkabelung meist nur ungern, weil sie dann auch gewisse Gewährleistunspflichten hat, was dann zu Problemen führt, wenn der Nutzen an eben dieser Innenverkabelung Änderungen vornimmt, so dass bei einer Störung oftmals nicht klar ist, ob das zur Gewährleistung gehört oder nicht. Daher nicht enttäuscht sein, wenn die Antwort lauten sollte "Hausinnenverkabelung ist dein Bier".

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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von Desperados-1984 » 14.06.2011, 11:14

Das Kabel liegt bis zur Hauswand und dort ist Quasi schluss, oder? Wie wäre es, wenn du dann nicht durch die Hauswand gehst sondern nach oben und den Hausanschluss dann außen an die Hauswand setzen lässt. Von da an kannst du ja dann super einfach das Kabel verlängern und hinlegen wie es dir passt. Oder ist das Kabel nicht lang genug um aus der Erde an die Erdoberfläche zu kommen?

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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von Dinniz » 14.06.2011, 21:12

Desperados-1984 hat geschrieben:Das Kabel liegt bis zur Hauswand und dort ist Quasi schluss, oder? Wie wäre es, wenn du dann nicht durch die Hauswand gehst sondern nach oben und den Hausanschluss dann außen an die Hauswand setzen lässt. Von da an kannst du ja dann super einfach das Kabel verlängern und hinlegen wie es dir passt. Oder ist das Kabel nicht lang genug um aus der Erde an die Erdoberfläche zu kommen?
Die Erfahrung zeigt: Wenn es genug Kabel gibt um den ÜP an die Aussenfassade zu schrauben, reicht es auch für eine Wanddürchführung :winken:
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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von Radiot » 14.06.2011, 22:38

Desperados-1984 hat geschrieben:Das Kabel liegt bis zur Hauswand und dort ist Quasi schluss, oder? Wie wäre es, wenn du dann nicht durch die Hauswand gehst sondern nach oben und den Hausanschluss dann außen an die Hauswand setzen lässt. Von da an kannst du ja dann super einfach das Kabel verlängern und hinlegen wie es dir passt. Oder ist das Kabel nicht lang genug um aus der Erde an die Erdoberfläche zu kommen?
Das ein aussenliegender HüP nöch den strengen UM-Richtlinien entspricht kann ich mir kaum vorstellen, allein durch die Luftfeuchtigkeit gammeln die Dinger, und das je nach Gegend nicht zu knapp.Der HüP ist im Regelfall vor Witterung geschützt angebracht, die Post hat aber auch gerne mal auf der Wetterseite montiert...

Neuanschlüsse von UM werden nur im Haus geschaltet soweit ich weis, ausser der Installer bastelt sich einen zurecht...

Gruss.
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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von Desperados-1984 » 18.06.2011, 10:23

Dinniz hat geschrieben:
Desperados-1984 hat geschrieben:Das Kabel liegt bis zur Hauswand und dort ist Quasi schluss, oder? Wie wäre es, wenn du dann nicht durch die Hauswand gehst sondern nach oben und den Hausanschluss dann außen an die Hauswand setzen lässt. Von da an kannst du ja dann super einfach das Kabel verlängern und hinlegen wie es dir passt. Oder ist das Kabel nicht lang genug um aus der Erde an die Erdoberfläche zu kommen?
Die Erfahrung zeigt: Wenn es genug Kabel gibt um den ÜP an die Aussenfassade zu schrauben, reicht es auch für eine Wanddürchführung :winken:
was ja aber nicht geht wenn der Besitzer die Fliesen an der dahinter liegenden Wand gerne unbeschädigt erhalten möchte.

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Re: Erdkabel verlängern

Beitrag von Dinniz » 18.06.2011, 18:39

Desperados-1984 hat geschrieben:
Dinniz hat geschrieben:
Desperados-1984 hat geschrieben:Das Kabel liegt bis zur Hauswand und dort ist Quasi schluss, oder? Wie wäre es, wenn du dann nicht durch die Hauswand gehst sondern nach oben und den Hausanschluss dann außen an die Hauswand setzen lässt. Von da an kannst du ja dann super einfach das Kabel verlängern und hinlegen wie es dir passt. Oder ist das Kabel nicht lang genug um aus der Erde an die Erdoberfläche zu kommen?
Die Erfahrung zeigt: Wenn es genug Kabel gibt um den ÜP an die Aussenfassade zu schrauben, reicht es auch für eine Wanddürchführung :winken:
was ja aber nicht geht wenn der Besitzer die Fliesen an der dahinter liegenden Wand gerne unbeschädigt erhalten möchte.
Dann kriegt er halt keinen Anschluss.
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