Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das?

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yollo

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Guten Tag,đŸ€“
Ich bau meinen Keller aus, und hab mich gefragt.. ob ich an den hausanschluss ein Router dran machen kann. Hab zwar ein Router in meiner wohnung, aber wĂŒrde den noch gern im Keller mit nutzten. WĂ€re die perfekte Lösung um schnelles Internet im Keller zu haben.

geht das irgendwie und ja wie?

lg yollo
 

Joerg123

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naja, brauchst ne Multimedia Antennendose.
Anschluss zumindest hinterm BreitbandkabelverstĂ€rker (also direkt am HÜP geht nicht, idR liegen die aber auch nicht weit auseinander).
Wenn schon eine Antennendose da ist, kannst du ja mit deinem vorhandenem Modem/Router testen, wenn der Anschluss erst erstellt werden muss, braucht es idR auch einen Techniker, der den BreitbandverstÀrker nachstellt, bzw. die neue Dose mit dem passenden Widerstand montiert, damit die Werte passen.
Du kannst dein Modem/Router problemlos wechseln (im selben Haus = selbes Segment ĂŒberhaut kein Problem), ein vergĂŒnstigtes 2.-Modem gibts so direkt aber nicht = neuer Internetzugangsvertrag (hört sich aber so an, als sei dir das bewusst).
 

robbe

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Ich beantworte mal nur die, wie ich vermute, eigentliche Frage, die ja immermal wieder gestellt wird. Nein, du kannst nicht einfach einen Zweiten Router am Verteiler im Keller anschließen. Denn ein zweiter Kabelrouter, bedeutet einen zweiten Tarif, bedeutet zweimal bezahlen. Du kannst höchstens das Internet des ersten Routers irgendwie abgreifen, am besten indem du ein Netzwerkkabel in den Keller legst.
 
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MartinP_Do

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Da sind ein paar Fragen offen:

Wohnt Ihr alleine im Haus?
Nutzt Ihr auch Kabelfernsehen, oder ist der Kabelanschluss nur fĂŒr Internet + Telefon?


Wenn im Haus kein Kabelfernsehen genutzt wird, kann man den Provider-Router durchaus direkt im Keller anschließen, und in die Etagen Access-Points und Switches fĂŒr Internet setze,,,
 
Ool3eiV3aetooChu

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Anschluss zumindest hinterm BreitbandkabelverstĂ€rker (also direkt am HÜP geht nicht, idR liegen die aber auch nicht weit auseinander).
Mhhm. Auch wenn es nicht unbedingt empfehlenswert ist, es geht ggf. schon, solange das Signal einigermaßen sauber von der Straße reinkommt. Hatte mein Modem gut zwei Monate direkt sogar noch ohne HÜP angeschlossen. Was dem OP aber nicht weiterhilft ohne zweiten Tarif.
 
Bastler

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Technisch gesehen "geht" das (MTA direkt am ÜP) an jedem gesunden ÜP. Ist nur so vom Netzbetreiber aus verschiedenen GrĂŒnden nicht vorgesehen.
 
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Joerg123

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Wenn im Haus kein Kabelfernsehen genutzt wird, kann man den Provider-Router durchaus direkt im Keller anschließen, und in die Etagen Access-Points und Switches fĂŒr Internet setze,,,
was hat das mit Kabelfernsehen zu tun ?
grundsĂ€tzlich funktionieren Kabelmodems (zu dem vorhandenen Vertrag) zumindest im selben Segment (also dem Gebiet, welches an den gleichen CMT angeschlossen ist, also die gleiche Gegenstelle fĂŒr die Kabelmodems), da lĂ€sst sich nicht mal feststellen, wo dein Modem gerade ist. Innerhalb des gleichen Hauses (= innerhalb der selben Adresse des Telefonanschlusses, welcher vielleicht nicht im Telefonbuch steht, das kann man ja auswĂ€hlen, aber bei Anrufen der 110 und 112 dennoch ĂŒbermittelt wird und deshalb "eigentlich korrekt sein muss") ist die Mitnahme des Modems auf jedenfall zulĂ€ssig.

Selbst wenn ein Modem eventuell auch ohne BK-VerstĂ€rker ausreichend versorgt wird, so mag man das bei UM nicht (ich denke da ist Vodafone nicht anders). Sollte es noch keine Kabeldose im Keller geben, wird wahrscheinlich eh ein Techniker gebraucht, denn das die Signalwerte einfach so passen mit ner Antennendose aus dem Baumarkt ist schwer vorstellbar. Und ein Techniker wird die Kabeldose erst hinter dem BK-VerstĂ€rker anschließen, alles andere mag schnell Ärger geben.

Das es im Prinzip einen neuen Vertrag braucht, habe ich doch deutlich erwĂ€hnt. Wenn das vorhandene Kabelmodem aus dem bestehenden Vertrag nur temporĂ€r in den Keller soll, spricht nichts dagegen (bei korrekt eingerichteter Multimediadose). Bei lagsamen Tarifen bis 300MBit/s kann man sich vielleicht mit WLan/DLan behelfen, wenn das Modem dauerhaft im Keller bleiben soll, bei den höheren Geschwindigkeiten ist mit (deutlichen) Performance und Geschwindigkeitseinbußen zu rechnen = geht auch, aber nicht anzuraten. Am besten wĂ€re im Haus natĂŒrlich die Verkabelung mit Lan-Kabeln hinter dem Router, da jeder halbwegs aktuelle Tarif schneller wie 100MBit/s ist, sollte es da schon Gigabit (1000MBit/s = Cat5e - Cat7) sein, Fast Ethernet (2,5GB/s) unterstĂŒtzen zumindest die Router von Vodafone nicht).
Aber um eine Hausverkabelung ging es bislang ja noch nicht, da wurde nicht weiter nachgefragt.
 

daro

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Selbst wenn ein Modem eventuell auch ohne BK-VerstÀrker ausreichend versorgt wird, so mag man das bei UM nicht (ich denke da ist Vodafone nicht anders).
Hat UM und jetzt VF VertrÀge mit den Stromanbietern? ;-)
Das Ding verbraucht durchgehend 8 W, macht 70,08 kWh pro Kabelkunde im Jahr.
Gibt es vielleicht andere GrĂŒnde?

[...] erst hinter dem BK-VerstĂ€rker anschließen, alles andere mag schnell Ärger geben.
Welche Ärger könnte man bekommen?
 

Joerg123

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und das sind dann ca. 20€/Jahr. weil ist halt so. Eigentlich diskutiere ich auf diesem Level nicht, das ist mir zu dumm.
Problem liegt halt darin, dass von einem beschĂ€digten Haus-Kabelnetz, oder defekten angeschlossenen GerĂ€ten, Störeintrahlungen ins Kabelnetz gespeist werden können, welche die QualitĂ€t des DVB-C Signals, je nach betroffener Frequenz, fĂŒr dich und andere HĂ€user in der Umgebung, stören kann. Der BreitbandverstĂ€rker lĂ€sst erstmal kein Signal zurĂŒck ins Kabelnetz des Anbieters, der BreitbandverstĂ€rker mit RĂŒckkanal, ziemlich praktisch fĂŒr Internet + Telefon Nutzung, lĂ€sst ein Signal aus der Hausverkabelung nur im Upstream-Frequenzbereich zu, weil das technisch ja auch zwingend notwendg ist.
Ob man dich fĂŒr die Fehlersuche und Instandsetzung haftbar machen kann ist mir nicht bekannt. Ich wĂŒsste nicht, dass man irgendwas unterschreibt, dass die von UM/VF errichtete Verteileranlage nicht angefasst werden darf, Plomben sehe ich da definitiv auch keine (muss man sich nicht mal Gedanken machen, wie weit das BeschĂ€digen von Plomben eines privaten Anbieters ĂŒberhaupt rechtlich relevant wĂ€re), verplombt ist eigentlich immer nur der ungenutzte HÜP, damit sich keiner anschließt ohne zu zahlen.
 

daro

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Eigentlich diskutiere ich auf diesem Level nicht, das ist mir zu dumm.
Dennoch ist Deine Antwort sehr informativ. ;-)

Allerdings, ohne Dich in eine fĂŒr Dich unangenehme Diskussion verwickeln zu wollen, muss ich eine Sache loswerden. Mehrmals tĂ€glich werde ich mit dem Thema CO2 konfrontiert (grade eben habe ich erfahren, dass die Preise fĂŒr 1 Tonne CO2 gestiegen sind), deshalb schrieb ich "pro Kabelkunde" und mir ging es nicht um den Preis, den ich fĂŒr meinen Anschluss zahle. WĂ€re es mir zu viel, hĂ€tte ich darauf verzichtet.

Nun zu dem Eigentlichen.
Wenn es um die möglichen Störungen des Kabelnetzes geht, dann verstehe ich nicht, warum man dafĂŒr ein GerĂ€t benötigt, das so viel Strom verbraucht wie ein durchschnittlicher KĂŒhlschrank. Selbst die Firma Delta hat BK-VerstĂ€rker im Programm, die fĂŒr das Gleiche 3 W benötigen.
Was ich auch nicht verstehe, warum die Leistungsaufnahme nicht dynamisch gesteuert wird, je nach Bedarf.
Bei mir sind es lediglich 2 m durch die Kellerdecke zu bewerkstelligen (mein Modem im Wohnzimmer hĂ€ngt direkt ĂŒber dem BK-VerstĂ€rker im Keller).
Wenn ich bedenke, dass das Internet auch dann problemlos funktioniert, wenn die SignalstĂ€rke im DS-Bereich bei 0dBmV liegt, dann wird mir bewusst, dass ich das Klima durch den Einsatz des BK-VerstĂ€rkers rĂŒcksichtslos belaste. ;-)
 

niclas

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@daro
Du kannst als EigentĂŒmer auf eigene Kosten einen stromsparenden BK-VerstĂ€rker deiner Wahl einbauen lassen - da bist du völlig frei. Von Vodafone gibt es halt nur die Billig-Variante. Nachhaltigkeit war leider bei der Vodafone Hardware bisher kein grosser Thema. Eher Masse und billig in der Produktion statt Klasse. Providerhardware ist ein Innovationshindernis. Mit uralt Hardware noch Umsatz machen hĂ€tte jeden Elektomarkt in die Insolvenz getrieben. Die Sensibilisierung zu diesem Thema finde ich Ă€usserst wichtig. Wo ist das Energie-Label fĂŒr Provider-Stromfresser ?
 
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Joerg123

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NatĂŒrlich kann man den Klimaschutz sehen, vor allem bei X-Millionen Kunden/HausanschlĂŒssen.
Zum Thema gegen sparsameres Modell tauschen sag ich nur, es verhĂ€lt sich wahrscheinlich nicht anders wie beim Auto: da kann die alte Karre noch so viel Sprit schlucken, je lĂ€nger diese fĂ€hrt, desto besser, denn die Produktion eines neuen Wagens, angefangen mit der Rohstoffgewinnung, ist 5x klimaschĂ€dlicher. Und das wird sich hier nicht anders verhalten, von der fachgerechten Entsorgung deines AltgerĂ€tes durch Kinder in Afrika ganz zu schweigen und das fĂŒr ein paar Watt.
Guck mal was die Internetnutzung als solches an Strom verschlingt ! da streamste einen Film pro Woche weniger = den "Klimaschaden" schon wieder im Sack :)
Oder noch besser: pack dir ne Photovoltaik aufs Dach, bis dahin nehme Öko-Strom, nachhaltig etwas teurer, aber dann tut der Stromverbrauch des VerstĂ€rker sogar noch was fĂŒrs Klima und den Ausbau der Erneuerbaren.

Ich wĂŒrde ja sagen der Stromverbrauch auch dieses VerstĂ€rkers ist dynamisch geregelt. Die Angabe bezieht sich auf die volle Leistung, bei deinen 2 Metern Kabeln, ist die VerstĂ€rkerleistung sicherlich runter reduziert und nicht 100%. Sicherlich gibt es Verluste, die Kiste hat auch eine gewisse WĂ€rme, aber nach dem Energieerhaltungssatz "verpufft" keine Energie jeglicher Art einfach so ins nichts (abgesehen vom StromzĂ€hler).

Aber darum sind solche Diskussionen mĂŒssig, weil sich selbst der Versuch es zu verbesser und gegen ein sparsameres GerĂ€t auszutauschen, zwar toll aussieht, auch 60 Cent im Monat spart (= sich in 72 Jahren amortisiert), aber kliamtechisch genau das Gegenteil bewirkt.
 
boba

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ch wĂŒrde ja sagen der Stromverbrauch auch dieses VerstĂ€rkers ist dynamisch geregelt. Die Angabe bezieht sich auf die volle Leistung, bei deinen 2 Metern Kabeln, ist die VerstĂ€rkerleistung sicherlich runter reduziert und nicht 100%.
Die elektronische VerstĂ€rkerschaltung im VerstĂ€rker drin lĂ€uft immer mit derselben VerstĂ€rkung. Da gibts keine Änderung. Wenn man den Pegel reguliert, reguliert man nur eine DĂ€mpfung am Ausgang, also wieviel vom verstĂ€rkten Signal tatsĂ€chlich ausgegeben werden soll.

Auch darf man sich das nicht so vorstellen, dass der VerstĂ€rker mehr oder weniger verbraucht, wenn das dranhĂ€ngende Kabel lĂ€nger oder kĂŒrzer ist. Es fließt so gut wie kein Strom, es geht ausschließlich um die Spannung. Kein Strom bedeutet keine Leistung, also kein Verbrauch. Hochfrequenz verhĂ€lt sich da seltsam. Selbst wenn du das Kabel kurzschließen wĂŒrdest, wĂŒrde sich der Stromverbrauch des VerstĂ€rkers nicht Ă€ndern, und seltsamerweise gibts weiterhin ein Signal auf dem Kabel, wenn auch deutlich schlechter als nicht kurzgeschlossen. Der Stromverbrauch des VerstĂ€rkers ist ausschließlich der Betrieb der VerstĂ€rkerschaltung, aber das ausgegebene Signal trĂ€gt keine Leistung.
 
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Edding

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In den USA kommt ein Modem vor einen evtl nötigen VerstÀrker
VerstĂ€rker werden da in der regel nur genutzt wen man viele TV AnschlĂŒsse und dem entsprechend Verteiler braucht.
Dosen gibt da in dem sinne auch nicht, das sind einfach nur F verbinder auf einer Blende.

beste vorraussetzungen fĂŒr Docsis 4.0
 
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Die elektronische VerstĂ€rkerschaltung im VerstĂ€rker drin lĂ€uft immer mit derselben VerstĂ€rkung. Da gibts keine Änderung. Wenn man den Pegel reguliert, reguliert man nur eine DĂ€mpfung am Ausgang, also wieviel vom verstĂ€rkten Signal tatsĂ€chlich ausgegeben werden soll.
Ohne in dieser Materie bewandert zu sein, habe ich also das Prinzip richtig eingeschÀtzt.
Danke fĂŒr die BestĂ€tigung.

Gibt es dafĂŒr eine alternative Lösung?
Ich brauche die ganzen Komponenten wie Splitter und Anschlussdose mit zig Metern Kabel gar nicht, geschweige einen BK-VerstĂ€rker, der fĂŒr ganz andere Anforderungen konzipiert wurde.
 
boba

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Da gibt es keine Alternativen. Das ist aus Sicherheits- und KostengrĂŒnden bei jedem erforderlich und bei jedem gleich. Nur so geht es, dass man flĂ€chendeckend Gigabit fĂŒr nen Appel und nen Ei buchen kann und nicht fĂŒr 1000 Euro im Monat, wenn jeder seine eigene Verdrahtung im Keller seines Hauses zusammenlötet.
 
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