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haben die ausgemusterten Modems nach Router-Zwangsumtausch noch irgend einen Wert

Diskutiere haben die ausgemusterten Modems nach Router-Zwangsumtausch noch irgend einen Wert im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; was macht man jetzt mit dem alten cisco Modem? ebay ist derzeit voll mit Angeboten, aber wer kann damit überhaupt noch etwas anfangen?
Cpt.Hardy

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was macht man jetzt mit dem alten cisco Modem?
ebay ist derzeit voll mit Angeboten, aber wer kann damit überhaupt noch etwas anfangen?
 

Jung-Fernmelder

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Sehr geehrter Herr Kapitän Hardy,

vorweg ein Hinweis: Wenn das Modem, um das es geht, Ihnen von Ihrem Internet-Service-Provider zur Verfügung gestellt wurde, ist dieser rechtmäßiger Eigentümer dieses Geräts. Ein Verkauf scheidet daher aus dem Grund aus, dass die Käuferin beziehungsweise der Käufer de jure kein Eigentum an diesem Gerät erwerben kann, indem sie / er Ihnen dafür ein Entgelt bezahlt. Auch weiterführende Konsequenzen können bei solchen Fällen nicht ausgeschlossen werden. Die Firma Vodafone ist berechtigt, dieses Gerät von Ihnen zurückzuverlangen. Senden Sie es nicht zurück, kann Ihnen dafür eine Gebühr berechnet werden. Laut Beiträgen in diesem Forum soll bei diesen sehr alten Geräten die Firma Vodafone darauf verzichten und es den Kundinnen und Kunden gestatten, diese Geräte auf eigene Faust zu entsorgen. Dazu können Sie Ihre Korrespondenz mit der Firma Vodafone durchlesen - in dieser sollte die entsprechende Information enthalten sein.
Unabhängig davon gibt es laut in diesem Forum veröffentlichten Beitragen tatsächlich die Möglichkeit, diese Geräte als sich im Kundeneigentum befindliche Telekommunikationsendeinrichtungen provisionieren zu lassen, auch wenn diese der verbindlichen Schnittstellenbeschreibung nicht entsprechen und die Kundin beziehungsweise der Kunde, die / der um Provisionierung bittet, nicht die Eigentümerin beziehungsweise der Eigentümer des Geräts ist. Ob diese Möglichkeit tatsächlich im Allgemeinen besteht oder ob es sich um eher um Ausnahmefälle handelt, bei denen dies möglich war, vermag der Verfasser dieses Beitrages nicht einzuschätzen. Dass Sie selbst dieses Gerät nochmals provisionieren lassen können, ist weitgehend auszuschließen.
Kurzum, insofern die Firma Vodafone Ihnen es gestattet hat, dieses Gerät auf eigene Faust zu entsorgen, können Sie dies tun oder alternativ versuchen, durch eine Veräußerung etwas damit zu verdienen (was juristisch problematisch sein kann). Wenn Ihnen eine selbsttätige Entsorgung nicht gestattet wurde, müssen Sie es per Paket an die Firma Vodafone beziehungsweise an eine von dieser benannte Stelle versenden.


Mit freundlichen Grüßen

Jung-Fernmelder
 
Cpt.Hardy

Cpt.Hardy

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mir wurde (schriftlich) die Rücksendung offengestellt alternativ eine Entsorgung des Gerätes.
Die Frage war aber, ob noch irgendwer überhaupt damit etwas anfangen kann. Hat bis gestern ja noch funktioniert und allein das Netzteil kann in jedem Falle noch verwendet werden.
 

Jung-Fernmelder

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Sehr geehrter Herr Kapitän Hardy,

Die Frage war aber, ob noch irgendwer überhaupt damit etwas anfangen kann
Sie selbst können mit dem Gerät sicherlich noch etwas anfagen. Das Netzteil kann als Ersatzteil für den Defekt des Netzteils eines anderen Geräts mit den gleichen, elektrischen Parametern vorgehalten werden, während das Modem selbst als Briefbeschwerer oder bei einer Demonstration beziehungsweise beim Fußball als Wurfgeschoss eingesetzt werden kann. Für Ihren eigenen Anschluss werden Sie es aller Wahrscheinlichkeit nach nicht provisionieren lassen können.
Unabhängig davon werden solche Endgeräte manchmal auch an andere Kundinnen oder Kunden weitergegeben, die über einen über ein Breitbandkabelnetz realisierten Zugang zum Weltnetz verfügen. Diese Kundinnen und Kunden können dann ihren Internet-Service-Provider darum bitten, es zu provisionieren. Im Ausland gibt es sicherlich Internet-Service-Provider, die auch solche in die Jahre gekommenen Geräte provisionieren. Auch die Firma Vodafone selbst soll laut Berichten in diesem Forum diese Geräte provisioniert haben und die Kundinnen und Kunden, die diese Geräte einsetzen, können über diese ganz normal eine Verbindung zum Weltnetz herstellen und nutzen. Regelmäßig lehnt die Firma Vodafone die Kundenbitten um Provisionierung eines solchen Geräts auch mit der Begründung ab, dass das Gerät nicht im Kundeneigentum ist oder dass dieses Gerät den aktuellen Anforderungen an Telekommunikationsendeinrichtungen, welche der Schnittstellenbeschreibung zu entnehmen sind, nicht genügt. Kurzum, ob eine andere Kundin beziehungsweise ein anderer Kunde der Fima Vodafone in der Bundesrepublik Deutschland dieses Gerät provisionieren lassen kann, ist weitgehend eine Frage ihres / seines Glückes bei diesem Vorhaben. Dennoch würden Sie wahrscheinlich jemanden finden können, die / der dies versuchen möchte.


Mit freundlichen Grüßen

Jung-Fernmelder
 
Cpt.Hardy

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nö, im Vodafone-Netz ist das aus den zuvor genannten Gründen nicht möglich aber es gibt ja noch andere Netze ....
oder Bastler oder vielleicht private Netzwerke.
Ich werde mal so eine ebay Auktion beobachten ob da was bei herauskommt.
Dann eine Gute Nacht ....
 

Jung-Fernmelder

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nö, im Vodafone-Netz ist das aus den zuvor genannten Gründen nicht möglich
Doch! Zumindest finden sich in diesem Forum vereinzelt Erfolgsbereicht darüber, dass es Kundinnen beziehungsweise Kunden gelungen ist, diese Art von Kabelmodem provisionieren zu lassen und dieses auch zu nutzen. Sehen Sie sich gerne die Beiträge und #1, #6, #9 und #35 dieses Themas an: https://www.unitymediaforum.de/threads/40433
 
__QT__

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mir wurde (schriftlich) die Rücksendung offengestellt alternativ eine Entsorgung des Gerätes.
Wenn Du Dein Modem entsorgst, dann mach Dir bitte einen PDF Scan dieses Schreibens, denn es wurde hier schon von Fällen berichtet, wo User nach langer Zeit (Monate, Jahre?) eine Rechnung bekamen für ein nicht retourniertes Leihgerät.

Alternativ schick es ein und mach Dir einen Scan des DHL Einlieferungsbelegs. So oder so musst Du was aufheben, um unberechtigten Forderungen in der Zukunft mit einem Beleg den Wind aus den Seglen zu nehmen.

Einfach mal hier im Forum nach dem Thread suchen, wo User von solchen Forderungen berichteten...
 
Bastler

Bastler

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Man kann theoretisch (auf Bauteilebene) mit fast allen alten oder defekten Geräten noch "was anfangen" - macht man nur nicht, weil zu aufwendig und damit teuer.
Also schmeist man weg was das Zeug hält...
 
MartinP_Do

MartinP_Do

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Steckernetzteile heben ich schon recht häufig auf ...
Aus einem alten Vierfach-LNB habe ich mir die F-Buchsen ausgeschraubt.

Zwei davon dienen als Adapter, um ein altes Antennenkabel mit F-Steckern für die Übertragung eines anderen Signals zu verwenden....

Aus defekten Schallzahnbürsten-Handstücken kann man interessante Super-Magneten ernten, wenn man den Akku vom Rest des Gerätes für die Entsorgung trennt ...
 
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Cpt.Hardy

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ich bin kein Freund davon, noch funktionierende Geräte auf den Müll zu werfen, nur weil es etwas neueres gibt.

Was eine Rücksendung betrifft lag meiner Sendung kein Retour-Schein bei. Und Müll per Kurier durch Deutschland zu fahren ist ja wohl noch blöder. Also wenn überhaupt, dann selbst entsorgen.

de facto gibt es jedoch unterschiedliche Aussagen, Im Brief steht zurückschicken, in der Ankündigungs-Email gibt es einen personalisierten Link, mit dessen Hilfe man das Versanddatum verändern kann und darunter findet man diese Hinweise (wie gesagt durch den Link personalisiert)

CB Tausch.JPG
 
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Jung-Fernmelder

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Hoch geschätztes Vodafone-West-Forum!

langer Zeit (Monate, Jahre?) eine Rechnung bekamen für ein nicht retourniertes Leihgerät
Da kommt dem Verfasser dieses Beitrages ein anderes Thema aus diesem Forum in den Sinn, in dem Kundinnen und Kunden beziehungsweise ehemalige Kundinnen und Kunden davon berichtet haben, zur Rücksendung alter Receiver aufgefordert worden zu sein, die bereits seit mehreren Jahren außer Betrieb gewesen seien und bei denen der zugehörige Vertrag auch schon längst gekündigt war beziehungsweise die Umstellung auf einen neuen Receiver bereits Jahre zurücklag. Berichtet hatten mehrere Nutzer / -innen. Daher scheint man auch nach langer Zeit vor solchen vollkommen irrsinnigen Forderugen nicht gefeit zu sein.

de facto gibt es jedoch unterschiedliche Aussagen, Im Brief steht zurückschicken
Wenn Herr Kapitän Hardy (oder andere Betroffene) bezüglich solcher irrsinnigen Forderungen, die zu Kosten oder zumindest zu Verwaltungsaufwand (Abwehr der Forderung) führen können, auf "Nummer sicher sicher" gehen möchte, erscheint es dem Verfasser dieses Beitrages das beste zu sein, wenn das Gerät tatsächlich mit dem kostenfreien Retourenschein zurückgeschickt wird und der Einlieferungsbeleg auf mehrere Arten (papierhaft, digital und auch in der Datensicherung) aufbewahrt wird, sodass dieser gegebenenfalls auch noch nach mehreren Jahren vorgelegt werden kann.


Mit freundlichen Grüßen

Jung-Fernmelder
 

Tom_123

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Hi,

das Kabelmodem würde ich - rein aus moralischen Gründen - nicht verkaufen. Der potenzielle Käufer bekommt dies im VF West Gebiet nicht aktiviert. da die Modemdaten im VF West System stehen bleiben und das Gerät als Providergerät erkannt wird. Ebenso belastet das Gerät nur unnötig das Kabelnetz -> technisch veraltet. Bitte der ordnungsgemäßen Verwertung zuführen = zu VF West schicken.
 
Cpt.Hardy

Cpt.Hardy

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ist klar und schon mehrmals diskutiert worden. Aber ausser dem VF Netz gibt es ja noch andere Anwendungsmöglichkeiten ....
 

Citron

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Einlieferungsbeleg auf mehrere Arten (papierhaft
Die Einlieferungsbelege werden ja auf Thermopapier gedruckt, das nach Monaten/Jahren, je nach Lagerungsbedingungen, komplett verbleicht. Man muss diesen Beleg daher auf ein dauerhafteres Medium kopieren. Ebenso sollte man einen PDF-"Ausdruck" des Rücksendetrackings aufbewahren.
Da ich selbst in meinem Anschreiben von Vodafone mitgeteilt bekommen habe, dass ich das Ciscomodem entsorgen könne ("umweltgrecht"), hebe ich dieses Schreiben auf. Außerdem, wie ich bereits andernorts in diesem Forum bemerkt habe, hebe ich das Modem selbst auch auf. Verkaufen würde ich es auf keinen Fall, da selbst für die Vernichtung freigegebene Ware von Gerichten immer wieder als Eigentum des Eigentümers definiert wird und nicht als Eigentum eines Inbesitznehmers - "Containern" zum Beispiel, also die Wegnahme von zur Entsorgung vorbereiteten Lebensmitteln, wird als Diebstahl betrachtet. Ich spreche hier nur über tatsächliche juristische Wertungen und nicht über moralische oder sonstige Aspekte. Fazit: Wenn VF das Cisco zur Entsorgung freigibt, hat die Firma es dem betreffenden Kunden eben nicht übereignet. Da solche Geräte einzeln identifzierbar sind, wäre der Verkauf m.E. illegal und für den namentlich bekannten Verkäufer strafbar. Auch ein Käufer müßte guten Glauben nachweisen - wenn er gewusst haben kann, dass die erworbene Ware nicht dem Verkäufer gehört hat, macht er sich durch den Erwerb ebenso strafbar.
 
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Cpt.Hardy

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theoretische Diskussion:
wenn ich das Modem - wie von VF vorgeschlagen - entsorge, hab ich leider keinen Beleg darüber ....
wenn das Modem nach meiner Entsorgung trotzdem auf ebay landet, bin ich mE nicht in der Beweispflicht, wie das passiert ist,
 
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Jung-Fernmelder

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Eigentümer von Abfall wird im Allgemeinen das Abfallwirtschaftsunternehmen, sobald der Abfall in einen vom Abfallwirtschaftsunternehmen dafür bereitgestellten Abfallsammelbehälter eingebracht wird.
Dass der Verkauf eines solchen Geräts, selbst wenn der Eigentümer (Firma Vodafone) dieses schriftlich zur Entsorgung freigegeben hat, juristisch problematisch ist, dürfte unbestritten sein. Ob die Kundinnen und Kunden, die im Besitz von zur Benutzung überlassenen Geräten sind, bei welchen deren Eigentümer das jeweilige Gerät zur Entsorgung freigegeben hat, dieses, anstatt es wie vorgesehen zu entsorgen, lieber veräußern und damit ein Entgelt zu erzielen (oder auch nicht), während man sich einem (geringfügigen) Kosten- und juristischen Risiko aussetzt, muss die / der betroffene Kundin / Kunde selbst und eigenverantworlich entscheiden.
 

Citron

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bin ich mE nicht in der Beweispflicht, wie das passiert ist
Natürlich sind das alles Worst-Case-Szenarien, die wahrscheinlich gar nicht eintreten. Andererseits: Wenn jetzt auf einmal massenhaft gebrauchte Ciscos auf ebay auftauchen würden, wäre das für VF evtl. ein Problem und sie könnten dagegen vorgehen. Und niemand kann sich davor schützen, einen anwaltlichen Brief der Firma VF zu erhalten, wonach man das Cisco mit der Nummer xyz verbotenerweise verkauft habe.... Dann muss man ja irgendwie reagieren und das kostet Geld und Nerven. Die wenigsten Menschen sind dann nämlich so abgebrüht und sagen sich: Ich habe ja keine Beweispflicht*) und mache einfach nichts. Meine Meinung ergo: Das Modem nicht wegwerfen. Entweder zurückschicken und Belege sichern oder aufheben.

*)Da Entsorgungsunternehmen - jedenfalls das in unserem Ort - zertifizierte Betriebe sind, wird man der Behauptung, ein aufgetauchtes Modem sei durch diesen Betrieb weitergegeben worden, rechtspraktisch eher weniger Glauben schenken als der Bereicherungsunterstellung gegenüber dem beschuldigten Verkäufer.
 
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Jung-Fernmelder

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Sehr geehrter Herr Kapitän Hardy,

wenn ich das Modem - wie von VF vorgeschlagen - entsorge, hab ich leider keinen Beleg darüber
Den Brief, in dem die Firma Vodafone Ihnen freistellt, das Gerät zu entsorgen, würde der Verfasser dieses Beitrages als solchen Beleg ansehen und daher gut (papierhaft, digital und in der Datensicherung) verwahren. Ich persönlich glaube, dass Ihnen, sofern dieser Beleg nicht verschwindet und jederzeit eingericht werden kann, de facto nichts passieren kann, selbst das Endgerät an anderer Stelle nochmals aktenkundig werden sollte.


Mit freundlichen Grüßen

Jung-Fernmelder
 
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tja, ist ja wie immer eine Grauzone. Die €15 auf ebay machen einen nicht reicher, bestenfalls verbucht man es als Ausfallentschädigung für einen Tag ohne Internet oder als Beitrag zur Müllvermeidung.
Aber deswegen einen Rechtsstreit riskieren? Nein danke.
 
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