Fritz!OS 7.39 Beta Neue Kanalinformationen

Diskutiere Fritz!OS 7.39 Beta Neue Kanalinformationen im FRITZ!Box für Kabel Internet Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Hallo zusammen, ich habe gestern mal die neue Beta auf meine 6690 installiert. zu den Down- und Uploadkanälen gibt es nun neue Informationen...
georg.strauch

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Hallo zusammen,

ich habe gestern mal die neue Beta auf meine 6690 installiert. zu den Down- und Uploadkanälen gibt es nun neue Informationen, u.a. werden jetzt zu den Downloadkanälen unter DOCSIS 3.1 die "Nicht korrigierbaren Fehler" angezeigt.

Bei mir angeblich innerhalb von nur 10 Stunden 11,2 Millionen nicht korrigierbare Fehler im Frequenzband 751-861 MHz. Das Frequenzbad 399-461 MHz hingegen ist fehlerfrei. Bemerkbar macht sich davon aber nichts, der Traffic ist auf Spitzenniveau. Unter DOCSIS 3.0 gibt es wie immer keine "Nicht korrigierbaren Fehler" und nur wenige korrigierbare Fehler

Ist das nun tatsächlich ein Vodafone-Problem oder eher eine fehlerhafte Beta, was meint Ihr?

Beim Upload steht unter Modulation eine Null, dass dürfte bestimmt ein Fehler in der Beta sein.

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lupus

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Glaub ich kann das toppen 😂

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1,5 Tage gelaufen bisher. Aber merke keine Probleme. Läuft alles wie immer.
 
MartinP_Do

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Nicht korrigierbare Fehler sind für sich alleine betrachtet nicht besonders aussagekräftig.
Das TC4400 Modem gibt da noch etwas detaillierter Auskunft, indem es auch die Anzahl der fehlerfreien und die mit korrigierbaren Fehlern versehenen Codewords ausgibt.
Die TC4400 hat einen Zähler-Überlauf bei ca 4 Mrd.

Bei mir trat der ca alle 17 Stunden auf. Ich habe aktuell im Schnitt etwas unter 100 nicht korrigierbare Codeworte auf 1 Mio übertragene Codeworte ...
DEIN MER ist besser, als meiner, der bei knapp unter 32 dB laut TC4400 liegt..

Probleme MÜSSEN durch die nicht korr. Fehler nicht auftreten, da je nach Leitungslänge/-qualität für die verschiedenen Endgeräte mit individuellen Modulationsarten gesendet wird. Die Endgeräte packen aber die Pakete, die in einer für sie viel zu komplexen Modulationsart eigentlich für besser versorgte andere Endgeräte bestimmt sind mit in ihre Statistik mit hinein...
 

millen

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Bin happy 🥳 Kenne das auch noch von der Zeit vor meinem Nodesplit, da waren die unkorrigierten auch sehr hoch, auch wenn man davon nichts gemerkt hat :)

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Joerg123

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bei mir gehen die nicht korrigierbaren Fehler vom 3.1er Download-Kanal auch durch die Decke. Wen ich "kaum was mache" sind es 2Mio Fehler in 2,5 Stunden, wenn ich ein paar Speedtests laufen lasse kommen 15Mio in 30 Minuten hinzu - Internetperformance ist aber gut/wie immer. Bei den 3.0er Kanälen kaum korrigierbare und keine nicht korrigierbaren Fehler, auch wie immer.

Aber ich sehe noch eine ganze Menge Fehler, angefangen mit der Rufnummerndarstellung: unter den VoIP-Accounts nur die Endrufnummer, bei den Telefonie-Geräten auch, nur nicht bei den DECT-Geräten da steht auch die Vorwahl dabei, wie auch bei der Rufweiterleitung... das war vorher nicht so ein Durcheinander.

Auf keinen Fall sollte man an den wieder verfügbaren Lan-Port Einstellungen spielen (was bei der 6490 immer OK war): auch wenn eine FB-7581 an Lan1 eh nur mit GBit-Speed verbindet, sollte man nicht von den voreingestellten 2,5 auf 1 runter stellen, dann resetted sich die 7581 minütlich, oder sagen wir 3-5 minütlich. Irgendwann gibts dann keinen Zugriff mehr auf die 6690 = Stromreset, nach dem Reboot kein Internet (Hauptmenü sagt "connecting", Kabelinformationen nur der Hinweis Disconnected, nichts animiert, keine Änderung nach 10 Minuten), da hilft dann nur ein Reboot der Box, was wieder übers Menü möglich war. Nach dem Umstellen des Ports zurück auf max Speed, also 2,5GBit/s (auch wenn es natürlich weiterhin eine 1GBit/s Verbindung bleibt, wie eh und je) scheint das jetzt stabil zu laufen.

Neues Menü-Design ist ganz hübsch, auch wenn in der englischen Oberfläche noch viele Positionen in deutsch stehen :)
 
MartinP_Do

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Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man wenige korrigierbare Fehler als Kriterium für einen "guten Kanal" hernehmen kann.
Bei mir gab es erst nur 24 SC-QAM Kanäle ab ca 550 MHz aufwärts, und darüber irgendwann einen OFDMA-Kanal. Jetzt hat man nach unten bis 474 MHz weitere SC-QAM-Kanäle aufgerüstet, und den OFDMA-Kanal auf 110 MHz Breite gebracht.

Die neuen SC-QAM-Kanäle sind etwas kritischer, als die etablierten. Da tröpfeln vereinzelt nicht korrigierbare Fehler rein, während bei den alteingesessene Kanälen die Null steht...
Gleichzeitig sind aber auf den neuen Kanälen die korrigierbaren Fehler im Vergleich zu den neuen Kanälen etwa 20 ... 30 % niedriger.
Pegel und MER sind auf den neuen Kanälen auch ein wenig schlechter ...
 
Bastler

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Bin happy 🥳 Kenne das auch noch von der Zeit vor meinem Nodesplit, da waren die unkorrigierten auch sehr hoch, auch wenn man davon nichts gemerkt hat :)
Ein Nodesplit hat aber nichts mit korrigirbaren Fehler (oder übrhaupt dem Signal) zu tun...
 
MartinP_Do

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Wenn man den Namen "Nodesplit" wörtlich übersetzt, bedeutete er, dass das Segment (Node) in zwei Teile aufgeteilt wird (Split), die jeweils nur die Hälfte des vorherigen Segmentes umfassen.
Was wird bei einem Nodesplit gemacht, dass das keinen Einfluss auf die Signalqualität hat?
Wenn man z. B. eine lange Stammleitung hat, mit mehreren Linien-Verstärkern könnte ja durchaus einer der Linienverstärker durch eine Glasfaser Umsetzung ersetzt werden, von der aus dann eine deutliche Signalverbesserung für den durch diese Umsetzung versorgten Abschnitt erreichbar ist..

Kann natürlich sein, dass das von mir Geschilderte nicht das ist, was Vodafone macht.
 
Bastler

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Ich hatte extra für dich ín einem anderen Thread (der wo es um die Verstärkerregelung in der NE3 ging und korrigierbare und nicht korrigierbare Fehler) mal eine lange "Abhandlung" zum Aufbau der Kabelnetze geschrieben. Leider habe ich die dann aus versehen weggeklickt und nicht abgeschickt, und noch mal schreiben wollte ich es nicht.
Darin wäre unter anderem auch diese Frage (und dass ein Nodesplit nichts mit dem HF-Signal, und nur das ist es, was von Messgeräten / MTAs überhaupt als "Kabel Informationen" ausgewertet werden kann, zu tun hat) beantwortet worden.

Vielleicht mache ich das wenn ich mehr Zeit habe noch mal.
 

Joerg123

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Sind die Nodes nicht mit GF angeschlossen ? das ist zumindest mein Verständnis und selbst dann empfinde ich die Bewerbung von Glasfasranschlüssen drch VF äusserst aggressiv und wunder mich immer, das kein Wettbewerber dagegen vorgeht, wo man sonst bemüht ist mit jedem erdenklichen Scheiss Abmahnungen zu erwirken. Ich meine war schon bei Unitymedia so und wir alle wissen was dahinter liegt - irgendwer presst den Lichtstrahl durch mein Koax-Kabel, muss also verdammt helles Licht sein, mit einer Taschenlampe gelingt mir das nicht :(
Aber von daher sollte es nicht so ein Problem sein einen Node zu splitten und einfach 2 zu montieren + parallel an die viel leistungsfähigere GF-Leitung anzuschliessen ? Also ich gehe jetzt nicht davon aus, dass in den GF erschlossenen Verteilerkästen nicht nur ein einziges Koax-Kabel raus geht sondern mehrere zur Versorgung unterschiedlicher Bereiche die dann im Umsetzter via Koax zusammengeführt und ans GF gekoppelt werden (die Bereiche müssen schon recht gross sein: Wir haben hier seit Wochen eine Störeinstrahlung und im Upload oft nur QAM16, das mittlerweile aber zumindest stabil, sowie der OFDMA ebenfalls und als der Techniker bei mir war und das wie von ihm erwartet festgestellt hat, kam er von einer Strasse mit dem gleichen Problem, welche 3-4km entfernt liegt).

Mittlerweile legt VF ja tatsächlich GF-Kabel bis zum Haus (soll hier in einer Bauernschaft unserer Kleinstadt passieren, womit man zumindest einige Kunde gewinnen konnte gegen den parallelen GF-Ausbau der Telekom). Aber im Haus bleibt es weiterhin Koax und dementsprechend auch die Tarife nicht anders/schneller wie bei jedem anderen Koax-Kunden. Da gibt es wohl je Haus einen Umsetzer von GF auf Koax und im Haus Koaxkabel, also bestenfalls eine Art FTTB. Meines Wissens ist das zwar physikalisch GF und wird sicherlich grundsätzlich auch mal mehr Speed zulassen, aber irgendwie werden dabei auch nur "Breitbandkabel-Protokolle" auf GF umgesetzt und im Haus wieder zurück, es bekommt nicht jeder Kunde seine höchst persönlich eigene und nur für ihn gedachte GF-Faser ins Gebäude (wie ich das verstehe).
 
Bastler

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Es gibt bei VF vereinzelt in Neubaugebieten GF-Ansschlusse, aber eben nur RF over Cable, es wird also im Haus wieder auf Koax umgesetzt. Und die Mutterzelle der GF kann wiederum auch wieder von Koax gespeist sein, muss aber nicht.

Der Nodesplit an sich ist nicht so schwer, ich wollte nur darauf hinaus, dass man einen Nodesplit nicht an seinen HF-Signalwerten im MTA sehen kann, wie vielleicht manche denken (siehe meinen oben zitierten Beitrag). Die werden dadurch weder besser noch schlechter.

Wie gesagt, wenn ich mal mehr Lust und Zeit habe erkläre ich gerne auch noch mal den Denkfehler, den anscheinend viele machen...
 

Joerg123

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Änderungen der Leitungswerte kann man nur erwarten, wenn tatsächlich ein neuer Verteilerkasten aufgestellt wird und das betroffene Gebiet von einer ganz neuen Stelle neu versorgt wird, was ich aber nicht in jedem Fall erwarte/für nötig halte, solange man die Bereiche im vorhandenen Verteiler splitten kann.

Selbst bei neuem Verteiler würde ich davon ausgehen, dass der Anbieter "bemüht ist die eventuell auch nicht so super Werte" über künstliche Dämpfung wiederherzustellen - sonst müsste man zu jedem (zweiten) Kunden fahren und den Breitbandverstärker den geänderten Bedingungen anpassn, das will man bestimmt nicht, sondern nur die Überlastung beseitigen.
 

Düsseldorfer

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Bei einem Nodesplit ändert sich im Grunde an dem Leitungswegen bis zum letzten Kunden überhaupt nichts. Weder an der Anzahl der Verstärker, der KVZ, der Kabellängen oder Abzweigern. Es wird lediglich die Anzahl der abgehenden Leitungen an dem Node (könnte man auch als Knotenpunkt bezeichnen) mittels zusätzlichen Bauteilen halbiert. Somit wird das eigentliche Segment der versorgten Modems ebenfalls kleiner und die Auslastung zu Spitzenzeiten kommt nicht mehr an ihre Grenzen.
Da sich somit an der Strecke selber nichts ändert, hat das (wie Bastler geschrieben) auch im Normalfall keine Auswirkungen auf Signale etc.
Das Ganze natürlich mit einfachen Worten ausgedrückt.
 
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Genau.
Es ist einfach ein Kabelfernsehnetz, und die Signalwerte, die das Modem anzeigt, sind auch nichts anderes. Mit der Auslastung des Segments haben diese null zu tun, nur mit der Qualität der reinen HF-technischen Übertragungsstrecke (vom CMTS bis zum Endgerät).

DOCSIS ist rein übertragungstechnisch einfach DVB-C, mit allen vor und Nachteilen. Die Downstream-Kanäle sind nichts anderes als DVB-C-Kanäle, die sozusagen den "Container" für die Internetübertragung darstellen, und da das ganze ein Broadcast-System oder auch "shared" Medium ist, muss eben das Modem die jeweils für den Kunden bestimmten Daten aus dem Gesamtdatenstrom herausfischen. Einem Kunden gezielt nur die Datenpakete zu schicken die er angefordert hat geht eben so nicht, auch mit OFDM nicht.

Der "Kabelfernsehcontainer" ist gerade eben ein Problem, dass die DOCSIS-Technik so anfällig für Fehler in der Übertragungsstrecke macht (und die werden ja leider zuhauf gemacht). Das sind aber dann keine reinen Performance-Probleme, und wenn ein Segment überbucht ist, kann die Übertragungsstrecke noch so toll sein, das ändert das auch nicht.
 
MartinP_Do

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Bei einem Nodesplit ändert sich im Grunde an dem Leitungswegen bis zum letzten Kunden überhaupt nichts. Weder an der Anzahl der Verstärker, der KVZ, der Kabellängen oder Abzweigern. Es wird lediglich die Anzahl der abgehenden Leitungen an dem Node (könnte man auch als Knotenpunkt bezeichnen) mittels zusätzlichen Bauteilen halbiert. Somit wird das eigentliche Segment der versorgten Modems ebenfalls kleiner und die Auslastung zu Spitzenzeiten kommt nicht mehr an ihre Grenzen.
Da sich somit an der Strecke selber nichts ändert, hat das (wie Bastler geschrieben) auch im Normalfall keine Auswirkungen auf Signale etc.
Das Ganze natürlich mit einfachen Worten ausgedrückt.

Das heißt, bei einem Nodesplit kriegen die Hälfte der Kunden eine Kündigung, oder wie können durch die zusätzlichen Bauteile die abgehenden Leitungen halbiert werden?
 
Bastler

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Dadurch dass eine zweite "Zuführung" erstellt wird für die neue Hälfte.
 
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Dadurch dass eine zweite "Zuführung" erstellt wird für die neue Hälfte.

Hmm, damit wird doch aber ggfs. die "neue Hälfte" eine geringere Distanz zum Einspeisepunkt (der zweiten Zuführung - per Glasfaser?) bekommen. Wenn durch die Zuführung signifikant Entfernung, die vorher per Koaxkabel überbrückt wurde durch Glasfaser überbrückt wird, wird das zumindest die Möglichkeit eines bessere Signal/Rausch Abstandes bedeuten.
Oder wird für die zweite Zuführung gar kein neues Glasfaserkabel in die räumliche Nähe des abgespaltenen neuen Segmentes gebracht, sondern es wird nur an einem zentraleren Ord etwas erweitert, und die Menge der negativen Einflüsse auf dem Weg in das neue Segment bleiben gleich, da sich an der Länge der Koax-Strecke nichts änder?
 

Edding

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Es kommt drauf an ob man beim vorhanden Node noch Splitten kann z.b. 2 Kabel hängen dran und man macht den Split auf 1 Kabel.
Oder wenn dort nix mehr geht muss man tiefer ins Netz und z.b. den 3 Verstärkerpunkt in einen Node Standort umbauen.
Dort musst du dann Glas hinlegen bzw mit HFC Overlay die Anbindung realisieren.
 
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Da an jedem Anschluss eine Mindestqualität angelifert werden muss, ist das ohne Bedeutung. Dein Signal wird (in Sachen Übertragungsrate) nicht "besser" dadurch dass der SNR höher wird. Er darf dagegen nur ein Mindestmaß nicht unterschreiten, was er aber an einem Anschluss der in Ordnung ist sowieso nicht tut.
Abgesehen davon ist das in der Praxis meistens noch nicht mal messbar.
 
MartinP_Do

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Da an jedem Anschluss eine Mindestqualität angelifert werden muss, ist das ohne Bedeutung. Dein Signal wird (in Sachen Übertragungsrate) nicht "besser" dadurch dass der SNR höher wird. Er darf dagegen nur ein Mindestmaß nicht unterschreiten, was er aber an einem Anschluss der in Ordnung ist sowieso nicht tut.
Abgesehen davon ist das in der Praxis meistens noch nicht mal messbar.

Naja, ich habe schon das Gefühl, dass mein Anschluss von einer Verkürzung der Koax-Strecke zugunsten von mehr Glasfaser profitieren könnte. Der OFDM oberhalb 700 MHz fällt zu steigenden Frequenzen um 10 dB ab. MER schwankt zwischen 30 und 32 dB, aktuell zwischen 30 und 160 nicht korrigierbare Codewords auf 1 Mio übertragene Codewords - da gibt es Luft nach oben....

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Was soll da "profitieren"?
Was erwartest du? Wenn dein SNR über den Grenzwerten liegt ist der Anschluss in Ordnung, sprich dann funktioniert alles. Es funktioniert nichts "besser" dadurch, dass die SNR-Werte noch höher werden.
 
MartinP_Do

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Da an jedem Anschluss eine Mindestqualität angelifert werden muss, ist das ohne Bedeutung. Dein Signal wird (in Sachen Übertragungsrate) nicht "besser" dadurch dass der SNR höher wird. Er darf dagegen nur ein Mindestmaß nicht unterschreiten, was er aber an einem Anschluss der in Ordnung ist sowieso nicht tut.
Abgesehen davon ist das in der Praxis meistens noch nicht mal messbar.

Gehört zur Mindestqualität nicht auch, dass keine nicht korrigierbaren Fehler auftreten? Oder ist eine gewisse Anzahl nicht korrigierbarer Fehler im OFDM tolerabel? Was SNR/MER angeht, scheint mein Anschluss durchaus tolerabel zu sein - wobei er ja eine ziemliche Pegel-Schräglage von 10 dB zwischen 751 und 861 MHz hat. Weiß nicht, ob der Wert auch für das Signal oberhalb von 800 MHz gilt ...

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Gehört zur Mindestqualität nicht auch, dass keine nicht korrigierbaren Fehler auftreten?

Nö. Bzw. kann man das nur danach nicht beurteilen, dazu gibt es die CCER und für die gibt es auch Grenzwerte, die aber normalerweise automatisch in Ordnung ist wenn der SNR in Ordnung ist und keine Fehler vorliegen.

Durch einen Nodesplit ändert sich an den korrigierbaren und nicht korrigierbaren Fehlern nichts. Es handelt sich schließlich um Fehler. Und die liegen nicht an einem überbuchtem Node.

Was SNR/MER angeht, scheint mein Anschluss durchaus tolerabel zu sein - wobei er ja eine ziemliche Pegel-Schräglage von 10 dB zwischen 751 und 861 MHz hat.

Ich kenne deine Pegel nicht, aber wahrscheinlich vergisst du da, da 5dB Backlog abzuziehen und du hast also nur 5 dB Schräglage.
 
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