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Tonprobleme beim Telefonieren endlich beseitigt, dank IPv4

Diskutiere Tonprobleme beim Telefonieren endlich beseitigt, dank IPv4 im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Hallo, die letzten Jahre nutzte ich lediglich ein analoges Tischtelefon, zuletzt an der von UM bereitgestellten Fritzbox 6591 Cable, ohne...

stanko3

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Hallo,
die letzten Jahre nutzte ich lediglich ein analoges Tischtelefon, zuletzt an der von UM bereitgestellten Fritzbox 6591 Cable, ohne Probleme. Jetzt habe ich mir jedoch eine eigene Box (6660 Cable) angeschlossen und in diesem Zuge gleich mein 25 Jahre altes Telefon gegen ein modernes DECT Gerät mit HD-Voice getauscht (Gigaset T480HX).

Leider gab es von Anfang an Probleme bei der Sprachübertragung, welche sich durch Knacken und leichten Tonaussetzern bemerkbar machten. Beim Blick in die Sparte "Sprachübertragung" der Fritzbox konnte man sehen, dass für viele Gespräche verschiedene Codec´s aufgeführt waren (z.B. G.711 & G.722-HD) und zudem der "Burst-Wert" gerne mal > 30.000 ms überstieg. Weiterhin wurden Gespräche die anfänglich HD waren, nach rd. 2-3 Minuten auf SD umgeschaltet.

Nach langer Suche fand ich hier im Forum den Tip, doch mal im "Registrar" von v6 auf v4 zu stellen. Hat soweit funktioniert jedoch nur in Senderichtung, der Empfang war = 0. Dies mag daran gelegen haben, dass ich wie viele noch auf DS-Light war. Da ich mit dem Gagamax Tarif und der bereits bestehenden Komfort-Option dazu berechtigt war, ließ ich auf Dual Stack umstellen...hat nur 3 Anrufe bei der Hotline gebraucht.

1. Anruf: Dual Stack kann bei mir nicht geschaltet werden, da ich zwingend die "Power-Upload-Option" gebucht haben müsste. ???
2. Anruf: Dual Stack buchen, kein Problem. Dauert ein paar Stunden...so die Dame. Da nach 8 Stunden noch nichts geschah,
3. Anruf: Oh, da hat meine Kollegin vergessen einen Haken zu setzen, in max. 30 Minuten sollte es gehen.

Nach 20 Minuten war es dann vollbracht und Dual Stack war geschaltet. Schnell noch den Registrar auf v4 geändert und was soll ich sagen...seither habe ich keine Störungen mehr, es gibt nur noch einen Codec je Telefonat und der Burstwert ist bei 0 ms. Weiterhin gab es innerhalb eines Telefongesprächs auch kein Umschalten von HD zu SD mehr. Perfekt !

Für mich hat sich das Problem somit gelöst, doch sein wir mal ehrlich, dass kann es doch nicht sein. UM muss doch seinem Kunden auch mit IPv6 störungsfreie Telefonie ermöglichen, oder ? Lag es am Ende eventuell nur am mir zugewiesenen Registrar ssl104v6, so dass es mit einem anderen auch mit v6 störungsfrei gelaufen wäre ?

Gruß
Andreas
 
Torsten1973

Torsten1973

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UM gibts nicht mehr, der Laden heißt jetzt seit geraumer Zeit Vodafone West. Und die Telefonie per v6 funktioniert doch problemlos, wenn du HD ausschaltest.
 

why_

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Für sowas Dual-Stack schalten, was eine Verschwendung... Das eigentliche Problem hast du ja weder identifiziert noch behoben. Hättest auch auf Sipgate umstellen können, das wäre das selbe Level von Problemlösung.
 
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Joerg123

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also man mag ja über vieles meckern können, aber DualStack schalten lassen, war doch definitiv die beste Lösung, die überhaupt möglich war. Natürlich sollte das trotz eigener Fritzbox per se gehen, tut es aber offensichtlich nicht. Dass bei der Nutzung des IPv4-Servers bei DS-lite keine eingehenden Anrufe gehen, ist völlig normal. Wahrscheinlich liegt es ja am SIP-Server, also eine Störung bei UM. Persönlich kenne ich aber auch nur IPv4 Telefonie, einen Wechsel von HD zu SD im Telefonat kenne ich überhaupt nicht, letzteres könnte eventuell auch im DECT-Bereich/zu geringe Signalstärke liegen, aber nur eine Vermutung, denn kenne ich so halt nicht.

Jetzt hat er fehlerfrei SD und HD Telefonie. Vielleicht braucht man nicht zwingend HD-Telefonie, aber schaden tuts auch nicht.
Im Gegensatz zu z.B. Sipgate war das hier eine höchst-wahrscheinlich kostenlose Lösung. Steht zumindest nichts von Vertrag/Upgrade, aber ganz sicher bin ich mir nicht. Wird nicht ganz klar, ob man ihm DualStack "verkauft" hat = Powerupload, oder nur die Schaltung einfach so veranlasst hat. Beim GB-Zugang gibts kein PU, aber die Ausdrucksweise "DualStack buchen..." hört sich nach PU-Option an.
Mit DualStack macht man aber per se keinen Fehler, hat auch Vorteile bei der normalen Internetnutzung, das kann man verallgemeinert, ohne Wenn und Aber, ganz deutlich sagen:)
 

why_

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Es ist Verschwendung von IPv4 Adressen, der Nutzer braucht ja sehr offensichtlich keine öffentliche IPv4 Adresse, die sind nun mal endlich und dann hat man wieder einen Haufen von Leuten die Dual Stack haben, es aber gar nicht nutzen und die die ein usecase dafür haben aber dann erst in Zukunft Kunde werden gucken in die Röhre. Er für sich macht natürlich keinen Fehler, aber versaut es damit für andere.
 

Joerg123

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bist du jetzt hier die Internetpolizei ?
ich möchte einfach mal behaupten, dass die IPv4/DualStack bei dir genauso verschwendet ist :D
also überhaupt auf die Idee kommen, anderen Leuten hier Rechte abzusprechen, insbesondere wenn man es selber nutzt - unglaublich :(
PS: von "nicht nutzen" kann man auch nicht reden. Zumindest jetzt nutzt er die IPv4 ja, zum Telefonieren:) So wie viele Kunden mit Altverträgen, bzw. die seit langem einen Internetzugang haben ebenfalls auf IPv4/IPv4only laufen.
 

why_

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Ich betreibe mehrere Gameserver + Plex Server + Web Server an meinem Anschluss, die gameserver sind leider auf IPv4 limitiert, das kann ich nicht ändern. Und nein ich bin nicht die Internet Polizei aber mir geht es Tierisch auf die nerven wegen sowas IPv4 space zu vergeuden. Es gibt nun mal bei weitem mehr bedarf an IPv4 Adressen als es IPv4 Adressen gibt. :rolleyes:


PS: von "nicht nutzen" kann man auch nicht reden. Zumindest jetzt nutzt er die IPv4 ja, zum Telefonieren:) So wie viele Kunden mit Altverträgen, bzw. die seit langem einen Internetzugang haben ebenfalls auf IPv4/IPv4only laufen.
Nein das ist keine Nutzung die eine Öffentliche IPv4 voraussetzt, das würde auch wunderbar mit IPv4 hinter CGN funktionieren und über IPv6 auch, wie bereits geschrieben hat man sich ja nicht die Mühe gemacht das Problem zu identifizieren sondern umgeht es einfach durch einen Technologiewechsel.
Und den Bestandskunden würde ich die IPv4 Adressen wegnehmen und auf DS-Lite umstellen, die werden sich melden sollten sie tatsächlich eine Öffentliche IPv4 benötigen.
 
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Joerg123

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echt jetzt ? bei dir wird ne kostbare IPv4 für nen Dadel-Sever verschwendet ? DAS sollte verboten werden, so wie der ganze unnütze Datentraffic ebenfalls.
Vor allem wenn es umsonst sein sollte (er einen GB-Zugang nutzt), hätte ich mir auch keine weitere Mühe gemacht - warum ?
DualStack ist schon generell sinnvoll alleine wegen der besseren Performance = als Argument völlig ausreichend.

Wo ich die Spielereien mit Zugriff aufs private Lan aus dem Internet eh kaum noch nutze, ist meine IPv4 quasi auch vergeudet. Wobei ich als Kunde von 2009 an schon immer IPv4 hatte, sogesehen wurde bei mir die IPv6 dazu geschaltet.

Ich kann nur davor warnen, hier irgendwie bewerten zu wollen, wer eine IPv4 (noch) haben sollte und wer nicht. Der Provider bietet es an = man zahlt auch dafür , entweder über den PU-Zuschlag, oder durch die monatlichen Kosten des GB-Tarifs generell. Wenn der Provider hier ein Problem haben sollte, kann er ja anfangen es teurer zu machen. Aktuell kostet es quasi nichts, es ist ein Goodie für den Powerupload, oder im allgemeinen Vertrag bereits enthalten = kann ich nur jedem Kunden, egal ob IPv4only,, oder DS-lite, nur raten, sich DualStack schalten zu lassen.
 

why_

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Dann macht das halt alle, gibt es dann halt Dual Stack in Zukunft nur noch für die Company Anschlüsse, Business und Privat bekommen ausschließlich DS-Lite. Ob ihr dann kündigt oder nicht spielt für Vodafone und jeden anderen ISP auch keine Rolle. In dem Markt Segment macht man eh mit Masse statt Qualität das Geld und 99,99% der Kunden interessiert das einen scheiß ob DS oder DS-Lite.
 
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Joerg123

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na guck, dann werden 0,01% an zusätzlichen IPv4's auch nicht das Problem darstellen.
Deine Signatur, so gross diese auch ist, hilft nicht besonders, aber ich sehe richtig, dass du neben DualStack einen CabelMax1000er Tarif Privatkunden hast ? dann wäre deine IPv4 natürlich eine der ersten die geht, denn IPv4 ist im Privatkundenbereich reine Kulanz - ist das der Grund, warum du so nervös bist ?
Parallel hast du als Privatkunde per se keine Server zu betreiben :D
Nur so als Info für jemanden, der für sich alles in Anspruch nimmt und sich als berechtigt sieht, anderen Kunden, die sich hingegen völlig vertragskonform verhalten und keine Server betreiben, aber den Anspruch auf Leistungn absprechen will
...denk mal drüber nach
 

why_

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Mich stört es ehrlichgesagt nicht wirklich auf DS-Lite umgestellt zu werden, ich hab nur kein Interesse daran mir in irgendeinem RZ Hardware anzumieten nur für ein paar game Server, das wäre Verschwendung. Nebenbei ist der Server Betrieb Vertragskonform im Privaten Umfeld, ich würde nur gegen die AGBs verstoßen wenn ich damit Geld verdienen würde.
Auch würde ich mal an deiner stelle darüber nachdenken das du empfiehlst es für alle Kunden zu verkacken statt einfach ein simples Konfiguration Problem zu lösen das im Wirkungsbereich des Kunden liegt, das ist kurz gedacht und ziemlich asozial.
Auch sind aussagen wie die 0,01 zusätzliche IPv4 Adressen nicht nachvollziehbar, wenn Vodafone da einen Schlussstrich zieht ist es vorbei mit Dual Stack und zwar für alle, die werden dann eher IPv4 space verkaufen.
 

Joerg123

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dann hast du zum Serverbetrieb aber eine andere Einstellung als Vodafonen, die unabhängig ob du damit Geld verdienst in den Privatkunden AGBs schreiben:
Der Kunde verpflichtet sich, den Zugang zu den Diensten sowie die
Dienste selbst nicht missbräuchlich zu nutzen, insbesondere
...
die Leistungen nicht dazu zu nutzen, einen Rechner permanent als
Server erreichbar zu machen sowie den Zugang zum Internet nicht
für die dauerhafte Vernetzung oder Verbindung von Standorten bzw.
Telekommunikationsanlagen zu benutzen,

Vielleicht hat sich auch was geändert, ich hab die gerade runter geladen über https://www.vodafone.de/agb.html
Steht in den Geschäftskunden-AGBs aber nicht anders, bzw. mit dem Hinweis, dass es ansonsten im Vertrag spezifiziert sein müsste, was bei meinem Zugang schon mal nicht der Fall ist

Ich glaube nicht, dass Vodafone den Geschäftskunden direkt die IPv4 nehmen wird. Bei den Privatkunden kann man die einfach wegfallen lassen, weil selbst in Altverträgen kein Vertragsbestandteil (aber da behält man halt bei, was der Kunde hat, so wie aktuell auch neue Kunden eine IPv4 bekommen, notfalls mit PowerUpload).
Für die Geschäftstarife ist das nicht so einfach, selbst wenn nicht völlig ausgeschlossen - so der Kunde in Absprache mit Vodafone da kein Problem mit hat, auf IPv4 verzichten kann. Da vertraglich statische, oder dynamische IPv4 aber im Vertrag genannt, würde das eine Vertragsänderung bedeuten = Kündigungsmöglichkeiten für Kunden, was man bestimmt vermeiden will, solange nicht zwingend nötig.
 
boba

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Der Daddelserver und die anderen Funktionen sind besser im RZ eines vps-Hosters aufgehoben. Dort verbraucht er nichts meiner wertvollen Upload-Bandbreite, ist garantierte 24/7 eingeschaltet, hat eine garantiert hohe Bandbreite > 100 mbit in beide Richtungen, benötigt keine Pflege der Hardware, verbraucht praktisch keinen Strom, und Sicherheitslecks der Serversoftware bzw. Fehler bei der Konfiguration gefährden nicht die Sicherheit des privaten LAN. Die Dual Stack ip Adresse ist da echt nebensächlich in punkto pro/contra Diskussion.

Es ist auch kein Kostenpunkt: Ein durchgängig laufender "Server" zuhause, der 50 Watt verbraucht (mein Arbeits-PC hier verbrät übrigens 100 W), verbraucht im Jahr 50 W * 24 h * 365 Tage / 1000 = 876 kWh, was bei einem kWh-Preis von 30 Cent 262,8 Euro im Jahr sind. Das sind 22 Euro im Monat. Für 5 Euro im Monat kann man bereits kleine vps mieten, ab 10-15 ordentliche, ab 20 üppige. Da wird man vermutlich also eher was sparen als was drauflegen. Von der Hardware, die man nicht vorhalten muss, ganz zu schweigen.
 
MartinP_Do

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Prinzipiell bin ich aber eigentlich dagegen, die Aktivitäten, die Leute an ihren Internet-Anschlüssen betreiben zu bewerten, und zu meinen, dass der eine Traffic "wichtiger" ist, als der andere, und deshalb der andere gefälligst zurückstecken muss..
50W x 24h x 365d = 438 kWh - irgendwo ist da ein Faktor 2 in Deiner Rechnung hereingerutscht ... Für einige Games reicht als Gameserverplattform übrigens auch ein Raspberry Pi ...
Ob man jetzt einen Gameserver zu Hause, oder im RZ betreiben will, ist ja noch vergleichsweise pragmatisch lösbar. Ob man seine privaten Daten oder seine Heimautomation in das Rechenzentrum verlagern möchte, finde ich aber schwieriger zu entscheiden ... Daneben ist bei einem Konzept für die Datensicherung ggfs. ein regelmäßiger Abgleich mit zu Hause hinterlegten Spiegelungen nötig - und da ist die Frage, ob ein Burst mit viel Traffic, oder der permanente Tröpfel-Traffic eines Gameservers besser ist ...

Ein Counterstrike-Gamer verursacht einen Traffic von je ca 4 kb/Sec pr Richtung - wenn der Junge also vielleich 10 ..14 Mitspieler auf seinem Server hat, ist das noch verkraftbar ...
 
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why_

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Ist ein Odroid H2+ der verbraucht gemessene 6 watt bei Nutzung und 4 watt im idle, macht auch Router, also nein das wird nicht effizienter wenn ich mir irgendwo einen VPS hole.
 
boba

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50W x 24h x 365d = 438 kWh - irgendwo ist da ein Faktor 2 in Deiner Rechnung hereingerutscht
Äh, ja. Keine Ahnung, was ich da gemacht habe. :rolleyes: Natürlich sinds nur 438 kWh, somit 11 Euro pro Monat. Das ist aber immer noch im Rahmen eines vps-Hostings mit ordentlicher Ausstattung, solange es nicht für eine Webseite mit tausenden von stündlichen Hits sein soll.

Was das Prinzip des remote Hostings statt lokal angeht: ich betreibe meinen eigenen e-Mail Server auf meiner eigenen Domain, schon seit ich im Internet bin. Die ersten Jahre über DSL auf einer Linuxbüchse zuhause. Später kam ein Teamspeak Server dazu, für voip Kommunikation mit Kumpels beim gaming. Da wurde dann der dsl-Upstream schon knapp, und ich habe was darüber gelernt, wie man mit knapper Bandbreite zurechtkommt, unter anderem QoS und die Auswirkungen von Codec-Einstellungen auf die Bandbreite.

Seinerzeit habe ich dann schon immer mal wieder die Empfehlung gelesen, dass solche Sachen wirklich in einem Datenzentrum besser aufgehoben sind. Das war 2012, und ich habe seinerzeit dann ein vps bei Hosteurope für ~12 Euro gemietet, auf den ich die ganzen Serverdienste verlagert habe. Inklusive Mailserver. Also auch meine private email und die meiner Familie. Seither geht das alles deutlich fluffiger, Bandbreitenprobleme sind kein Ding mehr. Auch gibt es keine sporadischen Ausfälle mehr, wenn lokal im Netz mal der dhcp Server nen Schuss hat oder was auch immer dazu führt, dass man zuhause mal irgendwas resetten muss. Der Server im RZ läuft mit fast 100% Uptime. Letzter reboot vor 193 Tagen, und der Reboot war ein Kernelupdate beim Hoster, der 10-20 Minuten gedauert hat. Die Uptime davor war auch so lang.

Die Kiste läuft also wirklich extrem zuverlässig und ohne Ressourcenprobleme. Auch die Connectivity ist entsprechend. Sowas kann man zuhause einfach nicht hinbekommen. Das Zeug läuft dort einfach. Wenn ich jetzt umkippen würde, die Kiste würde mit Sicherheit noch jahrelang ohne Eingriff weiterlaufen und ihre Dienste zur Verfügung stellen als da wäre mittlerweile Mailserver (smtp und imap), Webserver, Teamspeak-Server, DNS für die eigene Domain, Das weitaus komplexeste und aufwendigste ist der Mailserver und die daran angeschlossene Spamprävention, denn ohne Spamprävention ist ein Mailaccount unbenutzbar. Da stecken 80% meiner Arbeit drin würde ich sagen, das andere zusammen sind die restlichen 20%.
 
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MartinP_Do

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Äh, ja. Keine Ahnung, was ich da gemacht habe. :rolleyes: Natürlich sinds nur 438 kWh, somit 11 Euro pro Monat. Das ist aber immer noch im Rahmen eines vps-Hostings mit ordentlicher Ausstattung, solange es nicht für eine Webseite mit tausenden von stündlichen Hits sein soll.
Aber wenn es wirklich um 4 kBit/s pro User geht, über die wir hier reden, sollte man eigentlich nichts gegen einen Gameserver haben, der einen kleinen privaten Kreis von Usern gelegentlich versammelt ... Wenn sich da dauerhaft bis zu hundert User tummeln sieht das natürlich anders aus ...
Und bei einem Odroid H2+, den @why_ als Gameserver nutzt liegt man ja bei deutlich unter 10 Watt bei der Leistungsaufnahme - mit den Stromkosten dafür muss dann die virtual Machine im Rechenzentrum preislich konkurrieren ...

Ich würde als weiteren Aspekt aber bei einem Home-Server sehen, dass man da durchaus sehr häufig aktualisieren muss. Bekannte Sicherheitslücken werden schnell ausgenutzt, und dann wird der Homeserver womöglich zur Spamschleuder, oder zum Zwischenlager für illegale Inhalte ... Ich betreibe zwar auch ein kleines ARM-basiertes System mit einer USB-Festplatte daran als Medientank und als Speicherort für Daten, die ich gerne zu Hause Rechnerübergreifend nutzen will - den aber aus dem Internet erreichbar zu machen, habe ich verworfen. Selbst den Internet-Zugang habe ich ihm über die Fritzbox-Kindersicherung gesperrt, und schalte die Kiste nur jeweils dann kurz frei, wenn der Zugang für Updates oder Installationen gebraucht wird ...
 
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Ich könnte niemandem vorschreiben, von einem Home-Server auf einen in einem RZ zu gehen, aber ich sehe halt nur Vorteile darin, keine Nachteile. Eine Hürde ist möglicherweise die Vorstellung, dass man sich nicht vor die Kiste setzen kann und an der Kiste keinen Reset-Knopf drücken kann, wenn was hängt. Das ist nicht der Fall! Man hat einen Reset-Knopf. Es gibt vom Hoster immer eine Management-Konsole, mit der man eine VM und auch physikalische Maschinen resetten kann. Dass man sich nicht davor setzen kann, stimmt nur teilweise. Die heutigen Remote-Zugänge, die so gut sind wie direkt davor sitzen. Bei Windows rdp (Remotedesktopverbindung): Feeling 100% wie lokal. Bei Linux entweder ssh oder X über ssh getunnelt. Getunneltes X muss man ein klein wenig einrichten, da gibts unzählige Guides dafür. Dann ist das ebenfalls wie lokal. Ich kontrolliere meinen Linux Server via ssh, und wenn ich mal schnell eine größere Anzahl von Dateien hoch- oder unterkopieren will, mounte ich das Dateisystem des vps mal schnell mit sshfs und habs dann lokal auf einem meiner lokalen Linuxrechner im Zugriff. Zum direkt drauf arbeiten ist sshfs nicht so geeignet, aber zum hin- und herkopieren von Dateien super gut für ad hoc.
 

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Ich frag mich ja was ihr euch da vorstellt.
Ich weiss wie man Server administriert (mach das jetzt schon seit 15 Jahren beruflich) und auf der Kiste läuft Proxmox mit mehreren VMs unter anderem ein OpenWRT was mein Heimrouter ist. Die sind Netztopolgisch auch entsprechend getrennt. Der Stromverbrauch ist ziemlich Identisch zu der Turris Omnia die ich vorher im Einsatz hatte. Die kosten belaufen sich also auf 0 für den Strom, da ich keinen mehr Verbrauch gegenüber einfach einem Router habe, dafür habe ich die ganzen goodies wie das ich da plex + samba, Webserver usw habe. Da hängt weder eine Tastatur noch ein Bildschirm am Server, das wird alles per SSH erledigt, mal ganz ehrlich wer benutzt bitte x auf einem Linux Server?

Aber Hey, wenn ihr einen VPS mit 16 TB Storage 4 CPU kernen und 32 GB RAM für 0€ irgendwo über habt nehme ich den auch, mit fällt schon was ein damit zu machen.
 
MartinP_Do

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Ich könnte niemandem vorschreiben, von einem Home-Server auf einen in einem RZ zu gehen, aber ich sehe halt nur Vorteile darin, keine Nachteile. Eine Hürde ist möglicherweise die Vorstellung, dass man sich nicht vor die Kiste setzen kann und an der Kiste keinen Reset-Knopf drücken kann, wenn was hängt. Das ist nicht der Fall! Man hat einen Reset-Knopf. Es gibt vom Hoster immer eine Management-Konsole, mit der man eine VM und auch physikalische Maschinen resetten kann. Dass man sich nicht davor setzen kann, stimmt nur teilweise. Die heutigen Remote-Zugänge, die so gut sind wie direkt davor sitzen. Bei Windows rdp (Remotedesktopverbindung): Feeling 100% wie lokal. Bei Linux entweder ssh oder X über ssh getunnelt. Getunneltes X muss man ein klein wenig einrichten, da gibts unzählige Guides dafür. Dann ist das ebenfalls wie lokal. Ich kontrolliere meinen Linux Server via ssh, und wenn ich mal schnell eine größere Anzahl von Dateien hoch- oder unterkopieren will, mounte ich das Dateisystem des vps mal schnell mit sshfs und habs dann lokal auf einem meiner lokalen Linuxrechner im Zugriff. Zum direkt drauf arbeiten ist sshfs nicht so geeignet, aber zum hin- und herkopieren von Dateien super gut für ad hoc.

Meine Seagate Dockstar habe ich einmal komplett "gebrickt" indem ich den internen Flash-Speicher mit einer falschen Speicherbelegung mit Binär-Abbildern gefüllt habe ... habe sie mit Mühe und Not wieder geradegebogen bekommen ... Der Raspi, der derzeit per DVB-C Stick die Segmentauslastung überwacht hat damals als Open-OCD-basierter JTAG-Debugger gedient. Wäre wahrscheinlich weniger Zeitaufwändig gewesen, ein neues Board zu kaufen, aber ich habe es als sportliche Herausforderung gesehen ...

Gibt es in den Management-Konsolen der virtuellen Server eigentlich auch einen Knopf "auf Lieferzustand zurückstellen" wenn man den Server komplett "verbastelt" hat?
 

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Gibt es in den Management-Konsolen der virtuellen Server eigentlich auch einen Knopf "auf Lieferzustand zurückstellen" wenn man den Server komplett "verbastelt" hat?
Ja nennt sich neu Installation. Dauert bei den meisten hostern ~5 Minuten und man bekommt entweder das neue root Passwort per Email oder bei Hetzner kann man auch gleich seinen Public key hinterlegen. Alternativ bieten viele hoster auch snapshots für ihre VMs an, ist aber nicht wirklich empfehlenswert wenn man DBs auf dem VPS hat.
 
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Tonprobleme beim Telefonieren endlich beseitigt, dank IPv4

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