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Upload Equalizer Slope

Diskutiere Upload Equalizer Slope im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Hallo, ich hätte mal eine generelle Frage: Es gibt ja für den Rückweg den Upload Equalizer Slope im Verstärker. Nur zu meiner Verständnis, dämpt...

UHeinz13

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Hallo,

ich hätte mal eine generelle Frage:

Es gibt ja für den Rückweg den Upload Equalizer Slope im Verstärker. Nur zu meiner Verständnis, dämpt dieser db-Wert (Standart sind ja meist 3dB Upload Slope) die hohen oder niedrigeren Frequenzen im Upload? Oder anders herum, welche werden dadurch verstärkt ... ?

Vielen Dank schon einmal für eine Antwort.

Gruß

UHeinz13
 

robbe

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Er dämpft genau wie der Hinwegslope vorwiegend die niedrigeren Frequenzen.
 
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Und richtig einstellen kann man das nur per Rückwegwobbeln.
Wenn man dazu nicht die Möglichkeit hat also Finger weg (nicht irgendwie nach per MTA ausgelesenen Werten oder der Zusammenfassung vom DOCSIS-Test des jeweiligen Messgerätes irgendwie rumfummeln).
 

robbe

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Und richtig einstellen kann man das nur per Rückwegwobbeln.
Wenn man dazu nicht die Möglichkeit hat also Finger weg (nicht irgendwie nach per MTA ausgelesenen Werten oder der Zusammenfassung vom DOCSIS-Test des jeweiligen Messgerätes irgendwie rumfummeln).
Bei den einfachen Verstärkern sind die 3db Rückwegslope fest integriert, da lässt sich eh nix einstellen.
 
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Außerdem ist die Spanne, die der Router "kompensieren" kann so groß, das Herumjustiererei keinen großen Sinn ergeben würde. Um mindestens 10 dB kann der Sendepegel der Up-Kanäle durch den Router variiert werden.

Das Korrigieren wird aber womöglich interessanter, wenn der Frequenzbereich des Upstream bis auf 208 MHz angehoben wird. Bis da hin wird sich aber die Länge der Koaxialstrecken im Verteilnetz weiter reduziert haben (Glasfaser näher zum Endgerät), sodass sich von da her die Probleme reduzieren.
 
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Der MTA kann Schräglagen im Übertragungsweg überhaupt nicht kompensieren. Der MTA stellt seinen Sendepegel einfach nur immer so ein, dass die 67 dBµV am CMTS immer eingehalten werden. Das ist nur eine AGC.
Das alleine reicht aber nicht um den Sendepegel im optimalen Bereich für das Endgerät und die Pegelverhältnisse vor, nach und zwischen den Verstärken im korrekten Bereich zu halten. Deswegen wird bei Verstärkern ja auch die Rückweg-Dämpfung eingestellt, das könnte man sich ja sonst auch sparen....

Und die Entzerrung im Rückkanal, wie sie alle kaskadierfähigen Verstärker haben, hat deshalb durchaus auch ihren sinn und wird auch genutzt. Aber eben mit einer richtigen Messung und nicht über das auslesen von Modems oder DOCSIS-Messungen per Messgerät.
 
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Der MTA kann Schräglagen im Übertragungsweg überhaupt nicht kompensieren. Der MTA stellt seinen Sendepegel einfach nur immer so ein, dass die 67 dBµV am CMTS immer eingehalten werden. Das ist nur eine AGC.
Das alleine reicht aber nicht um den Sendepegel im optimalen Bereich für das Endgerät und die Pegelverhältnisse vor, nach und zwischen den Verstärken im korrekten Bereich zu halten. Deswegen wird bei Verstärkern ja auch die Rückweg-Dämpfung eingestellt, das könnte man sich ja sonst auch sparen....

Und die Entzerrung im Rückkanal, wie sie alle kaskadierfähigen Verstärker haben, hat deshalb durchaus auch ihren sinn und wird auch genutzt. Aber eben mit einer richtigen Messung und nicht über das auslesen von Modems oder DOCSIS-Messungen per Messgerät.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es mehr, als 10 dB Schräglage zwischen 30 und 65 MHz gibt .. Den Pegel in das passende Fenster zu bringen, ist natürlich wichtig. Die verbleibende Schräglage nach den fest eingestellten 3 dB im Verstärker kann in der Regel aber das Modem ausgleichen...
 
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Du kannst dir glaube ich vieles nicht "vorstellen", was man in der BK-Technik macht und warum und was es alles gibt - was übriegns für viele andere selbst ernannte Experten hier im Forum auch gilt.

Nur kurz dazu: Die Entzerrung im Rückweg wird zwischen 5 und 65 MHz eingestellt, nicht zwischen 30 und 65 MHz.
Gebraucht wird das recht oft in Anlagen mit mehr als einem Verstärker. Die werden aber auch nicht nach Modem eingepegelt.
 
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Du kannst dir glaube ich vieles nicht "vorstellen", was man in der BK-Technik macht und warum und was es alles gibt - was übriegns für viele andere selbst ernannte Experten hier im Forum auch gilt.

Nur kurz dazu: Die Entzerrung im Rückweg wird zwischen 5 und 65 MHz eingestellt, nicht zwischen 30 und 65 MHz.
Gebraucht wird das recht oft in Anlagen mit mehr als einem Verstärker. Die werden aber auch nicht nach Modem eingepegelt.
Nur, dass unterhalb von 30 dB aktuell (noch?) "Funkstille" herrscht - jedenfalls was Nutzsignal angeht...
 
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Das spielt beim Eingepegeln überhaupt keine Rolle, da muss der ganze Bereich berücksichtig und eingestellt werden.
 
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Bei mir an der Hausverteilung ist jedenfalls ein Sperrfilter SHP 3-25 vor dem Verstärker eingebaut, der alles unterhalb 25 MHz sperrt ...

da muss der ganze Bereich berücksichtig und eingestellt werden.
Wenn der Techniker da Messsignale Richtung CMTS auf den Weg schickt, macht er das im Rahmen von DOCSIS 3.0 Signalen, oder wird da während des Durchmessens das Segment stillgelegt ... oder geht es nur um die Messung innerhalb des Hauses?
 
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Die 25 MHz-Sperren sind nun schon seit ca. 18 Jahren (mindestens) nicht mehr zu verwenden und auch auszubauen, und vorbeuegend solche einzubauen war schon immer nicht zulässig). Und noch mal: Bei der Einpegelung in proffesionellen Bereich wird nicht anhand eines DOCSIS-Tests gepegelt, sondern es wird der Frequenzbereich durchgewobbelt (Messgerät im Zusammenspiel mit der Wobbeleinheit am CMTS), und das über den ganzen Rückwegbereich, genau wie auch die Slope über den ganzen Rückwegbereich wirkt und nicht nur über 30-65 MHz. Und deshalb kann man da auch ganze genau die Entzerrung im Rückweg einstellen.
 
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Okay, mal schauen, was ich mit dem Hochpassfilter am Eingang des Haus-Verstärkers auf die Dauer mache - Hat ein Tele-Union-Techniker erst im September 2014 eingebaut, als der die ganze 1980er Technik am Hausverteiler ersetzt hat ;-)

Ist denn etwas abzusehen, ob man den Frequenzbereich unterhalb 30 MHz irgendwann in naher Zukunft nutzt?
Aktuell versucht man den OFDMA ja in den Bereich 30 ... 65 hineinzupuzzeln ...

Nur Interessehalber - Wie führt der Techniker die Messung aus, ohne den Rückweg der anderen Kunden im Segment zu stören?
Der Normalfall ist ja, dass man einen Anschluss in einem bestehenden Segment mit laufendem "Verkehr" hinzufügen muss.

Weist der CMTS da für einen kurzen Augenblick den anderen Modems im Segment keine Zeitschlitze zum Senden zu, und dann wird für eine Frequenz eine Test-Signal vom Messgerät an die Wobbeleinheit des CMTS abgesetzt.
 

UHeinz13

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Ich habe irgendwo gelesen dass beim Wobbeln der freie Frequenzbereich von ca. 70 - 85 MHz im Rückweg genutzt wird! Dieser Bereich ist ja komplett unbelegt...
 
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Der vom Messgerät erzeugte Sweep beim Wobbeln ist gepulst und läuft ja dauernd das gesamte Band sehr schnell durch, so dass die einzelnen Kanäle quasi nur für sekundenbruchteile und auch nie komplett überlagert werden. Das ankommende Spektrum am CMTS wird dem Messgerät vor Ort zurück gesendet.

Wie es im Detail genau funktioniert muss du bei JDSU nachlesen. Ist für die Praxis aber unwichtig.
 
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