Geplante Wartungsarbeiten vom 20. bis 23.07.2021 in Aachen oder komplett NRW?

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Wo wohnt Ihr alle eigentlich, dass es ständig Wartungsarbeiten und den Ausbau gibt?
Irgendwo wird immer gewartet und ausgebaut. Wäre ja schlimm, wenn nicht.

Allerdings sehe ich in einem Beitrag mit "Hier gabs eben Wartungsarbeiten" oder "hier war eben gerade das Internet weg" einen ähnlich tiefen Erkenntnisgewinn wie "In China ist ein Sack Reis umgefallen" oder "in München ist ein Fahrrad umgefallen".
 
MartinP_Do

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Irgendwo wird immer gewartet und ausgebaut. Wäre ja schlimm, wenn nicht.

Allerdings sehe ich in einem Beitrag mit "Hier gabs eben Wartungsarbeiten" oder "hier war eben gerade das Internet weg" einen ähnlich tiefen Erkenntnisgewinn wie "In China ist ein Sack Reis umgefallen" oder "in München ist ein Fahrrad umgefallen".
Naja, der Mensch strebt nach Erkenntnisgewinn - und in diesem Falle nicht ganz ohne Motivation. Wenn mit einer nervigen Regelmäßigkeit die Internet-Verbindung abbricht, will man schon wissen, WO der Sack Reis steht, der das Problem verursacht. Wenn er nicht im eigenen Keller vor dem Hausanschluss steht, braucht man gar keine Störung bei Vodafone aufmachen ... Um da zu differenzieren ist es schon sinnvoll, sich umzuhören.

Oder rufst Du gleich einen Elektriker, wenn bei Dir der Strom ausfällt, oder fragst erst in der Nachbarschaft herum, ob die Nachbarn auch keinen Strom haben?
 
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boba

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Natürlich frage ich erst in der Nachbarschaft. Und was das das Internet angeht, da frage ich Webseiten wie https://xn--allestrungen-9ib.de/stoerung/vodafone/ weil das viel zuverlässiger sagt, ob tatsächlich eine größere Anzahl von Leuten denselben Ausfall haben wie ich. In einem Forum wie hier gibts das Problem, dass bei solchen Fragen vermehrt auch die Leute antworten und das Ergebnis verzerren, die immer Probleme mit dem Internet haben, unabhängig davon ob es eine globale Störung gibt oder nicht.

Wenn es dann bei den großen Störungsseiten keine Störung zu sehen gibt, dann muss man davon ausgehen, dass eine Störung lokal ist. Das ist eine gute Erkenntnis, weil das bedeutet, dass man selbst tätig werden muss. Hingegen nützt es nichts, sich in dem Fall in einem Forum monatelang über solche Störungen auszuweinen. Wenn man die Störungs- und Wartungsankündigungsthreads hier anschaut, dann sind diese nämlich entsprechend heruntergekommen und man sieht dort nur dieselben Leute. Wenn das repräsentativ wäre, was dort geschrieben wird, wenn das wirklich alles netzweit relevant wäre, dann würde das Netz schon längst zusammengebrochen sein. Vodafone ist zwar ein deutlicher und sichtbarer Rückschritt in punkto Zuverlässigkeit und Netzqualität im Vergleich zu Unitymedia, aber so schlecht sind sie dann nun doch wieder nicht.

Diese 5-Minuten Ausfälle, die es seit einigen Wochen gegen Mitternacht und kürzlich auch mittags gab, sind übrigens was netzweites, jeder einzelne sichtbar auch auf allestörungen. Die lohnt es durchaus zu erwähnen. Allerdings gibts darüber dann auch nicht mehr zu sagen, als dass sie existieren und dass sie nerven. Das Problem ist, dass solche Störungen durch jegliches Qualitätssicherungsraster fallen, und was nicht dem Kunden gegenüber gemessen werden kann, wird nicht behoben. Was auch immer die Ursache dafür ist: die Backbone-Techniker wissen ganz bestimmt, was das ist, und sie werden mit Sicherheit auch Behebungsmaßnahmen geplant haben. Nur liegt darauf keine Management-Attention, weil wie gesagt die Störungen klein genug sind, um ignoriert und weggeredet zu werden, d.h. die Zeit bis zur Behebung könnte länger dauern.
 
MartinP_Do

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Erste Probleme mit dem neuen Setup. Die Fritzbox 6591(lgi) hat den OFDMA Upstream verloren.
1631428788457.png

Das mitlaufende TC4400 Modem ist noch unauffällig..

Upstream Channel Status
Channel IndexChannel IDLock StatusChannel TypeBonding StatusCenter FrequencyChannel WidthTransmit LevelModulation/Profile ID
11LockedSC-QAMBonded30800000 Hz6400000 Hz44.0 dBmVATDMA
22LockedSC-QAMBonded37200000 Hz6400000 Hz44.0 dBmVATDMA
33LockedSC-QAMBonded44600000 Hz6400000 Hz43.0 dBmVATDMA
44LockedSC-QAMBonded51000000 Hz6400000 Hz42.0 dBmVATDMA
55LockedOFDMABonded26100000 Hz35000 kHz37.0 dBmV3, 4, 9, 10, 11, 12, 13

EDIT: Nach Neustart der Fritzbox durch kurzes Stromlos machen hat sich das Problem erledigt. Kanal ist wieder da. Wenn er noch einmal verschwindet, werde ich mal schauen, ob er "von selber" wiederkommt ...
 
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Holzlenkrad

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das ist affig. Vodafone kündigt seit vielen Wochen bereits diese Wartungsarbeiten rechtzeitig an. Sich im nachhinein darüber zu beschweren ist idiotisch.
Nein ist es nicht. Dein Kommentar ist eher sinnlos:

Die Ausfälle, über die hier geklagt wird, finden ja eben nicht in angekündigten Wartungszeiträumen statt. Siehe der Ausfall um 11:30 Uhr. Wie soll der durch eine angekündigte Maßnahme zwischen 00:00 und 06:00 gerechtfertigt sein?
Außerdem sind die Ausfälle großflächiger als die Wartungsarbeiten. Wenn ich im Großraum Frankfurt einen Ausfall habe, wen ich Stuttgart Wartungsarbeiten sind, dann habe ich allen Grund mich aufzuregen.

Außerdem sollte ein ISP angehalten sein seine Wartungsarbeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Die Telekom hat in den letzten Jahren 90% ihres Netzes neu gebaut ohne dass die Kunden das mitbekommen haben und Vodafone tischt uns ein Dutzend Nächte voller Ausfälle auf, weil ein OFDM-Kanal dazu kommt...
 
boba

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Die Telekom hat in den letzten Jahren 90% ihres Netzes neu gebaut ohne dass die Kunden das mitbekommen haben und Vodafone tischt uns ein Dutzend Nächte voller Ausfälle auf, weil ein OFDM-Kanal dazu kommt...
Das ist korrekt, aber dafür zahlt man bei der Telekom ja auch höhere Preise für niedrigere Geschwindigkeiten. Es hat also alles seinen Preis. Da gibts die heilige Dreifaltigkeit der Internet-Provider: "Cheap, fast, reliable - pick any two."
 

floh667

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Nein ist es nicht. Dein Kommentar ist eher sinnlos:

Die Ausfälle, über die hier geklagt wird, finden ja eben nicht in angekündigten Wartungszeiträumen statt. Siehe der Ausfall um 11:30 Uhr. Wie soll der durch eine angekündigte Maßnahme zwischen 00:00 und 06:00 gerechtfertigt sein?
Außerdem sind die Ausfälle großflächiger als die Wartungsarbeiten. Wenn ich im Großraum Frankfurt einen Ausfall habe, wen ich Stuttgart Wartungsarbeiten sind, dann habe ich allen Grund mich aufzuregen.
Mein beitrag bezog sich auf den artikel bei heise.de und dort werfen sie alles schamlos durcheinander. Da werden die angekündigten Wartungsmaßnahmen mit Kundenbeschwerden zum gleichen Zeitpunkt genannt, dann irgendwann kommen jene Ausfälle zur Sprache, die in zeiträumen auftraten, die nicht innerhalb des Wartungsfensters passten.
Hättest du meinen beitrag genau gelesen, dann wäre dir der Absatz nicht entgangen, wo ich diese Ausfälle als "kleine Nachbeben" bezeichnete über die Vodafone uns im dunklen lässt, was ich genauso wenig nett finde. Diesbezüglich hab ich im offiziellen Forum sogar ein Thema eröffnet, was mittlerweile 4 Seiten lang ist:
https://forum.vodafone.de/t5/Störungsmeldungen-Internet-TV/Seit-wenigen-tagen-pünktlich-um-00-50-Uhr-geht-das-vodafone-West/td-p/2694901

Würde mich nicht wundern, wenn heise.de dadurch sogar auf die problematik aufmerksam wurde bzw aufmerksam gemacht wurde.

Meine kritik galt also heise.de, die in ihrem Artikel hier nicht klar zwischen planmäßigen Ausfällen durch Wartungsarbeiten und nicht kommunizierten Aussetzern des netzes unterschieden haben.
Genauso wenig tun dies teilweise scheinbar manche Kommentare zum heise.de Artikel. Da wird wieder mit der Mistgabel auf vodafone geschimpft obwohl jene dort genannten Ausfälle teils exakt auf die zeiträume der geplanten Wartungsarbeiten fielen.

Außerdem sollte ein ISP angehalten sein seine Wartungsarbeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Die Telekom hat in den letzten Jahren 90% ihres Netzes neu gebaut ohne dass die Kunden das mitbekommen haben und Vodafone tischt uns ein Dutzend Nächte voller Ausfälle auf, weil ein OFDM-Kanal dazu kommt...
90% ihres netzes neu gebaut? Gib mir mal Quellen woher du diese zahl nimmst und belege dafür, dass dies ohne Aussetzer stattfand. Das letzte mal als die telekom hier ausbaute war 2016, als sie die outdoor dslams für das vectoring hingestellt hat. Ob das mit Ausfällen einherging weiß ich z.b nicht, da wir seit 2008 oder so kein DSL mehr nutzen.
Abgesehen davon kannst du die DSL technik nicht ansatzweise mit dem docsis-standard vergleichen. DSL ist am ende, da kannst du nix mehr groß modernisieren. Der docsis 3.1 standard hingegen bietet noch einiges an Potential und Vodafone ist derzeit dabei, dieses langsam anzuzapfen. Zu sagen ein OFDM aufschalten bedarf kaum wartungsarbeiten zeigt vielmehr, dass du noch weniger Ahnung von der Technik hast als ich.
Hier hab ich mal ne kleine Informationssammlung zusammengestellt für jene, die das interessiert:
https://www.unitymediaforum.de/threads/40487/
Es ist nicht damit getan, einfach einen haufen frequenzen zu einem OFDM Spektrum zusammen zu schmeißen und dann auf "übernehmen" zu klicken.
Dazu kommt noch, dass Vodafone dabei ist, manche Regionen zu virtualisieren (vcmts) und in anderen mittels overlay-technik Segmente zu splitten.

Man kann über Vodafone sagen was man will, aber die kümmern sich derzeit ziemlich stark um das Kabelnetz, was man ehrlich gesagt von Unitymedia damals nicht sagen konnte. UM hat es halt am Leben gehalten und mittels konservativer Tarife die Segmente davor bewahrt, überlastet zu werden. Alles andere hätte sie nämlich dazu gezwungen, die selbe Arbeit zu investieren, die Vodafone derzeit leistet.
Zu Unitymediazeiten war unser OFDM total gestört. 30dB mit millionen an unkorregierbaren waren über Jahre standard. Erst als Vodafone anfing die netze zu modernisieren, war unser OFDM einestages plötzlich auf 35dB festgenagelt und hat derzeit eine unkorregierbare fehlerrate von 0,00051%.
Und das in einem 3000 Seelen-dorf, 12km weit weg des CMTS Standortes (ich weiß, das hat nix mit der Signalqualität zu tun). Was ich damit eher sagen will ist, Vodafone hat dieses ländliche Dorf ziemlich gut eingepegelt bekommen; die telekom wird hier mit FTTH in den nächsten Jahren ganz sicher nicht antanzen.

Alle schimpfen über Vodafone und überlastete Netze. jetzt wo Vodafone das in Angriff nimmt schimpfen plötzlich alle, dass diese Arbeiten temporär mit Störungen einhergehen.
Und nochmal: diese Aussetzer fanden nachweislich meist innerhalb jener zeiträume statt, wenn irgendwo im netz großflächig Wartungen stattfanden. Natürlich wäre es schön gewesen wenn vodafone hier transparenter über diese nachbeben kommuniziert hätte. Aber man kann davon ausgehen, dass sie im Zusammenhang zueinander standen.

Die telekom hier jetzt aber vergleichend heranzuziehen, wie toll und Ausfallsicher doch ihr Netz sei und wie unspürbar sie ihr netz warten würden, ist einfach ignorant. Das DSL Netz ist ausmodernisiert. Da wird nichts mehr dazu kommen, die bandbreiten sind das technisch realisierbare maximum. Abgesehen davon graut es mir noch heute vor der peering-Politik der Telekom. Hier ist Vodafone z.B haushoch überlegen. Vodafone hat Bundesweit AS3209 laufen und international noch AS1273 hinter sich.

ich kling irgendwie ein ein Vodafone-Jünger. Das will ich gar nicht. Aber es wäre vielleicht schön, wenn man auch mal erkennen würde, was Vodafone derzeit an Arbeit in die netze steckt und das vielleicht auch mal würdigt.
 

floh667

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Was kommt bei raus wenn du die % anhand der totalen zahlen die das TC ausspuckt, ausrechnest?
 
MartinP_Do

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Was kommt bei raus wenn du die % anhand der totalen zahlen die das TC ausspuckt, ausrechnest?

Dann kommt Quatsch heraus :cool: - die "unerrored" Zähler laufen so ca alle 5...17 Stunden über - das muss man im skript berücksichtigen ...

Code:
delta_err=$(($ofdm_uncorr-$ofdm_uncorr_old))
delta_sym=$(($ofdm_sum-$ofdm_sum_old))
echo Delta Err = $delta_err Delta Sym = $delta_sym
# treat 32 bit wraparounds
if ((delta_err<0))
then
delta_err=$((delta_err+4294967296))
fi
if ((delta_sym<0))
then
delta_sym=$((delta_sym+4294967296))
fi
 
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boba

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ich kling irgendwie ein ein Vodafone-Jünger. Das will ich gar nicht. Aber es wäre vielleicht schön, wenn man auch mal erkennen würde, was Vodafone derzeit an Arbeit in die netze steckt und das vielleicht auch mal würdigt.
Es ist schwer, die verschiedenen Aspekte Netzausbau, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Netzbetreiber untereinander zu vergleichen. Also was jeweils angemessen ist und was Anlass zur Beschwerde geben kann. Der beste Netzausbau bringt nichts, wenn darunter die Zuverlässigkeit mehr als nötig leidet. Aber auch die beste Zuverlässigkeit bringt nichts, wenn der Netzausbau nicht beikommt. Aber was ist jeweils akzeptabel und was nicht mehr?

Dazu gibt es sporadische Provider-Tests, die simpel ausgedrückt die Außensicht der Provider vergleichen. Die interessieren sich nicht für die tolle Technik, die möglicherweise gerade ausgebaut wird, sondern die sammeln nüchtern die Fakten, wie ein Provider von Kundenseite her aussieht. Also wie hoch durchschnittlich die Geschwindigkeit ist, wie sehr durchschnittlich die versprochene Geschwindigkeit (nicht) geliefert wird, wie hoch die jeweiligen Preise sind. Das kann man miteinander vergleichen, nicht jedoch was intern in der Technik für Hardware neu verbaut wurde.

Da muss man beispielsweise sagen, aufgrund der Statistiken bei allestoerungen, dass Vodafone pi mal Daumen doppelt so viele Störungsmeldungen wie die Telekom hat, obwohl sie nur die Hälfte der Kunden im Vergleich zur Telekom hat: also ein Faktor von 4 schlechter bezüglich Zuverlässigkeit. Das ist ein starkes Signal. Ob das nun daher kommt, dass die Telekom nicht ausbaut und aus Kostengründen nur ihr langsames altes Netz eisern auf Top-Niveau instand hält, während Vodafone ständig ausbaut und bessere Technik anbietet und dadurch eben deutlich mehr Störungen produziert, oder ob Vodafone sich aus Kostengründen einfach nur ein niedrigeres Zuverlässigkeitsniveau gesetzt hat, kein Ahnung. Kann niemand sagen.
 

why_

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Mir ist das ehrlichgesagt ziemlich wumpe was da an unkorrigierbaren Fehlern auf dem OFDM aufkommt, der läuft eh nur mit QAM-256 aufgrund der SNR und somit läuft quasi alles mit QAM-1024 und QAM-4096 bei mir als unkorrigierbarer Fehler auf was allerdings nicht relevant ist, da da eh nichts für mich drin steckt.
So lange man also kein SNR so gut hat das alle OFDM träger durchgehend mit QAM-4096 laufen kann man daraus genau gar keine Erkenntnis meiner Meinung nach gewinnen.
 

floh667

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Dann kommt Quatsch heraus :cool: - die "unerrored" Zähler laufen so ca alle 5...17 Stunden über - das muss man im skript berücksichtigen ...
die laufen über? Bei unserem TC4400 nicht. Da sind die korregierbaren mtitlerweile im zweistelligen mrd Bereich. Wurde das wohl mal geändert mit einem FW update.

Der beste Netzausbau bringt nichts, wenn darunter die Zuverlässigkeit mehr als nötig leidet.
Irgendwann musst du in den sauren Apfel beißen und die Sache angehen. Und wenn es nunmal solche Wartungsarbeiten sind, die einen Ausfall der Dienste unumgänglich machen, dann ist das halt so. Und bei einem DOCSIS Netz ist das halt der fall, wenn die neuen technologien implementiert und eingerichtet werden. Die technik ist eben zentraler mit dem CMTS. d.h wenn da gearbeitet wird, trifft es gleich mal 60.000 Anschlüsse oder so. Wenn ein DSLAM mal gewartet wird, bleibt der Ausfall im viel kleineren Rahmen.
Es bleibt also nicht aus, dass bei kabel eine größere zahl kunden schlagartig offline geht.

So lange man also kein SNR so gut hat das alle OFDM träger durchgehend mit QAM-4096 laufen kann man daraus genau gar keine Erkenntnis meiner Meinung nach gewinnen.
Keine Erkenntnis woraus gewinnen? Dass viele fehler auftreten? Unkorregierbare treten dann auf, wenn die Signalqualität zu schlecht für die entsprechende Modulation ist. Wenn du trotz qam-256 auf dem OFDM mio an unkorregierbaren hast, dann hast du die Erkenntnis, dass er nichtmal in der Lage ist, die qam-256 fehlerfrei zu fahren. Solang der PLC und NCP noch in einem Bereich liegt, der störugnsfrei rein kommt merkt man die unkorregierbaren nur in verminderter Bandbreite. Is dein Segment leer genug, dass die qam-256 auf dem OFDM inklusive der sc-qam kanäle ausreichen für den gbit, dann kann man darüber noch hinwegsehen vorerst. Aber spätestens wenns Segment voller wird oder die Steuerkanäle anfangen zu verrauschen, dann hast du probleme.
 

why_

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Unkorregierbare treten dann auf, wenn die Signalqualität zu schlecht für die entsprechende Modulation ist. Wenn du trotz qam-256 auf dem OFDM mio an unkorregierbaren hast, dann hast du die Erkenntnis, dass er nichtmal in der Lage ist, die qam-256 fehlerfrei zu fahren.
Und genau das bezweifle ich, das ist Broadcast, somit kommt da erstmal alles rein und die SNR reicht nicht um QAM-1024 oder 4096 Fehlerfrei zu dekodieren. Hast du also Modems in deinem Segment die das Fahren während du mit QAM-256 unterwegs bist laufen unkorrigierbare Fehler auf, da aber da nie Pakete für dich drin sind ist es egal.
 

floh667

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das boot profil für den OFDM ist ne feste modulation und variiert nicht für verschiedene Modems. Die Modulation für das Profil wird immer möglichst tief gehalten, damit jedes Modem diesen ohne unkorregierbare rein kriegt. Dass das boradcast ist, ist ja klar. Die unkorregierbaren kommen also höchstwahrscheinlich nicht vom broadcast profil sondern von den nachfolgenden Profilen für höhere Modulationen.
Hierzu ein Ausschnitt aus einem anderen Dokument:
In reality if you aren’t pushing your higher profiles to the level that you have correctable errors and an acceptable level of uncorrectable errors, you aren’t getting the maximum effectiveness and efficiency that OFDM with LDPC can provide. You should expect to see the higher profiles continually operating with Correctable CWE’s. This is OKAY. You don’t want to havetoo manyUncorrected CWE’s that cause retries that exceed the efficiency gains of being on a higher profile.
qam-1024 ist mit 100% korregierbaren noch bei knapp unter 30dB möglich. Die FEC des OFDM ist ziemlich mächtig und hält eine 100% fehlerkorrektur über gut 5dB hinweg aufrecht.
 

why_

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Das Dokument besagt nur das du die Modulation für Modem 1 nicht so hoch fahren sollst das retrys verursacht werden, wenn Modem 1 aber fein mit QAM-4096 läuft, während Modem 2 gut mit QAM-256 läuft aber QAM-4096 nicht mehr dekodieren kann, wird man in den stats von Modem 2 nicht korrigierbare Fehler sehen, es wird aber keine retrys geben, weil die Daten ja eh nicht für das Modem waren.
Daher meine Aussage das wenn du nicht mit QAM-4096 unterwegs bist bringt dir die Auswertung der unkorrigierbaren Fehler nichts.
 

floh667

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Woher kommt die Annahme, dass das Modem unkorregierbare CW von anderen Modems sieht und diese in den Zähler aufnimmt? Die höheren profile die eher dazu neigen, unkorregierbare CW zu verursachen senden unicast. Nur das Basis Profil, welches mit qam-256 läuft, sendet broadcast.
 
MartinP_Do

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Woher kommt die Annahme, dass das Modem unkorregierbare CW von anderen Modems sieht und diese in den Zähler aufnimmt? Die höheren profile die eher dazu neigen, unkorregierbare CW zu verursachen senden unicast. Nur das Basis Profil, welches mit qam-256 läuft, sendet broadcast.
1) Auf der Ebene, wo die Fehlerkorrektur läuft, WEISS das Modem noch gar nicht, ob das Paket, für das es eine Fehlerkorrektur macht ein Unicast-, oder Broadcast-Paket ist ..

2) Die Anzahl der übertragenen Codeworte in einem 15 Minuten-Intervall ist immer relativ konstant - selbst wenn ich nicht zu Hause bin (hier vor Ausführung der Korrekturrechnung bei 32 Bit Überlauf). Ich habe die .42 Firmware.

Delta Err = 100026 Delta Sym = 185388937
Delta Err = 62084 Delta Sym = 178743713
Delta Err = 57334 Delta Sym = -4116038886
Delta Err = 38059 Delta Sym = 178473369
Delta Err = 24679 Delta Sym = 177816733
Delta Err = 20865 Delta Sym = 176283687
Delta Err = 166185 Delta Sym = 188307830
Delta Err = 141869 Delta Sym = 188495532
Delta Err = 104348 Delta Sym = 186192409
Delta Err = 136862 Delta Sym = 185865233
Delta Err = 89168 Delta Sym = 185970326
Delta Err = 75730 Delta Sym = 183765687
Delta Err = 51016 Delta Sym = 181049315
Delta Err = 28030 Delta Sym = -4116720951
Delta Err = 21713 Delta Sym = 179213776
Delta Err = 134767 Delta Sym = 189411002
Delta Err = 124634 Delta Sym = 188555964
Delta Err = 71488 Delta Sym = 185241275
Delta Err = 124112 Delta Sym = 186510990
Delta Err = 116428 Delta Sym = 187854139
Delta Err = 91665 Delta Sym = 185923571
Delta Err = 89096 Delta Sym = 184394679
Delta Err = 38455 Delta Sym = 180562046
 

floh667

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Dem Modem sind doch die ankommenden CW total egal, die nicht für es selbst bestimmt sind. Das Modem weiß schon im Vorfeld zu welcher Zeit und auf welchem subcarrier Daten gestreamt werden, die für das Modem bestimmt sind. Dies teilt das CMTS dem Modem mit dem NCP Steuerkanal mit.
Alle anderen CW ignoriert es und schickt die nicht durch die eigene FEC. Das wäre doch ein enormer Daueraufwand und energielastig, wenn es den gesamten Datenstream durch die eigene FEC schicken müsste.
LTE funktioniert doch auf die selbe Art u. Weise. Stell dir mal vor, dein handy müsste den gesamten LTE traffic von dem Funkmast durcharbeiten, dann wäre dein Akku ganz schnell leer.
 
MartinP_Do

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Dem Modem sind doch die ankommenden CW total egal, die nicht für es selbst bestimmt sind. Das Modem weiß schon im Vorfeld zu welcher Zeit und auf welchem subcarrier Daten gestreamt werden, die für das Modem bestimmt sind. Dies teilt das CMTS dem Modem mit dem NCP Steuerkanal mit.
Alle anderen CW ignoriert es und schickt die nicht durch die eigene FEC. Das wäre doch ein enormer Daueraufwand und energielastig, wenn es den gesamten Datenstream durch die eigene FEC schicken müsste.
LTE funktioniert doch auf die selbe Art u. Weise. Stell dir mal vor, dein handy müsste den gesamten LTE traffic von dem Funkmast durcharbeiten, dann wäre dein Akku ganz schnell leer.
Das heißt 24/7 saugt mein Modem genau gleich viele Daten, die für mein Heimnetz bestimmt sind aus dem Kabelsegment? ALLE Messungen im 15 Minuten-Takt zeigen Delta Sym von ca 160 ... 191 Mio Symbole ... das wäre rätselhaft ...

Nachts um 04:00 sind es eher 160 Mio Symbole, Abends um 21:00 eher 190 Mio Symbole ... also gibt es schon einen gewissen Unterschied ...
 

floh667

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dein modem kriegt permanent vom CMTS daten um den OFDM aufrecht zu halten und um informiert zu sein wie es den OFDM zu nutzen hat. Wenn abends im Segment mehr los ist, muss das CMTS eben öfter Anweisungen senden. Die Anweisungen kriegt es ja rund um die Uhr, egal ob es grad aktiv ist oder nicht. Das CMTS weiß ja nicht, wann du das internet in Anspruch nimmst. Also sendet es unentwegt Steuerinformationen für den Fall, dass das modem eine Übertragung zum zeitpunkt x starten will und dann auch sofort weiß wo und wie es diese tätigen kann/darf.
 
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MartinP_Do

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190 Mio Codewords in 15 Minuten bedeuten ca 210000 Codewords pro Sekunde.
160 Mio Codewords in 15 Minuten bedeuten ca 178000 CW/s

https://www.nctatechnicalpapers.com...ely-estimating-d3-1-channel-capacity/download (Seite 10)

Die verringerte Anzahl von Symbolen um 4:00 Nachts deutet darauf hin, dass vorzugsweise am frühen Morgen "lange" Codeworte gesendet werden ...

Die Länge des Codewords kann anscheind zwischen 249 - 2025 Bytes plus ein paar bit betragen ...

177000x2025x8=2880 MBit/s, 2880/110 = 26 Bit/Hertz ... kommt nicht hin ... Bei QAM4096 wären es 12 Bit/Hertz, und die Codewordlänge wäre durchschnittlich eher um die 1000 Bytes ...

Alles etwas rätselhaft - jedenfalls scheint mein ziemlich passiv mitlauschende TC4400 zumindest bei den übertragenen Codewords recht genau mitzuzählen ...
 

floh667

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du kannst halt keine Aussage darüber treffen da du im grunde keine Informationen über die CW hast, außer deren schiere zahl. Etwas versuchen zurück zu rechen wo es viel zu viele unbekannte gibt, ist anhand der wenigen infos, die ein Modem ausspuckt, im grunde nicht möglich.
 
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