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Hausinterne Verkabelung: Aufpreis Unterputzverkabelung

Diskutiere Hausinterne Verkabelung: Aufpreis Unterputzverkabelung im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Hi, Unitymedia (/Solutions30) verlegt im Mehrfamilienhaus die Kabel ja nur Aufputz. Bedeutet dies, dass im Fall einerUnterputzverkabelung die...

p.r.

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Hi,
Unitymedia (/Solutions30) verlegt im Mehrfamilienhaus die Kabel ja nur Aufputz.
Bedeutet dies, dass im Fall einerUnterputzverkabelung die Kabel vollständig vom Vermieter bezahlt werden müssen, oder ist es möglich, dass z.B. Unitymedia die Kosten für eine Aufputzverkabelung bezahlt und der Vermieter nur den Aufpreis zahlt?
Hat hier jemand Erfahrungen diesbezüglich oder weiß, wo man bei Unitymedia hierfür nachfragen müsste?
 
MartinP_Do

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Ich denke, wenn man von einem anderen Handwerker Leerrohre in die Wand legen lässt, deren Verlegung der DIN entspricht, wird der Solutions30-Techniker die Kabel auch in diese Leerrohre hineinlegen - ist für ihn ja evtl sogar einfacher, als sie hinter Fußleisten zu fummeln oder Nagelschellen in die Wand legen ...
Ob die Subunternehmen von Unitymedia das Leerrohr-Legen auch mit übernehmen (gegen Bezahlung des Mehraufwandes) weiß ich nicht.

Leerrohre:

https://www.elektropraktiker.de/ep-...Id=8901&hash=f6eb4763902bb3e521f54cc0b6f2e177

• maximale Rohrlänge = 15 m;
• maximale Anzahl der Bögen = 2;
• Mindestdurchmesser der Rohre = 25 mm.
Die Gesamtlänge des Rohrsystems kann natürlich länger sein, dann muss man aber nach spätestens 15 m oder dem 2. Bogen einen Wartungszugang ("Verteilerdose") setzen ...

Wenn Du schon weißt, dass Solutions30 die Verlegearbeiten bei Dir macht, könntest Du da natürlich auch anrufen ...
 

robbe

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Der Subtechniker wird dir auf jeden Fall nichts Unterputz verlegen (außer vielleicht in bestehende Leerohre), denn dafür hat er garnicht das Equipment.
 
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p.r.

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Das Problem ist, das der Vermieter die Kabel schon unterputz verlegt hat und sich nun querstellt bevor er nicht wenigstens einen Teil der Kosten wiederbekommt (also weder Unitymedia die Kabel nutzen lässt, noch der Verlegung von weiteren Aufputzkabeln zustimmt). Leider ist der Vermieter sehr speziell und geht davon aus, dass Unitymedia auf ihn zukommen wird und hier Aufwand betreiben wird (vielleicht bin ich zu pessimistisch, jedoch würde ich eher davon ausgehen, dass wenn der Aufwand für Unitymedia zu hoch ist, diese den Vertrag einfach stornieren).
Daher meine Frage, wie realistisch dies ist.
 

robbe

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Warum sollte der Provider für vom Eigentümer verlegte Kabel bezahlen? Geht er auch zu den Stadtwerken und legt denen die Elektrikerrechnung vor, bevor sie Strom auf die verlegten Leitungen geben dürfen?
Unfassbar, wie viele Eigentümer immer noch der Meinung sind, es wäre die Aufgabe des Kabelnetzbetreibers, sein Haus kostenlos zu verkabeln.
 
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Bastler

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Bitte auch immer im Hinterkopf behalten:
Die Kabelverlegung durch den Sub ist nicht "die Norm", sondern eher als "Entgegenkommen" zu verstehen (zumindest sofern wir hier vom HSI / Singleline sprechen). Es wird immer erst mal angenommen, dass eine nutzbare Verkabelung bereits vor dem Installationstermin vorhanden ist.
 
MartinP_Do

MartinP_Do

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Wenn ich das richtig einschätze, wird das nix mit Unitymedia-Vertrag:

1) vorhandene Antennenleitungen dürfen nicht verwendet werden.
2) neue Leitungen dürfen nicht verlegt werden

Alles auf Betreiben des Vermleters!

Wie wird denn derzeit in der Wohnung Fernsehen empfangen?
SAT / DVB-T oder Kabel?
 

Joerg123

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ein cooler Vermieter, der meint er verkauft seine eigene Verkabelung an den Kabelanbieter. Seine Logik hat was, ist auch nicht mit dem Stromversorger vergleichbar, denn Unity macht die Verkabelung üblicherweise (ob Unity standardmässig eine Verkabelung erwartet, ist dabei egal, man macht es), der Stromversorger niemals. Ich halte es aber auch für völlig undenkbar, dass Unity hier einspringen wird, dann wird das schlicht und ergreifend nichts mit dem Vertrag.
Jetzt ist hier nicht klar, um welchen Umfang es dabei geht. Reden wir von 15 Metern, ein Kabel innerhalb einer 60qm Wohnung und 8€/Meter (wenn das innerhalb einer Komplettsanierung erfolgt ist), oder von 15 Kabeln/Dosen auf >150qm über 4 Etagen bei 25€/Meter (wenn man eine nachträgliche UP-Verlegung inklusive aller Putz- und Malerkosten ansetzt) ? Als Lösung - das ist es ja, was dich interessiert und worauf es ankommt - besteht vielleicht die Variante, dass du als Mieter die Kosten "zeitweise übernimmst". Also ein Aufschlag auf die Mietkaution und wenn du ausziehen solltest, gibts das Geld zurück und der nächste Mieter muss überlegen, ob er ebenfalls Kabel nutzen will und die Kosten wieder übernimmt, sonst wäre man halt wieder da, wo man jetzt ist = Kabelanschluss wird stillgelegt. Direkt kaufen würde ich es als Mieter auch nicht, sonst würde ich als Nachmieter auch sagen "ach nöö, nimm mal mit" (macht dann ja eh keiner, hat für dich ja keinen Wert mehr ausser Schrottpreis). Korrekt hin, oder her, es könnte eine Lösung für dich sein in dieser Situation. Kaution macht den Vermieter vielleicht auch nicht glücklich (Kaution muss eigentlich festgelegt werden und darf so nicht verwendet werden vom Vermieter), aber zumindest eine Lösung, bei der der Vermieter den Kaufpreis bei Auszug definitiv zurück erstattet, so der Mieter keine Mängel an der Installation zu verantworten hat. Denn eben: UNity/Vodafone wird es nicht kaufen. Ist es bei Unity/Vodafone nicht sogar so, dass die Hausverkabelung in den Besitz des Eigentümers übergeht ? ich glaub schon (wäre zumindest sinnvoll für den Kabelanbieter, hat man im Prinzip mit Instandhaltung nichts zu tun und bei Kündigung auch nicht mit Rückbau, was manche Leute ja ernsthaft fordern).
 

robbe

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Seine Logik hat was, ist auch nicht mit dem Stromversorger vergleichbar, denn Unity macht die Verkabelung üblicherweise (ob Unity standardmässig eine Verkabelung erwartet, ist dabei egal, man macht es), der Stromversorger niemals.
Und genau da liegt der Denkfehler, auf den sich leider viele Eigentümer berufen. Datenkabel gehören heutzutage, genau wie Strom- und Wasserleitungen, zur Grundausstattung eines Hauses. Und wenn diese nicht vorhanden sind, muss er sich ebend um eine Nachrüstung kümmern, für sowas ist auch die Miete da. Diese blöde Angewohntheit der Kabelprovider, die Leitung kurzerhand selber zu legen, ist leider genau auf solche Eigentümer wie hier in diesem Fall zurückzuführen. Bei meinem letzten Arbeitgeber hat man das ganz einfach gemacht. Entweder der Kunde oder Eigentümer legt bis zum Anschlusstermin ein CAT Kabel vom Keller in die Wohnung, oder das Modem wandert in den Keller. Das hat sich schnell rumgesprochen und in 95% der Fälle lag ein Kabel. Das ein Kunde der Meinung war, wie hätten das Kabel zu legen, gab es sogut wie nie.
 

Joerg123

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ist ja kein Denkfehler, ist Realität
Das Modell der Kabelbetreiber basiert sicherlich darauf, dass auch die Telekom das Telefonkabel zieht, jetzt weiss ich aber nicht, wie weit die einfache AP-Montage der Telekom noch kostenpflichtig ist, aber an vielen alten Häusern sieht man die Telefonkabel auf der Außenwand.
Das Modem in den Keller setzen... aber nur "auf Wunsch" des Kunden ? idR wird in so einem Fall, ohne das passende Kabel, kein Vertrag zustande kommen können, auch wenn das Verschulden beim Kunden (egal ob Kunde selber, oder sein Vermieter), oder zumindest in keinster Weise beim Anbieter zu sehen ist, wenn diese Leistung nicht mit verkauft wurde.

Ich hab ja auch nicht gesagt, dass ich das richtig finde und überhaupt, wer will schon AP-Montage, aber selbst diese AP-Montage finde ich ein Entgegenkommen des Anbieters, der das aber nicht aus Nächstenliebe, sondern aus Geschäftssinn macht, unterm Strich lohnt es sich für den Anbieter da 200-300€ in die Hand zu nehmen, als auf den Kunden zu verzichten, den Übergabepunkt mit Verstärker zahlt er ja auch. Ich weiss garnicht wie das früher, Ende der 80er und dementsprechend noch bei der Telekom war, aber neben den Kabeln zum Verstärkerpunkt im Heizungskeller, lag meinerseits auch das Kabel zum HÜP und es war auch eine Steckdose montiert war bevor der Techniker kam. Eigentlich hätten wir noch eine Messung des Hausnetztes durchführen lassen müssen (was auch immer da gemessen werden sollte), das hat, Gott sei Dank, aber keiner wirklich eingefordert (verlief das neue doppelt geschirmte Antennenkabel doch nur auf den Dachboden und hat dort anstelle der Dachantenne das alte, einfach geschirmte Hausnetz versorgt, was selbst mit DigitalTV super funktioniert hat, für Kabelinternet hab ich dann doch selber direkt im Voraus ein neues Kabel verlegt).
 
lumbermatt

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Ich würde sogar behaupten dass es ein Bundespost "Erbe" ist. Früher wurde ja die Telefonanschlüsse komplett verlegt inkl. FeTap da war alles viel Enger verflochten.
Ich sehe es auch es ein Entgegenkommen, wer es besser haben möchte als Kabel mit der Heißkleberpistole in die Ecke gebabbt kann was besseres vorverlegen ggf. einen Elektriker damit beauftragen.

Ich denke, wenn man von einem anderen Handwerker Leerrohre in die Wand legen lässt, deren Verlegung der DIN entspricht, wird der Solutions30-Techniker die Kabel auch in diese Leerrohre hineinlegen - ist für ihn ja evtl sogar einfacher, als sie hinter Fußleisten zu fummeln oder Nagelschellen in die Wand legen ...
Würde ich bezweifeln : die Kameraden sind oft ziemlich durchgetaktet und haben keine Zeit mit irgend einen Einziehband durch UP Flexrohre sich durchzuwurschteln. Oft sind ja schon mal ein Kabel drin und das nachträgliche einziehen kann schnell zu Zeit Fresser werden. Ich hatte bei unserem Anschluss eine Koax schon in ein AP-Rohr verlegt und selber auch eine Potentialschiene verlegt um Diskussionen über Erdungen vorab auszuräumen.

Das Problem ist, das der Vermieter die Kabel schon unterputz verlegt hat und sich nun querstellt bevor er nicht wenigstens einen Teil der Kosten wiederbekommt (also weder Unitymedia die Kabel nutzen lässt, noch der Verlegung von weiteren Aufputzkabeln zustimmt). Leider ist der Vermieter sehr speziell und geht davon aus, dass Unitymedia auf ihn zukommen wird und hier Aufwand betreiben wird (vielleicht bin ich zu pessimistisch, jedoch würde ich eher davon ausgehen, dass wenn der Aufwand für Unitymedia zu hoch ist, diese den Vertrag einfach stornieren).
Daher meine Frage, wie realistisch dies ist.
Wenn Kabel verlegt wurden. Wofür denn ? Werden diese bereits benutzt oder nur als Reserve ?
 

p.r.

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Danke erstmal für die vielen Antworten.
Das Fernsehen wird über eine Satelitenanlage empfangen, die Anlage dafür ist auf dem Dach (der Techniker meinte, dass er dieses hätte mitnutzen können, wenn es z.B. im Keller einen Anschluss gegeben hätte).
Der Vermieter hatte, auf die mündliche Auskunft eines Technikers (-> In keinerlei hinsicht belastbar), das Solution30 keine Kabel in dieser Situation verlegen könne und Unitymedia dies üblicherweise übernimmt, die Kabel vom HÜP in die einzelnen Wohnungen gelegt. Diese Kabel werden aktuell nicht genutzt und wurde extra für das Kabelinternet verlegt. Wenn der Vermieter die Nutzung gestatten würde, wäre der Anschluss vermutlich in 15min erledigt.
Der Vermieter hatte nur zum verlegen der Kabel die Wände aufgestemmt (also nicht im Rahmen mit weiteren Arbeiten).
 

Joerg123

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ja wie viele Meter sinds denn ? bzw. eigentlich entscheident: was solls denn kosten ??
Wenn hier die kompletten Kosten (mit verputzen und malern) angesetzt werden, dann würde ich so 25€/Meter sehen, aber spielt ja keine Rolle,anders gesagt: was will der Vermieter haben ?
Von der Idee des "Miet-Modells durch dich als Mieter", mag es dir ja auch die Kostenerstattung an den Vermieter durch dich selbst Wert sein. Wenn du planst und davon ausgehen kannst dort noch ü10 Jahre zu wohnen und der Vermieter 300€ ansetzt... also ich wäre zu sowas bereit, hätte da 0 Probleme mit. Z.B. habe ich mich vor nem halben Jahr auch aktiv um einen GF-Anchluss der Telekom gekümmert, weil es immer hiess vorm Haus liegt Glasfaser, was leider doch nicht so ist. Persönlich war ich damit zufrieden, dass der Vermieter die Erlaubnis erteilt hat, dass sämtliche Kosten für den Hausanschluss (ca 650€ wenn ich recht erinnere) zu meinen Lasten gehen würden, hab ich niemals mit dem Vermieter auch nur diskutiert, der hätte mir auch nen Vogel gezeigt - wenn ich das will, dann muss ich das auch bezahlen, ich hab aber auch nicht vor auszuziehen und es besteht auch keine Kündigungsgefahr durch den Vermieter. Also auch wenn es zum Haus gehört und eindeutig Vermietersache ist, so muss man eben realisieren, dass es eine rein freiwillige Leistung ist und in keinster Weise ein muss. Da muss man vielleicht sehen, dass man selber was will und ausrechnen, was es einem selber Wert ist.

Also du hast SatTV, Telefon/DSL-Anschluss wahrscheinlich auch = der Vermieter stellt dir zur Verfügung, was er muss, oder sollte. Ist natürlich blöd, vorallem wo das Kabel da ist und keine echten Kosten mehr aufwirft, aber wenn es dir als Mieter das Geld nicht Wert ist, warum sollte es dann dem Vermieter das Wert sein ? der stellt dir aktuell ja ein zeitgemässes Angebot an Medienanbindung zur Verfügung + würde dem Kabelanschluss zustimmen, bei UP-Verlegung/Nutzung der vorhandenen Verkabelung, deren Kosten nur ersetzt werden müssen.
 
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p.r.

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Für alle vier Wohnungen hat der Vermieter über 6.000€ gezahlt (nein, da ist keine 0 zu viel :( ). Er hatte mir mal das Angebot der Handwerkerfirma gezeigt.
Er meinte mal, dass er die Mehrkosten für die Unterputzverlegung übernimmt, jedoch das Geld erstattet haben möchte, was die Aufputzverlegung (/Verkabelung über die Fassade) gekostet hätte.
 

Joerg123

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also sind es wohl auch ein paar Meter Kabel - wir reden aber offensichtlich von 4 Wohnungen = 4x1500€
ja und was stellt er sich da vor ?
wenn man wie ich davon ausgeht, dass ca. 2/3tel der Kosten für KG300/Ausbau sind, dann vielleicht 500€ je Wohnung ? und da musst du als erster Nutzer doch nicht alle Wohnungen alleine bezahlen, notfalls bekommen die anderen Mieter die Dose gesperrt, wenn nicht direkt im Keller abzukoppeln.
Vielleicht mal mit dem Vermieter reden, hört sich jetzt ja nicht nur dumm an, wie er das sieht. Letzten Endes liegt es doch auch im Interesse des Vermieters zumindest einen Teil zurück zu bekommen, als schlicht und ergreifend gar nix :)
abgesehen davon, dass Vodafone sicherlich keine Kostenschätzung abgeben wird, würde ich an deiner Stelle mir selbst ein Angebpt von einem Fernsehtechniker einholen. Dem musst du ja nicht sagen wofür = das es eh nie zur Ausführung kommt. Ist wahrscheinlich günstiger, als wenn der Vermieter sich sowas besorgt, auch wenn die ausführende Firma sicherlich am ehsten die Kosten abschätzen könnte, so wird sie im Sinne des Vermieters nicht günstig sein (und weiss ja auch, dass es nie beauftragt wird)
 
lumbermatt

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Ok langsam verstehe ich. Du hast eine komplette Sat-Anlage im Haus und die wird vermutlich sternförmig irgendwo unter dem Dach über ein Multischalter ins Haus verteilt werden.
Das ist die Lieblingsvariante der Vermieter : eine Schüssel auf Astra, ein Quattro LNB, eine Multischalter und Verteilung ins ganze Haus und der Vermieter hat seine Ruhe. Jeder besorgt sich das Pay-TV Abo wie es ihm gefällt und kann mindestens die öffentlich-rechtlichen empfangen.

Wäre der Multischalter im Keller hätte der UM-Techniker eine Leitung zu deiner Wohnung bzw. Dose nutzen können und sie auf dem Kabelverteiler auflegen können.

Ich bin überzeugt dass der Vermieter einfach kein Stress will. Immobilien sind nun halt oft ein Vermietermarkt und er stellt das übliche Minimum und will einfach sein Geld sehen ohne weiteren Aufwand bzw. ein Mieter der ihm sein Objekt verkabelungstechnisch verändert. Auf ein Mieter zu "setzen" gibt es fast nicht mehr heute, ist traurig... ist aber so.

In einer früheren Wohnungen wo wir mal zur Miete gewohnt haben hat der Vermieter gewartet dass der letzte aktive Kabelnutzer aus dem Haus war und hat den Anschluss stilllegen lassen (kostenpflichtig den HÜP entfernen lassen). Mir war es zu dieser Zeit ziemlich egal weil ich ein DSL Vertrag "mitgebracht" hatte aber er hatte schon seine Gründe zukünftige Anschlüße zu verhindern. Anstelle hat er DVB-T aufschalten lassen und fertig.
 
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Joerg123

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Wäre der Multischalter im Keller hätte der UM-Techniker eine Leitung zu deiner Wohnung bzw. Dose nutzen können und sie auf dem Kabelverteiler auflegen können.
Der Threadstarter schreibt doch deutlich
Der Vermieter hatte, auf die mündliche Auskunft eines Technikers (-> In keinerlei hinsicht belastbar), das Solution30 keine Kabel in dieser Situation verlegen könne und Unitymedia dies üblicherweise übernimmt, die Kabel vom HÜP in die einzelnen Wohnungen gelegt. Diese Kabel werden aktuell nicht genutzt und wurde extra für das Kabelinternet verlegt. Wenn der Vermieter die Nutzung gestatten würde, wäre der Anschluss vermutlich in 15min erledigt.
heisst für mich, der Vermieter hat zusätzlich Geld in die Hand genommen, will diese Investition aber nicht vollumfänglich selbst zahlen, so steht es in einem anderen Beitrag, dass der Vermieter NUR den Anteil haben möchte, den die AP-Verkabelung kosten würde, also deutlich weniger als die tatsächlichen Kosten. Das der Vermieter in seinem Objekt keine AP-Verkabelung will, ist sein gutes Recht, aber um diese zusätzlichen Kosten geht es nicht mal.
Von daher ist hier belanglos, wie die Sat-Verteilung aussieht. Bestenfalls kann man sagen, dass es per s keine Gute Idee ist, Kabel und Sat über die selben Kabel zu verbreiten, auch wenn es technische Lösungen dazu gibt.
 
lumbermatt

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Der Threadstarter schreibt doch deutlich

heisst für mich, der Vermieter hat zusätzlich Geld in die Hand genommen, will diese Investition aber nicht vollumfänglich selbst zahlen, so steht es in einem anderen Beitrag, dass der Vermieter NUR den Anteil haben möchte, den die AP-Verkabelung kosten würde, also deutlich weniger als die tatsächlichen Kosten. Das der Vermieter in seinem Objekt keine AP-Verkabelung will, ist sein gutes Recht, aber um diese zusätzlichen Kosten geht es nicht mal.
Von daher ist hier belanglos, wie die Sat-Verteilung aussieht. Bestenfalls kann man sagen, dass es per s keine Gute Idee ist, Kabel und Sat über die selben Kabel zu verbreiten, auch wenn es technische Lösungen dazu gibt.
Sehr richtig, hatte den Zusammenhang auf dem ersten Augenblick nicht verstanden. Also mein Post weiter oben ist hinfällig.
 
MartinP_Do

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Hätte er statt der Leitungen wie es sich gehört Leerrohre legen lassen, und diese leer gelassen, hätte Vodafone ziemlich sicher die Antennenkabel und die entsprechenden Dosen auf ihre Kappe genommen, und wenn die Leerrohre nicht ausgenutzt worden wären, wäre man mit diesen Rohren auch "Glasfaser-Ready" gewesen ... Wäre aber nur eine marginale Ersparnis für den Vermieter gewesen ...

Ich würde für eine bestehende Verkabelung aber nie einen Miteigentümer durch Kostenbeteiligung in mein Haus holen. "Meins ist Meins".... Wenn Vodafone sich an den Kosten der fest in die Wand eingeputzten (?) Kabel beteiligt, können sie später ein Veto dagegen einlegen, dass sie anderweitig genutzt werden ...

Wenn hingegen bei der Bereitstellung der Leerrohre Vodafone lediglich die Leitungen eingezogen hat, kann man die Entfernung der Leitungen verlangen, wenn kein Vertrag mehr besteht, bzw. man macht die Leerrohre so groß, dass eine Glasfaser auch zusätzlich hinzugelegt werden kann ...
 
Bastler

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Da kann man noch so lange über wenn und aber diskutieren, es bleibt dabei:

Bedeutet dies, dass im Fall einerUnterputzverkabelung die Kabel vollständig vom Vermieter bezahlt werden müssen, oder ist es möglich, dass z.B. Unitymedia die Kosten für eine Aufputzverkabelung bezahlt und der Vermieter nur den Aufpreis zahlt?
Das ist nicht möglich.
 
Thema:

Hausinterne Verkabelung: Aufpreis Unterputzverkabelung

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