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Viele korrigierbare Fehler und komplette Verbindungsverluste

Diskutiere Viele korrigierbare Fehler und komplette Verbindungsverluste im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Hallo, ich habe seit kurzem die Fritzbox und stelle sehr viele korrigierbare Fehler fest. Unten seht ihr das Ergebnis von 24h-Laufzeit...

Georgia57

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Hallo,

ich habe seit kurzem die Fritzbox und stelle sehr viele korrigierbare Fehler fest. Unten seht ihr das Ergebnis von 24h-Laufzeit. Eigentlich läuft das Internet ganz gut nach meinem Eindruck sogar etwas besser als mit der Vodafone Station. Komischerweise habe ich hin oder wieder einen kompletten Verbindungsverlust für ca. 5 Sekunden (jetzt innerhalb von 24h ca. 4mal passiert). Windows zeigt dann an, dass ich kein Internet hätte (durchgestrichene Weltkugel). Das hatte ich bei der Vodafone Station nie. Hier hat höchsten mal das Laden einer Seite ein bisschen gestockt. Könnt ihr euch das erklären? Kann es sein, dass die Fritzbox schlechter läuft als die Vodafone Station?
 

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MartinP_Do

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Recht schwache MER-Werte. Was steht denn in der Übersichtsseite, wie lange die Verbindung bestanden hat, als Du die Bildschirmfotos gemacht hast?

Die Fritzbox ist recht mimosenhaft, was Verbindungsqualität angeht, und startet sich neu, wenn sie meint, sich verhaspelt zu haben...
 

Georgia57

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Vielen Dank für die Antwort. :)

Tatsächlich lässt sich in der Fritzbox selbst kein Hinweis auf einen Reconnect finden. Dort stand, dass die Internetverbindung seit 24h bestand (solange hatte ich die Fritzbox auch laufen). Auch im Ereignisprotokoll findet sich keinerlei Hinweis.
Am Wlan kann es auch nicht lesen, weil der PC direkt mit LAN-Kabel verbunden ist.

Ich sehe gerade, dass über Nacht eine extreme Anzahl korrigierbarer Fehler dazugekommen ist. Ich hatte die Fritzbox gestern Abend um 22 Uhr neugestartet. Auf den höheren Kanälen habe ich jetzt seitdem knapp 300.000 korrigierbare Fehler.
 
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MartinP_Do

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Korrigierbare Fehler sind normal, im Gegenteil wird der Pegel im Kabelnetz so justiert, dass zwar eine gewisse Menge korrigierbarer, aber keine nicht korrigierbaren Fehler auftreten ... Die Motivation dahinter ist, dass ein unnötig hoher Pegel bei alten schlecht geschirmten Kabeln zu höheren Störabstrahlungen in die Umgebung führt.

Meine Fritzbox ist gestern am frühen Morgen neu gestartet, und hat in den 28 Stunden pro Kanal 1 ... 3 Mio korrigierbare Fehler angesammelt. So lange die nicht korrigierbaren Fehler nicht stetig ansteigen, ist eigentlich alles in Ordnung. Da gibt es an meinem Anschluss zwar ein Sorgenkind... auf 474 MHz haben sich in den 28 Stunden 133 nicht korr. Fehler angesammelt ... das ist aber erfahrungsgemäß ohne Auswirkungen.


Bei dem geringen MSE an Deinem Anschluss würde ich aber da eigentlich Probleme erwarten ...

Bei mir liegt der MSE bei durchgehend über 37 dB, maximal 39 dB
 
Bastler

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im Gegenteil wird der Pegel im Kabelnetz so justiert, dass zwar eine gewisse Menge korrigierbarer, aber keine nicht korrigierbaren Fehler auftreten ... Die Motivation dahinter ist, dass ein unnötig hoher Pegel bei alten schlecht geschirmten Kabeln zu höheren Störabstrahlungen in die Umgebung führt.
Was ist das denn wieder für eine wilde Theorie?
Es wird nichts so eingestellt, dass "absichtlich eine gewisse Menge korrigierbarer Fehler auftreten". Es werden überhaupt nirgendwo Fehlerraten "eingestellt".

Klar sind "korrigierbare Fehler" (Bitfehlerrate) in einem gewissen Bereich normal, es wird aber natürlich sauber eingespeist. Die "Fehler" (oder besser die Verringerung des Signal-Rauschabstandes) kommen eben durch die Kombination der nachfolgenden Dämpfungen und weiteren Verstärkungen zustande. So lange aber auf der gesamten Strecke keine wirklichen Fehler vorliegen bleibt man unter den festgelegten Grenzwerten (die logischerweise nicht bei "0" liegen, sondern in dem Bereich ab dem Beeinträchtigungen auftreten können).
Nicht mehr korrigierbare Fehler entstehen entweder durch defekte Bauteile oder (und das ist die häufigste Ursache) falsch eingepegelte Verstärker (nicht nach Einmessvorschrift, sondern einfach nach angezeigten Modempegeln oder an der Dose gemesenen Werten eingestellte Verstärker sind eine sehr häufige Ursache).

Es werden nirgendwo Hausverstärker absichtlich mit "korrigierbaren Fehlern" gefahren um Abstrahlung aus schlechten Hausverteilnetzen zu veringern. Wenn überhaupt, dann würde man das mit niedrigeren Pegeln machen (was nichts mit "mehr korrigierbare Fehler" zu tun hat) machen.
Macht man aber auch nicht. Im Gegenteil, gerade in schlechten Hausnetzen wird oft mit zu hohen Pegeln gefahren um an der schlechtesten Dose noch halbwegs Qualität zu erreichen.
Natürlich ist das aus Abstrahlungssicht nicht in Ordnung, aber so ist es nun mal.

Zum Ausgangsthema:
Ich weiß auch nicht, wo das "niedrige" SNR (="MSE") Werte sein sollen. die sind alle volkommen ok. Die Fehlerbeschreibung deutet eher auf ein problem der Fritzbox hin als auf irgendein an den Haaren herbeigezogenes Signalproblem.
 
MartinP_Do

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Die Hausverstärker nicht, aber der CMTS und die CPEs tauschen sich über ihre empfangenen Signalpegel und -Qualität und regeln Modulationsart und Signalpegel entsprechend der Messwerte, die ihnen von der Gegenseite des Kabels übermittelt wird in gewissen Grenzen nach. Insbesondere bei den OFDM Bändern hat man da noch viel Gehirnschmalz hineingesteckt ...

Im Rückweg kann man selber sehen, wie gelegentlich die Modulationsart von 64qam auf 16qam wechselt, und die vom Endgerät genutzten Sendepegel etwas schwanken...
 
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Das ist aber jetzt wieder sowas von am Thema vorbei. Das passt doch gar nicht zu dem, was du vorher geschrieben hast.

Und falsch ist es noch dazu. Im Downstream: CMTS und MTA (oder wie man heute sagt "CPEs") regeln nicht den Signalpegel anhand der "Messwerte" (welcher "Messwerte" auch?). Es sogar eher andersherum. Es wird immer mit gleich großen Pegeln eingespeist und selbst in der NE3 laufen alle Verstärker immer gleich, sie werden sogar durch die AGC über die Pilotsignale immer gleich gehalten, selbst wenn sich im Signalweg zum Verstärker hin Dämpfungen, wodurch auch immer, ändern.
Im OFDM wird die Modulation der Qualität der Übertragungsstrecke angepasst, aber nicht der Signalpegel.

Im Rückweg ist es andersherum, da regelt das CMTS den MTA so, dass am CMTS immer der gleiche Pegel anliegt, dabei wird auch der Sendepegel am Modem entsprechend verändert und schlimmstenfalls auch die Modulation, aber am "anderen Ende", also dem CMTS (bzw. noch davor, schon am Verstärkerpunkt), kommt immer der gleiche Pegel an.

Beides hat aber nichts mit der Reduzierung der Abstrahlung schlecht geschirmter Hausnetze zu tun, und schon gar nicht (direkt) mit korrigierbaren und nicht korrigierbaren Fehlern am Endgerät...
 
MartinP_Do

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durch die AGC über die Pilotsignale immer gleich gehalten

Das heißt, am einen Ende der Strecke am Ausleitpunkt wird automatisiert Anhand der Pilotsignale gemessen, und am anderen Ende der Strecke wird so gestellt, dass da wo gemessen wird immer der gleiche Pegel anliegt?
Oder ist mit "immer gleich gehalten" der manuelle Einmessprozess, der im Rahmen von Wartungsarbeiten erfolgt gemeint?

Jedenfalls ist das System so ausgelegt, dass man das Maximum an Datendurchsatz herausholt, was die Strecke INKLUSIVE der FEHLERKORREKTUR hergibt. Von da her sind KORRIGIERBARE Fehler durchaus normal, und die Grenze zu nicht korrigierbaren Fehlern ist auch recht schmal gehalten, weil die Fehlerkorrektur Redundanz im Datenstrom bedeutet, und deshalb die Nutzdatenrate sinkt ...

Ein MER von 34,5 dB finde ich nicht gerade berauschend... Der schwankt im Tagesgang bei mir gerne mal um 1...2 dB ... Als ich Werte unter 35 dB hatte, hatten sich auch die T3 Timeouts im Logging und die Neustarts der Fritzbox gehäuft ...
Aktuell sind es 37 ... 39 dB und die Fritzbox läuft durch ...
 

blu3bird

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[...]
Ein MER von 34,5 dB finde ich nicht gerade berauschend... Der schwankt im Tagesgang bei mir gerne mal um 1...2 dB ... Als ich Werte unter 35 dB hatte, hatten sich auch die T3 Timeouts im Logging und die Neustarts der Fritzbox gehäuft ...
Aktuell sind es 37 ... 39 dB und die Fritzbox läuft durch ...

wenn 34,5 schon nicht berauschend sind was soll ich denn sagen?
Hab auf einem zB 28,3 und der Rest zwischen 32 und 35.

Code:
6 5 256QAM 522 3.8 -28.3 0.32 82053049 (korrigierbare Fehler) 2249950000 (nicht korrigierbare Fehler)
 
MartinP_Do

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wenn 34,5 schon nicht berauschend sind was soll ich denn sagen?
Hab auf einem zB 28,3 und der Rest zwischen 32 und 35.

Code:
6 5 256QAM 522 3.8 -28.3 0.32 82053049 (korrigierbare Fehler) 2249950000 (nicht korrigierbare Fehler)

Im Screenshot am Anfang des Threads sah es noch etwas besser aus ...

@Bastler hat hier die Grenzwerte gepostet:

https://www.unitymediaforum.de/threads/40505/#post-489171


An meinem Anschluss sehen die SC-QAM Kanäle noch gut aus - alle zwischen 37 und 39 dB MER, aber der OFDMA oben bei 774 MHz ist etwas unter der Grenze ...

Pendelt zwischen 31 und 32 dB mit Ausreißern bis 29 dB (Linke Skala, blaue Kurve)

1649413907974.png
 
Thema:

Viele korrigierbare Fehler und komplette Verbindungsverluste

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