Zugang zum Keller bei Kündigung?

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Krusekop
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Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Krusekop » 26.03.2011, 14:24

Hallo,
ich habe den Vertrag mit Unitymedia gekündigt und nun eine Kündigungsbestätigung erhalten - das hat ziemlich lange gedauert. Meine Frage nun: In der Bestätigung steht, daß zum 1. Mai mein Zugang deaktiviert wird. Müssen die dafür ins Haus und kann ich das verweigern? Oder muss ich Zugang gestatten? Ich möchte mir deshalb ungern Urlaub nehmen müssen, dass ist der Hintergrund. Das Kabel kommt übrigens bei mir im Keller an.

Danke für eure Antworten

Krusekop

Dringi
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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Dringi » 26.03.2011, 15:40

Was steht denn im Kündigungsschreiben drin? Steht da echt drin, dass die in Dein Haus wollen?
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Krusekop
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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Krusekop » 26.03.2011, 15:44

Nein, das steht da nicht drin. Die schreiben:

""" ... Ihrem Wunsch entsprechend werden folgende Produkte vertragsgemäß zu folgendem Datum deaktiviert:
AnalogTV / Einzelnutzervertrag Datum ..."""

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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Dringi » 26.03.2011, 15:49

Doppelpost. Sorry.
Zuletzt geändert von Dringi am 26.03.2011, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Dringi
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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Dringi » 26.03.2011, 15:50

Dann würde ich persönlich davon ausgehen, dass die die Dekativierung netzintern durchführen, bzw. eine physische "Blockade" des Signals in Dein Haus von außen erledigen können.
Sonst kündigt UM einen Technikerbesuch immer vorher an.
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Krusekop
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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Krusekop » 26.03.2011, 15:57

Danke für deine Antwort. Ich war mir halt nicht sicher, denn zur Aktivierung mussten die auch in den Keller. Da lag nur ein Kabel rum, die haben dann das Kabelende frei gemacht und eine Box montiert.

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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Dringi » 26.03.2011, 16:02

Frag ggf. nochma bei der Hotline nach.
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gordon
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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von gordon » 26.03.2011, 18:54

Dringi hat geschrieben:Dann würde ich persönlich davon ausgehen, dass die die Dekativierung netzintern durchführen, bzw. eine physische "Blockade" des Signals in Dein Haus von außen erledigen können.
wie soll das gehen?

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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Dringi » 26.03.2011, 19:04

gordon hat geschrieben:
Dringi hat geschrieben:Dann würde ich persönlich davon ausgehen, dass die die Dekativierung netzintern durchführen, bzw. eine physische "Blockade" des Signals in Dein Haus von außen erledigen können.
wie soll das gehen?
Bei uns sitzt der HÜP außen an der Fassade. Damals (tm) hat mein Vater vor lauter Wut auf ish einfach nur das Kabel was vom Inneren des Hauses in den Kasten ging abgeschnitten. Der ish-Techniker der gut 2 Jahre (!!!!) später kam hat das nur im "Übergabeprotokoll" vermerkt (steckte in der Tür und war noch nichtmal im Briefkasten eingeschmissen)und den Kasten zusätzlich verplombt. Da war keine Verbindung mehr von innen nach außen (oder andersrum). :super: :super: :super:

Keine Ahnung wie UM das heute macht. :D
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Moses
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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Moses » 27.03.2011, 13:19

Der HÜP ist aber oft auch innen... wenn UM den Anschluss dann sperren will, müssen sie ins Haus. Soweit ich das weiß, ist der HÜP auch Eigentum von UM und muss zugänglich gemacht werden (ähnlich wie Stromzähler usw.). Aber solange da keiner einen Termin mit dir vereinbart, würde mich das nicht weiter stören... meistens sperrt UM Anschlüsse auch nicht, wenn die gekündigt werden oder eben erst nach ein paar Jahren. Mit immer weniger analog Nutzung wird es für UM auch immer uninteressanter zu sperren. Deshalb ist im digital TV ja alles verschlüsselt. ;)

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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von gordon » 27.03.2011, 13:40

Dringi hat geschrieben:
gordon hat geschrieben:
Dringi hat geschrieben:Dann würde ich persönlich davon ausgehen, dass die die Dekativierung netzintern durchführen, bzw. eine physische "Blockade" des Signals in Dein Haus von außen erledigen können.
wie soll das gehen?
Bei uns sitzt der HÜP außen an der Fassade. Damals (tm) hat mein Vater vor lauter Wut auf ish einfach nur das Kabel was vom Inneren des Hauses in den Kasten ging abgeschnitten. Der ish-Techniker der gut 2 Jahre (!!!!) später kam hat das nur im "Übergabeprotokoll" vermerkt (steckte in der Tür und war noch nichtmal im Briefkasten eingeschmissen)und den Kasten zusätzlich verplombt. Da war keine Verbindung mehr von innen nach außen (oder andersrum). :super: :super: :super:

Keine Ahnung wie UM das heute macht. :D
achso. ich dachte, du meintest, dass man das vielleicht zentral pro ÜP steuern könnte.

Hoffentlich wird dein Vater nie sauer auf die Stadtwerke oder den Gaslieferanten. :zwinker:

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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Dinniz » 27.03.2011, 16:06

Irgendwann steht ein Medienberater vor der Tür und wird den Anchluss sperren wollen ..
Dann stellt sich die Frage warum willst du ihn nicht reinlassen? Hast du was zu verbergen?

Gas und Wasserversorgung kann soweit ich weiss über Ventile von aussen abgestellt werden.
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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Krusekop » 27.03.2011, 16:33

Nein, ich habe nichts zu verbergen. Was aber noch nicht bedeutet, dass ich fremde Leute ins Haus lasse. Der Hauptgrund aber ist, dass ich die ganze Woche über unterwegs bin und eigentlich nicht bereit bin, mir wegen des Besuchs eines UM-Techniker Urlaub nehmen zu müssen.

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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Dringi » 27.03.2011, 16:39

Dinniz hat geschrieben:Irgendwann steht ein Medienberater vor der Tür und wird den Anchluss sperren wollen ..
Dann stellt sich die Frage warum willst du ihn nicht reinlassen? Hast du was zu verbergen?
Ggf. unterscheiden wir uns da: Wenn mir ein Unternehmen, mit dem ich in geschäftlichen Kontakt stehe bzw. stand, einen Brief schreibt schreibt, dass jemand ins Haus muss um etwas an der Verkabelung zu machen dann ist das i.d.R. ok.
Wenn irgendein sogenannter "Medienberater" ins Haus will, ist ganz schnell aus bei mir. Es ist ehrlich gesagt nicht meine Aufgabe als Kunde die technischen Hintergründe des Produktes zu kennen, sodass ich hier UM in der Pflicht sehe eine offizielles Schreiben aufzusetzten worin steht, dass ein Techniker kommt und ins Haus muss. Das Kündigungsschreiben wäre da ein gutes Medium. In diesem wurde aber wohl (lt. Aussagen O-Poster) nichts geschrieben.

Speziell in meinem damaligen Fall mit ish: 2 Jahre für 'n Techniker-Termin ist happig.
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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Dinniz » 27.03.2011, 16:45

Les dir das mal in Ruhe durch .. das wird auch rechtlich was dazu gesagt:

http://www.123recht.net/forum_topic.asp ... 4&ccheck=1
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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Krusekop » 27.03.2011, 16:57

Dringi hat geschrieben:
Dinniz hat geschrieben:Irgendwann steht ein Medienberater vor der Tür und wird den Anchluss sperren wollen ..
Dann stellt sich die Frage warum willst du ihn nicht reinlassen? Hast du was zu verbergen?
Ggf. unterscheiden wir uns da: Wenn mir ein Unternehmen, mit dem ich in geschäftlichen Kontakt stehe bzw. stand, einen Brief schreibt schreibt, dass jemand ins Haus muss um etwas an der Verkabelung zu machen dann ist das i.d.R. ok.
Wenn irgendein sogenannter "Medienberater" ins Haus will, ist ganz schnell aus bei mir. Es ist ehrlich gesagt nicht meine Aufgabe als Kunde die technischen Hintergründe des Produktes zu kennen, sodass ich hier UM in der Pflicht sehe eine offizielles Schreiben aufzusetzten worin steht, dass ein Techniker kommt und ins Haus muss. Das Kündigungsschreiben wäre da ein gutes Medium. In diesem wurde aber wohl (lt. Aussagen O-Poster) nichts geschrieben.

Speziell in meinem damaligen Fall mit ish: 2 Jahre für 'n Techniker-Termin ist happig.
Nein, zu dem Thema stand nichts im UM-Schreiben. Es stand nur, dass ich die zur Verfügung gestellte Hardware zurückschicken soll. Das war aber allgemein formuliert und es wurden Beispiele wie Router, Smartcard, Digitalrecorder und Kabelmodem genannt. Da fühle ich mich nicht angesprochen. Kann ja wohl nicht bedeuten, dass ich den Übergabepunkt demontieren soll und verschicken.

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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Dinniz » 27.03.2011, 17:00

Das sollst du ja auch nicht :wand:

Du musst aber dem Mitarbeiter Zugang zum Übergabepunkt gewähren - und nur zu dem - damit er diesen Verplomben kann.

Ansonsten: Frag deinen Anwalt mal.
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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Dringi » 27.03.2011, 17:38

Dinniz hat geschrieben:Les dir das mal in Ruhe durch .. das wird auch rechtlich was dazu gesagt:

http://www.123recht.net/forum_topic.asp ... 4&ccheck=1
Im Endeffekt wird da gesagt: 3 Leute 5 Meinungen.
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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Dinniz » 27.03.2011, 17:43

Davon nur eine Qualifizierte.
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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von Dringi » 27.03.2011, 18:10

Dinniz hat geschrieben:Davon nur eine Qualifizierte.
Was mich wundert: Es gibt scheinbar kein halbwegs belastbares Gerichtsurteil. Haben die Kabelnetzbetreiber immer den [zensiert] eingezogen oder dann doch die Bewohner?
Wäre doch irgendwie schon besser für die Kabelnetzbetreiber, wenn man sagen könnte, dass lt. Gerichtsrteil xy ein Recht zum Zutritt hat, auch wenn es nur ein Amtsgerichtsurteil ist.
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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von addicted » 28.03.2011, 11:21

Unabhängig davon ob nun ein Gericht bestätigt oder verneint hat, dass Zugang gewährt werden muss, hat Kruskop ja schon signalisiert, dass es ihm nur auf die Form ankommt: Sofern UM ihn schriftlich darauf hinweist und einen Termin vereinbart (idealerweise am Wochenende), hat er damit kein Problem.

Ich bin irritiert, dass Du auch der "Wer nichts zu verbergen hat..." Propaganda anhängst, Dinniz. Vermutlich wird seitens der Mitarbeiter nicht wirklich spioniert/gestohlen/etc., aber es werden immer wieder Fälle von Trickbetrug bekannt. Lies beispielsweise mal diese Presseerklärung von der Bauverein AG aus Darmstadt.

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Re: Zugang zum Keller bei Kündigung?

Beitrag von mischobo » 28.03.2011, 15:02

... grundsätzlich ist der Zugang zum Übergabepunkt, der im Eigentum von Unitymedia ist, zu gewähren. Der Zugang zur Anschlussdose in der Wohnung, wenn die Hausverteilung ebenfalls im Eigentum im Eigentum von Unitymedia ist oder Unitymedia die Hausverteilanlage im Auftrag des Hauseigentümers betreut. Es muß dabei nciht mal ein Vertragsverhältnis mit Unitymedia bestehen.

Wenn ein Unitymedia-Mitarbeiter unangemeldet vor der Tür steht, brauchst du ihn nicht hereinzulassen, sondern kannst auf einer Terminabsprache bestehen. Natürlich muß sich der Unitymedia-Mitarbeiter ausweisen können. Übervorsichtige können sich noch den Personalausweis zeigen lassen und die Ausweisnummer notieren.
Wenn der Zugang dauerhaft verweigert wird, kann der Zugang auch erzwungen werden. Die damit verbundenen Kosten kann dir Unitymedia in Rechnung stellen.

Wenn du dauerhaft verhindern willst, dass Unitymedia-Mitarbeiter Zugang zum Hausübergabepunkt verlangen, solltest du den HüP von Unitymedia demontieren lassen ...

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